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Vermieterrechts­schutz ohne Wartezeit

Unter bestimmten Bedingungen ist ein Vermieterrechtsschutz ohne Wartezeit möglich. In der Regel müssen Vermieter aber dennoch eine kurze Karenzzeit hinnehmen, bis der Versicherungsschutz voll umfänglich greift.
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Übliche Wartezeit von 3 Monaten

Die in der Versicherungsbranche für viele Rechtsgebiete übliche Karenzzeit von 3 Monaten gilt auch für den Vermieterrechtsschutz. Bahnt sich Ärger mit Mietern an und ist zu befürchten, dass ein Anwalt notwendig wird, ist es für den Vermieterrechtsschutz zunächst zu spät.

Aus diesem Grund ist es wichtig, sich so früh wie möglich um die nötige Absicherung zu kümmern. Selbständige Vermieter sollten diesen Schritt in die Anfangsplanung aufnehmen.

Rechtsgebiete mit Wartezeit

Vier Rechtsgebiete, die für den Vermieterrechtsschutz wesentlich sind, fallen unter die dreimonatige Karenzzeit bis der Versicherungsschutz greift. Das sind im Einzelnen:

  • Wohnungs- und Grundstücksrecht
  • Verwaltungsrecht
  • Erschließungs- und Anliegerabgaben
  • Verfahren zur Enteignung, Planfeststellung oder Flurbereinigung

Die Wartezeit gilt zudem für Rechtsstreite im Vertragsrecht und Steuerrecht. Das heißt, dass auch für Verfahren im Zusammenhang mit Dienstleistern oder mit Finanzbehörden erst nach 3 Monaten die Kosten vom Versicherer übernommen werden können.

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Sofortiger Vermieterrechtsschutz

Unmittelbar mit dem Versicherungsantrag sind einige Rechtsgebiete vom Versicherungsschutz erfasst. Für Vermieter wichtig sind davon vor allem Verfahren um Ordnungswidrigkeiten und im Bereich des Strafrechts.

Der Vermieterrechtsschutz greift somit bereits ab dem ersten Tag, falls gegen den Versicherungsnehmer eine Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung erstattet wird. Das ist vor allem bei frostigen Temperaturen der Fall, wenn jemand auf dem Gehweg des Wohnhauses wegen Glatteis stürzt und sich verletzt.

BERATER-TIPP

„Auch für Zusatzleistungen wie z. B. einen Mediator oder ein Anwaltstelefon gibt es in der Regel keine Wartezeiten. Diese Leistungen sind ab Beginn des Versicherungsschutzes mit versichert.“

Wichtig ist, wann ein Streit offensichtlich wurde

Wann genau die Wartezeit beim Vermieterrechtsschutz abläuft, bestimmt sich nach dem Beginn eines Rechtsstreits. Die Versicherer leisten erst dann, wenn der Auslöser des Streits zeitlich nach dem Ende der Frist von 3 Monaten stattgefunden hat.

Durch die Rechtssprechung ist beim Mietrecht diese Grenze verschoben worden. Demnach können die Leistungen des Vermieterrechtsschutzes dann in Anspruch genommen werden, wenn der Streitfall nach der Karenzzeit offensichtlich geworden ist. Das heißt, der Versicherungsnehmer darf nicht innerhalb der 3 Monate Wartezeit Kenntnis vom Streit bzw. von der Ursache dafür erlangt haben.

Vermieterrechtsschutz aktuell halten
Sobald schon abzusehen ist, dass sich die geschäftliche Situation ändert, sollte man seinen Vermieterrechtsschutz an die neuen Umstände anpassen. Zum Beispiel, wenn man plant, weitere Objekte zur Vermietung zu erwerben. Oder sich von Objekten trennen will.

Das gilt auch für deutliche Veränderungen der jeweiligen Jahresbruttomiete. Denn die Kosten für Vermieterrechtsschutz orientieren sich an diesen beiden Punkten. Entsprechend wird vom Versicherer im Gegenzug der Versicherungsschutz gestaltet.

Keine Wartezeit bei Folgeverträgen

Versicherte, die ihren ablaufenden Vermieterrechtsschutz fortsetzen wollen, müssen nicht wieder 3 Monate Wartezeit in Kauf nehmen. Bei einem lückenlosen Übergang in den neuen Vertrag verzichtet der Versicherer auf die Karenzzeit und leistet für alle Bausteine ab dem ersten Tag.

Aus diesem Grund ist es für Vermieter wichtig zu wissen, wann ihr derzeitiger Versicherungsvertrag abläuft. Denn um keine Lücke im Versicherungsschutz entstehen zu lassen, kommt es auf den rechtzeitigen Abschluss des Folgevertrags an. Endet beispielsweise der bisherige Vermieterrechtsschutz zum 01.05., muss der neue Vertrag am selben Tag beginnen.

Dieser Artikel wurde zuletzt am 24.04.2019 aktualisiert.
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Mario Müller
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