Lkw-Versicherung für Sattelzugmaschinen Tarifvergleich, aktuelle Testergebnisse und Ratgeber (2023)

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Das Wichtigste in Kürze

  • Sattelschlepper brauchen eine Kfz-Haftpflicht­versicherung. Kaskoschutz hingegen ist freiwillig.
  • Auflieger und Zugmaschine werden getrennt versichert.
  • Wenn Sie Ihren Sattelschlepper für den gewerblichen Güterverkehr nutzen, ist das ein anderes Risiko als Werkverkehr und muss entsprechend versichert werden.
  • Eine Haftpflicht- und Vollkasko­versicherung für eine Sattelzugmaschine ist beispielsweise für 486,27 pro Monat möglich.

Das erwartet Sie hier

Worauf Sie bei der Versicherung für eine Sattelzugmaschine achten sollten, was die Versicherung leistet und was sie kostet.

Inhalt dieser Seite
  1. So funktioniert die Versicherung
  2. Wichtige Leistungen
  3. Kosten (inkl. Kostenbeispiel)
  4. Aktuelle Testergebnisse
  5. Tipps für den Tarifvergleich
  6. Fazit
Foto von Swantje Niemann
Zuletzt aktualisiert am

So funktioniert die Lkw-Versicherung für Sattelzugmaschinen

Separate Versicherungen für Sattelzugmaschine und Auflieger

Wer eine Sattelzugmaschine fährt, muss für diese zumindest eine Haftpflicht­versicherung abschließen. Die Sattelzugmaschine (auch: Sattelschlepper) und der Auflieger benötigen jeweils eine eigene Versicherung. Der Versicherungsschutz, der für Sattelzugmaschinen angeboten wird, ist unter Umständen weniger umfassend als der einer Kfz-Versicherung für einen Pkw, so sind Tierbissschäden zum Beispiel nicht immer versichert.

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Werkverkehr oder gewerblicher Güterverkehr

Achten Sie auch darauf, dass Sie die korrekten Risiken versichern. Wenn Sie mit Ihrer Sattelzugmaschine Güter und Waren für Dritte transportieren und dafür bezahlt werden, sind Sie im gewerblichen Güterverkehr aktiv. Eine Versicherung für den Werkverkehr – also den Transport und die Auslieferung eigener Materialien und Waren – genügt in diesem Fall nicht.

Drei Gründe, eine Lkw-Versicherung für Sattelzugmaschinen abzuschließen

  • Gesetzliche Pflicht, eine Haftpflicht­versicherung abzuschließen
  • Hohe Schadenersatzforderungen, aber auch hohe Kosten durch Schäden am eigenen Fahrzeug möglich
  • Versicherung lässt sich um sinnvolle Zusatzbausteine ergänzen

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Das leistet die Lkw-Versicherung für Sattelzugmaschinen

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Das leistet die Haftpflicht­versicherung

Die Haftpflicht­versicherung ist eine unverzichtbare Versicherung, die leistet, wenn Dritte Schadenersatzansprüche gegen den Versicherten erheben. Sie prüft die Ansprüche und zahlt, wenn diese berechtigt sind.

Versicherungspflicht

Anders als die gesetzlich vorgeschriebene Haftpflicht­versicherung ist eine Kasko­versicherung optional. Angesichts des hohen Werts von Sattelzugmaschinen ist sie jedoch sinnvoll.

Das leistet die Kasko­versicherung

Sie können eine Teil- oder Vollkasko­versicherung für Zugmaschine und Auflieger abschließen. In der Teilkasko­versicherung sind in der Regel die folgenden Risiken versichert

  • Diebstahl des Fahrzeugs
  • Glasbruch
  • Kollision mit Wildtieren
  • Feuer
  • Überschwemmung

In der Vollkasko­versicherung sind zusätzlich noch weitere Risiken versichert. Je nach Tarif sind das zum Beispiel:

  • Vandalismus
  • Eigenschäden

Weitere sinnvolle Leistungen und Versicherungen

Man kann weitere Leistungen vereinbaren. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Leistungen für Fahrer im Fall eines Unfalls
  • Versicherung von Brems-, Betriebs- und Bruchschäden
  • Auslandsschutz
  • Schutzbrief

Eine sinnvolle zusätzliche Versicherung ist eine Verkehrs­rechtsschutz­versicherung. Achten Sie auch darauf, wie die Ladung Ihres Fahrzeugs versichert sind. Wenn Sie Güter für Dritte transportieren, empfiehlt sich eine Transport­versicherung. Einige Anbieter bieten Versicherungskonzepte an, die gleich mehrere wichtige Risiken für den Lkw-Verkehr abdecken.


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GAP-Deckung für geleaste Fahrzeuge

Falls Sie mit finanzierten oder geleasten Sattelzugmaschinen arbeiten, ist es möglich, dass die Erstattung der Versicherung im Fall eines Totalschadens nicht mit dem Restwert laut Finanzierungs- oder Leasingvertrag übereinstimmt. Wenn Sie eine GAP-Deckung haben, trägt die Versicherung die Differenz, sodass Ihnen keine zusätzlichen Kosten entstehen.

Das ist wichtig, damit die Versicherung leistet

Damit Sie im Schadensfall wirklich auf Ihre Versicherung zählen können, ist es wichtig, dass Ihre Angaben zu Ihrem Fahrzeug stimmen. Dazu gehört, dass Sie Ihre Verwendung der Sattelzugmaschine – also Werk-, Güter- oder privater Verkehr – passend versichern und auch korrekte Angaben zu Sonderanbauten wie Kühlgeräten oder besonderen Risiken wie Gefahrguttransport machen.

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Was kostet eine Lkw-Versicherung für Sattelzugmaschinen?

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Kostenbeispiel: Haftpflicht­versicherung für eine Zugmaschine

  • Fahrzeug: Zugmaschine (390 kW)
  • Versicherungen: Haftpflicht- und Vollkasko­versicherung inklusive Extra-Kaskoschutz
  • Versicherungssumme Haftpflicht­versicherung: 100 Millionen Euro
  • Selbst­beteiligung der Kasko­versicherung: 150 Euro (Teilkasko) beziehungsweise 500 Euro (Vollkasko)
  • Versicherungsprämie: 744,07 Euro pro Monat

Eine reine Haftpflicht­versicherung würde in unserem Beispiel 486,27 Euro kosten.


Kostenfaktoren

Was die Versicherung im Einzelfall kostet, hängt von mehreren Faktoren ab. Dazu gehören je nach Versicherer und Tarif:

  • Bauart und Ausstattung des zu versichernden Fahrzeugs
  • Schadensfreiheitsklasse
  • Verwendung (Werk-, Privat- oder Güterverkehr)
  • Einsatzgebiet (Nahverkehr oder Fernverkehr, Einsatz nur in Deutschland oder auch im Ausland)
  • Versicherung als einzelnes Fahrzeug oder als Teil einer Flotte
  • Fahreralter

Was kostet Sie eine Lkw-Versicherungen für Sattelzugmaschinen?

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Lkw-Versicherung für Sattelschlepper im Test (2023)

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Wie bei vielen Gewerbe­versicherungen liegen für die Lkw-Versicherung für Sattelzugmaschinen keine aktuellen Testergebnisse vor. Auf unserer Seite zur Lkw-Versicherung finden Sie jedoch Empfehlungen unserer Experten zu Versicherern, mit denen sie gute Erfahrungen gemacht haben.

Experten-Empfehlung zur Lkw-Versicherung

So finden Sie die richtige Versicherung für Ihren Sattelschlepper

Darauf sollten Sie achten

Vergleichen Sie am besten mehrere Angebote, um die optimale Versicherung für Ihre Sattelzugmaschine zu finden. Achten Sie nicht nur auf die Kosten, sondern auch darauf, welche Schäden versichert sind und ob die Versicherungssummen angemessen hoch sind. Es kommt auch darauf an, wie die Versicherung zu Ihren spezifischen Risiken passt. Eine GAP-Deckung ist zum Beispiel nur dann relevant, wenn Sie mit geleasten oder finanzierten Fahrzeugen arbeiten.


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Mehrere Sattelzugmaschinen versichern

Wenn Sie einen Fuhrpark aus mehreren Fahrzeugen haben, sollten Sie prüfen, ob sich für Sie eine Flotten­versicherung lohnt. Unter Umständen können Sie so Geld und Aufwand sparen.

Flotten­versicherung für den Güterverkehr

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Fazit

Bei der Versicherung von Sattelzugmaschinen gilt es einige Punkte zu beachten. So sind für die Zugmaschine und den Auflieger jeweils separate Versicherungen notwendig und ist es wichtig, dass Sie richtige Angaben zur Nutzung des Fahrzeugs machen. Eine Kfz-Haftpflicht­versicherung ist gesetzlich vorgeschrieben, die Kasko­versicherung hingegen freiwillig. Sie kann jedoch die Kosten eines Schadensfalls stark reduzieren.

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Foto von Katharina Burnus
Katharina Burnus
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