Pflege­versicherung für Rentner

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Das erwartet Sie hier

Wie hoch die Beiträge zur Pflege­versicherung für Rentner ausfallen und wie die Zahlung abläuft.

Inhalt dieser Seite
  1. Rentner zahlen Beiträge allein
  2. Zu erwartende Beitrags­­sätze
  3. Regeln für privat versicherte Rentner
  4. So läuft die Beitrags­­zahlung ab
  5. Aktuelle Testergebnisse

Das Wichtige in Kürze

  • Auch Rentner müssen Beiträge zur gesetzlichen Kranken­- und Pflege­versicherung zahlen.
  • Die Zahlung übernimmt die Renten­versicherung, doch die Rente wird dadurch reduziert.
  • Aktuelle Testergebnisse bieten bei der Suche nach der richtigen Pflege­versicherung Orientierung.

Rentner zahlen Beiträge allein

Die Beiträge zur Pflege­versicherung müssen Rentner allein zahlen. Hier unterscheidet sich die Pflege­versicherung deutlich von der Kranken­­versicherung. Während in der Kranken­­versicherung nämlich ein Zuschuss zum Beitrag durch den Träger der Renten­versicherung geleistet wird, besteht ein Anspruch auf diese Beiträge bei der Pflege­versicherung nicht. Zwar sind die Versicherungs­prämien für die Pflege­versicherung geringer als für die Kranken­­versicherung, doch als Versicherter muss man wissen, dass der gesamte Pflege­versicherungs­beitrag selbst zu zahlen ist.

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Diese Beitrags­sätze sind zu erwarten

Der Beitrags­satz zur Pflege­versicherung 2021 ist in Deutschland seit dem 1. Januar 2019 mit 3,05 Prozent festgelegt, hinzu kommt ein Beitrags­zuschlag von 0,25 Prozent für Kinderlose. Der Beitrags­satz beträgt für Rentner demnach, wenn sie Kinder haben 3,05 Prozent oder 3,3 Prozent, sofern keine leiblichen Kinder, Pflege-, Stief- oder Adoptivkinder vorhanden sind und nach 1939 geboren wurden. Besteht ein Anspruch auf Beihilfeberechtigung, beträgt der Beitrags­satz 1,525 bzw. 1,75 Prozent bei Kinderlosen. Natürlich ist der Beitrag für die Pflege­versicherung überschaubar. Trotzdem müssen sich Rentner darüber im Klaren sein, dass sich die ausgezahlte Rente um diesen Beitrag reduziert. Da der Zuschuss des Arbeitgebers zur Pflege­versicherung bei Rentnern entfällt, gibt es auch keine Aufteilung des Beitrags­satzes.

Alle Renten sind sozial­versicherungs­pflichtig

Neben der gesetzlichen Rente sind auch sogenannte Versorgungsbezüge beitragspflichtige Einnahmen. Dazu zählen zum Beispiel Betriebs­renten, Renten aus Versorgungswerken, betrieblich abgeschlossene Riester-Renten oder auch Beamtenpensionen. Auch Einnahmen aus Renten aus dem Ausland und Arbeits­einkommen (z.B. aus einer nebenberuflichen selbstständigen Tätigkeit) sind beitragspflichtig.

Wer mehrere Renten bezieht, muss also beachten, dass die Auszahlung jeden Monat um einen geringen Anteil reduziert ist, weil die Beiträge zur Sozial­versicherung abzuführen sind. Wie bei der gesetzlichen Rente gilt auch bei allen anderen Renten, dass die Beiträge durch den Versicherten allein zu zahlen sind.

Allerdings gibt es auch Einkünfte, die beitragsfrei sind. Dazu gehören Einkünfte wie private Renten oder Mieteinnahmen.

Privat Versicherte mit ähnlichen Vorschriften

Wer als Rentner privat versichert ist, muss bei einer Pflegekasse einen zusätzlichen Vertrag für Pflegeleistungen abschließen. In der Regel wird das die Pflegekasse sein, bei der der Versicherte die Kranken­­versicherung abgeschlossen hat und bei der er während der Phase der Berufs­tätigkeit pflegeversichert war.

Wie bei gesetzlich Versicherten gilt auch bei privat Versicherten, dass die Beiträge zur Pflege­versicherung allein und ohne Zuschuss des Arbeitgebers zu zahlen sind. Sie richten sich dann nicht nach dem vorhandenen Renteneinkommen, sondern werden grundsätzlich nach den Maßgaben des privaten Versicherers kalkuliert. Als Maßstab gelten aber trotzdem die Beitrags­sätze und die Beiträge der gesetzlichen Versicherer.

Sonder­regelung bei freiwillig gesetzlich versicherten Senioren

Bei freiwillig gesetzlich versicherte Senioren wird die Höhe der Beiträge zur Kranken­- und Pflege­versicherung anhand aller Einnahmen berechnet. Zu den in ihrem Fall sozial­versicherungs­pflichtigen Einnahmen zählen alle Einkommen, die sie für den Lebensunterhalt nutzen können. Das heißt: Rente, Versorgungsbezüge und Arbeits­einkommen. Zusätzlich aber auch Einnahmen aus Kapitalvermögen, Miete oder Pacht sowie Leistungen aus privaten Lebens- und Renten­versicherungen.

So läuft die Zahlung der Beiträge in der Praxis

Gesetzlich Versicherte wissen, dass sie während der Berufs­tätigkeit ein Nettoeinkommen erhalten, das um die Beiträge zur Sozial­versicherung reduziert ist. Die Kranken­- und Pflege­versicherungs­beiträge werden somit vom Arbeitgeber noch vor der Auszahlung des Einkommens­ abgezogen, der Versicherte erhält nur das reduzierte Gehalt ausgezahlt. Bei privat Versicherten gelten andere Regelungen, sie bekommen den Arbeitgeberzuschuss zur Kranken­- und Pflege­versicherung vom Arbeitgeber überwiesen und müssen die Versicherungs­beiträge selbst an den Versicherer abführen.

Wenn man eine gesetzliche Rente bezieht, werden die Beiträge zur Kranken­- und Pflege­versicherung vom Renten­versicherungs­träger einbehalten und direkt an die Kranken­- bzw. Pflegekasse abgeführt. Auch Rentner, die bereits pflegebedürftig sind und Leistungen aus der Pflegekasse beziehen, müssen weiterhin Beiträge zur gesetzlichen Pflege­versicherung zahlen, im Gegensatz zur privaten Pflege­versicherung. Hier werden die Beiträge häufig erlassen, sobald ein Versicherter einen der höheren Pflegegrade hat. Ab wann die Beitrags­befreiung gilt ist je nach Anbieter unterschiedlich geregelt.

Pflege­versicherung für Rentner im Test

Die Wahl der richtigen Pflegevorsorge ist nicht immer ganz einfach. Häufig sind viele Faktoren zu berücksichtigen – so auch für Rentner. Damit die Wahl des Anbieters und des dazugehörigen Tarifs leichter fällt, führen unabhängige Testinstitute regelmäßig Bewertungen der einzelnen Versicherungen durch. Im Fokus stehen dabei nicht nur die Leistungen, sondern auch die Serviceleistung und Unternehmensqualität. Alle aktuellen Testergebnisse sowie die Testsieger aus 2020 haben wir hier für Sie zusammengefasst:

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Katharina Tennius
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