Hunde­haftpflicht­versicherung für Listenhunde

Kosten, Leistungen, aktuelle Testergebnisse und Vergleich (2021)
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Das erwartet Sie hier

Was Halter von Listenhunden bei der Versicherung ihrer Hunde beachten müssen und wie sich das auf die Kosten ihrer Hunde­haftpflicht auswirkt.

Inhalt dieser Seite
  1. Was sind Kampfhunde?
  2. Versicherungs­­pflicht für Listenhunde
  3. Beim Versicherungs­­abschluss beachten
  4. Kosten
  5. Aktuelle Testergebnisse
  6. Darum lohnt sich der Tarifvergleich

Das Wichtige in Kürze

  • Kampfhunde, Listenhunde, gefährliche Hunde und Rassen auf der Rasseliste meinen dasselbe.
  • Je nach Bundes­land gelten andere Rassen als Listenhunde.
  • In vielen Bundes­ländern sind Sie verpflichtet, Listenhunde in der Hunde­haftpflicht zu versichern.
  • Es gibt nur wenige Versicherer, die Kampfhunde versichern.
  • Die Hunde­haftpflicht für gefährliche Hunde ist teurer als für andere Rassen.

Welche Hunderassen zählen als Kampf- oder Listenhunde?

Es gibt viele Hunderassen, die in die Kategorie Kampf- oder Listenhund fallen. Die betroffenen Rassen stehen auch auf den sogenannten Rasselisten. Sie gelten als besonders gefährlich, was ihr wichtigstes Merkmal ist. Dabei muss es nicht immer so sein. Es gibt auch Hunde, die einer Kampfhundrasse angehören, aber ein sehr freundliches Wesen besitzen.

Welche Rasse als Listenhund gilt, wird von den Bundes­ländern unterschiedlich geregelt. Folgende Rassen sind in fast ganz Deutschland gemeint:

  • Staffordshire Bullterrier
  • American Staffordshire Terrier
  • American Pit Bull Terrier
  • Bullterrier
  • Kreuzungen zwischen diesen Rassen oder zwischen diesen und anderen Rassen

Besonderheiten einzelner Bundes­länder

In einzelnen Bundes­ländern spielen weitere Rassen eine Rolle, zum Beispiel der Alano, der in Bayern und Brandenburg gelistet ist. Brandenburg ist zurzeit auch das einzige Land, das den Dobermann auf diese Liste gesetzt hat.

Begriffserklärung “Kampfhund”

„Kampfhund“ ist eine veraltete Bezeichnung für Hunde, die gern bei Hundekämpfen und Kämpfen gegen andere Tiere eingesetzt werden. In Deutschland lautet der offizielle Begriff heute Listenhund. Doch die beiden Begriffe werden oft synonym zueinander verwendet.

Expertinnen-Tipp:

„In Thüringen wurde im Februar 2018 die Rasseliste abgeschafft. Dort können die zuständigen Behörden nur dann das Vorlegen eines Sachkundenachweises verlangen, wenn ein Hund zuvor auffällig wurde oder gebissen hat. Dann kann auch ein Wesenstest angeordnet werden. Generell gelten in Thüringen Hunde jedoch nicht mehr nur aufgrund ihrer Rasse als gefährlich.“

Foto von Katharina Krech
Signatur von Katharina Krech
Katharina Krech
Beraterin

Hunde­haftpflicht-Pflicht für Halter von Listenhunden in Deutschland

Wer in Deutschland einen Hund besitzt, muss ihn zwar anmelden, kann in vielen Fällen aber selbst entscheiden, ob er das Tier in einer Hunde­haftpflicht­versicherung versichern möchte. Dabei gibt es unterschiedliche Regelungen in den Bundes­ländern. Handelt es sich um eine Rasse, die als Listenhund gilt, müssen Sie aber genauer hinsehen. Denn hier gibt es zum Teil erhebliche Unterschiede zur Versicherung gewöhnlicher Hunde. Für Listenhunde/Kampfhunde gibt es zum Beispiel in einigen Bundes­ländern eine Versicherungs­pflicht. Betroffen sind zurzeit:

  • Baden-Württemberg
  • Bremen
  • Brandenburg
  • Hessen
  • Rheinland-Pfalz
  • Saarland
  • Sachsen
  • Nordrhein-Westfalen

Hunde­haftpflicht immer sinnvoll

Leben Sie in einem der oben genannten Bundes­länder, sind Sie verpflichtet, Ihren Listenhund per Hunde­haftpflicht zu versichern. Doch die Versicherung ist in allen Ländern sinnvoll. Kommt es zu einem Unfall oder greift Ihr Tier andere Tiere oder Menschen an, können erhebliche Schäden entstehen, die sehr teuer sind. Ohne Hunde­haftpflicht zahlen Sie die Schäden selbst und in voller Höhe.

Mehr zur Hunde­haftpflicht-Pflicht

Hunde­haftpflicht­versicherung für Listenhunde in anderen Ländern

Auch außerhalb Deutschlands gelten bestimmte Hunderassen als Kampfhunde, bei deren Versicherung es Besonderheiten zu beachten gilt. In Frankreich werden Listenhunde beispielsweise in die Kategorien Kampfhunde oder Wach- und Schutzhunde unterteilt. Für die Rassen beider Kategorien muss eine Hunde­haftpflicht­versicherung abgeschlossen werden.

Auch in Spanien ist es Pflicht, eine Hunde­haftpflicht­versicherung für potentiell gefährliche Hunderassen abzuschließen. Hier ist es zusätzlich nötig, dass die Versicherung mindestens einen Schaden in Höhe von 120.000 Euro deckt.

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Worauf Halter von Listenhunden beim Abschluss einer Hunde­haftpflicht achten müssen

Grundsätzlich können Sie mit erheblichen Problemen konfrontiert werden, wenn Sie einen Kampfhund versichern möchten. Viele Versicherer lehnen die typischen Rassen nämlich grundsätzlich ab. Es gibt jedoch einzelne Anbieter der Hunde­haftpflicht­versicherung, die auch an Sie und Ihren Hund denken. Rechnen Sie aber damit, dass diese Versicherung für Sie deutlich teurer sein kann als bei anderen Rassen. Falls Sie noch keinen Hund angeschafft haben, könnte die Höhe der Versicherungs­beiträge also vielleicht noch ein Ausschlusskriterium sein.

Ehrlichkeit beim Abschluss der Hunde­haftpflicht

Seien Sie beim Abschluss der Versicherung aber unbedingt ehrlich, wenn Sie die Rasse angeben müssen. Spätestens im Schadensfall kommt die Wahrheit heraus. Steht dann eine andere Rasse auf dem Papier, bleiben Sie auf den vollen Kosten sitzen und müssen sich gegebenenfalls noch wegen Versicherungs­betrugs verantworten.

Mehr zur Hunde­haftpflicht­versicherung

Ist die Hunde­haftpflicht für Kampfhunde teurer als für „normale“ Hunde?

Wenn Sie einen Listenhund halten, müssen Sie höhere Beiträge bezahlen als bei anderen Hunderassen. Doch wie viel Geld müssen Sie wirklich mehr ausgeben? Eine Versicherung für einen Bullterrier kostet Sie – ohne jegliche Vorschäden – mindestens 70 Euro. Für einen Chihuahua müsste derselbe Versicherungs­nehmer oft nur weniger als 50 Euro pro Jahr zahlen.

Was kostet eine Hunde­haftpflicht­versicherung für Ihren Listenhund?

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Hunde­haftpflicht für Listenhunde im Test 2021

Generell wird die Hunde­haftpflicht­versicherung regelmäßig in unabhängigen Tests untersucht. Diese Testergebnisse können Sie als erste Orientierung nutzen, wenn Sie eine Hunde­haftpflicht­versicherung für einen Kampfhund abschließen möchten. Auf unserer Hauptseite zur Hunde­haftpflicht­versicherung im Test haben wir Ihnen alle Testsieger übersichtlich aufgelistet.

Hunde­haftpflicht­versicherungs­-Tarife im Test 2021

Warum ist es wichtig und sinnvoll, Hunde­haftpflicht­versicherungen für Listenhunde zu vergleichen?

Das hat vor allem den Vorteil, dass die Versicherer Ihnen verschiedene Tarife anbieten können. Mit den Tarifen erwarten Sie auch unterschiedliche Kosten. Während Sie bei Versicherer A pro Jahr 160 Euro Beiträge zahlen, können Sie bei dem anderen 60 Euro sparen. Damit einher gehen natürlich auch die Leistungen, also etwa die Versicherungs­summe, die Vertragslaufzeit oder die Höhe der Selbstbeteiligung.

Wenn Sie unseren Tarif-Rechner nutzen, können Sie dort selbstverständlich auch Ihre Hunderasse auswählen und sich die relevanten Hunde­haftpflicht-Tarife anzeigen lassen. Sollte die Rasse Ihres Hundes nicht in unserem Rechner zu finden sein, dann kontaktieren Sie einfach unser Maklerteam und unsere Experten helfen Ihnen gerne weiter.

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