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Gut abgesichert ins Ehrenamt starten – Welche Versicherungen sind notwendig?

In Deutschland gehen mehr als 14 Millionen Menschen einer ehrenamtlichen Tätigkeit nach. Im Zuge dessen kann es vorkommen, dass man von Ihnen angemessenen Versicherungsschutz fordert. Doch welche Absicherung benötigen Sie für Ihr Ehrenamt?

Ehrenamt in Deutschland

Das Ehrenamt in Deutschland besitzt eine lange Tradition, die bis in das 19. Jahrhundert reicht. Zur Zeit übernehmen etwa 36 Prozent aller Deutschen über 14 Jahre eine gesellschaftliche Aufgabe. Ob nun die Versorgung von Pflegebedürftigen (zur Pflegeversicherung), Umweltschutz oder als Trainer im Sportverein – wer sich dem Bereich der ehrenamtlichen Arbeit widmen möchte, dem bieten sich zahlreiche Einsatzmöglichkeiten.

Gründe so unterschiedlich wie die Ehrenamtlichen selbst

Im Allgemeinen handelt es sich bei den Ehrenamtlichen um Personen aus der gesellschaftlichen Mittelschicht, die zudem berufstätig und gut ausgebildet sind. Die Gründe zur Übernahme einer freiwillig engagierten Tätigkeit liegen insbesondere in der individuellen und persönlichen Entfaltung des Menschen begründet. Demnach verbinden Engagierte mit dem Ehrenamt in Deutschland Motive wie Spaß an der Arbeit, Möglichkeit den eigenen Horizont zu erweitern, erlernen neuer Fähigkeiten und Engagement für das Gemeinwohl.

Gesetzlicher Unfallversicherungsschutz für die Ausübung eines Ehrenamts

Erhalten Ehrenamtliche keine Vergütung für ihre gemeinnützige Tätigkeit, so genießen sie seitens der gesetzlichen Unfallversicherung einen umfassenden Versicherungsschutz. Dieser bezieht sich auf die unmittelbare Ausübung der Tätigkeit sowie den Weg dorthin und nach Hause. In jedem Fall sollten sich angehende Ehrenamtliche im Vorfeld darüber informieren, ob die auszuübende Tätigkeit tatsächlich unfallversichert ist oder welche Art von Gruppenverträgen zugrunde gelegt werden. Somit weiß man im Vorfeld, welcher Leistungsanspruch im Schadensfall geltend gemacht werden kann. Grundsätzlich unterliegen Ehrenamtliche dem gesetzlichen Unfallschutz. Dies betrifft insbesondere jene Personen, die in folgenden Einrichtungen angestellt sind:

  • Rettungsunternehmen
  • Wohlfahrtspflege
  • Kommunen
  • Bildungswesen
  • Freiwilligendiensten
  • Kirchen
Private Unfallversicherung sorgt für einen umfassenden Versicherungsschutz
Stellt sich heraus, dass über den Träger ein unzureichender bzw. gar kein gesetzlicher Unfallversicherungsschutz besteht, sollte privat vorgesorgt werden. In dem Fall ist der Abschluss einer privaten Unfallversicherung sehr hilfreich. Sie übernimmt sämtliche Unfälle rund um die Uhr und weltweit.

Neben der eigentlichen ehrenamtlichen Tätigkeit, sind auch Unfälle aus den Bereichen Beruf, Sport, Reisen und Freizeitaktivitäten abgesichert. Führt ein Unfall zu einer dauerhaften Schädigung, hat der Ehrenamtliche Anspruch auf eine Invaliditätsleistung – in schweren Fällen wird ihm sogar eine Unfallrente gezahlt.

Nutzung des eigenen Fahrzeugs mit einer Dienstreiserahmenversicherung absichern

Wird ihm Rahmen der ehrenamtlichen Arbeit das eigene Fahrzeug (zur KFZ-Versicherung) genutzt, empfiehlt sich der Abschluss einer Dienstreiserahmenversicherung. Sie übernimmt sämtliche Schäden am Auto und ersetzt in einigen Fällen auch den einhergehenden Rabattverlust.

Rechtsschutzversicherung unterstützt bei der Durchsetzung eventueller Schadensersatzansprüche

Tritt der Fall ein, dass gegen Dritte Ansprüche geltend gemacht werden müssen, sollte der Ehrenamtliche im Besitz einer Rechtsschutzversicherung sein.

Ehrenamtliche in leitenden Positionen haften mit ihrem Privatvermögen
Ereignen sich Schäden die zu Lasten Dritter oder dem Verein gehen, können die schuldigen Ehrenamtlichen zur Rechenschaft gezogen werden. Dabei wird häufig übersehen, dass die private Haftpflichtversicherung zwar die alltäglichen Risiken versichert, nicht aber die eigentliche Tätigkeit im Ehrenamt. Gerade offiziellen Vereinsvertretern wie Vorständen ist ein ganzheitlicher Versicherungsschutz über den Verein zu empfehlen.

Schließlich erhöht sich mit ihrem umfangreichen Verantwortungsbereich auch das jeweilige Haftungsrisiko. Dementsprechend haften Vereinsvorstände persönlich mit ihrem Privatvermögen für Pflichtverletzungen, die Vermögensschäden herbeiführen. Auch wenn sie eine gewissenhafte Arbeitsweise an den Tag legen, unterliegen Arbeitnehmer in leitenden Positionen der gesamtschuldnerischen Haftung, sodass sie auch für die Fehler ihrer Kollegen geradestehen müssen.

Fälle, in denen sie zur Rechenschaft gezogen werden könnten, sind zum Beispiel:

  • Aberkennung der Gemeinnützigkeit
  • nicht zweckgebundene Verwendung von Subventionsgeldern
  • Falsch berechnete Bauvorhaben
  • Fristversäumung zur Inanspruchnahme von Steuervorteilen und Subventionen
  • falsche Verwendung von Spendengeldern

Versicherungen für ehrenamtliche Organisationen

Umso wichtiger erscheint die Notwendigkeit, dass sich ehrenamtliche Organisationen ein entsprechendes Versicherungspolster zulegen. Dieses besteht idealerweise aus folgenden Versicherungen:

Betriebs- und Vereinshaftpflichtversicherung zur Abwehr etwaiger Haftpflichtansprüche

Diese Assekuranzen sichern das Unternehmen gegen eventuell eintretende Haftpflichtansprüche ab. Im Zuge dessen sollten angestellte Ehrenamtliche im Versicherungsschutz eingeschlossen werden. Somit stellt das Unternehmen sicher, dass Ehrenamtliche während ihrer Arbeit im Schadensfall nicht eigens zur Verantwortung gezogen werden.

Gruppenunfallversicherung zur Absicherung der Ehrenamtlichen
Erleiden freiwillig Engagierte im Rahmen ihrer Tätigkeit einen Unfall, übernimmt die Gruppenunfallversicherung den entstandenen Schaden. Ihr Schutz gilt insbesondere für jene Bereiche als unverzichtbar, die nicht durch die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert sind, so zum Beispiel Vorstandsämter.

Berufsunfähigkeitsversicherung als sinnvolle Ergänzung

Die Berufsunfähigkeitsversicherung erweist sich als sinnvolle Ergänzung zur Gruppenunfallversicherung. Dabei wird die vereinbarte Rente unabhängig von der eintretenden Einschränkung ab einer Invalidität von 50 Prozent gezahlt. Bei Anstellung von ehrenamtlichen Angestellten sollten Unternehmen die freiwilligen Helfer von der Haftung für Schäden infolge Fahrlässigkeit freistellen. Schließlich sind freiwillig Engagierte, die in keiner leitenden Position fungieren über die private Haftpflichtversicherung abgesichert.

Fazit

Wer sich dem freiwillig engagierten Arbeiten in Form des Ehrenamts widmen möchte, sollte in erster Linie darauf achten, dass die betreffende Institution über einen ausreichenden Versicherungsschutz verfügt. Ist dem nicht so, ist es sinnvoll, sich mit Policen wie Unfallversicherung und Haftpflichtversicherung ein angemessenes Finanzpolster zu schaffen.

Dieser Artikel wurde zuletzt am 23.04.2019 aktualisiert.
Über den Autor
Mario Müller
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