Erfahrungen & Bewertungen zu transparent-beraten.de GmbH
Transparent-Beraten logo
ic_local_phone_black_24px Created with Sketch.
sandwich Created with Sketch.
Wir beraten Sie gern!

Unsere Berater freuen sich von Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr (oder nach Vereinbarung) auf Ihre Fragen.

030 – 120 82 82 8 kontakt@transparent-beraten.de
Zweigstellen
Deutschlandweit in Bayern, NRW, Niedersachsen etc. Alle Zweigstellen ›

Versicherungsschutz für Elektroautos: Welche Besonderheiten müssen beachtet werden?

Bis zum Jahr 2020 sollen eine Million Elektroautos auf deutschen Straßen unterwegs sein, so der Plan der Bundesregierung. Bei vielen Verbrauchern herrscht jedoch eine gewisse Unsicherheit und das nicht nur in Bezug auf die Antriebsart und den Preis, sondern auch was einen entsprechenden Versicherungsschutz angeht. Doch nicht nur die Käufer müssen sich auf das neue Modell einstellen, sondern auch die Versicherungsindustrie.

Fehlende Erfahrungswerte erschweren die Entwicklung

Spezielle Versicherungstarife für Elektrofahrzeuge gibt es bislang nur selten, was vor allem an den mangelnden Erfahrungswerten liegt. Trotz der Zuwachsrate von 60 Prozent von 2013 zum darauf folgenden Jahr, gab es 2014 nur 12.000 Elektroautos und 86.000 Hybridfahrzeuge in Deutschland und das von insgesamt 44 Millionen zugelassenen PKW. Dazu kommt, dass es sich bei den Käufern bislang hauptsächlich um Unternehmen und Behörden handelt und nicht um Privatpersonen.

Entscheidend ist das Schadenrisiko

Die meisten Versicherungen, die einen speziellen Schutz für Elektroautos anbieten, orientieren sich bei der Einstufung der Elektroautos an gängigen Fahrzeugen, die ähnliche Merkmale aufweisen und schon eine längere Zeit auf dem Markt sind. Entscheidend für die Gestaltung der Police ist schlussendlich nicht die Antriebsart, sondern vor allem das mit dem Fahrzeug verbundene Schadensrisiko.

Besonderheiten von Elektroautos
Das besondere an Elektroautos ist, wie der Name schon sagt, dass sie, anders als herkömmliche PKW, mittels elektrischer Energie angetrieben werden. Eine spezielle Batterie versorgt den Elektromotor mit Strom. Zwei große Vorteile der Fahrzeuge sind die nahezu lautlose Fahrweise sowie der geringere Schadstoffausstoß.

Objektive Risikomerkmale: Regional- und Tipklasse

In Bezug auf die Versicherungsprämie ist prinzipiell die Regional- und die Typklasse einflussreich. Die Regionalklasse ist abhängig von der Eintrittswahrscheinlichkeit eines Schadensfall in dem entsprechenden Zulassungsbezirk, während sich die Typklasse auf die Schadensquote des Automodells bezieht. Außerdem sind weitere Faktoren von Bedeutung, wie zum Beispiel wie viele Schadensfälle der Fahrzeughalter bereits verursacht hat und ob das Auto hauptsächlich in der Stadt oder in ländlichen Regionen gefahren wird.

Mehr Unfälle mit E-Autos?
Zu den bislang ungeklärten Fragen gehört auch, ob Elektroautos über- oder aber unterdurchschnittlich viele Unfälle verursachen. Dass die PKW besonders leise fahren ist zum einen ein Vorteil, zum anderen aber auch ein erhöhtes Risiko für Fußgänger und Fahrradfahrer. Zudem werden die Fahrzeuge hauptsächlich im Stadtverkehr eingesetzt, wo das Unfallrisiko deutlich höher ist, auch wenn die Folgen zumeist weniger schwerwiegend sind.

Teurere Kfz-Versicherung für Elektrofahrzeuge

Das Vergleichsportal Verivox hat im Auftrag von FOCUS Online ermittelt, inwiefern sich die Kosten für eine Kfz-Versicherung für ein E-Auto und einen vergleichbaren Benziner unterscheiden. Es zeigt sich, dass der Versicherungsschutz für das Elektromodell in drei von vier Fällen teurer ausfällt. Der Unterschied macht sich vor allem in den Prämien der Vollkasko-Versicherung bemerkbar. Die Kaskoversicherung für einen BMW 114 kostet durchschnittlich beispielsweise 207 Euro, für den vergleichbaren E-BMW i3 müssen im Schnitt 211 Euro eingeplant werden. Der Grund besteht darin, dass die Anschaffungskosten höher sind und dementsprechend auch die Kosten im Schadensfall.

Den Akku mitversichern?
Das Kernstück eines Elektroautos ist der Akku, der an einer entsprechenden Ladesäule aufgetankt werden kann. Versicherungsnehmer sollten beim Vertragsabschluss dringend darauf achten, dass der Akku mitversichert ist, ebenso wie mögliche Bedienfehler. Auch die Abschleppkosten sollten abgesichert sein, da diese bei Elektroautos deutlich höher ausfallen können und das Abschleppen keinesfalls selbst durchgeführt werden sollte. Der Grund ist, dass durch die an den Achsen erzeugte Energie eine Überhitzung und somit schwere Beschädigung des Akkus verursacht werden kann.

Positive Zukunftsprognosen

Aus einem Bericht der Finanzanalyse-Experten von Bloomberg New Energy Finance (BNEF) geht hervor, dass die Preise für Elektroautos künftig deutlich sinken könnten, was zu höheren Marktanteilen führen würde. Bislang ist der hohe Kaufpreis ein entscheidender Nachteil der E-Autos, von dem sich viele Interessenten abschrecken ließen. Die Analysten prognostizieren jedoch deutlich sinkende Preise für Batterien und damit auch bezahlbare Elektromodelle. Ob und wann der Aufschwung tatsächlich Realität wird, muss die weitere Entwicklung in der E-Mobilität zeigen.

Newsletter - Wir halten Sie auf dem Laufenden!
Unser Newsletter versorgt Sie mit Infos rund um das Thema Versicherungen.

Sie können sich jederzeit abmelden, indem Sie auf den Link in der Fußzeile unserer E-Mails klicken. Informationen zu unseren Datenschutzpraktiken finden Sie hier.
ein Service von