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Ertragsschadenversicherung für Tierseuchen

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Ertragsschaden­versicherung für Tierseuchen

Minimieren Sie Ihren finanziellen Schaden nach einer Tierseuche!
Worauf sollten Landwirte vor dem Abschluss einer Ertragsschadenversicherung achten? Und welche Kosten können im Fall einer Tierseuche entstehen? Ihr Versicherungsfachmann von transparent-beraten.de erklärt Ihnen die Einzelheiten und berät Sie per Mail, per Telefon oder persönlich – kostenlos und unverbindlich.
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Warum ist die Ertragsschadenversicherung wichtig?

Im Gegensatz zur Tierseuchenkasse, deren finanziellen Leistungen sich auf die Erstattung der Kosten beschränkt, die unmittelbar mit der Tötung der Tiere zusammenhängen, sind die Leistungen der Ertragsschadenversicherung sehr viel umfangreicher. Sie sichert im Schadensfall die Existenz des betroffenen Betriebes.

Landwirte sollten darauf achten, dass der Versicherungsschutz möglichst genau auf den eigenen Betrieb abgestimmt ist.

BERATER-TIPP

»Die Anpassung des Versicherungsschutzes auf den eigenen Betrieb ist so wichtig, da Sie sowohl eine Unter- als auch eine Überversicherung vermeiden. Sie verhindern also zum einen, dass Sie unnötig viel für Ihre Versicherung zahlen und zum anderen, dass Sie im Schadensfall einen Teil selbst zahlen müssen. Bei der Anpassung der Versicherung helfe ich Ihnen selbstverständlich gerne! Die Beratung ist durchweg unverbindlich und kostenlos.«

Kostenfreier Tarif-Vergleich zur Ertragsschadenversicherung

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Leistungen der Ertragsschadenversicherung im Zusammenhang mit Tierseuchen

Eine Ertragsschadenversicherung ersetzt den Ertragsausfall, der mit einer amtlich angeordneten Keulung (Tötung) von Tieren einhergeht. Betriebe, die mit Rindern, Schweinen oder Geflügel arbeiten, können über die Ertragsschadenversicherung abgesichert werden.

Die Leistung erfolgt unabhängig davon, ob der Betrieb direkt betroffen ist oder in einem Sperrgebiet liegt. Häufig erfolgt in einem solchen Fall auch ein Vermarktungsverbot. Neben dem Einnahmeverlust laufen die Fixkosten weiter, sodass der Tierwirt einer doppelten Belastung ausgesetzt ist.

Darüber hinaus sind Ertragsschäden versichert, die

  • infolge von Tierverlusten und/oder Verminderung der tierischen Produktionsleistung,
  • durch Wertminderung der tierischen Erzeugnisse,
  • durch Unterbrechung des Produktionsverfahrens, Lieferverbote und Verkaufsbeschränkungen entstehen

wenn diese durch Tierseuchen (anzeigepflichtiger Tierseuchen), übertragbare Krankheiten (Liste der meldepflichtigen übertragbaren Krankheiten), Unfälle im Tierbestand, Aberkennung des definierten Gesundheitsstatus für den Tierbestand oder Diebstahl entstehen.

Je nach Anbieter kann es Leistungsausschlüsse geben. Schäden durch Brand, Blitzschlag, Explosion, Überschwemmung und Sturm sind nicht über die Ertragsschadenversicherung abgedeckt. Wie sich Landwirte gegen diese und andere Schäden absichern, kann man auf der Seite Agrarversicherung nachlesen.

Ihre Vorteile
  • Sämtliche Ertragsausfälle werden Ihnen ersetzt, die im Zusammenhang mit Tierseuchen entstanden sind.
  • Ihr Betrieb muss keine Zahlungsengpässe hinnehmen und kann ohne Einschränkungen fortgeführt werden.
Die Kombination mehrere Versicherungen kann die Versicherungskosten deutlich senken. Ermitteln Sie gemeinsam mit Ihrem Makler von transparent-beraten.de, ob sich die Zusammenlegung von mehreren Versicherungen für Sie lohnt! Die Beratung ist kostenlos und unverbindlich.
Darum brauchen Schweinehalter eine Ertragsschadenversicherung

Sind die Tiere eines Ferkelerzeugers von einer Tierseuche wie beispielsweise der Afrikanischen Schweinepest betroffen, hat das erhebliche finanzielle Folgen für den Betrieb.
Neben der Keulung der Tiere wird der Betrieb meist für mehrere Monate gesperrt. Das heißt, die Einnahmen fallen komplett weg. Des Weiteren entstehen zusätzliche Kosten durch die Entsorgung der getöteten Tiere, durch Desinfektionsmaßnahmen und die Erstellung von Laborproben. In einem solchen Fall wird dem Betroffenen nur der gemeine Tierwert von der Tierseuchenkasse ersetzt. Ist der Ferkelerzeuger nicht versichert, bleibt er schnell auf Kosten in fünfstelliger Höhe sitzen.

Zwei Entschädigungsvarianten

Die meisten Versicherer bieten zwei Entschädigungsvarianten an. Welche im konkreten Fall die geeignetere ist, sollte der Landwirt gemeinsam mit einem Fachmann prüfen.

Pauschale Entschädigung

Bei der pauschalen Entschädigung wird direkt beim Vertragsabschluss festgelegt, welche Entschädigungssätze im Schadensfall gezahlt werden. Der Vorteil dieser Variante besteht in der simpleren Handhabung im Schadensfall. Allerdings kann es im Schadensfall geschehen, dass der tatsächliche Schaden höher ist. Dann entsteht eine Deckungslücke und der Versicherte bleibt trotz Versicherung auf einem Teil der kosten sitzen.

Individuelle Entschädigung

Die individuelle Entschädigung orientiert sich im Gegensatz zur pauschalen Entschädigung am tatsächlich entstandenen Ertragsschaden. Dieser wird anhand von Buchabschlüssen, Leistungsdaten und Marktpreisen ermittelt. Hier ist die Bearbeitungszeit deutlich länger und der Versicherte muss gegenüber der Versicherung alle benötigten Daten offenlegen. Wer sich für diese Variante entscheidet, sollte eine vorzeitige Abschlagsgewähr vereinbaren.

Darum brauchen Milchviehhalter eine Ertragsschadenversicherung

Molkereien nehmen nur Milch aus amtlich anerkannt tuberkulosefreien Rinderbeständen. Damit reicht bereits ein Verdacht auf Tuberkulose und der Milchviehbetrieb bleibt auf seiner Milch sitzen. Selbst bei einem unbegründeten Verdacht wird der Betrieb erst nach mehreren Untersuchungen wieder als amtlich frei von Tuberkulose anerkannt. Das heißt für den Betrieb: mehrere Wochen kein Milchgeld. Damit befindet sich ein solcher Betrieb schnell in akuter Existenzgefahr, wenn keine Ertragsschadenversicherung abgeschlossen wurde.

Darauf sollten Versicherte achten

Die Ertragsschadenversicherung sichert Betrieben im Schadensfall die Existenz. Tierseuchen im eigenen oder umliegenden Betrieben haben meist mehrmonatige Folgen in Form von immensen Einkommensverlusten. Da diese Versicherung aber auch nicht ganz billig sind, ist es besonders wichtig zu wissen, worauf man als Versicherter achten muss im Schadensfall entsprechend abgesichert zu sein.

Wartezeiten

Bei einer Ertragsschadenversicherung kommt eine Wartezeit zum Tragen. Im Allgemeinen sollte man mit einer etwa dreimonatigen Wartezeit rechnen. Für einzelne Krankheiten, wie beispielsweise Tuberkulose bieten die Versicherer teilweise eine verkürzte Wartezeit von vier Wochen an.

Wichtig:Der Versicherungsschutz beginnt erst nach Ablauf der Wartezeit.

Haftzeit

Die Haftzeit des Versicherers sollte mindestens 12 Monate betragen. Sie umfasst den Zeitraum, in dem der Versicherer leistet. Die Haftzeit beginnt mit Schadenseintritt. Wird beispielsweise Maul- und Klauenseuche festgestellt, kommt es zu Keulung der Tiere. Den Tierbestand wieder aufzufüllen, nimmt meist einige Monate in Anspruch. Doch selbst wenn die Tiere ersetzt wurden, wird es noch einige Zeit dauern, bis die Leistung wieder auf dem gleichen Stand ist. Hier springt die Ertragsschadenversicherung ein und ersetzt den fehlenden Betrag für die Dauer der vereinbarten Haftzeit.

Aktuelle Tier- und Leistungszahlen

Damit es nicht zu einer Unterversicherung kommt, ist es wichtig der Versicherung in regelmäßigen Abständen die aktuellen Tier- und Leistungszahlen zu übermitteln. Die Versicherung zahlt maximal die vereinbarte Versicherungssumme. Ist diese zu gering, ersetzt die Versicherung den Schaden nur anteilig.

Obliegenheiten

Die sogenannten Obliegenheiten sind weitere Bedingungen die Versicherungen an ihre Versicherten stellen. Der Umfang der Obliegenheiten ist je nach Anbieter unterschiedlich groß. Vergleichen sie die Angebote und lassen Sie sich von einem Versicherungsmakler beraten.

030 – 120 82 82 8 (Mo – Fr: 9 – 18 Uhr) oder per E-Mail unter kontakt@transparent-beraten.de.

Ertragsschadenversicherung Kosten

Die Kosten der Ertragsschadenversicherung werden von verschiedenen Faktoren beeinflusst.

Faktoren, die die Versicherungskosten beeinflussen:

  • Tierart
  • Anzahl der Tiere
  • Leistungsumfang
  • Selbstbeteiligung

Bei einem Betrieb mit mehreren hundert Tieren sollten Landwirte mit jährlichen Kosten im vierstelligen Bereich rechnen. Die Selbstbeteiligung liegt je nach Anbieter zwischen 3 bis 6 Prozent je Schadensfall. Hier lohnt ein genauer Blick in die Versicherungsbedingungen und die Beratung durch einen Fachmann.

Darum brauchen Geflügelproduzenten eine Ertragsschadenversicherung

Tierseuchen, ob nun der eigene Bestand direkt betroffen ist oder der Betrieb nur im Sperrbezirk liegt, ziehen meist eine mehrere Monate andauernde Sperrzeit nach sich. In dieser Zeit darf der Betrieb die Eier nicht vermarkten. Auch eine Kontamination von Futtermitteln kann dazu führen, dass der Geflügelproduzent die Tiere bzw. deren Fleisch nicht mehr verkaufen darf. Hier springt die Ertragsschadenversicherung ein und sichert dem betroffenen Betrieb das Überleben, in dem sie den Ertragsausfall ausgleicht.

Tierseuchenkassen der Länder

Für jedes Bundesland ist eine eigene Tierseuchenkasse zuständig. Diese zahlt Entschädigungen für den Verlust von Tieren, wenn der zuständige Amtstierarzt die Tötung der Tiere amtlich anordnet. Eine solche Anordnung erfolgt, wenn es zum Ausbruch einer anzeigepflichtigen Tierseuche kommt oder der Verdacht eines Ausbruchs besteht. Auch die Kosten, die unmittelbar bei der Verwertung oder Tötung der Tiere entstehen, werden erstattet.

Wer hat Anspruch auf Entschädigung durch die Tierseuchenkasse?

Der Anspruch auf Entschädigung entsteht erst, wenn

  • die Tiere ordnungsgemäß bis zum jeweiligen Stichtag gemeldet und
  • die Beiträge für die Tiere fristgerecht an die Tierseuchenkasse gezahlt wurden.

Ertragsschadenversicherung sichert den Betrieb finanziell ab

Vor den Gefahren und den Folgen einer Tierseuche können sich Landwirte nur bedingt schützen. Selbst wenn ihr Bestand nicht selbst von einer Tierseuche betroffen ist, kann es ein benachbarter Betrieb sein. Liegen sie im Sperrbereich, gilt auch für sie ein Vermarktungsverbot. Die Einnahmen brechen weg. Die Ertragsschadenversicherung sichert in einem solchen Fall die Existenz und den Fortbestand des Betriebes.

Dieser Artikel wurde zuletzt am 16.04.2019 aktualisiert.
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Claudia Täubner
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