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Altersvorsorge für Rentner im Ausland

So erhalten Sie Ihre Altersbezüge auch im Ausland
Grundsätzlich gilt: Wer in Deutschland in die gesetzliche Renten­versicherung eingezahlt hat, darf seinen Ruhestand an einem beliebigen Ort verbringen, auch außerhalb Deutschlands. Ob allerdings Abzüge bei der Rente hinzunehmen sind, hängt zum Beispiel ab von der Dauer des Auslandsaufenthalts und dem Land, in dem der Ruhestand verbracht werden soll.
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Das Wichtigste in Kürze
  • Die Deutsche Rentenversicherung unterscheidet zwischen einem vorübergehenden und einem dauerhaften Auslandsaufenthalt.
  • Das ist bei der Erwerbsminderungsrente zu beachten.
  • Die Überweisung auf ein ausländisches Konto ist kein Problem.
  • So wird mit der privaten Altersvorsorge verfahren.

Überblick zur Rente im Ausland

Wer den Ruhestand im Ausland verbringen möchte, kann dieses grundsätzlich tun: Alle erworbenen Rentenansprüche bleiben erhalten, teilt die Deutsche Rentenversicherung mit! Allerdings kann es passieren, dass unter bestimmten Voraussetzungen die Rente gekürzt wird.

Ein Sonderfall ist zudem die Erwerbsminderungsrente – lesen Sie dazu den Abschnitt weiter unten auf dieser Seite.

Rente im Ausland bei vorübergehendem Aufenthalt

Wer nicht dauerhaft im Ausland lebt, hat mit der Rentenauszahlung keinerlei Probleme. Die Rente wird ohne Abzüge ausgezahlt, also in voller Höhe, so, als wenn der Rentenbezieher weiter in Deutschland leben würde. Diese Regelung gilt sowohl für die EU-Länder als auch die Nicht-EU-Länder.

Der deutsche Gesetzgeber hat festgelegt: Rentner, die nicht länger als ein halbes Jahr im Ausland leben, verbringen ihre Zeit lediglich vorübergehend im Ausland und erhalten somit ihre Rente in voller Höhe.

Rente im Ausland bei dauerhaftem Aufenthalt

Wer länger als ein halbes Jahr im Ausland verbringt, muss womöglich Abzüge bei der Rente hinnehmen. Der deutsche Gesetzgeber geht hier von einem dauerhaften Auslandsaufenthalt aus und unterscheidet zwischen Aufenthalten in EU-Mitgliedsstaaten und Nicht-EU-Mitgliedsstaaten. Wer den EU-Raum verlässt, muss unter Umständen mit Abzügen rechnen. Für konkrete Auskünfte sollten Rentner hier direkt die Deutsche Rentenversicherung kontaktieren!

BERATER-TIPP

»Sie möchten Ihren Ruhestand im Ausland verbringen? Dann sollten Sie Ihre private Altersvorsorge darauf ausrichten! Es gibt einige Formen der Altersvorsorge, die sich besonders für den Ruhestand außerhalb Deutschlands eignen. Wenn Sie Hilfe benötigen, kontaktieren Sie uns gerne – per Telefon, per E-Mail oder persönlich bei uns im Berliner Büro. Die Beratung ist kostenlos und unverbindlich.«

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Sonderfall Erwerbsminderungsrente

Wer ausschließlich aus medizinischen Gründen Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente hat, erhält die Auszahlungen sowohl bei vorübergehendem als auch bei dauerhaftem Aufenthalt im Ausland. Anders sieht es aus, wenn die volle Erwerbsminderungsrente nicht ausschließlich wegen einer gesundheitlichen Beeinträchtigung bezogen wird, beispielsweise weil der Arbeitsmarkt keine entsprechenden Stellen anbietet. Wer nicht nur aus medizinischen Gründen die Rente bezieht und dauerhaft im Ausland lebt, erhält nur noch eine eingeschränkte Erwerbsminderungsrente. Dieses ist auf die anders aufgebauten Arbeitsmärkte im Ausland zurückzuführen.

Überweisung der Rente ins Ausland
Ruheständler können sich aussuchen, ob die gesetzliche Rente auf ein deutsches oder ein ausländisches Bankkonto überwiesen werden soll. Für die Auszahlung benötigt die Deutsche Rentenversicherung lediglich die üblichen Informationen (IBAN und BIC). Wird die Rente auf ein ausländisches Konto überwiesen, kann es allerdings sein, dass Bankgebühren anfallen.

Umzug ins Ausland: Was passiert mit der Riester-Rente?

Bei geförderten Renten hängen die Auswirkungen mit dem Land zusammen, in welches der Aufenthalt verlegt werden soll. Wer innerhalb der EU auswandert oder in ein Land des europäischen Wirtschaftsraums (EWR) zieht, muss keinerlei Abzüge hinnehmen.

EGH-Urteil vom 10. September 2009

Nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofes vom 10. September 2009 müssen Riester-Rentner ihre Zulagen nicht mehr zurückzahlen, solange ihr Wohnsitz im EU-Ausland liegt oder in einem Land, das zum europäischen Wirtschaftsraum (EWR) gehört.

Länder, die außerhalb der EU/EWR liegen

Bei Ländern, die weder zur EU noch zum EWR gehören, ist die Lage anders. Wer als Riester-Rentner beispielsweise in die USA oder die Schweiz ziehen möchte, verliert seine Förderung. Das heißt, es müssen alle Zulagen zurückgezahlt werden, die der Riester-Sparer bis zum Umzug ins Ausland erhalten hat.

Rentenzahlungen versteuern

In welchem Land die Rente versteuert wird, hängt vom Lebensmittelpunkt ab. Befindet sich der Lebensmittelpunkt nicht in Deutschland, muss der Rentenbezieher klären, ob es mit dem Land ein Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) gibt. Im jeweiligen DBA ist festgelegt, welches Land das Besteuerungsrecht für welche Rente anwendet.

Das Finanzamt Neubrandenburg ist zuständig für die Besteuerung von im Ausland lebenden Rentnern.

Was passiert mit anderen privaten Vorsorgeformen?

Es gilt: Private Rentenversicherungen sind auch im Ausland sicher. Das gilt sowohl für die Rürup-Rente als auch alle anderen privaten Altersvorsorgeformen. Rentner, die private Rentenversicherungen abgeschlossen haben, müssen sich bei einem Umzug ins Ausland also keine Sorgen machen: Die private Rente wird unabhängig vom Wohnsitz ausgezahlt. Da ist es auch nicht wichtig, ob der neue Lebensmittelpunkt in der EU liegt oder nicht.

Als Rentner ins Ausland umziehen
Rentner, die bereits Zahlungen erhalten, sollten mindestens zwei Monate vor dem Umzug die Deutsche Rentenversicherung informieren. Diese benötigt einige Daten, um den weiteren Anspruch zu prüfen:

  • Staatsangehörigkeit
  • künftiger Aufenthaltsstaat
  • Aufenthaltsdauer: vorübergehend oder dauerhaft
  • neue Anschrift
  • neue Bankverbindung (BIC und IBAN)
  • Datum des Umzuges
Dieser Artikel wurde zuletzt am 16.04.2019 aktualisiert.
Über den Autor
Claudia Täubner
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