Das erwartet Sie hier
Welche Vermögensverwaltung per App es 2026 gibt, was Robo-Advisor kosten, wie sie in den aktuellen Tests abschneiden und wann ein Portfoliomanager die bessere Wahl ist.
Inhalt dieser SeiteDas Wichtigste in Kürze
- Robo-Advisor gibt es ab wenigen Euro, ihre Gebühr liegt laut Anbietern meist zwischen 0,25 % und 1,035 % im Jahr plus Fondskosten.
- In den Tests 2026 liegen Quirion bei Börse Online sowie Cominvest und Growney bei DISQ und ntv vorn.
- Finanztip empfiehlt seit September 2026 keinen Robo-Advisor mehr, Stiftung Warentest hält sie für Anfänger nicht geeignet.
- Unsere digitale Vermögensverwaltung ab 10.000 € ist kein Robo-Advisor: Hier entscheiden Portfoliomanager.
Was ist eine Vermögensverwaltung per App?
Eine Vermögensverwaltung per App ist meist ein Robo-Advisor: Sie beantworten online einen Fragebogen, danach legt der Anbieter Ihr Geld nach festen Regeln an, überwiegend in ETFs. Über die App sehen Sie Ihr Depot, zahlen ein und aus und ändern Ihre Sparrate. Daneben gibt es Apps, die nur Ihr Vermögen anzeigen, und Plattformen für Social Trading.
Apps für die Vermögensverwaltung
| Art der App | Was sie tut | Wer entscheidet | Für wen sie passt |
|---|---|---|---|
| Robo-Advisor | Legt Ihr Geld nach festen Regeln an, meist in ETFs | Ein Regelwerk nach Ihrem Fragebogen | Kleinere Beträge und Sparpläne |
| Digitale Vermögensverwaltung mit Portfoliomanagement | Depot online, Anlage durch Portfoliomanager | Menschen im Portfoliomanagement | Größere Beträge, bei von Buddenbrock ab 10.000 € |
| Vermögensübersicht | Zeigt Konten, Depots und Immobilien in einer App | Sie selbst, die App legt nichts an | Überblick über das Gesamtvermögen |
| Social Trading | Sie folgen Strategien anderer Nutzer | Sie selbst | Nur mit Erfahrung und Bereitschaft zu Verlusten |
Ein Robo-Advisor ist eine erlaubnispflichtige Vermögensverwaltung, auch wenn ein Algorithmus die Arbeit macht. Die BaFin prüft jedes Angebot einzeln; entscheidet der Anbieter selbst über die Anlage, braucht er eine Erlaubnis für die Finanzportfolioverwaltung (Quelle: BaFin). Ihre Wertpapiere liegen in einem Depot bei einer Depotbank und bleiben Ihr Eigentum.
Die Verbraucherseite ist kritischer geworden. Finanztip empfiehlt seit September 2026 keinen Robo-Advisor mehr und begründet das mit den Kosten (Quelle: Finanztip). Stiftung Warentest hält Robo-Advisor für Anlageanfänger nicht für geeignet. Wer nur einen Sparplan auf einen breiten Weltindex braucht, kommt mit einem ETF-Sparplan in Eigenregie oft günstiger hin.
Für größere Summen stellen wir Ihnen weiter unten unsere digitale Vermögensverwaltung ab 10.000 Euro vor, bei der Portfoliomanager entscheiden. Einen Überblick über Banken und klassische Vermögensverwalter gibt unsere Seite Anbieter der Vermögensverwaltung, alle Testergebnisse stehen unter Vermögensverwaltung im Test.
Welche Robo-Advisor mit App gibt es 2026?
2026 bieten in Deutschland vor allem Banken und Fondsgesellschaften wie Quirin Privatbank, Deka und Union Investment sowie Fintechs wie Growney und Ginmon und die Scalable Capital Bank eine digitale Vermögensverwaltung mit App an. Die Gebühr der Anbieter liegt laut eigener Website meist zwischen 0,25 und 1,035 Prozent im Jahr, dazu kommen rund 0,1 bis 0,25 Prozent Fondskosten.
Vermögensverwaltungen mit App im Überblick
| Anbieter | Einstieg laut Anbieter | Gebühr pro Jahr laut Anbieter | Testergebnis 2026 |
|---|---|---|---|
| Quirion | Einmalanlage ohne Mindestbetrag, Sparplan ab 25 € | 0,48 % All-in-Fee | Börse Online: Top (95,4); DISQ: Sehr gut (84,8) |
| Bevestor | 500 € einmalig oder 25 € im Monat | 0,6 % | Börse Online: Top (95,1); DISQ: Sehr gut (86,7) |
| Growney | Einmalanlage ab 500 €, Sparplan ab 25 € | Ab 0,38 % | Börse Online: Top (94,5); DISQ: Sehr gut (87,5) |
| Ginmon | Keine Mindestanlage, Sparplan ab 1 € | 0,75 %, ab 1 Million € 0,60 % | Börse Online: Top (94,2); DISQ: Sehr gut (86,5) |
| Scalable Capital (Scalable Wealth) | Sparplan ab 20 € | 0,75 % bis 100.000 €, 0,69 % bis 500.000 €, 0,49 % darüber | Börse Online: Top (91,6) |
| VisualVest | Ab 25 € | 0,6 % | Börse Online: Top (91,5); DISQ: Sehr gut (86,3) |
| Cominvest | Nennt keine Mindestanlage auf der Produktseite | 0,75 % | DISQ: Sehr gut (87,6); Börse Online: Sehr gut (88,4) |
| Solidvest | Ab 10.000 € | 1,035 % bis 0,635 % plus 10 % Gewinnbeteiligung | DISQ: Sehr gut (85,3) |
| Fintego | Nennt keine Mindestanlage | 0,90 % unter 10.000 €, darüber gestaffelt | DISQ: Sehr gut (80,1); Börse Online: Sehr gut (85,8) |
| Whitebox | Nennt keine Mindestanlage | 0,35 % bis 0,95 % je nach Strategie | DISQ: Sehr gut (82,6); Börse Online: Sehr gut (85,3) |
| Oskar | Sparplan ab 25 € | 1,0 %, ab 10.000 € 0,8 % | DISQ: Gut (78,5) |
| Deutsche Bank Robin | Ab 500 € | 0,75 % | Nicht gelistet |
Die Konditionen stammen von den Websites der Anbieter, abgerufen am 13.10.2026, bei Robin aus dem Preis- und Leistungsverzeichnis der Deutschen Bank mit Stand 01.10.2026. Die Fondskosten kommen meist hinzu. Testergebnisse aus der Kundenerlebnis-Studie von DISQ und ntv 2026 und dem Robo-Test des Deutschen Kundeninstituts für Börse Online 2026, „Nicht gelistet“ heißt: in keiner der beiden Listen.
Scalable Capital
Scalable Capital ist seit dem 10.09.2025 selbst eine Bank mit Erlaubnis für das Einlagengeschäft und die Finanzportfolioverwaltung. Die Vermögensverwaltung Scalable Wealth startet mit einem Sparplan ab 20 Euro. Die Gebühr sinkt mit der Anlagesumme von 0,75 auf 0,49 Prozent, laut Anbieter als Rabatt „bis auf Weiteres“. Die ETFs kosten ab 0,12 Prozent im Jahr.
Scalable Capital verwaltet auch die Portfolios für Partner, etwa ING Smart Invest und die App Oskar. Im Robo-Test von Börse Online 2026 erhielt Scalable Capital die Note „Top“ mit 91,6 Punkten. In der Kundenerlebnis-Studie von DISQ und ntv war Scalable Capital nicht unter den zwölf getesteten Anbietern.
Robin
Robin ist die digitale Vermögensverwaltung der Deutschen Bank und beginnt bei 500 Euro. Die Pauschale beträgt 0,75 Prozent im Jahr einschließlich Mehrwertsteuer und deckt Verwaltung und Wertpapiergeschäfte ab. Dazu kommen laut Preisverzeichnis im Mittel 0,15 Prozent Kosten der ETFs (Stand 01.10.2026). In den Robo-Tests von DISQ und Börse Online 2026 ist Robin nicht gelistet.
Oskar
Oskar ist eine App für langfristiges Sparen, Sparpläne beginnen bei 25 Euro im Monat. Die Gebühr beträgt 1,0 Prozent unter 10.000 Euro und 0,8 Prozent darüber, dazu kommen rund 0,14 Prozent für die ETFs. Die Portfolios verwaltet Scalable Capital, das Depot liegt bei der Baader Bank. Sparpläne lassen sich für einzelne Familienmitglieder anlegen, auch für Kinder.
Im Kundenerlebnis-Test von DISQ und ntv 2026 erhielt Oskar mit 78,5 Punkten das Urteil „gut“. Oskar war damit der einzige der zwölf getesteten Robo-Advisor ohne „sehr gut“. Im Robo-Test von Börse Online 2026 ist Oskar nicht gelistet.
Whitebox
Whitebox nennt auf der Website keine Mindestanlage. Die Gebühr beträgt in der Variante BASIS 0,35 Prozent, in der Variante PRO je nach Anlagesumme 0,95 bis 0,35 Prozent im Jahr. Hinter Whitebox steht laut Anbieter keine Bank und kein Finanzkonzern, das Unternehmen hat eine eigene Erlaubnis als Wertpapierinstitut.
Whitebox erhielt 2026 bei DISQ und ntv 82,6 Punkte und das Urteil „sehr gut“, bei Börse Online 85,3 Punkte und ebenfalls „sehr gut“. Die frühere Partnerschaft mit der Volkswagen Bank nennt Whitebox heute nicht mehr.
Was wurde aus moneyfarm und investify?
Moneyfarm hat sein Geschäft in Deutschland aufgegeben, die deutsche Website ist nicht mehr erreichbar (Stand 13.10.2026). Investify bietet keine Vermögensverwaltung für Privatkunden mehr an, sondern nur noch eine Plattform für Banken, Versicherer und Vermögensverwalter, dazu einen Zugang für Bestandskunden. Beide Anbieter stehen deshalb nicht mehr in der Übersicht.
Welche Robo-Advisor liegen in den Tests 2026 vorn?
Im Robo-Test 2026 des Deutschen Kundeninstituts für Börse Online liegt Quirion mit 95,4 von 100 Punkten vorn. Im Kundenerlebnis-Test von DISQ und ntv gewinnen Cominvest bei den Banken mit 87,6 Punkten und Growney bei den Fintechs mit 87,5 Punkten. Die Rendite bewertet keiner der beiden Tests.
Testsieger bei Börse Online
Das Deutsche Kundeninstitut hat für Börse Online von Mai bis Juli 2026 Robo-Advisor geprüft, die Anlagevorschläge direkt in fertige Portfolios umsetzen. Angebot und Konditionen zählen je 40 Prozent, der Kundenservice 20 Prozent. Von 17 Anbietern erhalten sechs die Note „Top“: Quirion, Bevestor, Growney, Ginmon, Scalable Capital und VisualVest (Quelle: Deutsches Kundeninstitut im Auftrag von Börse Online, Robo-Advisor-Test 2026).
Testsieger bei DISQ und ntv
Das Deutsche Institut für Service-Qualität (DISQ) hat für ntv zwölf Robo-Advisor mit Testkunden geprüft, sieben von Banken und fünf von Fintechs. Bewertet wurden Internetauftritt, Information und Einstieg sowie die Nutzung. Elf Anbieter erhalten „sehr gut“, darunter auch GLS Invest Digital mit 86,2 und Evergreen mit 86,4 Punkten (Quelle: DISQ).
Kosten im Test von Stiftung Warentest
Stiftung Warentest hat in Heft 7/2026 von Stiftung Warentest Finanzen 16 Robo-Advisor für einen Musteranleger mit 40.000 Euro untersucht. Die jährlichen Kosten einschließlich Fondskosten reichen von 0,31 Prozent bis über 2,60 Prozent (Quelle: Stiftung Warentest). Noten und Testsieger stehen hinter der Bezahlschranke von test.de. Methoden und Tabellen finden Sie unter Vermögensverwaltung im Test.
Mehr als ein Fragebogen: Portfoliomanager entscheiden
In unserer digitalen Vermögensverwaltung eröffnen Sie das Depot online, über die Anlage entscheidet unser Portfoliomanagement.
- Digital ab 10.000 Euro oder individuell ab 100.000 Euro
- Persönliches Gespräch mit dem Portfoliomanagement
- Keine Provisionen von Produktherstellern
Welche Apps zeigen Ihr gesamtes Vermögen?
Für eine Vermögensaufstellung brauchen Sie keine Vermögensverwaltung, sondern eine App, die Konten und Depots verschiedener Banken zusammenführt. Solche Apps zeigen Ihr Vermögen an einer Stelle, legen aber kein Geld für Sie an. Ein Beispiel ist Ownly aus Hamburg, das auch Immobilien und andere Vermögenswerte aufnimmt.
Ownly
Ownly führt Ihr Gesamtvermögen in einer Übersicht zusammen: Konten und Depots bei verschiedenen Banken, Immobilien und sonstige Vermögensgegenstände. Für Immobilien bietet die App über Partner eine Bewertung an, alle Daten lassen sich als Bericht im PDF herunterladen. Anbieter ist die OWNLY FinTech GmbH in Hamburg (Stand 13.10.2026).
Die App nennt sich selbst digitale Vermögensverwaltung, legt aber kein Geld an: Sie zeigt Ihr Vermögen, die Anlageentscheidungen treffen Sie oder Ihre Berater. Nach eigenen Angaben ist Ownly von der BaFin als Kontoinformationsdienst nach dem Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz reguliert. Mit Ownly Family gibt es eine Variante für das Familienvermögen, mit Ownly Advisor eine für Berater. Mehr zur Verwaltung großer Familienvermögen lesen Sie im Ratgeber Family Office.
Software für die private Vermögensverwaltung
Eine Software, die Ihr Geld kostenlos verwaltet, gibt es nicht: Wer Anlageentscheidungen für Sie trifft, braucht eine Erlaubnis und verlangt eine Gebühr. Kostenlos oder günstig sind dagegen Programme und Apps, die Ihre Konten und Wertpapiere nur anzeigen. Die Tests von DISQ und Börse Online prüfen Robo-Advisor, keine reine Übersichtssoftware.
Vorsicht bei Social Trading
Auf Plattformen wie wikifolio oder eToro verfolgen Sie die Anlageentscheidungen anderer Nutzer und bauen deren Portfolio nach. Das ist keine Vermögensverwaltung: Die Entscheidung, wem Sie folgen, treffen Sie selbst. Niemand prüft vorher, ob die Strategie zu Ihren Zielen und Ihrer Risikobereitschaft passt, wie es ein Vermögensverwalter tun muss.
Verlassen Sie sich nicht darauf, dass frühere Erfolge eines Anlegers sich fortsetzen. Eine gute Wertentwicklung der Vergangenheit sagt wenig über die Zukunft. Setzen Sie bei Social Trading nur Geld ein, dessen Verlust Sie verkraften können, und verteilen Sie es nicht auf eine einzige Strategie.
Robo-Advisor oder Portfoliomanager: Was passt zu Ihnen?
Ein Robo-Advisor passt zu Ihnen, wenn Sie kleinere Beträge oder Sparraten günstig und breit gestreut anlegen wollen und keine persönliche Beratung brauchen. Wollen Sie einen größeren Betrag anlegen und Entscheidungen an Menschen abgeben, ist eine Vermögensverwaltung mit Portfoliomanagement die Alternative, bei von Buddenbrock digital ab 10.000 Euro.
Unsere digitale Vermögensverwaltung ab 10.000 Euro
In der digitalen Vermögensverwaltung von Buddenbrock eröffnen Sie Ihr Depot online. Die Anlageentscheidungen trifft aber kein Algorithmus, sondern das Portfoliomanagement um Sascha Riemann und Carsten Faber. Grundlage ist das Allwetter-Portfolio aus ETFs, aktiv verwalteten Fonds, Edelmetallen und Rohstoffen, das je nach Marktlage stärker auf Aktien, Anleihen oder andere Anlagen setzt.
Ab 100.000 Euro gibt es die individuelle Vermögensverwaltung mit persönlicher Betreuung. Die Verwaltung übernimmt die Reuss Private Bank, die Beratung läuft über das Haftungsdach der BN und Partners Capital AG. Ihr Depot liegt bei einer Depotbank auf Ihren Namen. Wir nehmen keine Provisionen von Produktherstellern. Wie die Beratung abläuft, lesen Sie unter Beratung zur Vermögensverwaltung.
- Ein Robo-Advisor passt für Sparpläne und Beträge unter 10.000 Euro
- Ein Robo-Advisor passt, wenn Sie vor allem auf niedrige Kosten achten
- Ein Portfoliomanagement passt für größere Beträge mit festem Ansprechpartner
- Ein Portfoliomanagement passt, wenn sich die Strategie Ihrem Leben anpassen soll
Experten-Tipp:
Portfoliomanager und Leiter Vermögensverwaltung
„Eine App ist ein gutes Werkzeug, aber noch keine Strategie. Beim Robo-Advisor entscheiden Regeln, die aus Ihrem Fragebogen abgeleitet sind. In unserer digitalen Vermögensverwaltung eröffnen Sie das Depot zwar online, über die Anlage entscheiden aber Carsten Faber und ich. Für kleine Sparraten ist ein günstiger Robo-Advisor oft die bessere Wahl, das sage ich jedem ganz offen.“
Ihr Vermögen von Profis verwalten lassen
Sprechen Sie mit unserem Portfoliomanagement über Ihre Ziele und erhalten Sie ein kostenfreies Angebot.
- Persönliches Gespräch mit dem Portfoliomanagement
- Anlagestrategie nach Ziel und Risiko
- Depot auf Ihren Namen bei einer Depotbank
Häufige Fragen zur Vermögensverwaltung per App
Welche App ist die beste für die Vermögensverwaltung?
Eine beste App gibt es nicht, die Tests messen Unterschiedliches. Im Robo-Test von Börse Online 2026 liegt Quirion mit 95,4 Punkten vorn, im Kundenerlebnis-Test von DISQ und ntv Cominvest bei den Banken und Growney bei den Fintechs. Achten Sie neben dem Testergebnis auf die Gesamtkosten und die Mindestanlage.
Was kostet eine Vermögensverwaltung per App?
Die Gebühr der Anbieter liegt laut eigenen Websites meist zwischen 0,25 und 1,035 Prozent im Jahr, dazu kommen Fondskosten von rund 0,1 bis 0,25 Prozent. Laut Stiftung Warentest reichen die Gesamtkosten getesteter Robo-Advisor von 0,31 bis über 2,60 Prozent im Jahr.
Gibt es kostenlose Software für die Vermögensverwaltung?
Eine kostenlose Vermögensverwaltung gibt es nicht, denn wer Ihr Geld anlegt, verlangt eine Gebühr. Kostenlos oder günstig sind Apps, die Ihr Vermögen nur anzeigen. Wer selbst anlegt, findet ETF-Sparpläne ohne Ausführungsgebühr, etwa bei der ING mit kostenlosem Depot; die Kosten der ETFs zahlen Sie trotzdem.
Mit welcher App erstelle ich eine Vermögensaufstellung?
Für eine Vermögensaufstellung eignen sich Apps, die Konten und Depots verschiedener Banken zusammenführen. Ownly nimmt zusätzlich Immobilien und sonstige Vermögenswerte auf und erstellt einen Bericht als PDF. Diese Apps zeigen Ihr Vermögen nur an, sie legen kein Geld für Sie an.
Was ist die Ownly App?
Ownly ist eine App der OWNLY FinTech GmbH aus Hamburg, die Ihr Gesamtvermögen in einer Übersicht zeigt: Konten und Depots verschiedener Banken, Immobilien und weitere Vermögenswerte. Nach eigenen Angaben ist sie bei der BaFin als Kontoinformationsdienst reguliert. Geld legt Ownly nicht für Sie an.
Gibt es eine App für die Fondsverwaltung?
Ja, Robo-Advisor sind im Kern eine Fondsverwaltung per App: Sie legen Ihr Geld in ETFs und teils aktiv verwaltete Fonds an und schichten regelmäßig um. Wie eine Vermögensverwaltung mit Fonds funktioniert und was sie kostet, lesen Sie im Ratgeber Vermögensverwaltung mit Fonds.
Was ist aus moneyfarm und investify geworden?
Moneyfarm hat sein Geschäft in Deutschland aufgegeben, die deutsche Website ist nicht mehr erreichbar. Investify bietet keine Vermögensverwaltung für Privatkunden mehr an, sondern eine Plattform für Banken, Versicherer und Vermögensverwalter sowie einen Zugang für Bestandskunden (Stand 13.10.2026).
Ist mein Geld bei einem Robo-Advisor sicher?
Ihre Wertpapiere liegen in einem Depot bei einer Depotbank und bleiben Ihr Eigentum, auch wenn der Anbieter in Schwierigkeiten gerät. Bargeld auf dem Verrechnungskonto schützt die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 Euro je Kunde und Bank. Vor Kursverlusten schützt Sie keine Sicherung.
Empfiehlt Finanztip einen Robo-Advisor?
Nein. Finanztip empfiehlt seit September 2026 keinen Robo-Advisor mehr und begründet das mit den Kosten. Auch Stiftung Warentest hält Robo-Advisor für Anlageanfänger nicht für geeignet. Für einen einfachen Sparplan ist ein ETF-Sparplan in Eigenregie oft günstiger.
Robo-Advisor oder Vermögensverwaltung mit Portfoliomanager: Was passt zu mir?
Ein Robo-Advisor passt zu kleineren Beträgen und Sparplänen, wenn Sie keine persönliche Beratung brauchen. Eine Vermögensverwaltung mit Portfoliomanagement lohnt sich eher bei größeren Summen und dem Wunsch nach einem festen Ansprechpartner. Bei von Buddenbrock beginnt sie digital bei 10.000 Euro.
Haben Sie alles gefunden?
Hier finden Sie weitere interessante Inhalte zum Thema:
Schnelle Frage, Kritik oder Feedback?
Wir helfen Ihnen gern. Professionelle Beratung von echten Menschen. Rufen Sie uns zum Ortstarif an oder schreiben Sie uns per E‑Mail.
