Der deutschlandweite Ratgeber – Versicherung für Hunde, Hund anmelden und Hundesteuer (2021)

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von Nina Bruckmann
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Das Wichtige in Kürze

  • Mittlerweile gibt es ein großes Angebot an Versicherungen für Hunde.
  • Manche davon müssen fast deutschlandweit verpflichtend abgeschlossen werden und andere gelten eher dem Wohl des Tieres.
  • Durch die unzähligen Anbieter, die alle die perfekte Versicherung für Hunde anzubieten scheinen, verliert man schnell den Überblick.
  • Deshalb haben wir hier einen umfassenden Ratgeber zu allen Aspekten vom Hundekauf über das Hund-Anmelden und die Hundesteuer bis hin zum heiklen Thema Listenhunde für Sie zusammengestellt.

Was muss ich beim Hundekauf beachten?

Wenn man sich ein vierbeiniges Familienmitglied in Form eines Hundes zulegen möchte, gilt es einiges zu beachten. Natürlich denken die meisten erst an die Kosten für Futter und die Zeit, die man in Spaziergänge investieren muss, wenn man sich für einen Hund entscheidet. Jedoch gibt es weitaus mehr zu bedenken als das.

Da aber meist die Vorfreude auf das neue Familienmitglied überwiegt, haben wir hier als Hilfe für Sie ein paar wichtige Gedanken rund um den Hundekauf zusammengefasst und als Checkliste zum Ausdrucken für Sie bereitgestellt!

Unsere Checkliste für den Hundekauf


Tierheim, Züchter oder privater Hundekauf?

Diese Frage hat mehr Konsequenzen, als man auf den ersten Blick vermuten möchte. Denn ein Hund vom Züchter bringt oft höhere Anschaffungskosten sowie höhere Kosten in der Erhaltung mit sich: Spezialfutter, Rasseerkrankungen und Ähnliches sind dabei unbedingt mit einzuberechnen! Wenn man aber gezielt nach einer Rasse sucht, ist der Züchter oft die einzige Anlaufstelle.

Im Tierheim hat man hingegen oft nicht die Möglichkeit einen Welpen zu bekommen, was sich aber die meisten Menschen – besonders kleine Kinder – wünschen. Dafür gibt es im Tierheim Mischlinge. Und diese gelten als robuster und nicht so anfällig für diverse Erkrankungen. Außerdem tut man so etwas Nettes und gibt einer herrenlosen Fellnase ein liebevolles Zuhause.

Natürlich können Sie Ihren Hund auch privat kaufen. Dabei sollten Sie aber unbedingt ein genaues Auge auf den Verkäufer und die Hunde dort werfen. Viele Menschen schlagen ordentlich Profit aus dem Verkauf von Welpen, bieten diesen aber zum Teil nicht ausreichend Platz zum Toben und impfen die Tiere oft nicht ausreichend. So können Sie Pech haben und einen kränklichen, unterversorgten Welpen bekommen, der von Anfang an hohe Tierarztkosten verursacht.

Der Kaufvertrag

Egal, wofür Sie sich entscheiden: Vergessen Sie nicht, einen Kaufvertrag aufzusetzen. Dieser Vertrag kann sowohl schriftlich als auch mündlich erfolgen. Ein schriftlicher Vertrag ist dabei immer empfehlenswerter, da mündliche Absprachen im Falle eines Rechtsstreits schwer zu beweisen sind. In den Kaufvertrag gehört Folgendes unbedingt:

  • Name und Anschrift des Käufers und des Verkäufers.
  • Der „Kaufgegenstand“ Hund muss unter konkreten Angaben bezeichnet werden (Mängel, Rasse, Alter, Krankheiten, …)
  • Es muss festgehalten werden, wann der Kaufpreis in welcher Höhe fällig wird.
  • Papiere wie Impfpass und Ahnentafel müssen aufgeführt werden, falls vorhanden.
  • Ort, Datum, Unterschriften beider Parteien.

Hund anmelden und die Hundesteuer zahlen

Die Hundesteuer zu bezahlen gilt in Deutschland ausnahmslos als Pflicht und wird bei Vergehen mit hohen Bußgeldern geahndet! Wenn Sie sich einen Hund anschaffen, sind Sie verpflichtet, ihn in Ihrer Gemeinde für die Hundesteuer anzumelden.

Im Freien müssen Hunde eine Steuermarke am Halsband tragen. Die Kosten variieren dabei je nach Stadt oder Gemeinde. Generell gilt: Ein Zweithund wird höher besteuert als der Erste und auch für Listenhunde zahlt man meist eine höhere Steuer.


Wofür man wirklich Hundesteuer bezahlt

Entgegen der geläufigen Meinung bezahlen Hundehalter die Hundesteuer nicht für etwaige Leistungen, wie etwa die Hundekot-Beseitigung durch die Stadt. Die Steuer ist vielmehr eine öffentlich-rechtliche Abgabe, die für die Finanzierung von diversen kommunalen Aufgaben verwendet wird.

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Hundeschule besuchen

Eine Hundeschule zu besuchen hat quasi nur Vorteile – außer, dass es natürlich mit Kosten und Zeit verbunden ist. Aber Sie und Ihr Hund profitieren beide von einem Besuch dort:

  • Sie lernen beide den richtigen Umgang miteinander.
  • Ihr Hund lernt, wie er mit Artgenossen umgehen muss.
  • Er kann mit anderen Hunden spielen – das ist vor allem für Welpen zur Sozialisierung wichtig!
  • Natürlich ist der größte Vorteil, dass Ihr Hund wichtige Kommandos lernt und erzogen wird!
  • Mögliche Verhaltensauffälligkeiten werden sofort entdeckt!
  • Sie können sich dort mit anderen Hundehaltern austauschen.

Der Besuch einer Hundeschule ist auch eine gute Voraussetzung, um die Prüfung für den Hundeführerschein zu bestehen. Dieser ist in Niedersachsen Pflicht für alle Hundebesitzer, in den übrigen Bundes­ländern zum Teil für die Halter von Listenhunden.


Die passende Versicherung für Hunde

Ein Hund ist nicht nur als Welpe ein kleiner Wirbelwind, der neugierig seine Umgebung erkundet. Dabei geht schnell der ein oder andere Gegenstand zu Bruch. Ihr Hund kann sich unter Umständen auch so verletzen, dass er zum Tierarzt muss oder Medikamente benötigt. Um sich und Ihren Hund umfassend gegen unvorhergesehene Unfälle zu versichern und hohe Kosten zu vermeiden, gibt es drei Versicherungen auf dem Markt:

  • die Hunde­haftpflicht­versicherung
  • die Hundekranken­versicherung
  • die Hunde OP-Versicherung

In diesem Ratgeber gehen wir genau auf die verschiedenen Versicherungen ein und…

  • …wägen dabei Leistungen und Schadensfälle gegen die Kosten der jeweiligen Versicherung ab.
  • …erklären, für wen welche Versicherung geeignet ist.

Darüber hinaus widmen wir uns dem Thema Listenhunde noch genauer, da diese Rassen – wie American Stafford-Terrier – immer beliebter werden und bei Versicherungen diesbezüglich oft Sonder­klauseln und -tarife gelten. Zu Beginn starten wir jedoch mit der Hunde­haftpflicht­versicherung als Pflicht­versicherung in weiten Teilen Deutschlands.

Wo ist eine Hunde­haftpflicht­versicherung in Deutschland Pflicht?

Deutschlandweit gelten in puncto Hundehaltung verschiedene Regelungen, teilweise nur in einem Bundes­land. Auf folgender Grafik sehen Sie alle bundesweiten Bestimmungen auf einen Blick und wissen, wo…

  • eine Hunde­haftpflicht
  • Leinenzwang
  • Maulkorbpflicht
  • ein Hundeführerschein
  • eine Haftpflicht­versicherung in Bezug auf einige Rassen (gefährliche und Listenhunde) vorgeschrieben sind.

Bevor Sie sich also einen Hund anschaffen, sollten Sie genau wissen, wie die rechtlichen Bestimmungen in Ihrem Bundes­land bezüglich der Pflicht zur Hunde­haftpflicht lauten. Denn bei Verstößen können Bußgelder von bis zu 10.000 Euro auf Sie zukommen!

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Der Abschluss einer Hundehalter­haftpflicht ist in Berlin, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen für alle Hundehalter zwingend vorgeschrieben. In den übrigen Bundes­ländern…

  • Baden-Württemberg, Brandenburg, Bremen, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, im Saarland und in Sachsen…

muss für bestimmte, als gefährlich geltende Hunderassen eine Hunde­haftpflicht abgeschlossen werden. Einzig in Bayern und Mecklenburg-Vorpommern gibt es keine gesetzliche Pflicht für eine Hunde­haftpflicht­versicherung.

Hunde, die als gefährlich eingestuft und deshalb oft als Listenhunde bezeichnet werden, müssen in der Öffentlichkeit immer einen Maulkorb tragen. Eine Ausnahme besteht nur in Bayern und Hessen. In Brandenburg gilt die Pflicht für alle Hunde, unabhängig von der Rasse. In Niedersachsen ist darüber hinaus sogar ein Sachkundenachweis, der auch Hundeführerschein genannt wird, Pflicht für jeden Hundebesitzer.

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Wie viel kostet ein typischer „Hundeschaden“?

Sachschäden durch Hunde können ab 25 € aufwärts kosten. Es kommt darauf an, was der Hund beschädigt: Wedelt er mit seinem Schwanz und schmeißt ein Smartphone vom Tisch oder verursacht er einen Autounfall, bei dem ein Totalschaden an einem Fahrzeug entsteht? Wichtig ist deshalb nur, dass die Versicherungs­summe, die den jeweiligen Schaden decken muss, hoch genug ist.


Welche Summe deckt meine Hunde­haftpflicht mindestens ab?

Bei einer Hunde­haftpflicht beträgt die niedrigste mögliche Versicherungs­summe 3 Millionen Euro. Somit sind Schäden bis zu dieser Versicherungs­summe abgesichert.[/cbox]

Damit Sie einen groben Überblick über typische Hunde-Schäden und die anfallenden Kosten erhalten, haben wir von Transparent beraten ein wenig Material zusammengetragen, um zu verdeutlichen, dass bei Hundeschäden oft sehr hohe Schadenssummen entstehen:

Schaden am Mensch

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Wenn ein Hund eine Person verletzt – beispielsweise, wenn ein Hund einem Kind ins Gesicht beißt und dieses ein Leben lang Folgeschäden davonträgt –, dann kann der Schaden bei 10.000 € anfangen. Mitunter geht die Summe in die Millionenhöhe, wenn in Folge Schmerzensgeld, Medikamente, Operationen und Untersuchungen bezahlt werden müssen.

Schaden am Tier

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Wenn Ihr Hund ein anderes Tier verletzt, gilt das ebenso als Sachschaden und Sie als Besitzer müssen ohne zureichende Versicherung selbst die Kosten dafür tragen. Wenn Ihr Hund beispielsweise einen anderen Hund beißt und dieser operiert werden muss, säßen Sie ohne Versicherung auf den Kosten, die schnell im 5-stelligen Bereich liegen können.

Verkehrsunfall

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Verursacht ein Hund einen Verkehrsunfall, muss der Halter in voller Höhe für die Sach- und Personenschäden aufkommen. Je nach Konstellation kann auch der Autofahrer in Mithaftung gezogen werden, sofern er nicht nachweisen kann, dass der Unfall unvermeidlich gewesen ist.

Tierhalterhaftung

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Jemand stürzt in einem Laden über ihren Vierbeiner, der am Eingang liegt. Die Konsequenz für Sie als Besitzer: bis zu 15.000 € Schmerzensgeld werden fällig. Denn wieder handelt es sich um einen klaren Fall von Tierhalterhaftung.

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Wie viel kostet eine Hunde­haftpflicht?

Die Kosten für eine Hunde­haftpflicht­versicherung sind von mehreren Faktoren abhängig und liegen momentan zwischen 46 € und 118 € pro Jahr:

  • Höhe der Deckungssumme
  • Hunderasse (Listenhunde kosten mehr)
  • Alter und Gewicht des Hundes
  • Anzahl der Tiere (Rabatt bei mehreren Hunden)
  • gewünschte Zusatzleistungen, wie z. B. eine höhere Deckungssumme
  • Art der Zahlung (jährlich ist meist günstiger als halb- oder vierteljährlich)
  • die Höhe der Selbstbeteiligung bei einem Schaden

Kann ich meine Hunde­haftpflicht von der Steuer absetzen?

Die Hunde­haftpflicht­versicherung ist als Sonder­ausgabe oder unter sonstige Vorsorge­aufwendungen steuerlich absetzbar!

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Tierkranken­versicherung und OP-Versicherung für Hunde

Eine umfassende Kranken­­versicherung abzuschließen ist für die meisten Menschen selbstverständlich. Doch haben Sie auch schon daran gedacht, ihren Hund gegen Krankheiten und Operationen umfassend zu versichern, damit Sie als Besitzer nicht auf den Tierarzt-Kosten sitzen bleiben?

Wenn Sie das bereits getan haben, gratulieren wir Ihnen! Wenn nicht, auch nicht schlimm: Für diejenigen unter Ihnen, für die das Thema Tierkranken­versicherung neu ist, haben wir hier das Wichtigste zusammengefasst.


Gängige Impfungen, Verletzungen und OP-Kosten beim Hund

Ein Hund muss nicht nur als Welpe immer wieder untersucht und geimpft werden: Gerade in den ersten eineinhalb Jahren muss Ihr Hund von der Staupe-Impfung über eine Hepatitis-Impfung bis hin zur Tollwut- und Parvovirose-Impfung einiges über sicher ergehen lassen – und Ihr Geldbeutel auch.

Darüber hinaus kommen diverse jährliche Routineuntersuchungen und kleinere, regelmäßig nötige Behandlungen wie Krallen-Ziehen oder eine Zahnfleischprophylaxe auf Sie zu. Dabei kommt über die Jahre ein nicht zu verachtendes Sümmchen zusammen, das Sie als Halter zahlen müssen.

Die folgende Grafik zeigt die gängigsten Verletzungen und OPs beim Hund inklusive der Kosten an:

Wie sinnvoll ist eine Tierkranken­versicherung?

Hunde können genau wie wir Menschen chronisch erkranken, Allergien entwickeln oder Unfälle haben. Mit einer Hundekranken­versicherung inkl. OP-Versicherung wären Sie also bestens versorgt und für jeden Fall abgesichert. Sie würden jedoch sehr hohe Beiträge bezahlen und vermutlich ist die ein oder andere Krankheit Ihres Vierbeiners vom Versicherungs­schutz ausgeschlossen.

Wie man der Grafik oben entnehmen kann, sind vor allem Operationen beim Hund mit hohen Kosten verbunden. Routineuntersuchungen, Impfungen und die Behandlung von gängigen Krankheiten, wie zum Beispiel einer Blasenentzündung für den Hund, fallen dabei kaum ins Gewicht. Sie sind durchschnittlich mit 200-300 € gedeckt.

Aber 1.500 € oder mehr für eine Hüft-OP beim Hund haben die wenigsten von uns schnell zur Hand. Hier springt einen Tierkranken­versicherung ein. Die Leistungen umfassen dabei…

  • …tierärztliche Behandlungen.
  • …die Erstattung von Medikamenten.
  • …Diagnostik und Behandlung.
  • …Operationen und Unterbringungskosten.

Die Versicherung zahlt auch, wenn eine Operation nötig wird, jedoch sind die Beiträge verhältnismäßig hoch. Außerdem ist es bei der Tierkranken­versicherung besonders wichtig, die Versicherungs­­bedingungen gründlich zu lesen. Viele Versicherer schließen (wie oben bereits erwähnt) eine Reihe von Krankheiten vom Versicherungs­schutz aus.

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Was genau hat es mit Rasseerkrankungen auf sich?

Wenn eine Hunderasse bekannte “Rasseerkrankungen” hat, sind diese Rassen entweder gegen einen Mehrbeitrag zu versichern oder diese typischen Erkrankungen werden vom Versicherungs­schutz ausgeschlossen.


Eine Tierkranken­versicherung als Rundum-Schutz zahlt sich also vor allem bei Hundebesitzern aus, die einen ohnehin schon kostenintensiven Hund als Haustier haben und sich die monatlichen Prämien ohne Probleme leisten können.

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Was leistet eine OP-Versicherung beim Hund?

Eine Hunde OP-Versicherung deckt, wie der Name schon sagt, alle Kosten ab, die im Zusammenhang mit einer OP entstehen. Dazu gehören Nachsorge-Untersuchungen, Medikamente und Verbandsmaterial sowie stationäre Aufenthalte in einer Tierklinik – egal, ob es sich um eine verletzungs- oder krankheitsbedingte OP handelt.


Unbedingt Leistungs­ausschlüsse beachten

Achten Sie bei einer OP-Versicherung auch auf Leistungs­ausschlüsse! Einige Versicherer übernehmen beispielsweise keine Kosten für OPs, die wegen chronischer Erkrankungen nötig sind oder durch Überzüchtung bedingt sind. Tiere mit Krankheiten wie etwa Epilepsie, Diabetes oder Schilddrüsenerkrankungen sind ebenfalls komplett vom Versicherungs­schutz ausgeschlossen!

Meist ist eine reine OP-Versicherung für Hunde jedoch die günstigere Alternative zur Hundekranken­versicherung. Und sie deckt in Summe die höheren Schäden ab, da OPs, wie man in der obigen Grafik gut erkennen kann, bei Hunden schnell sehr teuer werden können.

  • Ein Bänderriss bei einem Hund kann beispielsweise bis zu 1.800 € kosten. Eine Magen-OP, weil der Racker Steine gefressen hat, kann bis zu 3.000 € kosten.
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Für eine Tierkranken­versicherung zahlt man rund 750 € im Jahr, für eine reine OP-Versicherung jedoch nur um die 200 € pro Jahr. Der Leistungs­umfang ist bei einer Tierkranken­versicherung zwar deutlich größer und geht weit über Operationskosten hinaus. Für Hundehalter, die jedoch vor allem plötzliche, hohe OP-Kosten für ihren Hund fürchten, lohnt sich eine Hunde-OP-Versicherung eher!

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Versicherungen vergleichen

Die perfekte Hunde­versicherung gibt es nicht, aber das für Sie und Ihren Hund perfekt zugeschnittene Angebot können Sie finden. Dafür müssen Sie nur Angebote vergleichen!

Was muss ich bei einem sogenannten Listenhund beachten?

Zum Beispiel können beim Halten eines gefährlichen Hundes, wie Listen- oder Kampfundes diverse Auflagen gelten. Dabei gibt die Kampfhundeverordnung des jeweiligen Bundes­landes vor, welche Regeln für die Haltung zutreffen.

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Der Wesenstest ist dabei von zentraler Bedeutung: Er soll bestätigen, dass der Hund weder im Verhalten noch im Charakter gefährlich ist. Des Weiteren überprüft das Amt, wie der Hund auf Menschen und andere Hunde reagiert. Auch, ob er den Menschen als Führungsposition anerkennt, sein Verhalten in Stresssituationen und die Reaktion auf verschiedene Umweltreize werden getestet.

Die Kosten eines solchen Tests liegen bei circa 60 Euro. Leine und Maulkorb können trotz bestandenem Wesenstest weiterhin Pflicht sein! Für die detaillierten Auflagen zu Erwerb, Zucht, Ausnahmen zur Verordnung und Voraussetzungen für die Haltung in Ihrem Bundes­land, folgen Sie einfach diesem Link: Zusammenfassung der Auflagen für Listenhunde in den einzelnen Bundes­ländern.

Hund anmelden, Hundesteuer bezahlen und Versicherung für Hunde abschließen

Wie Sie sicher schon wissen, ist ein Hund mit vielen Pflichten verbunden – nicht nur im Bezug auf sein Wohlergehen, sondern auch mit rechtlichen! Einen Hund anmelden, Steuern für den Hund zu bezahlen und eine Hunde­haftpflicht sind daher unabdingbar für jeden Hundebesitzer. Für welche zusätzliche Versicherung für HundeThema Tierkranken­versicherung – Sie sich entscheiden, bleibt Ihnen überlassen. Jedoch raten wir Ihnen, alle Anbieter gut zu vergleichen, um den passenden Schutz für sich und Ihren Hund zu finden!

Die Infografik und die einzelnen Grafiken dürfen gerne verwendet und geteilt werden. Bitte nennen Sie als Quelle diesen Beitrag oder www.transparent-beraten.de

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Katharina Tennius
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