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Scheibe kaputt – Welche Versicherung ist zuständig?

Wenn die Scheibe kaputt geht: Wer zahlt den Schaden? Von der zerbrochenen Windschutzscheibe des Autos über das gerissene Glas der Balkontür bis hin zur zersprungenen Scheibe des neuen Smartphones – Lesen Sie, welche Versicherung in welchem Fall zuständig ist.

Scheibe kaputt: Grundsätzliches

Zwei Fragen sind wichtig, wenn die Kosten einer zerbrochenen Scheibe von der Versicherung übernommen werden sollen:

1. Welche Scheibe ist zu Bruch gegangen?
2. Wer hat die Scheibe zerbrochen bzw. wie ist der Schaden entstanden?

Diese Versicherungen kommen grundsätzlich für kaputte Scheiben auf:

Welche Scheibe ist zu Bruch gegangen?

Bei einer gesprungenen Frontscheibe des Autos springt die Vollkaskoversicherung ein – ein klarer Fall. Ebenso wie bei einem defekten Handy-Display, bei dem die Handyversicherung zuständig ist. Bei Glasschäden an einem Gebäude sieht es allerdings schon etwas anders aus. Hier können sowohl die Glasversicherung als auch die Gebäudeversicherung ins Spiel kommen. Neben der Frage, wer für den Schaden verantwortlich ist, ist auch wichtig, wie die Scheibe zu Bruch gegangen ist.

Wie ging die Scheibe zu Bruch?

Hat die Balkontür zum Beispiel durch einen heftigen Sturm einen tiefen Riss bekommen, ist grundsätzlich die Gebäudeversicherung zuständig. Hat man wiederum selbst die Tür mit zu großer Wucht zugeschlagen, kommt womöglich die Glasversicherung ins Spiel, die häufig in Kombination mit einer Gebäudeversicherung abgeschlossen wird. Hat wiederum der Nachbar oder eine andere haushaltsfremde Person die Scheibe beschädigt, ist die Haftpflichtversicherung des Schadenverursachers der erster Ansprechpartner.

Private oder gewerbliche Nutzung der Räume?
Achtung: Wenn im Versicherungsvertrag nicht ausdrücklich eine gewerbliche oder eine teil-gewerbliche Nutzung vereinbart ist, kommt die Gebäudeversicherung ausschließlich für Sachschäden auf, die zum privat genutzten Wohnraum gehören. Bei einer gemischten Nutzung sollte darauf geachtet werden, dass dieses im Vertrag auch so festgehalten ist.

Mein Kind hat eine Scheibe kaputt gemacht: Was nun?

Wenn das eigene Kind eine Scheibe kaputt gemacht hat, gilt auch hier: Eltern haften für ihre Kinder. Wer bei seiner Haftpflichtversicherung den Familientarif gewählt hat, ist auf der sicheren Seite.

Hat das Kind in den eigenen vier Wänden etwas beschädigt, hilft die Glasversicherung. Der Hintergrund: Die Glasversicherung ist eine Allgefahrenversicherung. Das bedeutet, dass die Versicherung alle Schäden übernimmt, die nicht ausdrücklich im Vertrag ausgeschlossen wurden! Ausgeschlossen werden meistens mögliche Schadensgegenstände, nicht mögliche Arten des Zustandekommens. Das sind meistens Brillengläser oder Handy-Displaygläser. Alle Scheiben, die nicht ausdrücklich von der Glasversicherung ausgeschlossen sind, werden also von der Versicherung abgedeckt.

Prüfen Sie Ihre Haftpflichtversicherung!
Schauen Sie in den Unterlagen Ihrer Haftpflichtversicherung nach, ob Ihre Kinder auch wirklich mitversichert sind. Bei bestehenden Verträgen ist es in der Regel kein Problem, den Versicherungsschutz auf die Kinder auszuweiten. Häufig ist dieses für eine sehr geringe Summe möglich.
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