Das erwartet Sie hier
Die Allianz versichert Cyber-Risiken über einen einzigen Tarif, den CyberSchutz, und den nur für Unternehmen. Hier stehen Leistungen, Grenzen, Testergebnisse und Kundenurteile zu dieser Deckung.
Inhalt dieser SeiteDas Wichtigste in Kürze
- Die Cyber-Versicherung der Allianz erreicht in unserer Gesamtauswertung 75 von 100 Punkten und liegt damit punktgleich mit der Provinzial auf Rang acht der zehn gezeigten Anbieter.
- Den CyberSchutz gibt es ausschließlich für Unternehmen, ein eigenständiger Cyber-Tarif für Privatpersonen fehlt im Angebot der Allianz.
- Bis zehn Millionen Euro Umsatz beträgt die Versicherungssumme 500.000 €, höhere Summen setzen eine Einzelprüfung des Risikos voraus.
- Im Fairness-Urteil von ServiceValue bewerten Firmenkunden die Allianz in allen vier Kategorien mit sehr gut.
- Franke und Bornberg bewertet die Bedingungen des Tarifs mit FF, der vierten von sieben Notenstufen.
- Vor dem Antrag verlangt die Allianz bestimmte Mindeststandards zur IT-Sicherheit im Betrieb.
Allianz im Steckbrief
269 %
Solvenzquote
Allianz Versicherungs-AG, SFCR 2025, Vorjahr 242 %
4,7
Kundenbewertungen
Allianz Deutschland, rund 19.000 Bewertungen auf Trustpilot, Stand 08.09.2026
6,4 Mrd. €
Verdiente Beiträge netto
Allianz Versicherungs-AG, SFCR 2025
| Angabe | Cyber-Versicherung der Allianz |
|---|---|
| Risikoträger | Allianz Versicherungs-AG, Konzern Allianz SE |
| Aktuellstes Testergebnis | Franke und Bornberg 2024: FF für den CyberSchutz 3.0 |
| Status Neugeschäft | Offen, Abschluss über Berater vor Ort, Telefon oder Videoberatung |
Cyber-Versicherung der Allianz im Test (2026)
Zwei Erhebungen bestimmen das Bild dieser Sparte: das Bedingungsrating von Franke und Bornberg und das Fairness-Urteil der Kunden bei ServiceValue.
Gesamtwertung aus allen Testergebnissen
In die Gesamtwertung der Allianz fließen zwei Erhebungen aus dem Jahr 2024 ein, das Rating der gewerblichen Cyber-Tarife von Franke und Bornberg und die Fairness-Befragung von ServiceValue.
Die Allianz Cyber-Versicherung erhält von möglichen 100 Punkten:
75
Um Ihnen die Auswahl Ihrer Cyber-Versicherung so einfach wie möglich zu machen, haben wir für Sie alle Ergebnisse unabhängiger Tests der Cyber-Versicherung zusammengetragen und ausgewertet. In der folgenden Tabelle sehen Sie, wie viele Punkte wir für die jeweiligen Testergebnisse vergeben. Die höchste insgesamt zu erreichende Punktzahl beträgt 12. Wurde in einem Test ein Anbieter mit mehreren Tarifen bewertet, wird der Durchschnitt aller Bewertungen für die Gesamtwertung herangezogen. Wurde ein Anbieter in einem Test nicht bewertet, fließt dieser Test nicht in die Gesamtwertung des Anbieters ein. Die Summe aller jeweils erreichten Punkte in Prozent umgerechnet ergibt so unser Anbieter-Ranking der Cyber-Versicherung.
Damit steht die Allianz im hinteren Teil des Feldes der zehn gezeigten Anbieter. Das starke Kundenurteil hebt die Wertung, das Bedingungsrating zieht sie nach unten.
Zur Gesamtauswertung der Cyber-Versicherung
Der Franke und Bornberg Test
| Tarif | Bedingungsstand | Ratingnote |
|---|---|---|
| CyberSchutz 3.0 | 11.2019 | FF (Note 2,7) |
Franke und Bornberg prüft die Deckungsunterschiede gewerblicher Cyber-Tarife und geht dabei vom Bedarf eines mittelständischen Unternehmens mit bis zu 250 Mitarbeitern und Wirkungsschwerpunkt in Europa aus. Grundlage sind allein die jeweils aktuellen Versicherungsbedingungen, insgesamt 153 Tarif- und Baustein-Kombinationen von 27 Gesellschaften (Quelle: Franke und Bornberg).
FF ist die vierte von sieben Notenstufen und steht für einen Bedingungsstand, den mehrere Wettbewerber der Sparte übertreffen. Das Rating misst ausschließlich die Bedingungen, nicht den Beitrag, den Service und die Schadenregulierung, für diese drei Punkte sagt es also nichts aus.
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Tarife und Leistungen der Cyber-Versicherung der Allianz
Die Allianz verkauft für Cyber-Risiken keine Tarifstaffel mit Basis-, Komfort- und Premiumstufe, sondern einen Tarif mit zwei Zusatzbausteinen.
CyberSchutz 3.0
Der CyberSchutz deckt drei Felder ab. Die Cyber-Haftpflicht wehrt unberechtigte Ansprüche ab und zahlt berechtigte Forderungen Dritter nach Datenschutz- und Netzwerksicherheitsverletzungen, nach Verstößen in der digitalen Kommunikation und bei Vertragsstrafen aus dem E-Payment. Die Eigenschadendeckung übernimmt Betriebsunterbrechung, Systemwiederherstellung, Cyber-Erpressung und Schäden an der IT-Hardware. Dazu kommt der Verfahrensrechtsschutz für behördliche Datenschutzverfahren und für Entschädigungsverpflichtungen gegenüber Verbrauchern.
Die Serviceleistungen sind im Beitrag enthalten und stehen unabhängig vom Schadenfall zur Verfügung: ein Krisenplan, ein kostenloses IT-Sicherheitstraining für die Belegschaft und eine rund um die Uhr erreichbare Krisenhotline. Im Ernstfall trägt die Allianz die Kosten für externe Datensachverständige und für die Krisenkommunikation.
Zwei Bausteine sind optional und kosten extra. Der eine deckt Cyber-Diebstahl und Telefonmehrkosten, der andere die Betriebsunterbrechung durch Fehlbedienung. Gerade der zweite Baustein ist wichtig, weil viele Ausfälle nicht von außen kommen, sondern durch einen Fehler im eigenen Haus entstehen.
Betriebsarten und Annahmegrenzen
Die Allianz richtet den CyberSchutz auf kleine und mittlere Betriebe aus und nennt dafür sechs typische Betriebsarten: Online-Handel, Rechts- und Wirtschaftskanzleien, Arztpraxen, Hotels, IT-Dienstleister und Handwerksbetriebe. Bis zehn Millionen Euro Jahresumsatz liegt die Versicherungssumme bei maximal 500.000 Euro, mehr ist nur nach einer Einzelprüfung des Risikos zu bekommen. Für Betriebe über 150 Millionen Euro Umsatz führt die Allianz eigene Lösungen außerhalb dieses Tarifs.
Vor dem Antrag prüft die Allianz, ob der Betrieb bestimmte Mindeststandards zur IT-Sicherheit erfüllt. Welche das im Einzelnen sind, veröffentlicht sie nicht, sie fragt es im Risikodialog vor dem Abschluss ab. Wer hier passt, bekommt den Vertrag ohne weitere Auflagen, wer nicht passt, muss vorher an seiner IT arbeiten.
Die Cyber-Versicherung der Allianz für Ihre Gruppe
Eigene Branchentarife oder Gruppenrabatte gibt es beim CyberSchutz nicht. Je Betriebsart unterscheidet sich vor allem, welchen der beiden Zusatzbausteine ein Betrieb wirklich braucht.
IT und Freelancer
IT-Dienstleister nennt die Allianz ausdrücklich als Zielgruppe, und für sie trägt vor allem die Cyber-Haftpflicht: Wer Systeme und Daten seiner Auftraggeber verarbeitet, haftet nach einer Netzwerksicherheitsverletzung schnell gegenüber mehreren Kunden gleichzeitig. Diese Ansprüche Dritter deckt der Tarif im Grundumfang ab.
Zwei Punkte sind für kleine IT-Betriebe kritisch. Ein Ausfall der eigenen Systeme durch Fehlbedienung ist nur mit dem Zusatzbaustein gedeckt, und Solo-Selbständige ohne dokumentierte IT-Sicherheitsstandards scheitern schon an der Risikoprüfung vor dem Antrag.
Handwerk
Für Handwerksbetriebe passt der Zuschnitt: wenige Arbeitsplätze, dafür vernetzte Maschinen und Auftragsdaten. Die Betriebsunterbrechung ist Teil der Eigenschadendeckung, die Wiederherstellung der Systeme ebenso, und das IT-Sicherheitstraining kostet nichts extra.
Die Fehlbedienung ist die typische Lücke im Handwerk, weil dort selten eine eigene IT-Abteilung mitliest. Ohne den Zusatzbaustein bleibt genau dieser Fall offen. Wer über zehn Millionen Euro Umsatz liegt, braucht außerdem eine Einzelprüfung, um über die 500.000 Euro Versicherungssumme hinauszukommen.
Handel
Online-Handel ist die Betriebsart, die die Allianz zuerst nennt. Dafür spricht der Zuschnitt der Haftpflicht: Vertragsstrafen von Kreditkartenunternehmen aus dem E-Payment und Ansprüche von Kunden nach einem Datenabfluss sind ausdrücklich mitversichert. Für einen Shop, der nach einem Angriff stillsteht, greift die Betriebsunterbrechung.
Die Grenze liegt bei der Höhe. Ein Shop mit mehreren Tausend Zahlungsdatensätzen kann mit 500.000 Euro knapp ausgestattet sein, sobald Wiederherstellung, Ausfall und Ansprüche Dritter zusammenkommen. Höhere Summen sind Verhandlungssache im Einzelfall.
Gastro
Hotels führt die Allianz als eigene Zielgruppe, und für Gastronomie gilt dasselbe Muster: Kassen- und Reservierungssysteme, Gästedaten und ein Gäste-WLAN. Der praktische Vorteil ist hier die rund um die Uhr erreichbare Krisenhotline, weil ein Ausfall im Wochenendbetrieb nicht bis Montag warten kann.
Die Stolperfalle sitzt beim Personal: In Betrieben mit Aushilfen und häufigem Wechsel ist die Fehlbedienung der wahrscheinlichste Auslöser, und die deckt erst der Zusatzbaustein.
Heilberufe
Arztpraxen nennt die Allianz ebenfalls ausdrücklich. Für sie sind zwei Bausteine des Grundumfangs entscheidend: die Kosten für die Benachrichtigung betroffener Patienten und der Verfahrensrechtsschutz für behördliche Datenschutzverfahren. Beides fällt bei Gesundheitsdaten regelmäßig an, oft noch vor dem eigentlichen Schaden.
Kritisch ist die Vorprüfung. Praxen mit alten Geräten am Netz, etwa Diagnosetechnik ohne Sicherheitsupdates, erfüllen die geforderten Mindeststandards häufig nicht und müssen vor dem Abschluss nachrüsten.
Produktion
Produktionsbetriebe zählt die Allianz nicht zu den Betriebsarten, für die sie diesen Tarif ausgelegt hat. Der Grund liegt in der Größe: Der CyberSchutz ist auf Umsätze bis zehn Millionen Euro zugeschnitten, produzierende Betriebe mit vernetzten Anlagen liegen häufig darüber und brauchen dann eine Einzelprüfung.
Für einen Produktionsstillstand ist außerdem die Höhe entscheidend, und die 500.000 Euro des Standardschutzes sind dafür knapp bemessen. Ab 150 Millionen Euro Umsatz verweist die Allianz ohnehin auf eigene Lösungen für Industriekunden.
Cyber-Versicherung für Ihre Berufsgruppe
Preise der Cyber-Versicherung der Allianz
Was Sie für den CyberSchutz zahlen, ergibt sich aus Jahresumsatz, Betriebsart, Mitarbeiterzahl, Versicherungssumme, Selbstbehalt und den beiden Zusatzbausteinen. Die Allianz kalkuliert jeden Vertrag einzeln und veröffentlicht deshalb keine Beitragstabelle, auch keine Einstiegsbeiträge je Branche.
Zwei Größen bestimmen den Beitrag am stärksten. Die erste ist die Versicherungssumme: Bis zehn Millionen Euro Umsatz sind 500.000 Euro der Standard, jede höhere Summe wird einzeln geprüft und gepreist. Die zweite ist der Selbstbehalt, der im Versicherungsschein festgelegt wird und pro Schadenfall greift. Ein höherer Selbstbehalt senkt den Beitrag, verschiebt aber kleine Vorfälle vollständig in den Betrieb.
Wer die Beitragshöhe vorab wissen will, kommt an einer Berechnung mit den eigenen Betriebsdaten nicht vorbei.
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Umsatz, Mitarbeiterzahl und Versicherungssumme eingeben, danach stehen die Beiträge mehrerer Versicherer direkt auf dem Bildschirm.
Stärken und Schwächen
Wichtige Leistungen einer Cyber-Versicherung
Die Cyber-Versicherung greift, wenn ein Hackerangriff, eine Schadsoftware oder ein Bedienfehler die IT eines Betriebs lahmlegt oder Daten in falsche Hände geraten. Sie ersetzt Eigenschäden wie die Wiederherstellung von Systemen und Daten, den Austausch beschädigter Hardware und den Ertragsausfall während des Stillstands, und sie übernimmt berechtigte Schadenersatzforderungen Dritter, etwa nach dem Abfluss von Kundendaten. Genauso wichtig sind die Serviceleistungen im Ernstfall: IT-Forensik, spezialisierte Anwälte, Krisenkommunikation und eine Notfallhotline, die schon beim Verdacht auf einen Vorfall erreichbar ist. In den Bedingungen entscheidet, wie weit der Begriff des IT-Systems gefasst ist, ob Bedien- und Programmierfehler sowie Betrugsformen wie „Fake President“ mitversichert sind, welche Obliegenheiten zur IT-Sicherheit der Betrieb erfüllen muss und ob die Versicherungssumme nach einem Schaden erneut zur Verfügung steht.
Stärken der Allianz
- Krisenhilfe rund um die Uhr, mit Kostenübernahme für externe Datensachverständige und Krisenkommunikation
- Prävention ohne Aufpreis: Krisenplan und IT-Sicherheitstraining für die Belegschaft gehören zum Tarif
- Behördliche Datenschutzverfahren und Entschädigungsverpflichtungen gegenüber Verbrauchern sind im Grundumfang gedeckt
- Vertragsstrafen aus dem E-Payment und Ansprüche Dritter nach Datenabfluss sind ausdrücklich mitversichert
- Ein Risikoträger mit sehr großer Kapitaldecke, die Solvenzquote der Allianz Versicherungs-AG liegt bei 269 Prozent
Schwächen der Allianz
- Die Betriebsunterbrechung durch Fehlbedienung ist nicht im Grundschutz, sondern nur als Zusatzbaustein zu bekommen
- Cyber-Diebstahl und Telefonmehrkosten kosten ebenfalls extra
- Die Versicherungssumme endet im Standard bei 500.000 Euro, alles darüber hängt an einer Einzelprüfung
- Nur ein Tarif ohne Leistungsstufen, feiner abstufen lässt sich der Schutz nicht
- Der Abschluss läuft über Berater, Telefon oder Videoberatung, einen Onlineabschluss bietet die Allianz für diesen Tarif nicht
- Ohne erfüllte IT-Mindeststandards gibt es vor dem Antrag keinen Vertrag
Erfahrungen und Beschwerden
Bewertungen auf Bewertungsplattformen
Auf Trustpilot kommt Allianz Deutschland auf 4,7 von 5 Sternen bei rund 19.000 Bewertungen, abgerufen am 08.09.2026. Andere Plattformen führen für das Haus kein Profil, das Bewertung und Anzahl gemeinsam offenlegt.
Der Wert gilt dem Gesamtunternehmen über alle Sparten, nicht dem CyberSchutz für Firmen. Er sagt etwas über Service und Erreichbarkeit im Konzern, nichts über die Qualität dieser einen Deckung.
Kundenurteil zur Fairness
| Kategorie | Urteil der Kunden |
|---|---|
| Kundenberatung | Sehr gut |
| Schutz und Vorsorge | Sehr gut |
| Kundenkommunikation | Sehr gut |
| Preis-Leistungs-Verhältnis | Sehr gut |
| Gesamtbewertung | Sehr gut |
ServiceValue hat 2024 insgesamt 1.472 Kundenurteile zu 24 Cyber-Versicherern eingeholt und daraus 15 Leistungs- und Servicemerkmale in vier Kategorien bewertet. Jeder Befragte urteilt nur über Versicherer, mit denen sein Betrieb tatsächlich zu tun hatte.
Die Allianz erreicht in allen vier Kategorien sehr gut und damit das beste mögliche Urteil dieser Erhebung. Bemerkenswert ist die Gleichmäßigkeit: Auch beim Preis-Leistungs-Verhältnis fällt sie nicht ab, obwohl sie kein Direktversicherer ist.
Unsere Einschätzung als Experten
Einordnung
Die Allianz ist in dieser Sparte ein Servicehaus, kein Bedingungsführer. Firmenkunden bewerten Beratung, Kommunikation und Preis-Leistungs-Verhältnis mit dem Spitzenurteil, während das Bedingungsrating mit FF im Mittel des Marktes bleibt. Das passt zum Produkt: viel Prävention und Krisenhilfe, dafür ein Grundschutz, der zwei wichtige Ursachen erst über Zusatzbausteine einschließt.
Für Betriebe, die ohnehin Verträge bei der Allianz haben und einen Ansprechpartner vor Ort wollen, ist das ein tragfähiges Paket. Wer den Vertrag allein nach dem Deckungsumfang aussucht, findet in der Sparte deutlich stärker bewertete Bedingungswerke.
Für wen ja, für wen nein
Ja für kleine und mittlere Betriebe bis zehn Millionen Euro Umsatz, die Wert auf Prävention, eine erreichbare Krisenhotline und einen festen Berater legen, und die die beiden Zusatzbausteine mitnehmen. Ja auch für Arztpraxen, Kanzleien und Hotels, deren Hauptrisiko in Datenschutzverfahren und Benachrichtigungskosten liegt.
Nein für Betriebe, die eine Versicherungssumme deutlich über 500.000 Euro ohne Einzelprüfung brauchen, für Produktionsbetriebe mit hohem Ausfallrisiko und für alle, die den Grundschutz ohne Aufpreis auch bei Fehlbedienung greifen sehen wollen. Nein außerdem für Privatpersonen, für die es diesen Tarif nicht gibt.
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Ein vorselektierter Überblick über die Tarife des Marktes, statt eigener Recherche bei dutzenden Versicherern.
Häufige Fragen zur Cyber-Versicherung der Allianz
Wie heißt die Cyber-Versicherung der Allianz?
Der Tarif heißt CyberSchutz, in der von Franke und Bornberg gerateten Fassung CyberSchutz 3.0. Es ist der einzige eigenständige Cyber-Tarif des Hauses, Leistungsstufen wie Basis oder Premium gibt es nicht. Abgestuft wird über die Versicherungssumme und die beiden Zusatzbausteine.
Gibt es den CyberSchutz der Allianz auch für Privatpersonen?
Nein, die Allianz verkauft den CyberSchutz ausschließlich an Unternehmen. Für private Haushalte führt sie in dieser Sparte keinen eigenständigen Tarif. Welche Anbieter Privatpersonen absichern, steht im Bereich für Cyber-Versicherungen für Privatpersonen.
Zahlt die Allianz auch, wenn ein Mitarbeiter den Ausfall selbst verursacht hat?
Nur mit dem Zusatzbaustein zur Betriebsunterbrechung durch Fehlbedienung. Im Grundschutz sind Betriebsunterbrechung und Wiederherstellung nach einem Angriff von außen gedeckt, die Fehlbedienung im eigenen Haus dagegen nicht. Weil ein großer Teil der Ausfälle so entsteht, sollten Sie diesen Baustein einplanen.
Wie hoch ist die Versicherungssumme im CyberSchutz?
Für Betriebe bis zehn Millionen Euro Jahresumsatz sind 500.000 Euro das Maximum des Standardtarifs. Höhere Summen sind möglich, setzen aber eine Einzelprüfung des Risikos voraus. Ab 150 Millionen Euro Umsatz bietet die Allianz gesonderte Lösungen außerhalb dieses Tarifs an.
Was passiert nach einem Cyber-Angriff, wenn ich versichert bin?
Sie erreichen eine Krisenhotline rund um die Uhr, auch schon beim Verdacht auf einen Vorfall. Die Allianz beauftragt und bezahlt externe Datensachverständige für Schaden- und Ursachenermittlung, dazu die Krisenkommunikation und die Benachrichtigung betroffener Kunden. Läuft parallel ein behördliches Datenschutzverfahren, greift der Verfahrensrechtsschutz.
Welche IT-Sicherheitsstandards verlangt die Allianz vor dem Abschluss?
Die Allianz prüft vor dem Antrag, ob der Betrieb bestimmte Mindeststandards zur IT-Sicherheit erfüllt, veröffentlicht die Kriterien aber nicht. Abgefragt werden sie im Risikodialog vor dem Abschluss. Erfüllt ein Betrieb sie nicht, kommt kein Vertrag zustande, bis er nachgerüstet hat.
Wie schneidet die Allianz im Vergleich der Cyber-Versicherer ab?
Mit 75 von 100 Punkten steht die Allianz im hinteren Teil der zehn Anbieter unserer Auswertung, punktgleich mit der Provinzial. Getragen wird die Wertung vom Kundenurteil sehr gut bei ServiceValue, gebremst vom Bedingungsrating FF von Franke und Bornberg. Alle Werte stehen in der Auswertung aller Cyber-Versicherer.
Wie kündige ich die Cyber-Versicherung bei der Allianz?
Gekündigt wird schriftlich zum Ende der laufenden Versicherungsperiode, die Frist muss laut § 11 VVG zwischen einem und drei Monaten liegen und steht in Ihrem Versicherungsschein. Läuft der Vertrag länger als drei Jahre, können Sie ihn zum Ende des dritten Jahres mit drei Monaten Frist beenden. Prüfen Sie vor der Kündigung, ob der Nachfolgevertrag Rückwärtsdeckung für schon eingetretene, aber noch unentdeckte Vorfälle bietet.
Für welche Betriebe ist der CyberSchutz gedacht?
Die Allianz nennt Online-Handel, Rechts- und Wirtschaftskanzleien, Arztpraxen, Hotels, IT-Dienstleister und Handwerksbetriebe. Gemeinsam ist diesen Betriebsarten, dass sie viele Kundendaten verarbeiten und ohne ihre IT nicht arbeiten können. Grundlagen der Sparte erklärt die Seite zur Cyber-Versicherung.
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