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Selbstauskunft bei der Versicherungsauskunftei HIS

Für die deutschen Versicherer ist die informa HIS als Auskunftei tätig. Ähnlich wie die SCHUFA im Bereich Finanzen sammelt das HIS Informationen zu Versicherungskunden. Verbrauchern steht jährlich eine kostenlose Selbstauskunft zu.

informa HIS: Auskunftei der Versicherungswirtschaft

Analog zum Kreditwesen sammelt auch die Versicherungswirtschaft Einträge über Verbraucher. Für das Aufnehmen, Verwalten und Weitergeben dieser Datenbestände ist das Unternehmen informa HIS zuständig. Der Auftrag dazu kommt vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Damit ist das Hinweis- und Informationssystem der deutschen Versicherungswirtschaft (HIS) die zentrale Anlaufstelle für Versicherer, wenn es Informationen über auffällig gewordene Kunden geht.

Die informa HIS firmierte zuvor unter „Informa insurance Risk and fraud Prevention GmbH“. Das Unternehmen ist eine eigenständige Tochter von arvato Financial Solutions und gehört damit zum Bertelsmann-Konzern.

Zweck der Datensammlung

Wie der alte Firmenname der informa zeigt, dient die Sammlung der Kundendaten dem Zweck, Betrugsversuche frühzeitig zu erkennen. Daneben dienen die HIS-Einträge den Versicherern dazu, potentielle Kunden mit vielen Risikofaktoren zu identifizieren. Das HIS arbeitet daher im Auftrag des GDV für die Versicherungswirtschaft. Diese zentrale Sammelstelle fügt das Wissen aller Versicherer über Kunden und Verbraucher zu einer Datenbank zusammen.

Den Versicherern ist mit dem HIS dadurch geholfen, dass sich die Einträge als Grund besonders genauer Prüfung verstehen lassen. Der größte Vorteil für eine einzelne Versicherungsgesellschaft liegt somit darin, dass Betrugsversuche über mehrere Versicherer verteilt erkannt und bestenfalls vereitelt werden können. Dass beispielsweise derselbe Schaden an einem Fahrzeug bei mehreren Kfz-Versicherungen angezeigt wird, um mehrfach die Kosten erstattet zu bekommen, soll dadurch ein Riegel vorgeschoben werden. Das gilt auch für Versuche, dasselbe Risiko bei mehreren Anbietern gleichzeitig absichern zu lassen.

Kostenlose Selbstauskunft bei der Versicherungs-„Schufa“

Aus Sicht der Verbraucher kann man im Fall der HIS von einer Art Versicherungs-„Schufa“ sprechen. Wie bei der Schufa, gilt auch für die Auskunftei der Versicherer: Verbraucher haben das Recht auf Selbstauskunft. Betreiber von Auskunfteien müssen dem Wunsch nach Selbstauskunft nachkommen.

Kostenlos können Verbraucher jedoch nur ein Mal jährlich eine Selbstauskunft verlangen. Darüber hinaus hat informa HIS das Recht, eine Gebühr zu verlangen. Deshalb empfiehlt es sich, jedes Jahr von der kostenlosen Selbstauskunft Gebrauch zu machen.

Recht auf Selbstauskunft wahrnehmen
Verbraucher sollten auch ohne einen Anfangsverdacht ihr Recht auf Selbstauskunft wahrnehmen. Zwar gehört es zur guten Praxis, dass Versicherer die Eintragung ins HIS dem Versicherungsnehmer mitteilen. Aber auch Versicherer sind nicht frei von Fehlern.

Mit der Möglichkeit einer kostenlosen Selbstauskunft pro Jahr können Verbraucher sicherstellen, ob ein Eintrag über sie oder über ihre versicherten Objekte besteht. Auch wenn ein Versicherer die Eintragung mitteilt, können die eingetragenen Daten fehlerhaft sein. Die jährliche kostenlose Selbstauskunft hilft dabei, solchen Fehlern auf die Spur zu kommen.

Worüber kann man Selbstauskunft verlangen?

Für die drei Kategorien

  • Personen,
  • Fahrzeuge
  • und Immobilien

sammelt das HIS Einträge. Im Sinne des Datenschutzes werden die drei Bereiche getrennt voneinander behandelt. Einträge zu Personen sind nicht mit denen zu Fahrzeugen verknüpft. Selbiges gilt für versicherte Immobilien. Aus diesem Grund müssen Anträge auf Selbstauskunft separat gestellt werden.

Zu Einträgen über Fahrzeuge und Immobilien besteht die Möglichkeit, schriftlich oder per Fax Selbstauskunft zu verlangen. Bei HIS-Einträgen zu Personen ist zusätzlich noch ein gesichertes online-Formular verfügbar. (Link zum Formular für Personen-Selbstauskunft – PDF-Datei)

Ausweiskopie keine Pflicht
Wie informa HIS selbst schreibt, ist das Beifügen einer Ausweiskopie freiwillig. Anders als z. B. die Verbraucherzentrale (HIS: Verbraucher sollten Recht auf kostenlose Selbstauskunft nutzen) suggeriert, ist die Kopie des Personalausweises nicht zwingend notwendig, um erfolgreich eine Selbstauskunft beantragen zu können.

Wer für den Antrag seinen Ausweis kopiert, der kann höchstens etwaige Rückfragen zu seiner Identität verhindern. Dann sollten allerdings Angaben wie z. B. die Ausweisnummer unbedingt geschwärzt werden.

Das erfährt man mit einer HIS-Selbstauskunft

Aus der Antwort des HIS auf die Selbstauskunft können Verbraucher erfahren, ob und von welchem Versicherer sie gemeldet worden sind. Die meisten dürfte dabei vor allem der Meldegrund interessieren. Darüber hinaus wird einem der genaue Zeitpunkt der Meldung mitgeteilt. Auch an welche Versicherer die HIS-Einträge übermittelt worden sind, lässt sich mit der Selbstauskunft herausfinden. Die Angaben können Verbraucher daraufhin mit ihrem Versicherungsbestand vergleichen.

Gründe für HIS-Eintrag

Es gibt eine Reihe von Gründen für einen Eintrag im HIS. Grundsätzlich handelt es sich dabei um Auffälligkeiten. Also um Abweichungen bei den Angaben eines Verbrauchers von den sonst üblichen Werten. Dabei entscheidet ein Sachbearbeiter nicht alleine, ob ein Antragsteller dem HIS gemeldet wird.

Anhand von festgelegten Kriterien wird jeder Fall auf ungewöhnliche Merkmale geprüft. Vor allem die Angaben der Kunden werden dabei auf Vollständigkeit und Richtigkeit überprüft. Schon das Vergessen einer Angabe kann Grund für einen HIS-Eintrag sein.

Keine falschen Angaben machen!
Als Verbraucher muss man seiner gesetzlichen Pflicht nachkommen und alle Fragen des Versicherers wahrheitsgemäß und vollständig beantworten (§ 19 Anzeigepflicht). Andernfalls gibt man dem Versicherer einen Grund, den Fall dem HIS zu melden.

Eine Pflichtverletzung liegt auch dann vor, wenn man vergessen hat, eine Vorerkrankungen oder einen Vorschaden zu melden.

Folgen eines HIS-Eintrags für Verbraucher

Wie informa HIS informiert, hat ein Eintrag keine negativen Konsequenzen. Kein Antrag wird wegen eines HIS-Eintrags abgelehnt. Und kein Versicherer wird einen Schaden deshalb nicht regulieren bzw. die Kosten erstatten, weil er zum Kunden einen Eintrag findet.

Die HIS-Datenbank soll explizit keine schwarze Liste darstellen. Allerdings ist für den Verbraucher nicht sofort ersichtlich, ob ein Versicherer nicht doch wegen eines HIS-Eintrags die Leistung verweigert. Zulässig wäre dies jedenfalls nach eigener Aussage des Betreiberunternehmens nicht.

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