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Versicherungen für Berufseinsteiger

Raus aus der Ausbildung – rein ins Berufsleben. Wer neu in den Berufsalltag einsteigt, hat einen anderen Versicherungsbedarf als Studenten oder Azubis. Mit dem Berufseinstieg beginnt ein neuer, Jahrzehnte dauernder Lebensabschnitt, in dem man finanziell auf eigenen Füßen steht. Doch welche Versicherungen sind für Berufseinsteiger absolut notwendig und welche Versicherungen sind außerdem sinnvoll?

Das Wichtigste in Kürze
  • Zu den wichtigsten Versicherungen für Berufseinsteiger zählen neben der Krankenversicherung, die Berufsunfähigkeitsversicherung, die private Haftpflicht sowie eine Kfz-Versicherung.
  • Der Krankenschutz ist für Angestellte über die gesetzliche Krankenkasse geregelt und kann um private Zusatzversicherungen ergänzt werden. Selbständige und auf eine Beamtenlaufbahn zielende Berufseinsteiger können sich für eine private Krankenversicherung entscheiden
  • Berufseinsteiger benötigen in erster Linie Versicherungsschutz zur finanziellen Existenzsicherung, darüber hinaus ggf. zur Vermögenssicherung, zur Altersvorsorge und bei Bedarf auch für die Familie
  • Sinnvoll sind außerdem eine Hausratversicherung, ebenso ein Berufsrechtsschutz und eine private Unfallversicherung. Bei Berufseinsteigern mit Familien ist eine Risikolebensversicherung sehr zu empfehlen.
  • Für einen Berufseinsteiger sind die Kosten für Hausrat und Haftpflicht vergleichsweise gering. Am teuersten sind der Krankenversicherungsschutz sowie eine Kfz-Versicherung.

Wie sieht der Absicherungsbedarf von Berufseinsteigern aus?

Berufseinsteiger sehen sich oft erstmals im Leben mit einem umfassenderen Absicherungsbedarf konfrontiert. In der Ausbildung oder im Studium spielt oft nur die Krankenversicherung eine Rolle. Das Arbeitseinkommen bildet üblicherweise in dieser Zeit die wesentliche Existenzgrundlage. Die finanzielle Existenzsicherung besitzt entsprechend hohe Priorität. Im Hinblick auf die Sozialversicherung (Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung, weitgehend auch Kranken- und Pflegeversicherung) ist vieles gesetzlich geregelt. Vermögenssicherung über Versicherungen ist dort sinnvoll, wo schon Vermögen vorhanden ist. Perspektivisch können auch schon in jungen Jahren Themen wie Absicherung für die Familie oder private Altersvorsorge in den Blick genommen werden.

Welche Versicherungen sind für Berufseinsteiger unverzichtbar?

Besonders wichtig für Berufseinsteiger sind folgende Versicherungen:

Kranken- und Pflegeversicherung

Bei der Krankenversicherung gilt in Deutschland eine allgemeine Versicherungspflicht – selbstverständlich auch für Berufsanfänger. Die meisten Berufseinsteiger starten in einem abhängigen Beschäftigungsverhältnis und erzielen zunächst ein Einkommen unterhalb der Jahresarbeitsentgeltgrenze. Damit ist die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) automatisch vorgezeichnet. Wahlmöglichkeiten bestehen dann nur bezüglich der konkreten Krankenkasse und in begrenztem Umfang bei einzelnen Krankenkassentarifen.

Private Krankenzusatzversicherungen

Die gesetzliche Krankenversicherung gewährleistet eine ausreichende medizinische Regelversorgung, Lücken bestehen insbesondere bei Zahnbehandlungen, Heil- und Hilfsmitteln sowie bei Behandlungen im Ausland. Um diese Lücken zu schließen, können private Krankenzusatzversicherungen sinnvoll sein, insbesondere

  • eine Zahnzusatzversicherung,
  • eine ambulante Zusatzversicherung, die Heil- und Hilfsmittel abdeckt,
  • eine stationäre Zusatzversicherung, wenn Wahlleistungen im Krankenhaus gewünscht sind (Chefarztbehandlung, Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer) sowie
  • eine Auslandsreisekrankenversicherung für vielreisende Berufseinsteiger.
Mehr zu privaten Krankenzusatzversicherungen
Grenzen und Beiträge in der GKV

Überschreitet das Einkommen bei Arbeitnehmern dauerhaft die Jahresarbeitsentgeltgrenze, ist ein Wechsel in die PKV möglich. Die Jahresarbeitsentgeltgrenze wird jedes Jahr neu festgelegt und liegt 2019 bei 60.750 Euro. Das entspricht einem Monatseinkommen von 5062,50 Euro. Davon zu unterscheiden ist die – ebenfalls jährlich angepasste – Beitragsbemessungsgrenze. Das ist die Grenze für den Höchstbeitrag in der GKV. Die Beitragsbemessungsgrenze liegt 2019 bei 54.450 Euro bzw. 4.537,50 Euro monatlich.

Der allgemeine Beitragssatz in der GKV liegt bei 14,6 Prozent. Hinzu kommt der krankenkassenindividuelle Zusatzbeitrag. Der durchschnittliche Zusatzbeitrag liegt 2019 bei 0,9 Prozent. In der sozialen Pflegeversicherung gilt seit Beginn 2019 ein Beitragssatz von 3,05 Prozent. Kinderlose – für Berufseinsteiger typisch – zahlen ab 23 Jahren 3,30 Prozent. Bei Arbeitnehmern übernimmt der Arbeitgeber jeweils die Hälfte der Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung, allerdings nicht den Kinderlosen-Zuschlag in der sozialen Pflegeversicherung. Dieser ist durch den Arbeitnehmer alleine zu tragen. Durch die Beitragsbemessungsgrenze ergibt sich 2019 ein Höchstbeitrag in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung von 853,05 Euro monatlich, der Eigenanteil beträgt 432,20 Euro.

Private Krankenvollversicherung für Selbständige und Beamte

Eine private Krankenversicherung (PKV) kommt bei Arbeitnehmern nur bei hohen Einstiegsgehältern in Betracht. Die sind aber eher die Ausnahme als die Regel. Anders sieht es bei Berufseinsteigern aus, die sich sofort selbständig machen oder auf eine Beamtenlaufbahn zusteuern. Hier besteht die Wahl zwischen freiwilliger gesetzlicher Krankenversicherung und privatem Versicherungsschutz. Da Berufseinsteiger meist jung und gesund sind, bringen sie versicherungstechnisch günstige Voraussetzungen für die PKV mit. Die Beiträge sind – bei gleichzeitig besseren Leistungen – oft niedriger als in der GKV. Denn für die Beitragsbemessung zählt nur das individuelle Risiko, nicht das Einkommen.

Beamte haben besonders gute Karten, da sie dank der Beihilfeberechtigung ihr Krankheitsrisiko nur anteilig versichern müssen. Beamtentarife in der PKV sind fast immer vorteilhafter als eine freiwillige GKV-Mitgliedschaft. Auch Beamtenanwärter und Beamte auf Probe können sich bereits für die PKV entscheiden.

Mehr zur privaten Krankenversicherung

Pflegeversicherung je nach Krankenversicherung

Die gesetzliche Pflegeversicherung folgt der Krankenversicherung. Das heißt: wer in der GKV versichert ist, gehört automatisch der sozialen Pflegeversicherung an, PKV-Versicherte sind in der privaten Pflegepflichtversicherung versichert. Wer bereits in jungen Jahren private Pflegevorsorge betreiben will, kann dies über private Pflegezusatzversicherungen tun. Diese werden zum Teil sogar staatlich gefördert (Stichwort: Pflege-Bahr) und die Einstiegsbedingungen sind günstig.

Mehr zur privaten Pflegeversicherung

Berufsunfähigkeitsversicherung

Berufseinsteiger können sich kaum vorstellen, einmal längere Zeit oder dauerhaft berufsunfähig zu werden. Tatsächlich ist das Risiko aber beträchtlich. Dabei haben psychische Erkrankungen körperliche Leiden wie Rückenprobleme oder Herz-/Kreislauferkrankungen inzwischen als häufigste Ursachen überholt.

Was vielfach nicht bewusst ist: die soziale Absicherung im Fall der Berufsunfähigkeit ist äußerst lückenhaft. Ein Anspruch auf Erwerbsminderungsrente besteht oft nur befristet und ist an enge Voraussetzungen gebunden. Leider ist festzustellen: ohne Rücklagen und private Absicherung droht bei Berufsunfähigkeit schnell der soziale Abstieg. Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung sollte daher von Anfang an den Beruf begleiten, auch wenn sie nicht gesetzlich vorgeschrieben ist. Sie zahlt bei Berufsunfähigkeit eine monatliche Rente, notfalls bis zum Beginn der gesetzlichen Rente.

Berufseinsteiger können dabei in der Regel günstige Eintrittsbedingungen nutzen, weil sie jung und krankheitsmäßig nicht vorbelastet sind. Berufsunfähigkeitsversicherungen sind ein komplexeres Versicherungsprodukt, bei dem man nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die Leistungen schauen sollte. Wichtig bei Verträgen ist, dass auf die sogenannte „abstrakte Verweisung“ verzichtet wird. Der Versicherer kann sich dann nicht von der Leistungspflicht befreien, indem er – unabhängig von den jeweiligen Aussichten – auf eine mögliche Beschäftigungsalternative verweist. Gut ist, wenn die Berufsunfähigkeitsversicherung eine Nachversicherungsgarantie vorsieht. Dann ist bei grundlegenden Änderungen der Lebenssituation (Heirat, Geburt von Kindern usw.) eine Anpassung des Versicherungsschutzes ohne erneute Gesundheitsprüfung möglich.

Mehr zur Berufsunfähigkeitsversicherung

Private Haftpflichtversicherung

Spätestens mit einer eigenen Wohnung und dem Berufseinstieg endet die „Mitversicherung“ in der privaten Haftpflichtversicherung der Eltern, bei Studenten oft sogar schon vorher. Über einen privaten Haftpflichtschutz sollte man immer verfügen. Denn jeder kann einen Schaden bei einem Dritten verursachen – auch bei großer Vorsicht und ohne Vorsatz. Die Haftung gilt dann trotzdem und zwar betraglich unbegrenzt in Höhe des tatsächlichen Schadens. Gerade bei Personenschäden können die Schadenssummen schnell existenzgefährdende Größenordnungen erreichen.

Mehr zur Haftpflichtversicherung

Mit der privaten Haftpflichtversicherung erhält man für überschaubare Beiträge einen guten Schutz. Die Versicherungsprämien betragen üblicherweise nur rund 30 Euro im Jahr und sind auch für Berufseinsteiger problemlos bezahlbar. Eine Berufshaftpflichtversicherung benötigen dagegen nur Berufsanfänger in einigen freien Berufen. Hier ist sie zum Teil sogar gesetzlich vorgeschrieben.

Mehr zur Berufshaftpflichtversicherung

Kfz-Versicherung

Oft wird mit dem Berufseinstieg auch das erste eigene Auto angeschafft. Die Kfz-Haftpflichtversicherung ist gesetzlich vorgeschrieben. Hier besteht nur Wahlfreiheit bezüglich des Anbieters und des Tarifs. Der Wettbewerb findet vorwiegend über den Preis statt. Freiwillig ist dagegen die Kaskoversicherung, entweder als Teilkasko- oder als Vollkaskoschutz.

Die Teilkaskoversicherung bietet einen Schutz bei Schäden am Fahrzeug, ohne dass jemand haftbar gemacht werden kann, zum Beispiel bei Diebstahl. Er gewährleistet einen Mindest-Schadenschutz. Der Vollkaskoschutz bietet dagegen den umfassenderen Versicherungsschutz, kostet aber auch am meisten. Denn er deckt neben Teilkasko-Schäden auch selbst verschuldete Schäden am eigenen Fahrzeug ab. Gerade bei neuen und hochwertigen Fahrzeugen empfiehlt sich ein Vollkaskoschutz, bei billigeren Gebrauchtwagen ist er eine Abwägungsfrage.

Mehr zur Kfz-Versicherung

Günstiger Kfz-Schutz über die Eltern
Da Berufseinsteiger vielfach noch nicht lange über einen Führerschein verfügen, müssen sie zu vergleichsweise ungünstigen Bedingungen in der Kfz-Versicherung starten. Günstiger ist oft, das Auto noch als Zweitwagen über die Eltern zu versichern, wenn dadurch Schadenfreiheitsrabatte genutzt werden können. Das gilt in der Kfz-Haftpflichtversicherung und in der Vollkaskoversicherung.

Welche Versicherungen können zusätzlich sinnvoll sein?

Folgende Versicherungen sind kein Muss, aber dennoch sinnvoll:

Unfallversicherung

Bei Berufseinsteigern in abhängiger Beschäftigung besteht über den Arbeitgeber bzw. Dienstherren automatisch ein gesetzlicher Unfallschutz. Er greift am Arbeitsplatz sowie auf Wegen von und zur Arbeitsstätte. Bei Aktivitäten außerhalb des Berufs ist eine Absicherung über eine private Unfallversicherung möglich. Die private Unfallversicherung leistet bei unfallbedingter Invalidität eine Einmalzahlung oder eine Unfallrente, deren Höhe von der Versicherungssumme und dem Grad der Invalidität abhängig ist.

Das Invaliditätsrisiko mag vergleichsweise gering sein, wenn es dazu kommt, sind die Folgen aber oft gravierend. Unfallgefahren können im Prinzip an jeder Ecke lauern, schon ein unglücklicher Treppensturz in den eigenen vier Wänden kann zur Invalidität führen. Dennoch bleibt die private Unfallversicherung eine Abwägungssache. Vor allem aktive Menschen, die sich häufiger in Gefahr begeben – zum Beispiel durch riskante Sport- und Freizeitaktivitäten sollten an einen Versicherungsschutz denken. Allerdings wirkt sich das in der Regel auch bei den Versicherungsprämien aus. Die private Unfallversicherung kostet dann entsprechend mehr.

Mehr zur Unfallversicherung

Hausratversicherung

Berufseinstieg bedeutet meist auch, der Studentenbude oder dem Zimmer im elterlichen Heim Adieu zu sagen und erstmals eine „richtige“ eigene Wohnung zu beziehen und einzurichten. Eine Erstausstattung mit Möbeln und Einrichtungsinventar kostet schnell etliche tausend Euro und stellt ein kleines Vermögen dar – ein Vermögen, das es finanziell abzusichern gilt. Dafür ist die Hausratversicherung da. Sie ist für jeden Berufseinsteiger mit einigermaßen nennenswertem Hausrat sinnvoll.

Die Hausratversicherung leistet Schadensersatz, wenn Möbel und Einrichtungsgegenstände durch Feuer, Leitungswasser, Sturm oder Hagel, Diebstahl und Vandalismus beschädigt oder zerstört werden bzw. abhandenkommen. Weitere Elementarschäden (Schäden durch Hochwasser, Erdbeben, Schneelawinen usw.) können gegen Extra-Beitrag zusätzlich versichert werden. Ersetzt wird in der Regel der Wiederbeschaffungswert. Wichtig ist die Vermeidung einer Unterversicherung, sonst ersetzt die Versicherung nicht den vollen Schaden. In vielen Hausratversicherungen ist es möglich, einen Unterversicherungsverzicht zu vereinbaren. Dann ist das Risiko der Unterversicherung automatisch ausgeschlossen.

Mehr zur Hausratversicherung

Eine Gebäudeversicherung benötigen Berufseinsteiger in der Regel nicht, da sie (noch) keine Hauseigentümer sind. Ist eine Eigentumswohnung vorhanden, besteht meist schon eine Gebäudeversicherung im Rahmen der Eigentümergemeinschaft.

Rechtsschutzversicherung

Eine private Rechtsschutzversicherung übernimmt bei Rechtsstreitigkeiten die Anwalts- und Prozesskosten. Sie kommt dagegen grundsätzlich nicht für Bußgelder, Strafen oder Schadensersatzleistungen auf. Mit dem Rechtsschutz verringert sich das finanzielle Prozessrisiko. Fast alle Rechtsschutzversicherungen sind modular aufgebaut. Der Rechtsschutz kann dann nach Wunsch selbst „zusammengebaut“ werden. Wesentliche Bausteine sind:

  • Privatrechtsschutz
  • Verkehrsrechtsschutz
  • Berufsrechtsschutz
  • Wohnrechtsschutz

Für Berufseinsteiger ist vor allem der Berufsrechtsschutz wichtig, da vor Rechtsstreitigkeiten am Arbeitsplatz niemand geschützt ist. Oft kommt es zu arbeitsrechtlichen Auseinandersetzungen im Zusammenhang mit Abmahnungen, Kündigungen und Abfindungen. Da lebenslang gesicherte Arbeitsverhältnisse heute eher die Ausnahme als die Regel bilden und Arbeitsverhältnisse von Berufseinsteigern oft besonders „fragil“ sind, macht ein entsprechender Rechtsschutz Sinn.

Oft ist der Berufsrechtsschutz mit dem Privatrechtsschutz verbunden (Rechtsschutz im Vertrags- und Sachenrecht, Steuer-, Verwaltungs- und Sozialrecht). Zum Teil ist auch ein eigenständiger Berufsrechtsschutz möglich. Verkehrsrechtsschutz hilft bei Rechtsstreitigkeiten im Straßenverkehr und wird relativ häufig in Anspruch genommen. Wohnrechtsschutz ist bei Mietstreitigkeiten nützlich, ebenfalls ein nicht so seltener Fall. Da jeder Baustein höhere Prämien verursacht, muss man allerdings als Berufseinsteiger selbst einschätzen, was einem die finanzielle Prozesssicherheit im jeweiligen Bereich wert ist.

Mehr zur Rechtsschutzversicherung

Lebensversicherung für Berufseinsteiger mit Familie

Dass man schon mit einer kompletten Familie in den Beruf startet, kommt eher selten vor. Der normale Weg ist erst Berufseinstieg, dann – mit gewissem zeitlichem Abstand – die Familiengründung. Die Frage einer Familienabsicherung stellt sich daher am Berufsanfang üblicherweise nicht. Sollte das doch der Fall sein, ist eine Risikolebensversicherung zur Absicherung des Partners und von Kindern zu empfehlen – insbesondere wenn man als Berufseinsteiger auch Hauptverdiener ist.

Im Todesfall stellt die ausgezahlte Versicherungssumme ein finanzielles Fundament für die Hinterbliebenen dar. Da die Versicherung nur das reine Todesfallrisiko abdeckt, bleiben die Beiträge auch bei größeren Versicherungssummen überschaubar.

Brauchen Berufseinsteiger eine private Altersvorsorge?

Grundsätzlich gilt: Mit der privaten Altersvorsorge kann man nie früh genug beginnen. Gerade wer heute frisch aus der Ausbildung oder von der Uni im Beruf anfängt, muss damit rechnen, dass die gesetzliche Rente nicht mehr ausreichen wird, um den Lebensstandard im Alter zu gewährleisten. Private Vermögensbildung für die Altersvorsorge von Anfang an macht daher durchaus Sinn. Selbst mit kleinen Sparbeiträgen kommt im Zeitablauf durch den Zinseszins-Effekt ein ansehnliches Vermögen zusammen.

Übersicht aller Formen der Altersvorsorge

Rechenbeispiel zur Vermögensverwaltung
Ein Rechenbeispiel zur kleinen Vermögensverwaltung: 50 Euro im Monat zu einer immer wieder reinvestierten Rendite von 5 Prozent angelegt, führen nach 40 Jahren zu einem Endvermögen von knapp 75.000 Euro. Davon entfallen 24.000 Euro auf „echte“ Sparleistungen und ca. 51.000 Euro auf den Zinseszins-Effekt.

Private Rentenversicherungen

Das klassische Instrument der Altersvorsorge ist die Kapitallebensversicherung bzw. private Rentenversicherung. Diese leidet allerdings unter den anhaltenden Niedrigzinsen. Dafür gibt es unter bestimmten Bedingungen staatliche Förderung und Steuervorteile (Stichworte: Riester-Rente, Direktversicherung im Rahmen der betrieblichen Altersvorsorge). Allerdings sind bei den geförderten Produkten die Flexibilität und Verfügbarkeit stark eingeschränkt.

Mehr zur Riester-Rente

Anlageprodukte

Wesentlich flexibler sind herkömmliche Anlageprodukte wie Investmentfonds, Fondssparpläne, Tagesgeldkonten usw. Bei der Anlageentscheidung kommt es auch auf die Einstellung zu Rendite und Risiko an. Gerade ungebundene Berufseinsteiger können es sich leisten, auch mal riskanter zu investieren, da Verluste sich erfahrungsgemäß im Zeitablauf ausgleichen und das Geld nicht zwingend kurzfristig verfügbar sein muss.

Lassen Sie sich beraten

Wenden Sie sich hierzu gern an unser Expertenteam! Unsere unabhängigen Fachberater stehen Ihnen zur Seite, um mit Ihnen gemeinsam die passende Altersvorsorge und die richtige Vermögensbildungsstrategie zu finden.

Kontaktieren Sie uns telefonisch unter 030 – 120 82 82 8 oder per E-Mail unter kontakt@transparent-beraten.de. Die Beratung ist für Sie kostenfrei.

Was kostet Versicherungsschutz für Berufseinsteiger?

Was der Versicherungsschutz für Berufseinsteiger kostet, lässt sich pauschal kaum beantworten, da es auf die jeweilige Konstellation ankommt und auch auf die jeweils genutzten Versicherungsangebote.

Dennoch soll die Kostenfrage an einem Beispiel erläutert werden. Unser Modellkunde ist ein Berufseinsteiger, 26 Jahre, Single und verfügt über ein Einstiegsgehalt von 2.500 Euro brutto im Monat als Arbeitnehmer.

Versicherung Beitrag Anmerkung
gesetzliche Krankenversicherung 387,50 Euro, davon Eigenanteil 193,75 Euro im Monat 0,9 Prozent Zusatzbeitrag
Soziale Pflegeversicherung 82,50 Euro, davon Eigenanteil 44,48 Euro im Monat 3,3 Prozent, da kinderlos
Berufsunfähigkeitsversicherung 40-100 Euro im Monat Für BU-Rente von 1.000 Euro monatlich
Private Haftpflichtversicherung 25-50 Euro im Jahr
Kfz-Versicherung 700-1.000 im Jar Haftpflicht- und Teilkaskoschutz, ohne Schadensfreiheitsrabatt, die Beiträge können je nach Fahrzeugtyp, Regionalkasse und anderen Merkmalen stark variieren
Hausratversicherung 50-100 Euro im Jahr Wohnfläche von 75 Quadratmetern
Rechtsschtzversicherung 15-30 Euro im Monat Privat-, Berufs und Verkehrsrechtsschutz

Die Hauptkostenpositionen sind danach die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung, zur Berufsunfähigkeitsversicherung und zur Kfz-Versicherung. Die Privathaftpflichtversicherung und die Hausratversicherung sind dagegen sehr günstig. Insgesamt machen Versicherungen bei Berufseinsteigern etwa ein Sechstel bis ein Fünftel des Bruttogehaltes aus, um den Grundbedarf abzudecken. Beiträge zur Renten- und Arbeitslosenversicherung sind dabei noch nicht berücksichtigt.

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