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Gesetzliche Krankenversicherung für Studenten

Angehende Akademiker können sich zu Studienbeginn entweder für die gesetzliche Krankenversicherung für Studenten oder für die private Krankenversicherung entscheiden. Persönliche Faktoren, wie die Familiensituation und das Einkommen spielen dabei eine Rolle. Die private Krankenkasse macht zudem für Studenten nur in speziellen Fällen Sinn.

Grundsätzliches

Die Berufsgruppe der Studenten unterliegt bis zur Vollendung des 30. Lebensjahres oder bis zum Ende des 14. Fachsemesters der allgemeinen Krankenversicherungspflicht. Die angehenden Akademiker müssen sich also gesetzlich versichern lassen, können sich jedoch auch von der Versicherungspflicht bei Studienbeginn befreien lassen. Das gilt spezifischer für alle Studenten, die ihren Wohnsitz in Deutschland haben, Sachleistungen nicht in Anspruch nehmen können und an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule immatrikuliert sind. Sie können dabei zum Studienbeginn die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) oder die private Krankenversicherung (PKV) wählen.

Studenten in der Familienversicherung

Bis zu ihrem 25. Lebensjahr sind Studenten in der gesetzlichen Krankenkasse automatisch über ihre Eltern im Rahmen der Familienversicherung mitversichert. Voraussetzung dafür ist, dass die Eltern auch in der GKV versichert sind. Beiträge fallen in dieser Zeit für die Studierenden nicht an. Ausnahmen bestehen nach einem Studienabbruch und in den Monaten nach einer Exmatrikulation, bis wieder ein neues Studium gestartet wird. In diesen Fällen gilt die Familienversicherung nur bis zum 23. Lebensjahr.

Verlängerung der Familienversicherung

Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, die Zeit in der Familienversicherung über den 25. Geburtstag hinaus zu verlängern. Dazu muss ein freiwilliger Wehrdienst oder ein anderer anerkannter Freiwilligendienst geleistet werden. Die Verlängerung kann jedoch höchstens zwölf Monate betragen.

Auch über den Ehepartner können sich Studierende familienversichern lassen. Der Partner muss dafür GKV-Mitglied sein und darf selbst nicht studieren.

Bedingungen für die beitragsfreie Mitversicherung

Um über die Eltern oder den Ehepartner in die Familienversicherung einsteigen zu können, müssen ein paar Voraussetzungen erfüllt sein.

Zum einen darf das regelmäßige Monatseinkommen des Studierenden einen Betrag von 435 Euro nicht übersteigen, um in die Familienversicherung aufgenommen zu werden. Es sei denn, das Einkommen wird bei einem Minijob verdient, dann gibt eine Obergrenze von 450 Euro. Die Werbungskostenpauschale von 1.000 Euro im Jahr wird vom Bruttoverdienst abgezogen, jedoch nur bei abhängiger Beschäftigung und nicht bei Selbstständigkeit.

Allgemein wird nur der Verdienst berücksichtigt, der durch eine berufliche Tätigkeit erwirtschaftet wird. Unterhaltszahlungen und BAföG gelten daher nicht als Einkommen.

Ist das Einkommen unregelmäßig, also zum Beispiel nur in den Semesterferien, darf auch mehr als 435 beziehungsweise 450 Euro verdient werden.

Tipp: Krankenkasse über den Job informieren
Vor der Aufnahme eines Jobs sollte die Krankenkasse kontaktiert werden. Diese kann ganz genau informieren, wie lang gearbeitet und was verdient werden darf, damit der Versicherungsschutz der Familienversicherung bestehen bleibt. Denn wenn die Einkommensgrenze überstiegen wird, muss der Student zurück in die Pflichtversicherung und wieder selbst Beiträge zur studentischen Krankenkasse zahlen.

Eine weitere Problematik entsteht, wenn ein Elternteil gesetzlich und der andere privat versichert ist. Falls der privat versicherte Elternteil das höhere Einkommen hat, kann der Studierende nicht in die Familienversicherung eintreten.

Krankenversicherung der Studenten

Studenten können sich zu einem günstigen Beitragssatz auch selbst in der Studentenkrankenversicherung versichern, wenn sie das 25. Lebensjahr erreichen oder die Einkommensgrenze überschreiten. Nach dem 14. Semester oder dem 30. Geburtstag muss jedoch wieder in die reguläre gesetzliche Krankenversicherung gewechselt und der allgemeine Beitrag gezahlt werden. In Ausnahmefällen, wie der Geburt eines Kindes oder langer Krankheit, kann die Zeit in der Studentenkrankenversicherung maximal bis zum vollendeten 37. Lebensjahr verlängert werden.

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Beitragssatz zur Krankenversicherung für Studenten

Gesetzlich versicherte Studenten zahlen einen ermäßigten Beitragssatz in Höhe von 10,22 Prozent monatlich. Das sind 70 Prozent des allgemeingültigen Beitragssatzes von 14,6 Prozent. Oben drauf kommt noch der Zusatzbeitrag, den die Krankenkassen individuell festlegen. Der Beitrag wird nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) bemessen. Der BAföG-Monatssatz ist für Studenten, die nicht mehr bei ihren Eltern leben, auf 649 Euro festgesetzt. Durchschnittlich beträgt der monatliche Krankenkassenbeitrag für Studierende 73 Euro.

Befreiung von der Versicherungspflicht

Neben der Familienversicherung und der Studentenkrankenversicherung können die angehenden Akademiker auch die private Krankenkasse als Versicherer wählen. Mit einer Befreiung von der gesetzlichen Krankenkasse kann der Studierende der privaten Krankenversicherung beitreten. Dies lohnt sich aber nur wirklich, wenn die Eltern des Studierenden Beamte sind, denn dann hat er einen 80-prozentigen Anspruch auf Beihilfe und muss nur die restlichen 20 Prozent durch die private Krankenversicherung abdecken.

Auch für Studenten über 30 Jahre oder ab dem 15. Fachsemester kann sich ein Wechsel in finanzieller Hinsicht lohnen, denn in der PKV wird der Beitrag anhand Alter und Gesundheit des Versicherten berechnet. Je gesünder der Studierende ist, umso niedriger ist auch sein Beitrag. Mit steigendem Alter steigt jedoch auch der Beitrag.

Die Entscheidung für die PKV und gegen die GKV ist jedoch über die Dauer des Studiums bindend, weshalb dieser Schritt wohlüberlegt sein sollte.

Antrag auf Befreiung von der GKV

Der Antrag auf Befreiung von der Versicherungspflicht muss binnen der ersten drei Monate nach der Eintragung an einer Hochschule bei der gesetzlichen Krankenversicherung erfolgen. Er gilt rückwirkend ab dem ersten Tag der Krankenversicherungspflicht, es sei denn, in der Zwischenzeit wurden ärztliche Leistungen in Anspruch genommen. Dann beginnt die Befreiung erst ab dem Tag der Antragsstellung.

Gesetzliche Krankenversicherung für Studenten im Ausland

Auslandssemester gehören in vielen Studiengängen zum Bildungsplan dazu. Sofern diese Semester im EU-Raum verbracht werden, übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung dank dem Sozialversicherungsabkommen bestimmte Leistungen auch bei einem längeren Auslandsaufenthalt. Trotzdem macht eine zusätzliche Auslandskrankenversicherung für Studenten Sinn, da das Leistungsspektrum so um ein Vielfaches erweitert wird und der Versicherte keine zusätzlichen Kosten fürchten braucht.

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