Vermögens­verwaltung im Test: Die besten Vermögensverwalter 2026

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Das Wichtigste in Kürze

  • Im Elite Report 2026 gelten 51 von 386 geprüften Vermögensverwaltern als empfehlenswert, 45 davon mit „summa cum laude“.
  • Beim Test TOPS 2026 von Fuchs und Richter erhalten 17 Banken und Vermögensverwalter Gold, Silber oder Bronze, die Spitze erreicht 85,51 von 100 Punkten.
  • Bei den Robo-Advisorn bewerten DISQ und Börse Online 2026 Service, Angebot und Konditionen, die Rendite fließt in keinen der beiden Tests ein.
  • Die Kosten unterscheiden sich stark: Robo-Advisor kosten laut Stiftung Warentest 0,31 % bis über 2,60 % im Jahr einschließlich Fondskosten.
  • Unsere Empfehlung ist die Vermögens­verwaltung von Buddenbrock, digital ab 10.000 € und individuell ab 100.000 €.
  • In einem kostenfreien Gespräch klären Sie mit unserem Portfolio­management, welche Form der Vermögens­verwaltung zu Ihnen passt.

Das ist neu in 2026

Aktuelle Tests: Wir haben alle Tests auf den neuesten Stand gebracht und drei neue Tests aufgenommen.

Unsere Empfehlung zur Vermögens­verwaltung

Wir empfehlen Ihnen genau eine Vermögens­verwaltung: die bei von Buddenbrock, der Muttergesellschaft von transparent-beraten.de. Diese Empfehlung leitet sich nicht aus den Tests auf dieser Seite ab. Sie beruht auf unserer eigenen Arbeit mit dem Portfolio­management und unseren Kunden. Die Testergebnisse weiter unten zeigen Ihnen, wie andere Häuser abschneiden.

Unsere Portfoliomanager raten dazu, eine Vermögens­verwaltung nicht nur nach Kosten und Gebühren auszuwählen. Gute Vermögensverwalter sind nicht an eigene Produkte gebunden. Sie stellen eine Anlagestrategie zusammen, die zu Ihren Zielen passt. Jeder Schritt in Beratung und Betreuung sollte verständlich sein, auch die Zusammensetzung der Kosten.


So profitieren Sie von unserer Vermögens­verwaltung

Die digitale Vermögens­verwaltung startet ab 10.000 Euro. Ihr Depot eröffnen Sie online, die Anlageentscheidungen trifft das Portfolio­management um Sascha Riemann und Carsten Faber, kein Robo-Advisor. Grundlage ist das Allwetter-Portfolio. Es setzt je nach Marktlage stärker auf Aktien, Anleihen, Rohstoffe oder alternative Anlagen.

Ab 100.000 Euro gibt es die individuelle Vermögens­verwaltung mit persönlicher Betreuung und einer Strategie nach Ihren Anlagerichtlinien. Beide Varianten nutzen denselben Investmentansatz und dasselbe Portfolio­management. Wir nehmen keine Provisionen von Produktherstellern und setzen keine hauseigenen Produkte ein.

Die Verwaltung übernimmt die Reuss Private Bank für Wertpapierhandel AG, die dafür eine Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat. Die Beratung läuft über das Haftungsdach der BN und Partners Capital AG. Ihr Depot liegt bei einer Depotbank auf Ihren Namen. Wie die Beratung abläuft, lesen Sie auf unserer Seite zur Beratung zur Vermögens­verwaltung.

Experten-Tipp:
Leiter Vermögens­verwaltung bei von Buddenbrock

„Ob digital ab 10.000 Euro oder individuell ab 100.000 Euro: Die Höhe des Vermögens spielt bei uns keine zentrale Rolle, jeder Kunde bekommt die gleiche Qualität. Auf Grundlage Ihrer Wünsche und Risikobereitschaft stellen wir Ihnen eine persönliche Anlagestrategie zusammen. Dabei achten wir auf Diversifikation über eine Vielzahl von Anlagemöglichkeiten.“

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Berater

Beachten Sie: Für Beträge unter 10.000 Euro und für monatliche Sparraten ist ein breit gestreuter ETF-Sparplan in Eigenregie oder ein günstiger Robo-Advisor oft die bessere Wahl. Wie Sie selbst anlegen, lesen Sie im Ratgeber Vermögen selbst verwalten. Die aktuellen Tests der Robo-Advisor finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

Ihr Vermögen von Profis verwalten lassen

Sprechen Sie mit unserem Portfolio­management über Ihre Ziele und erhalten Sie ein kostenfreies Angebot.

  • Persönliches Gespräch mit dem Portfolio­management
  • Digital ab 10.000 Euro oder individuell ab 100.000 Euro
  • Keine Provisionen von Produktherstellern
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Berater

Die besten Vermögensverwalter im deutschsprachigen Raum im Elite Report

Im Elite Report 2026 gelten nur 51 von 386 geprüften Vermögensverwaltern aus dem deutschsprachigen Raum als empfehlenswert, 45 davon erhalten die Bestnote „summa cum laude“. Die höchste vergebene Punktzahl liegt bei 830 von 1.000 Punkten, acht in Deutschland tätige Häuser erreichen sie. Für „Die Elite der Vermögensverwalter im deutschsprachigen Raum“ arbeitet der Elite Report mit dem Handelsblatt zusammen. Im Mittelpunkt der Bewertung stehen die Beratung, die Ergebnisse in echten Kundendepots und die Seriosität der Häuser (Quelle).


Vermögens­verwaltung Testsieger Elite Report 2026

Die Tabelle zeigt die 15 bestplatzierten Häuser im Ranking, die in Deutschland tätig sind. Einen Überblick über bekannte Anbieter finden Sie auf unserer Seite Vermögens­verwaltungen im Vergleich.

AnbieterTätig inPunktzahlAuszeichnung
Logo Pictet & CieBank Pictet und CieSchweiz, Deutschland830Summa cum laude
Logo DZ PrivatbankDZ PrivatbankDeutschland, Schweiz, Luxemburg830Summa cum laude
Logo Frankfurter BankgesellschaftFrankfurter BankgesellschaftDeutschland, Schweiz830Summa cum laude
Logo HRK LunisHRK Lunis AGDeutschland830Summa cum laude
Logo Nord/LBNord/LBDeutschland830Summa cum laude
Valexx AG Value ExpertsDeutschland830Summa cum laude
WeberbankDeutschland830Summa cum laude
Logo Werther und Ernst VermögensverwalterWerther und ErnstDeutschland830Summa cum laude
Deutsche Oppenheim Family OfficeDeutschland829Summa cum laude
Grossbötzl, Schmitz und PartnerDeutschland827Summa cum laude
Sparkasse DürenDeutschland826Summa cum laude
Glogger und PartnerDeutschland, Liechtenstein824Summa cum laude
Logo HypoVereinsbankHypoVereinsbank Private BankingDeutschland, Österreich, Luxemburg824Summa cum laude
Logo BerenbergBerenbergDeutschland, Schweiz822Summa cum laude
Hauck Aufhäuser Lampe PrivatbankDeutschland820Summa cum laude

Maximal erreichbare Punktzahl: 1.000. Quelle: Elite Report; für die Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität der Angaben wird keine Gewähr und keine Haftung übernommen

Die besten Vermögensmanager im Test von Fuchs und Richter

Im Ranking von TOPS 2026 steht das Bankhaus Carl Spängler aus Österreich mit 85,51 von 100 Punkten an der Spitze. Bestes Haus aus Deutschland ist LGT in Deutschland mit 84,33 Punkten. Von 66 Häusern mit veröffentlichter Punktzahl erhalten 17 eine Auszeichnung in Gold, Silber oder Bronze.

Die Fuchs und Richter Prüfinstanz, ein gemeinsames Projekt des Verlags Fuchsbriefe und der Dr. Richter Unternehmensgruppe, hat dafür Banken, Privatbanken und Vermögensverwalter aus dem deutschsprachigen Raum geprüft. Anonyme Testkunden wollten 2,5 Millionen Euro verwalten lassen. Bewertet wurden vor allem das Beratungsgespräch, der Anlagevorschlag, die Transparenz und die Investmentkompetenz. Getestet wurden auch die Private-Banking-Bereiche großer Banken wie Deutsche Bank, Commerzbank und HypoVereinsbank (Quelle).


Vermögens­verwaltung Testsieger TOPS 2026

Die Tabelle zeigt die 16 Häuser, die Fuchs und Richter als „Die Besten im Test“ führt.

AnbieterLandPunkteAuszeichnung
Bankhaus Carl Spängler und Co. AGÖsterreich85,51Gold
Globalance Bank AGSchweiz84,73Gold
Logo LGT BankLGT in DeutschlandDeutschland84,33Gold
Alpen PrivatbankÖsterreich83,03Gold
Logo HRK LunisHRK LUNIS AGDeutschland80,93Gold
Weberbank ActiengesellschaftDeutschland80,34Gold
Bethmann (ABN AMRO)Deutschland80,19Gold
Kaiser Partner Privatbank AGLiechtenstein76,96Gold
Logo LGT BankLGT Bank AGLiechtenstein76,30Silber
Neue Bank AGLiechtenstein71,89Silber
Bankhaus Ellwanger und Geiger AGDeutschland70,58Silber
Fisher Investments GmbHDeutschland70,45Silber
Bank Julius Bär Deutschland AGDeutschland67,81Bronze
Merck Finck Quintet Private BankDeutschland67,36Bronze
B. Metzler seel. Sohn und Co. Holding AGDeutschland67,31Bronze
Lombard Odier Darier Hentsch und CieSchweiz59,43Bronze

Maximal erreichbare Punktzahl: 100, Punkte auf zwei Nachkommastellen gerundet. Quelle: Fuchs und Richter Prüfinstanz; für die Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität der Angaben wird keine Gewähr und keine Haftung übernommen

Testsieger sind ein Anfang, Ihre Strategie entscheidet

Welche Anlage zu Ihren Zielen passt, zeigt kein Ranking. Lassen Sie sich von unserem Portfolio­management ein kostenfreies Angebot erstellen.

  • Anlagestrategie nach Ziel und Risiko
  • Depot auf Ihren Namen bei einer Depotbank
  • Digital ab 10.000 Euro oder individuell ab 100.000 Euro
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Vermögens­verwaltungen im Test von Focus Money

Im großen Vermögensverwaltertest von Focus Money erhalten 29 von 37 geprüften Banken und Vermögensverwaltern das Prädikat „herausragend“. Die aktuelle Ausgabe ist in Heft 49/2025 erschienen, durchgeführt hat den Test das Institut für Vermögensaufbau (IVA) im Auftrag von Focus Money und ntv. Erfahrene Testpersonen führten von Ende Mai bis Ende Juli 2025 Beratungsgespräche. Sie wünschten jeweils eine Vermögens­verwaltung für einen Anlagebetrag zwischen 1,2 und 1,5 Millionen Euro.

Das IVA bewertete die Anlagevorschläge in sieben Dimensionen, darunter Portfoliostruktur, Produktumsetzung und Kosten. „Herausragend“ ist ein Haus mit einer Gesamtnote von 1,9 oder besser. Die Namen und Noten veröffentlicht Focus Money im Heft. Die nächste Ausgabe des Tests erscheint voraussichtlich Ende November 2026 (Quelle: Focus Money, Heft 49/2025, kostenpflichtig).

Die Top-Vermögensverwalter im Test vom Capital Magazin

Das Wirtschaftsmagazin Capital untersucht jedes Jahr gemeinsam mit dem Institut für Vermögensaufbau (IVA) Vermögensverwalter, die nicht zu einer Bank gehören, und vergibt als Höchstbewertung fünf Sterne. Die aktuelle Studie „Vermögensverwalter im Test: Die besten Profis für Ihr Geld 2026“ ist in Capital 7/2026 am 19. Juni 2026 erschienen.

Grundlage sind laut Capital echte Kundendepots. In der Ausgabe 2025 beschreibt Capital die Methode so: Das IVA wertet aus, wie die Depots aufgebaut sind, welche Produkte darin liegen, was sie kosten und welche Wertentwicklung (Performance) sie erzielt haben. Die Noten vergab das IVA zuletzt getrennt für konservative, ausgewogene und chancenorientierte Depots, die Höchstbewertung sind fünf Sterne. Die Zahl der bewerteten Häuser, ihre Namen und die Einzelbewertungen veröffentlicht Capital im Heft und im Bezahlangebot Capital+ (Quelle: Capital, Ausgabe 7/2026, kostenpflichtig).

Digitale Vermögens­verwaltung im Test bei Stiftung Warentest

Stiftung Warentest hat in Stiftung Warentest Finanzen 7/2026 (früher Finanztest) vom 17. Juni 2026 insgesamt 16 Robo-Advisor untersucht. Ein Robo-Advisor ist eine digitale Vermögens­verwaltung, die Ihr Geld nach festen Regeln meist in ETFs anlegt. Grundlage des Tests ist ein Musteranleger mit 40.000 Euro.

Die jährlichen Kosten einschließlich der Fondskosten reichen vom günstigsten Angebot mit 0,31 Prozent bis zu mehr als 2,60 Prozent beim teuersten. Für Anlageanfänger hält Stiftung Warentest Robo-Advisor nicht für geeignet. Mehr über digitale Angebote lesen Sie in unserem Ratgeber Vermögens­verwaltung per App. Noten und Testsieger veröffentlicht Stiftung Warentest auf test.de (Quelle: Stiftung Warentest Finanzen 7/2026, kostenpflichtig).

Robo-Advisor im Kundenerlebnis-Test von DISQ und ntv

Testsieger im Kundenerlebnis-Test 2026 von DISQ und ntv sind Cominvest bei den Banken mit 87,6 Punkten und Growney bei den Fintechs mit 87,5 Punkten. Das Deutsche Institut für Service-Qualität (DISQ) hat im Auftrag von ntv zwölf Robo-Advisor getestet, sieben von Banken und fünf von Fintechs. Testkunden prüften von Juni bis August 2026 den Internetauftritt, die Information und den Einstieg sowie die Nutzung. Die Rendite bewertet die Studie nicht, die Kosten nur über ihre Darstellung und den Eindruck der Testkunden, nicht über einen Kostenvergleich. Elf Anbieter erhalten das Qualitätsurteil „sehr gut“ (Quelle).


Robo-Advisor Testsieger Kundenerlebnis 2026

AnbieterAnbieterartPunkteQualitätsurteil
Logo cominvestCominvest (Comdirect)Bank87,6Sehr gut
Bevestor (Deka Bank)Bank86,7Sehr gut
Visualvest (Union Investment Service Bank)Bank86,3Sehr gut
Logo GLS Gemeinschaftsbank eGGLS Invest Digital (GLS Bank)Bank86,2Sehr gut
Logo SolidvestSolidvest (DJE Kapital)Bank85,3Sehr gut
Quirion (Quirin Privatbank)Bank84,8Sehr gut
Fintego (FNZ Bank)Bank80,1Sehr gut
GrowneyFintech87,5Sehr gut
GinmonFintech86,5Sehr gut
EvergreenFintech86,4Sehr gut
WhiteboxFintech82,6Sehr gut
OskarFintech78,5Gut

Maximal erreichbare Punktzahl: 100. Quelle: DISQ im Auftrag von ntv; für die Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität der Angaben wird keine Gewähr und keine Haftung übernommen

Robo-Advisor im Test des Deutschen Kundeninstituts für Börse Online

Im Robo-Advisor-Test 2026 des Deutschen Kundeninstituts (DKI) für Börse Online liegt Quirion mit 95,4 von 100 Punkten vorn. Von 17 Anbietern mit klassischen Portfolios erhalten sechs die Note „Top“. Geprüft wurden von Mai bis Juli 2026 Robo-Advisor, die Anlagevorschläge direkt in fertige Portfolios umsetzen. Bewertet wurden das Angebot, die Konditionen in Musterfällen von 10.000 bis 250.000 Euro und der Kundenservice, die Rendite floss nicht ein (Quelle).


Robo-Advisor Testsieger Börse Online 2026

AnbieterPunkteNote
Quirion95,4Top
Bevestor95,1Top
Growney94,5Top
Ginmon94,2Top
Logo Scalable Capital GmbHScalable Capital91,6Top
VisualVest91,5Top
Logo cominvestCominvest88,4Sehr gut
Minveo87,6Sehr gut
Smart Invest86,9Sehr gut
Fintego85,8Sehr gut
Whitebox85,3Sehr gut

Gezeigt sind alle Anbieter mit der Note „Top“ oder „Sehr gut“, maximal erreichbare Punktzahl: 100. Quelle: Deutsches Kundeninstitut im Auftrag von Börse Online; für die Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität der Angaben wird keine Gewähr und keine Haftung übernommen

So erkennen Sie eine seriöse Vermögens­verwaltung

Eine seriöse Vermögens­verwaltung hat eine Erlaubnis der BaFin, führt Ihr Depot auf Ihren Namen und legt ihre Kosten vorab offen. Prüfen Sie diese Punkte, bevor Sie einen Vertrag unterschreiben. Das gilt auch für Häuser, die in Tests gut abschneiden.


Erlaubnis in der BaFin-Datenbank prüfen

Wer Vermögen für andere mit eigenem Entscheidungsspielraum verwaltet, braucht eine schriftliche Erlaubnis der BaFin. In der Unternehmensdatenbank der BaFin muss beim Haus die Finanzportfolio­verwaltung ohne Enddatum eingetragen sein (Quelle: BaFin-Unternehmensdatenbank). Berater, die unter einem Haftungsdach arbeiten, stehen in einem eigenen Register der BaFin.


Depot auf Ihren eigenen Namen

Ihre Wertpapiere liegen in einem Depot bei einer Depotbank und bleiben Ihr Eigentum, auch wenn die Bank in Schwierigkeiten gerät (Quelle: BaFin). Bei Vermögensverwaltern, die nicht zu einer Bank gehören, liegt das Depot bei einer Depotbank, der Verwalter trifft nur die Anlageentscheidungen. Verlangt ein solcher Verwalter eine Überweisung auf ein eigenes Konto, sollten Sie misstrauisch werden.


Kosten im Vergleich

Vor Vertragsschluss muss der Verwalter alle Kosten als Betrag und als Prozentsatz ausweisen, danach mindestens einmal im Jahr (Quelle: § 63 Abs. 7 WpHG, Art. 50 Delegierte Verordnung (EU) 2017/565). Achten Sie auf die Gesamtkosten aus Verwaltungsgebühr und Produktkosten. Provisionen von Dritten darf ein Vermögensverwalter nicht behalten, er muss sie an Sie weitergeben.

Form der GeldanlageKosten im JahrGrundlage
Robo-Advisor einschließlich Fondskosten0,31 % bis über 2,60 %Stiftung Warentest Finanzen 7/2026, 16 Anbieter
Digitale Anbieter, Gebühr des Anbieters0,25 % bis 1,035 %Angaben von 14 Anbietern, Oktober 2026
Vermögens­verwaltung einer BankBis zu 1,6 %Beispiel einer Bank, Oktober 2026
ETF in Eigenregie, nur Fondskosten0,07 % bis 0,3 %Verbraucherzentrale

Quelle: Stiftung Warentest, Angaben der Anbieter, Verbraucherzentrale; für die Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität der Angaben wird keine Gewähr und keine Haftung übernommen

Wie stark Kosten wirken, zeigt eine Beispielrechnung ohne Steuern. Aus 100.000 Euro werden bei angenommenen fünf Prozent Rendite vor Kosten in 20 Jahren 250.573 Euro, wenn die Kosten 0,3 Prozent im Jahr betragen. Bei 1,8 Prozent Kosten sind es 187.756 Euro, also 62.817 Euro weniger. Die fünf Prozent sind eine Annahme, keine Prognose.


Regelmäßige Berichte und Verlustmeldung

Ein Vermögensverwalter muss Ihnen grundsätzlich alle drei Monate berichten, wie sich Ihr Depot entwickelt. Fällt der Wert des Depots seit Beginn des Berichtszeitraums um zehn Prozent, muss er Sie noch am selben Geschäftstag informieren. Das gilt auch für jeden weiteren Verlust von zehn Prozent (Quelle: Art. 60 und Art. 62 Delegierte Verordnung (EU) 2017/565).

So werden die Anbieter der Vermögens­verwaltung getestet

Die Tests auf dieser Seite messen Unterschiedliches. Einige prüfen die Beratung mit anonymen Testkunden, andere werten echte Kundendepots aus oder bewerten bei Robo-Advisorn den Service und die Konditionen. Wie die einzelnen Häuser vorgehen, lesen Sie hier.

Elite Report

Der Elite Report prüft Vermögensverwalter nach 37 Kriterien. Dazu gehören rund 800 Kundendepots und gut 500 Beratungsfälle mit über 100 anonymen Testern, eine Befragung zum Ruf der Häuser und eine Prüfung der Bilanzen. Ab 650 von 1.000 Punkten gilt ein Haus als empfehlenswert. „Cum laude“ reicht von 650 bis 709 Punkten, „magna cum laude“ von 710 bis 769 und „summa cum laude“ von 770 bis 830 Punkten.

Veröffentlicht wird nur diese Positivliste, die übrigen 335 geprüften Häuser nennt der Elite Report nicht. Die Gewichtung der Kriterien ist nicht öffentlich (Quelle). Die Beilage „Elite Report extra“ entsteht laut Impressum mit Beteiligung der darin vorgestellten Vermögensverwalter an den Herstellungskosten (Quelle: Elite Report extra, Mai 2026).

Fuchs und Richter Prüfinstanz

Für TOPS 2026 treten anonyme Testkunden auf, die 2,5 Millionen Euro verwalten lassen wollen. Das Beratungsgespräch zählt 40 Prozent, der Anlagevorschlag zehn Prozent und die Transparenz 15 Prozent. Ein Vergleich der Anlagevorschläge im sogenannten Beauty Contest zählt 20 Prozent, die Investmentkompetenz 15 Prozent. Maximal sind 100 Punkte möglich. Die Stufen heißen Gold, Silber, Bronze, hinreichend, unzureichend und kritisch.

Teilnahmegebühren erhebt die Prüfinstanz nach eigenen Angaben nicht. Wer ein Siegel zur Auszeichnung nutzen möchte, zahlt dafür eine Lizenzgebühr (Quelle).

Institut für Vermögensaufbau (Focus Money und Capital)

Für Focus Money führen Testpersonen Beratungsgespräche über 1,2 bis 1,5 Millionen Euro. Das IVA bewertet die Anlagevorschläge in sieben Dimensionen, rechnet die Punkte in Schulnoten von eins bis fünf um und bildet daraus eine gewichtete Gesamtnote. „Herausragend“ ist ein Haus ab einer Gesamtnote von 1,9 (Quelle: Focus Money, Heft 49/2025, kostenpflichtig).

Für Capital wertet das IVA keine Beratungsgespräche aus, sondern echte Kundendepots von Vermögensverwaltern. Laut Capital (Ausgabe 2025) werden Aufbau, Produkte, Kosten und Wertentwicklung bewertet, getrennt nach konservativen, ausgewogenen und chancenorientierten Depots. Die Bestnote sind fünf Sterne (Quelle: Capital, Ausgabe 7/2026, kostenpflichtig).

Stiftung Warentest

Stiftung Warentest ist eine Verbraucherorganisation und testet Robo-Advisor in ihrer Zeitschrift Stiftung Warentest Finanzen im Abstand von einigen Jahren: Die letzten vier Robo-Tests erschienen 2018, 2021, 2023 und 2026. Im Test 7/2026 hat sie 16 Angebote für einen Musteranleger mit 40.000 Euro untersucht. In die Note fließen die jährlichen Kosten mit 25 Prozent ein, das Chance-Risiko-Verhältnis über fünf Jahre, die Abweichungen der Portfolios und die Informationen zu Produkt und Kosten mit je 20 Prozent sowie die Ermittlung des Kundenstatus mit 15 Prozent. Die Ergebnistabelle mit den Noten steht hinter der Bezahlschranke von test.de (Quelle: Stiftung Warentest Finanzen 7/2026, kostenpflichtig).

Deutsches Institut für Service-Qualität (DISQ)

Das DISQ hat für ntv 156 Servicekontakte ausgewertet: zwölf Analysen der Internetauftritte, 36 Tests zu Information und Einstieg und 108 Tests der Nutzung. Jeder der drei Bereiche zählt ein Drittel. Ab 80 Punkten lautet das Urteil „sehr gut“, ab 70 Punkten „gut“, ab 60 Punkten „befriedigend“ und ab 40 Punkten „ausreichend“. Auf seiner eigenen Ergebnisseite setzt das DISQ Affiliate-Links zu den Anbietern und kann bei einem Klick eine Vergütung erhalten. Laut DISQ entstehen diese Links erst nach Abschluss der Tests und haben keinen Einfluss auf die Ergebnisse (Quelle).

Deutsches Kundeninstitut (DKI)

Das DKI bewertet 468 Einzelkriterien aus Anbieterbefragung, Testanrufen, E‑Mail-Anfragen und 357 Kundenkontakten. Das Angebot zählt 40 Prozent, die Konditionen 40 Prozent und der Kundenservice 20 Prozent. Die Konditionen berechnet das DKI für Einmalanlagen von 10.000, 50.000 und 250.000 Euro sowie für Sparpläne über 50 und 250 Euro.

Die Note „Top“ gibt es ab 91,0 Punkten, „Sehr gut“ ab 85,0, „Gut“ ab 72,3, „Befriedigend“ ab 61,4 und „Ausreichend“ ab 52,2 Punkten. Börse Online kennzeichnet einige Links als Affiliate-Links und erhält bei einem Abschluss eine Provision, die Erhebung liegt beim DKI (Quelle).

Vermögens­verwaltung mit persönlichem Ansprechpartner

Fordern Sie Ihr kostenfreies Angebot an und besprechen Sie Ihre Anlageziele direkt mit unserem Portfolio­management.

  • Persönliches Gespräch mit dem Portfolio­management
  • Anlagestrategie nach Ziel und Risiko
  • Keine Provisionen von Produktherstellern
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Häufige Fragen zur Vermögens­verwaltung im Test

Welche Vermögens­verwaltung ist die beste?

Eine einzige beste Vermögens­verwaltung gibt es nicht, denn jeder Test misst etwas anderes. Im Elite Report 2026 erreichen zehn Häuser die Höchstpunktzahl von 830 Punkten, bei TOPS 2026 liegt das Bankhaus Carl Spängler vorn. Welche Vermögens­verwaltung zu Ihnen passt, hängt von Ihrem Vermögen, Ihren Zielen und Ihrer Risikobereitschaft ab.

Welche Erfahrungen machen Anleger mit Vermögens­verwaltungen?

Die verlässlichsten Erfahrungsberichte liefern Tests mit anonymen Testkunden. Beim Elite Report sind über 100 Tester im Einsatz, bei TOPS 2026 und Focus Money führen Testpersonen echte Beratungsgespräche. Kundenbewertungen im Internet sagen wenig über die Anlagequalität. Fragen Sie den Verwalter deshalb nach Musterberichten und nach der Entwicklung vergleichbarer Depots.

Woran erkenne ich eine seriöse Vermögens­verwaltung?

Eine seriöse Vermögens­verwaltung hat eine Erlaubnis der BaFin für die Finanzportfolio­verwaltung, die Sie in der Unternehmensdatenbank der BaFin prüfen können. Ihr Depot liegt auf Ihren Namen bei einer Depotbank. Vor Vertragsschluss erhalten Sie einen Kostenausweis, danach regelmäßige Berichte und eine Meldung, wenn Ihr Depot um zehn Prozent fällt.

Was kostet eine Vermögens­verwaltung im Vergleich?

Robo-Advisor kosten laut Stiftung Warentest Finanzen 7/2026 zwischen 0,31 Prozent und mehr als 2,60 Prozent im Jahr einschließlich Fondskosten. Klassische Vermögens­verwaltungen von Banken verlangen teils bis zu 1,6 Prozent, dazu kommen oft Produktkosten. Die Verbraucherzentrale hält solche Angebote im Regelfall für teuer (Quelle: Verbraucherzentrale). Vergleichen Sie deshalb immer die Gesamtkosten.

Robo-Advisor oder klassische Vermögens­verwaltung: Was passt zu mir?

Ein Robo-Advisor passt, wenn Sie kleinere Beträge oder Sparraten günstig und breit gestreut anlegen möchten und keine persönliche Beratung brauchen. Eine klassische Vermögens­verwaltung lohnt sich eher bei größeren Summen, wenn Sie Entscheidungen abgeben und einen festen Ansprechpartner wünschen. Anlageanfängern rät Stiftung Warentest von Robo-Advisorn ab.

Ab welchem Betrag lohnt sich eine Vermögens­verwaltung?

Robo-Advisor gibt es oft schon ab 25 Euro im Monat. Individuelle Vermögens­verwaltungen großer Banken starten häufig erst bei 250.000 Euro. Unsere digitale Vermögens­verwaltung beginnt bei 10.000 Euro, die individuelle bei 100.000 Euro. Für kleinere Beträge ist ein ETF-Sparplan in Eigenregie meist günstiger.

Wie aussagekräftig sind Tests von Vermögensverwaltern?

Tests geben eine gute Orientierung, zeigen aber immer nur einen Ausschnitt. Viele prüfen die Beratung mit Testkunden, nur wenige die Wertentwicklung echter Depots. Der Elite Report veröffentlicht nur die ausgezeichneten Häuser, für Siegel zahlen Häuser teils ein Entgelt, und manche Ergebnisseiten enthalten Affiliate-Links. Lesen Sie deshalb immer mit, was genau getestet wurde.

Was ist der Unterschied zwischen Vermögensverwalter und Vermögensberater?

Ein Vermögensverwalter entscheidet im Rahmen Ihrer Anlagerichtlinien selbst, was gekauft und verkauft wird. Ein Anlageberater oder Vermögensberater gibt Ihnen nur Empfehlungen, die Entscheidung und die Umsetzung bleiben bei Ihnen. Die Anlageberatung ist mit eigener Erlaubnis oder unter einem Haftungsdach möglich, die Finanzportfolio­verwaltung nur mit eigener Erlaubnis.

Ist mein Geld bei einer Vermögens­verwaltung sicher?

Ihre Wertpapiere bleiben Ihr Eigentum und liegen bei einer Depotbank, auch wenn die Bank in Schwierigkeiten gerät. Bargeld auf dem Verrechnungskonto schützt die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 Euro je Kunde und Bank. Vor Kursverlusten oder einer schlechten Anlagestrategie schützt dagegen keine Sicherung.

Wie finde ich den passenden Vermögensverwalter?

Klären Sie zuerst Ihr Anlageziel, Ihren Anlagehorizont und Ihre Risikobereitschaft. Prüfen Sie dann die Erlaubnis in der BaFin-Datenbank, lassen Sie sich einen Kostenausweis geben und halten Sie die Anlagerichtlinien schriftlich fest. Tests wie der Elite Report oder TOPS helfen bei der Vorauswahl, ein persönliches Gespräch ersetzen sie nicht.

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Lena Mierbach
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Regelaltersgrenze Das gesetzlich festgelegte Renteneintrittsalter, ab dem eine Person ohne Abschläge die reguläre Altersrente beziehen kann. Aktuell liegt dies bei 67 Jahren. Entgeltumwandlung Bei der Entgeltumwandlung zahlen Arbeitnehmer einen Teil ihres Bruttoeinkommens in eine betriebliche Altersversorgung. Dadurch verringert sich das zu versteuernde Einkommen, wodurch Arbeitnehmer Steuern- und Sozialabgaben sparen. Zinseszinseffekt Auf bereits verdiente Zinsen werden neue Zinsen berechnet. Dies führt zu einem exponentiellen Wachstum des investierten Kapitals über die Zeit.
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