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Arbeitsunfähig: Welche Versicherung hilft?

Arbeitsunfähig oder doch schon berufsunfähig? Der Übergang ist häufig fließend. Lesen Sie hier, wie Sie sich schützen können und wie Sie Ansprüche geltend machen.

Arbeitsunfähig: Was heißt das?

Eine Person gilt als arbeitsunfähig, wenn sie ihren Beruf für einen befristeten Zeitraum nicht ausüben kann. Beispiele für Arbeitsunfähigkeit sind Schwangerschaft oder Krankheiten, die einen stationären Krankenhausaufenthalt oder Bettruhe erfordern. Auch Patienten, die im Anschluss an eine Erkrankung oder nach einem Unfall in eine Reha-Einrichtung gehen, gelten zunächst als arbeitsunfähig. Der Status ändert sich erst, wenn sie entweder genesen sind oder für berufsunfähig befunden wurden.

Häufig gesucht: Arbeitsunfähig nach...
Bandscheibenvorfall gerissener Achillessehne Reha

Arbeitsunfähig: Welche Versicherung hilft?

Gesetzlich versicherte Arbeitnehmer, die länger als sechs Wochen krankgeschrieben sind, erhalten von ihrer Krankenkasse Krankengeld (mehr dazu unter Gesetzliche Krankenversicherung – Leistungen). Der Anspruch auf Krankengeld besteht innerhalb eines Zeitraums von drei Jahren für maximal 78 Wochen. Da hiervon die sechs Wochen, in denen der Arbeitgeber für die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall zuständig ist, abgezogen werden, verringert sich der Anspruchszeitraum auf 72 Wochen. Während dieser Zeit erhält der Versicherte Krankengeld in Höhe von maximal 70 Prozent seines Bruttolohns.

Wer hilft bei Erwerbsunfähigkeit?

Wird aus einer Arbeitsunfähigkeit einer Erwerbsunfähigkeit, weil der Betroffene nur noch weniger als sechs bzw. drei Stunden arbeiten kann, besteht Anspruch auf Erwerbsminderungsrente. Für die Bewilligung und Auszahlung dieser Rente ist die Deutsche Rentenversicherung zuständig. Darüber hinaus gibt es auch Erwerbsunfähigkeitsversicherungen, die als Teil der privaten Vorsorge abgeschlossen werden können.

AU oder BU?

Private Anbieter von Versicherungen machen teilweise keinen Unterschied zwischen Arbeits- und Berufsunfähigkeit. Daher ist es wichtig die jeweiligen Vertragsbedingungen genau zu lesen. Aus ihnen geht klar hervor, ob und wann der Versicherer seine Leistung erbringt.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung greift in der Regel erst dann, wenn eine Wiederaufnahme der Berufstätigkeit zweifelsfrei für einen längeren Zeitraum (in der Regel sechs Monate) ausgeschlossen werden kann. Einige Berufsunfähigkeitsversicherungen weichen von dieser Regelung ab und leisten bereits nach längerer Arbeitsunfähigkeit.

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Für wen ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll?

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) lohnt sich für alle Arbeitnehmer, die im Fall einer Berufsunfähigkeit nicht gezwungen sein möchten, eine andere Tätigkeit als die ausgeübte annehmen zu müssen. Die Kosten für eine Berufsunfähigkeitsversicherung richten sich dabei nach den individuellen Gegebenheiten des Versicherungsnehmers. Wichtige Einflussfaktoren sind unter anderem Alter, berufliche Tätigkeit, eventuellen Vorerkrankungen und die Höhe der versicherten Berufsunfähigkeitsrente. In manchen Fällen besteht die Möglichkeit, die BU mit anderen Vorsorgemodellen zu kombinieren. Ob das im Einzelfall für den Versicherungsnehmer sinnvoll ist, lässt sich nicht pauschal beantworten.

Haben Sie Fragen zur Absicherung Ihrer Arbeitskraft? Kontaktieren Sie uns gern persönlich – unverbindlich und kostenfrei: 030 – 120 82 82 8 (Mo – Fr: 9 – 18 Uhr) oder per E-Mail unter kontakt@transparent-beraten.de.

Arbeitslos und arbeitsunfähig

Arbeitslose gelten als arbeitsunfähig, wenn sie nicht in der Lage sind, leichte Arbeiten in dem gegenüber der Agentur für Arbeit angegebenen zeitlichen Rahmen auszuführen. Welche berufliche Tätigkeit der Versicherte vor Beginn seiner Arbeitslosigkeit ausgeübt hat, ist in diesem Zusammenhang nicht von Bedeutung. Ob und in welcher Höhe ein Anspruch auf Krankengeld besteht, hängt von der Art der Versicherung ab.

Arbeitslos: Wer erhält Krankengeld?
  • Bezieher von Arbeitslosengeld I erhalten Krankengeld.
  • Bezieher von Arbeitslosengeld II erhalten kein Krankengeld.
  • Arbeitslose, deren Anspruch auf Arbeitslosengeld I im Verlauf ihrer Arbeitsunfähigkeit ausläuft, haben bis zum Ende der Arbeitsunfähigkeit Anspruch auf Krankengeld.

Arbeitsunfähig nach Bandscheibenvorfall

Ein Bandscheibenvorfall ist eine schwerwiegende Erkrankung, die einen langwierigen Heilungsprozess erfordert. Daher fragen sich Betroffene häufig: „Wie lange ist man Arbeitsunfähig nach einem Bandscheibenvorfall?“

Die Antwort ist nicht ganz einfach, denn wie lange, die durch einen Bandscheibenvorfall bedingte Arbeitsunfähigkeit dauert, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Ausschlaggebend sind unter anderem die Schwere der Erkrankung und individuelle Gegebenheiten des Patienten.

Bei minder schweren Fällen fällt der Betroffene meist für vier bis sechs Wochen aus.
Bei einem schwerwiegenderem Vorfall kann sich der Heilungsprozess über mehrere Monate hinziehen. Stellt sich nach einem Monat Behandlung keinerlei Besserung ein, ist womöglich eine Operation notwendig. Im Genesungsprozess spielen auch Faktoren wie Alter und körperliche Verfassung des Patienten eine Rolle.

Achillessehne gerissen: Wie lange arbeitsunfähig?

Der Riss der Achillessehne bedeutet für den Betroffenen eine längere Zwangspause vom Arbeitsleben. Ob eine konservative Behandlung zur Wiederherstellung ausreicht oder eine Operation notwendig ist, hängt von der Schwere des Risses ab. Bei einem nur teilweisen Abriss bestehen es in einigen Fällen auch ohne operativen Eingriff gute Heilungschancen. Die Dauer der Therapie beträgt mindestens sechs Wochen, wobei der betroffene Fuß erst nach drei bis sechs Monaten wieder vollständig belastet werden kann. Letztlich hängt die Dauer vom Verlauf des Heilungsprozesses ab. Treten Komplikationen auf, verzögert sich das Ende der Arbeitsunfähigkeit. Ein Achillessehnenriss ist eine schwerwiegende Verletzung, die teilweise erhebliche Spätfolgen mit sich bringen kann. Was Springen und Laufen angeht, erreichen Betroffene in der Regel nicht mehr die gleiche Leistungsfähigkeit wie vor der Ruptur.

Aus Reha arbeitsunfähig entlassen. Wie geht es weiter?

Der Patient erhält nach Abschluss seiner Rehabilitationsmaßnahme einen Entlassungsbericht. Dieser Bericht enthält Informationen über die Leistungsfähigkeit des Patienten. Dem Reha-Bericht kommt die Bedeutung eines sozialmedizinischen Gutachtens zu, das als Entscheidungshilfe für die Bewilligung einer Erwerbsminderungsrente dient. Bescheinigt das Gutachten dem Patienten eine beschränkte Leistungsfähigkeit, besteht trotz festgestellter Arbeitsunfähigkeit die Möglichkeit der stufenweisen Wiedereingliederung in das Berufsleben.

Entlassungsbericht bescheinigt: Leistungsvermögen von sechs oder mehr Stunden

Liegt das ermittelte Leistungsvermögen bei sechs und mehr Stunden pro Tag, entfällt der Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente. Der Patient kann versuchen, seinen Anspruch auf dem Klageweg durchzusetzen. Er muss dann aber nachweisen, dass er unter erheblichen Einschränkungen seiner Leistungsfähigkeit leidet.

„Reha vor Rente“

Solange kein Reha-Bericht vorliegt, stehen dem Arbeitnehmer weiterhin Lohnersatzleistungen wie Krankengeld zu. Dass in den Reha-Berichten überwiegend von sechs Stunden täglichem Leistungsvermögen die Rede ist, liegt daran, dass die Deutsche Rentenversicherung als Kostenträger von Rehabilitationsmaßnahmen dem Grundsatz „Reha vor Erwerbsminderungsrente” folgt. Das ist ein Hinweis darauf, dass Ansprüche auf eine solche Rente gegenüber der Deutschen Rentenversicherung nur selten durchgesetzt werden können.
Offener zeigt sich die Deutsche Rentenversicherung, wenn es sich um Maßnahmen zur Beendigung der Arbeitsunfähigkeit, der beruflichen Rehabilitation und Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben handelt.

AU - BU - EU: Die Übergänge sind fließend

Eine Arbeitsunfähigkeit liegt bereits vor, wenn ein Arbeitnehmer zwei Tage wegen einer Migräne krank geschrieben wird. Die Migräne kann jedoch beispielsweise aus einer Überlastung resultieren, die sich zum Burnout ausweitet. Kann der Arbeitnehmer aufgrund dessen seinen Beruf für mindestens sechs Monate nicht mehr ausüben kann, wird aus der Arbeitsunfähigkeit eine Berufsunfähigkeit. Erst wenn die betroffene Person keiner beruflichen Tätigkeit mehr nachgehen kann, liegt eine Erwerbsunfähigkeit vor.

Da zu Beginn einer Erkrankung nicht immer gleich klar ist, wie lange diese andauern wird, ist die Arbeitsunfähigkeit häufig die Vorstufe von Berufs- und Erwerbsunfähigkeit.

Dieser Artikel wurde zuletzt am 24.04.2019 aktualisiert.
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Claudia Täubner
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