Das erwartet Sie hier
Welche Versicherung für Ihre kaputte Brille zahlt, wann die Krankenkasse neue Gläser übernimmt, was Sie jetzt tun müssen und wann Sie die Kosten selbst tragen.
Inhalt dieser SeiteDas Wichtigste in Kürze
- Die Ursache entscheidet, wer zahlt: Hat ein anderer Ihre Brille beschädigt, ist dessen Haftpflichtversicherung zuständig. Bei Einbruch, Feuer, Leitungswasser oder Sturm in der Wohnung zahlt die Hausratversicherung, bei einem Arbeits-, Schul- oder Kitaunfall die Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse.
- Die Krankenkasse zahlt nur in Ausnahmefällen: Gläser für Kinder und Jugendliche bis 18 und für Erwachsene mit mehr als sechs Dioptrien oder schwerer Sehbeeinträchtigung. Das Gestell zahlt sie nie, die private Krankenversicherung je nach Tarif.
- Dokumentieren und zeitnah melden: Fotos der Brille, Rechnung oder Beleg des Optikers sichern. Die Haftpflicht ersetzt in der Regel nur den Zeitwert, nicht den Neupreis.
- Selbst kaputt gemacht, verloren oder unterwegs gestohlen: Dann zahlt keine der üblichen Versicherungen. Schutz bietet nur eine eigene Brillenversicherung oder ein Krankenversicherungstarif mit guten Leistungen für Sehhilfen.
Wer zahlt, wenn die Brille kaputt ist? Die Zuordnung auf einen Blick
Für eine kaputte Brille zahlt die Versicherung desjenigen, der den Schaden verursacht hat, oder die Versicherung, die die Ursache abdeckt: Haftpflicht, Hausrat oder gesetzliche Unfallversicherung. Haben Sie die Brille selbst beschädigt, zahlt nur eine eigene Brillenversicherung.
Brille kaputt: Zahlt die Versicherung?
Geht eine Brille kaputt, hängt es vor allem von den Umständen ab, ob die Kosten von einer Versicherung übernommen werden. Je nachdem wie, wo und durch wen die Brille zu Bruch ging, ist die Haftpflichtversicherung, die Hausratversicherung, die Unfallkasse oder die Brillenversicherung zuständig. In vielen Fällen jedoch müssen Sie die Kosten selbst tragen.
Sechs mögliche Zahler, je nach Ursache
Haftpflicht des Verursachers
Ein anderer setzt sich auf Ihre Brille, tritt darauf oder reißt sie Ihnen versehentlich herunter. Dessen Privathaftpflicht ersetzt den Zeitwert.
Hausratversicherung
Die Brille geht bei einem Einbruch, Raub, Brand, Leitungswasserschaden oder Sturm in der Wohnung verloren oder kaputt.
Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse
Die Brille geht bei einem Unfall in der Arbeit, auf dem Arbeitsweg, in der Schule oder Kita kaputt und Sie haben sie getragen.
Gesetzliche Krankenkasse
Neue Gläser für Kinder und Jugendliche bis 18 und für Erwachsene mit starker Fehlsichtigkeit. Das Gestell nie.
Private Krankenversicherung
Sehhilfen nach Tarif, meist mit Höchstbetrag und Frist. Ein Grund für die Brille ist hier nicht nötig.
Brillenversicherung
Der einzige Schutz, wenn Sie die Brille selbst fallen lassen, verlieren oder sie unterwegs gestohlen wird.
Zuhause und unterwegs: Welcher Fall, welche Versicherung?
| Was ist passiert? | Wer zahlt | Nur wenn |
|---|---|---|
| Brille runtergefallen, selbst draufgesetzt oder zerkratzt | Niemand, außer Ihre Brillenversicherung | Der Tarif deckt Bruch oder Kratzer ein |
| Ein Gast oder Bekannter setzt sich auf Ihre Brille oder tritt darauf | Privathaftpflicht des Verursachers | Er lebt nicht mit Ihnen in einem Haushalt |
| Ihr eigenes Kind macht Ihre Brille kaputt | Niemand | Ausnahme: Das Kind lebt nicht mehr bei Ihnen und hat eine eigene Haftpflicht |
| Ein fremdes Kind unter sieben Jahren macht die Brille kaputt | Haftpflicht der Eltern oder Aufsichtsperson | Aufsichtspflicht verletzt oder Tarif schließt deliktunfähige Kinder ein |
| Ein fremder Hund beißt oder tritt auf die Brille | Tierhalterhaftpflicht des Halters | Der Hund gehört nicht zu Ihrem Haushalt |
Einbruch, Feuer, Arbeit: Welcher Fall, welche Versicherung?
| Was ist passiert? | Wer zahlt | Nur wenn |
|---|---|---|
| Brille bei einem Einbruch gestohlen oder bei einem Raub entrissen | Hausratversicherung | Einbruchdiebstahl oder Raub, nicht einfacher Diebstahl unterwegs |
| Brille durch Brand, Leitungswasser, Sturm oder Hagel in der Wohnung zerstört | Hausratversicherung | Versicherte Gefahr, nicht Herunterfallen oder Unachtsamkeit |
| Sturz in der Arbeit oder auf dem Arbeitsweg, Brille kaputt | Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse | Arbeits- oder Wegeunfall, Brille wurde getragen |
| Unfall in Schule oder Kita | Unfallkasse | Brille wurde beim Unfall getragen |
| Brille verloren oder unterwegs gestohlen | Niemand, außer Ihre Brillenversicherung | Der Tarif deckt Verlust und einfachen Diebstahl ein |
Krankenversicherung: Wann gibt es Geld für die neue Brille?
| Wer braucht die Brille? | Wer zahlt | Nur wenn |
|---|---|---|
| Kind oder Jugendlicher bis 18 | Gesetzliche Krankenkasse | Nur die Gläser; ab 14 Jahren neue Gläser nur bei einer Änderung um mindestens 0,5 Dioptrien |
| Erwachsener mit mehr als sechs Dioptrien Kurz- oder Weitsichtigkeit oder mehr als vier Dioptrien Hornhautverkrümmung | Gesetzliche Krankenkasse | Nur die Gläser bis zum Festbetrag, das Gestell zahlen Sie selbst |
| Erwachsener mit schwerer Sehbeeinträchtigung | Gesetzliche Krankenkasse | Sehfähigkeit von höchstens 30 Prozent mit Brille, nur die Gläser |
| Erwachsener mit üblicher Fehlsichtigkeit | Niemand aus der gesetzlichen Krankenversicherung | Zuschuss nur über eine Zusatz- oder Brillenversicherung |
| Privat versicherte Person | Private Krankenversicherung | Der Tarif sieht Sehhilfen vor, meist mit Höchstbetrag und Frist |
Die gesetzliche Krankenkasse ist für die meisten Erwachsenen kein Zahler für eine neue Brille. Wer privat krankenversichert ist, bekommt Sehhilfen dagegen nach den Bedingungen seines Tarifs erstattet. Für eine einzelne Brille lohnt sich ein Wechsel nie, er ist eine Entscheidung über Ihren gesamten Krankenschutz. Ob er für Sie möglich ist und welcher Tarif Sehhilfen gut erstattet, klären unsere Berater kostenfrei.
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Wann ist eine kaputte Brille ein Versicherungsfall?
Eine kaputte Brille ist ein Versicherungsfall, wenn eine versicherte Ursache vorliegt: ein fremder Verursacher, eine versicherte Gefahr in der Wohnung oder ein Unfall bei einer versicherten Tätigkeit. Das eigene Missgeschick ist nur mit einer Brillenversicherung ein Versicherungsfall.
Die Ursache entscheidet über den Zahler
Für die Frage, wer zahlt, zählt nicht der Schaden an der Brille, sondern wie er entstanden ist. Dieselbe gebrochene Fassung kann ein Fall für die Haftpflicht eines Freundes, für die Berufsgenossenschaft oder für niemanden sein. Halten Sie deshalb sofort fest, wer, wann und wo beteiligt war. Diese Angaben verlangt jeder Versicherer zuerst.
- Ein anderer war es: Haftpflichtversicherung des Verursachers, sofern er nicht zu Ihrem Haushalt gehört
- Einbruch, Raub, Feuer, Leitungswasser, Sturm oder Hagel in der Wohnung: Hausratversicherung
- Unfall in der Arbeit, auf dem Arbeitsweg, in Schule oder Kita: Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse
- Sie selbst, Verlust, Diebstahl unterwegs: nur eine eigene Brillenversicherung
Runtergefallen, zerkratzt, ins Wasser gefallen: Wann ist es ein Schaden?
Fällt Ihnen die Brille herunter, setzen Sie sich selbst darauf oder fällt sie beim Baden ins Wasser, fehlt ein Verursacher und eine versicherte Gefahr. Haftpflicht und Hausrat zahlen dann nicht. Kratzer durch Abnutzung gelten als Verschleiß und sind in keiner Versicherung ein Schaden. Zerkratzt dagegen ein anderer Ihre Gläser, ist das ein Sachschaden für dessen Haftpflicht.
Was zahlt welche Versicherung bei einer kaputten Brille?
Haftpflicht, Hausrat, gesetzliche Unfallversicherung und Krankenversicherung zahlen jeweils nur in ihrem eigenen Fall. Die Abschnitte folgen den vier typischen Szenarien: ein anderer war es, Sie selbst, ein Arbeitsunfall oder eine versicherte Gefahr in der Wohnung.
Szenario 1: Andere Person macht die Brille kaputt
Wer die Brille eines anderen beschädigt, muss den Schaden ersetzen, wenn er fahrlässig oder vorsätzlich gehandelt hat (§ 823 BGB). Diese Pflicht übernimmt seine Privathaftpflichtversicherung. Sie zahlt nur für fremde Brillen, nie für die eigene des Versicherten.
Haftpflichtversicherung zahlt für versehentlich zerstörte Brille
In den meisten Fällen wird eine Brille durch eine dritte Person beschädigt. Ist dies der Fall, ist die Haftpflichtversicherung der Person zuständig, die die Brille kaputt gemacht hat. Denn die private Haftpflicht kommt für Personen-, Vermögens- und Sachschäden auf, die der Versicherte einer dritten Person (in diesem Fall also Ihnen) zufügt. Die Zerstörung oder Beschädigung einer Brille stellt einen Sachschaden dar.
Typischer Streitpunkt: die Gefälligkeit. Haben Sie einem Freund die Brille zum Ausprobieren gegeben, hat er sie geliehen. Geliehene Sachen sind in der Privathaftpflicht nur versichert, wenn der Tarif sie einschließt (Musterbedingungen AVB PHV, Ziffer A1-7.6). Hilft er Ihnen beim Umzug, haftet er bei leichter Fahrlässigkeit oft nicht. Seine Haftpflicht zahlt dann nur, wenn der Tarif Gefälligkeitsschäden einschließt. Fragen Sie danach, bevor Sie auf den Ersatz verzichten.
Beim Sport gilt eine Besonderheit. Wer an einem Fußballspiel oder einem anderen Mannschaftssport teilnimmt, nimmt die üblichen Risiken in Kauf. Der Mitspieler haftet deshalb in der Regel nur, wenn er gegen die Spielregeln verstoßen hat. Geht die Brille ohne Foul kaputt, bleibt der Schaden meist bei Ihnen.
Übersicht: Wann zahlt die Haftpflicht?
- Eine dritte Person beschädigt unabsichtlich Ihre Brille
- Ein Gast setzt sich auf Ihre Brille oder tritt darauf
- Sie machen Ihre Brille selbst kaputt
- Die Person, die die Brille kaputt gemacht hat, lebt in Ihrem Haushalt (zum Beispiel Ihr Kind)
- Die Person, die Ihre Brille kaputt gemacht hat, ist deliktunfähig (zum Beispiel ein Kleinkind) und der Versicherer sieht dafür keine Leistung vor
Experten-Tipp:
So viel zahlt die Versicherung
„Wird Ihre Brille durch eine dritte Person beschädigt, ist die Haftpflichtversicherung zuständig. Diese übernimmt allerdings in der Regel nur den Zeitwert, nicht den Neuwert! Dies bedeutet, dass Sie den Wert ersetzt bekommen, den Ihre Brille zum Zeitpunkt des Bruchs besaß, und nicht den Wert, den Sie beim Neukauf gezahlt haben. Aus diesem Grund kann es sich lohnen, zugleich eine eigene Brillenversicherung abzuschließen.“
Kinder machen Brille kaputt: Zahlt die Versicherung?
Wenn Ihr Kind Ihre Brille oder die eines Geschwisterkinds beschädigt, müssen Sie diese in der Regel aus eigenen Mitteln ersetzen. Denn für Schäden, die sich die Familienmitglieder gegenseitig zufügen, gilt der Versicherungsschutz der Haftpflichtversicherung nicht. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Kind deliktfähig ist oder nicht. Eine mögliche Ausnahme: Das verantwortliche Kind lebt nicht mehr im gleichen Haushalt und hat eine eigene Versicherung. In diesem Fall zahlt diese.
Wie sieht es aus, wenn eine Brille durch ein anderes Kind beschädigt wird, zum Beispiel, wenn Kinder im Kindergarten miteinander spielen? Trug Ihr Kind die Brille, ist das in der Regel ein Kita-Unfall, dann zahlt die Unfallkasse (§ 8 Absatz 3 SGB VII, § 2 Absatz 1 Nummer 8 a SGB VII). Schadenersatz vom anderen Kind oder seinen Eltern gibt es dagegen meist nicht. Kinder bis zum Alter von sieben sind deliktunfähig und können aus diesem Grund nicht haftbar gemacht werden (§ 828 BGB). Dementsprechend kommt auch die Haftpflichtversicherung der Eltern nicht für den Schaden auf.
Manche Haftpflichtversicherungen schließen inzwischen jedoch auf Wunsch auch deliktsunfähige Kinder in den Versicherungsschutz mit ein. In einem solchen Fall übernimmt die Haftpflicht der Eltern den Schaden an der kaputten Brille des anderen Kindes beziehungsweise an der einer dritten Person.
Eine zweite Ausnahme ist die Aufsichtspflicht. Haben Eltern, Erzieher oder Betreuer das Kind nicht ausreichend beaufsichtigt, haften sie selbst für den Schaden (§ 832 BGB), und ihre Haftpflicht zahlt. Haben sie ihre Aufsichtspflicht erfüllt, bleibt der Schaden bei Ihnen. Den Nachweis, dass die Aufsicht genügt hat, muss die Aufsichtsperson führen.
Raub oder Diebstahl der Brille
Handelt es sich nicht um einen versehentlichen Schaden, sondern verlieren Sie die Brille durch Raub oder Einbruchdiebstahl, ist das ein Fall für Ihre Hausratversicherung. Allerdings zahlt die Hausratversicherung in der Regel nicht bei einfachem Diebstahl, also wenn die Brille außerhalb Ihres Zuhauses oder eines anderen geschlossenen Raumes entwendet wurde.
Auch für eine verlorene Brille zahlt weder die Hausrat- noch die Haftpflichtversicherung. Die eigene Haftpflicht ist für Ihre eigenen Sachen nie zuständig. Verlust und einfacher Diebstahl, etwa im Urlaub oder im Schwimmbad, sind nur über eine Brillenversicherung versichert, die diese Fälle ausdrücklich einschließt. Für Sonnenbrillen und Kontaktlinsen gilt dasselbe.
Szenario 2: Sie selbst haben die Brille beschädigt
Brillenträger beschädigen ihre Brille am häufigsten selbst: Sie fällt herunter, Sie setzen sich darauf oder treten im Dunkeln darauf. Für diesen Fall gibt es keinen fremden Zahler, weil niemand außer Ihnen den Schaden verursacht hat.
Haftpflicht zahlt nicht
Wenn Sie Ihre eigene Brille beschädigt haben, zahlt Ihre Haftpflichtversicherung nicht. Denn: Die Haftpflichtversicherung springt nur ein, wenn Sie einer dritten Person einen Schaden zugefügt haben. Für Schäden an den eigenen Sachen ist die Haftpflichtversicherung nicht zuständig.
Auch die Hausratversicherung leistet in diesem Fall nicht. Wenn Sie keine gesonderte Brillenversicherung abgeschlossen haben, müssen Sie die Kosten für eine neue Brille also selbst tragen.
Szenario 3: Brille wird bei Arbeitsunfall zerstört oder beschädigt
Bei der Arbeit, auf dem Arbeitsweg, in der Schule und in der Kita sind Sie gesetzlich unfallversichert. Für Beschäftigte in Unternehmen ist die Berufsgenossenschaft zuständig, für den öffentlichen Dienst, Schüler und Kitakinder die Unfallkasse. Die Brille ist dort ausdrücklich mitversichert.
Arbeitsunfall: Gesetzliche Unfallversicherung zahlt
Arbeitsunfälle aller Art fallen in den Zuständigkeitsbereich der gesetzlichen Unfallversicherung beziehungsweise der Unfallkasse. Egal, ob ein Versicherter an seiner Arbeitsstelle stürzt, sich verbrennt oder durch einen umfallenden Aktenschrank verletzt wird. Wenn klar ist, dass es sich um einen Arbeitsunfall handelt, ist die Unfallkasse zuständig.
Geht bei einem Sturz auf Arbeit die Brille kaputt, übernimmt die Unfallkasse auch die Kosten für die beschädigte Brille. Dies gilt auch für einen Unfall in der Kita oder der Schule. Auch Unfälle auf direktem Weg von und zur Arbeit werden wie Arbeitsunfälle behandelt.
Grundlage ist das Gesetz: Die Beschädigung oder der Verlust eines Hilfsmittels wie der Brille gilt selbst als Gesundheitsschaden (§ 8 Absatz 3 SGB VII). Eine Verletzung ist also nicht nötig. Das beschädigte oder verlorene Hilfsmittel wird wiederhergestellt oder erneuert (§ 27 Absatz 2 SGB VII).
Unfallkasse übernimmt Kosten der kaputten Brille
Die Unfallkasse Nordrhein-Westfalen formuliert die Leistung bezüglich einer beschädigten Brille folgendermaßen (Quelle):
- „Hilfsmittel (zum Beispiel Brillen, Hörgeräte, Prothesen), die bei einem Arbeitsunfall beschädigt werden oder verloren gehen, sind wiederherzustellen beziehungsweise zu erneuern, wenn sie im Unfallzeitpunkt getragen worden sind.
- Für Brillengläser werden die tatsächlichen Wiederherstellungskosten erstattet, sofern ein Nachweis darüber erbracht werden kann (Nennung des Optikers kann ausreichend sein).
- Die Kosten für die Brillenfassung werden bei fehlendem Nachweis der Kosten der beschädigten oder verloren gegangenen Brille derzeit bis zur Höhe von 100 Euro erstattet; bei Nachweis bis 300 Euro.“
Die Voraussetzung dafür, dass die Unfallkasse die Brille erstattet, ist, dass die geschädigte Person sie zum Unfallzeitpunkt getragen hat. Saß sie beim Unfall hingegen nicht auf der Nase, ist das kein Fall für die Unfallkasse.
Beschädigt ein Kollege bei der Arbeit die Brille, die Sie gerade tragen, liegt meist ein Arbeitsunfall vor. Dann ist die Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse zuständig (§ 8 Absatz 3 SGB VII). Die Haftpflichtversicherung des Kollegen kommt nur in Frage, wenn Sie die Brille nicht getragen haben, etwa wenn sie auf dem Schreibtisch lag. Die Privathaftpflicht schließt Schäden aus der beruflichen Tätigkeit allerdings häufig aus. Dann kann die Betriebshaftpflicht des Arbeitgebers zuständig sein, die in der Regel auch die Haftung der Beschäftigten abdeckt.
Private Unfallversicherung: Zahlt sie die kaputte Brille?
Die private Unfallversicherung zahlt in der Regel nicht für eine kaputte Brille. Sie leistet bei bleibenden Gesundheitsschäden nach einem Unfall, etwa eine Invaliditätsleistung, nicht für beschädigte Sachen. Einige Tarife enthalten Zusatzleistungen für Hilfsmittel nach einem Unfall. Ob Ihr Vertrag dazu gehört, steht in den Versicherungsbedingungen.
Szenario 4: Schäden durch Feuer, Sturm und ähnliches
Nicht immer ist ein Unfall oder eine andere Person direkt für die Zerstörung der Brille verantwortlich. Es ist auch beispielsweise möglich, dass Sie Ihre Brille durch einen Hausbrand verlieren.
Wann zahlt die Hausratversicherung?
Eine Hausratversicherung kommt für Schäden am Hausrat auf, zu dem auch Brillen gehören. Versicherte Schadenursachen sind:
- Brand
- Blitzschlag
- Leitungswasser
- Hagel
- Sturm
- Einbruchdiebstahl
Wann die Hausratversicherung nicht für eine kaputte Brille zahlt
- Wenn eine dritte Person beteiligt war
- Wenn der Versicherte einen Unfall hatte
- Wenn es zum Diebstahl der Brille außerhalb der Wohnung kam
Typischer Streitpunkt: das Herunterfallen. Die Brille gehört zwar zum Hausrat, versichert ist sie aber nur gegen die genannten Gefahren. Fällt sie Ihnen in der Wohnung herunter oder setzen Sie sich darauf, zahlt die Hausratversicherung nicht. Auch eine Glasversicherung hilft nicht, weil sie Scheiben in Wohnung und Möbeln abdeckt, keine Brillengläser.
Krankenkasse zahlt nur in Ausnahmefällen
Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt die Kosten für eine neue Brille nur, wenn die betroffene Person ohne die Brille nicht mehr sicher am Alltagsleben teilnehmen könnte. Das ist in folgenden Situationen der Fall:
- Bei einer Kurz- oder Weitsichtigkeit von mehr als sechs Dioptrien
- Bei einer Hornhautverkrümmung von mehr als vier Dioptrien
- Bei einer starken Sehbeeinträchtigung (Sehfähigkeit von maximal 30 Prozent mit Brille oder Kontaktlinsen)
Die Krankenkasse zahlt nur für die Brillengläser. Versicherte müssen also die Kosten für die Fassung oder Extras wie Blaulichtfilter selbst tragen.
Für Kinder und Jugendliche gilt mehr: Bis zum 18. Geburtstag zahlt die Kasse die Gläser ohne diese Grenzen, ab 14 Jahren aber nur bei einer Änderung der Sehstärke um mindestens 0,5 Dioptrien (§ 33 SGB V). Bezahlt wird bis zum Festbetrag (§ 36 SGB V). Dünnere oder entspiegelte Gläser über dem Notwendigen zahlen Sie selbst.
Private Krankenversicherung: Sehhilfen nach Tarif
In der privaten Krankenversicherung gilt nicht das Gesetz, sondern Ihr Tarif. Viele Tarife erstatten Brillen und Kontaktlinsen auch bei üblicher Fehlsichtigkeit, meist mit einem Höchstbetrag für einen festen Zeitraum. Ob ein Ersatz nach Bruch dazugehört, steht in den Bedingungen. Mehr dazu im Ratgeber Hilfsmittel in der privaten Krankenversicherung.
- Gläser und Fassung bis zum Höchstbetrag des Tarifs
- Kontaktlinsen als Alternative zur Brille
- Leistung ohne Mindestwert bei den Dioptrien
- Beträge oberhalb des Höchstbetrags oder vor Ablauf der Frist
- Tarife, die Sehhilfen ganz ausschließen
Typischer Streitpunkt: die Frist. Haben Sie im laufenden Zeitraum schon eine Brille abgerechnet, ist der Höchstbetrag oft verbraucht. Die Ersatzbrille nach einem Bruch zahlen Sie dann selbst. Prüfen Sie beim Tarifvergleich deshalb Höhe und Zeitraum der Sehhilfe-Leistung.
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Was muss ich tun, damit die Versicherung zahlt?
Damit eine Versicherung für die kaputte Brille zahlt, müssen Sie den Schaden belegen und rechtzeitig melden. Bei einem fremden Verursacher meldet er den Schaden seiner Haftpflichtversicherung, Sie liefern die Belege.
Brille kaputt: Das ist jetzt zu tun
Damit eine Versicherung leistet, müssen Sie den Schaden dokumentieren und zeitnah melden. Machen Sie Fotos von der zerstörten oder beschädigten Brille und suchen Sie die Rechnung heraus, um ihren ursprünglichen Wert zu belegen. Sollten Sie diese nicht mehr haben, können Sie bei Ihrem Optiker nachfragen.
1. Dokumentieren
Fotos der Brille, der Bruchstelle und der Umgebung machen. Datum, Uhrzeit, Ort und Beteiligte notieren, bei einem fremden Verursacher Name, Anschrift und Versicherung.
2. Wert belegen
Rechnung der Brille heraussuchen. Fehlt sie, bestätigt der Optiker Ausführung und Wert der alten Brille. Kaufdatum ist für den Zeitwert wichtig.
3. Unverzüglich melden
Ohne schuldhaftes Zögern (§ 30 VVG). Bei einem Arbeitsunfall sofort dem Arbeitgeber oder der Schule, damit die Unfallanzeige erstellt wird.
4. Brille aufbewahren
Die kaputte Brille nicht wegwerfen, bis der Versicherer sie gesehen oder freigegeben hat. Eine Reparatur erst nach Rücksprache.
5. Bestätigung des Optikers
Der Optiker bestätigt schriftlich, dass die Brille nicht mehr zu reparieren ist oder eine Reparatur sich nicht lohnt. Das verlangt auch die Unfallkasse.
6. Mitwirken
Rückfragen des Versicherers beantworten und Unterlagen vollständig nachreichen. Sonst liegt eine Obliegenheitsverletzung nach § 28 VVG vor.
So melden Sie einen Haftpflichtschaden an der Brille
Gegen die Haftpflichtversicherung des Verursachers haben Sie keinen direkten Anspruch. Der Verursacher meldet den Schaden seinem Versicherer und nennt Ihnen die Schadennummer. Danach schreiben Sie dem Versicherer mit dieser Nummer, einer kurzen Schilderung, den Fotos, der Rechnung und dem Kostenvoranschlag für die neue Brille.
Versicherungsschäden richtig melden
Ratgeber: Schäden mit der Handykamera dokumentieren
Wann zahlt die Versicherung nicht oder weniger?
Für eine kaputte Brille zahlt die Versicherung nicht, wenn kein versicherter Fall vorliegt oder Belege fehlen. Zahlt sie, ersetzt die Haftpflicht meist nur den Zeitwert, sodass ein Eigenanteil bei Ihnen bleibt.
Die häufigsten Ablehnungsgründe
- Sie haben die Brille selbst fallen lassen, sich draufgesetzt oder sie verloren
- Der Verursacher lebt mit Ihnen in einem Haushalt, etwa Ihr Kind oder Ihr Partner
- Ein Kind unter sieben Jahren war es und die Aufsichtspflicht wurde erfüllt
- Einfacher Diebstahl außerhalb der Wohnung, ohne Einbruch oder Raub
- Kratzer durch Abnutzung oder eine Brille, die beim Arbeitsunfall nicht getragen wurde
Zeitwert statt Neupreis
Die Haftpflichtversicherung des Verursachers ersetzt den Zeitwert, also den Wert der Brille zum Zeitpunkt des Schadens. Bei einer älteren Brille liegt er deutlich unter dem Preis einer neuen. Die Differenz tragen Sie selbst. Je neuer die Brille, desto wichtiger ist die Rechnung mit Kaufdatum für die Berechnung.
Pflichten verletzt: Kürzung bis zur Ablehnung
Melden Sie den Schaden zu spät oder fehlen Belege, darf der Versicherer seine Leistung bei grober Fahrlässigkeit im Verhältnis zur Schwere des Verschuldens kürzen, bei Vorsatz ganz verweigern (§ 28 VVG). Dasselbe gilt in der Hausratversicherung, wenn Sie den Schaden grob fahrlässig herbeigeführt haben (§ 81 VVG).
Ratgeber: Was tun, wenn die Versicherung nicht zahlt?
Wie sichere ich mich für die Zukunft ab?
Gegen den häufigsten Fall, die selbst beschädigte oder verlorene Brille, schützt nur eine Brillenversicherung. Für die laufenden Kosten neuer Gläser hilft ein Krankenversicherungstarif mit guten Leistungen für Sehhilfen.
Lohnt sich eine Brillenversicherung für umfassenden Schutz?
Eine Brillenversicherung schließt die Lücke, die Haftpflicht und Hausrat offenlassen. Optiker bieten sie oft beim Kauf als Zusatz an, meist für eine bestimmte Brille und eine begrenzte Laufzeit. Daneben gibt es Zusatzversicherungen, die Sehhilfen allgemein bezuschussen. Beide unterscheiden sich stark in dem, was sie abdecken.
Was bringt eine Brillenzusatzversicherung?
Wer dauerhaft auf eine Sehhilfe angewiesen ist, weiß um den Wert einer Brille. Nicht nur die wiederkehrenden (teilweise hohen) Kosten für eine neue Brille bei Veränderung der Sehstärke sind ärgerlich. Auch wenn das Brillengestell beschädigt wird, die Brillengläser kaputt gehen oder die Brille verloren oder gestohlen wird, müssen Brillenträger die Kosten häufig selbst tragen. Dagegen können Sie sich mit einer Brillenzusatzversicherung schützen.
Zu den Leistungen der Brillenzusatzversicherung gehören unter anderem:
- Zuschüsse für Brillen und Kontaktlinsen
- Vorsorgeuntersuchungen beim Augenarzt
- Erstattung der Kosten für Reparaturen
Einige Brillenversicherungen übernehmen auch die Kosten bei Diebstahl oder Verlust der Brille. Hier gilt es, genau in die Versicherungsbedingungen zu schauen und zu prüfen, was genau versichert ist und was nicht.
Darauf kommt es im Vertrag an
Diese Punkte entscheiden, ob die Brillenversicherung im Schadenfall wirklich zahlt. Vergleichen Sie Beitrag und Laufzeit mit dem Preis Ihrer Brille, denn bei einer günstigen Brille übersteigen die Beiträge schnell den möglichen Ersatz.
- Bruch durch eigenes Missgeschick eingeschlossen, also Herunterfallen, Draufsetzen und Drauftreten
- Verlust und einfacher Diebstahl ausdrücklich versichert, auch unterwegs und im Urlaub
- Kratzer und Gläser einzeln versichert, nicht nur die ganze Brille
- Wartezeit und Selbstbeteiligung gering, damit die Leistung im ersten Schaden nicht verpufft
- Höchstbetrag und Zeitraum der Sehhilfe-Leistung in der Krankenversicherung, wenn Sie privat versichert sind
Private Krankenversicherungen im Test
Übernimmt die private Krankenversicherung das Augenlasern?
Die häufigsten Fragen
Wer zahlt, wenn meine Brille kaputtgeht?
Welche Versicherung für eine kaputte Brille aufkommt, hängt vom Schadensfall ab. Je nach Ursache können die private Haftpflichtversicherung, die Hausratversicherung, die gesetzliche Unfallversicherung (Unfallkasse) oder eine Brillenzusatzversicherung zuständig sein; in vielen Konstellationen müssen Sie die Kosten jedoch selbst tragen.
Zahlt die Krankenkasse eine neue Brille bei Schaden oder Bruch?
Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Kosten nur in Ausnahmefällen, etwa wenn Sie ohne Sehhilfe nicht mehr sicher am Alltagsleben teilnehmen könnten. Dann werden in der Regel ausschließlich die Brillengläser übernommen, während Sie die Fassung und Extras wie Blaulichtfilter selbst bezahlen müssen.
Was muss ich direkt tun, wenn meine Brille kaputtgeht?
Sie sollten den Schaden möglichst genau dokumentieren, zum Beispiel mit Fotos der beschädigten Brille, und vorhandene Kaufbelege oder Rechnungen bereitlegen. Melden Sie den Schaden zeitnah der in Frage kommenden Versicherung; falls keine Rechnung mehr vorhanden ist, kann Ihr Optiker häufig eine Kopie zur Wertbestätigung ausstellen.
Zahlt die Haftpflichtversicherung, wenn jemand anders meine Brille beschädigt?
Verursacht eine dritte Person versehentlich den Schaden an Ihrer Brille, ist in der Regel deren private Haftpflichtversicherung zuständig, da es sich um einen ersatzpflichtigen Sachschaden handelt. Meist wird allerdings nur der Zeitwert ersetzt, also der Wert zum Zeitpunkt des Bruchs, nicht der ursprüngliche Kaufpreis der Brille.
Wie ist die Haftung, wenn Kinder eine Brille kaputtmachen?
Beschädigt Ihr eigenes Kind Ihre Brille oder die eines Geschwisterkindes, müssen Sie den Schaden in der Regel aus eigener Tasche tragen, da Schäden zwischen Familienmitgliedern üblicherweise nicht über die private Haftpflicht gedeckt sind. Wird eine Brille durch ein fremdes kleines Kind beschädigt, greift oft ebenfalls kein Versicherungsschutz, weil Kinder bis sieben Jahre deliktunfähig sind; manche Tarife schließen deliktunfähige Kinder jedoch freiwillig mit ein, sodass dann die Haftpflicht der Eltern zahlt.
Bin ich versichert, wenn ich meine eigene Brille selbst beschädige?
Wenn Sie Ihre eigene Brille selbst zerstören oder beschädigen, zahlt Ihre private Haftpflichtversicherung nicht, weil sie nur für Schäden gegenüber Dritten eintritt. Auch die Hausratversicherung übernimmt solche Eigenschäden nicht, sodass Sie ohne spezielle Brillenversicherung die Kosten für eine neue Brille grundsätzlich selbst tragen müssen.
Wer zahlt, wenn die Brille bei einem Arbeits- oder Schulunfall kaputtgeht?
Wird die Brille bei einem anerkannten Arbeitsunfall, Schul- oder Kitaunfall beschädigt, ist die gesetzliche Unfallversicherung beziehungsweise die Unfallkasse zuständig. Voraussetzung ist, dass die Brille zum Unfallzeitpunkt getragen wurde; bei Unfällen auf dem direkten Weg zur oder von der Arbeit gilt derselbe Schutz, und auch dann, wenn ein Kollege die getragene Brille beschädigt. Die Haftpflichtversicherung des Kollegen kommt nur bei einer nicht getragenen Brille in Betracht.
Zahlt die Hausratversicherung bei Feuer, Sturm oder Einbruchdiebstahl für die Brille?
Brillen gehören zum Hausrat, sodass Schäden durch versicherte Gefahren wie etwa Brand, Leitungswasser, Sturm oder Einbruchdiebstahl grundsätzlich über die Hausratversicherung abgedeckt sein können. Kein Schutz besteht meist bei einfachem Diebstahl außerhalb der Wohnung und in Fällen, in denen bereits eine andere Person oder ein Unfall als Schadenursache greift.
Lohnt sich eine Brillenzusatzversicherung für mich?
Für Personen, die dauerhaft auf eine Sehhilfe angewiesen sind und regelmäßig mit hohen Kosten für neue Gläser oder Gestelle rechnen müssen, kann eine Brillenzusatzversicherung finanziell sinnvoll sein. Solche Tarife erstatten je nach Vertrag Kosten bei Gestellschäden, Glasbruch, Diebstahl oder Verlust; da die Bedingungen stark variieren, sollten Sie genau prüfen, welche Leistungen und Wartezeiten im jeweiligen Vertrag vorgesehen sind.
Wann trage ich die Kosten für eine neue Brille selbst?
Sie müssen die Brille in der Regel selbst bezahlen, wenn keine passende Versicherung (Haftpflicht, Hausrat, Unfallkasse oder Brillenversicherung) greift, etwa bei selbstverursachten Schäden ohne Zusatzschutz. Auch wenn nur ein Ersatz des Zeitwerts erfolgt oder ein einfacher Diebstahl außerhalb der Wohnung vorliegt, bleibt häufig ein Eigenanteil oder der komplette Schaden bei Ihnen.
Wer zahlt, wenn sich jemand auf meine Brille setzt?
Setzt sich ein Gast, Freund oder Kollege auf Ihre Brille, zahlt seine Privathaftpflichtversicherung den Zeitwert. Das gilt nicht, wenn er mit Ihnen in einem Haushalt lebt, etwa Ihr Partner oder Ihr Kind. Haben Sie sich selbst auf die Brille gesetzt, zahlt nur eine eigene Brillenversicherung.
Wer zahlt, wenn ich meine Brille verliere oder sie gestohlen wird?
Bei Verlust zahlt weder die Haftpflicht- noch die Hausratversicherung. Die Hausratversicherung ersetzt die Brille nur nach einem Einbruch in die Wohnung oder einem Raub, nicht bei einfachem Diebstahl unterwegs. Geht die Brille bei einem Arbeitsunfall verloren, ersetzt sie die Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse, sonst nur eine Brillenversicherung mit Verlustschutz.
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