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Sofortrente in der Steuererklärung

Mit der Sofortrente Steuern sparen: Die private Altersvorsorge kann grundsätzlich gegenüber dem Finanzamt geltend gemacht werden. Zu unterscheiden ist dabei die steuerliche Behandlung in der Ansparphase und in der Auszahlungsphase.
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Die Sofortrente als Altersvorsorge

Bei der Einzahlung in eine Sofortrente kann es sich beispielsweise um die Auszahlung aus einer Lebensversicherung, um eine hohe Bonuszahlung des Arbeitgebers oder um eine anderweitige höhere Summe handeln. Vielleicht hat man im Lauf der Jahre auch einfach genügend Geld angespart und will dieses nun sicher und zuverlässig verzinst am Kapitalmarkt anlegen. Wer sich dann nicht selbst um die Anlagevarianten kümmern will, entscheidet sich für eine Sofortrente.

So funktioniert die Sofortrente

Die gewünschte Summe wird verzinslich über einen Versicherer angelegt, dieser gewährt in der Regel eine lebenslange vereinbarte Rentenzahlung an den Versicherten. Alternativ kann auch eine Teilentnahme oder die Entnahme des gesamten Geldes zu einem späteren Zeitpunkt vereinbart werden. Der Betrag wird verzinst und angelegt, hinzu kommen Gewinn- und Überschussbeteiligungen, die der Versicherer an seinen Kunden zahlt. Wichtig zu wissen ist, dass die Sofortrente als Ergänzung der gesetzlichen Rente gedacht ist und eigentlich eine lebenslange Rentenzahlung vorsieht. Abgerundet werden kann die Sofortrente durch einen Hinterbliebenenschutz, wenn der Versicherte verstirbt.

Lesen Sie auch: Die Leistungen der Sofortrente sowie Die Sofortrente im Test

Rente per Einmalzahlung beliebt in Deutschland

Die Sofortrente wird geleistet, indem der Versicherte eine Einmalzahlung leistet. Laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft machen Einmalzahlungen mittlerweile 26 Prozent der Beitragseinnahmen der deutschen Rentenversicherer aus. Im Jahr 2012 waren das insgesamt 22,7 Milliarden Euro. 70 Prozent davon entfielen auf Rentenverträge.

Die steuerliche Behandlung in der Auszahlungsphase
Während der Auszahlung gelten verschiedene Formen der Besteuerung. Sie hängen von der gewählten Form der Sofortrente ab. Bei der Rente gegen Einmalzahlung wird der Ertragsanteil versteuert. Das heißt, nur der Ertrag aus der Einmalzahlung ist steuerpflichtig, er wird mit dem persönlichen Steuersatz besteuert. Da der persönliche Steuersatz eines Rentners erheblich günstiger ist als der Steuersatz eines Berufstätigen, profitieren Rentner von der niedrigen Besteuerung der Sofortrente. Beispiel: Ein 65 Jahre alter Rentner erhält einen Ertragsanteil von 18 Prozent. Erhält der Versicherte also eine Sofortrente über 500 Euro im Monat, ist nur der Ertragsanteil von 18 Prozent oder 90 Euro zu versteuern. Die steuerlich bevorzugte Behandlung der Sofortrente ist einer der größten Vorteile dieses Altersvorsorgeprodukts. Sie macht die Sofortrente letztlich für jeden Versicherten attraktiv, der seine gesetzliche Rente mit einer Einmalzahlung aufstocken will.

Sofortrente: Das sollten Sie wissen!

Wie lange wird die Sofortrente gezahlt? 

Die Rentenzahlung der Sofortrente erfolgt lebenslang. Diese Einnahmequelle kann also nicht versiegen. Der Versicherer trägt somit das Risiko für die Langlebigkeit des Versicherten.

Kann der Partner mit in die Sofortrente eingeschlossen werden?

Ja, bei der Sofortrente kann eine Partnerrente vereinbart werden. Wenn der Versicherte dann während der Rentengarantiezeit verstirbt, wird die Zahlung an den Partner weiter geleistet.

Muss die Sofortrente versteuert werden?

Ja, die Sofortrente unterliegt der Steuerpflicht. Allerdings muss nur der Ertragsanteil der Rente versteuert werden – bei einem 65-jährigen Rentner sind das lediglich 18 Prozent!

Steuererleichterung auch in Ansparphase möglich
Wer in der Ansparphase Steuervorteile aus einer Sofortrente erzielen will, kann eine Rürup-Rente mit Einmalzahlung abschließen. Hier darf der Versicherte im Jahr 2017 insgesamt 84 Prozent von 23.362 Euro steuerlich geltend machen und von seinem zu versteuernden Einkommen abziehen. Entscheidet man sich für den Steuervorteil in der Ansparphase, greift in der Auszahlungsphase die nachgelagerte Besteuerung der Rürup-Rente.

Andere Regeln bei Kapitalentnahmen

Wird ein Teil des angesparten Kapitals als Einmalzahlung entnommen, gilt eine andere Form der Besteuerung. In diesem Fall muss der steuerpflichtige Ertrag mit der Abgeltungssteuer (wie funktioniert die AGS?) belegt werden. Diese fällt mit 25 Prozent deutlich höher aus als die Besteuerung des Ertragsanteils bei einer lebenslangen Rentenzahlung. Unter steuerlichen Gesichtspunkten ist also in jedem Fall der lebenslangen Rentenzahlung der Vorzug zu geben, da der Versicherte hier eine geringere Steuerlast auf seiner Sofortrente zu tragen hat.

Dieser Artikel wurde zuletzt am 12.07.2019 aktualisiert.
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Claudia Täubner
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