Naturgefahren nach Bundesland

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Welche Risikogebiete für Elementarschäden es gibt, was die Risikozonen für die Elementar­versicherung bedeuten und welche Naturgefahren es in den einzelnen Bundesländern gibt.


Das Wichtigste in Kürze

  • Im Jahr 2021 mussten Gebäude­versicherer die bislang höchsten Regulierungen für Naturschäden übernehmen.
  • Je nach Bundesland und Risikogebiet sind Gebäude verschiedenen Naturgefahren ausgesetzt.
  • In der regulären Gebäude­versicherung sind nur Schäden durch Sturm und Hagel mitversichert.
  • Um ein Gebäude gegen alle Naturgefahren abzusichern ist eine Elementarschaden­versicherung unverzichtbar.
  • Je nachdem in welchem Risikogebiet ein Gebäude steht, hat dies Einfluss auf die Versicherungsprämie.
  • Viele Landesregierungen stellen auf speziellen Websites Informationen zu Naturgefahren bereit.

Direkt zum Inhalt

  1. Risikogebiete für Elementarschäden
  2. Risikozonen und Zonierungssystem
  3. Baden Württemberg
  4. Bayern
  5. Berlin
  6. Brandenburg
  7. Bremen
  8. Hamburg
  9. Hessen
  10. Mecklenburg Vorpommern
  11. Niedersachsen
  12. Nordrhein Westfalen
  13. Rheinland Pfalz
  14. Saarland
  15. Sachsen
  16. Sachsen Anhalt
  17. Schleswig Holstein
  18. Thüringen
  19. Fazit

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Welche Risikogebiete für Elementarschäden es gibt, was die Risikozonen für die Elementar­versicherung bedeuten und welche Naturgefahren es in den einzelnen Bundesländern gibt.

Inhalt dieser Seite
  1. Risikogebiete für Elementarschäden
  2. Risikozonen und Zonierungssystem
  3. Baden Württemberg
  4. Bayern
  5. Berlin
  6. Brandenburg
  7. Bremen
  8. Hamburg
  9. Hessen
  10. Mecklenburg Vorpommern
  11. Niedersachsen
  12. Nordrhein Westfalen
  13. Rheinland Pfalz
  14. Saarland
  15. Sachsen
  16. Sachsen Anhalt
  17. Schleswig Holstein
  18. Thüringen
  19. Fazit

Das Wichtigste in Kürze

  • Im Jahr 2021 mussten Gebäude­versicherer die bislang höchsten Regulierungen für Naturschäden übernehmen.
  • Je nach Bundesland und Risikogebiet sind Gebäude verschiedenen Naturgefahren ausgesetzt.
  • In der regulären Gebäude­versicherung sind nur Schäden durch Sturm und Hagel mitversichert.
  • Um ein Gebäude gegen alle Naturgefahren abzusichern ist eine Elementarschaden­versicherung unverzichtbar.
  • Je nachdem in welchem Risikogebiet ein Gebäude steht, hat dies Einfluss auf die Versicherungsprämie.
  • Viele Landesregierungen stellen auf speziellen Websites Informationen zu Naturgefahren bereit.

Risikogebiete für Elementarschäden

Icon Landkarte

Im Jahr 2020 mussten die Versicherer in Deutschland Schäden durch Naturgefahren in Höhe von insgesamt 1,95 Milliarden Euro regulieren. 1,6 Milliarden Euro entfielen dabei auf Schäden an Wohngebäuden, Hausrat und Betrieben, 350 Millionen Euro auf Schäden an Kraftfahrzeugen. Besonders betroffen waren in diesem Jahr die Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Bayern. In Zeiten des Klimawandels führen Naturgefahren inzwischen sogar häufiger zu Schäden an Gebäuden als zum Beispiel Feuer.


Schadenaufwand Sturm/Hagel und weitere Naturgefahren 2020 je Bundesland

Sturm/HagelWeitere Naturgefahren (Elementar)
BundeslandAnzahl SchädenSchadenauf­wand in EuroSchadendurch­schnitt in EuroAnzahl SchädenSchadenauf­wand in EuroSchadendurch­schnitt in Euro
Schleswig-Holstein39.00038 Millionen1.0001.0006 Millionen4.000
Hansestadt Hamburg12.00019 Millionen1.6001.0003 Millionen3.700
Niedersachsen153.000169 Millionen1.10010.00046 Millionen4.600
Bremen5.0005 Millionen1.000< 500< 0,5 Millionen1.000
Nordrhein-Westfalen311.000301 Millionen1.00017.00057 Millionen3.400
Hessen62.00076 Millionen1.2006.00040 Millionen7.200
Rheinland-Pfalz75.00079 Millionen1.1003.00011 Millionen3.300
Baden-Württemberg129.000194 Millionen1.5006.00026 Millionen4.000
Bayern152.000220 Millionen1.40010.00085 Millionen8.100
Saarland36.00038 Millionen1.0001.0002 Millionen3.300
Berlin5.0006 Millionen1.3001.0001 Million2.200
Brandenburg19.00024 Millionen1.3001.0004 Millionen2.400
Mecklenburg-Vorpommern14.00015 Millionen1.1001.0002 Millionen2.400
Sachsen38.00041 Millionen1.1002.0004 Millionen2.000
Sachsen-Anhalt28.00035 Millionen1.3002.0005 Millionen2.800
Thüringen25.00030 Millionen1.2002.0008 Millionen3.500
Sonstige8.0009 Millionen1.2001.0001 Million1.500
Gesamt1,1 Millionen1,3 Milliarden1.20065.000300 Millionen4.600
Quelle: GDV; Schäden an Kraftfahrzeugen sind nicht enthalten

Naturschäden im Jahr 2021

Im Jahr 2021 mussten deutsche Versicherer Naturschäden in Höhe von insgesamt 12,5 Milliarden Euro regulieren. Damit ist 2021 das Jahr mit den höchsten Schadensregulierungen durch Naturgefahren seit Beginn der Aufzeichnungen Anfang der 1970er Jahre. Von der Summe entfallen rund neun Milliarden Euro auf Schäden an Wohngebäuden, Hausrat und Betrieben durch Überschwemmungen und Starkregen sowie zwei Milliarden Euro auf Sturm- und Hagelschäden. 1,5 Milliarden Euro entfallen auf Schäden an Kraftfahrzeugen.

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Nicht alle Häuser sind ausreichend versichert

Die tatsächlichen Kosten, die durch Elementarschäden verursacht werden, liegen jedoch deutlich höher, da nicht alle Häuser auch ausreichend versichert sind. Dabei ist ein Versicherungsschutz gegen Elementarschäden für fast 99 Prozent der Gebäude in Deutschland problemlos möglich. Doch nur rund 46 Prozent sind auch gegen Naturgefahren abgesichert. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern sind dabei groß. In Baden-Württemberg sind 94 Prozent der Gebäude gegen Elementarschäden versichert, da bis zum Jahr 1993 eine Versicherungspflicht bestand. In Bremen sind dagegen gerade einmal 23 Prozent auch gegen Naturgefahren abgesichert.

Gebäude­versicherung und Elementarschaden­versicherung

Mit einer Gebäude­versicherung sichern Eigentümer ihr Haus gegen die wichtigsten Grundgefahren ab. Dies schließt auch Sturm- und Hagelschäden mit ein. Wollen Hausbesitzer ihr Gebäude gegen Naturgefahren absichern, reicht die einfache Gebäude­versicherung jedoch nicht aus, da diese weitere Elementarschäden in der Regel nicht abdeckt. Daher muss entweder zusätzlich eine Elementarschaden­versicherung mit in die Gebäude­versicherung eingeschlossen oder als eigenständige Elementarschadendeckung abgeschlossen werden. Besonders in Risikogebieten ist eine Elementar­versicherung für Eigentümer unverzichtbar.

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Beliebter Irrtum: Im Notfall wird der Staat schon helfen

Im Jahr 2017 haben die Landesregierungen der Bundesländer beschlossen: Wer sich gegen Elementarschäden versichern kann und es nicht tut, erhält keine staatliche Unterstützung im Schadensfall. Hilfsgelder werden seitdem grundsätzlich nur noch an die Hausbesitzer ausbezahlt, die sich erfolglos um eine Versicherung bemüht haben oder denen Absicherungen nur zu wirtschaftlich unzumutbaren Bedingungen angeboten wurden.

Elementar­versicherung: Risikozonen und Zonierungssystem

Die Kosten für eine Elementarschaden­versicherung werden unter anderem auch daran berechnet, in welcher Risikozone das zu versichernde Gebäude steht. Dazu haben die deutschen Versicherer ein Zonierungssystem für Überschwemmungen, Rückstau und Starkregen entwickelt – kurz ZÜRS genannt. Damit werden einzelne Regionen in Deutschland in vier sogenannte Risikozonen eingestuft, je nachdem wie hoch die Gefährdung für Schäden durch Naturgefahren liegt. Es gilt also: Je größer die Gefahr für ein Gebäude ist, durch eine Naturgefahr beschädigt zu werden, desto höher ist auch die Risikostufe.

  • Risikozone 1: Statistisch gesehen tritt seltener als einmal in 200 Jahren ein Schaden in Folge von Hochwasser ein.
  • Risikozone 2: Statistisch gesehen tritt seltener als einmal in 100 bis 200 Jahren ein Schaden in Folge von Hochwasser ein.
  • Risikozone 3: Statistisch gesehen tritt seltener als einmal in 10 bis 100 Jahren ein Schaden in Folge von Hochwasser ein.
  • Risikozone 4: Statistisch gesehen tritt einmal in 10 Jahren ein Schaden in Folge von Hochwasser ein.
Icon Standort Markierung

Auch Bachzonen berücksichtigen

Zudem werden auch solche Gebäude berücksichtigt, die in einer sogenannten Bachzone stehen – also nicht mehr als 100 Meter von einem Bach entfernt. Diese Information wird zusätzlich zur Einstufung der Risikozone angezeigt.

Nur Gefahr von Hochwasser

Das Zonierungssystem ZÜRS macht nur Aussagen zur Gefahr von Überschwemmungen bei Hochwasser. Eine Gefährdung durch andere Elementargefahren wie beispielsweise Schneedruck oder Erdrutsch lassen sich aus ZÜRS nicht ableiten.

Icon Achtung

Keine Risikokarte der Bundesländer verfügbar

Eine genaue, öffentlich zugängliche Karte zu den Risikozonen in der Elementar­versicherung gibt es für Hausbesitzer nicht. Jedoch ist ein erster Überblick über die generellen Risiken von Elementarschäden am Immobilienstandort beispielsweise durch den Naturgefahren-Check des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) möglich. Die entsprechende Seite finden Sie hier. Wie stark das Risiko für Hochwasser am Standort ihrer Immobilie ist, können Eigentümer ebenfalls auf der Website des GDV mithilfe des Hochwasser-Checks abfragen. Diesen finden Sie hier.

Außerdem ist es nicht möglich, für einzelne Bundesländer wie beispielsweise Schleswig-Holstein oder das Saarland eine allgemeingültige ZÜRS-Zone zu ermitteln. Denn es gilt nicht eine ZÜRS-Zone für ein ganzes Bundesland, sondern in jedem Bundesland liegen unterschiedliche Risikogebiete die relevant für die Elementarschaden­versicherung sind.

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Naturgefahren in Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg kam es in der Vergangenheit häufig zu heftigen Gewittern, starken Stürmen und kleineren Erdbeben. Schäden durch Überschwemmung, Rückstau oder Starkregen zählen in diesem Bundesland dagegen nicht zu den besonderen Naturgefahren. Allerdings besteht in einigen Teilen von Baden-Württemberg eine erhöhte Waldbrandgefahr, die bei langanhaltenden Trockenperioden akut ansteigen kann.

Eigentümer von Betriebsgebäuden können ihre Gebäude­versicherung somit ohne besondere Risikoaufschläge abschließen. Eine Ausnahme könnte die holzverarbeitende Industrie sein, wenn Anlagen in Waldbrandzonen stehen. Ihre Gewerbeimmobilien in Baden-Württembergs Großstädten sollten Unternehmen vor allem wegen der Gefahr von Sturm- und Gewitterschäden mit einer Gebäude­versicherung ausstatten.

Konkrete Naturgefahren in Baden-Württemberg

Zwischen Freiburg im Breisgau und Villingen-Schwenningen spannt sich eine Risikozone für die Naturgefahren Sturm und Hagel. Und obwohl Erdbeben in Deutschland kein so katastrophales Ausmaß annehmen wie an anderen Orten der Erde, können sie dennoch erhebliche Schäden anrichten. So erstreckt sich in Baden-Württemberg, rund um Albstadt, ein Gebiet mit vergleichsweise hoher Erdbebengefährdung. Unternehmen müssen zwar nicht mit besonders hohen Aufschlägen zur Gebäude­versicherung rechnen, sollten aber generell auf diese Absicherung nicht verzichten.

Das Land Baden-Württemberg beitreibt zur Information seiner Bürger ein Serviceportal rund um Umwelt- und Naturgefahren unter www.service-bw.de.


Icon Euro Beleg

Kosten der Gebäude­versicherung in Baden-Württemberg

In Baden-Württembergs Landeshauptstadt Stuttgart liegen die Kosten für eine Gebäude­versicherung bei etwa 180,00 Euro im Jahr für den Grundschutz. Damit liegt Stuttgart im ungefähren Schnitt und weist kein erhöhtes Risiko auf. Günstiger wird die Gebäude­versicherung immer dann, wenn eine Selbstbeteiligung mit dem Versicherer vereinbart wird. Etwas teurer wird es jedoch, wenn man weiter ins Landesinnere des Bundeslandes geht. Hier können die Kosten auf Grund des höheren Risikos auf bis weit über 300,00 Euro ansteigen.

Naturgefahren in Bayern

Die Regionen in Bayern mussten in der Vergangenheit oft Hochwasser verkraften. Der Lech, die Isar und die Donau treten immer wieder über ihre Ufer. So besteht in weiten Teilen Südbayerns ein erhöhtes Risiko für Flutschäden. Die hier ansässigen Unternehmen müssen daher mit höheren Kosten für ihre Gebäude­versicherung rechnen.

Aufgrund des besonderen Risikos, einem Hochwasser zum Opfer zu fallen, sollten Eigentümer von Gewerbeimmobilien rund um Passau und München nicht auf eine Elementarschaden­versicherung verzichten. Dieser Zusatzbaustein dürfte zwar mit Risikoaufschlägen belastet sein, macht sich beim nächsten großen Hochwasser jedoch bezahlt.

Icon Blitz

Konkrete Naturgefahren in Bayern

Südlich von München liegt ein Gebiet mit mittlerer bis sehr hoher Gefährdung durch Sturm und Hagel. Betriebsgebäude in dieser Region müssen daher nicht nur mit deutlichen Aufschlägen für ihre Gebäude­versicherung, sondern auch mit mehr Schadensfällen rechnen. Der gesamte Osten Bayerns, von Bayreuth bis Passau, ist besonders von Schäden durch Blitzeinschläge und Überspannungen bedroht. Das Risiko wird hier hoch bis zum Teil sehr hoch eingeschätzt. Westlich von Ingolstadt und südlich von München verläuft eine Zone mit erhöhter Erdbebengefahr. Betriebsgebäude in diesen Zonen haben mit einem höheren Schadensrisiko zu rechnen.

Die bayrische Staatsregierung informiert ihre Bevölkerung im Internet unter www.naturgefahren.bayern.de zu aktuellen Entwicklungen und Möglichkeiten der Vorsorge.


Icon Euro Beleg

Kosten der Gebäude­versicherung in Bayern

In Bayerns Hauptstadt München kalkulieren die Versicherer ein mittleres Risiko. Einen guten Schutz gibt es im Bundesland Bayern für bereits 200,00 Euro im Jahr zu bekommen. Höhere Risiken gibt es schon inmitten der Berge im Freistaat. Auf Grund der vermehrten Naturkatastrophen sollten die Hauseigentümer auch ihren Versicherungsschutz erweitern. Es sollten hier mindestens 350,00 Euro für die Wohngebäude­versicherung eingeplant werden.

Naturgefahren in Berlin

Das Land Berlin wird von den meisten Naturgefahren verschont. Weder größere Hochwasser, noch Erdbeben oder Überspannungsrisiken bedrohen den Bestand der Betriebsgebäude.

Unternehmen mit Immobilien im Stadtstaat Berlin haben am ehesten mit Schäden durch übermäßig starken Schneefall oder durch Brände nach einer intensiven Hitzewelle zu rechnen. Dabei handelt es sich jedoch um keine besonderen Risiken. In Bezug auf eine Gebäude­versicherung profitieren Eigentümer von Gewerbeimmobilien in Berlin somit von allen Leistungen gleichermaßen.

Icon Euro Beleg

Kosten der Gebäude­versicherung in Berlin

Da Deutschlands Bundeshauptstadt Berlin eher selten von Naturkatastrophen heimgesucht wird, orientieren sich auch die Beiträge einer Gebäude­versicherung an dem niedrigeren Risiko. Demnach zahlen Immobilienbesitzer in Berlin jährlich zum Teil nicht mehr als 170,00 Euro. Ein besonderer Versicherungsschutz wird hier nicht angeraten.

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Naturgefahren in Brandenburg

Von allen Naturgefahren hat das Land Brandenburg bisher mit Hochwassern am meisten zu kämpfen gehabt. Elbe, Havel, Spree, Schwarze Elster und die Oder: teilweise trat das Wasser mehrere Wochen lang über die Ufer. Aufgrund dieser Erfahrungen ist für alle Immobilienbesitzer, also auch für Gewerbe, eine Gebäude­versicherung mit Elementarschaden­versicherung unverzichtbar.

Zwar wird im Land Brandenburg der Hochwasserschutz groß geschrieben. Das hält die Wassermassen in Zukunft allerdings nie vollständig auf. Und infolge des Klimawandels ist mit zunehmenden Pegelständen zu rechnen. In den erfahrungsgemäß stark gefährdeten Regionen ist mit besonderen Risikoaufschlägen bei der Gebäude­versicherung zu rechnen.

Icon Wassertropfen

Konkrete Naturgefahren in Brandenburg

Neben der Oder und der Havel im Osten des Landes ist auch der Nordwesten durch die an der Grenze verlaufende Elbe gefährdet. Hier kam es bislang häufiger zu starken Hochwassern. Aber auch Stürme können in Brandenburg teilweise erhebliche Schäden verursachen. Nach intensiven Hitzeperioden besteht zudem in den stark bewaldeten Regionen Brandenburgs erhöhte Waldbrandgefahr.

Die Regierung des Landes Brandenburg informiert ihre Bürger über Möglichkeiten der Vorsorge gegen Hochwasser und andere Naturgefahren im Internet unter naturgefahren.brandenburg.de.


Icon Euro Beleg

Kosten der Gebäude­versicherung in Brandenburg

Sehr gering fallen die Prämien vor allem in Potsdam aus. Mit jährlich etwa 152,00 Euro können sich Immobilienbesitzer hier relativ günstig versichern lassen. Auch in anderen Regionen wird nur sehr selten ein sogenannter Risikoaufschlag fällig. Anders sieht es in Brandenburg jedoch bei den gefährdeten Regionen rund um die Oder aus. Ein spezieller Schutz sollte zum Beispiel in Frankfurt/Oder abgeschlossen werden. Im Vergleich zu anderen Bundesländern besteht hier ein erhöhtes Risiko.

Naturgefahren in Bremen

Der Stadtstaat Bremen ist im Vergleich zum nördlichen und westlichen Umland einer eher geringen Gefahr durch Sturm und Hagel ausgesetzt. Obwohl Bremen eine Hafenstadt ist, gibt es keine besonderen Risikofaktoren. Somit ist auch für die Immobilien in Firmeneigentum kein Risikoaufschlag zur Gebäude­versicherung zu erwarten.

Weil Bremen von der Weser durchflossen wird und ein Großteil der bebauten Flächen unterhalb des durchschnittlichen Hochwasserstandes liegen, besteht eine theoretische Gefahr durch Hochwasser. Die vielen Schutz­maßnahmen verhindern jedoch selbst bei Höchstständen größere Überflutungen.

Icon Wolke mit Regen

Konkrete Naturgefahren in Bremen

Als Folge zunehmender Wetterextreme ist für die Zukunft mit stärkeren Stürmen und intensiveren Hochwassern zu rechnen. Gerade weil die Weser sich primär aus Schmelzwasser der deutschen Mittelgebirge speist, kann zunehmende Hitze dort zu höheren Pegelständen in Bremen führen. Bis sich diese Entwicklung jedoch manifestiert, ist mit keinen Risikoaufschlägen zur Gebäude­versicherung zu rechnen.


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Kosten der Gebäude­versicherung in Bremen

Im Bundesland Bremen kostet eine gute Versicherung in etwa 190,00 Euro im Jahr. Empfohlen wird auch hier eine jährliche Zahlweise, um die Beiträge zu senken. Angesichts des eher geringen Risikos können die Versicherten auch eine Selbstbeteiligung von etwa 250,00 Euro pro Schadensfall vereinbaren.

Naturgefahren in Hamburg

Bislang war die Stadt Hamburg besonders von Stürmen und Hochwassern betroffen. Legendär ist die Hamburger Sturmflut von 1962. Aber auch 14 Jahre später kam es erneut zu besonderen Hochwassern. Als Hafen- und Hansestadt ist die Hamburger Wirtschaft von intakten Hafenanlagen angewiesen. Die dortigen Betriebsgebäude sollten allein aufgrund der bisherigen Erfahrungen schon mit einer umfänglichen Gebäude­versicherung ausgestattet sein. Dazu gehört die Elementarschaden­versicherung.

Icon Wassertropfen

Konkrete Naturgefahren in Hamburg

Konkret ist Hamburg zunehmend durch Hochwasser bedroht. Aber auch Stürme dürften in Zukunft an Stärke gewinnen. Darüber hinaus aber besteht für andere Naturgefahren kein besonderes Risiko.


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Kosten der Gebäude­versicherung in Hamburg

Auch in Hamburg ist aus Sicht der Versicherer das Risiko nicht all zu hoch. Hier werden Beiträge in Höhe von nicht mehr als 185,00 Euro fällig. Anders sieht es allerdings schon in den umliegenden Regionen von Hamburg aus. Betroffen sind vor allem die Standorte direkt am Meer. Hier empfiehlt es sich, die Gebäude­versicherung zu erweitern. Ein Selbstbehalt sollte daher ausgeschlossen werden.

Naturgefahren in Hessen

Für das Land Hessen lässt sich keine herausragende Bedrohung durch Naturgefahren feststellen. Dennoch wird seitens der Landesregierung intensiver über das Risiko eines Hochwassers aufgeklärt. Damit will man den absehbaren Folgen der sich verändern klimatischen Bedingungen vorbeugen.

Im Fokus der Vorsorgebemühungen des Landes Hessen steht der Hochwasserschutz. Bisher sind Städte wie Frankfurt oder Wiesbaden von schlimmen Hochwassern verschont geblieben. Doch wie lange das noch so bleiben wird, ist ungewiss. So sind auch Gewerbetreibende dazu aufgerufen, sich und ihre Gebäude gegen Hochwasser und Starkregen abzusichern. Dazu gehört auch eine Gebäude­versicherung mit Elementarschaden­versicherung.

Icon Radar

Konkrete Naturgefahren in Hessen

Das Risiko von Schäden durch Sturm und Hagel wird für ganz Hessen als eher gering eingeschätzt. Dasselbe gilt für Schäden durch Blitzeinschlag und Überspannung. Allerdings besteht ein vergleichsweise hohes Risiko für Schäden durch Erdbeben. Die entsprechende Risikozone verläuft von Rüsselsheim bis vor die Tore Mannheims und darüber hinaus. Im Großraum Frankfurt und Wiesbaden ist das Erdbebenrisiko zwar geringer, aber immer noch erhöht.

Rund um das Thema Elementarschäden durch Hochwasser hält das Umweltministerium Hessens Informationen für Bürger im Internet unter umwelt.hessen.de bereit.


Icon Euro Beleg

Kosten der Gebäude­versicherung in Hessen

Die übliche Versicherungsgebühr in größeren Städten liegt in etwa um die 180,00 Euro jährlich. So auch in Wiesbaden. Eine Erweiterung des Schutzes ist hier nicht zwingend notwendig. Auch der Selbstbehalt kann in Wiesbaden beziehungsweise in Hessen relativ hoch angesetzt werden, um weitere Beiträge einsparen zu können.

Naturgefahren in Mecklenburg-Vorpommern

In Mecklenburg-Vorpommern sind Gebäude bisher keinen außergewöhnlichen Naturereignissen ausgesetzt gewesen. Eigentümer von Gewerbeimmobilien müssen sich deshalb nicht intensiv absichern. Hier gelten die allgemeinen Schadensrisiken.

Besondere Vorsorge ist für alle Standorte in Küstennähe geboten. Hier kommen auf Gebäudeeigentümer entsprechend höhere Beitragssätze zur Gebäude­versicherung zu.

Icon Euro Beleg

Kosten der Gebäude­versicherung in Mecklenburg-Vorpommern

In Schwerin kostet die Versicherung für das Wohngebäude durchschnittlich 195,00 Euro. Aber auch hier kalkulieren die Versicherungen kein all zu hohes Risiko. Teurer wird es in Mecklenburg-Vorpommern aber in Meeresnähe. Hier sollten die Hauseigentümer schon höhere Beiträge einkalkulieren. Aber auch in Wismar sollten die Zahlungen nicht bei mehr als 300,00 Euro liegen.

Naturgefahren in Niedersachsen

Im Jahr 1972 fegte der sogenannte Niedersachsen-Orkan von Westen her über das Bundesland. Im Osten, an der Elbe, waren auch zahlreiche Menschen in Niedersachsen von schlimmen Hochwassern betroffen.

An der Nordseeküste, in Nähe der Weser sowie links der Elbe ist mit höheren Beiträgen zur Gebäude­versicherung zu rechnen. In den restlichen Gebieten Niedersachsens besteht dagegen kein besonderer Anlass für höhere Versicherungsprämien.

Icon Wolke mit Regen

Konkrete Naturgefahren in Niedersachsen

Durch die Hauptstadt Hannover verläuft ein relativ breiter Streifen, in dem die Gefahr für Hochwasser am höchsten ist. Jedoch ist die prognostizierte Flutfläche nicht breit genug, um die Gewerbe- und Industriegebiete am Westufer der Leine abzudecken. Um Hannover herum liegt ein Gebiet mit mittlerer Risikostufe für die Naturgefahren Sturm und Hagel. Die Region um Meppen und Lingen (Ems) sind einem mittleren Risiko für Schäden durch Blitzeinschläge und Überspannung ausgesetzt.


Icon Euro Beleg

Kosten der Gebäude­versicherung in Niedersachsen

Wo in Hannover die Prämien noch sehr gering ausfallen, so steigen die Prämien in Wassernähe. Ähnlich sieht es in Niedersachsen als Bundesland aus. In Hannover haben die Versicherten etwa 175,00 Euro einzuplanen. In Cuxhaven oder in Bremerhaven sollte jedoch ein umfassenderer Schutz gewählt werden. Überschwemmungen und Stürme sollten hier unbedingt mitversichert werden.

Naturgefahren in Nordrhein-Westfalen

In den 2000er Jahren wurde Nordrhein-Westfalen von zwei besonders schweren Orkanen heimgesucht. Ein äußerst schweres Erdbeben erschütterte die Gegend um Heinsberg bei Köln im Jahr 1992. Zudem kam es in der Vergangenheit häufig zu Erdrutschen und Absenkungen, welche auch auf den Bergbau zurückgeführt werden können.

Als außerordentlich dicht besiedelte Region kann ein Hochwasser, Orkan oder Erdbeben zwischen Düsseldorf, Köln und Bonn großen Schaden anrichten. Mit häufiger werdenden Naturereignissen ist aufgrund des Klimawandels zu rechnen. Entsprechend könnten die Beiträge zur Gebäude­versicherung die Unternehmen am Rhein stärker belasten.

Icon Radar

Konkrete Naturgefahren in Nordrhein-Westfalen

Der Westen Nordrhein-Westfalens ist besonders anfällig für Schäden durch Sturm und Hagel. Das Risikogebiet hierfür erstreckt sich von Aachen bis Rheine und Ibbenbüren. Zwischen Aachen und Düren befindet sich das Gebiet mit der höchsten Erdbeben-Risikostufe. Das Risiko für Schäden durch diese Naturgefahr schwächt sich erst auf Höhe von Essen und Wuppertal allmählich ab. Städte wie Bonn, Köln, Düsseldorf und Krefeld sind immer noch besonders bedroht.

Das Umweltministerium in NRW informiert über die Absicherung gegen die Schäden durch Hochwasser im Internet unter www.elementar-versichern.nrw.de.


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Kosten der Gebäude­versicherung in Nordrhein-Westfalen

Mit einem ebenfalls sehr geringen Risiko leben die Immobilienbesitzer in Nordrhein-Westfalen. In Düsseldorf werden die Beitragszahlungen nur sehr selten 180,00 Euro übersteigen. Das gleiche gilt in der Regel auch für alle anderen Ortschaften in Nordrhein-Westfalen.

Naturgefahren in Rheinland-Pfalz

Stellenweise trat auch schon mal die Mosel bedeutend über ihre Ufer. Ansonsten aber blieben die Menschen in Rheinland-Pfalz von Naturgefahren verschont. Allerdings waren die Folgen des 1992er Erdbebens bei Heinsberg auch noch an der Mosel-Rhein-Gabelung zu spüren.

In einzelnen Regionen des Landes könnten Versicherer geringfügige Risikoaufschläge verlangen. Jedoch ist eine zusätzliche Elementarschaden­versicherung für Firmengebäude in Rheinland-Pfalz nicht zwingend notwendig.

Icon Blitz

Konkrete Naturgefahren in Rheinland-Pfalz

Für den Süden von Rheinland-Pfalz gilt ein erhöhtes Risiko für Schäden durch Sturm und Hagel. Im Rest des Bundeslandes herrscht ein etwas geringes Risiko. Blitz- und Überspannungsschäden treten im Westen und im Osten von Rheinland-Pfalz häufiger auf. Eine Zone mit erhöhter Gefahr von Erdbebenschäden erstreckt sich von Nordwesten bis Südosten.

Zu Naturgefahren und zur Vorsorge informiert das rheinland-pfälzische Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten im Internet unter umweltschutz-im-alltag.rlp.de.


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Kosten der Gebäude­versicherung in Rheinland-Pfalz

Ebenso günstig wie in Nordrhein-Westfalen fallen auch die Prämien in Rheinland Pfalz aus. Das gilt insbesondere für die Hauptstadt Mainz. Im Jahr kostet ein guter Schutz nicht einmal 180,00 Euro.

Naturgefahren im Saarland

Orkane, Sturmfluten und Hochwasser sind im Saarland keine häufig auftretenden Naturgefahren. Anders als andere Bundesländer hat das Saarland keine Geschichte katastrophaler Extremereignisse hinter sich.

Gebäude­versicherungen für gewerblich genutzte Objekte im Saarland sind vor allem wegen der Absicherung von Schäden durch Sturm und Hagel zu empfehlen. Eine Elementar­versicherung ist nicht unbedingt notwendig.

Konkrete Naturgefahren im Saarland

Das Saarland liegt in einem Ausläufergebiet der Erdbebenzone zwischen Rüsselsheim und Karlsruhe. Die Gefahr für Gebäudeschäden durch Erdbewegungen ist im gesamten Saarland zwar weniger hoch, aber dennoch überdurchschnittlich. Auch Sturm und Hagel können im gesamten Süden des Landes deutlich häufiger Schäden anrichten.

Unter dem Motto „Hochwasservorsorge = Eigenvorsorge“ informiert die saarländische Landesregierung ihre Bürger über Hochwasserschutz und Vorsorge im Internet unter www.saarland.de.


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Kosten der Gebäude­versicherung im Saarland

Im Vergleich zu den Bundesländern Rheinland Pfalz und Nordrhein-Westfalen fallen die Beiträge im Bundesland Saarland etwas höher aus. Aber auch hier haben Eigentümer in Saarbrücken nicht über 200,00 Euro zu zahlen. Eine Selbstbeteiligung für die Gebäude­versicherung sollte dennoch niedrig angesetzt werden.

Naturgefahren in Sachsen

Die Bewohner in Sachsen hatten bisher vor allem unter Hochwassern entlang der Elbe zu leiden. Der Südwesten Sachsens ist von Ausläufern einer Erdbebenzone hinter der deutsch-tschechischen Grenze betroffen.

Die zahlreichen Unternehmen und Betriebe in Sachsen sollten für die Zukunft entlang der Elbe mit zunehmenden Hochwassern rechnen, bis entsprechende Maßnahmen zur Eindämmung ergriffen werden konnten. Eine Gebäude­versicherung in vom Hochwasser bedrohten Gebieten sollte zusammen mit einer Elementarschaden­versicherung abgeschlossen werden.

Icon Radar

Konkrete Naturgefahren in Sachsen

Das Zentrum einer Erdbeben-Risikozone liegt in der Mitte des Dreiecks aus Gera, Zwickau und Plauen. Nach Osten erstreckt sich das Areal bis an die Grenze zu Brandenburg. Nach Westen hin sind Schäden durch Erdbeben bis Erfurt wesentlich wahrscheinlicher. Im Westen und Nordosten Sachsens ist zudem das Risiko für stärkere Gewitter erhöht.

Die Landesregierung von Sachsen informiert die Öffentlichkeit über Naturgefahren und Elementarschäden im Internet unter www.naturgefahren.sachsen.de.


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Kosten der Gebäude­versicherung in Sachsen

Am günstigsten ist eine Police in Dresden zu bekommen. Hier zahlen die Immobilieneigentümer nicht einmal 160,00 Euro für einen kompletten Versicherungsschutz. Spitzenreiter ist jedoch die Region rund um Bad-Schandau. Hier haben die Versicherten im Vergleich mit den geringsten Beiträgen zu rechnen. In keinem anderen Bundesland zahlen Versicherungsnehmer so wenig wie in Sachsen.

Naturgefahren in Sachsen-Anhalt

Die Elbe verläuft an der nördlichen Landesgrenze von Sachsen-Anhalt. An der Grenze zum Land Brandenburg kam es in der Vergangenheit häufiger zu Hochwassern. Ansonsten aber bestehen keine gesonderten Naturgefahren für Immobilien in Sachsen-Anhalt.

Für die Zukunft sind jedoch häufigere Hochwasser oder stärkere Stürme nicht auszuschließen. Noch jedenfalls sollte eine einfache Gebäude­versicherung zum Schutz von Betriebsgebäuden ausreichend sein. Einzig für Standorte wie Halle (Saale) ist nach dem jüngsten Hochwasser eine zusätzliche Elementarschaden­versicherung eine sinnvolle Ergänzung.

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Konkrete Naturgefahren in Sachsen-Anhalt

Ein leicht erhöhtes Risiko für Schäden durch Sturm und Hagel ist im Gebiet nordöstlich von Magdeburg zu verzeichnen. Teilweise reicht in den Süden von Sachsen-Anhalt noch die Erdbeben-Risikozone hinein, deren Zentrum zwischen Gera und Zwickau verortet wird. So liegt Halle (Saale) noch in einer Region mit mittlerer Gefahrenstufe. Ansonsten ist zukünftig zunächst einmal mit erneuten Hochwassern an Sachsen-Anhalts größten fließenden Gewässern zu rechnen.


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Kosten der Gebäude­versicherung in Sachsen-Anhalt

In Magdeburg müssen die Versicherten nicht mit hohen Prämien rechnen. Im Durchschnitt zahlen sie dabei nicht mehr als 182,00 Euro für den Grundschutz. Damit liegt Sachsen-Anhalt im Schnitt aller Bundesländer.

Naturgefahren in Schleswig-Holstein

Zwischen Nordsee und Ostsee gelegen ist Schleswig-Holstein von Ost und West her dem maritimen Klima ausgesetzt. So sind schwere Stürme, starke Kälteeinbrüche und Fluten die entscheidenden Naturgefahren in diesem Bundesland.

Wegen des hohen Anteils von Küstenabschnitten am Landesgebiet wird in Schleswig-Holstein beständig an einem starken Küstenschutz gearbeitet. Das Küstenschutz­management ist sich dabei der zunehmenden Bedeutung einer sensibilisierten und informierten Bevölkerung im Klaren. Zur Verminderung von Sachschäden nach einem schweren Unwetter sind somit auch Eigentümer von Firmengebäuden zur adäquaten Absicherung angehalten.

Konkrete Naturgefahren in Schleswig-Holstein

Besonders die Region von Tönning bis ans nördliche Ende von Westerland ist stark von Sturm und Hagel bedroht. Bis auf den Süden von Schleswig-Holstein ist das ganze Bundesland deutlich von Schäden durch Unwetter bedroht. Dabei spielen Windgeschwindigkeit und Niederschlag eine wesentlich größere Rolle als Gewitter und Blitzeinschläge.

Zuständig für den Schutz von Schleswig-Holsteins Küsten ist der Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein (LKN.SH). Die Institution informiert unter anderem zum Thema Küstenschutz.


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Kosten der Gebäude­versicherung in Schleswig-Holstein

Schleswig-Holstein liegt als Bundesland direkt am Meer. Somit sollten auch die Beiträge an diese Besonderheit angepasst werden. Eine Wohngebäude­versicherung sollte nicht nur in Kiel mit ungefähr 300,00 Euro angesetzt werden. Es geht aber auch in Schleswig-Holstein mit etwa 190,00 Euro wesentlich günstiger.

Naturgefahren in Thüringen

Der Osten Thüringens ist mit der Gefahr durch Hochwasser vertraut. Mit dem Ansteigen des Pegels müssen vor allem Bewohner nahe der Saale jedes Jahr rechnen. Aufgrund der angrenzenden Mittelgebirge sind zudem spürbare Bewegungen im Erdreich möglich.

Klimaforscher schätzen, dass auf Thüringen in den kommenden Jahren und Jahrzehnten weitere, stärkere Hochwasser zukommen werden. Auch Orkane könnten regelmäßiger die Dächer von Gebäuden reißen. Aber auch spektakuläre Erdlöcher, die über Nacht einen Straßenzug verschluckt zu haben scheinen, sind bereits aus Thüringen bekannt. Eigentümern von gewerblich genutzten Objekten in diesem Bundesland wird daher eine Erweiterung ihrer Gebäude­versicherung um die Elementarschaden­versicherung dringend empfohlen.

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Konkrete Naturgefahren in Thüringen

Im äußersten Osten des Landes kann es verstärkt zu heftigen Gewittern kommen. Entsprechend erhöht ist die Gefahr von Schäden an Gebäuden durch Blitzeinschläge und Überspannung. Deutlich stärker betroffen ist der Ostteil Thüringens von Schäden durch Erdbeben und Erdsenkungen. Die besondere Risikozone erstreckt sich von der Grenze zu Sachsen bis kurz vor Erfurt.

Die Landesregierung Thüringens informiert ihre Bürger über Naturgefahren im Internet unter naturgefahren.thueringen.de.


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Kosten der Gebäude­versicherung in Thüringen

In Thüringen, Erfurt, werden pro Haus etwa 180,00 Euro von der Versicherung verlangt. Auch in Thüringen muss die Eigenbeteiligung nicht allzu hoch angesetzt werden.

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Fazit

Auch wenn es keine für Verbraucher frei zugängliche Risikokarte für Elementarschäden in Deutschland gibt, können sich Eigentümer einer Immobilie dennoch umfassend zu den Naturgefahren in ihrem Bundesland und den Risikogebieten für die Elementarschaden­versicherung informieren. Viele Bundesländer stellen ihren Einwohnern auf speziellen Websites ausführliche Informationen zu Naturgefahren, Elementarschäden und Vorsorge­maßnahmen zur Verfügung. Und auch das Helmholtz-Zentrum bietet mit seiner Wissensplattform Erde und Umwelt Informationen zu den unterschiedlichen Naturgefahren und Schutzmöglichkeiten.

Mit der Gebäude­versicherung richtig absichern

Mit einer Gebäude­versicherung schützen sich Hausbesitzer zumindest vor den Folgekosten durch Sturm- und Hagelschäden. Weitere Naturgefahren sind in der einfachen Gebäude­versicherung jedoch nicht automatisch abgesichert. Soll das Gebäude gegen alle Elementarschäden ausreichend abgesichert sein, muss eine Elementarschaden­versicherung entweder als Zusatz zur Gebäude­versicherung oder als eigenständige Elementardeckung abgeschlossen werden. Steht ein Gebäude in einem Risikogebiet, ist der Abschluss einer Elementar­versicherung unverzichtbar.

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Foto von Katharina Burnus
Katharina Burnus
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