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Bauherrenhaftpflicht Pflicht

Keine Pflichtversicherung, dennoch jedem Bauherren dringend anzuraten
In Deutschland besteht keine “Bauherrenhaftpflicht-Pflicht”. Dennoch lohnt sich der Abschluss: Ohne Versicherungsschutz muss der Bauherr im Schadensfall die Kosten komplett selbst tragen.
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Bauherrenhaftpflicht Pflicht – das Wichtigste im Überblick
  • Es existiert in Deutschland keine gesetzliche Bestimmung, aus der sich eine Bauherrenhaftpflicht-Pflicht ergibt.
  • Die Bauherrenhaftpflicht ist dennoch eine freiwillige Versicherung, auf die kein Bauherr verzichten sollte. Im Schadensfall sind die Summen, um die es geht, schlichtweg zu hoch.
  • Eine Bauherrenhaftpflicht ist auch bei teuren Umbauten am Eigenheim sinnvoll.
  • Beim Hauskauf von einem Bauträger ist keine Bauherrenhaftpflicht notwendig.

Versicherungspflicht: Wer muss eine Bauherrenhaftpflicht abschließen?

Die Bauherrenhaftpflicht ist keine Pflichtversicherung. Dennoch ist das Haftungsrisiko auf einer Baustelle groß: hohe Gerüste, offene Baugruben und gefährliche Werkzeuge – schnell passiert ein Unglück, für dessen finanzielle Folgen der Bauherr haftet.

Vor allem Schäden an Personen können kostenintensiv werden. Der Bauherr kann zur Zahlung von Behandlungskosten, Verdienstausfälle, Schmerzensgeld und sogar einer lebenslangen Rente verpflichtet werden.

Eine Bauherrenhaftpflichtversicherung deckt im Haftungsfall alle begründeten Schäden ab, die der Bauherr an Dritten verursacht – bis zur Fertigstellung des Baus. Käufer eines fertigen Eigenheims von einem Bauträger können auf die Versicherung verzichten. In diesem Fall haftet der Bauträger für Schäden auf der Baustelle.

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Wann ist eine Bauherrenhaftpflicht sinnvoll?

Egal ob ein Bauunternehmen beauftragt wird oder der Bauherr selbst am Bau beteiligt ist – der Abschluss einer Bauherrenhaftpflichtversicherung ist in beiden Fällen sinnvoll. Beteiligt sich der Versicherungsnehmer am Bau, muss der Deckungsumfang der Versicherung entsprechend sichergestellt werden. Nicht alle Tarife kommen für Schadensersatzansprüche auf, die aus der eigenen Tätigkeit auf der Baustelle entstehen. Die meisten Bauherrenhaftpflichtversicherungen können aber gegen Aufpreis entsprechend erweitert werden.

Oftmals ist eine Bauherrenhaftpflicht bereits in der privaten Haftpflichtversicherung enthalten. Ist dies der Fall, muss nur die Privathaftpflicht entsprechend angepasst werden. Vor der Planung von Baumaßnahmen oder des kompletten Hausbaus empfiehlt es sich also, die eigene Haftpflichtversicherung zu prüfen. Je nach Höhe der Versicherungssumme lohnt sich eine Erweiterung der Privathaftpflicht oder der Abschluss einer Bauherrenhaftpflicht.

BERATER-TIPP

»Gemessen am Versicherungsschutz ist eine Bauherrenhaftpflicht recht günstig. Die Versicherungsprämie hängt in den meisten Fällen von der Bausumme ab. Für den Bau eines Eigenheims im Wert von 250.000 Euro erhalten Sie umfassenden Schutz bereits ab 85 Euro.«

Die Leistungen einer Bauherrenhaftpflicht

Die Bauherrenhaftpflicht deckt die Haftpflichtrisiken des Versicherungsnehmers als Bauherr sowie als Besitzer des Hauses und Grundstücks bis zum Abschluss des Bauvorhabens ab. Grundsätzlich kommt die Versicherung für Schäden auf, die Dritten auf der Baustelle bzw. durch das Vorhandensein des Baus verursacht werden. Dazu gehören Personen- und Sachschäden sowie finanzielle Folgeschäden.

Kosten für Personenschäden können zum Beispiel aus medizinische Behandlungskosten, therapeutische Maßnahmen, Rehabilitationen, Umschulungsmaßnahmen und dauerhaften Rentenleistungen bestehen. Sachschäden sind alle Schäden am Eigentum des Geschädigten, nicht aber Schäden am Bauwerk selbst.

Außerdem von Vorteil: Die Bauherrenhaftpflicht zahlt nicht nur den entstandenen Schaden. Sie fungiert gleichzeitig auch als Rechtsschutzversicherung. Der Versicherer prüft die Rechtslage und ermittelt, wer für den entstandenen Schaden verantwortlich ist. Im Falle eines Rechtsstreits werden die dadurch entstehenden Kosten übernommen, unabhängig davon, ob der Bauherr das Verfahren gewinnt oder verliert.

Pflichten eines Bauherren

Als Bauherr ist man gesetzlich zur Einhaltung bestimmter Sicherheitsmaßnahmen verpflichtet. Sollten diese vorsätzlich missachtet werden, kommt eine Bauherrenhaftpflicht nicht für die dadurch entstandenen Schäden auf. Zu den Sicherungspflichten eines Bauherrn gehören:

Der Bauherr muss bei der Auswahl geeigneter Handwerker und Bauunternehmer bestimmten Sorgfaltspflichten nachkommen. Er muss darauf achten, dass beauftragte Dienstleister wie zum Beispiel Architekten, fachlich geeignet und die mit der Ausführung der Bauarbeiten befugten Personen ausreichend qualifiziert sind.
Baustelle, Zufahrtswege und Materiallager müssen immer in einem optimalen Zustand sein, so dass mögliche Unfallrisiken minimiert sind. Entsprechend muss der Bauherr auf saubere Fahrbahnen und eine ausreichende Absicherung von auf Gehwegen gelagerten Materialien achten.
Auch wenn die zuvor genannten Pflichten an ein Bauunternehmen übertragen werden, trägt der Bauherr die Verantwortung für das Baugeschehen. Der Bauherr muss sowohl die Baustelle, als auch den Bauleiter überwachen.
Wann leistet eine Bauherrenhaftpflicht nicht?
Die Bauherrenhaftpflicht kommt nicht für alle Arten von Schäden auf. Einige Schadensfälle sind häufig vom Versicherungsschutz ausgeschlossen. Dazu gehören:

  • Schäden, die durch vorsätzliche Missachtung der Bauherren-Pflicht entstanden sind
  • Schadhafte Veränderung der Grundwasserverhältnisse
  • Schäden am eigenen Bauwerk und an gemieteten Sachen
  • Schäden, die durch den Gebrauch von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern entstanden sind
  • Schäden aus der eigenen Tätigkeit auf der Baustelle (sofern die Versicherung nicht entsprechend ergänzt wird)

Fazit zur Bauherrenhaftpflicht-Pflicht

Auch wenn keine Pflicht besteht, eine Bauherrenhaftpflicht abzuschließen, kommen Bauherren kaum um den Abschluss einer Bauherrenversicherung herum. Die finanziellen Risiken aus der Haftpflicht eines Bauherrn gegenüber Dritten sind enorm. Eine entsprechende Versicherung kostet zudem nicht die Welt.

Auch wenn Sie Ihre Baustelle gut absichern und immer überwachen, lassen sich Unfälle nicht ausschließen. Schnell wird jemand verletzt oder ein Sachschaden entsteht und dann müssen Sie als Bauherr den Schaden ersetzen. Ohne Versicherung kann Sie das ein Vermögen kosten. Gehen Sie auf Nummer sicher und erwerben Sie als Bauherr vor dem ersten Spatenstich eine angemessene Bauherrenhaftpflicht!

Dieser Artikel wurde zuletzt am 16.04.2019 aktualisiert.
Über den Autor
Müni Enkhsaikhan
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