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Onlineshop-Versicherung

Gegen welche Gefahren sollten sich Web-Unternehmen absichern? Die Versicherungsfachleute von transparent-beraten.de erklären, welche Online-Shop-Versicherungen wichtig sind und welche eher nicht. Erkundigen Sie sich per Mail, per Telefon oder persönlich vor Ort – kostenlos und unverbindlich.
Wer schreibt und berät hier eigentlich?
Über Uns

Leistungen der Onlineshop-Versicherung

Die Onlineshop-Versicherung ist eine Multi-Absicherung für den Betreiber eines Onlineshops. Sie fungiert als eine Art Schutzschild gegen Haftpflichtrisiken, die sich aus dem Betrieb des Shops ergeben. Ebenfalls abgesichert wird die Produkthaftung (Haftung auf Schadensersatz gegenüber dem Hersteller für Schäden, die beim Endverbraucher infolge eines fehlerhaften Produkts entstehen). Bei Schadensersatzansprüchen durch Dritte prüft die Versicherung die Rechtmäßigkeit und bietet bei unberechtigten Ansprüchen einen passiven Rechtsschutz. Außerdem verspricht eine umfassende Onlineshop-Versicherung unter anderem auch die Absicherung von Vermögensschäden.

Versicherte Tätigkeitsfelder

Die Onlineshop-Versicherung deckt neben dem Online-Handel mit Bekleidung, Elektroartikeln, Schmuck, Veranstaltungstickets und Ähnlichem auch IT-Dienstleistungen für Dritte ab. Dazu zählen normalerweise Internet-Providing-Dienste, Webdesign- und Webpflege sowie Programmierung, Pflege und Wartung von Onlineshops Dritter.

Erhöhtes Produkthaftungsrisiko
Einige Waren haben ein erhöhtes Produkthaftungsrisiko. Wer mit solchen Waren handelt, muss dieses Risiko meist extra absichern.

Für folgende Waren gilt ein erhöhtes Produkthaftungsrisiko (Auswahl)

  • Pelze
  • Tabak
  • Gase oder unter Druck stehende Behälter
  • genetisch veränderte Produkte
  • Arzneimittel
  • Industrieanlagen

Anbieter von Onlineshop-Versicherungen

Da es sich bei der Onlineshop-Versicherung um ein sehr spezielles Produkt handelt, ist die Zahl der Anbieter dementsprechend übersichtlich. Trotzdem gibt es einige interessante Tarife am Markt. Spezialversicherer haben den Bedarf erkannt und bieten Versicherungslösungen an, die dank ihres modularen Aufbaus sehr flexibel sind. Onlineshops sind in Art und Umfang meist sehr unterschiedlich. Aus diesem Grund lohnt es sich in jedem Fall die Beratung und Fachkompetenz eines Versicherungsmaklers in Anspruch zu nehmen, um eine Über- oder Unterversicherung zu vermeiden. So lässt sich bares Geld sparen.

Fordern Sie direkt einen kostenfreien und unverbindlichen Tarifvergleich einer Auswahl aktueller Tarife an. Oder kontaktieren Sie uns gern persönlich – unverbindlich und kostenfrei: 030 – 120 82 82 8 (Mo – Fr: 9 – 18 Uhr) oder per E-Mail unter kontakt@transparent-beraten.de.

Kostenfreier Tarif-Vergleich zur Onlineshop-Versicherung

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Hiscox

Das Versicherungsunternehmen Hiscox hat sich auf einige wenige Versicherungsbereiche spezialisiert. Relativ neu ist ihr Angebot für Onlineshop-Betreiber. Diese können über Hiscox eine modulare Onlineshop-Versicherung abschließen.

Die Module der Versicherung

  • Betriebshaftpflicht inklusive Produkthaftung (Auf Wunsch können Versicherte das Importeur-/Quasi-Hersteller-Risiko mit abdecken.)
  • Berufshaftpflicht inklusive Vermögensschäden
  • Sachwerte (beschädigte eingelagerte Waren und Büroeinrichtung)
  • Cyberrisiken (Hilfe bei Ausfallzeiten durch Hackerangriffe oder Datendiebstahl)

Die Module der Onlineshop-Versicherung können frei kombiniert werden. Die jeweiligen Versicherungssummen sind allerdings weniger flexibel. Die Höhe der Versicherungsprämie lässt sich durch die Vereinbarung einer dreijährigen Laufzeit verringern. Wer die Versicherungssumme jedoch nicht als Jahresbeitrag zahlen möchte, muss mit Aufschlägen von 2 bis 4 Prozent rechnen.

Markel

Die Onlineshop-Versicherung von Markel nennt sich Markel Pro Online-Shop. Als Spezialversicherer bietet Markel ihr Versicherungsprodukt für Online-Händler bereits seit mehreren Jahren an. Markel ist ähnlich wie Hiscox ein reiner Maklerversicherer.
Der Tarif Markel Pro Online-Shop ist modular konzipiert und kann somit sehr flexibel an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden.

Die Module der Versicherung
Vermögensschadenhaftpflicht, Absicherung gegen Cyber-Risiken (Cyberversicherung) sowie eine Eigenschadendeckung bei Datenverlust werden als Paketlösung angeboten.

Die Markel Pro Online-Shop bietet eine 10-jährige Nachmeldefrist und ist weltweit gültig. Zusätzlich kann der Schutz durch vier Zusatzbausteine erweitert werden.

  • Betriebshaftpflicht
  • Offline-Schäden z. B. Mietsachschäden
  • Cyber-Betriebsunterbrechung und Cyber-Erpressung
  • Vertrauensschaden und Betrug

Der Onlineshop

Onlineshop-Betreiber wissen, dass das Führen eines Webshops deutlich komplexer ist, als es für die Kunden scheint. Im Hintergrund laufen zahlreiche Prozesse ab, die dafür sorgen, dass das Produkt zum Kunden kommt. Ein häufiges und sehr unerfreuliches Problem, sowohl für den Händler als auch für den Kunden, ist eine fehlerhafte Lieferung. Egal, ob es sich dabei um falsche oder beschädigte Waren handelt oder das Päckchen gar nicht erst beim Kunden ankommt, können Lieferprobleme schnell dazu führen, dass Kunden den Anbieter wechseln. Aber auch markenrechtliche Unklarheiten oder die Themen Datenschutz und Impressum können eine große finanzielle Gefahr bergen.

E-Commerce - der Handel im Internet.
E-Commerce ist die Abkürzung für Electronic Commerce und bedeutet aus dem englischen übersetzt, so viel wie elektronischer Handel. Dieser Handel findet im Internet statt. Dabei sind jedoch nicht nur Einkäufe von Privatleuten über die diversen Online-Shops gemeint. E-Commerce beinhaltet ganz Allgemein das Werben, Kaufen und Verkaufen über den (eigenen) Rechner.

Häufige Fehlerquellen

Es folgt eine Auswahl von Fehlerquellen, die beim Gründen eines Onlineshops häufig vorkommen.

Impressum
Jeder Onlineshop muss eine so genannte Anbieterkennzeichnung (Impressum) haben. Das Impressum muss wiederum eine Reihe von Angaben enthalten, wie beispielsweise eine ladungsfähige Adresse. Je nach Unternehmensform sind unterschiedliche Daten anzugeben.

Widerrufsrecht
Das Widerrufsrecht ist gesetzlich geregelt. Allerdings gab es in den letzten Jahren immer wieder verschiedene Anpassungen und Änderungen. Betreiber von Online-Shops sollten hier auf dem Laufenden bleiben und sich im Bedarfsfall anwaltlich beraten lassen.

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB-Klauseln)
Bei den AGB gibt es gleich mehrere Fehlerquellen. Die AGB dürfen keine unzulässigen Klauseln enthalten. Auch bei diesem Thema müssen Shop-Betreiber auf dem aktuellen Stand bleiben und ihre AGB regelmäßig überprüfen. Eine weitere Fehlerquelle ist die Art der Einbindung der AGB. Es genügt nicht, sie einmalig auf der Webseite zu verlinken.
Laut § 305 BGB muss der Shop-Betreiber den Kunden:

  • ausdrücklich auf die ABG hinweisen,
  • der Kunde muss die Möglichkeit haben, diese zur Kenntnis zu nehmen und
  • er muss mit der Geltung der ABG einverstanden sein.

Lieferzeit
Lieferzeiten sind zum Teil sehr genau definiert und müssen entsprechend formuliert werden. “Sofort verfügbar” verspricht beispielsweise eine Lieferung innerhalb von 5 Tagen.

Preise und Versandkosten
Preise und Versandkosten müssen korrekt und vollständig angegeben werden, inklusive Hinweis auf anfallende Steuern. Die Höhe der Versandkosten muss nachvollziehbar sein.

Datenschutzerklärung
Die Datenschutzerklärung ist zwingend erforderlich. Sowohl Art, Umfang und Zweck der Erhebung sowie die Verwendung personenbezogener Daten werden vom Telemediengesetz (TMG) vorgeschrieben.

Urheber- und Wettbewerbsrechte
Die Verwendung von Fotos, Videos und Produktbeschreibungen unterliegt festen Regeln. Hier müssen Urheberrechte und Wettbewerbsrechte beachtet werden, sonst drohen Klagen.

Garantie oder Gewährleistung
Die Gewährleistung ist gesetzlich geregelt und gilt ab Kaufdatum zwei Jahre. Die Garantie hingegen ist freiwillig. Wenn sie eingeräumt wird, muss auf Einzelheiten und Bedingungen hingewiesen werden.

Onlineshop-Versicherung – wichtig und sinnvoll

Die Aufstellung der Fehlerquellen zeigt, dass sich Betreiber von Onlineshops in jedem Fall absichern sollten. Egal wie groß der Webshop ist, können bereits kleine Unachtsamkeiten zu Klagen führen, die ein junges Startup-Unternehmen schnell an die finanzielle Belastungsgrenze bringen können. Ein Versicherungsmakler ermittelt gemeinsam mit dem Onlineshop-Betreiber den Bedarf, um die Kosten möglichst gering zu halten.

Abgesehen von der Versicherung sollten Gründer aber in jedem Fall auch gesetzliche Bestimmungen und Vorgaben genau studieren, um typische Fehlerquellen zu vermeiden.

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