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Gegen welche Gefahren sollten sich Web-Unternehmen absichern? Die Versicherungsfachleute von transparent-beraten.de erklären, welche Onlineshop-Versicherungen wichtig sind und welche eher nicht.

Inhalt dieser Seite
  1. Leistungen der Onlineshop Versicherung
  2. Anbieter von Onlineshop Versicherungen
  3. Der Onlineshop
  4. Onlineshop Versicherung wichtig und sinnvoll
  5. Häufige Fehlerquellen: Risiken von Onlineshops

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Onlineshop-Versicherung ist eine Multi-Absicherung für den Betreiber eines Onlineshops. Sie beinhaltet die Absicherung von Haftpflichtrisiken, Produkthaftung und u.a. von Vermögensschäden.
  • Die Onlineshop-Versicherung deckt neben dem Online-Handel mit Bekleidung, Elektroartikeln, Schmuck, Veranstaltungstickets und Ähnlichem auch IT-Dienstleistungen für Dritte ab.
  • Dazu zählen normalerweise Internet-Providing-Dienste, Webdesign- und Webpflege sowie Programmierung, Pflege und Wartung von Onlineshops Dritter.

Leistungen der Onlineshop-Versicherung

Die Onlineshop-Versicherung ist eine Multi-Absicherung für den Betreiber eines Onlineshops. Sie fungiert als eine Art Schutzschild gegen Haftpflichtrisiken, die sich aus dem Betrieb des Shops ergeben. Ebenfalls abgesichert wird die Produkthaftung (Haftung auf Schadensersatz gegenüber dem Hersteller für Schäden, die beim Endverbraucher infolge eines fehlerhaften Produkts entstehen). Bei Schadensersatzansprüchen durch Dritte prüft die Versicherung die Rechtmäßigkeit und bietet bei unberechtigten Ansprüchen einen passiven Rechts­schutz. Außerdem verspricht eine umfassende Onlineshop-Versicherung unter anderem auch die Absicherung von Vermögensschäden.


Versicherte Tätigkeitsfelder

Die Onlineshop-Versicherung deckt neben dem Online-Handel mit Bekleidung, Elektroartikeln, Schmuck, Veranstaltungstickets und Ähnlichem auch IT-Dienstleistungen für Dritte ab. Dazu zählen normalerweise Internet-Providing-Dienste, Webdesign- und Webpflege sowie Programmierung, Pflege und Wartung von Onlineshops Dritter.


Erhöhtes Produkthaftungsrisiko

Einige Waren haben ein erhöhtes Produkthaftungsrisiko. Wer mit solchen Waren handelt, muss dieses Risiko meist extra absichern.
Für folgende Waren gilt ein erhöhtes Produkthaftungsrisiko (Auswahl)

  • Pelze
  • Tabak
  • Gase oder unter Druck stehende Behälter
  • genetisch veränderte Produkte
  • Arzneimittel
  • Industrieanlagen

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Anbieter von Onlineshop-Versicherungen

Da es sich bei der Onlineshop-Versicherung um ein sehr spezielles Produkt handelt, ist die Zahl der Anbieter dementsprechend übersichtlich. Trotzdem gibt es einige interessante Tarife am Markt. Spezial­versicherer haben den Bedarf erkannt und bieten Versicherungslösungen an, die dank ihres modularen Aufbaus sehr flexibel sind. Onlineshops sind in Art und Umfang meist sehr unterschiedlich. Aus diesem Grund lohnt es sich in jedem Fall die Beratung und Fachkompetenz eines Versicherungsmaklers in Anspruch zu nehmen, um eine Über- oder Unter­versicherung zu vermeiden. So lässt sich bares Geld sparen.


Hiscox

Das Versicherungsunternehmen Hiscox hat sich auf einige wenige Versicherungsbereiche spezialisiert. Relativ neu ist ihr Angebot für Onlineshop-Betreiber. Diese können über Hiscox eine modulare Onlineshop-Versicherung abschließen.

Die Module der Versicherung

  • Betriebs­haftpflicht inklusive Produkthaftung (Auf Wunsch können Versicherte das Importeur-/Quasi-Hersteller-Risiko mit abdecken.)
  • Berufs­haftpflicht inklusive Vermögensschäden
  • Sachwerte (beschädigte eingelagerte Waren und Büroeinrichtung)
  • Cyberrisiken (Hilfe bei Ausfallzeiten durch Hackerangriffe oder Datendiebstahl)

Die Module der Onlineshop-Versicherung können frei kombiniert werden. Die jeweiligen Versicherungssummen sind allerdings weniger flexibel. Die Höhe der Versicherungsprämie lässt sich durch die Vereinbarung einer dreijährigen Laufzeit verringern. Wer die Versicherungssumme jedoch nicht als Jahresbeitrag zahlen möchte, muss mit Aufschlägen von 2 bis 4 Prozent rechnen.


Markel

Die Onlineshop-Versicherung von Markel nennt sich Markel Pro Online-Shop. Als Spezial­versicherer bietet Markel ihr Versicherungsprodukt für Online-Händler bereits seit mehreren Jahren an. Markel ist ähnlich wie Hiscox ein reiner Makler­versicherer.
Der Tarif Markel Pro Online-Shop ist modular konzipiert und kann somit sehr flexibel an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden.

Die Module der Versicherung

Vermögensschaden­haftpflicht, Absicherung gegen Cyber-Risiken (Cyber­versicherung) sowie eine Eigenschadendeckung bei Datenverlust werden als Paketlösung angeboten.

Die Markel Pro Online-Shop bietet eine 10-jährige Nachmeldefrist und ist weltweit gültig. Zusätzlich kann der Schutz durch vier Zusatzbausteine erweitert werden.

  • Betriebs­haftpflicht
  • Offline-Schäden z. B. Mietsachschäden
  • Cyber-Betriebs­unterbrechung und Cyber-Erpressung
  • Vertrauensschaden und Betrug

Der Onlineshop

Onlineshop-Betreiber wissen, dass das Führen eines Webshops deutlich komplexer ist, als es für die Kunden scheint. Im Hintergrund laufen zahlreiche Prozesse ab, die dafür sorgen, dass das Produkt zum Kunden kommt. Ein häufiges und sehr unerfreuliches Problem, sowohl für den Händler als auch für den Kunden, ist eine fehlerhafte Lieferung. Egal, ob es sich dabei um falsche oder beschädigte Waren handelt oder das Päckchen gar nicht erst beim Kunden ankommt, können Lieferprobleme schnell dazu führen, dass Kunden den Anbieter wechseln. Aber auch markenrechtliche Unklarheiten oder die Themen Daten­schutz und Impressum können eine große finanzielle Gefahr bergen.


E-Commerce – der Handel im Internet

E-Commerce ist die Abkürzung für Electronic Commerce und bedeutet aus dem englischen übersetzt, so viel wie elektronischer Handel. Dieser Handel findet im Internet statt. Dabei sind jedoch nicht nur Einkäufe von Privatleuten über die diversen Online-Shops gemeint. E-Commerce beinhaltet ganz Allgemein das Werben, Kaufen und Verkaufen über den (eigenen) Rechner.

Onlineshop-Versicherung – wichtig und sinnvoll

Experten-Tipp:

„Betreiber von Onlineshops sollten sich in jedem Fall absichern. Egal wie groß der Webshop ist, können bereits kleine Unachtsamkeiten zu Klagen führen, die ein junges Startup-Unternehmen schnell an die finanzielle Belastungsgrenze bringen können. Ein Versicherungsmakler ermittelt gemeinsam mit dem Onlineshop-Betreiber den Bedarf, um die Kosten möglichst gering zu halten. Abgesehen von der Versicherung sollten Gründer aber in jedem Fall auch ­gesetzliche Bestimmungen und Vorgaben genau studieren, um typische Fehlerquellen zu vermeiden.“

Foto von Martin Hacker
Signatur von Martin Hacker
Martin Hacker
Berater

Häufige Fehlerquellen: Risiken von Onlineshops

Es folgt eine Auswahl von Fehlerquellen, die beim Gründen eines Onlineshops häufig vorkommen.

Impressum

Jeder Onlineshop muss eine so genannte Anbieterkennzeichnung (Impressum) haben. Das Impressum muss wiederum eine Reihe von Angaben enthalten, wie beispielsweise eine ladungsfähige Adresse. Je nach Unternehmensform sind unterschiedliche Daten anzugeben.

Widerrufsrecht

Das Widerrufsrecht ist ­gesetzlich geregelt. Allerdings gab es in den letzten Jahren immer wieder verschiedene Anpassungen und Änderungen. Betreiber von Online-Shops sollten hier auf dem Laufenden bleiben und sich im Bedarfsfall anwaltlich beraten lassen.

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB-Klauseln)

Bei den AGB gibt es gleich mehrere Fehlerquellen. Die AGB dürfen keine unzulässigen Klauseln enthalten. Auch bei diesem Thema müssen Shop-Betreiber auf dem aktuellen Stand bleiben und ihre AGB regelmäßig überprüfen. Eine weitere Fehlerquelle ist die Art der Einbindung der AGB. Es genügt nicht, sie einmalig auf der Webseite zu verlinken.
Laut § 305 BGB muss der Shop-Betreiber den Kunden:

  • ausdrücklich auf die ABG hinweisen,
  • der Kunde muss die Möglichkeit haben, diese zur Kenntnis zu nehmen und
  • er muss mit der Geltung der ABG einverstanden sein.

Lieferzeit

Lieferzeiten sind zum Teil sehr genau definiert und müssen entsprechend formuliert werden. “Sofort verfügbar” verspricht beispielsweise eine Lieferung innerhalb von 5 Tagen.

Preise und Versandkosten

Preise und Versandkosten müssen korrekt und vollständig angegeben werden, inklusive Hinweis auf anfallende Steuern. Die Höhe der Versandkosten muss nachvollziehbar sein.

Daten­schutzerklärung

Die Daten­schutzerklärung ist zwingend erforderlich. Sowohl Art, Umfang und Zweck der Erhebung sowie die Verwendung personenbezogener Daten werden vom Telemedien­gesetz (TMG) vorgeschrieben.

Urheber- und Wettbewerbsrechte

Die Verwendung von Fotos, Videos und Produktbeschreibungen unterliegt festen Regeln. Hier müssen Urheberrechte und Wettbewerbsrechte beachtet werden, sonst drohen Klagen.

Garantie oder Gewährleistung

Die Gewährleistung ist ­gesetzlich geregelt und gilt ab Kaufdatum zwei Jahre. Die Garantie hingegen ist freiwillig. Wenn sie eingeräumt wird, muss auf Einzelheiten und Bedingungen hingewiesen werden.

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Katharina Tennius
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