Erfahrungen & Bewertungen zu transparent-beraten.de GmbH
Transparent-Beraten logo
ic_local_phone_black_24px Created with Sketch.
sandwich Created with Sketch.
Wir beraten Sie gern!

Unsere Berater freuen sich von Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr (oder nach Vereinbarung) auf Ihre Fragen.

030 – 120 82 82 8 kontakt@transparent-beraten.de
Zweigstellen
Deutschlandweit in Bayern, NRW, Niedersachsen etc. Alle Zweigstellen ›

Bonusheft Zahnarzt: So sparen Sie bares Geld

Schöne Zähne haben ihren Preis. Seit 2005 beteiligen sich die Krankenkassen nicht mehr prozentual an den Kosten für Zahnersatz. Stattdessen erfolgt eine Kostenbeteiligung gemäß dem zahnärztlichen Befund. Umso wichtiger ist es, die regelmäßigen Besuche beim Zahnarzt mit einem Stempel im Bonusheft zu dokumentieren. Schließlich gewährt die Krankenkasse, im Falle eines ordentlich geführten Bonushefts, höhere Zuschüsse für Füllungen und Brücken.

Welche Leistungen übernimmt die Krankenkasse

Unabhängig vom Zahnersatzbedarf, übernimmt die Gesetzliche Krankenversicherung lediglich einen festen Zuschuss. Dieser orientiert sich an dem festgestellten Befund des Zahnarztes. Die Höhe der Erstattung ist stets gleichbleibend, sodass die Krankenkasse lediglich die Kosten der einfachsten Lösung übernimmt. Vor diesem Hintergrund erhalten gesetzlich Versicherte einen festen Zuschuss von 50 Prozent der Regelversorgung.

Definition: Regelversorgung

Unter der sogenannten Regelversorgung sind festgelegte Standard-Therapien zur Lösung des medizinischen Problems zu verstehen. Welche Therapien zum medizinischen Standard gehören und was sie letztlich kosten dürfen, haben Funktionäre der Krankenkassen und Zahnärzte im gemeinsamen Bundesausschuss beschlossen. Dabei entspricht der Festzuschuss dem Wert, den die Krankenkassen für die anfallende Behandlung durchschnittlich ausgegeben hätten.

Berechnung des Zahnersatz gemäß Regelversorgung

Ist es notwendig, einen hinteren Backenzahn zu überkronen, sieht die Regelversorgung eine Nicht-Edelmetallkrone ohne zahnfarbene Verblendung vor. Diese einfache Versorgung wird mit einem Kostenaufwand von 300 Euro beziffert, wobei der Patient mit 150 Euro in Eigenleistung treten muss. Möchte der Patient stattdessen lieber eine Goldkrone oder zahnfarbene Verblendung eingesetzt bekommen, muss er dementsprechend höhere Kosten zahlen.

Nichtsdestotrotz können innerhalb der Regelversorgung Versicherungsleistungen in Anspruch genommen werden, die frei von jeglichen Zuzahlungen bleiben. Schließlich werden übliche Check Ups sowie Behandlungen kostenlos von den Krankenkassen übernommen. Hierzu gehören:

  • Entfernen von Karies
  • Füllung von Löchern
  • Behandlung des Wurzelkanals
  • Ziehen eines Zahns
  • Behandlung von Paradontitis
  • Zahnsteinentfernung einmal im Jahr

Das Bonusheft als Wertpapier

So unscheinbar es aussehen mag, verbirgt sich dahinter eine wahre Geldquelle: das Bonusheft. Ins Leben gerufen wurde es von den Krankenkassen, um den Patienten einen Anreiz zur Zahnvorsorge und Minimierung von Behandlungsmaßnahmen zu geben. Im Bonusheft trägt der behandelnde Zahnarzt ein, ob und wann der Patient zu Kontrolluntersuchungen, Behandlungen etc. in der Praxis war. Wurde der Zahnarzt in den letzten fünf Jahren mindestens einmal pro Jahr aufgesucht, erhöht die Krankenkasse die erstattungsfähigen Kosten von 50 auf 60 Prozent. Kann der Patient regelmäßige Zahnarztbesuche in den letzten zehn Jahren nachweisen, klettert der Festzuschuss auf ein Maximum von 65 Prozent.

Sonderregelungen für Kinder

Wer seinem Nachwuchs eine umfassende Zahnvorsorge ermöglichen möchte, muss bezüglich des Bonushefts einige Sonderregelungen beachten. Dahingehend können Kinder ab 12 Jahren bereits mit dem Stempel sammeln beginnen. Im Unterschied zu den Erwachsenen müssen sie sich zwei Untersuchungen im Abstand von vier Monaten dokumentieren lassen. Die beiden Untersuchungen beinhalten eine Kontrolluntersuchung und eine Individualprophylaxe. Da der Zahnarztbesuch bei Kindern oft hohe Kosten mit sich bringt, kann sich in manchen Fällen auch der Abschluss einer Zahnzusatzversicherung für Kinder lohnen.

Bonusheft Zahnarzt: Zahnersatz kann jederzeit notwendig werden

Es ist durchaus zu empfehlen mit dem Bonusheft so früh wie möglich zu beginnen. Schließlich kann es passieren, dass der Nachwuchs auf Zahnersatz angewiesen ist, wie zum Beispiel nach einem Unfall (zur Unfallversicherung). Muss ein Implantat eines Frontzahns eingesetzt werden, beläuft sich der Kostenfaktor auf 2.000 Euro. Kann der Patient ein ordentlich geführtes Bonusheft nachweisen, werden ihm 600 Euro erstattet. Ohne Bonusheft würde sich die Kostenübernahme auf lediglich 460 Euro belaufen. Unabhängig davon ob Erwachsener oder Kind – wer den Check-Up beim Zahnarzt fünf Jahre lang nachweisen kann, erhält zur Regelversorgung noch einen Bonus in Höhe von 20 Prozent. Kann der Nachweis für die letzten zehn Jahre erbracht werden, beläuft sich der Bonus auf 30 Prozent.

Fehlender Stempel bedeutet K.O. für höhere Zuschüsse

Fehlt dem Bonusheft ein einziger Stempel, bedeutet es das Aus für die höheren Zuschüsse. Somit müssen Patienten mit dem Sammeln von Stempeln wieder ganz von vorne beginnen. Diese Situation tritt auch ein, wenn Jugendliche nur einen der zwei vorgeschriebenen Termine beim Zahnarzt wahrnehmen.

Zahnersatz ohne Zuzahlung

Einige der am Markt vertretenen Krankenkassen schließen den Aspekt des Zahnersatzes in die Regelversorgung ohne weitere Zuzahlung ein. Versicherte können sich bei der jeweiligen Krankenkasse in ein Programm einschreiben. Damit verpflichten sie sich einen der teilnehmenden Vertragszahnärzte aufzusuchen. Sie verwenden in der Regel Zahnersatz, der in China oder Singapur hergestellt wurde. Dabei ist der produzierte Zahnersatz mit dem TÜV-Siegel versehen. Ferner offenbart er eine Garantie von fünf Jahren und entspricht der Qualität deutscher Standards. Da der Zahnersatz in Asien sehr viel günstiger produziert werden kann, spiegelt sich dieses Abbild auch im Endpreis nieder. Somit werden die Kosten des Zahnersatzes bereits mit dem gewährten Festzuschuss gedeckt.

Vor- und Nachteile des kostenlosen Zahnersatz

Was sich im ersten Moment sehr erfreulich anhören mag, kann im Falle von Reparaturen oder Änderungen ein Hindernis darstellen. Schließlich dauert der Transportweg, beim Bezug aus dem Ausland, länger als beim nahgelegenen Zahntechniker. Dadurch kann es passieren, dass Feinabstimmungen in schwierigen Fällen oder bei Spezialwünschen nicht optimal verlaufen wie erwartet. Daher bevorzugen Zahnärzte die Zusammenarbeit mit nahgelegenen Laboren. Immerhin haftet der Zahnarzt für das Ergebnis der ausgeführten Behandlungen. Möchten Patienten ihren Zahnersatz dennoch aus dem Ausland beziehen, sind sie zum Wechsel ihres derzeitigen Zahnarztes gezwungen. Im Gegenzug dazu kommt der Patient in den Genuss einer integrierten Versorgung bei Zahnersatz und das zu günstigen Preisen.

Bonusheft Zahnarzt: Tipps für einen günstigen Zahnarztbesuch

Bevor dem Patient ein Zahn gezogen werden darf, muss der Zahnarzt sämtliche Optionen zur Erhaltung des Zahns in Erwägung gezogen haben. Letztlich steht die Rettung des Zahns an erster Stelle. Doch längst nicht immer kann der Zahn gerettet werden. In einem solchen Fall können gesetzlich Versicherte ihren Eigenanteil reduzieren. Darüber hinaus stehen dem Patienten noch weitere Sparmöglichkeiten zur Verfügung:

Nach Alternativen fragen

Benötigt der Patient einen Zahnersatz sollte er seinen Zahnarzt nach Alternativen zur vorgeschlagenen Lösung fragen. Beispielsweise kann anstelle einer Brücke ein Implantat eingesetzt werden. Sind die Nachbarzähne gesund, ist unter Umständen ein Implantat die bessere Alternative. Denn mit einer Brücke müssen die Nachbarzähne beschliffen werden. Eben dieser Vorgang kann gesunde Zähne unnötig schädigen.

Bonusheft führen

Nehmen Patienten die regelmäßigen Zahnarztbesuche wahr, können sie wie bereits erläutert, bares Geld mit dem Zahnarzt-Bonusheft einsparen. Nach fünf Jahren regelmäßiger Kontrolltermine gewähren die Krankenkassen einen Bonus von 20 Prozent zum Festzuschuss. Nach zehn Jahren regelmäßiger Besuche sind es sogar 30 Prozent.

Von der Steuer absetzen

Experten zufolge sollten die Belege der Kosten für Zahnersatz von Jahresbeginn an aufgehoben werden. Bewegen sich die Kosten noch im zumutbaren Bereich kann es sich dennoch lohnen, die angefallenen Kosten steuerlich geltend zu machen. Da regelmäßig Klagen bezüglich des zumutbaren Eigenanteils die Gerichte erreichen, empfiehlt es sich aktuelle Verfahren zu beaobachten bzw. einen Steuerberater zu Rate zu ziehen.

Fazit

Wer in Zukunft keine hohen Kosten für ein schönes Lächeln befürchten möchte, sollte in erster Linie darauf achten, das er im Besitz eines ordentlich geführten Bonushefts ist. Denn mit der Wahrnehmung jährlicher Kontrolltermine erhöht der Patient den ihm zustehenden Zuschuss der Krankenkasse. Wer sich noch umfassender finanziell absichern möchte, sollte den Abschluss einer Zahnzusatzversicherung in Erwägung ziehen.

Newsletter - Wir halten Sie auf dem Laufenden!
Unser Newsletter versorgt Sie mit Infos rund um das Thema Versicherungen.

Sie können sich jederzeit abmelden, indem Sie auf den Link in der Fußzeile unserer E-Mails klicken. Informationen zu unseren Datenschutzpraktiken finden Sie hier.
ein Service von