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Produkt­haftpflicht­versicherung

Die Produkthaftpflicht greift, wenn ein Produkt fertiggestellt bzw. eine Arbeit abgeschlossen wurde. Unternehmen, die ihre Produkte nicht oder nicht nur an Endkunden ausliefern, sollten mindestens eine konventionelle Produkthaftpflichtversicherung haben. Weitere Informationen zu dieser Versicherung und in welchen Fällen eine erweiterte Produkthaftpflichtversicherung nötig ist, lesen Sie hier.
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Was deckt die Produkthaftpflichtversicherung?

Die Produkthaftpflicht deckt das Risiko, dass von Produkten oder Arbeiten ausgeht. Sie schützt die Hersteller von Erzeugnissen vor Schadensersatzansprüchen Dritter und deckt die Produkthaftung nach dem Produkthaftungsgesetz.

§ 1 Haftung

(1) Wird durch den Fehler eines Produkts jemand getötet, sein Körper oder seine Gesundheit verletzt oder eine Sache beschädigt, so ist der Hersteller des Produkts verpflichtet, dem Geschädigten den daraus entstehenden Schaden zu ersetzen. Im Falle der Sachbeschädigung gilt dies nur, wenn eine andere Sache als das fehlerhafte Produkt beschädigt wird und diese andere Sache ihrer Art nach gewöhnlich für den privaten Ge- oder Verbrauch bestimmt und hierzu von dem Geschädigten hauptsächlich verwendet worden ist. […]

§ 2 Produkt

Produkt im Sinne dieses Gesetzes ist jede bewegliche Sache, auch wenn sie einen Teil einer anderen beweglichen Sache oder einer unbeweglichen Sache bildet, sowie Elektrizität.

§ 4 Hersteller

(1) Hersteller im Sinne dieses Gesetzes ist, wer das Endprodukt, einen Grundstoff oder ein Teilprodukt hergestellt hat. Als Hersteller gilt auch jeder, der sich durch das Anbringen seines Namens, seiner Marke oder eines anderen unterscheidungskräftigen Kennzeichens als Hersteller ausgibt.
(2) Als Hersteller gilt ferner, wer ein Produkt zum Zweck des Verkaufs, der Vermietung, des Mietkaufs oder einer anderen Form des Vertriebs mit wirtschaftlichem Zweck im Rahmen seiner geschäftlichen Tätigkeit in den Geltungsbereich des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum einführt oder verbringt.[…]

Umfang des Versicherungsschutzes:

  • Prüfung der Haftpflichtfrage
  • Abwehr unberechtigter Schadensersatzansprüche
  • Leistung bis zur Höhe der vereinbarten Versicherungssumme bei berechtigten Schadensersatzansprüchen
BERATER-TIPP

»Der Versicherungsschutz der Produkthaftpflichtversicherung beginnt ab dem Moment, in dem der Versicherungsnehmer seine Erzeugnisse ausgeliefert, seine Arbeiten abgeschlossen bzw. seine Leistung beendet hat. In einigen Fällen ist die Frage allerdings nicht ganz eindeutig zu klären, ob eine Leistung tatsächlich abgeschlossen wurde oder nicht! Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie Fragen dazu haben.«

Die konventionelle Produkthaftpflichtversicherung

Die konventionelle Produkthaftpflichtversicherung schützt vor Haftpflichtansprüchen dritter Personen, die aufgrund von fehlerhafter Beschaffung, Fertigung und Verteilung von Erzeugnissen entstehen. Gerade für produzierende Unternehmen ist eine konventionelle Produkthaftpflicht ein enorm wichtiger Bestandteil ihres Versicherungsschutzes. Die meisten Versicherungsunternehmen haben die konventionelle Produkthaftpflichtversicherung in ihre Berufshaftpflichtversicherung bzw. in ihre Betriebshaftpflicht integriert.

Die konventionelle Produkthaftpflicht sichert klassische Personenschäden (beispielsweise Schmerzensgeld) und Sachschäden (z.B. Reparaturkosten) ab.

Wer braucht eine Produkthaftpflichtversicherung?

Die Produkthaftpflicht greift, wenn ein Produkt fertiggestellt bzw. eine Arbeit abgeschlossen wurde. Dass heißt, sowohl natürliche Personengesellschaften als auch juristische Personen, deren Unternehmenszweck in der Herstellung oder im Vertrieb von Produkten besteht, sollten eine Betriebshaftpflicht mit Produkthaftpflichtversicherung abschließen. Ein Produkt kann erhebliche Personen- oder Sachschäden verursachen. Fehlt dann eine leistungsstarke Versicherung, kann das im Extremfall den finanziellen Ruin des Unternehmens bedeuten.

Kurzdefinition: Produkthaftpflichtversicherung

Der Versicherungsschutz der Produkthaftpflichtversicherung beginnt ab dem Moment, in dem der Versicherungsnehmer seine Erzeugnisse ausgeliefert, seine Arbeiten abgeschlossen bzw. seine Leistung beendet hat.

Die erweiterte Produkthaftpflichtversicherung

Die erweiterte Produkthaftpflichtversicherung deckt Schäden, die durch Erzeugnisse des Versicherten bzw. durch Produkte Dritter, die Erzeugnisse des Versicherungsnehmers enthalten, verursacht wurden.
Dabei sind auch Beratungsfehler zur Anwendung bzw. Verwendung der betreffenden Erzeugnisse sowie Falschlieferungen gedeckt.

Versichert sind allerdings nur tatsächliche Mängel. Aus dem reinen Verdacht auf einen bestehenden Mangel resultiert keine Versicherungsleistung.

Leistungsbausteine der erweiterten Produkthaftpflicht

Die Bausteine versichern jeweils gesetzliche Schadensansprüche Dritter, wegen Schäden, die auf das mangelhafte Erzeugnis des Versicherungsnehmers zurückzuführen sind.

Verbindungs-, Vermischungs- und Verarbeitungsschäden

Leistet bei Schäden am Gesamtprodukt eines Dritten, dass aus wirtschaftlichen oder tatsächlichen Gründen untrennbar mit dem mangelhaften Erzeugnis des Versicherungsnehmers verbunden, vermischt oder verarbeitet ist.

Folgende Schäden sollte der Baustein decken:

  • Beschädigung oder Vernichtung anderer Produkte
  • Herstellungskosten des Gesamtproduktes Dritter (ausgenommen der Kosten für die mangelhaften Erzeugnisse des Versicherten)
  • Kosten für die Schadenbeseitigung (z.B. Nachbearbeitung des Gesamtproduktes)
  • Vermögensnachteile (z.B. Wenn das Gesamtprodukt nicht oder nicht zum vollen Preis verkauft werden kann.)
  • unmittelbar entstandene Kosten eines Produktionsausfalls, der durch die Mangelhaftigkeit der Gesamtprodukte entstand

Weiterverarbeitungs- und Weiterbearbeitungsschäden

Versichert gegen Schäden, die durch die Weiterverarbeitung oder Weiterbearbeitung der mangelhaften Erzeugnisse des Versicherungsnehmers entstehen.

  • Kosten für  Weiterverarbeitung oder -bearbeitung
  • Kosten für die Schadenbeseitigung
  • Vermögensnachteile

Aus- und Einbaukosten

Beinhalten Kosten, welche durch den Einbau, das Anbringen, Verlegen oder Auftragen des mangelhaften Erzeugnisses entstehen.

  • Kosten für Austausch mangelhafter Erzeugnisse

Gilt nicht für Einzelteile. Diese Kosten können jedoch zum Teil durch eine Erweiterung zusätzlich abgesichert werden. (Aus- und Einbaukosten beim Einzelteileaustausch und Reparaturkosten).

  • Transportkosten für mangelfreie Produkte Dritter

Schäden durch mangelhafte Maschinen

Verursachen Maschinen, die vom Versicherungsnehmer mangelhaft hergestellt, geliefert, montiert oder gewartet wurden mangelhafte Produkte, so sind folgende Kosten gedeckt:

  • Beschädigungen oder Vernichtung der durch die Maschine hergestellten, be- oder verarbeiteten Produkte
  • Herstellungskosten
  • Kosten für die Nachbearbeitung bzw. Schadensbeseitigung
  • Vermögensnachteile durch entgangenen Gewinn
  • unmittelbar entstandene Kosten durch Produktionsausfall auf seiten des Abnehmers

Prüf- und Sortierkosten

Mit diesem Baustein können sich Versicherungsnehmer gegen Vermögensschäden absichern, die infolge der Mängelüberprüfung von Produkten Dritter entstehen, wenn die Mangelhaftigkeit einzelner Produkte bereits festgestellt wurde und aufgrund ausreichenden Stichprobenbefundes oder sonstiger nachweisbarer Tatsachen gleiche Mängel an gleichartigen Produkten zu befürchten sind.

Für wen ist eine eine erweiterte Produkthaftpflicht sinnvoll?

Eine erweiterte Produkthaftpflichtversicherung sollten Unternehmen abschließen, die Maschinen herstellen. Aber auch große Handelsbetriebe benötigen den erweiterten Schutz. Denn für Schäden, die beispielsweise durch falsche Beratung oder falsche Lagerung entstehen, ist normalerweise der Händler verantwortlich. Darüber hinaus lohnt sich die erweiterte Produkthaftpflicht für Hersteller von Produkten, die von ihren Kunden weiter verarbeitet werden (siehe Leistungsbausteine: Verbinden, Vermischen, Verarbeiten, Aus- und Einbaukosten,…).

Fazit zur erweiterten Produkthaftpflichtversicherung

Der Leistungsumfang der einzelnen Bausteine kann von Anbieter zu Anbieter variieren. Auch enthält nicht in jeder Tarif alle Bausteine. Unternehmen, die eine erweiterte Produkthaftpflicht abschließen möchten, sollten in jedem Fall direkt mit einem fachkundigen Versicherungsberater sprechen. Im persönlichen Gespräch kann der Fachmann die jeweiligen Bedürfnisse des Kunden ermitteln und so den passenden Versicherungsschutz finden.

Kontaktieren Sie uns gern persönlich – unverbindlich und kostenfrei: 030 – 120 82 82 8 (Mo – Fr: 9 – 18 Uhr) oder per E-Mail unter kontakt@transparent-beraten.de.

Produkthaftpflichtversicherung Anbieter

Versicherungsunternehmen, die Betriebshaftpflichtversicherung anbieten, haben normalerweise auch Tarife zur Produkthaftpflichtversicherung im Angebot. Hinsichtlich Leistungsumfang, Flexibilität und Kosten unterscheiden sich die Anbieter jedoch zum Teil deutlich voneinander. Welcher Betriebshaftpflichtversicherung Anbieter der passende für das Unternehmen ist, hängt auch vom jeweiligen Gewerbe ab.

Lassen Sie sich beraten. Unsere Versicherungsfachleute unterstützen Sie bei der Absicherung ihres Unternehmens.

Dieser Artikel wurde zuletzt am 18.04.2019 aktualisiert.
Über den Autor
Claudia Täubner
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