Erb­rechtsschutz­versicherung Kostenfreies Angebot und Ratgeber (2026)

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Das erwartet Sie hier

Was eine Erb­rechtsschutz­versicherung ist, wer sie abschließen sollte und was sie kostet.

Inhalt dieser Seite
  1. Was ist eine Erb­­rechtsschutz­­versicherung?
  2. Wer braucht einen Erbrechtschutz?
  3. Was zahlt sie?
  4. Kosten (mit Beispiel)
  5. Aktuelle Testergebnisse
  6. Den richtigen Erb­­rechtsschutz finden
  7. Tipps unserer Experten
  8. Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Fachlich geprüft durch Martin Hacker
Zuletzt aktualisiert am

Das Wichtigste in Kürze

  • Wer einen Rechtsstreit um ein Erbe befürchtet, sichert sich mit einer Erb­­rechtsschutz­­versicherung ab.
  • Wichtig: Bei Versicherungsabschluss muss der Erblasser noch am Leben sein.
  • Eine Erb­­rechtsschutz­­versicherung kostet je nach Anbieter ab 20 € im Monat.
  • Eine Erb­rechtsschutz­versicherung kann nicht separat abgeschlossen werden – sie ist immer Teil einer privaten Rechtsschutz­versicherung.
  • Lassen Sie sich kostenfrei von unserem langjährigen Partner Cihan Deniz zum passenden Erb­rechtsschutz beraten.

Was versichert die Erb­rechtsschutz­versicherung genau?

Erbrecht ist nicht regulär in einer Rechtsschutz­versicherung enthalten. Eine Erb­rechtsschutz­versicherung ist vielmehr ein spezieller Baustein in einer privaten Rechtsschutz­versicherung.

Eine Erb­rechtsschutz­versicherung schützt Sie vor Kosten, die durch erbrechtliche Streitigkeiten entstehen, etwa durch eine Beratung durch einen Anwalt oder einen Gerichtsprozess. Wenn Sie eine Erb­rechtsschutz­versicherung abschließen, muss der Erblasser noch am Leben sein und es darf keine Erbschaft bestehen. Sie müssen diese Versicherung also vorsorglich abschließen.

Icon Puzzle

Umfassender Erb­rechtsschutz ist schwer zu finden

Nahezu alle Tarife der Rechtsschutz­versicherung bieten eine Leistung bei Erbstreitigkeiten an. Allerdings ist sie bei den meisten Versicherern auf eine telefonische Erstberatung beschränkt oder die Kosten werden nur bis zu einer Deckungssumme von mehreren Hundert Euro übernommen. Eine rechtliche Auseinandersetzung kostet aber in der Regel deutlich mehr. Private Rechtsschutz­­versicherungen bieten einen umfassenden Erb­­rechtsschutz allerdings meist nur im Premium-Tarif an. Nur eine sehr kleine Gruppe von Versicherern bietet zudem Erb­rechtsschutz mit höheren Versicherungssummen an. Lassen Sie sich kostenfrei und unverbindlich dazu beraten.

Mit uns die ideale Erb­rechtsschutz­versicherung finden

Mit unserem langjährigen Partner und Rechtsschutzexperten Cihan Deniz versichern wir Sie und Ihre Familie vor Streitigkeiten und hohen Kosten im Erbfall:

  • Absicherung vor teuren Anwalts- und Gerichtskosten
  • Übernahme von Kosten auch bei außergerichtlicher Mediation
  • Günstige Einsteigertarife mit flexibel wählbaren Zusatzmodulen
Foto von Cihan Deniz
Cihan Deniz
Ihr Berater

Wie funktioniert die Rechtsschutz­versicherung mit Erbrecht?

Bei Vertragsabschluss müssen Sie einige Angaben machen, zum Beispiel zu Ihrem Familienstand, Ihrer beruflichen Situation, zur gewünschten Höhe der Selbst­beteiligung und Vertragslaufzeit.

Wartezeit

In der Regel müssen Sie nach Vertragsabschluss eine sogenannte Wartezeit einhalten. Das bedeutet, dass der Versicherer nur Gerichts- und Anwaltskosten von erbrechtlichen Streitigkeiten übernimmt, die nach dieser Wartezeit begonnen haben. Im Erb­rechtsschutz können Wartezeiten bis zu einem Jahr betragen. Einige Leistungen können Sie aber schon gleich nach Abschluss der Versicherung in Anspruch nehmen, zum Beispiel eine Beratung durch einen Rechtsanwalt oder eine Mediation. Ein rückwirkender Erb­rechtsschutz wird aktuell nicht angeboten.

Schließen Sie eine Erb­rechtsschutz­versicherung also vorsorglich ab, wenn der Erblasser noch lebt und der Erbstreit sich noch nicht abzeichnet. Nur so haben Sie in der Regel Anspruch auf einen Erb­rechtsschutz, der auch Prozesskosten übernimmt.

Erbstreitigkeiten – Schaden melden

Tritt ein Schaden ein, den Ihre Erb­rechtsschutz­versicherung abdeckt, dann müssen Sie dies dem Versicherer zeitnah melden, meist geht das telefonisch, per Mail oder über ein Online-Formular. Der Versicherer prüft dann Ihren Rechtsschutzfall und erstattet Ihnen die Kosten.

Wer braucht eine Erb­rechtsschutz­versicherung?

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Die Inhalte dieser Seite wurden von unserer Fachredaktion in enger Zusammenarbeit mit unseren zertifizierten Experten zu diesem Themenbereich erstellt, um Ihnen aktuelle und fachlich korrekte Informationen zu bieten. Qualitätskontrollen stellen sicher, dass die Inhalte dieser Seite regelmäßig aktualisiert und ergänzt werden.

Wann und für wen sinnvoll?

  • Eine Erb­rechtsschutz­versicherung ist für Personen sinnvoll, die einen Erbschaftsstreit erwarten.
  • Ein Erb­rechtsschutz ergibt am meisten Sinn, wenn Sie von einem hohen Erbe ausgehen. Denn die Prozesskosten, also die Kosten für Anwalt und Gericht, hängen nicht nur von der gerichtlichen Instanz und der Anzahl der Gegner ab, sondern auch vom sogenannten Streitwert. Das ist der finanzielle Gegenwert des Rechtsstreits. Ist der Streitwert also hoch, sind auch die Kosten hoch, die Sie ohne Versicherung selbst tragen müssten.
  • Auch komplexe Erbschaften können die Kosten in die Höhe treiben. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn mehrere Parteien beteiligt sind, Immobilien Teil des Erbes sind oder der Wert von Nachlassgegenständen nicht einfach zu ermitteln ist.

Die Vorteile der Rechtsschutz­versicherung für Erbrecht

  • Absicherung
    Sie sind abgesichert vor teuren Anwalts- und Gerichtskosten.
  • Rechtliche Unterstützung
    Sie können oft rechtliche Beratungs- und Informationsangebote des Versicherers nutzen. Einige Versicherer bieten etwa Datenbanken mit rechtlich geprüften Dokumenten, zum Beispiel Erbverträgen oder Testamentvorlagen an. Oder Sie können sich telefonisch von einem Anwalt im jeweiligen Landesrecht beraten lassen.
  • Kostensenkung
    Ihre Kosten werden gesenkt durch Kostenübernahme von außergerichtlicher Streitbeilegung (Mediation). Teure Gerichtsprozesse können so häufig verhindert werden.

Mit uns die ideale Erb­rechtsschutz­versicherung finden

Mit unserem langjährigen Partner und Rechtsschutzexperten Cihan Deniz versichern wir Sie und Ihre Familie vor Streitigkeiten und hohen Kosten im Erbfall:

  • Absicherung vor teuren Anwalts- und Gerichtskosten
  • Übernahme von Kosten auch bei außergerichtlicher Mediation
  • Günstige Einsteigertarife mit flexibel wählbaren Zusatzmodulen
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Cihan Deniz
Ihr Berater

Wann und was genau zahlt ein Rechtsschutz für Erbrecht?

Nicht alle Privat­rechtsschutz­versicherer übernehmen die Kosten für jede Instanz eines Erbrechtsstreits. Im Allgemeinen sind unter dem Versicherungsbaustein Erbrecht vier Leistungsbereiche möglich:

Icon Sprechblasen

1. Beratungen durch einen Rechtsanwalt

Viele Versicherer bieten eine telefonische Hotline für anwaltliche Beratungen an, die auch vor Ablauf der Wartezeit in Anspruch genommen werden können. Wenn Sie sich vor Ort oder vom Anwalt Ihres Vertrauens beraten lassen möchten, prüfen Sie in den Versicherungs­bedingungen, ob Ihre Versicherung diese übernimmt. Meist ist eine Erstberatung bis zu einer Höhe von 250 Euro versichert.

Icon Blatt mit Lupe

2. Außergerichtliche Leistungen im Erbschaftsstreit

Als außergerichtliche Leistungen gilt zum Beispiel, wenn im Erbschaftsstreit ein Rechtsanwalt zur Überprüfung des Testaments herangezogen wird. In der Regel werden diese Leistungen nicht von einer Rechtsschutz­versicherung im Standard-Tarif abgedeckt. Es gibt jedoch auch Tarife, die diesen Leistungsbereich einschließen.

Icon Richterhammer und Gesetz

3. Gerichtliche Leistungen im Erbschaftsstreit

90 Prozent aller Tarife umfassen nicht eine gerichtliche Klärung eines Erbschaftsstreits. Es gibt jedoch einige wenige Versicherer, die in diesem Bereich gegen Kosten absichern. Übernommen werden meist die Anwalts- und Gerichtskosten bis 10.000 Euro.

Icon Händeschütteln

4. Unterstützung durch einen Mediator

Bevor es überhaupt zu einem Rechtsstreit kommt, kann ein Erbschaftsstreit häufig durch eine Mediation außergerichtlich geklärt werden. Dies kann sich gerade im Familien- und Erbrecht anbieten. Versicherungen decken meist Kosten für Mediationen bis zu 3.000 Euro je Fall und bis zu 6.000 Euro im Kalenderjahr. Der Versicherer schlägt auch in der Regel den Mediator vor.

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Cihan Deniz
Ihr Berater

Wann zahlt die Versicherung nicht?

  • Vertragsvoraussetzungen wurden nicht eingehalten
    Bei Vertragsabschluss war der Erblasser zum Beispiel bereits verstorben und eine Erbschaft bestand schon.
  • Rechtsstreit im Ausland
    Die gerichtliche Auseinandersetzung wird nicht vor einem deutschen Gericht entschieden.
  • Leistungen sind nicht von der Versicherung abgedeckt
    Die Leistungen einer Erb­rechtsschutz­versicherung können je nach Anbieter und Tarif sehr unterschiedlich sein. Vergewissern Sie sich vor Abschluss, welche Leistungen wirklich abgedeckt sind.

Was kostet eine Erb­rechtsschutz­versicherung?

Eine Erb­rechtsschutz­versicherung kostet in Kombination mit dem obligatorischen Privat­rechtsschutz ab rund 20 Euro im Monat. Dieser Preis kann natürlich je nach Anbieter variieren. Wir haben Ihnen im Folgenden ein kurzes Rechenbeispiel erstellt. Beachten Sie auch unsere Hinweise, was die Kosten beeinflusst.


Rechenbeispiel: Das kostet ein vollumfänglicher Erb­rechtsschutz

Musterkunde

  • Single
  • Arbeitnehmer
Icon dunkelhaariger Mann
Selbst­beteiligung250 €
Vertragslaufzeit1 Jahr
Zahlungsweise Jährlich
Monatsbeitrag19,80 €

Diese Faktoren beeinflussen Ihre Beiträge

  • Mitversicherter Personenkreis (Single oder Familie)
  • Berufliche Situation (angestellt, selbständig, öffentlicher Dienst)
  • Höhe der Deckungs- beziehungsweise Versicherungssumme
  • Mit oder ohne Wartezeit

Mit uns die ideale Erb­rechtsschutz­versicherung finden

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  • Übernahme von Kosten auch bei außergerichtlicher Mediation
  • Günstige Einsteigertarife mit flexibel wählbaren Zusatzmodulen
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Cihan Deniz
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Allgemeine Rechtsschutz­versicherung im Test

Kein Test spezifisch zum Rechtsschutz mit Erbrecht

Es liegen zahlreiche unabhängige Vergleiche zur Rechtsschutz­versicherung im Allgemeinen vor. Diese bieten jedoch nur eingeschränkt eine Orientierung, wenn Sie den bestmöglichen Erb­rechtsschutz suchen. Steht dieser Aspekt für Sie im Vordergrund, können Sie sich jedoch an den Empfehlungen unserer Experten orientieren.

Icon Stern

Ausschnitt der aktuellen Testsieger der allgemeinen Rechtsschutz­versicherung (2026)

Franke und Bornberg ØServiceValue
EuroAtlas
ServiceValue
Fairness
Beschwerde­quoteGesamtwertung
von 100
Logo ADAC Allgemeiner Deutscher Automobil-Club e.V.ADACFF+Sehr gutSehr gut0,1989
Logo LVM VersicherungLVMFF+Sehr gutSehr gut0,3389
Logo ProvinzialProvinzial Nord BrandkasseFFF89

Die ganze Tabelle und die aktuellen Testsieger der Rechtsschutz­versicherung sowie die Empfehlungen unserer Experten finden Sie hier:

Alle Rechtsschutz­versicherer im Test (2026)

So wählen Sie den richtigen Erb­rechtsschutz aus

Darauf sollten Sie achten

Prinzipiell gibt es auf dem deutschen Markt nur wenige Versicherer, die einen umfassenden Erb­rechtsschutz anbieten. Dennoch sollten Sie diese Angebote vergleichen, um für Ihre Situation eine passende Lösung zu finden, denn die Leistungen können je nach Anbieter und Tarif stark voneinander abweichen:

  • Eigene Versicherung prüfen
    Wenn Sie bereits eine private Rechtsschutz­versicherung besitzen, prüfen Sie diese als Erstes: Möglicherweise deckt sie schon das Erbrecht ab. Sollten Ihnen die enthaltenen Leistungen nicht ausreichen, besteht vielleicht die Möglichkeit, beim gleichen Anbieter in einen anderen Tarif zu wechseln, der einen umfassenderen Schutz bei Erbstreitigkeiten bietet.
  • Leistungsumfang prüfen
    Möchten Sie eine private Rechtsschutz­versicherung neu abschließen, beachten Sie, dass nicht alle Erb­rechtsschutz mit abdecken. Prüfen Sie also genau, ob sie einen Erb­rechtsschutz beinhaltet und welche Leistungen sie in welcher Höhe wirklich bietet.
  • Wartezeiten berücksichtigen
    Bei einer Erb­rechtsschutz­versicherung gilt in der Regel eine Wartezeit. Versicherer übernehmen also nur Kosten von Erbstreitigkeiten, die nach dieser Frist entstanden sind. Einige Leistungen können Sie jedoch meist direkt nach Vertragsabschluss nutzen, wie Mediation oder eine Beratung durch einen Anwalt.
  • Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen planen
    Je länger die Vertragslaufzeit, desto niedriger die Beiträge. Dennoch sollten Sie im Blick behalten, wie oft Sie in Ihrem Leben wirklich Erbrechtsstreitigkeiten führen werden. Wägen Sie also gut zwischen niedrigen Kosten, Vertragslaufzeit und Ihrem Bedarf ab.

Diese Anbieter empfehlen wir

Wie bereits erwähnt ist die Auswahl von Anbietern, die bei Streitigkeiten im Bereich Erbrecht mehr als Kleinstbeträge übernehmen, eher klein. Bei den folgenden Anbietern erhalten Sie jedoch eine vergleichsweise umfassende Leistung:

  • Arag
    10.000 Euro Deckungssumme für Erbrechtsstreitigkeiten (gerichtlich und außergerichtlich)
  • Roland
    5.000 Euro Deckungssumme für Erbrechtsstreitigkeiten (gerichtlich und außergerichtlich)
  • Deurag
    10.000 Euro Deckungssumme für Erbrechtsstreitigkeiten (nur gerichtlich)
Foto von Martin Hacker
Berater

Welche Fehler Sie auf keinen Fall bei Abschluss einer Erb­rechtsschutz­versicherung begehen sollten

lesen
  • Leistungen nicht vergleichen
    Je nach Anbieter und Tarif umfassen Erb­rechtsschutz­versicherungen weniger oder mehr Leistungen. Einige übernehmen allein eine Erstberatung beim Anwalt, andere erstatten auch Prozesskosten. Vergleichen Sie daher unbedingt die Angebote.
  • Wartezeiten nicht beachten
    In der Erb­rechtsschutz­versicherung gilt eine Wartezeit: Erst nach diesem Zeitraum darf die Ursache für den Rechtsstreit, also der Tod des Erblassers, auftreten. Prozesskosten, die während dieser Frist entstehen, übernimmt der Erb­rechtsschutz nicht. Versichern Sie sich also rechtzeitig. Während der Wartezeit können Sie jedoch eine Rechtsberatung durch einen Anwalt oder eine Mediation nutzen und dadurch vielleicht sogar einen teuren Rechtsstreit abwenden.
  • Deckungssumme nicht beachten
    Bei der Rechtsschutz­versicherung ist nicht nur wichtig, ob sie bei einem Rechtsstreit im Bereich Erbrecht leistet, sondern auch, wie diese Leistung aussieht. Viele Versicherer sehen hier nur sehr niedrige Versicherungssummen vor.

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Cihan Deniz
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Wichtige Tipps unserer Experten für Sie

Experten-Tipp 1:
Erb­rechtsschutz nur mit Privat­rechtsschutz

„Keine Rechtsschutz­versicherung sichert Sie pauschal bei allen Rechtsstreits ab. Der Privat­rechtsschutz bietet zwar schon umfangreichen Schutz, bestimmte Bereiche wie Berufs­rechtsschutz, Verkehrs­rechtsschutz oder auch Miet- und Vermieter­rechtsschutz müssen Sie jedoch meist hinzubuchen oder einzeln abschließen. Eine Privat­rechtsschutz­versicherung deckt meist auch Erbrechtsstreitigkeiten ab. Das bedeutet: Wenn Sie sich gegen Kosten eines Erbrechtsstreits versichern möchten, dann müssen Sie zunächst eine private Rechtsschutz­versicherung abschließen. Die meisten Versicherer übernehmen jedoch lediglich die Kosten für eine Erstberatung beim Anwalt. Nur wenige Anbieter übernehmen auch die Kosten für eine Vertretung vor Gericht. Einige Versicherungsgesellschaften schließen den Bereich Erbrecht sogar komplett aus. Sie sollten die Tarife also gut prüfen.“

Foto von Benjamin Mai
Berater

Experten-Tipp 2:
Erb­rechtsschutz­versicherung immer vorsorglich abschließen

„Wer eine umfassende Erb­rechtsschutz­versicherung abschließen möchte, muss eine wichtige Sache beachten: Bei Versicherungsabschluss darf der Versicherungsfall noch nicht eingetreten sein. Dies heißt konkret: Die Person, um deren Erbe gestritten wird, also der Erblasser, muss beim Abschluss der Versicherung noch am Leben sein, denn für den Versicherer tritt der Versicherungsfall mit dem Tod des Erblassers ein. Auch wenn der Versicherungsfall zwar nach Vertragsabschluss, aber noch während der Wartezeit eintritt, leistet der Versicherer nicht. Kümmern Sie sich also frühzeitig um Versicherungsschutz.“

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Cihan Deniz
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Experten-Tipp 3:
Die gesetzliche Erbfolge kennen

„Zunächst sind die Kinder des Erblassers erbberechtigt. Erst im Anschluss erhalten Enkel und Urenkel ihren Anteil aus dem Nachlass (Erben der ersten Ordnung). Sofern es keine Erbberechtigten der ersten Ordnung gibt, erhalten die Personen der zweiten Ordnung die Erbberechtigung. Zur zweiten Ordnung zählen Eltern, Geschwister und Neffen und Nichten. War die Person zum Zeitpunkt ihres Todes kinderlos und unverheiratet, erben zunächst die Eltern den Nachlass zu gleichen Teilen. Ist ein Elternteil schon verstorben, wird sein Erbanteil auf die Geschwister der verstorbenen Person übertragen. Für den Fall, dass eines der Geschwister verstorben ist, geht das Erbe auf dessen Kinder zu gleichen Teilen über, den Nichten und Neffen des Erblassers. Die Erben der dritten Ordnung sind erst dann erbberechtigt, wenn kein Erbe der ersten und zweiten Ordnung existiert. Zu den Personen der dritten Ordnung zählen: Großeltern, Tanten, Onkel, Cousinen und Cousins.“

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Cihan Deniz
Ihr Berater

Experten-Tipp 4:
Erbschaftssteuer berücksichtigen

„Wer erbt, muss sich mit der Erbschaftssteuer auseinandersetzen. Die Höhe der Erbschaftssteuer hängt dabei vom Verwandtschaftsgrad und der Höhe der Erbschaft maßgeblich ab. Bei der Erbschaftssteuer wird ein bestimmter Betrag nicht versteuert. Dieser sogenannte Freibetrag ist umso höher, je enger Ihr Verwandtschaftsgrad zur verstorbenen Person war. Ehe- und Lebenspartner müssen also weniger Erbe versteuern als etwa Geschwister, Nichten oder auch Neffen.“

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Mit uns die ideale Erb­rechtsschutz­versicherung finden

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  • Absicherung vor teuren Anwalts- und Gerichtskosten
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Die häufigsten Fragen zur Erb­­rechtsschutz­­versicherung

Was ist eine Erb­rechtsschutz­versicherung genau?

Eine Erb­rechtsschutz­versicherung ist kein eigenständiger Vertrag, sondern ein spezieller Baustein innerhalb einer privaten Rechtsschutz­versicherung, der gezielt erbrechtliche Streitigkeiten absichert. Sie übernimmt in definiertem Umfang Kosten für anwaltliche Beratung, Mediation und – je nach Tarif – gerichtliche Auseinandersetzungen rund um ein Erbe. Erbrecht ist in Standard-Rechtsschutztarifen meist nicht oder nur sehr eingeschränkt enthalten, weshalb ein spezieller Baustein erforderlich ist.

Welche Kosten übernimmt eine Erb­rechtsschutz­versicherung?

Je nach Versicherer und Tarif werden insbesondere Kosten für anwaltliche Beratung, außergerichtliche Tätigkeiten, Mediation und gerichtliche Verfahren übernommen. Häufig ist eine telefonische Erstberatung möglich, teils auch vor Ablauf der Wartezeit, und eine persönliche Erstberatung beim Anwalt wird oft bis etwa 250 Euro gedeckt. Manche Tarife leisten nur in begrenzter Höhe (mehrere Hundert Euro), während Premium-Tarife höhere Deckungssummen für umfassende Erbstreitigkeiten vorsehen.

Was kostet eine Erb­rechtsschutz­versicherung?

Die Kosten für eine Erb­rechtsschutz­versicherung beginnen je nach Anbieter bei etwa 20 Euro im Monat. Der konkrete Beitrag hängt unter anderem von Leistungsumfang, gewählter Selbst­beteiligung, Vertragslaufzeit und persönlichen Faktoren wie Familienstand und beruflicher Situation ab. Da der Erb­rechtsschutz in der Regel nur in höherwertigen Rechtsschutztarifen enthalten ist, sind diese oft teurer als Basistarife ohne Erb­rechtsschutz.

Wer sollte eine Erb­rechtsschutz­versicherung abschließen?

Eine Erb­rechtsschutz­versicherung ist insbesondere für Personen sinnvoll, die einen Erbschaftsstreit erwarten oder von einem höheren Erbe ausgehen. Hohe Streitwerte – etwa bei größeren Vermögen oder Immobilien – führen zu entsprechend hohen Prozess- und Anwaltskosten, die ohne Versicherung selbst zu tragen wären. Auch bei komplexen Erbschaften mit vielen Beteiligten oder schwer zu bewertenden Nachlassgegenständen kann sich ein solcher Schutz lohnen.

Zu welchem Zeitpunkt muss man den Erb­rechtsschutz abschließen?

Die Erb­rechtsschutz­versicherung muss vorsorglich abgeschlossen werden, solange der Erblasser noch lebt und ein konkreter Erbfall beziehungsweise Erbstreit noch nicht absehbar ist. Bereits laufende oder sich klar abzeichnende Streitigkeiten sind in der Regel ausgeschlossen, und ein rückwirkender Erb­rechtsschutz wird derzeit nicht angeboten. Zudem gilt meist eine Wartezeit von bis zu einem Jahr, sodass Leistungen für Streitigkeiten erst für Fälle nach Ablauf dieser Frist greifen.

Ist Erbrecht automatisch in jeder Rechtsschutz­versicherung enthalten?

Erbrecht ist in einer Standard-Rechtsschutz­versicherung üblicherweise nicht regulär enthalten. Oft beschränkt sich die Leistung auf eine telefonische Erstberatung oder geringe Kostenerstattungen, die für längere Streitigkeiten nicht ausreichen. Ein umfassender Erb­rechtsschutz findet sich meist nur in Premium-Tarifen oder in speziellen Tarifen einiger weniger Versicherer.

Wie funktioniert die Erb­rechtsschutz­versicherung im Schadensfall?

Kommt es zu einem erbrechtlichen Streit, muss der Versicherungsnehmer den Schaden zeitnah beim Versicherer melden, meist telefonisch, per E‑Mail oder über ein Online-Formular. Der Versicherer prüft dann, ob ein versicherter Rechtsschutzfall vorliegt, ob Wartezeiten eingehalten wurden und welche Leistungen im konkreten Tarif vorgesehen sind. Bei Leistungszusage werden die gedeckten Anwalts‑, Gerichts- und ggf. Mediationskosten nach den vereinbarten Bedingungen übernommen.

Welche Rolle spielen Wartezeiten im Erb­rechtsschutz?

Im Erb­rechtsschutz gelten in der Regel Wartezeiten, die bis zu einem Jahr betragen können. Kosten für Streitigkeiten werden nur übernommen, wenn der Rechtsschutzfall nach Ablauf dieser Wartezeit eingetreten ist. Einige Leistungen – etwa telefonische Beratung oder Mediation – können allerdings schon unmittelbar nach Vertragsabschluss zur Verfügung stehen, selbst wenn die Wartezeit für umfassendere Leistungen noch läuft.

Wie wählt man den passenden Erb­rechtsschutz-Tarif aus?

Wichtig ist, zunächst die bestehende private Rechtsschutz­versicherung zu prüfen, ob und in welchem Umfang Erbrecht bereits abgesichert ist. Beim Neuabschluss sollte man insbesondere auf die konkrete Einbeziehung des Erbrechts, die Höhe der Deckungssummen, Wartezeiten, Selbst­beteiligung sowie Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen achten. Da nur wenige Anbieter umfassenden Erb­rechtsschutz bieten, ist ein Vergleich der Leistungen sinnvoll.

Welche allgemeinen Vorteile hat eine Rechtsschutz­versicherung mit Erb­rechtsschutz?

Eine solche Versicherung schützt vor hohen Anwalts- und Gerichtskosten und erleichtert dadurch die Durchsetzung oder Verteidigung erbrechtlicher Ansprüche. Zusätzlich stehen häufig rechtliche Informations- und Beratungsangebote zur Verfügung, etwa Dokumentenvorlagen oder telefonische Auskünfte, und es kann eine Kostenübernahme für Mediation erfolgen, um gerichtliche Verfahren zu vermeiden. Dadurch werden finanzielle Risiken reduziert und rechtliche Schritte planbarer, ohne jedoch eine individuelle Rechtsberatung im Einzelfall zu ersetzen.


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Lena Mierbach
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