Umfrage: Jeder dritte Deutsche gibt monatlich über 250 Euro für Versicherungen aus

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von Munkhjin Enkhsaikhan
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  • Mehr als jeder Dritte gibt monatlich über 250 Euro für Versicherungen aus, so das Ergebnis einer Umfrage des Versicherungs­portals transparent-beraten.de (über 5.000 Teilnehmer)
  • 14 Prozent der Befragten gaben an, überhaupt nicht zu wissen, wie hoch die eigenen monatlichen Ausgaben für Versicherungen sind
  • Angst vor Altersarmut ist womöglich ein Grund für die hohe Ausgaben

Das beruhigende Gefühl, in jedem Fall abgesichert zu sein, lassen sich deutsche Verbraucher jeden Monat viel Geld kosten. Mehr als jeder dritte Deutsche gibt monatlich über 250 Euro für Versicherungen aus. Dies ist das Ergebnis einer Online-Umfrage des Versicherungs­portals transparent-beraten.de, an der 5.121 Personen teilgenommen hatten. Die Beiträge für Kranken­­versicherungen wurden bei der Umfrage nicht berücksichtigt.

Auf die Frage „Wie viel Geld zahlen Sie monatlich für Versicherungen? (Kranken­­versicherungen ausgenommen)“ antworteten 21 Prozent der Befragten mit „250 bis 500 Euro“, 14 Prozent mit „500 bis 1.000 Euro“ und 5 Prozent mit „mehr als 1.000 Euro“. Damit investieren 40 Prozent der Befragten mehr als 250 Euro im Monat in Versicherungen – also deutlich mehr als ein Drittel der Befragten. 14 Prozent der Befragten gaben an, überhaupt nicht zu wissen, wie hoch die eigenen monatlichen Ausgaben für Versicherungen sind („Keine Ahnung“).


Die Umfrage

Neben dem Bedürfnis nach Sicherheit steht für Verbraucher auch die private Altersvorsorge im Vordergrund. „Die Furcht der Verbraucher vor Altersarmut macht sich auch im Versicherungs­bereich bemerkbar“, erklärt Mario Müller, Geschäftsführer von transparent-beraten.de. „Bei vielen Versicherungs­nehmern entfällt ein nicht unerheblicher Teil der monatlichen Ausgaben für Versicherungen auf Renten- und Lebens­versicherungen. Wir haben zudem festgestellt, dass immer mehr Versicherungs­nehmer ihre Berufs­unfähigkeits­versicherung mit einer Form der privaten Altersvorsorge kombinieren“, so Müller.

Die Online-Umfrage wurde zwischen dem 15. Oktober 2018 und dem 28. Januar 2019 durchgeführt.