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Auszahlung der Lebens­versicherung

Bei der Auszahlung der Lebensversicherung ist nach der Art der Versicherung zu unterscheiden: Die Risikolebensversicherung wird nur im Todesfall der versicherten Person ausgezahlt; die Kapitallebensversicherung ist als Vorsorge für das Alter gedacht und wird deshalb meist zum Beginn des Rentenalters ausgezahlt.
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Auszahlung der Risikolebensversicherung im Todesfall

Die Risikolebensversicherung wird nur im Todesfall ausgezahlt, die Versicherungssumme erhalten also die Erben. Damit gilt die Police als s. g. Hinterbliebenenschutz.

Bei der Beantragung der Auszahlung muss in der Regel neben dem Totenschein und der Sterbeurkunde der Originalversicherungsschein zurückgegeben werden. Die Versicherung erbittet in der Regel zudem den Personalausweis der verstorbenen Person. Weitere Unterlagen wie das Familienstammbuch und die Geburtsurkunde werden mitunter ebenso verlangt.

Die Vorlage dieser Unterlagen bei der Versicherung sollte unverzüglich erfolgen, die Versicherung ist außerdem ebenso unverzüglich darüber zu informieren, dass der Versicherungsfall eingetreten ist. Die Auszahlung erfolgt dann häufig recht zeitnah.

Kapitalauszahlung einmalig und ratierlich möglich

Die Kapitallebensversicherung zählt nicht zum Hinterbliebenenschutz, sondern soll die Rente des Versicherungsnehmers erhöhen.

Der Versicherte hat bei den meisten Kapitallebensversicherungen die Möglichkeit, zwischen einer einmaligen Kapitalauszahlung und einer Rentenzahlung zu wählen. Die Auszahlung besteht aus den angesparten Versicherungsbeiträgen und aus der garantierten Verzinsung. Die Summe der verzinsten Beiträge entspricht der Versicherungssumme, die im Erlebensfall an die versicherte Person ausgezahlt wird. Hinzu kommen noch die Gewinn- und Überschussbeteiligungen. Sie erhöhen die Auszahlung, sind aber nicht garantiert.

In den letzten Jahren sind die Gewinn- und Überschussbeteiligungen eher gesunken, weshalb die Kapitallebensversicherung derzeit als eher mäßig rentable Form der Altersvorsorge gilt.

Wahl der Auszahlungsform

Ob man sich das angesparte Kapital als Einmalzahlung oder als monatliche Rente auszahlen lassen möchte, sollte man sich im Vorhinein gut überlegen. Eine Einmalzahlung lohnt sich eigentlich nur, wenn man nicht mehr lange lebt, das kann jedoch niemand vorhersehen. Auch wenn man eine größere Investition, wie um eiviel die Finanzierung einer Immobilie tätigen möchte, ist die einmalige Auszahlung von Vorteil. Die monatliche Rentenzahlung erfolgt ein Leben lang und ist garantiert, lohnt sich somit mehr als die Einmalzahlung, wenn man noch einige Zeit lebt.

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Steuerliche Aspekte sind zu berücksichtigen

Bei der Auszahlung der Kapitallebensversicherung sind steuerliche Aspekte zu berücksichtigen. Maßgebend für die Besteuerung sind das Jahr des Vertragsabschlusses, die Laufzeit und das Alter des Versicherten zum Zeitpunkt der Auszahlung. In der Regel fällt eine Besteuerung der Auszahlung in jedem Fall an, sie wird aber abhängig vom Abschlussjahr, von der Laufzeit und vom Alter des Versicherten unterschiedlich hoch sein. Als Anhaltspunkt für eine geringe Besteuerung kann gelten, dass neue Verträge eine Laufzeit von 12 Jahren mindestens haben müssen und dass die Auszahlung erst nach dem vollendeten 62. Lebensjahr der versicherten Person erfolgt. Unter diesen Voraussetzungen wird die Besteuerung nach dem Halbeinkünfteverfahren angewandt. Das heißt, der Versicherte muss nur die Hälfte der erwirtschafteten Erträge versteuern.

Auszahlung der Lebensversicherung bei Arbeitslosigkeit

Wird der Besitzer eines Lebensversicherung-Vertrags arbeitslos, so kann sich das angesparte Kapital negativ auf die Höhe des ausgezahlten Arbeitslosengeldes auswirken. Während die Risikolebensversicherung nicht vom Arbeitsamt angerührt wird, da sie nicht kapitalbildend ist, muss eine vorhandene Kapitallebensversicherung unter Umständen erst aufgebraucht werden, bevor das Arbeitsamt Zahlungen leistet. Denn wer als Arbeitsloser Vermögen angesammelt hat, der muss dieses in der Regel erst aufbrauchen, bevor er Geld vom Arbeitsamt erhält. Allerdings gibt es hierbei einige Schongrenzen. Das Arbeitsamt kann die Liquidierung des Angesparten jedoch nicht verlangen, wenn die Auflösung des Vertrags einen Verlust mit sich bringen würde, der höher als 10 Prozent des Zeitwerts ist. Wer also bei einer Kündigung seines Vertrags weniger als 90 Prozent seiner Beiträge erhalten würde, der darf seine Lebensversicherung behalten.

So wird die Lebensversicherung Hartz IV-sicher gemacht

Der Versicherte kann sich auch selbst darum kümmern, dass seine Versicherung vor dem Arbeitsamt geschützt wird. Wenn der Versicherte einen sogenannten Verwertbarkeitsausschluss mit dem Versicherer vereinbart, kann er sein angespartes Kapital schützen. Denn durch diesen Ausschluss wird sichergestellt, dass das ersparte Kapital erst im Rentenalter ausgezahlt wird. Da die Lebensversicherung somit ausschließlich der Altersvorsorge dient, bleibt sie vom Arbeitsamt unangetastet. Jeder Versicherer dürfte bereit sein, diese Vereinbarung mit dem Inhaber der Versicherung zu treffen.

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Neue Regelungen für die Auszahlung

Im Jahr 2014 hat sich die Bundesregierung mit einer Reform der Lebensversicherung beschäftigt. Sie hat für viele Versicherte in Deutschland gravierende Auswirkungen. Mit der Reform möchte man die Lebensversicherer unterstützen, doch die Nachteile für die Versicherten sind durchaus bedeutend. Die Reform schien erforderlich, weil durch die anhaltend geringen Zinsen viele Garantiezusagen nicht mehr gemacht werden konnten. Wenn Kunden ihre Verträge jetzt auszahlen lassen oder diese sogar kündigen, kann aus der Gesetzesänderung eine verringerte Auszahlung resultieren. Das liegt daran, dass die Beteiligung an den Bewertungsreserven des Unternehmens verringert werden sollte. Diese Regelung soll für Bestands- und Neuverträge gelten.

Dieser Artikel wurde zuletzt am 29.05.2019 aktualisiert.
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Claudia Täubner
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