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P2P-Insurance: Versicherungsmodell der Zukunft?

Ob Autos, Wohnungen oder Lebensmittel: Das Sharing-Konzept hat mittlerweile nahezu alle Bereiche des Lebens erfasst. Kein Wunder also, dass inzwischen auch Versicherungen über sogenannte Peer-to-peer-Konzepte abgeschlossen werden können. Erfinder dieses neuen Versicherungs-Konzepts ist das Berliner Fintech-Startup Friendsurance. Es bietet seinen Mitgliedern die Möglichkeit, sich mit Bekannten in kleinen Gruppen zu vernetzen und bei Bagatellschäden füreinander einzuspringen. Wenn keine Schäden eintreten, erhalten die Versicherten durch den Schadensfrei-Bonus einen Teil ihrer Einzahlungen wieder zurück. Die stetig wachsende Zahl der Mitglieder deutet auf die Zukunftsfähigkeit des Modells hin.

- News von Claudia Täubner

Was bedeutet Peer-to-peer?

So funktioniert der Schadensfrei-Bonus_FriendsuranceDas Ziel des Peer-To-peer (P2P) Konzepts von Friendsurance (peer: engl. für Kollege, Ebenbürtiger) ist es, Versicherungen günstiger zu gestalten und Versicherungsschäden zu verringern. Um das zu erreichen, verbindet sich eine kleine Zahl von Versicherten zusammen in einer Gruppe. Tritt der Versicherungsfall ein, unterstützen sich die Versicherten gegenseitig. Wenn kein Schaden eintritt, wird ein Teil des Beitrags über den Schadenfrei-Bonus zurückerstattet. Dieses Konzept funktioniert, indem der Vertrag des Versicherten formal auf eine höhere Selbstbeteiligung umgestellt wird, wodurch sich die Beitragshöhe verringert. Die Differenz zum vorherigen Beitrag fließt in einen Rückzahlungstopf. Falls dieser einmal leer sein sollte, übernimmt eine Ausfallversicherung die Zahlung der Selbstbeteiligung. Der Kunde kann somit durch Rückzahlungen profitieren, ohne höhere Beiträge zu zahlen. Dass das Konzept auch tatsächlich funktioniert, beweisen die Zahlen: 84 Prozent der Friendsurance-Kunden haben im Januar 2015 eine Rückzahlung für das vorherige Jahr erhalten. Mehr Infos dazu gibt es hier. 

Auch der Versicherer profitiert

Nicht nur der Kunde profitiert von dem Peer-to-peer-Modell, auch für das Versicherungsunternehmen entstehen durch dieses Konzept Vorteile: weil der Schadensfrei-Bonus von Friendsurance Schadensfreiheit belohnt, ist der Anreiz zum Versicherungsbetrug deutlich geringer. Durch eine niedrigere Schadenszahl entstehen dem Unternehmen weniger Bearbeitungs- und Verwaltungskosten. Außerdem steigt durch die Rückzahlungen die Anzahl der zufriedenen Versicherungskunden.

Welche Versicherungsarten deckt Friendsurance ab?

Das P2P-Konzept von Friendsurance kann mittlerweile für Haftpflicht-, Rechtsschutz-, und Hausratversicherungen sowie für elektronische Geräte wie Laptops, Handys oder Kameras abgeschlossen werden. Hierbei können bereits bestehende Versicherungen kostenlos durch den Schadenfreiheits-Bonus ergänzt werden, es kann aber auch eine komplett neue Versicherung über Friendsurance abgeschlossen werden. In naher Zukunft wird es das Konzept auch für Wohngebäude-, Kfz– und viele weitere Versicherungssparten geben.

P2P-Konzept: von Deutschland in die ganze Welt

Das online Peer-to-peer Versicherungskonzept von Friendsurance wurde 2010 von der deutschen Alecto GmbH entwickelt. Der Grund für die Einführung war die hohe Zahl an Versicherungsschäden in Deutschland. 2014 wurde in England von dem Versicherungsunternehmen Guevara ein Peer-to-peer Konzept für Kfz-Versicherungen vorgestellt. Im Febraur 2015 folgte in Frankreich ein P2P-Modell für Kfz- und Hausratversicherungen, im April 2015 eine P2P-Lösung des Unternehmens PeerCover in Neuseeland für Kranken-, Lebens- und weitere Nichtlebensversicherungen. Uvamo, ein weiterer Anbieter von P2P-Versicherungen, plant den Start des Modells in den USA bereits für Ende 2015.

Vier neue Peer-to-peer-Versicherungsmodelle im Vergleich_Friendsurance

Peer-to-peer-Versicherung: Ausgezeichnete Idee

Die Ausbreitung des Konzepts auf der ganzen Welt zeigt, dass in diesem Bereich ein dringender Bedarf bestanden hat – sowohl auf der Seite der Kunden als auch bei den Versicherungen. 2015 wurde Friendsurance Gewinner des World Summit Award 2015 im Bereich „Business & Commerce“. Mit diesem Preis werden die besten digitalen Innovationen in Deutschland ausgezeichnet. „Dass eine international bedeutsame Initiative wie der UN-World Summit Award unsere Arbeit würdigt, macht uns stolz und bestätigt uns in unserem Tun“, sagt Tim Kunde, Geschäftsführer und Mitgründer von Friendsurance. „Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, Versicherungen für alle fairer und günstiger zu machen. Diese Idee findet weltweit großen Anklang.“

Dieser Artikel wurde zuletzt am 02.05.2019 aktualisiert.
Über den Autor
Claudia Täubner
Claudia Täubner
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