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Hundehaftpflicht steuerlich absetzen

Wie Sie die Hundehaftpflicht steuerlich absetzen können und wo sie in der Steuererklärung einzutragen ist
Das Wichtigste in Kürze
  • Die Hundehaftpflicht lässt sich über die Einkommensteuererklärung steuerlich absetzen.
  • Die gesetzliche Grundlage liefert der finanzielle Schutz des Versicherungsnehmers durch die Versicherung.
  • Die steuerliche Absetzbarkeit ist nur über die sogenannten „sonstigen Vorsorgeaufwendungen“ möglich.
  • Häufig ist das Absetzen kaum oder nur geringfügig möglich.
  • Die sonstigen Vorsorgeaufwendungen sind auf 1.900 Euro (Angestellte) bzw. 2.800 Euro (Selbständige) gedeckelt.

Ist die Hundehaftpflichtversicherung steuerlich absetzbar?

Versicherungskosten werden in der Einkommensteuererklärung erfasst, sofern diese in einem privaten Rahmen entstehen. Dort werden sie unter den „Sonderausgaben“ und genauer als „(sonstige) Vorsorgeaufwendungen“ geführt. Diese wurden zum wirtschaftlichen Schutz ins Leben gerufen. Der Gesetzgeber gibt Personen mit einem zu versteuernden Einkommen damit die Gelegenheit, die Kosten für Versicherungen dem erzielten Einkommen gegenüberzustellen, um sich durch die Versicherungen wiederum gegen sehr kostspielige Ausnahmefälle abzusichern.

Nur Steuerpflichtige können die Hundehaftpflicht absetzen

Die steuerliche Absetzbarkeit der Hundehaftpflichtversicherung ist nur dann gegeben, wenn der Hundehalter tatsächlich ein zu versteuerndes Einkommen erzielt. Kosten „abzusetzen“ bedeutet, die Einkünfte zu reduzieren, um im Gegenzug weniger Steuern zu zahlen. Die Steuerlast wird aufgrund des progressiven Steuersatzes sowohl relativ (der auf das zu versteuernde Einkommen angewandte Steuersatz in Prozent) als auch absolut (in Euro) reduziert. Wer hingegen unterhalb des Freibetrages verdient, muss in Deutschland keine Steuern zahlen und kann folglich auch nichts „absetzen“.

BERATER-TIPP

»Gewerbetreibende, die beispielsweise eine Hundepension betreiben, können die Kosten für die gewerbliche Tierhaftpflichtversicherung ebenfalls steuerlich geltend machen. Dazu müssen diese als Betriebsausgaben in der Steuerklärung aufgeführt werden.«


Wo wird die Hundehaftpflichtversicherung in der Steuererklärung eingetragen?

Die Hundehaftpflichtversicherung können Sie auf Seite 3 des Mantelbogens unter “sonstige Vorsorgeaufwendungen” in Zeile 48 eintragen.

In der Spalte der sonstigen Vorsorgeaufwendungen befinden sich neben der Hundehaftpflicht einige weitere Kostenpositionen, darunter beispielsweise:

Unterscheidung: Vorsorgeaufwendungen und sonstige Vorsorgeaufwendungen

Einige Kosten für die eigene Vorsorge werden gesondert erfasst, so beispielsweise Beiträge für die gesetzliche Rentenversicherung oder die Rürup-Rente. Außerdem sind einige Positionen in unbegrenzter Höhe absetzbar, beispielsweise die Basis-Absicherung der Krankenversicherung. Jedoch ist zu bedenken, dass alle Kosten für die Krankenversicherung, die über die Basis-Absicherung hinausgehen, wiederum in die „sonstigen Vorsorgeaufwendungen“ fallen.


Was ist die Höchstgrenze, die steuerlich abgesetzt werden kann?

Einkommensteuerpflichtige Steuerzahler erhalten die Gelegenheit, die Beiträge für alle Vorsorgeaufwendungen steuerlich abzusetzen und ihre Steuerlast zu reduzieren. In der Praxis ist das allerdings kaum möglich. Grund hierfür sind die Höchstgrenzen, die der Gesetzgeber für die „sonstigen Vorsorgeaufwendungen“ festgesetzt hat.

Eine Hundehaftpflichtversicherung wird als eine solche “sonstige Vorsorgeaufwendung” gewertet. Die Grenzen gelten jeweils pro Jahr und sind im Einkommensteuergesetz § 10 Abs. 4 festgehalten. Sie werden in der Steuererklärung lediglich bis zu einer maximalen Höhe anerkannt:

  • 1.900 Euro bei Angestellten
  • 2.800 Euro bei Freiberuflern und Selbständigen

Höchstgrenze wird meist überschritten

Hier entsteht im Regelfall eine Situation, wo die abzusetzenden Beiträge die maximale Höhe der Absetzbarkeit übersteigen. Abhängig ist dies von der eigenen individuellen Situation. Wer beispielsweise als Freiberufler eine private Krankenversicherung sowie eine Berufsunfähigkeitsversicherung unterhält, erreicht die Höchstgrenze in der Regel schon allein dadurch. Falls nicht, wird die Lücke meist durch die Beiträge zur privaten Haftpflichtversicherung geschlossen.

Steuerminderung ist nicht sicher

Die Kosten der Hundehaftpflichtversicherung werden in der Einkommenssteuererklärung geführt und anerkannt. Wenn die Absetzbarkeit der sonstigen Vorsorgeaufwendungen jedoch schon mit anderen Versicherungen und Vorsorgeleistungen ausgereizt wird, entsteht in der Praxis keinerlei Vorteil. Der Hundehalter erhält dann also effektiv nicht mehr Geld vom Finanzamt zurück, als er ohne eine Erwähnung der Hundehaftpflicht bekommen würde. Dennoch sollte diese natürlich unbedingt mit aufgeführt werden, da dadurch keine Nachteile entstehen, aber zumindest die Chance auf einen steuerlichen Vorteil besteht.


Weitere Kosten für den Hund, die steuerlich erfasst werden können

Zunächst entscheidet immer die individuelle Situation und wie viele Kosten bereits aufgeführt wurden. Existieren in den jeweiligen Bereichen noch finanzielle Spielräume, wäre eine Absetzbarkeit in diesen Situationen denkbar: