Allrecht Rechtsschutz­versicherung

Tarife, Testergebnisse und Erfahrungen.

Das erwartet Sie hier

Wie die Rechtsschutz­versicherung der Allrecht in Bedingungstest, DFSI-Rating und Kundenbefragung abschneidet, was Basis, Premium und Premium plus leisten, was sie kosten und welche Erfahrungen Kunden mit der Marke der DEURAG machen.

Inhalt dieser Seite
  1. Allrecht auf einen Blick
  2. Rechtsschutz­­versicherung der Allrecht im Test (2026)
  3. Im Vergleich zu anderen Rechtsschutz­­versicherungen
  4. Tarife und Leistungen der Rechtsschutz­­versicherung der Allrecht
  5. Die Rechtsschutz­­versicherung der Allrecht für Ihre Gruppe
  6. Preise der Rechtsschutz­­versicherung der Allrecht
  7. Stärken und Schwächen
  8. Erfahrungen und Beschwerden
  9. Unsere Einschätzung als Experten
  10. Häufige Fragen (FAQ)
Fachlich geprüft durch Benjamin Mai
Zuletzt aktualisiert am

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Rechtsschutz­versicherung der Allrecht gehört in unserer Gesamtauswertung nicht zu den zehn besten Anbietern für Singles.
  • Franke und Bornberg bewertet alle drei Tarife mit FFF: Basis, Premium und Premium mit Premium plus.
  • Bei ServiceValue bleibt die Allrecht 2026 ohne Auszeichnung, im Fairness-Urteil wie im Berufs-Rechtsschutz.
  • Premium enthält Erb-Rechtsschutz bis 10.000 €, mit Premium plus kommen Ehe- und Unterhaltsstreit vor Gericht bis 30.000 € dazu.
  • Für Familien, Beamte und Mieter passt die Allrecht, für Selbständige nicht: Der Privattarif deckt nur eine Nebentätigkeit bis 22.000 € Umsatz.
  • Allrecht ist eine Marke der DEURAG aus Wiesbaden, die zur SIGNAL IDUNA Gruppe gehört.

Allrecht auf einen Blick

Wie gut ist die Allrecht?

Nicht in unserer Gesamtauswertung

  • Franke und Bornberg 2026: „FFF“ (Basis, Premium, Premium mit Premium plus)
  • DFSI 03/2026: „Sehr gut“ (Premium ohne Selbst­beteiligung)
  • DFSI 03/2026: „Gut“ (Premium mit 150 bis 400 Euro Selbst­beteiligung)

Franke und Bornberg gibt allen drei Tarifen der Allrecht FFF. Das DFSI bewertet Premium ohne Selbst­beteiligung mit „Sehr gut“, mit Selbst­beteiligung wegen des Preises nur mit „Gut“.

In unserer Gesamtauswertung für Singles gehört die Allrecht nicht zu den zehn besten Anbietern. Bei ServiceValue bleibt sie ohne Auszeichnung, und eine eigene BaFin-Quote führt die Aufsicht nicht.


Was kostet sie?

Der Beitrag hängt vom Tarif, den Lebensbereichen und der Selbst­beteiligung ab. Allrecht bietet feste Selbst­beteiligungen von 0 bis 1.000 Euro und das Modell SB-VARIO, bei dem ein empfohlener Anwalt die Selbst­beteiligung senkt. Eigene Beitragsbeispiele veröffentlicht die Allrecht nicht, das DFSI hat für Focus Money 03/2026 Jahresbeiträge für Premium gerechnet.

ProfilTarif und Selbst­beteiligungBeitrag im Jahr
Familie mit zwei Kindern, Hamburg oder MünchenPremium, ohne Selbst­beteiligung826,45 €
Familie mit zwei Kindern, Hamburg oder MünchenPremium, 150 € Selbst­beteiligung612,19 €
Familie mit zwei Kindern, Hamburg oder MünchenPremium, 300 €, sinkt bei Partneranwalt540,85 €

Ohne Selbst­beteiligung bewertet das DFSI den Preis mit „Sehr gut“, mit Selbst­beteiligung nur mit „Befriedigend“. Die Beiträge sind eine Modellrechnung des Instituts aus Heft 03/2026.


Für wen passt sie?

  • Familien: Erb-Rechtsschutz im Premium, Ehe- und Unterhaltsstreit vor Gericht mit Premium plus
  • Beamte und öffentlicher Dienst: Eigener Flyer für den öffentlichen Dienst, Disziplinar-Rechtsschutz ohne Wartezeit
  • Mieter: Wohnungs-Rechtsschutz für alle selbst genutzten Wohneinheiten in Deutschland
  • Selbständige: Im Privattarif ist nur eine Nebentätigkeit bis 22.000 Euro Umsatz versichert

Was hinter jeder Einordnung steckt, steht mit Konditionen und Stolperfallen im Kapitel Für Ihre Gruppe.


Wer steckt hinter der Allrecht?

Allrecht ist eine Marke der DEURAG Deutsche Rechtsschutz-Versicherung AG in Wiesbaden, eines Rechtsschutzspezialisten der SIGNAL IDUNA Gruppe. Die Solvenzquote der DEURAG lag Ende 2025 bei 376 Prozent, im Vorjahr bei 370 Prozent (Quelle: SFCR 2025 der DEURAG).

Die BaFin führt die Allrecht nicht gesondert, die Verträge zählen zur DEURAG mit 2,47 Beschwerden je 100.000 Verträge im Jahr 2025 (Quelle: BaFin). Auf Trustpilot kommt allrecht.de auf 2,0 von 5 Sternen bei 83 Bewertungen, abgerufen am 15.10.2026.

  • Risikoträger
    DEURAG Deutsche Rechtsschutz-Versicherung AG, Wiesbaden, SIGNAL IDUNA Gruppe; Allrecht ist eine Marke der DEURAG
  • Tarife
    Privat­rechtsschutz Basis, Premium und Premium plus, Versicherungssumme in Europa unbegrenzt, weltweit 500.000 oder 1.000.000 Euro; dazu Vermieter- und Firmen-Rechtsschutz
  • Finanzstärke
    Solvenzquote der DEURAG 376 Prozent (2025, Vorjahr 370 Prozent)
  • Neugeschäft
    Offen, über Berater vor Ort und online

Rechtsschutz­versicherung der Allrecht im Test (2026)

Für die Allrecht liegen eine Bedingungsanalyse von Franke und Bornberg und das DFSI-Rating für Focus Money vor. In den Kundenbefragungen von ServiceValue erhält die Marke keine Auszeichnung.

Gesamtwertung aus allen Testergebnissen

In die Gesamtauswertung für Singles fließen das laufend aktualisierte Rating von Franke und Bornberg, der Test der Stiftung Warentest (Heft 07/2026), das Kundenurteil Fairness von ServiceValue 2026 und die BaFin-Beschwerdestatistik 2025 ein, in die Auswertung für Familien zusätzlich der DFSI-Test 03/2026. Wir haben für Sie alle Ergebnisse dieser Tests zusammengetragen und nach unserem eigens dafür erstellten Bewertungsschlüssel ausgewertet. In unserer Gesamtwertung können die Anbieter einen Wert von maximal 100 erreichen.

Unter den zehn besten Anbietern unserer Gesamtauswertung für Singles ist die Allrecht nicht vertreten. Eine eigene BaFin-Quote liegt für die Marke nicht vor, weil die Verträge zur DEURAG zählen.

Zur Gesamtauswertung der Rechtsschutz­versicherung


Der Franke und Bornberg Test

Franke und Bornberg prüft ausschließlich die Versicherungs­bedingungen, ohne Preis und ohne Regulierungspraxis. Bewertet werden 74 Kriterien im Singletarif und 81 im Familientarif, insgesamt 261 Tarife und Tarifkombinationen von 38 Gesellschaften (Quelle: Franke und Bornberg).

Tarif, Tarifstand 10/2025SingleFamilie
BasisFFFFFF
PremiumFFFFFF
Premium mit Premium plusFFFFFF

Alle drei Tarife erreichen FFF, die zweithöchste der sieben Stufen, auch der günstigere Basis-Tarif. Die Bestnote FFF+ erhält im Singletarif 36 der 261 Tarife.


Das DFSI-Rating

Das Deutsche Finanz-Service Institut (DFSI) hat für Focus Money Heft 03/2026 die Familientarife von 20 Gesellschaften verglichen. Die Gesamtnote setzt sich zu 70 Prozent aus der Leistung nach Angaben der Versicherer und zu 30 Prozent aus dem Jahresbeitrag einer Familie mit zwei Kindern zusammen (Quelle: DFSI).

TarifSelbst­beteiligungTarifmerkmalePreisGesamtnote
Rechtsschutz für das Privatleben Premium0 €Sehr gutSehr gutSehr gut
Rechtsschutz für das Privatleben Premium150 €Sehr gutBefriedigendGut
Rechtsschutz für das Privatleben Premium300 €, sinkt bei PartneranwaltSehr gutBefriedigendGut
Rechtsschutz für das Privatleben Premium400 €Sehr gutBefriedigendGut

Die Leistung bewertet das DFSI in allen vier Stufen mit „Sehr gut“. Den Unterschied macht der Preis: Ohne Selbst­beteiligung bewertet ihn das DFSI mit „Sehr gut“, mit Selbst­beteiligung nur mit „Befriedigend“.


Der Finanztest Vergleich

Die Stiftung Warentest hat für ihre Zeitschrift Stiftung Warentest Finanzen (früher Finanztest, Heft 07/2026) 104 Rechtsschutzpakete für Privat, Beruf und Verkehr geprüft, Stand der Daten 1. Mai 2026. Das Qualitätsurteil bewertet die Versicherungs­bedingungen und ihre Verständlichkeit, nicht den Preis (Quelle: Stiftung Warentest, Stiftung Warentest Finanzen 07/2026, kostenpflichtig).

TarifVersicherungs­bedingungenVerständlichkeitQualitätsurteil
Privatleben PremiumGut (1,6)Befriedigend (2,9)Gut (1,7)
Privatleben BasisGut (1,9)Befriedigend (2,8)Gut (2,0)

Am besten schneidet Privatleben Premium mit „gut“ (1,7) ab, am schwächsten Privatleben Basis mit „gut“ (2,0). Das ist die beste Note im Test, ein „sehr gut“ hat die Stiftung Warentest nicht vergeben.

Mit uns die ideale Rechtsschutz­versicherung finden

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Im Vergleich zu anderen Rechtsschutz­versicherungen

Allrecht im Marktvergleich

AnbieterFranke und Bornberg ØFinanztest ØServiceValue FairnessBeschwerde­quoteGesamt­wertung von 100
Logo Lippische Landesbrandversicherung AGLippischeFFF+–––93
Logo ProvinzialProvinzialFFF–––91
Logo ProvinzialProvinzial Nord BrandkasseFFF–––91
Logo GothaerGothaerFFF–––86
Logo Hamburger Feuerkasse Versicherungs-AktiengesellschaftHamburger FeuerkasseFFF–––86
Logo Örag RechtsschutzÖragFFFGutSehr gut1,6481
Logo ADVOCARD Rechtsschutzversicherung AGAdvocardFFFGutSehr gut1,8677
Logo ADAC Allgemeiner Deutscher Automobil-Club e.V.ADACFFGutSehr gut0,2975
Logo Allianz Deutschland AGAllianzFF+GutSehr gut1,8874
Logo Adam Riese GmbHAdam RieseFF+Gut––74
Quelle: Franke und Bornberg Rating Rechtsschutz­versicherung für Privatpersonen, Stiftung Warentest Finanzen 07/2026 (kostenpflichtig), ServiceValue mit Focus Money Kundenurteil: Fairness von Rechtsschutz­versicherern 2026, BaFin, www.transparent-beraten.de; für die Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität der Angaben wird keine Gewähr und keine Haftung übernommen

Ein Strich heißt: In dieser Erhebung wurde der Anbieter nicht untersucht. Die Auswertung zeigt die zehn besten Anbieter für Singles.

Die Allrecht ist in dieser Auswertung nicht vertreten.

Alle Rechtsschutz­versicherungen im Vergleich

Tarife und Leistungen der Rechtsschutz­versicherung der Allrecht

Alle Tarife gelten in Europa mit unbegrenzter Versicherungssumme und decken Privat, Beruf, Verkehr und Wohnen, einzelne Bereiche lassen sich abwählen. In beiden Stufen verzichtet die Allrecht auf den Einwand der Vorvertraglichkeit und auf die Selbst­beteiligung, wenn eine Erstberatung den Fall erledigt.

TarifVersicherungssumme weltweitErb-Rechtsschutz vor GerichtEhe- und Unterhalts-Rechtsschutz
Basis500.000 €NeinNein
Premium1.000.000 €Bis 10.000 € je VertragNein
Premium plus1.000.000 €Bis 10.000 € je VertragBis 30.000 € je Fall

Basis

Basis ist der Einstieg der Allrecht und bei Franke und Bornberg trotzdem mit FFF bewertet. Er enthält Arbeits-, Vertrags-, Verwaltungs-, Sozial- und Steuer-Rechtsschutz, im Familien-, Lebenspartnerschafts- und Erbrecht eine erweiterte Beratung bis 1.000 Euro und Photovoltaik-Rechtsschutz.

Bei Aufhebungsverträgen ohne Versicherungsfall zahlt Basis bis 1.250 Euro, bei Urheberrechtsverstößen eine Beratung bis 1.000 Euro im Jahr. Die Strafkaution beträgt wie im Premium 500.000 Euro, die Beitragsbefreiung bei Arbeitslosigkeit ist eingeschlossen.


Premium

Premium verdoppelt die weltweite Versicherungssumme auf eine Million Euro und schließt Erb-Rechtsschutz vor Gericht bis 10.000 Euro einmalig je Vertrag ein. Dazu kommen Anstellungsvertrags-Rechtsschutz bis 30.000 Euro je Fall für Geschäftsführer mit bis zu 50.000 Euro Gesamteinkommen, Rechtsschutz für Kapitalanlagen bis 250.000 Euro Anlagesumme und Bauherren-Rechtsschutz bis 10.000 Euro.

Nur Premium hat die Vor­versicherergarantie, eine Differenzdeckung bis drei Jahre und einen Treuebonus von 500 Euro für nicht versicherte Fälle nach drei Jahren ohne Schaden.


Premium plus

Premium plus ist der Zusatz zu Premium für Ehe- und Unterhaltssachen. Er zahlt für Scheidung und Unterhaltsstreit vor Gericht jeweils bis 30.000 Euro je Fall.

Die Wartezeiten sind lang: drei Jahre im Ehe-Rechtsschutz, ein Jahr im Unterhalts-Rechtsschutz. Franke und Bornberg bewertet die Kombination aus Premium und Premium plus mit FFF.


Wartezeiten, Selbst­beteiligung und weitere Produkte

Im Arbeits- und Wohnungs-Rechtsschutz gelten drei Monate Wartezeit, im Basis-Tarif auch im Verwaltungs-Rechtsschutz. Ohne Wartezeit sind nach der Leistungsübersicht der Vertrags- und Sachen-, Sozial-, Steuer-, Straf-, Ordnungswidrigkeiten- und Disziplinar-Rechtsschutz.

Die Selbst­beteiligung wählen Sie fest mit 0, 150, 250, 500 oder 1.000 Euro oder als SB-VARIO mit 0/150, 150/300 oder 250/400 Euro, wobei mit einem von Allrecht empfohlenen Anwalt nur der niedrigere Betrag gilt. Neben dem Privat­rechtsschutz verkauft die Allrecht einen Vermieter-Rechtsschutz mit unbegrenzter Deckungssumme und Firmen-Rechtsschutz mit Lösungen für Heilberufe und Handwerk.

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Die Rechtsschutz­versicherung der Allrecht für Ihre Gruppe

Arbeitnehmer

Der Arbeits-Rechtsschutz ist in beiden Tarifen enthalten, bei Aufhebungsverträgen zahlt die Allrecht bis 1.250 Euro auch ohne Versicherungsfall. Premium deckt zusätzlich das kollektive Arbeitsrecht und die Insolvenz des Arbeitgebers bis 1.250 Euro je Fall.

Die Stolperfalle sind die drei Monate Wartezeit im Arbeits-Rechtsschutz. In der Kundenbefragung von ServiceValue zum Berufs-Rechtsschutz 2026 bleibt die Allrecht ohne Auszeichnung.


Familien

Die Allrecht arbeitet mit einer weitreichenden Familiendefinition: Kinder sind bis zur ersten dauerhaften, bezahlten Tätigkeit versichert, Eltern und Großeltern im Haushalt, wenn sie im Ruhestand oder nur geringfügig beschäftigt sind. Premium deckt Erbstreit vor Gericht bis 10.000 Euro, Premium plus Scheidung und Unterhalt bis 30.000 Euro.

Die Stolperfalle sind die Wartezeiten: drei Jahre für die Scheidung, ein Jahr für Unterhalt und Erbe. Mehr dazu steht auf unserer Seite zum Rechtsschutz bei Scheidung.


Mieter

Der Haus- und Wohnungs-Rechtsschutz gilt für alle selbst genutzten Wohneinheiten in Deutschland, nicht nur für die Hauptwohnung. Im Premium ist eine zeitweise Vermietung bis sechs Wochen im Jahr mitversichert, etwa über eine Ferienplattform.

Die Wartezeit beträgt drei Monate. Mehr dazu steht auf unserer Seite zum Miet­rechtsschutz.


Autofahrer

Im Verkehr sind Sie als Eigentümer, Halter, Fahrer und Insasse aller auf die versicherten Personen zugelassenen Fahrzeuge geschützt. Der Verwaltungs-Rechtsschutz in Verkehrssachen gilt ohne Wartezeit, auch im Widerspruchsverfahren. Ordnungswidrigkeiten wie Geschwindigkeitsverstöße sind in beiden Tarifen versichert.

Halte- und Parkverstöße deckt nur Premium, und nur wenn Punkte drohen. Für Halte- und Parkverstöße mit dem E-Auto auf E-Ladeplätzen zahlt Premium bis 500 Euro je Fall.


Beamte und öffentlicher Dienst

Für Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst hat die Allrecht einen eigenen Flyer zum Basis-Tarif. Der Disziplinar- und Standes-Rechtsschutz gilt ohne Wartezeit, etwa wenn wegen eines vermuteten Dienstvergehens ein Disziplinarverfahren eingeleitet wird.

Einen eigenen Beitragsnachlass nennt die Allrecht dazu nicht. Mehr dazu steht auf unserer Seite zum Rechtsschutz für Beamte.


Studenten und Berufseinsteiger

Studierende sind im Vertrag der Eltern mitversichert, bis sie erstmals dauerhaft bezahlt arbeiten. Beide Tarife decken eine Studienplatzklage pro Jahr im Verwaltungs-Rechtsschutz.

Für die Studienplatzklage gelten drei Monate Wartezeit. Wer klagen will, muss den Vertrag vor dem Bewerbungsverfahren abschließen. Mehr dazu steht auf unserer Seite für Studenten.


Selbständige

Im Privat­rechtsschutz ist eine selbständige Tätigkeit nur als Nebentätigkeit bis 22.000 Euro Umsatz im Premium mitversichert, und auch dort ohne Vertrags-, Arbeits- und Wohnungs-Rechtsschutz. Für den Hauptberuf bietet die Allrecht einen eigenen Firmen-Rechtsschutz mit Lösungen für Heilberufe und Handwerksbetriebe.

Was dabei zählt, steht auf unserer Seite zum Rechtsschutz für Selbständige.


Rechtsschutz­versicherung für Ihre Berufsgruppe

Preise der Rechtsschutz­versicherung der Allrecht

Das DFSI hat für Focus Money 03/2026 die Jahresbeiträge einer Familie mit zwei Kindern gerechnet, in Hamburg und München mit identischem Ergebnis. Der Tarif Premium kostet dort ohne Selbst­beteiligung 826,45 Euro im Jahr, umgerechnet rund 68,87 Euro im Monat.

Mit 150 Euro Selbst­beteiligung sind es 612,19 Euro, mit 300 Euro, die bei einem Partneranwalt sinken, 540,85 Euro und mit 400 Euro 512,61 Euro im Jahr. Die höchste Stufe spart gegenüber dem Tarif ohne Selbst­beteiligung gut ein Drittel, das DFSI bewertet den Preis dann aber nur mit „Befriedigend“ (Quelle: DFSI).

Für Basis und für Singles veröffentlicht die Allrecht keine Beitragsbeispiele, Ihren Beitrag berechnet der Tarifrechner auf allrecht.de oder ein Berater vor Ort.

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Stärken und Schwächen

Wichtige Leistungen einer Rechtsschutz­versicherung

Eine Rechtsschutz­versicherung übernimmt die Kosten eines Rechtsstreits: Anwalt, Gericht, vom Gericht bestellte Sachverständige und Zeugen und, wenn Sie unterliegen, auch die Anwaltskosten der Gegenseite. Den Streitwert selbst oder einen Schadenersatz zahlt sie nicht. Versichert sind die Lebensbereiche, die Sie als Baustein wählen, in der Regel Privat, Beruf, Verkehr und Wohnen. Entscheidend sind die Bedingungen: welche Rechtsgebiete eingeschlossen sind, welche Wartezeit für welche Leistungsart gilt, wie hoch die Selbst­beteiligung ist und ob außergerichtliche Verfahren, Mediation und eine telefonische Erstberatung mitversichert sind. Weil nur Streitfälle versichert sind, die nach Vertragsbeginn und Ablauf der Wartezeit entstehen, muss der Vertrag vor dem Streit bestehen.

Stärken der Allrecht

  • Auch der Basis-Tarif mit unbegrenzter Versicherungssumme in Europa.
  • Verzicht auf den Einwand der Vorvertraglichkeit in beiden Tarifen.
  • Erb-Rechtsschutz vor Gericht bis 10.000 Euro im Premium.
  • Ehe- und Unterhaltsstreit vor Gericht bis 30.000 Euro mit Premium plus.
  • Selbst­beteiligung fest oder als SB-VARIO, mit Partneranwalt niedriger.
  • Treuebonus von 500 Euro nach drei schadenfreien Jahren im Premium.

Schwächen der Allrecht

  • Ohne Auszeichnung bei ServiceValue, im Fairness-Urteil und im Berufs-Rechtsschutz.
  • Mit Selbst­beteiligung nur „Befriedigend“ beim Preis im DFSI-Test.
  • Drei Jahre Wartezeit für den Ehe-Rechtsschutz in Premium plus.
  • Halte- und Parkverstöße nur im Premium und nur bei drohenden Punkten.

Erfahrungen und Beschwerden

Bewertungen auf Bewertungsplattformen

Auf Trustpilot kommt allrecht.de auf 2,0 von 5 Sternen bei 83 Bewertungen, abgerufen am 15.10.2026. Das Profil ist nicht von der Allrecht beansprucht, und Trustpilot weist darauf hin, dass das Unternehmen nicht zur Bewertung einlädt. Dort schreiben deshalb fast nur Kunden mit Ärger, das Bild ist entsprechend einseitig.


Was Kunden berichten

Häufigster Kritikpunkt auf Trustpilot sind abgelehnte Kostenübernahmen, auch in Straf- und Bußgeldsachen, und lange Entscheidungen, bei denen Kunden telefonisch nachfassen müssen. Dazu kommen Beschwerden über Beitragserhöhungen und eine schwere Erreichbarkeit.

Gelobt werden in einzelnen Bewertungen die einfache Online-Schadenmeldung und eine übersichtliche Website.


Kundenurteil zur Fairness

ServiceValue hat für Focus Money im Juni 2026 online 2.409 Versicherte zur Fairness ihres Rechtsschutz­versicherers befragt, mit 29 Merkmalen in fünf Bereichen von der Kundenberatung bis zum Preis-Leistungs-Verhältnis (Quelle: ServiceValue).

Die Allrecht bleibt in allen fünf Bereichen und gesamt ohne Auszeichnung, wie acht der 26 Versicherer. Auch im Deutschland Test Berufs-Rechtsschutz­versicherer 2026 von ServiceValue erhält sie keine Auszeichnung (Quelle: ServiceValue).


Beschwerden bei der BaFin

Die BaFin führt die Allrecht in ihrer Beschwerdestatistik 2025 nicht gesondert, die Verträge zählen zur DEURAG. Dort gingen 2025 bei 1.093.281 Verträgen 27 Beschwerden ein, eine Quote von 2,47 je 100.000 Verträge (Quelle: BaFin).

Der ungewichtete Durchschnitt aller Rechtsschutz­versicherer mit Bestandsangabe lag bei 1,97. Ob eine Beschwerde berechtigt war, sagt die Statistik nicht.

Unsere Einschätzung als Experten

Einordnung

Die Allrecht bietet starke Bedingungen zu einem fairen Preis: FFF für alle drei Tarife bei Franke und Bornberg, „Sehr gut“ beim DFSI ohne Selbst­beteiligung und mit der DEURAG einen Risikoträger mit 376 Prozent Solvenzquote.

Schwach ist das Kundenurteil: ohne Auszeichnung bei ServiceValue, 2,0 Sterne auf Trustpilot und eine DEURAG-Quote von 2,47 bei der BaFin. Wer die Bedingungen schätzt, sollte das im Blick behalten.


Für wen ja, für wen nein

Ja für Familien, die Erbe, Scheidung und Unterhalt vor Gericht absichern wollen, und für Beamte, die einen Basis-Tarif mit Disziplinar-Rechtsschutz suchen. Ja auch für Kunden mit mehreren selbst genutzten Wohnungen, weil alle versichert sind.

Nein für Kunden, denen eine ausgezeichnete Kundenbetreuung wichtiger ist als die Bedingungsnote. Nein auch für hauptberuflich Selbständige, die einen eigenen Firmen-Rechtsschutz brauchen.

Mit uns die ideale Rechtsschutz­versicherung finden

Gemeinsam mit unserem langjährigen Partner Mr-Money bieten wir einen transparenten Vergleich zu Rechtsschutz­versicherungen an. Tarife mehrerer Versicherer im direkten Vergleich:

  • Günstige Varianten schon ab attraktiven Einstiegspreisen
  • Leistungsstarke Varianten zu vernünftigen Preisen
  • Direkt und unkompliziert online abschließen

Häufige Fragen zur Rechtsschutz­versicherung der Allrecht

Wer steckt hinter der Allrecht Rechtsschutz­versicherung?

Allrecht ist eine Marke der DEURAG Deutsche Rechtsschutz-Versicherung AG in Wiesbaden, die zur SIGNAL IDUNA Gruppe gehört. Die DEURAG ist Versicherer der Verträge und prüft die Leistungsfälle.

Was unterscheidet Basis und Premium bei der Allrecht?

Premium hat eine weltweite Versicherungssumme von einer Million statt 500.000 Euro und schließt Erb-Rechtsschutz vor Gericht bis 10.000 Euro, Kapitalanlagen, Bauherren-Rechtsschutz und Parkverstöße bei drohenden Punkten ein. Nur Premium bietet die Vor­versicherergarantie und den Treuebonus.

Was ist Premium plus bei der Allrecht?

Premium plus ist ein Zusatz zum Tarif Premium für Ehe- und Unterhaltssachen. Er zahlt für Scheidungsverfahren und Unterhaltsstreit vor Gericht jeweils bis 30.000 Euro je Fall. Für den Ehe-Rechtsschutz gilt eine Wartezeit von drei Jahren, für den Unterhalts-Rechtsschutz von einem Jahr.

Wie funktioniert die Selbst­beteiligung SB-VARIO der Allrecht?

Bei SB-VARIO gelten zwei Beträge, zum Beispiel 150 und 300 Euro. Nehmen Sie einen von der Allrecht empfohlenen Anwalt, zieht sie nur den niedrigeren Betrag ab, beim eigenen Anwalt den höheren. Ihren Anwalt wählen Sie trotzdem frei, das schreibt § 127 VVG vor.

Zahlt die Allrecht bei Streit, der schon vor Vertragsbeginn angelegt war?

Die Allrecht verzichtet in beiden Tarifen auf den Einwand der Vorvertraglichkeit. Gemeint sind Fälle, deren Ursache vor Vertragsbeginn liegt, die aber erst danach zum Streit werden. Ein Streit, der schon bei Abschluss läuft, ist dagegen nicht versichert.

Wie erreiche ich die Allrecht?

Die Allrecht ist gebührenfrei unter 0800 90 89 900 erreichbar, aus dem Ausland unter 0049 611 771 777. Schäden melden Sie online, eine persönliche Beratung bieten Berater vor Ort.

Bietet die Allrecht auch einen Rechtsschutz für Vermieter?

Ja. Der Vermieter-Rechtsschutz der Allrecht deckt Streit aus Miet-, Pacht- und anderen Nutzungsverhältnissen für Grundstücke, Gebäude und Wohnungen. Die Deckungssumme ist unbegrenzt, Mediationsverfahren sind mitversichert.

Haben Sie alles gefunden?

Schnelle Frage, Kritik oder Feedback?

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Foto von Lena Mierbach
Lena Mierbach
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