Versicherungs­schutz im Praktikum – Was Praktikanten beachten sollten

Foto von von Swantje Niemann
von Swantje Niemann
aktualisiert

Das erwartet Sie hier

Welchen Versicherungs­schutz Schüler, Studenten und Absolventen während ihrer Praktika brauchen und wann keine neuen Versicherungen nötig sind.

Inhalt dieser Seite
  1. Welche Versicherungen sind nötig?
  2. Versicherungen für Studentenpraktika
  3. Versicherungen für Schülerpraktika
  4. Tabelle: Wer braucht welche Versicherung?
  5. Versicherung über die Eltern
  6. Beispielfall: Interview mit Praktikantin
  7. Fazit

Das Wichtige in Kürze

  • Während eines Praktikums muss Versicherungs­schutz gewährleistet sein.
  • Dazu brauchen Praktikanten z.B. eine Kranken­-, Haftpflicht- und idealerweise noch eine Unfall­versicherung. Weitere Versicherungen können je nach Situation empfehlenswert sein.
  • Welche Versicherungen nötig sind und inwiefern sie bereits durch Familien­versicherungen abgedeckt sind, hängt von der Situation des Praktikanten und der Art des Praktikums ab.

Welche Versicherungen brauchen Praktikanten?

Viele Hochschul- und Fachhochschulstudenten müssen während ihrer Studienzeit verschiedene Pflichtpraktika absolvieren, um ihr Studium erfolgreich abzuschließen. Die Praktika dienen dem Erwerb von beruflichen Kenntnissen, Fertigkeiten und Erfahrungen und sollen die Studenten auf das Leben nach dem Studium vorbereiten.

Aber auch außerhalb des Studiums sind Praktika üblich: Schüler schnuppern in der Regel in der 9. Klasse in einen Beruf hinein, und für viele bietet es sich an, zwischen Schule und Studium, Arbeit oder Ausbildung ein Praktikum zu absolvieren.

Wichtige Versicherungen für Praktikanten

  • Kranken­­versicherung
  • Haftpflicht­versicherung
  • Unfall­versicherung
  • Rechtsschutz­versicherung je nach Bedarf

Dauert das Praktikum lange genug oder wird ausreichend bezahlt, kann es auch zu einer Versicherungs­pflicht in der Renten-, Pflege- und Arbeits­losen­versicherung führen. Um diese Versicherungen müssen sich die Praktikanten jedoch nicht selbst kümmern.

Praktika während des Studiums

Zwischenpraktikum

lesen

Die häufigste Form der vorgeschriebenen Praktika ist das sogenannte Zwischenpraktikum (weitere Infos erhalten Sie bei der DAK), das von der Studien- oder Prüfungsordnung vorgesehen wird und innerhalb der Semester stattfindet. Der Student ist demnach während der Absolvierung des Praktikums an der entsprechenden Bildungseinrichtung immatrikuliert.

Für diese Form des Praktikums besteht zunächst einmal keine Versicherungs­pflicht als Arbeitnehmer in der Kranken­-, Pflege-, Renten und Unfall­versicherung. Weder die Dauer des Studentenpraktikums, noch die Höhe des Entgelts spielen diesbezüglich eine Rolle.
Ausnahme: In der Renten­versicherung besteht Versicherungs­pflicht für freiwillige Zwischenpraktika, wenn das Entgelt 450 Euro monatlich und die Dauer des Praktikums die einer kurzfristigen Beschäftigung überschreiten.

Der Student ist über die bestehende Familien­versicherung (GKV) weiterhin kranken- und unfallversichert, soweit er das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, es sei denn er hat die Möglichkeit einer privaten Versicherung wahrgenommen.

Vor- oder Nachpraktikum gegen Entgelt

lesen

Neben dem Zwischenpraktikum kann auch ein Vorpraktikum bzw. Nachpraktikum von der Studien- und Prüfungsordnung vorgesehen sein. Bei einem Vor- oder Nachpraktikum (schauen Sie für weitere Informationen auf der TK-Website vorbei) ist der Student nicht an der Hochschule oder Universität immatrikuliert und hat das Studium noch nicht begonnen bzw. bereits abgeschlossen.

Für die ­versicherungs­rechtliche Beurteilung ist es entscheidend, ob der Praktikant eine Vergütung erhält oder nicht. Erfolgt das Praktikum gegen Entgelt, so besteht die Versicherungs­pflicht als Arbeitnehmer in der Kranken­- und Pflege­versicherung sowie in der Renten- und Arbeits­losen­versicherung. Eventuell greift hier jedoch noch die Familien­versicherung.

Freiwilliges Praktikum nach Studienabschluss

lesen

Viele Absolventen entscheiden sich nach dem Ende ihres Studiums für ein Praktikum, entweder zur Orientierung oder auch als Einstieg in ein Unternehmen. Mit der Exmatrikulation endet die Versicherungs­pflicht als Studierender, soweit keine private Kranken­­versicherung bestanden hat. Um auch weiterhin krankenversichert zu sein, kann der ehemalige Student sich zunächst freiwillig in der gesetzlichen Kranken­kasse versichern.

Die Familien­versicherung bis zum 25. Lebensjahr besteht nur dann weiter, wenn der Versicherte jünger als 23 Jahre ist und keiner Erwerbs­tätigkeit nachgeht. Absolviert ein freiwilliger Praktikant sein Praktikum ohne Entgelt oder ist er geringfügig beschäftigt, so ist er als Arbeitnehmer ­versicherungs­frei und es ändert sich hinsichtlich der ­versicherungrechtlichen Beurteilung nichts.

Bei einer geringfügigen Beschäftigung ist der Arbeitgeber jedoch verpflichtet, einen Pauschalbeitrag in die Kranken­kasse einzuzahlen. Überschreitet die Vergütung 450 Euro, so ist der Praktikant als Arbeitnehmer ­versicherungs­pflichtig. Die Pflichtbeiträge werden je zur Hälfte vom Arbeitgeber und dem freiwilligen Praktikanten bezahlt.

Sonder­vorschrift für unentgeltliche Vor- / Nachpraktika

lesen

Erfolgt das entsprechende Praktikum jedoch unentgeltlich, so ist der Praktikant kein kranken- und pflege­versicherungs­pflichtiger Arbeitnehmer. Aufgrund einer Sonder­vorschrift besteht jedoch eine Pflichtmitgliedschaft bei einer gesetzlichen Kranken­kasse, soweit kein Versicherungs­schutz durch eine bestehende Familien­versicherung gewährleistet ist.

Grundsätzliche Versicherungs­pflicht in der Arbeits­losen- und Renten­versicherung

In der Arbeits­losen- und Renten­versicherung besteht die Versicherungs­pflicht unabhängig von der Zahlung eines Entgelts. Der Praktikant hat den Status eines Berufs­auszubildenden, wobei die Beiträge allein vom Arbeitgeber zu zahlen sind.

Praktika während oder nach der Schulzeit

Schülerpraktika werden von Schulen initiiert und dienen als Orientierungshilfe für die spätere Berufs­wahl. Ein Schülerpraktikum ohne Entgelt ist grundsätzlich ­versicherungs­frei, auch dann, wenn vom Arbeitgeber ein Taschengeld als Anerkennung gezahlt wird. Die Schüler sind über die Familien­versicherung der Eltern gesetzlich krankenversichert bzw. über einen eigenen Vertrag privat versichert, soweit die Eltern über eine private Kranken­­versicherung abgesichert sind.
Schüler sind zudem gesetzlich unfallversichert. Die Unfall­versicherung gilt jedoch nur für Unfälle während der Arbeit sowie Wegeunfälle. Haben die Eltern ihr Kind zusätzlich über eine private Unfall­versicherung versichert, so umfasst der Versicherungs­schutz sowohl das Berufs­-, als auch das Privatleben.

Arbeits­losen- und Renten­versicherung

Für die Arbeits­losen­versicherung gilt ebenso wie für die Renten­versicherung die 450-Euro-Grenze. Dementsprechend ist ein freiwilliger Praktikant ­versicherungs­frei, soweit es sich um eine geringfügige Beschäftigung oder ein unbezahltes Praktikum handelt. Bei einem Verdienst über der Grenze gilt die Versicherungs­pflicht als Arbeitnehmer und die Beträge werden zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber aufgeteilt.

Überblick: Welche Versicherung für welchen Praktikumstyp?

ArtKranken­­versicherungUnfall­versicherungHaftpflicht­versicherung
Zwischenpraktikumbis 25 Jahre über die Familien­versicherung (GKV), oder über die private Kranken­­versicherung, bei Verdienst über 405 Euro erlischt Familien­versicherungs­­schutz und der Praktikant muss sich selbst versichernPrivate Unfall­versicherung/ gesetzliche Unfall­versicherung bei Pflichtpraktikumüber die elterliche Haftpflicht­versicherung oder eigene Haftpflicht­versicherung
Vor- oder Nachpraktikum mit Entgeltbis 25 Jahre über die Familien­versicherung (GKV), oder über die private Kranken­­versicherung, ab dem 25. Lebensjahr muss der Praktikant sich selbst über eine gesetzliche Kranken­kasse versichern, der Pflichtbeitrag wird je nachdem, ob es sich um ein Pflichtpraktikum handelt und wie hoch das Entgelt ist, anteilig oder vollständig vom Arbeitgeber übernommenPrivate Unfall­versicherungüber die elterliche Haftpflicht­versicherung oder eigene Haftpflicht­versicherung
Vor- oder Nachpraktikum ohne Entgeltbis 25 Jahre über die Familien­versicherung (GKV), oder über die private Kranken­­versicherung, ab dem 25. Lebensjahr muss der Praktikant sich selbst über eine gesetzliche Kranken­kasse versichern, der Arbeitgeber bezahlt einen Pauschalbeitrag.Private Unfall­versicherungüber die elterliche Haftpflicht­versicherung oder eigene Haftpflicht­versicherung
freiwilliges Praktikum nach Studienabschluss ohne Entgeltüber eine gesetzliche Kranken­kasse, der Arbeitgeber bezahlt einen PauschalbeitragPrivate Unfall­versicherung/ gesetzliche Unfall­versicherungüber die elterliche Haftpflicht­versicherung oder eigene Haftpflicht­versicherung
freiwilliges Praktikum nach Studienabschluss mit Entgeltüber eine gesetzliche Kranken­kasse, bis 450 Euro zahlt der Arbeitgeber einen Pauschalbeitrag, bei einem Verdienst darüber wird der Pflichtbeitrag jeweils anteilig vom Arbeitgeber und Arbeitnehmer übernommenPrivate Unfall­versicherungüber die elterliche Haftpflicht­versicherung oder eigene Haftpflicht­versicherung
Schülerpraktikumüber die Familien­versicherung (GKV) der Eltern, oder über die private Kranken­­versicherungPrivate Unfall­versicherung/ gesetzliche Unfall­versicherungüber die elterliche Haftpflicht­versicherung
Praktikum nach Schulabschlussüber die Familien­versicherung/ private Kranken­­versicherung (Ausnahme: längerfristige Beschäftigung mit Entgelt über 450 € im Monat)Private Unfall­versicherungüber die elterliche Haftpflicht­versicherung (bei geringfügigem/keinem Entgelt) oder eigene Haftpflicht­versicherung
Auslands­praktikumüber die GKV oder PKV, gegebenenfalls über eine zusätzliche Auslands­kranken­­versicherungPrivate Unfall­versicherungüber die elterliche Haftpflicht­versicherung oder eigene Haftpflicht­versicherung

Wann reicht die Versicherung der Eltern bzw. die gesetzliche Versicherung?

Wer ein Praktikum absolviert, braucht zwar einige Versicherungen. Gerade jüngere Praktikanten, die noch bei ihren Eltern wohnen, können sich jedoch in vielen Fällen zurücklehnen, da der Versicherungs­schutz ihrer Familie sich auch auf sie erstreckt.

Kranken­­versicherung

Über Ihre Eltern in der GKV familienversichert sind Kinder, die

  • unter 25 sind
  • ihr erstes Studium (Bachelor, bzw. Bachelor und unmittelbar daran anschließender Master) noch nicht abgeschlossen haben
  • noch kein eigenes Einkommen über der Geringfügigkeitsgrenze haben

Privatpatienten haben von Anfang an eigene Policen bzw. bis zu einem bestimmten Alter eine Versicherung, die an die ihrer Eltern angeschlossen ist.

Unfall­versicherung

Der Versicherungs­schutz durch eine Familienunfall­versicherung umfasst in der Regel nur Kinder bis zum 18. Lebensjahr. Studenten brauchen daher eine eigene Unfall­versicherung. Die gesetzliche Unfall­versicherung sichert Praktikanten einen gewissen Versicherungs­schutz zu, aber nur in engen Grenzen: Es muss sich um ein unbezahltes Praktikum oder ein Pflichtpraktikum der Schule oder Universität handeln. Nicht versichert sind freiwillige Auslands­praktika, auch wenn sie bei deutschen Firmen absolviert werden. Der Schutz gilt nur am Arbeits­platz bzw. auf dem direkten Weg dorthin. Um Versicherungs­lücken zu schließen empfiehlt sich eine zusätzliche private Unfall­versicherung.

Zusätzliche Absicherung beim Auslands­praktikum

lesen

Für Praktikanten, die ihr Praktikum im Ausland absolvieren möchten, empfiehlt es sich, eine zusätzliche private Auslands­kranken­versicherung abzuschließen, um im Krankheits­fall ausreichend geschützt zu sein und immense Kosten zu vermeiden. Prinzipiell sind die Praktikanten jedoch auch im Ausland über die GKV oder PKV weiterhin krankenversichert. Ebenso empfiehlt sich auch eine private Unfall­versicherung, da der Versicherungs­schutz hier weltweit greift. Wer sich als Praktikant im Ausland rundum absichern möchte, hat die Möglichkeit eine komplette Auslands­zeit-Versicherung abzuschließen, die für den Auslands­aufenthalt sowohl die Reise- und Unfall­versicherung, als auch die Haftpflicht­versicherung umfasst.

Haftpflichtschutz weltweit

Wer als Student eine Haftpflicht­versicherung abschließt, sollte darauf achten, dass der Versicherungs­schutz weltweit gilt. Insbesondere dann, wenn ein Auslands­praktikum oder -semester geplant ist.

Haftpflicht­versicherung

Über ihre Eltern ­haftpflichtversichert sind meist Kinder, die

  • nicht verheiratet sind
  • ihren Hauptwohnsitz noch bei den Eltern haben
  • im ersten Studium/der ersten Ausbildung/einem freiwilligen ökologischen oder sozialen Jahr sind

Überprüfen Sie ihre Versicherungs­unterlagen, da die Bedingungen hier von Versicherer zu Versicherer variieren.

Haftpflicht­versicherung: ein Muss für Studenten

Grundsätzlich sollte jeder Student eine private Haftpflicht­versicherung abschließen, soweit dieser nicht mehr durch die elterliche Versicherung geschützt ist. Viele Haftpflicht­versicherungen für Studenten enthalten einen Schutz, der die Zeit des Praktikums umfasst.

Zumeist gelten jedoch bestimmte Sonder­regelungen sowie Einschränkungen, zum Beispiel in Bezug auf die Praktikumsdauer und den Ort, an dem der Schaden entstanden ist. Darüber hinaus beschränken die Gesellschaften oftmals auch die Versicherungs­summe. Eine Rechtsschutz­versicherung für Studenten ist weniger wichtig, aber kann sich als nützlich erweisen, falls es zu einem Rechtsstreit mit dem Arbeitgeber kommt.

Rechtsschutz­versicherung

Studenten und Auszubildende

  • unter 15
  • ohne eigene Einkünfte
  • die bei den Eltern gemeldet
  • und unverheiratet sind

können über diese kostenlos in der Rechtsschutz­versicherung im Familientarif mitversichert sein. Die Rechtsschutz­versicherung ist während des Praktikums weitaus weniger wichtig als die Kranken­- oder Haftpflicht­versicherung, aber falls es zum Streit mit dem Arbeitgeber kommt, kann sie hilfreich sein.

Beispielfall der Praktikantin Jessica Lutschak aus Berlin

Stell dich doch erst einmal kurz vor: Wie heißt Du? Wie alt bist Du? Und woher kommst Du?

Jessica Lutschak: Ich heiße Jessica Lutschak und bin 24 Jahre alt. Seit Kurzem wohne ich in Berlin, ursprünglich komme ich aus Rostock.

Seit wann arbeitest Du bei Urlaubsheld und in welcher Position?

Jessica Lutschak: Ich arbeite seit Oktober 2015 als freiwillige Praktikantin bei Urlaubsheld. Davor war ich Studentin und habe meinen Master in Germanistik gemacht.

Handelt es sich dabei um ein bezahltes oder ein unentgeltliches Praktikum?

Jessica Lutschak: Das Praktikum wird vergütet.

Hast Du Dir vor dem Praktikum schonmal Gedanken über Deinen Versicherungs­schutz gemacht?

Jessica Lutschak: Mit dem Thema Kranken­­versicherung habe ich mich, mehr oder weniger zwangsläufig, auch schon vor meinem Praktikum beschäftigt. Schon während meines Studiums habe ich immer wieder Post von meiner Kranken­­versicherung bekommen, die von mir wissen wollte was ich nach meinem Studium machen werde. Als ich dann wusste, dass ich ein Praktikum machen werde, war es für mich schwierig, die nötigen Informationen zu finden. Ich wusste nur, dass ich nach meinem Abschluss nicht mehr über die Familien­versicherung abgesichert bin, aber nicht wie viel ich zahlen muss. Natürlich habe ich mir auch Gedanken darüber gemacht, den Anbieter zu wechseln, mich am Ende dann aber doch dagegen entschieden.

Denkst Du, dass Du ausreichend versichert bist? Welche Versicherungen hast Du oder von welchen weißt Du?

Jessica Lutschak: Grundsätzlich denke ich schon, dass ich ausreichend versichert bin. Um eine Hausrat­versicherung habe ich mich bisher ehrlich gesagt noch nicht gekümmert, weil ich in einer WG zur Untermiete wohne und gar nicht so recht weiß, wie es in dem Fall mit meinem Versicherungs­schutz aussieht. Ich weiß auch, dass es außerdem noch eine KFZ-Versicherung und eine Zahnzusatz­versicherung gibt. Ich habe aber kein Auto und auch eine Zahn­versicherung halte ich nicht für nötig.

Versicherungs­makler Alexander Vorgerd von transparent-beraten.de: Da Jessica in einer WG wohnt, empfehle ich ihr, eine Hausrats­versicherung für alle WG-Mitglieder abzuschließen, da eine einzelne “Zimmer­versicherung” nur für das entsprechende Zimmer gilt und nicht für die ganze Wohnung. Außerdem sollte sie auf jeden Fall eine Haftpflicht­versicherung und eine Berufs­unfähigkeits­versicherung abschließen, da beide zu den elementaren Versicherungen gehören, die ein junger Mensch haben sollte. Eher ist hierbei noch auf die Berufs­unfähigkeits­versicherung zu verzichten aber eine Haftpflicht­versicherung sollte prinzipiell jeder haben. Diese kostet in der Regel auch nicht mehr als 50 Euro im Jahr.

Fazit

Praktikanten brauchen umfassenden Versicherungs­schutz. Dieser geht allerdings nicht weit über die Versicherungen hinaus, die man ohnehin haben sollte, und kann zu einem Großteil oder sogar vollständig durch Familien­versicherungen abgedeckt sein.

Haben Sie alles gefunden?

Schnelle Frage, Kritik oder Feedback?

Wir helfen Ihnen gerne. Professionelle Beratung von echten Menschen. Rufen Sie uns zum Ortstarif an oder schreiben Sie uns per E–Mail.

Foto von Katharina Tennius
Katharina Tennius
Ihre Ansprechpartnerin