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Kreditarten

Auf dem Finanzmarkt werden verschiedene Kreditarten angeboten, vom Kleinkredit für Verbraucher bis hin zum Immobilienkredit für Gewerbetreibende. Welche der zahlreichen Finanzierungsarten für Sie die richtige ist, erfahren Sie in diesem Beitrag!
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Kreditarten – Überblick

Während die Bezeichnung von einigen Kreditarten durchaus offiziellen Charakter haben, gibt es weitere Kredit- bzw. Finanzierungsarten, die ihren Namen in erster Linie aus Gründen der Vermarktung tragen.

Welche Kreditarten gibt es?

Für die Benennung einer Kreditart gibt es verschiedene Herangehensweisen, zum Beispiel: Unterscheidung nach Kreditgeber, nach Kreditnehmer, nach Verwendungszweck oder auch nach Vertragslaufzeit. Die Unterscheidung nach Geschwindigkeit der Bewilligung ist häufig allerdings nur ein Kniff der Kreditexperten. Hier geht es in erster Linie darum, die Verbraucher zur Beantragung einer Finanzierung zu animieren.

Mehrere Namen für ein Produkt möglich
Beachten Sie: Die Klassifizierung in verschiedene Kreditarten bringt es mit sich, dass eine Finanzierung mehrere Bezeichnungen haben kann, die allesamt korrekt sind. So ist ein Bankkredit, der einer privaten Person gewährt wird, zugleich ein Verbraucherkredit. Ist der Kreditnehmer zudem verbeamtet, kann es sein, dass die Bezeichnung Beamtenkredit ebenfalls zutreffend ist.
Mögliche Kreditarten

Unterscheidung nach Kreditgeber

Banken und anderen Finanzinstitute

Kredite, die von einer Bank bzw. einem Unternehmen mit Banklizenz gewährt werden, werden durchweg als Bankkredite bezeichnet. Die Banklizenzen werden in Deutschland von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) vergeben. Unternehmen ohne eine Bafin-Lizenz bezeichnen ihre Finanzierungen in der Regel nicht als Bankkredit.

Dispositionskredite, sogenannte “Dispos”, sind immer an ein Girokonto bei einer Bank gebunden. Entsprechend kann dieser “Überziehungskredit” ausschließlich von Girokonto-Anbieter angeboten werden. Ist der Kreditnehmer ein Gewerbetreibender bzw. ein Unternehmen, spricht man von einem Kontokorrentkredit.

Quelle: bankenverband.de

Lieferantenkredit

Diese Kreditart wird häufig auch als Handels- oder Warenkredit bezeichnet. Gewährt wird sie von einem Lieferanten an einen Lieferempfänger. Diese Kreditart wird häufig nur Gewerbetreibenden gewährt, nicht Privatpersonen.

Private Kreditgeber

Ist der Kreditgeber kein Unternehmen (also keine Bank oder kein Lieferant), sondern eine Privatperson, wird häufig von einem Kredit “von privat” gesprochen.

Auf dem Kreditmarkt gibt es mittlerweile zahlreiche Anbieter, die private Kreditgeber und Kreditnehmer (privat oder gewerblich) zusammenbringen und zugleich die Abwicklung übernehmen. Bei vielen Varianten der Vergabe eines Kredits “von privat” ist es bei dieser Form der Kreditvergabe nicht mehr zwingend notwendig, dass die beiden Vertragsparteien die Identität des jeweils anderen kennen. Diese ist dann ausschließlich dem vermittelnden Unternehmen bekannt.

Arbeitgeberkredit

Ein Arbeitgeberkredit (oder auch: Arbeitgeberdarlehen oder Mitarbeiterdarlehen) wird einem Arbeitnehmer vom eigenen Arbeitgeber gewährt. Häufig erhält der Kreditnehmer hier besonders günstige Konditionen, mitunter auch als Zusatzleistung des Arbeitgebers.

Unterscheidung nach Kreditnehmer

Privatpersonen

Kredite, die Privatpersonen beantragen, werden häufig als Verbraucherkredite oder Konsumentenkredite bezeichnet. Von Verbraucherkrediten ist meistens immer dann die Rede, wenn die Finanzierung für den Erwerb von Verbrauchsgegenständen oder die Bezahlung von Dienstleistungen für den privaten Gebrauch gedacht ist.

Berufsgruppen

Wird ein Kredit – ganz gleich, ob nun Verbraucherkredit oder eine andere Finanzierung – einem Beamten gewährt, kann man mitunter von einem Beamtenkredit sprechen. Der Beamtenstatus ist bei privaten Krediten nicht unwichtig, da Beamte aufgrund ihrer sicheren Einkommensverhältnisse oft günstigere Finanzierungen erhalten als andere Arbeitnehmer.

Die Sicherheit bzw. die Unsicherheit der Einkommensverhältnisse spielt zudem eine Rolle bei Selbstständigen (Kredit für Selbstständige – s. a. folgenden Abschnitt), Auszubildenden (Kredit für Auszubildende) und Rentner (Kredit für Rentner). Diese Personengruppen erhalten häufig nur erschwert eine Finanzierung – und dann zudem nur zu eher ungünstigen Konditionen.

Gewerbetreibende

Freiberufler und Selbstständige sowie Unternehmer müssen wie alle anderen Kreditnehmer ihre Kreditwürdigkeit nachweisen. Für diese Personengruppen ist dieses allerdings nicht immer ganz leicht, da es dabei unter anderem um die Einnahmen-Ausgaben-Situation geht. Und hier sind Freiberufler, Selbstständige und Unternehmer darauf angewiesen, dass ihre Kunden die Rechnungen regelmäßig und vollständig zahlen. Ist dieses nicht der Fall, kann es passieren, dass die Antragsteller nur schlechte Konditione oder überhaupt keine Finanzierung angeboten bekommen – trotz guter Auftragslage. Deswegen werden Kredite für Gewerbetreibende in der Regel besonders behandelt.

Unterscheidung nach Verwendungszweck

Kredite ohne Zweckbindung vs. Kredite mit Zweckbindung

Autokredite und Immobilienkredite sind häufig zu günstigeren Konditionen zu bekommen als zum Beispiel Verbraucherkredite. Der Hintergrund: Das Auto bzw. die Immobilie kann zur Not von der Bank verkauft werden, um eventuell noch offene Kreditkosten zu begleichen. Der Schaden für die Bank ist bei einem Kreditausfall also deutlich geringer.

Auto- und Immobilienkredite werden als Kredite mit Zweckbindung bezeichnet. Gleiches gilt für Umschuldungskredite, die ausschließlich dafür eingesetzt werden dürfen, eine bereits vorhandene Finanzierung durch eine neue, günstigere zu ersetzen. Die Bank geht in diesem Fall davon aus, dass der Kreditnehmer nach der Umschuldung mehr Geld zu Verfügung hat als vorher. Schließlich sind im Idealfall die monatlichen Raten des neuen Kredits niedriger als die des alten. Die Bank geht somit davon aus, dass die Wahrscheinlichkeit eines Kreditausfalls sinkt.

Kredite ohne Zweckbindung, also Kredite, bei denen der Kreditnehmer nicht angeben muss, was er mit dem Geld machen möchte, sind in der Regel deutlich teurer. Denn wenn das Geld vom Kreditnehmer ausgegeben wurde, hat die Bank keine Sicherheit, mit der sie bei einem so genannten Kreditausfall noch offene Kreditraten begleichen könnte.

Laufzeit und Kredithöhe

Auch im Hinblick auf die Laufzeit gibt es keine einheitlichen Regelungen, ab wann ein Kredit zum Beispiel als Kurzzeit-oder als Langzeitkredit zu bezeichnen ist. Gängig ist mittlerweile allerdings eine dreigliedrige Einteilung:

Bezeichnung Laufzeit
kurzfristiger Kredit weniger als 1 Jahr
mittelfristiger Kredit 1 bis 4 Jahre
langfristiger Kredit mehr als 4 Jahre

Diese Begrifflichkeiten sind keineswegs verbindlich. Ob eine Kreditart nun als “Kurzzeitkredit” bezeichnet, liegt zunächst im Ermessen des Unternehmens.

Bei der Einteilung der Kreditarten nach Höhe der Kreditsumme gibt es folgende Bezeichnungen.

Bezeichnung Kredithöhe
Kleinkredit bis 10.000 Euro
Kredit in mittlerer Höhe / “Mittelkredit” 10.000 Euro bis 1.000.000 Euro
Millionenkredit ab 1.000.000 Euro
Großkredit Kredite, deren Umfang mind. 10 % der anrechenbaren Eigenmittel des Kreditinstituts erreichen

Gerade bei den Kreditarten im unteren Segment, also bei Klein- und Mittelkrediten, variieren die Bezeichnungen im Verhältnis zur Kredithöhe. Es kann also durchaus sein, dass bei einem Unternehmen sämtliche Finanzierungen unter einer Kredithöhe von 10.000 Euro als “Kleinkredit” eingestuft werden, während bei einem anderen Unternehmen eine Finanzierung nur dann noch als “Kleinkredit” gilt, wenn die Kredithöhe unterhalb von 5.000 Euro liegt.

Diese Kreditarten müssen versichert werden

Der Gesetzgeber schreibt zwar nicht vor, welche Kreditarten mit einer Versicherung abgesichert werden müssen. In der Praxis hat sich allerdings durchgesetzt, dass fast alle Finanzunternehmen ähnlich verfahren. Grundsätzlich gilt: Je höher die Kreditsumme, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass die Finanzierung mit einer Versicherung abgesichert werden muss.

Der Hintergrund: Bei einer hohen Kreditsumme sind die Kosten, auf denen die Bank bei einem Kreditausfall sitzen bleibt, besonders hoch. Deswegen möchte sich das Unternehmen für diesen Fall absichern – allerdings auf Kosten des Kreditnehmers. Wer also einen vergleichsweise teuren Immobilienkredit aufnehmen möchte, kommt womöglich nicht umhin, eine Kreditversicherung abzuschließen. Ansonsten wird der Kreditantrag abgelehnt.

Fazit: Die Bezeichnungen der Kredit- bzw. Finanzierungsarten

Für nicht wenige Kredit- bzw. Finanzierungsarten im Bereich Verbraucherkredite gilt: Die Namensgebung dient in erster Linie der Vermarktung und sagt zunächst wenig über die Konditionen aus. Ein “Urlaubskredit” wird von verschiedenen Finanzinstituten zwar ebenso angeboten wie ein “Handwerkerkredit”, doch sind dieses in aller Regel lediglich handelsübliche Verbraucherkredite, die ohne Zweckbindung vergeben werden.

Die Konditionen sind also mit einer Finanzierung identisch, bei der der Kreditnehmer “zur freien Verwendung” angegeben hat. Denn in diesen Fällen kann die Bank den Finanzierungsgegenstand (den Urlaub oder die Leistungen des Handwerkers) bei einem Kreditausfall nicht veräußern und damit die noch offenen Kosten begleichen. Somit gibt es für die Bank keinen Grund, andere Konditionen in Form von zum Beispiel niedrigeren Zinsen anzubieten. Entscheiden ist das so genannten Ausfallrisiko – und das ist bei den genannten Fällen identisch, zumindest aus statistischer Sicht.

”Sofortkredit” = sofortige Auszahlung?

Angebote wie “Sofortkredite” suggerieren eine zeitnahe Auszahlung. In einigen Fällen ist dieses auch tatsächlich der Fall, doch müssen häufig (nicht immer! Stichwort: Bestandskunden) auch hier vor der Kreditbewilligung verschiedenen Informationen von der Bank eingeholt werden. Und dieses dauert eine gewisse Zeit, so dass das “Sofort” relativ betrachtet werden muss.

Ist mit “Sofort” ein Zeitrahmen von nur wenigen Stunden gemeint? Oder innerhalb von 24 oder 48 Stunden?

“Sofort” bedeutet in fast keinem Fall, dass der Antragsteller umgehend nach Einreichung des Antrags die Bewilligung der Finanzierung erhält. Ausnahmen bilden meistens nur Kredite, die zu einem sehr niedrigen Kreditbetrag und zugleich nur an Bestandskunden vergeben werden. Denn bei einem niedrigen Kreditbetrag wiegt ein Kreditausfall nicht so schwer; bei Bestandskunden ist die Kreditwürdigkeit häufig bereits bekannt.

Dieser Artikel wurde zuletzt am 22.04.2019 aktualisiert.
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