So profitieren Arbeitnehmer und Arbeitgeber von der Entgeltumwandlung

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Wie die Entgeltumwandlung genau funktioniert und wie Arbeitnehmer und Arbeitgeber dabei Steuern und Sozialabgaben sparen. Mit ausführlichen Rechenbeispielen.

Inhalt dieser Seite
  1. Wie funktioniert die Entgeltumwandlung?
  2. So sparen Sie Steuern und Sozialabgaben
  3. Wie profitiert der Arbeitgeber?
  4. Vorteile und Nachteile
  5. Wann ist die Entgeltumwandlung trotzdem sinnvoll?
  6. Was müssen Gutverdiener beachten?
  7. Unterschied Netto und Brutto Entgeltumwandlung
  8. Fazit

Das Wichtige in Kürze

  • Bei der Entgeltumwandlung zahlen Arbeitnehmer einen Teil ihres Bruttogehaltes in die betriebliche Altersvorsorge (bAV) ein.
  • Dadurch sparen Arbeitnehmer und Arbeitgeber Steuern- und Sozialabgaben.
  • Seit 2019 bzw. ab 2022 muss der Arbeitgeber einen Teil seiner Einsparungen zurückzahlen, indem er dem Arbeitnehmer Zuschüsse gewährt.
  • Ob sich die Entgeltumwandlung wirklich lohnt, muss abgewogen werden. Denn im Alter werden auf die Leistungen Steuern und Sozialabgaben fällig.

Wie funktioniert die Entgeltumwandlung?

Teil des Bruttogehalts fließt in die bAV

Arbeitnehmer haben in der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) seit 2002 einen Anspruch auf Entgeltumwandlung. Sie wird auch Gehalthaltsumwandlung oder selten Lohnumwandlung genannt. Der Arbeitnehmer nimmt dabei einen Teil seines Bruttogehaltes und lässt diesen Betrag über den Arbeitgeber in die bAV einzahlen. Dabei profitieren Arbeitnehmer und Arbeitgeber von staatlicher Förderung: Durch das verringerte Bruttogehalt fallen auch weniger Steuern und Sozialabgaben an.

Wie viel kann maximal abgabenfrei eingezahlt werden?

Prinzipiell bestimmt der Arbeitnehmer selbst, wieviel er in seine bAV einzahlen möchte. Soll der Beitrag jedoch abgabenfrei bleiben, gibt es Höchstgrenzen. Diese orientieren sich an der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Renten­versicherung (2021: 85.200 Euro) und gelten für die Durchführungswege:

Dabei gilt: 8 Prozent können steuerfrei, 4 Prozent können sozial­versicherungsfrei eingezahlt werden. Für 2021 ergeben sich folgende Beitragsgrenzen:

monatlicher Maximalbeitragjährlicher Maximalbeitrag
8 % steuerfrei568 €6.816 €
4 % sozial­versicherungsfrei284 €3.408 €

Wie wird die bAV gefördert und von wem?

Unbegrenzte Beiträge bei der Unterstützungs­kasse und Direktzusage

Bei den Durchführungswegen Direktzusage sowie Unterstützungs­kasse sind die steuerfreien Beiträge unbeschränkt. Bei den Sozial­versicherungsbeiträgen liegt die Grenze wie bei den übrigen bAV-Formen bei 4 Prozent. Daher lohnen sich die Direktzusage sowie Unterstützungs­kasse vor allem für gutverdienende Arbeitnehmer.

Mindestbeiträge in die bAV

Laut Betriebs­rentengesetz gibt es einen Mindestbeitrag bei der Entgeltumwandlung, der sich jedes Jahr ändert. So müssen 2021 jährlich mindestens 238,88 Euro oder monatlich 19,91 Euro in die bAV geleistet werden, damit man von staatlicher Förderung profitiert.

Alles, was Sie zur betrieblichen Altersvorsorge wissen müssen

Wie lassen sich durch die Entgeltumwandlung Steuern und Sozialabgaben sparen?

Zu versteuerndes Brutto reduziert sich

Indem Arbeitnehmer Lohnanteile in die bAV einzahlen, verringert sich ihr Bruttogehalt und somit Steuern und Sozialabgaben – bei den Sozialabgaben liegt das Sparpotential bei 20 Prozent. So zahlen Arbeitnehmer mehr in den Vorsorgevertrag ein, als ihnen netto an Einkommen fehlt. Wie hoch das Sparpotential ist, veranschaulicht folgende Beispielrechnung:

Steuervorteil durch Entgeltumwandlung mit einem bAV-Beitrag von 200 € monatlich mit 15 % Arbeitgeberzuschuss

Ohne EGU*Mit EGU*Ersparnis/Differenz
bAV-Beitrag + AG-Zuschuss200 € + 30 €
Zu versteuerndes Monatsbrutto3.000 €2.800 €
Einkommensteuer605 €565 €40 €
Sozialabgaben439 €386 €53 €
Monatsnetto1.956 €1.849 €93 €
Was in die bAV fließt323 €
*EGU: Entgeltumwandlung

In der Beispielrechnung nehmen wir folgenden Musterkunden:

  • Durchschnittsverdiener
  • über 23 Jahre alt und kinderlos
  • Steuerklasse 1
  • Arbeits­stelle in Berlin-Ost
  • keine Kirchensteuer
  • Zusatzbeitrag von 1,1 Prozent für die gesetzliche Krankenkasse

Er investiert monatlich 200 Euro von seinem Bruttogehalt in seine bAV. Effektiv spürt er am Monatsende davon jedoch nur eine Differenz von 107 Euro, die er weniger Netto hat, als vor der Entgeltumwandlung. Zusätzlich spart er insgesamt 93 Euro an Steuern und Sozialabgaben. Insgesamt fließen in seine bAV somit 323 Euro im Monat.

Wie setzen sich Steuern und Sozialabgaben zusammen?

lesen

Steuern und Sozialabgaben zahlt jeder Arbeitnehmer in bestimmter Höhe von seinem Bruttogehalt. 

Die sog. Einkommensteuer besteht aus: 

  • Lohnsteuer
  • Solidaritätszuschlag
  • Kirchensteuer.

Wie hoch die Lohnsteuer ausfällt, hängt von der Steuerklasse ab. In Deutschland werden sechs Steuerklassen unterschieden.

In den Sozialabgaben sind folgende Zahlungen enthalten:

  • Gesetzliche Renten­versicherung (18,6 Prozent)
  • Arbeits­losen­versicherung (2,5 Prozent)
  • Gesetzlichen Kranken­versicherung (14,6 Prozent + Zusatzbeitrag je nach Krankenkasse)
  • Gesetzlichen Pflege­versicherung (3,05 Prozent bis 3,3 Prozent)

An den Zahlungen der Sozialbeiträge beteiligt sich der Arbeitgeber mit der Hälfte. Lediglich der Beitrag zur gesetzlichen Pflege­versicherung ist ein klein wenig geringer für den Arbeitgeber.

Muss ich etwas bei der Steuererklärung beachten?

Arbeitnehmer brauchen während der Ansparphase bei der Steuererklärung auf nichts besonderes zu achten. Die Beiträge sind automatisch in der Lohnsteuer enthalten, da das umgewandelte Gehalt direkt vom Lohn abgezogen wird.

Alle Details zur bAV in der Steuer

So gehen Sie vor

  1. Entscheiden Sie sich, wieviel Sie in Ihre bAV monatlich einzahlen möchten. Daran orientiert sich auch die Höhe des Arbeitgeberzuschusses. Sie können den Eigenanteil während der Laufzeit anpassen.
  2. Setzen Sie eine Vereinbarung zur Entgeltumwandlung mit Ihrem Arbeitgeber auf. Wenn Sie z.B. eine Direkt­versicherung neu abschließen, wird dies mit dem Vertragsabschluss gemacht.
  3. Beachten Sie die Beitragsgrenzen je nach Durchführungsweg, damit Sie auch wirklich von der Entgeltumwandlung profitieren und Steuern und Sozialabgaben effektiv sparen. Diese Grenzen werden im Übrigen jährlich angepasst.
  4. Wenn Sie die Betriebs­rente im Alter ausgezahlt bekommen, werden Steuern und Sozialabgaben fällig.

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Entgeltumwandlung: Wie profitiert der Arbeitgeber?

Durch die Entgeltumwandlung reduziert auch der Arbeitgeber seine Lohnnebenkosten. Wie der Arbeitnehmer spart auch er etwa 20 Prozent Sozialabgaben.

Das spart der Arbeitgeber

Ohne EGU*Mit EGU*Ersparnis
bAV-Beitrag des Mitarbeiters200 €
Zu versteuerndes Monatsbrutto des Mitarbeiters3.000 €2.800 €
Einkommensteuer605 €565 €40 €
Sozialabgaben439 €386 €53 €
Ersparnis gesamt93 €
Zu leistender Mindest-Arbeitgeberzuschuss30 €
*EGU: Entgeltumwandlung

Der Arbeitgeber spart insgesamt 93 Euro an Abgaben, davon 53 Euro an Sozialabgaben für seinen Mitarbeiter, der die Entgeltumwandlung nutzt. Deshalb muss er seit dem 1. Januar 2019 bei neu abgeschlossener Entgeltumwandlung einen Teil seiner Ersparnisse zurückgeben, indem er in die bAV seines Arbeitnehmers einen Zuschuss von 15 Prozent leistet, im Beispielfall wären dies 30 Euro. Letztendlich spart er immer noch 23 Euro. Für bestehende Verträge gilt diese Regelung ab 2022.

Mehr zum Arbeitgeberzuschuss

Die wichtigsten Vorteile und Nachteile der Entgeltumwandlung

Vorteile während der Ansparphase

Als Arbeitnehmer profitiert man von den folgenden Vorteilen, wenn man in seine bAV via Entgeltumwandlung einzahlt:

  • Einsparen von Steuern und Sozialabgaben: Wie in den Beispielrechnungen ersichtlich, spart der Arbeitnehmer Abgaben an die Steuer und Sozial­versicherungen auf den Einzahlungsbeitrag. Dazu müssen lediglich die Höchstgrenzen beachtet werden.
  • Zuschuss vom Staat: Diese Einsparungen fließen direkt in den bAV-Vertrag und damit in die spätere Betriebs­rente, quasi als Förderung vom Staat.
  • Zuschuss vom Arbeitgeber: Da der Arbeitgeber ebenfalls spart, muss er diese Ersparnis als Arbeitgeberzuschuss in den bAV-Vertrag mit Entgeltumwandlung einzahlen. Dieser muss für neue Verträge ab 2019 mindestens 15 Prozent des Mitarbeiter-Beitrags betragen (ab 2022 auch für ältere Verträge). Bezuschusst der Chef mehr, lohnt sich die Entgeltumwandlung noch mehr.
  • Keine weitere Bürokratie: Da der bAV-Beitrag direkt vom Bruttolohn abgeht, muss der Arbeitnehmer sich nicht weiter mit dem Beitrag beschäftigen und nichts weiter in der Steuererklärung berücksichtigen.

Nachteile im Alter

Während der Sparer bei der bAV im Berufs­leben von staatlicher Förderung profitiert, entfällt diese im Alter. Die wichtigsten Fakten zur bAV in der Auszahlungsphase:

  • Rentenzahlungen voll versteuern: Die Auszahlungen der Betriebs­rente müssen voll versteuert werden. In der Regel ist der Steuersatz geringer als im Erwerbs­leben, da sich das Einkommen häufig reduziert. Zudem gelten Vergünstigungen.
  • Volle Krankenkassenbeiträge: Rentner mit einer bAV zahlen die vollen Krankenkassenbeiträge allein, wenn sie gesetzlich krankenversichert sind. Bezieht man also im Alter die Betriebs­rente, zahlt man die kompletten Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflege­versicherung – also Arbeitnehmer- und Arbeitgeberanteil auf die Auszahlungen der bAV. Seit 2020 gibt es jedoch einen Freibetrag in Höhe von 160 Euro.
  • Gesetzliche Rente fällt kleiner aus: Da man die bAV-Beiträge aus seinem Bruttolohn abgibt, zahlt man automatisch weniger in die gesetzliche Renten­versicherung ein. Also: Je mehr man in die bAV-einzahlt, desto weniger fließt in die gesetzliche Rente.

Mehr zur Kritik an der betrieblichen Altersvorsorge

Wann ist die Entgeltumwandlung trotzdem sinnvoll?

Vorteile müssen Nachteile überwiegen

Ob sich die Entgeltumwandlung trotz der Nachteile im Alter lohnt, hängt von den Bedingungen der betrieblichen Altersvorsorge ab. Prinzipiell lohnt sich die Entgeltumwandlung, wenn die Vorteile die Nachteile überwiegen. Damit Sie nicht 100 Jahre alt werden müssen, um Ihre eingezahlten Beiträge im Alter wiederzubekommen, sind folgende Faktoren entscheidend:

  • Wie hoch sind die Vergünstigungen bei Steuern und Abgaben?
  • Wie hoch ist der Arbeitgeberzuschuss?
  • Wie hoch ist die Rendite des Vertrags?

Diese 3 Punkte müssen am Ende der Rechnung also die Abzüge im Alter ausgleichen. Rechnen Sie vorab also gut durch.

Experten-Tipp: Häufige Jobwechsel vermeiden

“Mit dem Arbeitgeberzuschuss von 15 Prozent, kann eine bAV durchaus sinnvoll sein. Wichtig ist, dass Sie nicht ständig den Job wechseln. Denn nicht selten können beim Jobwechsel nicht alle Arbeitgeber-Beiträge mitgenommen werden.”

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Stephan Seidenfad
Experte für betriebliche Altersvorsorge

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Wie können Gutverdiener am besten von der Entgeltumwandlung profitieren?

Einkommen muss unter der BBG der Kranken­versicherung liegen

Wer besonders viel verdient, muss bei der Entgeltumwandlung auch auf die Beitragsbemessungsgrenze (BBG) der Kranken­versicherung achten. Denn hier kann es passieren, dass Gutverdiener zwar Steuern sparen, jedoch nur wenig Sozialabgaben. Die Beitragsbemessungsgrenze liegt 2021 bei 4.837,50 Euro monatlich. Das Bruttoeinkommen muss nach dem bAV-Beitrag also darunter liegen – sonst werden immer noch die vollen Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflege­versicherung fällig.

Ohne EGU*Mit EGU*Ersparnis/Differenz
bAV-Beitrag200 €
Zu versteuerndes Monatsbrutto5.000 €4.800 €
Einkommensteuer963 €895 €68 €
Sozialabgaben
Davon Beitrag zur Kranken- und Pflege­versicherung
991 €
466 €
970 €
466 €
21 €
Monatsnetto3.046 €2.935 €111 €
*EGU: Entgeltumwandlung

In unserem Beispielfall zahlt der Gutverdiener also 200 Euro in seine Betriebs­rente ein, hat jedoch nur 111 Euro netto weniger im Monat und zusätzlich 89 Euro an Abgaben gespart.

Ob sich die Entgeltumwandlung letztendlich weiterhin für den Gutverdiener lohnt, entscheidet der Arbeitgeberzuschuss. Hier reicht meist der obligatorische Zuschuss in Höhe von 15 Prozent nicht aus, damit es sich auch im Alter auszahlt. Personen mit einem besonders hohen Einkommen sollten daher einen Zuschuss von mindestens 25 Prozent aushandeln.

Spitzenverdiener sollten genau nachrechnen

Wer mehr als 6.900 Euro brutto im Monat verdient, muss:

  • den kompletten Beitrag zur gesetzlichen Kranken- und Pflege­versicherung
  • und den kompletten Beitrag zur gesetzlichen Renten­versicherung zahlen.

Denn er verdient abzüglich des bAV-Beitrages immer noch über den Beitragsbemessungsgrenzen und zahlt somit den jeweiligen Höchstsatz. Damit würde eine Entgeltumwandlung zwar immer noch Steuervorteile bringen, jedoch keine Ersparnisse der Sozialabgaben. Auch erhält er keinen Arbeitgeberzuschuss, da der Arbeitgeber ja auch keine Sozialabgaben einspart.

Andererseits würde immer noch der gleiche Beitrag in die gesetzliche Rente trotz Entgeltumwandlung fließen, somit würde die spätere Rente nicht gekürzt werden. Für Spitzenverdiener gilt: Ein zusätzlicher Arbeitgeberzuschuss macht die Entgeltumwandlung erst sinnvoll. Oder sie wählen ein anderes Produkt zur privaten Altersvorsorge. Kontaktieren Sie uns hierzu gern direkt – unsere Spezialisten können Sie umfassend beraten.

Was ist die Netto-Entgeltumwandlung?

Staatliche Zulagen statt Steuerersparnisse

In der betrieblichen Altersvorsorge unterscheidet man zwischen Netto- und Brutto-Entgeltumwandlung. Bei ersterem werden die Beiträge vom Bruttogehalt abgezogen. In den oberen Kapiteln wurde diese Form ausführlich beschrieben. Es gibt aber noch die Netto-Entgeltumwandlung, bei der der Teil der bAV vom Nettolohn abgezogen wird. Die Steuern und Sozialabgaben verringern sich also nicht. Im Gegenzug erhält der Arbeitnehmer aber Förderungen der Riester-Rente in Form staatlicher Zulagen. Zudem darf der Angestellte bei der Steuererklärung seine Aufwendungen als Sonderausgaben aufführen.

Im Alter werden aber trotzdem Steuern auf den Auszahlungen fällig und die bAV-Leistungen sind kranken- und pflege­versicherungspflichtig. Der Arbeitnehmer zahlt also während der Anspar- und Rentenphase Sozialabgaben. Aus diesem Grund lohnt sich die Netto-Gehaltsumwandlung trotz steuerlicher Absetzbarkeit und Riester-Förderung selten.

So funktioniert die staatliche Riester-Förderung

Fazit

Entgeltumwandlung meistens sinnvoll

Die meisten Arbeitnehmer entscheiden sich bei der betrieblichen Altersvorsorge für die Entgeltumwandlung, besonders, wenn der moderne und flexible Weg der Direkt­versicherung gewählt wird. Damit lässt sich eine Mischfinanzierung aus Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeiträgen erreichen. Denn nutzt der Arbeitnehmer die Entgeltumwandlung – also die Einzahlung in die bAV aus dem Bruttogehalt – dann muss der Arbeitgeber einen Zuschuss leisten.

In vielen Fällen lohnt sich die Entgeltumwandlung für die bAV, denn während dem Erwerbs­leben werden so Steuern und Sozialabgaben eingespart – sowohl auf Seiten des Arbeitnehmers als auch des Arbeitgebers. Dies wiegt die nachteiligen Konsequenzen im Alter für den Arbeitnehmer in der Regel auf, besonders, wenn der Arbeitgeberzuschuss höher ausfällt.

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