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Für wen ist die private Pflege­versicherung sinnvoll?

Jeder zweite Mensch wird irgendwann in seinem Leben pflegebedürftig. Die gesetzliche Pflegeversicherung kommt allerdings nur für einen Teil der Ausgaben für die ambulante oder die stationäre Versorgung auf. Damit alle Kosten gedeckt und Pflegebedürftige sowie ihre Angehörigen nicht auf den Kosten sitzen bleiben, ist eine private Pflegeversicherung sinnvoll.
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Warum ist eine private Pflegeversicherung sinnvoll?

Pflege in Deutschland ist teuer. Die hohen Kosten für eine professionelle Versorgung zu Hause oder im Pflegeheim müssen Pflegebedürftige und ihre Angehörigen zum großen Teil selbst finanzieren.

Für eine Vollversorgung ist die gesetzliche Pflegeversicherung allerdings nicht gedacht. Sie ist so konzipiert, dass sie nur einen Teil der Leistungen trägt. Bei jedem vierten Pflegebedürftigen decken schon heute die gesetzliche Pflegekasse plus Rente plus Vermögen die Kosten nicht mehr ab. Etwa eine halbe Million Menschen müssen deswegen zum Sozialamt und dort „Hilfe zur Pflege“ beantragen.
Aber selbst diese Leistungen gibt es nicht geschenkt. Sind die Kinder der Pflegebedürftigen dazu in der Lage, müssen sie das Geld später zurückzahlen. Wer diese Belastungen für seine Angehörigen nicht will und sich stattdessen im Fall der Pflege ein selbstbestimmtes Leben sichern möchte, braucht eine Absicherung. Hier ist eine private Pflegeversicherung sinnvoll.

So sehen die “Pflege-Lücken” aus
Experten haben den Bedarf an Geld für die professionelle Pflege geschätzt. Trotz der Leistungen aus der gesetzlichen Pflegekasse kamen sie auf eine Lücke, die zu schließen ist. So ergeben sich für die ambulante Pflege in der Wohnung des Pflegebedürftigen durch Pflegekräfte folgende monatliche Zusatzkosten:

  • Pflegegrad 1 – 125 Euro
  • Pflegegrad 2 – 500 Euro
  • Pflegegrad 3 – 1.100 Euro
  • Pflegegrad 4 – 2.200 Euro
  • Pflegegrad 5 – 2.200 Euro

(Angaben pro Monat; Quelle: test.de)

Welche Pflegegrade sollte man mit einer privaten Pflegeversicherung absichern?

Nach übereinstimmender Ansicht vieler Fachleute ist eine private Pflegeversicherung sinnvoll für sämtliche Pflegegrade. Allein von den seit Beginn des Jahres 2017 neu eingestuften Pflegebedürftigen werden rund vier Fünftel zu Hause versorgt – etwa 85 Prozent davon mit den Pflegegraden eins bis drei.

BERATER-TIPP

»Sinn macht die zusätzliche Pflegeversicherung vor allem für Menschen, die Wert darauf legen, auch im höheren Alter, wenn Sie Hilfe benötigen, frei entscheiden zu können, wie sie leben und gepflegt werden möchten. Manch einer hat sich einen guten Lebensstandard aufgebaut, auf den er auch im Alter nicht verzichten möchte.«

Mit einer guten Pflege können diese Menschen noch für eine lange Zeit in der eigenen Wohnung versorgt werden. Deshalb ist es wichtig, für die Fälle vorzusorgen, die besonders häufig vorkommen. Das bedeutet: Eine private Pflegeversicherung muss ausreichende Leistungen für die niedrigen Pflegegrade vorsehen. Da viele Menschen am liebsten in den eigenen vier Wänden versorgt werden wollen, muss für die ambulante Pflege in allen Pflegegraden ausreichend Geld da sein.

Leistungsempfänger 2017 nach Pflegegraden
  • Pflegegrad 1: 6,5 Prozent
  • Pflegegrad 2: 50,3 Prozent
  • Pflegegrad 3: 27,6 Prozent

(Quelle: gkv-spitzenverband.de)

Ab welchem Alter ist der Abschluss einer privaten Pflegeversicherung ratsam?

Die größte Chance, einen guten Vertrag mit niedrigen Prämien und ohne Zuschläge für gesundheitliche Risiken zu bekommen, haben junge Leute. Wer die private Zusatzpolice für die Pflege mit Mitte 30 abschließt, hat Vorteile. (S. a. Private Pflegeversicherung – Vorteile und Nachteile) Damit ist aber nicht gesagt, dass man nicht auch später in einen Vertrag einsteigen kann. So ist es auch mit Mitte 40 oder Mitte 50 noch angezeigt, in die private Vorsorge für die Pflege zu investieren. In diesem Alter ist abzusehen, dass man sich eine Pflegepolice auf lange Sicht leisten kann. Wer schon eine planbare solide Situation bei seinem Einkommen hat, kann den Vertrag unter Umständen sogar problemloser bedienen als ein junger Mensch, der sich noch im Job zurechtfinden muss.

Welche Typen der privaten Pflegeversicherung gibt es?

Pflegetagegeldpolice

Bei dieser Versicherung erhält der Kunde im Fall von Pflegebedürftigkeit Geldbeträge. Über diese kann er frei verfügen. Er kann etwa seinen Angehörigen, Freunden, nahen Bekannten oder Nachbarn etwas dafür geben, dass sie ihm helfen. Oder er engagiert ambulante Unterstützung durch einen Pflegedienst. Mit dieser Hilfe kann ein Versicherter auch im Fall der Pflegebedürftigkeit unter Umständen länger in den eigenen vier Wänden bleiben. Eine Pflegetagegeldversicherung ist die am meisten genutzte private Vorsorge für den Pflegefall. Bei dieser Form gibt es neben den ungeförderten Tarifen auch staatlich geförderte Tarife. Diese sind als „Pflege-Bahr“ bekannt. Außerdem existieren noch Kombitarife. Sie setzen sich aus einem geförderten und einem ungeförderten Teil zusammen.

Der „Pflege-Bahr“ ist eine geförderte Pflegezusatzversicherung. Sie soll die gesetzliche Pflegeversicherung ergänzen. Der „Pflege-Bahr“ ist als private Pflegeversicherung sinnvoll für Menschen, die ein mittleres bis niedriges Einkommen haben. Eine staatliche Zulage von fünf Euro im Monat gibt es bereits, wenn der Versicherte in eine Pflegetagegeldpolice für eine monatliche Prämie von zehn Euro abschließt, um eine akzeptable zusätzliche Versorgung für den Pflegefall zu schaffen. Um die Förderung zu erhalten, müssen die Versicherten keine besonderen Voraussetzungen erfüllen.

Pflegekostenpolicen

Bei diesen privaten Pflegeversicherungen erstatten die Anbieter ihren Versicherten die tatsächlich entstandenen Kosten für die Pflege. Je nach Tarif ist die Erstattung bis zu einem bei Vertragsschluss festgelegten Höchstbetrag möglich. Auch die Zahlung eines bestimmten Prozentsatzes der angefallenen Pflegekosten kann von vornherein vereinbart werden. Anders als bei den Policen zum Pflegetagegeld müssen die Ausgaben für die Pflege dem Versicherer gegenüber per Rechnung nachgewiesen werden.

Eine Pflegekostenpolice ist gut für Versicherte, die auf professionelle Hilfe durch Pflegedienste und stationäre Pflege setzen. Für die häusliche Pflege durch Freunde oder Verwandte gibt es deutlich weniger Geld.

Pflegerentenversicherung

Bei dieser Form der privaten Pflegeversicherung zahlt die Versicherungsgesellschaft im Pflegefall monatliche eine Rente in vereinbarter Höhe. Wie hoch diese Rente ist, hängt vom Vertrag und vom Maß der Pflegebedürftigkeit ab. Keine Rolle spielt, ob der Pflegebedürftige in seinen eigenen vier Wänden oder in einem Heim gepflegt wird.

Eine Pflegerentenversicherung kostet etwas mehr als etwa eine Police zum Pflegetagegeld. Kunden können bei dieser Police aber Verträge beitragsfrei stellen.

Ist eine Beitragsdynamik bei einer privaten Pflegeversicherung angebracht?

Bei Verträgen mit Dynamik steigt die Prämie jährlich um einen vereinbarten Prozentsatz. Damit werden die Leistungen aus dem Vertrag laufend an die sich ändernden Lebensumstände angepasst. Auch ein Ausgleich der Inflation wird so erreicht. Das macht Sinn, weil zwischen Vertragsbeginn und der Pflegebedürftigkeit gut dreißig Jahre und mehr vergehen können. Die Pflege ist dann noch teurer. Für den Pflegebedürftigen spielt das keine Rolle, wenn er die Möglichkeit hat, regelmäßig Beiträge und Leistungen zu erhöhen. Der automatische Anstieg kann auch im Vertrag vorgesehen sein. Maßstab sollte die jährliche Inflationsrate sein.

Bei der Wahl des geeigneten Tarifs sollten Kunden auch auf die Vertragsbedingungen achten. Positiv ist es zum Beispiel, wenn der Versicherte von der Prämienzahlung freigestellt wird, sobald er Leistungen aus seiner privaten Police erhält. (S. a. Private Krankenversicherung – Leistungen) Ist das in den Bedingungen nicht vorgesehen, zahlt er mit einem Teil der Leistungen seine Beiträge weiter.

Lässt sich eine private Pflegeversicherung von der Steuer absetzen?

Selbstständige, Beamte, Pensionäre und Rentner haben durch eine private Pflegepolice einen Steuervorteil. Sie können die Prämien in ihrer jährlichen Steuererklärung angeben. Bei Arbeitnehmern ist der steuerliche Höchstbetrag meist durch andere Versicherungsbeiträge ausgeschöpft. Das Finanzamt erkennt höhere Ausgaben zur Kranken- und Pflegeversicherung nur an, wenn damit die Grundversicherung gedeckt ist. Trotzdem sollten die Aufwendungen in der Steuererklärung angegeben werden.

Beachten Sie!
Leistungen aus der privaten Pflegeversicherung sind steuerfrei!
Dieser Artikel wurde zuletzt am 22.04.2019 aktualisiert.
Über den Autor
Leοn Κnigge
Leon Knigge
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