zum Tarifvergleich
ic_local_phone_black_24px Created with Sketch.
sandwich Created with Sketch.

Warum versichern über transparent-beraten.de?

  • immer ein persönlicher Ansprechpartner, kein Call-Center
  • kostenfreie Beratung und Tarifvergleiche
  • direkte Hilfe von Experten im Schadensfall
  • Top-Versicherungsmakler 2018 (FOCUS 03/2018)

Wir versichern Sie gern!

Unsere Berater freuen sich von Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr (oder nach Vereinbarung) auf Ihre Fragen.

030 – 120 82 82 8 kontakt@transparent-beraten.de
Zweigstellen
Private Pflege­versicherung
  • Werbefrei und kostenlos
  • aktuelle Tarife aus 2019
  • Ihr unabhängiger Versicherungsmakler

Private Pflege­versicherung in der Steuer

Je nach Berufsgruppe können 1.900 bis 2.800 Euro abgesetzt werden
Grundsätzlich können die Beiträge zur gesetzlichen und zur privaten Pflegeversicherung von der Steuer abgesetzt werden. Der Gesetzgeber hat allerdings enge Grenzen für die absetzbaren Höchstbeiträge gesteckt. Dennoch lohnt es sich, die gezahlten Beiträge des Vorjahres in der Steuererklärung anzugeben, um den maximal möglichen steuerlichen Effekt zu nutzen.
Wer schreibt und berät hier eigentlich?
Über Uns

Enge Grenzen für absetzbare Maximalbeiträge

Die Beiträge zur Kranken- und zur Pflegeversicherung sind bei Beamten und Angestellten bis zu einer Summe von höchstens 1.900 Euro im Jahr steuerlich zu berücksichtigen. In der Steuererklärung sind natürlich alle gezahlten Beiträge unter den Sonderausgaben, in Form von Vorsorgeaufwendungen anzugeben, der maximal abzugsfähige Höchstbeitrag wird dann von der Steuerbehörde bei der Prüfung der Steuererklärung berücksichtigt. Selbständige dürfen bis zu 2.800 Euro im Jahr von der Steuer absetzen. Der Gesetzgeber hat hier berücksichtigt, dass Selbständige alle Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung allein zahlen müssen und hat deshalb die deutlich höheren Grenzen für diese Berufsgruppe festgelegt.

Kostenloser Tarif-Vergleich zur privaten Pflegeversicherung

Aktuelle Tarife aus 2019 für Sie persönlich angepasst und optimiert.

Höchstgrenze beschränkt praktische Wirkung

Durch die Limitierung der abzugsfähigen Maximalbeiträge auf 1.900 Euro bzw. 2.800 Euro im Jahr wird in der Praxis meist nur ein sehr begrenzter steuerlicher Effekt entstehen. Das liegt daran, dass die Beiträge für die Krankenversicherung in der Regel schon eine erhebliche Größenordnung ausmachen. Bedenkt man, dass allein die Krankenversicherungsbeiträge pro Jahr in der Regel schon nahezu 1.900 Euro ausmachen dürften. Auch die 2.800 Euro, die für Selbständige gelten, sind oft schon allein an die Krankenversicherung zu zahlen. Wenn man diese Umstände bedenkt,  wird schnell klar, dass die abzugsfähigen Prämien für die private Pflegeversicherung auf ein Minimum schrumpfen. Dennoch sollten Steuerpflichtige alle gezahlten Beiträge für die Kranken- und Pflegeversicherung angeben, um den höchstmöglichen Steuereffekt zu erzielen.

Privat Versicherte mit gleichen Rechten

Die abzugsfähigen Höchstgrenzen sind nicht nur für gesetzliche Versicherungen bindend. Auch die Beiträge für private Kranken- und Pflegeversicherungen können und sollten angegeben werden. Für sie gelten die gleichen Maximalbeiträge. Der Gesetzgeber nimmt also keine Unterscheidung nach gesetzlicher oder privater Vorsorge bzw. Versicherung vor, sondern behandelt beide Gruppen absolut gleichberechtigt.

So läuft die Datenweitergabe ans Finanzamt
In der Regel werden die Beiträge für die Kranken- und Pflegeversicherung in der Steuererklärung unter den Sonderausgaben aufgeführt. Es gibt allerdings noch eine weitere Möglichkeit, wie die Versicherungsbeiträge an das Finanzamt übermittelt werden können. Die Versicherer sind berechtigt, eine Weitergabe der persönlichen Daten einschließlich der gezahlten Versicherungsbeiträge an das zuständige Finanzamt vorzunehmen. Dazu wird die Assekuranz zunächst einmalig die Erlaubnis des Versicherten einholen. Wenn der Versicherte dem zustimmt, erfolgt die Datenweitergabe danach jedes Jahr automatisch durch die Versicherung. Man kann dieser Datenweitergabe auch widersprechen. Dann ist die Angabe in der Steuererklärung aber auf jeden Fall zu empfehlen.

Private Zusatzversicherungen sind ebenfalls absetzbar

Die gesetzliche Pflegeversicherung ist eine Pflichtversicherung. Daneben kann aber auch eine private Zusatzversicherung zur Ergänzung des gesetzlichen Versicherungsschutzes abgeschlossen werden. Auch für diese zusätzliche Pflegeversicherung bestehen die steuerlich absetzbaren Höchstbeiträge von 1.900 bzw. 2.800 Euro. Da die steuersenkende Wirkung aus den bereits erwähnten Gründen nicht sonderlich hoch sein wird, sollte man niemals allein aus steuerlichen Gründen eine zusätzliche Pflegeversicherung abschließen. Denn diese Rechnung wird nicht aufgehen. Trotzdem ist eine private Pflegeversicherung als Ergänzung der gesetzlichen Basisabsicherung unverzichtbar und sollte auch schon in jungen Jahren in Betracht gezogen werden.

Dieser Artikel wurde zuletzt am 29.04.2019 aktualisiert.
Über den Autor
Claudia Täubner
Claudia Täubner
mehr erfahren
ic_arrow_upward_black_24px Created with Sketch. zum Seitenanfang Private Pflegeversicherung
Unsere Kunden haben uns bewertet
4.9 von 5 Punkten aus 1 162 Nutzerbewertungen für transparent beraten Beratungsleistung
Vielen Dank!

Ihre Bewertung wurde erfolgreich versendet und wird in den nächsten Tagen freigeschaltet.

×
Ihre Bewertung: Punkte

Bitte beachten Sie: Sie bewerten die transparent-beraten.de Versicherungsmakler-Gesellschaft nicht den Versicherer.
Bewerten Sie die Beratungsqualität unserer Versicherunsmakler durch das Auswählen einer Stern-Zahl!