Gesetzliche Kranken­­versicherung für Selbständige

Kosten, Leistungen, aktuelle Testergebnisse und Vergleich (2021)
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Das erwartet Sie hier

Wann sich für Selbständige die gesetzliche Kranken­­versicherung lohnt und welchen Beitrag sie zahlen müssen.

Inhalt dieser Seite
  1. Die beste GKV für Selbständige
  2. Beitrags­­kosten für Selbständige
  3. Vorteile und Nachteile
  4. Kranken­­geld für Selbständige
  5. Aktuelle Testergebnisse
  6. Was tun bei Zahlungsproblemen?

Das Wichtige in Kürze

  • Selbständige können sich entweder für die private oder die freiwillige gesetzliche Versicherung entscheiden.
  • In der gesetzlichen Kranken­­versicherung müssen sich Selbständige freiwillig versichern.
  • Je nach Höhe des Einkommens­ zahlen Selbständige zwischen 199 € und 920 € im Monat.
  • Als Selbständiger erhalten Sie keinen Arbeitgeberzuschuss – Sie zahlen daher den gesamten Beitrag selbst.
  • Für Geringverdiener kann die gesetzliche Kranken­­versicherung günstiger sein – für Gutverdiener lohnt sich eher die private Kranken­­versicherung.

Wie finden Selbständige die beste gesetzliche Kranken­­versicherung?

Kosten sparen durch niedrigeren Zusatzbeitrag

Der allgemeine Beitrags­satz ist bei allen gesetzlichen Kranken­­versicherungen gleich: 14,6 Prozent (mit Kranken­geldanspruch) oder 14,0 Prozent (ohne Kranken­geldanspruch). Ein Einsparpotential haben Sie beim Zusatzbeitrag: Dieser wird individuell von der Kranken­kasse bestimmt und unterscheidet sich zwischen den gesetzlichen Kranken­­versicherern teilweise erheblich. Schauen Sie daher auf die Höhe des individuellen Zusatzbeitrages.


Legen Sie Wert auf Zusatzleistungen?

Die einen legen mehr Wert drauf, die anderen weniger: Sind Ihnen besondere Leistungen, wie etwa ein Zuschuss zur professionellen Zahnreinigung oder die Kostenübernahme von alternativen Heilmethoden wichtig, dann achten Sie beim Kranken­kassenvergleich nicht nur auf den Preis. Dies gilt auch, wenn Ihnen digitale Services wichtig sind.

Selbständige haben ein Wahlrecht

Selbständige müssen, wie alle anderen Berufs­gruppen auch, krankenversichert sein. Der Eintritt in die Selbständigkeit bedeutet für Unternehmer auch gleichzeitig den Wegfall der Versicherungs­pflicht. Sie können sich also entscheiden, ob sie sich privat versichern lassen oder freiwillig in der gesetzlichen Kranken­­versicherung bleiben. Welche Versicherungs­art im Endeffekt die passende ist, hängt von persönlichen und beruflichen Faktoren ab.

Ausnahme: Nebenberuflich Selbständige und Künstler

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Selbständige, die hauptsächlich als Angestellte arbeiten und damit auch mehr verdienen als mit ihrem nebenberuflichen Gewerbe, haben kein Wahlrecht. Sie bleiben weiterhin in der gesetzlichen Kranken­kasse pflichtversichert. Die Einkommens­grenze für die nebenberuflich selbständige Tätigkeit liegt aktuell bei 64.350 Euro im Jahr.

Das gleiche gilt für Selbständige aus dem künstlerischen oder publizistischen Bereich. Diese sind über die Künstlersozialkasse pflichtversichert.

Unsere Empfehlungen für Ihren Versicherungs­­schutz

Wir helfen Ihnen, den idealen Tarif zum besten Preis zu finden – schnell und unkompliziert. Dafür haben wir Ihnen unsere Empfehlungen für eine gesetzliche Kranken­­­­versicherung zusammengetragen. Sie gelangen direkt zum Anbieter und können den Tarif mit wenigen Klicks direkt online abschließen.

Unsere 3 Top Empfehlungen für 2021

HEK Hanseatische Kranken­kasse
„Sehr gut“ im DFSI-Ranking 2020/21

  • Zusatzbeitrag 2021: 1,3 %
  • Bundes­weit tätig
  • Kostenübernahme aller Schutz- und Reiseimpfungen
  • Mehrere Bonusprogramme

IKK Classic
Beste Wahltarife und bestes Bonusprogramm laut
ServiceValue 2020

  • Zusatzbeitrag 2021: 1,3 %
  • Bonuszahlungen für diverse Aktivitäten
  • Übernahme von alternativen Heilmethoden, z.B. Akupunktur
  • Wahl aus 3 Produktpakete mit insgesamt 9 Kategorien

Die Techniker
Testsieger im DFSI-Rating 2020/21

Weitere Infos zur Techniker

  • Zusatzbeitrag 2021: 1,2 %
  • Größte gesetzliche Kranken­kasse Deutschlands
  • TK-Bonusprogramm
  • Verschiedene Wahltarife und Zusatz­versicherungen

Wieviel Beitrag zahlen Selbständige und Freiberufler in der gesetzlichen Kranken­­versicherung?

Die Höhe der Kosten für die gesetzliche Kranken­­versicherung ist einkommensabhängig und setzt sich aus dem allgemeinen Beitrags­satz und dem kassenindividuellen Zusatzbeitrag sowie dem Beitrag zur Pflegepflicht­versicherung zusammen.

Aktuelle Werte 2021: Kosten der GKV für Selbständige

Allgemeiner Beitrags­satz mit Kranken­geldanspruch (ab dem 43. Krankheits­tag)14,6 %
Allgemeiner Beitrags­satz ohne Kranken­geldanspruch14,0 %
Zusatzbeitrag je nach Kranken­kasse0,35-2,5 %, durchschnittlich 1,1 %
Pflege­versicherung für unter 23-Jährige oder mit Kindern3,05 %
Pflege­versicherung für Kinderlose ab 23 Jahren3,3 %

Beitrags­grenzen für Selbständige in der GKV

Die Beiträge sind für Selbständige nach unten und nach oben hin gedeckelt. Hier zunächst ein Überblick, Details lesen Sie in den nächsten Abschnitten.

Höchstbetrag gemäß Beitrags­bemessungsgrenze919,13 €*
Mindest­betrag gemäß fiktivem Mindest­einkommen199 €**
*Zusatzbeitrag von 1,1 %, mit Kranken­geldanspruch, 3,3 % Pflege­versicherungs­beitrag
**Zusatzbeitrag von 1,1 %, ohne Kranken­geldanspruch, 3,05 % Pflege­versicherungs­beitrag

Rechenbeispiel

Ein kinderloser, 30-jähriger Selbständiger, der auf den Kranken­geldanspruch verzichtet, zahlt somit insgesamt Euro im Monat für die gesetzliche Kranken­- und Pflege­versicherung:

Monatliches Brutto­einkommen3.000 €
14 % allgemeiner Beitrags­satz420 €
1,1 % Zusatzbeitrag33 €
3,3 % Pflege­versicherungs­beitrag99 €
Monatsbeitrag552 €

Selbständige und Freiberufler tragen die Kosten allein

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Bei Angestellten teilen sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer die Beiträge zur Hälfte. Da der Selbständige sozusagen sein eigener Arbeitgeber ist, muss er diese Kosten komplett allein tragen. Das bedeutet, je höher das Einkommen ist, umso höher ist auch der Beitrag zur freiwilligen gesetzlichen Kranken­kasse.

Was zählt zum beitragspflichtigen Einkommen?

Da sich Selbständige freiwillig gesetzlich krankenversichern müssen, werden jegliche Einkünfte als Berechnungsgrundlage herangezogen. Dazu gehören:

  • Steuerrechtlicher Gewinn aus der Selbständigkeit
  • Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung
  • Unterhaltszahlungen
  • Kapitalerträge
  • Gesetzliche Rente und Betriebs­renten

Einkommens­steuerbescheid bereit halten

Die Beiträge zur GKV werden jährlich anhand des Einkommens­teuerbescheids berechnet, da Selbständige oft kein festes Monatsgehalt haben. Wird die Selbständigkeit neu aufgenommen, berechnen die Kranken­kassen den Beitrag mit einer Einkommens­schätzung. Daraus resultierend findet die finale Beitrags­bemessung rückwirkend statt und kann Nach- und Rückzahlungen mit sich bringen.

Das zahlen Sie maximal: Der Höchstbeitrag für Selbständige

Hier spielt die Beitrags­bemessungsgrenze als Berechnungsgröße eine wichtige Rolle. 2021 liegt diese bei 58.050 Euro im Jahr bzw. 4.837,50 Euro im Monat. Verdienen Sie als Selbständiger über dieser Grenze, so werden trotzdem nur. dieEinkünfte bis zu dieser Grenze zur Berechnung Ihres Kranken­kassenbeitrages herangezogen. Sie zahlen somit in der GKV maximal ca. 920 Euro im Monat (je nach Höhe des Zusatzbeitrages, Kranken­geldanspruch und Pflege­versicherungs­beitrag).

Hinweis: Überschreitet Ihr Einkommen die Beitrags­bemessungsgrenze, müssen Sie übrigens keinen Einkommens­nachweis einreichen, da Sie ohnehin den Höchstbeitrag zur Kranken­kasse zahlen.

Das zahlen Sie mindestens: Der Mindest­beitrag für Geringverdiener

Noch bis vor einigen Jahren haben Selbständige mit geringem Einkommen sehr hohe Beiträge zur gesetzlichen Kranken­­versicherung gezahlt. Ausnahmen galten lediglich für Existenzgründer, da sie einen Gründerzuschuss von der Arbeits­agentur erhielten.

Für Selbständige gilt ein fiktives Mindest­einkommen, welches 2021 bei 1.096,67 Euro im Monat liegt. Egal, wie viel Sie darunter verdienen, wird diese Summe zur Beitrags­berechnung herangezogen. Somit zahlen Sie in der GKV mindestens ca. 199 Euro im Monat (je nach Höhe des Zusatzbeitrages, Kranken­geldanspruch und Pflege­versicherungs­beitrag). Gerade für solche Selbständigen lohnt sich der Verbleib in der GKV, da die Beiträge in der privaten Kranken­­versicherung in der Regel höher sind.

Was kostet Sie die gesetzliche Kranken­­­­versicherung?

Das sind unsere 3 Empfehlungen für Ihren Versicherungs­schutz.

Vorteile und Nachteile der gesetzlichen Kranken­­versicherung für Selbständige

Welche Vorteile bietet die GKV für Selbständige?

  • Leichter Zugang für Personen mit Vorerkrankungen: Denn die Beiträge berechnen sich aufgrund des Einkommens­, nicht nach Alter oder Gesundheits­zustand (wie in der PKV).
  • Beiträge leicht kalkulierbar: Die Beitrags­sätze sind bekannt und können selbst anhand des Einkommens­ eingeschätzt werden.
  • Keine großen Beitrags­steigerungen: Große Sprünge sind eher unwahrscheinlich, im Gegensatz zur PKV (wo nach eigenem Ermessen erhöht werden kann).
  • Kostenfreie Mit­versicherung von Familienmitgliedern: Geringverdienender Ehepartner und Kinder bis 25 Jahren können beitragsfrei mitversichert werden.

Welche Nachteile kann es für Selbständige in der GKV geben?

  • Beiträge sind vom Einkommen abhängig: Das bedeutet: Wer mehr verdient, zahlt auch mehr für die Kranken­­versicherung.
  • Leistungs­umfang nicht fest: In der gesetzlichen Kranken­­versicherung können Leistungen gestrichen bzw. gekürzt werden.
  • Grundlegende Leistungen: Die medizinische Versorgung in der GKV ist eine Grundversorgung. Wer viel Wert auf umfangreiche Gesundheits­leistungen legt, ist in der privaten Kranken­­versicherung besser aufgehoben.

Gesetzliches Kranken­geld für Selbständige

Lieber mit oder ohne Kranken­geldanspruch?

Selbständige haben in der gesetzlichen Kranken­­versicherung die Wahl, ob gesetzliches Kranken­geld ab dem 43. Krankheits­tag in Anspruch nehmen möchten. Dies ist wichtig, da sich der Beitrags­satz unterscheidet (siehe oben). Viele tendieren dazu, auf den Anspruch zu verzichten, um einen niedrigeren Beitrag zu zahlen. Jedoch handelt es sich hier um eine Ersparnis von 0,6 Prozent, die sich gerade für Selbständige mit geringem Einkommen nicht lohnt: Eine Kranken­­versicherung inklusive Kranken­geld würde nut 6,58 Euro im Monat mehr kosten.

Wie funktioniert gesetzliches Kranken­geld für Selbständige?

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Selbständige in der GKV haben ab dem 43. Tag der Krankschreibung Anspruch auf Kranken­geld. Um den Anspruch geltend zu machen, muss die Krankschreibung vom Arzt der Kranken­kasse zugeschickt werden. Die Kranken­kasse zahlt dem arbeitsunfähigen Selbständigen daraufhin 70 Prozent des regelmäßigen Arbeits­einkommens. Berechnet wird die Summe auf Grundlage des Betrags, der vor der Arbeits­unfähigkeit zur Berechnung der GKV-Beiträge diente.

Auch beim Kranken­geld gilt eine Beitrags­bemessungsgrenze. Daraus ergibt sich ein Höchstbeitrag des Kranken­geldes von 103,25 Euro am Tag, also 3.097,50 Euro monatlich. Verdienen hauptberuflich Selbständige nichts oder machen gar Verlust, erlischt der Anspruch auf Kranken­geld.

Kinderkrankengeld in der GKV

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Selbständige in der gesetzlichen Kranken­­versicherung haben Anspruch auf Kinderkrankengeld. Wenn sie ihr krankes Kind pflegen müssen, nicht arbeiten können und dadurch Verdienstausfälle eintreten, bekommen sie regulär ab dem 43. Krankheits­tag des Kindes finanzielle Unterstützung. Das wurde gerichtlich so festgelegt. Viele Kranken­kassen zahlen jedoch schon ab dem ersten Krankheits­tag des Kindes.

Alternative: Private Kranken­tagegeld­versicherung

Für Selbständige lohnt sich eine private Kranken­tagegeld­versicherung, wenn sie auf das gesetzliche Kranken­geld verzichten. Doch auch als Ergänzung macht die Absicherung Sinn: Im Gegensatz zum Kranken­geld zahlt die private Kranken­tagegeld­versicherung 100 Prozent des Einkommens­ (statt 70 Prozent).

Leistungen aufstocken mit Kranken­tagegeld­versicherung

Gesetzliche Kranken­­versicherung für Selbständige: Testsieger (2021)

Die gesetzlichen Kranken­­versicherer werden zu Genüge von verschiedensten Testinstituten geprüft. Im Fokus stehen dabei beispielsweise der Umfang der Zusatzleistungen, die Qualität des Bonusprogramms oder der Service und die Kundenorientierung. Wir haben Ihnen auf unserer separaten Seite zum Thema alle aktuellen Testberichte und Testsieger der gesetzlichen Kranken­­versicherung zusammengetragen:

Die besten gesetzlichen Kranken­kassen 2021

Zahlungsschwierigkeiten: Was, wenn ich die Beiträge nicht mehr zahlen kann?

Zu hoher Kranken­kassenbeitrag, Umsatzeinbruch durch Krisenzeiten, Auftragsflaute: Es kann viele Gründe für Selbständige geben, dass sie die Beiträge zur Kranken­­versicherung nicht mehr zahlen können. Gerade Selbständige müssen mit schwankenden monatlichen Einkünften rechnen.


Kranken­kasse um Aufschub bitten

In solchen Fällen sollten Sie sich direkt mit Ihrer Kranken­kasse in Verbindung setzen und das weitere Vorgehen absprechen. Oftmals gewähren Kranken­­versicherer einen Zahlungsaufschub. Die fehlenden Beiträge können Sie dann später nachzahlen. Was Sie jedoch nicht tun sollten, ist einfach so weniger oder gar nicht mehr zu zahlen.

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Das sind unsere 3 Empfehlungen für Ihren Versicherungs­schutz.

Die häufigsten Fragen zur gesetzlichen Kranken­­versicherung für Selbständige

Kann ich als Selbstständiger gesetzlich krankenversichert sein?

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Ja, auch als Selbständiger oder Freiberufler kann man sich gesetzlich krankenversichern. Dazu treten sie der freiwilligen gesetzlichen Kranken­­versicherung bei und zahlen den kompletten Beitrag allein, da sie keinen Arbeitgeber haben, der sie bezuschusst.

Was kostet eine gesetzliche Kranken­­versicherung für Selbständige?

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Der Kranken­kassenbeitrag für Selbständige errechnet sich auf Grundlage aller Einkünfte, also Gewinne aus der Selbständigkeit sowie andere Einnahmen, etwa durch Vermietung oder Kapitalerträge. Ein Selbständiger mit 3.000 Euro brutto im Monat zahlt beispielsweise ca. 552 Euro im Monat. Der Mindest­beitrag liegt hinsichtlich des fiktiven Mindest­einkommens bei 199 Euro im Monat. Der Maximalbeitrag für Gutverdiener auf Grundlage der Beitrags­bemessungsgrenze liegt bei ca. 920 Euro im Monat.

Wie berechnet sich die Kranken­­versicherung bei Selbständigen?

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Der allgemeine Beitrags­satz für die freiwillige gesetzliche Kranken­­versicherung liegt derzeit bei 14,6 Prozent. Verzichten Selbständige auf den Anspruch auf Kranken­geld, zahlen sie 14,0 Prozent. Dazu kommt der kassenindividuelle Zusatzbeitrag (ca. 1,1 Prozent) sowie der Beitrag zur Pflege­versicherung (3,05-3,3 Prozent). Berechnungsgrundlage sind alle Einkünfte des Selbständigen.

Kann man als Selbständiger von der privaten zurück in die gesetzliche Kranken­­versicherung wechseln?

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Wer von der GKV in die PKV übertreten möchte und die erforderlichen Bedingungen erfüllt, hat in der Regel einen einfacheren Wechsel, als andersrum. Ein Kranken­kassenwechsel zurück ist nur sehr schwer zu realisieren und für manche Personen gänzlich ausgeschlossen. Eine Voraussetzung für den Wechsel in die gesetzliche Kranken­­versicherung ist die Aufnahme eines ­versicherungs­pflichtigen Beschäftigungsverhältnisses oder das Eintreten in die Elternzeit. Des Weiteren muss das Einkommen dann unter der Versicherungs­pflichtgrenze von derzeit 64.350 Euro liegen.

Mehr zum Wechsel zwischen PKV und GKV

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