Das erwartet Sie hier
Die Allianz versichert Cyber-Risiken über einen einzigen Tarif, den CyberSchutz, und den nur für Unternehmen. Er verbindet Cyber-Haftpflicht, Eigenschäden und Krisenhilfe rund um die Uhr, zwei wichtige Ursachen sind aber nur über Zusatzbausteine versichert.
Inhalt dieser SeiteDas Wichtigste in Kürze
- Die Cyber-Versicherung der Allianz erreicht in unserer Gesamtauswertung 77 von 100 Punkten und steht damit auf Rang sieben der zehn gezeigten Anbieter.
- Den CyberSchutz gibt es ausschließlich für Unternehmen, einen eigenen Cyber-Tarif für Privatpersonen führt die Allianz nicht.
- Bis 10 Millionen € Umsatz liegt die Versicherungssumme bei maximal 500.000 €, höhere Summen gibt es nur nach einer Einzelprüfung des Risikos.
- Im Kundenurteil von ServiceValue 2026 erhält die Allianz in allen vier Kategorien die Stufe „Beste“.
- Für Online-Handel, Arztpraxen und Handwerksbetriebe bis 10 Millionen € Umsatz passt der Tarif, für Produktionsbetriebe mit hohem Ausfallrisiko kaum: Die Standardsumme von 500.000 € ist dort knapp bemessen.
- Die Betriebsunterbrechung durch Fehlbedienung ist nur über einen Zusatzbaustein versichert.
Allianz auf einen Blick
Wie gut ist die Allianz?
77 von 100 Punkten
in unserer Gesamtauswertung
- Franke und Bornberg 2026: „FF“ im Durchschnitt (CyberSchutz 3.0)
- ServiceValue 2026: „Beste“ im Kundenurteil
- Krisenhotline rund um die Uhr und IT-Sicherheitstraining im Beitrag
Die Bedingungen des CyberSchutz bewertet Franke und Bornberg 2026 im Durchschnitt mit FF. Im Kundenurteil von ServiceValue 2026 erreicht die Allianz dagegen die Stufe „Beste“ in allen Kategorien.
Mit 77 von 100 Punkten steht die Allianz in unserer Gesamtauswertung auf Rang sieben von zehn. Das Kundenurteil hebt die Wertung, das Bedingungsrating auf Stand 2019 zieht sie nach unten.
Was kostet sie?
Den Beitrag kalkuliert die Allianz für jeden Betrieb einzeln, nach Jahresumsatz, Betriebsart, Versicherungssumme, Selbstbehalt und den gewählten Zusatzbausteinen. Eine Beitragstabelle oder Einstiegsbeiträge je Branche veröffentlicht sie für den CyberSchutz nicht.
Fest steht der Beitrag deshalb erst im persönlichen Angebot der Allianz. Den größten Hebel haben Versicherungssumme und Selbstbehalt, die beiden Zusatzbausteine kosten jeweils extra.
Für wen passt sie?
- Handel: Vertragsstrafen aus dem E-Payment und Ansprüche von Kunden nach Datenabfluss sind mitversichert
- Heilberufe: Verfahrensrechtsschutz bei behördlichen Datenschutzverfahren im Grundumfang
- Handwerk: Betriebsunterbrechung, Systemwiederherstellung und IT-Sicherheitstraining ohne Aufpreis
- Produktion: Standardsumme von 500.000 Euro für einen Produktionsstillstand knapp, darüber nur nach Einzelprüfung
Was hinter jeder Einordnung steckt, steht mit Konditionen und Stolperfallen im Kapitel Für Ihre Gruppe.
Wer steckt hinter der Allianz?
Risikoträger des CyberSchutz ist die Allianz Versicherungs-AG mit Sitz in München, eine Gesellschaft des Allianz-Konzerns unter dem Dach der Allianz SE. Ihre Solvenzquote lag Ende 2025 bei 269 Prozent, nach 242 Prozent im Vorjahr (Quelle: Bericht über Solvabilität und Finanzlage 2025 der Allianz Versicherungs-AG). Die Finanzstärke der Allianz SE bewertet Standard and Poor’s mit AA bei stabilem Ausblick, zuletzt bestätigt am 31.03.2026.
Auf Trustpilot kommt das Profil Allianz Deutschland auf 4,8 von 5 Sternen bei 19.541 Bewertungen, abgerufen am 01.10.2026. Der Wert gilt dem Gesamtunternehmen über alle Sparten, nicht dem CyberSchutz.
- Risikoträger
Allianz Versicherungs-AG, München, Allianz-Konzern (Allianz SE) - Tarife
CyberSchutz mit zwei Zusatzbausteinen, bis 500.000 € Versicherungssumme bei bis 10 Millionen € Umsatz - Finanzstärke
Solvenzquote 269 % (SFCR 2025), Standard and Poor’s AA, stabil (Allianz SE, 31.03.2026) - Neugeschäft
Offen, Abschluss über Berater, Telefon oder Videoberatung
Cyber-Versicherung der Allianz im Test (2026)
Zwei Erhebungen bestimmen das Bild dieser Sparte: das Bedingungsrating von Franke und Bornberg und das Kundenurteil von ServiceValue, beide aus dem Jahr 2026.
Gesamtwertung aus allen Testergebnissen
In die Gesamtwertung der Allianz fließen zwei Erhebungen aus dem Jahr 2026 ein: das Rating der gewerblichen Cyber-Tarife von Franke und Bornberg und das Kundenurteil Beste Cyberversicherer von ServiceValue.
Die Allianz Cyber-Versicherung erhält von möglichen 100 Punkten:
77
Die Gesamtwertung fasst das Rating von Franke und Bornberg (2026) und das Kundenurteil von ServiceValue (2026) zusammen. Wurde ein Anbieter in einem Test nicht bewertet, fließt dieser Test nicht in seine Gesamtwertung ein.
Damit steht die Allianz auf Rang sieben der zehn gezeigten Anbieter und im Mittelfeld. Das Spitzenurteil der Kunden hebt die Wertung, das Bedingungsrating zieht sie nach unten.
Zur Gesamtauswertung der Cyber-Versicherung
Der Franke und Bornberg Test
| Tarif | Bedingungsstand | Ratingnote |
|---|---|---|
| CyberSchutz 3.0 | 11.2019 | FF (Notenwert 2,7) |
| CyberSchutz 3.0 mit Betriebsunterbrechung durch Fehlbedienung | 11.2019 | FF (Notenwert 2,6) |
| CyberSchutz 3.0 mit Cyber-Diebstahl und Telefonmehrkosten | 11.2019 | FF (Notenwert 2,6) |
| CyberSchutz 3.0 mit beiden Bausteinen | 11.2019 | FF+ (Notenwert 2,4) |
Franke und Bornberg bewertet gewerbliche Cyber-Versicherungen allein anhand der Vertragsunterlagen und legt ein mittelständisches Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern und Schwerpunkt in Europa zugrunde. Jede Kombination aus Grundtarif und Zusatzbausteinen wird einzeln bewertet, 2026 sind es 153 Kombinationen von 27 Gesellschaften (Quelle: Franke und Bornberg).
Drei der vier Kombinationen erreichen FF, die vierte von sieben Stufen, nur der Tarif mit beiden Bausteinen kommt auf FF+. Im Durchschnitt ist das der schwächste Bedingungswert unter den zehn Anbietern unserer Gesamtauswertung. Bewertet ist der Bedingungsstand 11.2019. Beitrag, Service und Schadenregulierung misst das Rating nicht.
Das ServiceValue Kundenurteil
| Kategorie | Urteil der Kunden |
|---|---|
| Kundenberatung | Beste |
| Schutz und Vorsorge | Beste |
| Kundenkommunikation | Beste |
| Preis-Leistungs-Verhältnis | Beste |
| Gesamtbewertung | Beste |
ServiceValue hat für das Kundenurteil Beste Cyberversicherer 2026 gemeinsam mit FOCUS MONEY im April 2026 online 1.688 Kundenurteile zu 25 Versicherern eingeholt. Bewertet werden 15 Merkmale in vier Kategorien, also die Wahrnehmung der Kunden, nicht der Tarif (Quelle: ServiceValue).
Die Allianz erreicht in allen vier Kategorien und gesamt die Stufe „Beste“ und gehört damit zu acht von 25 untersuchten Gesellschaften mit diesem Urteil. ServiceValue führt sie zudem als 8-Jahres-Sieger.
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Im Vergleich zu anderen Cyber-Versicherungen
Allianz im Marktvergleich
Ein Strich heißt: In dieser Erhebung wurde der Anbieter nicht untersucht.
Mit 77 von 100 Punkten steht die Allianz auf Rang sieben der zehn gezeigten Anbieter und damit im Mittelfeld. Beim Kundenurteil liegt sie mit „Beste“ gleichauf mit der Spitze, beim Bedingungsrating hat sie mit FF im Durchschnitt den niedrigsten Wert der Tabelle.
Bessere Bedingungen bei gleichem Kundenurteil bieten die Ergo und die Hiscox, beide mit FF+ und „Beste“. Das stärkste Bedingungsrating unter den gezeigten Anbietern hat die HDI mit FFF in allen vier Kombinationen.
Alle Cyber-Versicherungen im Vergleich
Tarife und Leistungen der Cyber-Versicherung der Allianz
Die Allianz verkauft für Cyber-Risiken keine Staffel aus Basis-, Komfort- und Premiumstufe, sondern einen Tarif mit zwei Zusatzbausteinen.
CyberSchutz
Der CyberSchutz deckt drei Felder ab. Die Cyber-Haftpflicht prüft Ansprüche Dritter, wehrt unberechtigte ab und zahlt berechtigte, etwa nach Vertraulichkeits- und Netzwerksicherheitsverletzungen, nach Verstößen in der digitalen Kommunikation und bei Vertragsstrafen aus dem E-Payment. Der Schutz bei Eigenschäden übernimmt Betriebsunterbrechung, Wiederherstellung und Verbesserung der Systeme, Cyber-Erpressung, Sachschäden an der IT-Hardware und Bußgelder, soweit sie rechtlich versicherbar sind.
Dazu kommt die Absicherung bei Datenschutzverletzungen: der Verfahrensrechtsschutz bei behördlichen Verfahren und Zahlungen in einen Entschädigungsfonds für betroffene Verbraucher. Ein Krisenplan, ein kostenloses IT-Sicherheitstraining für die Belegschaft und eine Notfall-Hotline rund um die Uhr gehören zum Vertrag. Externe Datensachverständige und die Krisenkommunikation bezahlt die Allianz nach Absprache.
Zwei Bausteine sind optional und kosten extra: Cyber-Diebstahl und Telefonmehrkosten sowie die Betriebsunterbrechung durch Fehlbedienung. Wer Tochterunternehmen im Ausland hat, kann den Schutz auf sie ausweiten.
Betriebsarten und Annahmegrenzen
Die Allianz richtet den CyberSchutz auf kleine und mittlere Betriebe aus und nennt sechs Betriebsarten: Online-Handel, Rechts- und Wirtschaftskanzleien, Arztpraxen, Hotels, IT-Dienstleister und Handwerksbetriebe. Bis zehn Millionen Euro Jahresumsatz liegt die Versicherungssumme bei maximal 500.000 Euro, höhere Summen gibt es nur nach einer Einzelprüfung des Risikos. Für Unternehmen über 150 Millionen Euro Umsatz ist der Tarif nicht gedacht, dort verweist die Allianz auf eigene Lösungen.
Vor dem Antrag muss der Betrieb bestimmte Mindeststandards zur IT-Sicherheit erfüllen. Einzelne Kriterien nennt die Allianz auf ihrer Produktseite nicht, sie werden vor dem Abschluss abgefragt. Abgeschlossen wird über Berater, Telefon oder Videoberatung, einen Online-Abschluss bietet die Allianz für diesen Tarif nicht an.
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Die Cyber-Versicherung der Allianz für Ihre Gruppe
Branchentarife oder Gruppenrabatte führt die Allianz für den CyberSchutz nicht. Je Betriebsart unterscheidet sich vor allem, welchen Zusatzbaustein ein Betrieb braucht und ob die Standardsumme reicht.
IT und Freelancer
IT-Dienstleister nennt die Allianz ausdrücklich als Zielgruppe, und für sie zählt vor allem die Cyber-Haftpflicht: Wer Systeme und Daten von Auftraggebern betreut, haftet nach einer Netzwerksicherheitsverletzung schnell gegenüber mehreren Kunden. Diese Ansprüche Dritter deckt der Tarif im Grundumfang. Die Stolperfalle ist der eigene Ausfall durch einen Bedienfehler, den erst der Zusatzbaustein Fehlbedienung einschließt.
Handwerk
Handwerksbetriebe stehen auf der Liste der Allianz, und der Zuschnitt passt: wenige Arbeitsplätze, dafür vernetzte Maschinen und Auftragsdaten. Betriebsunterbrechung und Systemwiederherstellung sind Teil des Eigenschadenschutzes, das IT-Sicherheitstraining kostet nichts extra. Ohne eigene IT-Abteilung ist die Fehlbedienung der wahrscheinlichste Auslöser, und genau die bleibt ohne Zusatzbaustein offen.
Handel
Online-Handel nennt die Allianz an erster Stelle. Vertragsstrafen von Zahlungsdienstleistern aus dem E-Payment und Ansprüche von Kunden nach einem Datenabfluss sind mitversichert, für einen stillstehenden Shop greift die Betriebsunterbrechung. Die Grenze liegt bei der Höhe: Kommen Wiederherstellung, Ausfall und Ansprüche Dritter zusammen, kann die Standardsumme von 500.000 Euro knapp werden.
Gastro
Hotels führt die Allianz als eigene Zielgruppe, für Gastronomie gilt dasselbe Muster aus Kassen- und Buchungssystemen, Gästedaten und Gäste-WLAN. Der praktische Vorteil ist die Notfall-Hotline rund um die Uhr, weil ein Ausfall am Wochenende nicht bis Montag warten kann. In Betrieben mit Aushilfen und häufigem Personalwechsel ist die Fehlbedienung ein naheliegender Auslöser, und die deckt erst der Zusatzbaustein.
Heilberufe
Arztpraxen nennt die Allianz ausdrücklich. Bei Gesundheitsdaten zählt der Verfahrensrechtsschutz für behördliche Datenschutzverfahren im Grundumfang, dazu Bußgelder, soweit sie versicherbar sind. Die Stolperfalle sitzt vor dem Vertrag: Praxen müssen die Mindeststandards zur IT-Sicherheit erfüllen, bevor ein Antrag möglich ist, auch für Geräte, die am Praxisnetz hängen.
Produktion
Produktionsbetriebe stehen nicht auf der Liste der Betriebsarten, für die die Allianz den CyberSchutz ausgelegt hat. Der Tarif ist auf Umsätze bis zehn Millionen Euro zugeschnitten, darüber hängt jede höhere Summe an einer Einzelprüfung. Für einen Produktionsstillstand mit vernetzten Anlagen sind 500.000 Euro knapp bemessen, und ab 150 Millionen Euro Umsatz verweist die Allianz auf eigene Lösungen für Großunternehmen.
Cyber-Versicherung für Ihre Berufsgruppe
Preise der Cyber-Versicherung der Allianz
Was Sie für den CyberSchutz zahlen, hängt von Jahresumsatz, Betriebsart, Versicherungssumme, Selbstbehalt und den beiden Zusatzbausteinen ab. Die Allianz kalkuliert jeden Vertrag einzeln und veröffentlicht keine Beitragstabelle, auch keine Einstiegsbeiträge je Branche.
Den Beitrag bestimmen vor allem zwei Größen. Die erste ist die Versicherungssumme: Bis zehn Millionen Euro Umsatz sind 500.000 Euro das Maximum des Standardtarifs, jede höhere Summe wird einzeln geprüft und kalkuliert. Die zweite ist der Selbstbehalt je Schadenfall, der im Versicherungsschein steht. Ein höherer Selbstbehalt senkt den Beitrag, verschiebt kleine Vorfälle aber vollständig in den Betrieb.
Den genauen Betrag nennt die Allianz erst im Angebot mit den eigenen Betriebsdaten.
Beiträge für die Cyber-Versicherung selbst vergleichen
Umsatz, Mitarbeiterzahl und Versicherungssumme eingeben, danach zeigt der Rechner unseres Partners Thinksurance die Beiträge mehrerer Versicherer direkt an.
Stärken und Schwächen
Wichtige Leistungen einer Cyber-Versicherung
Eine Cyber-Versicherung zahlt, wenn ein Hackerangriff, eine Schadsoftware oder ein Datenleck Ihren Betrieb trifft. Sie ersetzt Eigenschäden wie die Wiederherstellung von Systemen und Daten und, je nach Vertrag, den Ertragsausfall während des Stillstands. Berechtigte Forderungen Dritter nach einem Datenabfluss übernimmt die Cyber-Haftpflicht, unberechtigte wehrt der Versicherer ab. Im Ernstfall zählen außerdem Notfallhotline, IT-Forensik, spezialisierte Anwälte und Krisenkommunikation. Entscheidend sind die versicherten Bausteine, die Obliegenheiten zur IT-Sicherheit und eine Versicherungssumme, die zu Ihrem Betrieb passt.
Stärken der Allianz
- Notfall-Hotline rund um die Uhr, externe Datensachverständige und Krisenkommunikation auf Kosten der Allianz nach Absprache
- Prävention ohne Aufpreis: Krisenplan und IT-Sicherheitstraining für die Belegschaft gehören zum Vertrag
- Verfahrensrechtsschutz bei behördlichen Datenschutzverfahren und Bußgelder, soweit versicherbar, im Grundumfang
- Vertragsstrafen aus dem E-Payment und Ansprüche Dritter nach Datenabfluss sind ausdrücklich mitversichert
- Nach einem Angriff zahlt die Allianz neben der Wiederherstellung auch die Verbesserung der Systeme
- Spitzenurteil der Kunden: in allen Kategorien „Beste“ im Kundenurteil von ServiceValue 2026
Schwächen der Allianz
- Die Betriebsunterbrechung durch Fehlbedienung gibt es nur als kostenpflichtigen Zusatzbaustein
- Cyber-Diebstahl und Telefonmehrkosten kosten ebenfalls extra
- Die Versicherungssumme endet im Standard bei 500.000 Euro, alles darüber hängt an einer Einzelprüfung
- Nur ein Tarif ohne Leistungsstufen, abstufen lässt sich der Schutz nur über Summe und Bausteine
- Kein Online-Abschluss, der Weg führt über Berater, Telefon oder Videoberatung
- Bedingungsrating von Franke und Bornberg im Durchschnitt nur FF, auf Bedingungsstand 2019
Erfahrungen und Beschwerden
Bewertungen auf Bewertungsplattformen
Auf Trustpilot kommt das Profil Allianz Deutschland auf 4,8 von 5 Sternen bei 19.541 Bewertungen, abgerufen am 01.10.2026. Der Wert gilt dem Gesamtunternehmen über alle Sparten, nicht dem CyberSchutz für Firmen, und sagt deshalb mehr über Service und Erreichbarkeit im Konzern als über diese eine Deckung.
Was Kunden berichten
Die Bewertungen auf Trustpilot betreffen überwiegend private Sparten, zeigen aber ein klares Muster. Häufig gelobt werden eine schnelle Schadenbearbeitung und freundliche, kompetente Ansprechpartner. Der häufigste Kritikpunkt sind lange Antwortzeiten auf E‑Mails und Verzögerungen bei komplexen Schadenfällen. Bewertungen, die sich ausdrücklich auf den CyberSchutz beziehen, finden sich dort kaum.
Unsere Einschätzung als Experten
Einordnung
Die Allianz ist in dieser Sparte ein Servicehaus, kein Bedingungsführer. Firmenkunden geben ihr bei ServiceValue in allen Kategorien die Stufe „Beste“, während das Bedingungsrating von Franke und Bornberg mit FF am Ende der zehn gezeigten Anbieter liegt. Das passt zum Produkt: viel Prävention und Krisenhilfe, dafür ein Grundschutz, der Fehlbedienung und Cyber-Diebstahl erst über Zusatzbausteine einschließt.
Für Betriebe, die ohnehin bei der Allianz versichert sind und einen festen Ansprechpartner wollen, ist das ein tragfähiges Paket. Wer allein nach dem Deckungsumfang auswählt, findet in der Sparte deutlich besser bewertete Bedingungswerke.
Für wen ja, für wen nein
Ja für kleine und mittlere Betriebe bis zehn Millionen Euro Umsatz, die Wert auf Prävention, eine erreichbare Notfall-Hotline und einen persönlichen Berater legen und beide Zusatzbausteine mitnehmen. Ja auch für Kanzleien und Hotels, deren Hauptrisiko in Datenschutzverfahren und dem Ausfall der Buchungssysteme liegt.
Nein für Betriebe, die ohne Einzelprüfung eine Versicherungssumme deutlich über 500.000 Euro brauchen, und für alle, die einen Grundschutz suchen, der ohne Aufpreis auch bei Fehlbedienung greift. Nein außerdem für Privatpersonen, für die es den CyberSchutz nicht gibt; welche Anbieter Haushalte absichern, steht bei den Cyber-Versicherungen für Privatpersonen.
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Häufige Fragen zur Cyber-Versicherung der Allianz
Wie heißt die Cyber-Versicherung der Allianz?
Der Tarif heißt CyberSchutz, in der von Franke und Bornberg bewerteten Fassung CyberSchutz 3.0. Es ist der einzige eigenständige Cyber-Tarif des Hauses, Leistungsstufen wie Basis oder Premium gibt es nicht. Abgestuft wird über die Versicherungssumme, den Selbstbehalt und die beiden Zusatzbausteine.
Gibt es den CyberSchutz der Allianz auch für Privatpersonen?
Nein, die Allianz verkauft den CyberSchutz ausschließlich an Unternehmen. Für private Haushalte führt sie in dieser Sparte keinen eigenen Tarif. Welche Anbieter Privatpersonen absichern, steht im Bereich für Cyber-Versicherungen für Privatpersonen.
Zahlt die Allianz auch, wenn ein Mitarbeiter den Ausfall selbst verursacht hat?
Nur mit dem Zusatzbaustein zur Betriebsunterbrechung durch Fehlbedienung. Im Grundschutz sind Betriebsunterbrechung und Wiederherstellung nach einem Angriff von außen gedeckt, der Bedienfehler im eigenen Haus dagegen nicht. Wer viele Mitarbeiter ohne IT-Kenntnisse beschäftigt, sollte diesen Baustein einplanen.
Wie hoch ist die Versicherungssumme im CyberSchutz?
Für Betriebe bis zehn Millionen Euro Jahresumsatz sind 500.000 Euro das Maximum des Standardtarifs. Höhere Summen sind möglich, setzen aber eine Einzelprüfung des Risikos voraus. Ab 150 Millionen Euro Umsatz bietet die Allianz gesonderte Lösungen außerhalb dieses Tarifs an.
Was passiert nach einem Cyber-Angriff, wenn ich versichert bin?
Sie erreichen eine Notfall-Hotline rund um die Uhr, an allen Tagen des Jahres. Nach Absprache beauftragt und bezahlt die Allianz externe Datensachverständige für die Aufklärung, dazu die Krisenkommunikation. Läuft parallel ein behördliches Datenschutzverfahren, greift der Verfahrensrechtsschutz.
Übernimmt die Allianz auch Bußgelder nach einem Datenschutzverstoß?
Ja, soweit das rechtlich zulässig ist. Bußgelder stehen ausdrücklich im Leistungsumfang des Eigenschadenschutzes, die Grenze zieht das jeweilige Recht. Zusätzlich deckt der Verfahrensrechtsschutz die Kosten, sich gegen die Behörde zu verteidigen.
Welche IT-Sicherheitsstandards verlangt die Allianz vor dem Abschluss?
Die Allianz verlangt vor dem Antrag, dass der Betrieb bestimmte Mindeststandards zur IT-Sicherheit erfüllt. Einzelne Kriterien nennt sie auf ihrer Produktseite nicht, sie werden vor dem Abschluss abgefragt. Erfüllt ein Betrieb sie nicht, kommt kein Vertrag zustande, bis er nachgerüstet hat.
Wie schneidet die Allianz im Vergleich der Cyber-Versicherer ab?
Mit 77 von 100 Punkten steht die Allianz auf Rang sieben der zehn Anbieter unserer Auswertung und damit im Mittelfeld. Getragen wird die Wertung vom Kundenurteil „Beste“ bei ServiceValue 2026, gebremst vom Bedingungsrating FF von Franke und Bornberg 2026. Alle Werte stehen in der Auswertung aller Cyber-Versicherer.
Wie kündige ich die Cyber-Versicherung bei der Allianz?
Gekündigt wird schriftlich zum Ende der laufenden Versicherungsperiode, die Frist muss laut § 11 VVG zwischen einem und drei Monaten liegen und steht in Ihrem Versicherungsschein. Läuft der Vertrag länger als drei Jahre, können Sie ihn zum Ende des dritten Jahres mit drei Monaten Frist beenden. Prüfen Sie vorher, ob der neue Vertrag auch Vorfälle abdeckt, die schon passiert, aber noch nicht entdeckt sind.
Für welche Betriebe ist der CyberSchutz gedacht?
Die Allianz nennt Online-Handel, Rechts- und Wirtschaftskanzleien, Arztpraxen, Hotels, IT-Dienstleister und Handwerksbetriebe. Gemeinsam ist diesen Betriebsarten, dass sie viele Kundendaten verarbeiten und ohne ihre IT nicht arbeiten können. Grundlagen der Sparte erklärt die Seite zur Cyber-Versicherung.
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