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Boots­versicherung – Typische Schadensfälle

Wie verhalte ich mich als Halter eines Bootes im Schadensfall richtig? Und welche Schadensfälle können auf Bootshalter überhaupt zukommen? Ein kleiner Überblick mit drei Fallbeispielen.
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Als Versicherungsnehmer hat man nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten. Hier sollte man genau sein, denn wer nicht aufpasst, gefährdet seinen Versicherungsschutz.

So verhält man sich im Schadensfall richtig

Grundsätzlich sind zwei Dinge bei einem Schadensfall zu beachten. Als Erstes muss der Bootsführer bzw. der Besitzer sicherstellen, dass der vorhandene Schaden nicht noch größer werden kann. Wenn dieses erledigt ist, sollte die Versicherung so schnell wie möglich über den Schaden informiert werden.

Ein Überblick:

  • Leiten Sie alle Maßnahmen ein, die einen noch größeren Schaden verhindern. Wenn es möglich und sinnvoll ist, sollte der vorhandene Schaden verringert werden.
  • Dokumentieren Sie den Schaden schriftlich und/oder mit Bildmaterial (idealerweise Fotos, ggf. auch Videos). Dieses kann besonders dann von Vorteil sein, wenn die Verhinderung von weiteren Schäden dazu führen kann, dass der ursprüngliche Schaden später nur noch schlecht zu erkennen ist.
    • Wichtig: Die Verhinderung von weiteren Schäden hat in jedem Fall Vorrang vor der Dokumentation!
  • Informieren Sie die Versicherung umfassend und lückenlos über den Schaden. Zunächst reicht allerdings eine kurze Schadensmeldung aus. Sind Personen zu Schaden gekommen, sollte allerdings umgehend telefonischer Kontakt zur Versicherung aufgenommen werden.
  • Bei Diebstahl und Vandalismus (oder anderen Delikten, die für die Polizei wichtig sein könnten), ist die zuständige Polizeidienststelle zu verständigen. Das Protokoll der Polizei ist dem Versicherer zu übermitteln.
BERATER-TIPP

„Bei einem Schadensfall ist die Kommunikation mit dem Versicherer das A und O. Denn nur so können die Versicherer rechtzeitig effektive Maßnahmen zur Schadensminderung und zur Dokumentation einleiten.
Es gilt also: Sobald sichergestellt ist, dass der Schaden nicht noch größer werden kann, sollten Sie sich umgehend mit Ihrem Versicherer in Verbindung setzen. Dieser teilt Ihnen dann mit, was als nächstes zu tun ist.“

Zusätzlich zur ersten Schadensmeldung verlangen die Versicherer häufig einen vollständigen Schadensbericht, der später nachgereicht werden kann. Einzelheiten dazu teilt der Versicherer bei der ersten Kontaktaufnahme mit.

Beispielfall 1: Schaden an einem fremden Boot
Beim Manövrieren an der Anlegestelle kollidiert Herr Franke mit einem anderen Boot. Die Schuldfrage ist unstrittig, Herr Franke war schlichtweg zu übermütig. Zu seinem Pech hat er mit dem Bug seines Bootes eine sensible Stelle der Außenhaut des anderen Bootes getroffen. Der Schaden ist beträchtlich.

Eigenschaden: Ein Fall für die Boots-Haftpflicht

Für den Schaden am anderen Boot kommt die Boots-Haftpflichtversicherung von Herrn Franke auf, die Schäden von bis zu 100.000 Euro abdeckt. Bei einfacher Fahrlässigkeit zeigt sich seine Versicherung kulant. Den kleineren Schaden am Bug seines eigenen Bootes übernimmt die Bootskasko-Versicherung von Herrn Franke.

Beispielfall 2: Schaden am eigenen Boot
Herr Meisner fährt mit seinem Motorboot dicht am Ufer entlang. Sein Pech: Das Wasser ist hier nicht nur flacher als gedacht, sondern auch mit größeren scharfkantigen Steinen versehen. Schaden nimmt nicht nur der Bootsrumpf, sondern auch die Antriebsschraube des Motors.

Fremdschaden: Ein Fall für die Boots-Kasko

Herr Meisner kann auf seine Kaskoversicherung zurückgreifen, die Schäden am eigenen Boot übernimmt – auch, wenn der Bootsführer fahrlässig gehandelt hat. Übernommen werden nicht nur die Reparaturkosten des Rumpfes, sondern auch der Austausch der Motorschraube.

Beispielfall 3: Diebstahl
Nur für eine Nacht hat Herr Wille mit seiner kleinen Segelyacht an einem unbewachten Steg angelegt. Beim abendlichen Landgang hat er seine persönlichen Wertgegenstände wie Geldbörse und Smartphone zwar mitgenommen, doch die teuren Ausrüstungsgegenstände wollte er nicht mit zum Abendbrot in die Gaststätte nehmen.

Später bei der Polizei wird er folgende Dinge als gestohlen melden: ein fest installiertes Funkgerät, eine ebenfalls fest verschraubte Kompass-Einheit und zwei Rettungswesten aus der Bordkajüte.

Diebstahl: Ein Fall für die Boots-Kasko

Bei Diebstahl springt ebenfalls die Kasko-Versicherung ein. Aber Achtung: Den vollen Versicherungsschutz gibt es nur, wenn der Versicherungsnehmer nicht grob fahrlässig gehandelt hat. Wer es potentiellen Dieben zu leicht macht – zum Beispiel leicht erkennen lässt, dass sich auf einem ungesicherten Boot Wertgegenstände befinden – muss damit rechnen, dass nur ein Teil der Schadenssumme oder sogar überhaupt nichts bezahlt wird.

Beachten Sie: Die Boots-Kaskoversicherung greift bei Diebstahl nur bei Gegenständen, die fest mit dem Boot verbunden sind (z. B. fest installierte Geräte) oder Gegenstände, die eindeutig dem Boot zuzuordnen sind (z. B. Rettungswesten). Bei allen anderen Gegenständen, wie zum Beispiel Smartphones oder Geldbörsen, haftet die Hausratversicherung.

Dieser Artikel wurde zuletzt am 18.04.2019 aktualisiert.
Über den Autor
Leοn Κnigge
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