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Berufsbedingte Umzüge – Neuerungen 2017

Im nächsten Jahr stehen wieder einige Neuerungen und Anpassungen an, die sich in der Steuererklärung positiv niederschlagen können. So wird ab Februar 2017 die Umzugspauschale angehoben.

- News von Mario Müller

Was beinhaltet die Umzugspauschale

Wer aus beruflichen Gründen umziehen muss, kann die Kosten, die durch den Umzug verursacht werden, als Werbungskosten absetzen. Zu den üblichen Umzugskosten, die in der Steuererklärung geltend gemacht werden können, zählen:

  • Beförderungskosten des Wohungsinhaltes (Möbel, Kleidung, Bücher, usw.)
  • Reisekosten
  • Mietentschädigungen (Wenn beispielsweise doppelt Miete gezahlt werden muss.)
  • Ausgaben, die durch die Wohnungssuche angefallen sind.

Die Entwicklung der Umzugspauschale

Die jetzigen Beträge gelten seit dem 1. März 2016. Alleinstehende können derzeit pauschal 746 Euro geltend machen und Ehepaare sogar 1.493 Euro. Sind von dem Umzug weitere Familienangehörige betroffen, können pro Person nochmals 329 Euro in der Steuererklärung geltend gemacht werden.

Ab dem 1. Februar 2017 werden die Beträge angehoben. Dann können Verheiratete 1.528 Euro angeben und Singles 764 Euro. Kinder oder andere Familienangehörige, die von dem Wohnungswechsel betroffen sind, können mit 337 Euro geltend gemacht werden.

Wie die oben stehende Infografik zeigt, werden die Sätze, die Verbraucher für einen berufsbedingten Umzug bei der Steuer angeben können, regelmäßig erhöht. Daher lohnt es, sich vor einem Umzug zu informieren, wie hoch die Pauschale derzeit ist und ob eventuell eine Erhöhung ansteht.

Pauschalen für sonstige Umzugsauslagen

Neben den bereits erwähnten Umzugskosten fallen meist auch kleinere Ausgaben an, die als “sonstige Umzugsauslagen” angegeben werden können. Dazu zählen beispielsweise neue Telefonanschlüsse oder Ummeldegebühren für das Auto. Diese werden laut Schreiben des Bundesministeriums für Finanzen vom 18.10.2016 ebenfalls zum 1. Februar 2017 erhöht.

[Anmerkung der Redaktion: Mit Schreiben vom 21.9.2018 vom Bundesministerium für Finanzen wurde bekanntgegeben, dass weitere Erhöhungen folgen werden.

Werbungskosten oder haushaltsnahe Dienstleistungen

Unter den Werbungskosten können allerdings ausschließlich die Kosten für berufsbedingte Umzüge geltend gemacht werden. Doch auch wer aus rein privaten Gründen den Wohnort wechselt, kann dies laut NVL (Neuer Verband der Lohnsteuerhilfevereine e.V.) bei der Steuererklärung angeben. So sind Speditions- und andere Umzugskosten bis zu einer Höhe von 20.000 Euro pro Jahr als haushaltsnahe Dienstleistungen absetzbar. Angegeben werden, können hier allerdings nur Zahlungen, die nicht bar erfolgten.

Dieser Artikel wurde zuletzt am 04.10.2018 aktualisiert.
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Mario Müller
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