Erfahrungen & Bewertungen zu transparent-beraten.de GmbH
Transparent-Beraten logo
ic_local_phone_black_24px Created with Sketch.
sandwich Created with Sketch.
Wir beraten Sie gern!

Unsere Berater freuen sich von Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr (oder nach Vereinbarung) auf Ihre Fragen.

030 – 120 82 82 8 kontakt@transparent-beraten.de
Zweigstellen
Deutschlandweit in Bayern, NRW, Niedersachsen etc. Alle Zweigstellen ›

Häufige Fragen Teil 1: Riester-Rente – Wer bekommt die Kinderzulage nach einer Scheidung?

Riester-Sparer können besonders von der staatlichen Förderung profitieren, wenn sie Kinder haben. Denn Eltern, die riestern, erhalten nicht nur eine Förderung von jährlich 175 Euro, sondern auch pro Kind eine Zulage von 185 Euro, bzw. 300 Euro, wenn das Kind nach 2007 geboren wurde. Nach einer Scheidung oder Trennung ergibt sich für Riester-Sparer oft die Frage, wer nun weiterhin die Zulagen erhalten wird. Im Scheidungsfall müssen unter Umständen die Riester-Verträge geändert werden.

Wenn sich ein kinderloses Ehepaar trennt, bei dem beide förderberechtigt sind, ändert sich in der Regel nichts, sie riestern einfach weiter und erhalten auch weiterhin ihre Grundzulage. Einzige Voraussetzung ist wie schon vor der Scheidung, dass mindestens vier Prozent des Jahreseinkommens in die Riester-Vorsorge fließt. In Bezug auf die Kinderzulage kann sich in der Riester-Rente bei einer Scheidung oder Trennung mitunter mehr ändern.

Kinderzulage wird nur an einen Ehepartner ausgezahlt

Die Riester-Zulage für Kinder muss nach der Geburt eines Kindes neu beantragt werden. Dazu wird der Kindergeldbescheid benötigt, da die Kindergeldnummer und die zuständige Familienkasse genannt werden müssen. Im Gegensatz zur Grundzulage, die beide Ehepartner erhalten, wird die Kinderzulage nur an einen Ehepartner ausgezahlt. Welches Elternteil das Kindergeld erhält, regelt Paragraph 85 des Einkommenssteuergesetzes. In der Regel wird bei Ehepaaren der Zuschuss der Mutter zugewiesen. Wenn es vom Ehepaar beantragt wird, können jedoch auch beide Ehepartner jeweils eine Zulage erhalten, wenn zwei Kinder und zwei Verträge vorhanden sind.

Einkommensteuergesetz (EStG) § 85 Kinderzulage

(1) Die Kinderzulage beträgt für jedes Kind, für das dem Zusageberechtigtem Kindergeld ausgezahlt wird, jährlich 185 Euro. Für ein nach dem 31. Dezember 2007 geborenes Kind erhöht sich die Kinderzulage nach Satz 1 auf 300 Euro. Der Anspruch auf Kinderzulage entfällt für den Veranlagungszeitraum, für den das Kindergeld insgesamt zurückgefordert wird. Erhalten mehrere Zulagenberechtigte für dasselbe Kind Kindergeld, steht die Kinderzulage demjenigen zu, dem für den ersten Anspruchszeitraum im Kalenderjahr Kindergeld ausgezahlt worden ist.

(2) Bei Eltern, die miteinander verheiratet sind, nicht dauernd getrennt leben und ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union oder einem Staat haben, auf den das Abkommen über den Europäischen Wirtschaftsraum (EWR-Abkommen) anwendbar ist, wird die Kinderzulage der Mutter zugeordnet, auf Antrag beider Eltern dem Vater. Bei Eltern, die miteinander eine Lebenspartnerschaft führen, nicht dauernd getrennt leben und ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Mitgliedsstaat der Europäischen Union oder einem Staat haben, auf den das EWR-Abkommen anwendbar ist, ist die Kinderzulage dem Ehepartner zuzuordnen, dem das Kindergeld ausgezahlt wird, auf Antrag beider Eltern dem anderen Lebenspartner.

Kindergeldanspruch entspricht Zulagenanspruch

Generell gilt: Einen Anspruch auf die Kinderzulage hat immer derjenige Partner, der auch Anspruch auf das Kindergeld hat. Wenn sich nach der Scheidung etwas am Kindergeld ändert, so müssen sowohl die Zulagenstelle als auch der Riester-Vertragspartner informiert werden. Beide Sparer erhalten dann neue Zulagen-Formulare. Sie müssen dann anschließend meist die Höhe ihrer Einzahlungen korrigieren.

Zulagen-Anträge ändern

Wenn beide Partner während der Ehe Kindergeld sowie die Kinderzulage für ihre beiden Kinder erhalten haben, und nach der Scheidung sowohl die Kinder als auch das Kindergeld an die Frau gehen, müssen beide Elternteile ihre Zulagen-Anträge ändern. Die Frau kann sich die Kinderzulagen bei der Kalkulation ihrer Beiträge anrechnen lassen, der Mann muss hingegen die Einzahlungen in seinen Riester-Vertrag erhöhen, damit er wieder auf die vier Prozent Eigenanteil kommt. Mehr Informationen zu den Leistungen der Riester-Rente gibt es hier.

Freie Wahl bei der Riester-Zulage

Verheiratete Paare können grundsätzlich frei darüber entscheiden, wer die Riester-Zulage erhält. So können beispielsweise Eltern mit zwei Kindern und zwei Riester-Verträgen die Kinderzulagen auf zwei Verträge aufteilen. Bei dem Wegfall des Kindergeldes ist wichtig, dass darauf geachtet wird, dass die Einzahlungen erhöht werden. Ansonsten kann es passieren, dass der Anspruch auf die Förderung in voller Höhe verlorengeht. Alternativen zur Riester-Rente finden Sie hier.

Newsletter - Wir halten Sie auf dem Laufenden!
Unser Newsletter versorgt Sie mit Infos rund um das Thema Versicherungen.

Sie können sich jederzeit abmelden, indem Sie auf den Link in der Fußzeile unserer E-Mails klicken. Informationen zu unseren Datenschutzpraktiken finden Sie hier.
ein Service von