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So werden Versicherungsschäden richtig gemeldet

Um nach einem Schadensfall unkompliziert Ihre Leistungen zu erhalten, sollten Sie Versicherungsschäden richtig melden können. Ansonsten kann ein Fehler Ihren Leistungsanspruch gefährden. Es gibt einige Punkte, die Sie beachten sollten.


Schnelligkeit ist gefragt

Die erste und wichtigste Regel bei der Schadensmeldung an die Versicherung lautet: Reagieren Sie so schnell wie möglich. Im Vertrag zu Ihrer Versicherung wird die Frist geregelt, innerhalb der Sie Schäden gemeldet haben müssen. Konkrete Vorgaben geben Ihnen in der Regel 3 Tage Zeit für die Meldung eines Schadens.

Ist dagegen im Vertrag von einer „unverzüglichen“ Meldung die Rede, wird Ihre Mitteilung an den Versicherer für den Werktag nach dem Schadensfall erwartet. Das Zeitfenster kann dabei jedoch bis zu eine Woche erfassen. Erkundigen Sie sich im Zweifelsfall bei Ihrem Versicherer, falls in der Police keine eindeutige Frist vereinbart worden ist.

Schaden online melden

Am schnellsten können Sie einen Schaden dem Versicherer über dessen Internetseite melden. Falls Ihr Versicherer eine App anbietet, wird diese auch die Funktion der Schadensmeldung haben. Im Vergleich zur schriftlichen oder telefonischen Meldung vergeht wenig Zeit, bis der Vorgang beim Versicherer eingeht und dort von ihm bearbeitet werden kann.

Online-Formulare Ihres Versicherers fragen die wichtigsten Angaben zum Schadensfall ab. So werden Nachfragen vermieden, was erneut die Zeit bis zur Bearbeitung Ihrer Meldung reduziert.

Schadensmeldungen über den Postweg sollten per Einschreiben mit Rücksendeschein erfolgen, um den Eingang Ihres Schreibens bestätigt zu bekommen.

Mindestangaben für die Schadensmeldung

Unabhängig von der konkreten Versicherung gibt es bestimmte Informationen, die Sie in Ihrer Schadensmeldung immer angeben sollten:

  • Name des Versicherungsnehmers und Schadenverursachers
  • Ihre Vollständige Anschrift
  • Telefonnummer und E-Mail-Adresse
  • Versicherungsnummer
  • kurze, präzise Beschreibung der Schadensart und des Schadenshergangs
  • Zeitpunkt des Schadens
  • Auflistung der zu ersetzenden Gegenstände bzw. der benötigten Leistung
  • Nachweise, Fotos/Videos, Zeugenaussagen anfügen
  • gegebenenfalls Rechnungen der zu ersetzenden Gegenstände
  • bei einem Unfall als Ursache: Schadensmeldung an die Unfallversicherung

Schadensmeldung an die Unfallversicherung

Mehr Zeit für die Schadensmeldung an Ihre private Unfallversicherung können Sie sich lassen, falls Sie eine Invalidität erleiden. Es kann je nach Anbieter unterschiedliche Meldefristen geben, aber häufig muss eine Invalidität erst spätestens zwischen 12 und 15 Monaten nach dem Unfall gemeldet werden.

Maximal 3 Tage bleiben Ihnen für die Meldung Ihres Unfalls bei der gesetzlichen Unfallversicherungen. Arbeits- und Wegeunfälle sollten deshalb unmittelbar gemeldet werden. Stellen Sie sicher, dass Ihr Arbeitgeber so schnell wie möglich informiert ist und die Schadensmeldung erfolgen kann.

Wer die Meldung verpasst, hat zwar keinen Anspruch mehr auf vergangene Leistungen, auf zukünftige jedoch schon. Dies entschied ein Urteil des Sozialgerichts Augsburg im Jahr 2013 (Az. S 8 U 147/13).

Sie finden hier Beispiele für typische Schadensfälle in der Unfallversicherung. Beachten Sie auch unser Schadensfall-Lexikon.

Neuer Unfallmeldedienst für Autos
Seit April 2016 kann in deutschen Autos ein Notrufsystem verwendet werden, das bei einer Kollision automatisch die Notrufzentrale verständigt. Beschleunigungssensoren im Zigarettenanzünder erkennen dabei sogar die Stärke des Aufpralls. Der Unfall wird dann über eine App an eine Notrufzentrale gemeldet. Dabei wird auch der genaue Ort des Autos übermittelt. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Versicherer über den Unfallstecker und die App.

Schadensmeldung an die Hausratversicherung

Fertigen Sie Fotos von den Schäden an, die Sie Ihrer Hausratversicherung melden wollen. Mit möglichst deutlichen Aufnahmen kann die Versicherung den Schaden einfacher nachvollziehen. Falls Sie beschädigtes Inventar ersetzt haben möchten, müssen Sie die Kaufbelege Ihrer Schadensmeldung beilegen. Die beschädigten Gegenstände sollten Sie bis zur Regelung des Schadens aufbewahren.

Einige Schäden im Haushalt bedeuten nur geringe Kosten. Sie sollten deshalb die Höhe Ihrer Selbstbeteiligung kennen. Den Aufwand einer vollständigen Schadensmeldung an die Hausratversicherung können Sie sich ersparen, falls eine Absage wegen zu geringer Schadenshöhe abzusehen ist.

Sie finden hier Beispiele für typische Schadensfälle in der Hausratversicherung.

Schadensmeldung an die Haftpflichtversicherung

Bei der Haftpflichtversicherung ist, ähnlich wie bei der Hausratversicherung, eine akribische Dokumentation des Schadens notwendig. Fotos, Belege und Quittungen sollten Sie der Schadensmeldung beilegen. Auch wenn Sie selbst nicht Verursacher des Schadens sind, sollten Sie den Versicherer informieren. Halten Sie dabei in jedem Fall die vertraglichen Meldefristen ein. Andernfalls müssen Sie mit einer Absage rechnen.

Wichtig ist, dass Sie bei Forderungen Dritter nicht sofort selbst zahlen. Lassen Sie stattdessen von Ihrem Versicherer den Fall überprüfen. Alleingänge im Schadensfall können leicht dazu führen, dass Sie durch Begleichung des Schadens eine Schuld Ihrerseits anerkennen.

Sie finden hier Beispiele für typische Schadensfälle in der Haftpflichtversicherung.

Schadensmeldung an die Berufsunfähigkeitsversicherung

Ihre Berufsunfähigkeitsversicherung leistet ab dem Moment, wenn Sie berufsunfähig geworden sind. Das gilt auch rückwirkend, falls Sie nicht unmittelbar nach Feststellung den Fall melden. Damit Sie allerdings nicht zu lange auf den Beginn der Leistungen warten müssen, sollten Sie so früh wie möglich Ihren Versicherer informieren.

Bei der Meldung selbst ist es wichtig, dass alle Ihre Angaben korrekt sind. Sollten Sie sich unsicher sein, können Sie sich von einem Spezialisten bei der Schadensmeldung unterstützen lassen. An der korrekten Mitteilung hängt am Ende Ihr Versicherungsschutz.

Gerne helfen Ihnen bei Fragen zur Meldung einer der Berufsunfähigkeit unsere unabhängigen Versicherungsmakler weiter. Telefonisch unter 030 – 120 82 82 8 oder per E-Mail unter kontakt@transparent-beraten.de.

Schadensmeldung an die Kfz-Versicherung

Nach einem Autounfall geht es häufig genug um viel Geld. Aber nicht nur deshalb sollten Sie den Schadensfall so schnell wie möglich Ihrer KFZ-Versicherung melden. Auch die Erinnerung an den Unfallhergang verblasst mit der Zeit und wichtige Details könnten vergessen werden.

Allerdings sind Sie solange zum Warten auf Leistungen gezwungen, wie der Unfallbericht der Polizei noch nicht bei Ihrem Versicherer eingegangen ist. Ist der Schaden durch einen anderen Fahrer verursacht worden, sollten Sie die Schadensmeldung an dessen KFZ-Versicherung mit Ihrer eigenen koordinieren.

Sie finden hier Beispiele für typische Schadensfälle in der KFZ-Versicherung.

Todesmeldung an die Lebensversicherung

Todesfälle sind der Lebensversicherung bzw. der Unfallversicherung innerhalb von 24 bis 72 Stunden zu melden. Damit Ihnen die Versicherungssumme reibungslos ausgezahlt werden kann, ist deshalb eine gewisse Eile geboten.

Ihrer Lebensversicherung müssen Sie die Sterbeurkunde und das Zeugnis über die Todesursache übersenden. Denn es gibt in den Versicherungsbedingungen Ausschlusskriterien. Anhand der offiziellen Dokumente wird Ihr Versicherer überprüfen, ob der gemeldete Todesfall ihn zur Leistung verpflichtet.

Fazit

Unabhängig von der betroffenen Versicherung sollten Sie einen Schadensfall so früh wie nur möglich melden. Teilweise bleiben Ihnen nur wenige Tage Zeit, damit sie vollen Anspruch auf Leistungen haben. Dennoch müssen erst alle unmittelbaren Gefahrenquellen beseitigt sein. Sorgen Sie deshalb dafür, dass sich der Schaden nicht noch weiter erhöht. Dann können Sie sich mit Ihrem Versicherer in Verbindung setzen.

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