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Berufs­unfähigkeits­versicherung – Kritik und Nachteile

Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist zwar ein wichtiger Schutz, wenn es um die Absicherung der Arbeitskraft geht, doch sie steht teilweise auch in der Kritik. In einigen Punkten könnten BU-Versicherten Nachteile durch die Versicherung entstehen, die sich jedoch durch eine ausreichende Aufklärung vermeiden lassen.
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Abstrakte Verweisung

Obwohl die abstrakte Verweisung in der Versicherungswelt schon länger als in Verruf geraten gilt, gibt es einige Berufsunfähigkeitsversicherer, die in ihren Verträgen noch Gebrauch von dieser Klausel machen. Verzichtet der Versicherer nicht auf eine abstrakte Verweisung, so kann er im Leistungsfall die Zahlung mit der Begründung verweigern, dass der Versicherte zwar seinen alten Beruf nicht mehr ausüben kann, jedoch noch in der Lage ist, einen anderen Beruf auszuüben. Ein Zusammenhang zwischen der vorhandenen Ausbildung des Versicherten und der Tätigkeit, auf die verwiesen wurde, muss in der Regel nicht bestehen. Verzichtet der Versicherer nicht auf diese Klausel, ist es dem Versicherten nahezu unmöglich, im Leistungsfall auf eine Berufsunfähigkeitsrente hoffen zu dürfen.

Berufsunfähigkeitsrente muss versteuert werden

Bei dem Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung sollte bedacht werden, dass die BU-Rente versteuert werden muss. Die Rente aus einer ungebundenen Berufsunfähigkeitsversicherung wird mit ihrem Ertragsanteil versteuert. Der Ertragsanteil richtet sich in seiner Höhe nach der Rentenlaufzeit und nach dem Alter, ab dem der Versicherte die Zahlungen bekommt. Je höher der Ertragsanteil, desto umfassender muss die Berufsunfähigkeitsrente versteuert werden.

Leistungsverweigerung einiger BU-Versicherer

Die Zahlen der Prozessquote in der Berufsunfähigkeitsversicherung belegen: bei einigen Versicherern kann man relativ sicher sein, dass man im Falle einer Berufsunfähigkeit auch die vereinbarte Rente erhält, bei anderen Versicherern sieht es da jedoch schlechter aus. In den meisten Fällen gibt es im Versicherungsfall keine Leistungsprobleme mit der Berufsunfähigkeitsversicherung, doch wenn es zu einer Streitigkeit mit dem Versicherer kommt, dann kann sich ein Prozess schnell über mehrere Jahre hinziehen. Zu diesem Problem äußerte sich Versicherungsombudsmann Professor Dr. Günther Hirsch im Interview mit transparent-beraten.de.

Hohe Beiträge für Risikoberufe

Die Berufsunfähigkeitsversicherung gilt als eine der wichtigsten Vorsorgeformen. Doch nicht jeder Arbeitnehmer kann sich den Zugang zu dieser Vorsorge leisten. Die Berufsunfähigkeitsversicherer schaffen mit der Regelung zu den so genanten „Risikoberufen“ ein Zweiklassensystem im Versicherungsbereich. Denn die Versicherungen gehen zunehmend dazu über, von Arbeitnehmern, die in risikoreicheren Bereichen tätig sind, wie z. B. bei Dachdeckern, enorm hohe Beiträge zu verlangen. Doch genau diese Arbeitnehmer sind es in der Regel, die sich diese Beitragssätze nicht leisten können und den Schutz doch so nötig bräuchten.

Einschränkungen durch die Berufsunfähigkeitszusatzversicherung

Die Berufsunfähigkeitsversicherung kann man nicht nur als alleinstehende Versicherung abschließen, sondern auch als Zusatzschutz, beispielsweise bei dem Abschluss einer Risikolebensversicherung. Dies mag praktisch erscheinen, denn das bedeutet doppelter Schutz in einem Vertrag. Doch Experten bemängeln häufig den niedrigen Leistungsumfang einer Berufsunfähigkeitszusatzversicherung (BUZ). Denn oft sind die Leistungen der BUZ sehr gering, damit die Kosten für den Risikolebensvertrag nicht explodieren. Die Versicherungssummen betragen häufig nur wenige hundert Euro, was dem Versicherten im Fall einer Berufsunfähigkeit nicht wirklich hilft, den bisherigen Lebensstandard zu erhalten. Bei derartigen Kombi-Verträgen ist außerdem die Wahl der BU und das Kündigungsrecht stark eingeschränkt. In der Regel entscheidet der Versicherer über die Art des Berufsunfähigkeitsschutzes, wer sich eine der beiden Versicherungen nicht mehr leisten kann, muss beide Versicherungen kündigen.

Dieser Artikel wurde zuletzt am 16.04.2019 aktualisiert.
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Claudia Täubner
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