Zahnzusatz­versicherung für Kinder

Kosten, Leistungen, aktuelle Testergebnisse und Vergleich (2021)
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Das erwartet Sie hier

Was kostet eine Zahnzusatz­versicherung für Kinder, welche Leistungen sollten auf jeden Fall enthalten sein und was müssen Eltern beachten.

Inhalt dieser Seite
  1. Warum sind Zahnzusatz­­versicherung für Kinder sinnvoll?
  2. Das sollten Sie beim Abschluss beachten
  3. Wichtige Leistungen
  4. Wartezeiten
  5. Kosten
  6. Testergebnisse und Hinweise zum Vergleich

Das Wichtige in Kürze

  • Zahnbehandlungen von Kindern gehen schnell mal ins Geld, wenn man sich nicht mit der günstigen Variante begnügen möchte.
  • Gesetzlich Versicherte können deshalb die Leistungen durch eine Zahnzusatz­versicherung für Kinder erweitern.
  • Bei Kindern sind insbesondere gute Leistungen im Bereich der Kieferorthopädie wichtig, da sie oft unter Zahnfehlstellungen leiden.
  • Eltern schließen die Zahnzusatz­versicherung für Kinder am besten möglichst früh ab. Denn es gibt Wartezeiten und Leistungs­ausschlüsse bei Vorerkrankungen.

Deshalb ist die Zahnzusatz­versicherung für Kinder sinnvoll

Die Zahnzusatz­versicherung für Kinder ist aus mehreren Gründen sinnvoll:

  • Bei Kindern liegen in der Regel noch keine Vorerkrankungen und Schäden an den Zähnen vor. Diese müssen vor Abschluss einer Zahnzusatz­versicherung angegeben werden und können zu Ausschlüssen und/oder Beitrags­erhöhungen führen.
  • Kinder und Jugendliche benötigen häufig kieferorthopädische Behandlungen, wie Zahnspangen oder sogar kieferchirurgische Operationen, die von der gesetzlichen Kranken­­versicherung (GKV) nur zum Teil oder gar nicht übernommen werden.
  • Eine gute Zahnzusatz­versicherung übernimmt auch die Kosten für eine professionelle Zahnreinigung. Diese ist zur Vorbeugung gegen Karies und Parodontose gerade bei Kindern sinnvoll.

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Das sollten Sie beim Abschluss einer Zahnzusatz­versicherung für Kinder beachten

Kinder brauchen nicht die gleiche Zahnzusatz­versicherung wie Erwachsene. Sonst zahlen Sie schnell mal zu viel. Es gibt mittlerweile aber viele spezielle Zahnzusatz­versicherungen für Kinder, die nur Leistungen umfassen, die für den Nachwuchs auch wirklich von Bedeutung sind.


Bereiche der Zahnzusatz­versicherung

  • Kieferorthopädie
  • Zahnprophylaxe
  • Zahnerhalt
  • Zahnersatz

Dazu zählt in erster Linie die Kostenübernahme für kieferorthopädische Behandlungen, die sonst schnell mal in die Tausende gehen können. Wichtig sind auch Leistungen für professionelle Zahnreinigungen (Prophylaxe) und Zahnbehandlungen, da hier die gesetzliche Versicherung ebenfalls nicht für alle Kosten aufkommt. Im Gegensatz zu Erwachsenen haben Kinder jedoch selten einen Zahnersatz nötig, da ihr Gebiss in der Regel gesund ist. Es kann natürlich immer passieren, dass sie sich bei einem Unfall einen Zahn ausschlagen. Das sind aber Einzelfälle.

Experten-Tipp:

„Eine Zahnzusatz­versicherung für Kinder sollte möglichst früh abgeschlossen werden. Im besten Fall bereits vor dem ersten Zahnarztbesuch. Denn sobald eine Auffälligkeit wie eine Zahnfehlstellung oder Karies festgestellt wurde, steht dies auch in der Kranken­akte und muss gegenüber der Versicherung angegeben werden. Dies kann die Kosten erhöhen oder sogar dazu führen, dass bestimmte Schäden vom Versicherungs­schutz ausgeschlossen werden. Zum Beispiel eine kieferorthopädische Behandlung.“

Foto von Robert Böhrk
Signatur von Robert Böhrk
Robert Böhrk
Berater

Leistungen der Zahnzusatz­versicherung für Kinder

Leistungen im Bereich Kieferorthopädie

Etwa jedes zweite Kind hat eine Korrektur der Zahnstellung nötig. Die gesetzliche Kranken­­versicherung kommt zwar für die Kosten von Zahnspangen oder sonstige kieferorthopädische Behandlungen auf, allerdings längst nicht für alle und das nur im Rahmen der Regelversorgung. Diese Voraussetzungen zählen dabei:

  • Es besteht eine medizinische Notwendigkeit.
  • Die Behandlung fängt vor dem 18. Geburtstag an.
  • Die Behandlung wird erfolgreich abgeschlossen.

Anhand der Schwere der Fehlstellung, ermittelt die GKV, ob eine Behandlung medizinisch notwendig ist. Dazu gruppiert sie diese in eine von fünf kieferorthopädischen Indikationsgruppen (KIG) ein. Die gesetzlichen Kranken­­versicherungen übernehmen bzw. beteiligen sich erst ab KIG 3 (ausgeprägte Fehlstellung) an den Behandlungs­kosten, wie in der unterstehenden Tabelle ersichtlich wird. Ab dieser Stufe kommt die GKV in der Regel vorerst nur für 80 Prozent der Kosten auf. Die restlichen 20 Prozent werden erst gezahlt, wenn die Behandlung erfolgreich abgeschlossen ist.

Viele Zahnzusatz­versicherungen übernehmen diesen Eigenanteil von 20 Prozent von Anfang an. Für die Eltern entstehen somit überhaupt keine Kosten. Ebenfalls sollte die Versicherung bereits bei leichten Fehlstellungen (KIG 1) Leistungen erbringen und die Mehrkosten für hochwertige Therapien übernehmen, die die Behandlung schneller, angenehmer und effektiver machen. Dazu zählen:

  • innenliegende und transparente Zahnspangen
  • Mini-Brackets für eine kürzere Behandlungs­zeit und leichtere Reinigung der Zähne
  • Kunststoff und Keramikbrackets
  • farblose Bögen
  • Retainer (Zahnstabilisator)
  • Funktions­analyse
KIGArt der FehlstellungKostenübernahme durch die GKV
KIG 1Sehr leichte Fehlstellung, die vor allem aus ästhetischen Gründen korrigiert werden könnte (z.B. Engstand der Zähne oder offener Biss).Nein
KIG 2Leichte Fehlstellung, die zwar aus medizinischen Gründen korrigiert werden sollte, aber die GKV nicht für die Kosten aufkommt (z.B. deutlicher Engstand der Zähne oder Kreuzbiss).Nein
KIG 3Mittlere Fehlstellung, die aus medizinischen Gründen korrigiert werden muss (z.B. sehr tiefer Biss, großer Platzmangel der Zähne oder beidseitiger Kreuzbiss)Ja
KIG 4Starke Fehlstellung, die aus medizinischen Gründen dringend korrigiert werden sollte (z.B. Durchbruchsstörungen, deutlicher seitlicher Vorbeibiss der Zahnreihen oder Zahnunterzahl).Ja
KIG 5Sehr starke Fehlstellung, die aus medizinischen Gründen unbedingt korrigiert werden sollte (z.B. angeborener offener Biss mit großem Abstand zwischen den Zahnkanten).Ja

Das kostet eine Zahnspange

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Hat das Kind nur eine leichte Fehlstellung, übernimmt die gesetzliche Kranken­­versicherung gar keine Kosten. Für die Behandlung zahlen Eltern schnell mal zwischen 2.000 und 7.000 Euro. Übernimmt die GKV die Behandlung ab KIG 3 kann sich der Eigenanteil auf 500 bis 2.500 Euro belaufen. Falls die Leistungen des Kieferorthopäden über die Grundversorgung hinausgeht, sollten Eltern auch kritisch nachfragen, ob eine solche Behandlung auch wirklich nötig ist. Oft argumentieren Ärzte, dass diese für das Kind erfolgsversprechender, unkomplizierter und schmerzfreier ist. In so einem Fall, lohnt es sich, eine Zweitmeinung einzuholen.

Zahnzusatz­versicherung für Kinder: Diese Leistungen sind im Bereich der Kieferorthopädie wichtig

  • Die Zahnzusatz­versicherung sollte alle KIG-Stufen beinhalten.
  • Günstig ist, wenn es bei leichten Fehlstellungen (KIG 1 bis 2) keine Summenbegrenzungen gibt. Mindest­ens sollten es aber 3.000 Euro sein.
  • Für Sonder­leistungen sollte die Zusatz­versicherung im Bereich KIG 3 bis 5 mindestens 1.000 Euro leisten, 1.500 Euro wären optimaler.
  • Insbesondere wenn ein Kind älter als sechs Jahre alt ist, sollte die Leistungs­begrenzung in den ersten Jahren nicht zu hoch sein. In diesem Alter ist es wahrscheinlich, dass die Behandlung schon bald beginnt.

Leistungen bei Zahnreinigung, Zahnprophylaxe und Fissurbehandlungen

Die gesetzlichen Kranken­kassen übernehmen im Bereich Zahnprophylaxe meist nur die günstigste Variante. In diesem Bereich zahlt die GKV:

  • Eine jährliche Erhebung des Mundhygienestatus und Aufklärung
  • Eine jährliche Fluoridierung der Zähne mit Lack oder Gel (vier Mal pro Jahr bei hohem Karies-Risiko)
  • Fissurenversiegelung bei Backenzahn 6 und 7

Doch oft sind diese Leistungen nicht genug für eine optimale Zahngesundheit. Insbesondere wenn das Kariesrisiko hoch ist, kann eine ergänzende Zahnbehandlung sinnvoll sein, die Eltern ohne Zusatz­versicherung selbst zahlen müssen. Der Zahnarzt entfernt dabei harte Beläge wie etwa Zahnstein oder weiche Ablagerungen wie Plaque.

Für Kinder mit Zahnspange ist Zahnreinigung sinnvoll

Gerade bei Kindern, die eine feste Zahnspange tragen, ist die professionelle Zahnreinigung empfehlenswert. Die Reinigung der Zähne ist hier besonders aufwendig und Kindern fehlt häufig die Geduld dies mit der gebotenen Sorgfalt zu tun. Eine gute Zahnzusatz­versicherung sollte auch für regelmäßige Zahnreinigungen den Großteil der Kosten übernehmen, sodass sich Eltern keine Sorgen um hohe Zuzahlungen machen müssen. In der Regel legen die Versicherer hier einen jährlichen Höchstbetrag fest.

Fissuren können Karies vermeiden

Auch müssen nicht selten die Vertiefungen der Kauflächen versiegelt werden – die sogenannten Fissuren können Karies an schwer zu reinigen Stellen vermeiden. Eine Zahnzusatz­versicherung sollte die Fissuren bei sämtlichen Backenzähnen übernehmen und nicht nur wie die GKV bei Backenzahn 6 und 7.


Leistungen bei Zahnbehandlungen und Zahnerhalt

Kinderzähne bekommen schnell mal Löcher. Diese müssen gefüllt werden, um die Zähne zu erhalten. Die gesetzliche Kranken­­versicherung übernimmt Amalgamfüllungen. Eine gute Zahnzusatz­versicherung für Kinder kommt für 80 bis 100 % der Kosten für hochwertige Kunststofffüllungen auf. Ebenfalls zahlt sie Parodontose- oder Wurzelbehandlungen, auch wenn die Leistungen nicht über die GKV angerechnet werden können. Optimal übernimmt sie 100 %.


Leistungen bei Zahnersatz

Es ist zwar eher selten, dass Kinder Zähne verlieren. Trotzdem kommt es vor, zum Beispiel bei einem Unfall. Fehlt der Zahnersatz, können Kau- oder Sprechschwierigkeiten entstehen. Die gesetzlichen Kranken­­versicherungen übernehmen bei Zahnverlust 50 bis 60 % der Regelversorgung. Alles darüber hinaus zahlen die Eltern. Auch wenn sie einen höherwertigen Zahnersatz wünschen.

Beinhaltet die Zahnzusatz­versicherung für Kinder Leistungen im Bereich Zahnersatz, sollte sie für die gesamten Mehrkosten aufkommen. Häufig übernimmt diese im Gegensatz zur GKV auch die Kosten für den Zahnersatz, wenn er aus kosmetischen Gründen gewünscht wird.

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Wartezeiten bei Zahnzusatz­versicherung für Kinder

Schließen Eltern eine Zahnzusatz­versicherung schon im jungen Alter der Kinder ab, werden nicht nur Leistungs­auschlüsse wegen allfälligen Vorerkrankungen verhindert. Viele Versicherungen kommen auch in den ersten Vertragsjahren nicht für die vollen Leistungen auf. Zum Beispiel übernehmen sie erst nach einigen Jahren die gesamten Kosten für eine Zahnspange.

Einige Versicherer bieten Zahnzusatz­versicherungen ohne Wartezeit an. Diese sind allerdings meist mit einer Begrenzung der Leistungen und/oder höhen Versicherungs­beiträgen verbunden. Bei Kindern und Jugendlichen ist es schwierig, einen Tarif zu finden, bei dem die Versicherung auf die Wartezeit verzichtet und trotzdem ein angemessenes Preis-Leistungs­-Verhältnis bietet.


Hat die Behandlung schon begonnen, zahlt die Versicherung nichts

Wichtig ist bei der Zahnzusatz­versicherung auch, dass vor dem Abschuss nicht bereits schon eine Behandlung begonnen hat oder empfohlen wurde. In einem solche Fall kommt diese nämlich nicht für die Kosten auf. Es genügt schon, wenn ein einziger Zahn wegen einer Fehlstellung beobachtet wird.

Was passiert mit der Zahnzusatz­versicherung bei Volljährigkeit?

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Es gibt zwar Zahnzusatz­versicherungen für Kinder, die auch nach dem 21. Lebensjahr weitergeführt werden. Empfehlenswert ist das nicht. Vielmehr sollte spätestens in diesem Alter die Versicherung überprüft oder gar gekündigt werden. Gerade kieferorthopädische Leistungen sind für Erwachsene kostspielig und werden selten benötigt. Am wichtigsten sind bei der Zahnzusatz­versicherung für Erwachsene gute Leistungen im Bereich Zahnersatz. Allenfalls kann bei Eintritt des Erwachsenenalters der Tarif innerhalb der Versicherung gewechselt werden. Oft sind dann die Beiträge günstig und es wird von einer Gesundheits­prüfung abgesehen.

Was kostet eine Zahnzusatz­versicherung für Kinder?

Für unser Rechenbeispiel zeigen wir exemplarisch die Kosten für den günstigen und teuersten Tarif von einer Versicherung auf. Das sind die Daten:

  • Abschluss: November 2019
  • Alter beim Abschluss: 3 Jahre
  • Zahlung: Monatlich
AnbieterTarif Dent 70Tarif Dent100
AragZahnbehandlungen: 75 % Zahnersatz: 70 % Kieferothopädie: 70% (KIG 1-2), 70% bis 1.000 Euro (KIG 3-5)Zahnbehandlung: 100% Zahnersatz: 100% (90% ohne Bonusheft) Kieferothopädie: 90% (KIG 1-2), 90% bis 2.000 Euro (KIG 3-5) Narkosen & Akupunktur: 350 Euro pro Kalenderjahr Zahnaufhellung (z.B. Bleaching): 300 Euro in 2 Kalenderjahren
Kosten12 Euro20 Euro

Ist Zahnzusatz­versicherung für Kinder steuerlich absetzbar?

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Die Zahnzusatz­versicherung für Kinder fällt in der Steuererklärung unter die Rubrik Vorsorge­aufwendungen. Somit ist sie eine Sonder­ausgabe und ist theoretisch steuerlich absetzbar. Allerdings ist dies nur bis zu einem Höchstbetrag von 1.900 Euro möglich und dieser wird in der Regel meist schon durch die Kranken­­versicherung oder andere Aufwendungen wie Haftpflicht– oder Renten­versicherungen überschritten.

Was kostet eine Zahnzusatz­versicherung für Ihr Kind?

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Testergebnisse und Hinweise zum Vergleich

Testergebnisse zur Zahnzusatz­versicherung für Kinder sind nur spärlich vorhanden. Aktuell wurde nur eine Tarifanalyse der Ratingagentur Assekurata gefunden. Ende 2017 beurteilte diese verschiedene Zusatz­versicherungen. In der Kategorie Zahnzusatz­versicherung für Kinder und Jugendliche wurde der Tarif Zahn Premium der ottonova Kranken­­versicherung AG mit „sehr gut“ (1,4) bewertet (Quelle).

Alle aktuellen Testberichte zur Zahnzusatz­versicherung


Allerdings gilt es hier zu beachten, dass eine gut bewertete Zahnzusatz­versicherung für Erwachsene nicht unbedingt die besten Leistungen für Kinder erfüllt. Es lohnt sich deshalb die verschiedenen Zahnzusatz­versicherungen für Kinder zu vergleichen. Achten Sie bei der Suche vor allem darauf, dass der Anbieter umfassende Leistungen im Bereich der Kieferorthopädie bietet. Bei Erwachsenen ist dies weniger von Bedeutung.

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Katharina Tennius
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