Das erwartet Sie hier
Welche Tarife die private Krankenversicherung der Generali anbietet, wie das Unternehmen bei DFSI, IVFP und ServiceValue abschneidet, was die Tarife kosten und welche Erfahrungen Kunden mit der Generali machen.
Inhalt dieser SeiteDas Wichtigste in Kürze
- Die private Krankenversicherung der Generali ist in unserer Gesamtauswertung nicht vertreten, das DFSI bewertet das Unternehmen mit „Gut“, das IVFP mit „Sehr gut“ und ServiceValue mit „Gut“.
- Für Angestellte und Selbständige gibt es drei Leistungsstufen: den Grundschutz GesundSmart, den Komfortschutz GesundPlus und den Topschutz GesundPro.
- Ein 30-jähriger Versicherter zahlt nach Angaben der Generali ab 370,44 € im Monat für GesundSmart, einschließlich des gesetzlichen Zuschlags von 10 %.
- Für Studenten, Ärzte und Selbständige passt die Generali, weil es Ausbildungstarife, eigene Ärztetarife und drei Selbstbehaltstufen gibt, für Existenzgründer nicht: Ein eigener Gründertarif fehlt.
- Abschließen lässt sich die private Krankenversicherung der Generali nur über die Deutsche Vermögensberatung, die den Versicherer exklusiv vertreibt.
- Die BaFin-Beschwerdequote lag 2025 bei 4,54 je 100.000 versicherte Personen und damit unter dem Branchendurchschnitt von 6,27.
Generali auf einen Blick
Wie gut ist die Generali?
Nicht in unserer Gesamtauswertung
- DFSI 2025/26: „Gut“
- IVFP 2025: „Sehr gut“
- ServiceValue 2026: „Gut“
Das DFSI bewertet die Generali im Rating 2025/26 mit „Gut“ (2,1), das IVFP 2025 mit „Sehr gut“. Im ServiceValue-Kundenurteil 2026 erreicht sie „Gut“.
In unserer Gesamtauswertung der zehn bestbewerteten privaten Krankenversicherer ist die Generali nicht vertreten. Bei DFSI und ServiceValue fehlt ihr die Stufe „Sehr gut“, die die meisten Anbieter dieser Tabelle tragen.
Was kostet sie?
Der Beitrag hängt vom Eintrittsalter, vom Gesundheitszustand, von der Leistungsstufe und vom Selbstbehalt ab. Die Generali nennt für jeden ihrer drei Tarife für Angestellte und Selbständige ein Beispiel mit 30 Jahren, einheitlich für Mann und Frau.
| Profil | Tarif | Beitrag im Monat |
|---|---|---|
| Angestellte oder Selbständige, 30 Jahre | GesundSmart (Grundschutz) | 370,44 € |
| Angestellte oder Selbständige, 30 Jahre | GesundPlus (Komfortschutz) | 522,06 € |
| Angestellte oder Selbständige, 30 Jahre | GesundPro1 (Topschutz, 750 € Selbstbehalt) | 647,96 € |
Alle drei Beispiele stammen von der Generali selbst und enthalten den gesetzlichen Zuschlag von 10 Prozent. Zwischen Grundschutz und Topschutz liegen im selben Profil 277,52 Euro im Monat.
Für wen passt sie?
- Studenten: Ausbildungstarife von 17 bis 38 Jahren, GesundSmartA ab 58,31 € im Monat
- Ärzte: Eigene Tarifreihe GesundProMed mit Vorsorgepauschale bis 300 € im Jahr
- Selbständige: Selbstbehalt in GesundPro wählbar mit 750, 1.500 oder 3.000 € im Jahr
- Existenzgründer: Kein eigener Gründertarif, im günstigsten Tarif gilt ein Selbstbehalt von 1.000 € im Jahr
Was hinter jeder Einordnung steckt, steht mit Konditionen und Stolperfallen im Kapitel Für Ihre Gruppe.
Wer steckt hinter der Generali?
Risikoträger ist die Generali Deutschland Krankenversicherung AG mit Sitz in München, bis 2020 als Central Krankenversicherung bekannt. Alle Anteile hält die Generali Deutschland AG, die zur italienischen Assicurazioni Generali gehört. Die Solvenzquote lag zum 31.12.2025 bei 378 Prozent nach 425 Prozent im Vorjahr (Quelle: Solvabilitäts- und Finanzbericht 2025 der Generali Deutschland Krankenversicherung AG).
Bei der BaFin gingen 2025 zur Generali 86 Beschwerden ein, das sind 4,54 je 100.000 versicherte Personen bei einem Branchendurchschnitt von 6,27 (Quelle: BaFin). Auf Trustpilot steht Generali Deutschland bei 4,1 von 5 Sternen aus 3.201 Bewertungen, abgerufen am 04.10.2026.
- Risikoträger
Generali Deutschland Krankenversicherung AG, München, Teil der Generali Gruppe - Tarife
GesundSmart, GesundPlus, GesundPro, GesundProP, GesundProMed, Ausbildungstarife GesundSmartA und GesundProA, Komfortschutz und Basisschutz für Beamte - Finanzstärke
Solvenzquote 378 % zum 31.12.2025 (SFCR 2025) - Neugeschäft
Offen, Vertrieb exklusiv über die Deutsche Vermögensberatung
Private Krankenversicherung der Generali im Test (2026)
Alle drei Testhäuser dieser Sparte bewerten das Unternehmen, nicht einzelne Tarife: das DFSI und das IVFP die Unternehmensqualität, ServiceValue die von Kunden wahrgenommene Fairness.
Gesamtwertung aus allen Testergebnissen
In unserer Gesamtauswertung der privaten Krankenversicherung fließen das DFSI-Rating 2025/26, das IVFP-Rating 2025, das ServiceValue-Kundenurteil 2026 und die BaFin-Beschwerdestatistik 2025 ein. Die Generali ist in der aktuellen Auswertung nicht vertreten.
Zur Gesamtauswertung der privaten Krankenversicherung
Das DFSI-Rating
Das Deutsche Finanz-Service Institut (DFSI) hat für das Rating 2025/26 die 31 wichtigsten privaten Krankenversicherer untersucht. Bewertet werden Substanzkraft, Produktqualität und Service, gewichtet mit 40, 40 und 20 Prozent (Quelle: DFSI).
| Teilbereich | Generali |
|---|---|
| Substanzkraft | Gut |
| Produktqualität | Gut |
| Service | Befriedigend |
| Gesamtnote | Gut |
Mit der Gesamtnote „Gut“ (2,1) und 68,34 Punkten liegt die Generali in der größten Notengruppe des Ratings, die 22 der 31 Versicherer umfasst. Am stärksten ist sie in der Produktqualität (1,6), im Teilbereich Service ist sie mit „Befriedigend“ bewertet.
Das IVFP-Rating
Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) hat 2025 die Unternehmensqualität von 34 privaten Krankenversicherern anhand von 23 Kriterien bewertet. Grundlage sind Geschäftsberichte und Meldungen an die Aufsicht, also Stabilität, Sicherheit, Ertragskraft und Markterfolg (Quelle: IVFP).
| Rating | Generali |
|---|---|
| IVFP Unternehmensqualität 2025 | Sehr gut |
Die Generali erhält die Gesamtnote „Sehr gut“, die das IVFP 2025 an 19 Gesellschaften vergeben hat. Darüber steht nur die Höchstnote „Exzellent“, die sechs Versicherer erreichten.
Das ServiceValue-Kundenurteil
ServiceValue hat im November 2025 für das „Kundenurteil Fairness von privaten Krankenversicherern 2026“ 2.716 Kunden zu 30 Versicherern befragt. Bewertet wird die wahrgenommene Fairness in fünf Bereichen (Quelle: ServiceValue).
| Bereich | Generali |
|---|---|
| Produktangebot | Gut |
| Kundenberatung | Gut |
| Leistungsabwicklung | Gut |
| Preis-Leistungs-Verhältnis | Gut |
| Kundenkommunikation | Gut |
| Gesamt | Gut |
Die Generali erreicht in allen fünf Bereichen und im Gesamturteil „Gut“, also eine Fairness über dem Durchschnitt. Im Vorjahr lag sie noch bei „Sehr gut“, ausgezeichnet wird sie von ServiceValue durchgängig seit 2022.
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Im Vergleich zu anderen privaten Krankenversicherern
Generali im Marktvergleich
Ein Strich heißt: In dieser Erhebung wurde der Anbieter nicht untersucht.
Die Generali ist in dieser Auswertung nicht vertreten. Ihre Einzelurteile lauten „Gut“ beim DFSI, „Sehr gut“ beim IVFP und „Gut“ bei ServiceValue.
Alle privaten Krankenversicherer im Vergleich
Tarife und Leistungen der privaten Krankenversicherung der Generali
In allen Tarifen für Angestellte, Selbständige, Ärzte und Studenten gilt die freie Arztwahl, Hilfsmittel erstattet die Generali zu 100 Prozent bei Bezug über ihr eigenes Hilfsmittelmanagement.
| Tarif | Für wen | Krankenhaus | Zahnersatz |
|---|---|---|---|
| GesundSmart | Angestellte und Selbständige | Mehrbettzimmer | 70 % |
| GesundPlus | Angestellte und Selbständige | Zweibettzimmer, Chefarzt | 80 % |
| GesundPro und GesundProP | Angestellte und Selbständige | Zweibettzimmer, Chefarzt | 90 % |
| GesundProMed | Ärzte und Zahnärzte | Zweibettzimmer, Chefarzt | 90 % |
| GesundSmartA und GesundProA | In Studium oder Ausbildung, 17 bis 38 Jahre | Allgemeine Krankenhausleistungen (GesundSmartA), Zweibettzimmer und Chefarzt (GesundProA) | 70 % (GesundSmartA), 90 % (GesundProA) |
| Komfortschutz für Beamte | Beamte und Anwärter mit Beihilfe | Zweibettzimmer, Chefarzt | Material- und Laborkosten 100 % |
| Basisschutz für Beamte | Beamte und Anwärter mit Beihilfe | Mehrbettzimmer | In den ersten fünf Kalenderjahren begrenzt |
GesundSmart
Der Grundschutz erstattet ärztliche Leistungen und Arzneimittel zu 100 Prozent, im Krankenhaus die allgemeinen Leistungen im Mehrbettzimmer. Heilmittel und Psychotherapie zahlt der Tarif zu 80 Prozent, Psychotherapie für bis zu 50 Sitzungen je Kalenderjahr. Für Heilpraktiker gibt es 80 Prozent bis 500 Euro, für Sehhilfen bis 100 Euro in zwei Kalenderjahren. Zahnersatz, Kronen und Inlays erstattet GesundSmart zu 70 Prozent. Erwachsene tragen einen Selbstbehalt von 1.000 Euro im Jahr, Kinder unter 21 Jahren von 500 Euro. Nach drei oder fünf Jahren ist ein Wechsel in einen höheren Schutz ohne neue Gesundheitsprüfung möglich.
GesundPlus
Der Komfortschutz bringt im Krankenhaus Chefarzt und Zweibettzimmer, wer darauf verzichtet, erhält ein Ersatz-Krankenhaustagegeld von 25 Euro pro Tag. Zahnersatz, Kronen und Inlays erstattet der Tarif zu 80 Prozent. Heilmittel und Psychotherapie sind wie im Grundschutz zu 80 Prozent versichert, Heilpraktiker bis 1.000 Euro und Sehhilfen bis 200 Euro, jeweils in zwei Kalenderjahren. Auch hier gilt das Optionsrecht auf eine Höherversicherung nach drei oder fünf Jahren.
GesundPro und GesundProP
Der Topschutz erstattet Heilmittel zu 100 Prozent, Arzneimittel ohne Pflicht zum Generikum und Zahnersatz zu 90 Prozent. Heilpraktiker zahlt er bis 1.500 Euro, Sehhilfen bis 300 Euro in zwei Kalenderjahren. Den Selbstbehalt wählen Versicherte selbst: 750 Euro in GesundPro1, 1.500 Euro in GesundPro2 und 3.000 Euro in GesundPro3, für Kinder jeweils die Hälfte. In GesundPro3 entfällt er bei einem medizinisch notwendigen Krankenhausaufenthalt. Die Variante GesundProP mit 750 Euro Selbstbehalt zahlt nach einem, zwei oder drei leistungsfreien Jahren zwei, drei oder fünf Monatsbeiträge zurück.
GesundProMed
Für Ärzte und Zahnärzte bietet die Generali die Reihe GesundProMed mit denselben Selbstbehaltstufen wie GesundPro an, also 750, 1.500 oder 3.000 Euro im Jahr. Viele ambulante Leistungen und Zahnbehandlungen erstattet der Tarif zu 100 Prozent, Kieferorthopädie und Zahnersatz zu 90 Prozent. Dazu kommt eine Vorsorgepauschale bis 300 Euro im Jahr. Bei Geburt, Elternzeit, Arbeitslosigkeit, Sabbatical oder beruflicher Weiterbildung lässt sich der Schutz ohne neue Gesundheitsprüfung herabsetzen. Die Variante GesundProMedP erstattet wie GesundProP bis zu fünf Monatsbeiträge.
GesundSmartA und GesundProA
Wer studiert oder eine Ausbildung macht, kann sich im Alter von 17 bis einschließlich 38 Jahren in den Ausbildungstarifen versichern. GesundSmartA entspricht dem Grundschutz mit 1.000 Euro Selbstbehalt, GesundProA dem Topschutz mit Zweibettzimmer, Chefarzt und Heilpraktiker bis 1.500 Euro in zwei Kalenderjahren. Nach dem Ende der Ausbildung ist der Wechsel in die regulären Tarife ohne neue Gesundheitsprüfung und ohne neue Wartezeiten möglich.
Komfortschutz für Beamte
Der Komfortschutz ergänzt die Beihilfe mit Chefarzt und Zweibettzimmer, das Einbettzimmer gibt es über den Zusatztarif SBE100U. Material- und Laborkosten beim Zahnersatz erstattet er zu 100 Prozent, Heilpraktikerleistungen sind enthalten. Sehhilfen sind je nach versichertem Prozentsatz auf 300, 180, 120 oder 60 Euro in zwei Kalenderjahren begrenzt. Für Beamtenanwärter läuft der Schutz zum Ende der Ausbildung automatisch weiter.
Basisschutz für Beamte
Der Basisschutz ist der günstige Einstieg für Beamte: allgemeine Krankenhausleistungen im Mehrbettzimmer, ärztliche Leistungen, Arznei-, Heil- und Hilfsmittel sowie Zahnbehandlung mit professioneller Zahnreinigung. Zahnersatz ist in den ersten fünf Kalenderjahren begrenzt, Sehhilfen auf 150, 90, 60 oder 30 Euro in zwei Kalenderjahren. Zu bestimmten Terminen ist ein Wechsel in den Komfortschutz ohne Gesundheitsprüfung möglich. Für Beihilfeberechtigte aus Hessen hat die Generali eigene Produktlösungen.
Beitragsstabilität
Gegen steigende Beiträge im Alter bietet die Generali die Beitragsentlastungskomponente EBE63 an. Sie senkt den Beitrag ab 63 Jahren um einen vorher vereinbarten Betrag, ohne Gesundheitsprüfung beim Abschluss. Im Beispiel der Generali zahlt eine 35-jährige Person im Tarif GesundPro3 dafür 70 Euro im Monat und erhält später eine Entlastung von 200 Euro, die vereinbarte Höhe lässt sich bis zum Alter von 59 Jahren ändern. Bei Angestellten beteiligt sich der Arbeitgeber an diesem Beitrag, solange sein Höchstzuschuss nicht ausgeschöpft ist.
Ab dem 60. Geburtstag entfällt zudem der gesetzliche Zuschlag von 10 Prozent, ab 65 Jahren setzt die Generali die angesparten Altersrückstellungen zur Beitragsstabilisierung ein. Nach ihrem Solvabilitäts- und Finanzbericht nutzt die Gesellschaft außerdem Mittel aus der Rückstellung für Beitragsrückerstattung, um Beitragsanpassungen zu begrenzen.
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Die private Krankenversicherung der Generali für Ihre Gruppe
Angestellte über JAEG
Angestellte über der Jahresarbeitsentgeltgrenze wählen bei der Generali zwischen drei Leistungsstufen. Weil sich der Arbeitgeber am Beitrag beteiligt, lohnt der Blick auf GesundPlus oder GesundPro, die mit Zweibettzimmer und Chefarzt die Lücke zur gesetzlichen Kasse schließen. Die Beitragsentlastung EBE63 wird ebenfalls vom Arbeitgeber mitfinanziert. Stolperfalle: Im Grundschutz GesundSmart sind nur 100 Euro für Sehhilfen in zwei Jahren und das Mehrbettzimmer versichert. Weitere Grundlagen stehen auf unserer Seite PKV für Angestellte.
Beamte mit Beihilfe
Für Beamte bietet die Generali eine Beihilfeergänzung in zwei Stufen, Basisschutz und Komfortschutz. Anwärter werden zum Ende der Ausbildung ohne Lücke in den Beamtenschutz übernommen. Wer mit dem Basisschutz beginnt, kann später ohne Gesundheitsprüfung in den Komfortschutz wechseln. Stolperfalle: Beitragsbeispiele für Beamte veröffentlicht die Generali nicht, und das Einbettzimmer kostet einen eigenen Zusatztarif. Mehr dazu auf unserer Seite PKV für Beamte.
Studenten
Studenten können sich innerhalb von drei Monaten nach Studienbeginn von der Versicherungspflicht befreien lassen (Quelle: SGB V § 8). Die Generali versichert sie in eigenen Ausbildungstarifen, nach eigenen Angaben ab 58,31 Euro im Monat für eine 21-jährige Person in GesundSmartA und 128,99 Euro in GesundProA1. Danach steht der Wechsel in die regulären Tarife ohne neue Gesundheitsprüfung offen. Stolperfalle: Die Befreiung gilt für das ganze Studium und lässt sich nicht widerrufen. Details auf unserer Seite PKV für Studenten.
Selbständige
Für Selbständige ist der Selbstbehalt der wichtigste Hebel beim Beitrag. In GesundPro reicht er von 750 bis 3.000 Euro im Jahr, in der höchsten Stufe entfällt er bei einem notwendigen Krankenhausaufenthalt. Wer keine Rechnungen einreicht, bekommt in GesundProP Monatsbeiträge zurück. Krankentagegeld bietet die Generali als eigenen Tarif an. Stolperfalle: Ohne Krankentagegeld fehlt bei längerer Krankheit das Einkommen. Mehr dazu auf unserer Seite PKV für Selbständige.
Ärzte
Ärzte und Zahnärzte versichert die Generali in der eigenen Reihe GesundProMed, ein 30-jähriger Arzt zahlt nach Angaben der Generali in GesundProMed2 rund 416,08 Euro im Monat. Typisch für die Lebensphasen von Medizinern ist das Recht, den Schutz bei Elternzeit oder Weiterbildung zu senken und später ohne Gesundheitsprüfung zurückzukehren. Stolperfalle: Mit 1.500 Euro Selbstbehalt in diesem Beispiel trägt der Arzt einen spürbaren Teil der Kosten selbst. Mehr dazu auf unserer Seite PKV für Ärzte.
Existenzgründer
Einen eigenen Gründertarif hat die Generali nicht, Gründer wählen wie Selbständige aus GesundSmart, GesundPlus und GesundPro. Hilfreich ist der günstige Einstieg in GesundSmart mit der Option auf mehr Schutz nach drei oder fünf Jahren ohne neue Gesundheitsprüfung. Stolperfalle: Der Beitrag hängt nicht vom Einkommen ab und läuft auch in umsatzschwachen Monaten voll weiter, dazu kommen in GesundSmart bis zu 1.000 Euro Selbstbehalt im Jahr.
Private Krankenversicherung für Ihre Berufsgruppe
Preise der privaten Krankenversicherung der Generali
Was ein Versicherter bei der Generali zahlt, hängt vom Eintrittsalter, vom Gesundheitszustand, vom Tarif und vom Selbstbehalt ab. Die Generali veröffentlicht für jeden Tarif ein Beitragsbeispiel, einheitlich für Mann und Frau.
Für eine 30-jährige Person kostet der Grundschutz GesundSmart nach Angaben der Generali 370,44 Euro im Monat, der Komfortschutz GesundPlus 522,06 Euro und der Topschutz GesundPro1 647,96 Euro. In allen drei Beträgen steckt der gesetzliche Zuschlag von 10 Prozent, der ab dem 60. Geburtstag wegfällt. Ärzte zahlen mit 30 Jahren in GesundProMed2 mit 1.500 Euro Selbstbehalt 416,08 Euro.
Deutlich günstiger sind die Ausbildungstarife: Mit 21 Jahren kostet GesundSmartA 58,31 Euro und GesundProA1 128,99 Euro im Monat. Diese Beiträge gelten nur während Studium oder Ausbildung. Wer Rechnungen ein Jahr lang nicht einreicht, bekommt in den Tarifen mit P im Namen zwei bis fünf Monatsbeiträge zurück, Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen schaden dabei nicht.
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Stärken und Schwächen
Wichtige Leistungen einer privaten Krankenversicherung
Eine private Krankenversicherung ersetzt die gesetzliche Krankenversicherung vollständig, deshalb entscheidet allein der Vertrag darüber, welche Kosten später erstattet werden. Wichtig sind die freie Arztwahl ohne Hausarztzwang, die Erstattung ärztlicher Honorare auch über den Regelhöchstsatz der Gebührenordnung hinaus und die Leistungen im Krankenhaus wie Chefarztbehandlung und Ein- oder Zweibettzimmer. Ebenso zählen Zahnbehandlung und Zahnersatz, Heil- und Hilfsmittel mit offenem Katalog sowie Psychotherapie ohne enge Sitzungsgrenzen. Für die Zukunft entscheidend sind die Höhe der Selbstbeteiligung, Beitragsrückerstattung bei Leistungsfreiheit und Bausteine, die den Beitrag im Alter senken.
Stärken der Generali
- Klar gestaffelte Tariflinie mit Optionsrecht auf mehr Schutz nach drei oder fünf Jahren ohne neue Gesundheitsprüfung
- Garantierte Beitragsrückerstattung von bis zu fünf Monatsbeiträgen in GesundProP und GesundProMedP
- Eigene Tarife für Ärzte, Studenten, Auszubildende und Beamte
- Beitragsentlastung EBE63 ohne Gesundheitsprüfung, mit Arbeitgeberanteil bei Angestellten
- Öffentlich genannte Beitragsbeispiele für alle Tarife für Angestellte, Selbständige, Ärzte und Studenten
- Solvenzquote von 378 % zum 31.12.2025
Schwächen der Generali
- Abschluss nur über die Deutsche Vermögensberatung, kein Vergleich über andere Vertriebswege
- Hilfsmittel zu 100 % nur bei Bezug über das Hilfsmittelmanagement der Generali
- Im Grundschutz GesundSmart nur Mehrbettzimmer, Sehhilfen bis 100 € und Heilpraktiker bis 500 € in zwei Jahren
- Zahnersatz in allen Tarifen in den ersten fünf Jahren über die Zahnstaffel begrenzt
- Psychotherapie auf 50 Sitzungen je Kalenderjahr begrenzt
- Solvenzquote 2025 gegenüber dem Vorjahr von 425 % auf 378 % gesunken
Erfahrungen und Beschwerden
Bewertungen auf Bewertungsplattformen
Auf Trustpilot führt Generali Deutschland ein Profil über alle Sparten, dort steht der Versicherer bei 4,1 von 5 Sternen aus 3.201 Bewertungen, abgerufen am 04.10.2026. Die Bewertungen betreffen das Gesamtunternehmen mit Sach-, Lebens- und Krankenversicherung, nicht die private Krankenversicherung allein. Die Publikumswertung fällt damit freundlicher aus als bei vielen Krankenversicherern, bei denen vor allem Beitragsanpassungen und abgelehnte Leistungen bewertet werden.
Was Kunden berichten
Das häufigste Lob in den Trustpilot-Bewertungen gilt schnellen Erstattungen und freundlicher, kompetenter Hilfe am Telefon. Auf der Gegenseite beklagen mehrere Bewertungen über die Jahre steigende Beiträge und lange Antwortzeiten bei besonderen Anfragen. Einzelne Bewertungen zur Krankenversicherung kritisieren fehlerhafte Abrechnungsprüfungen, andere loben die Einreichung über die App. Weil das Profil alle Sparten umfasst, lassen sich die Stimmen nicht allein der Krankenversicherung zuordnen.
Beschwerden bei der BaFin
Zur Generali Deutschland Krankenversicherung AG gingen 2025 bei der BaFin 86 Beschwerden ein. Bei 1.892.946 versicherten Personen ergibt das eine Quote von 4,54 je 100.000 versicherte Personen, der Branchendurchschnitt liegt bei 6,27 (Quelle: BaFin). Die BaFin zählt bei Krankenversicherern versicherte Personen, nicht Verträge, und erfasst Voll- und Zusatzversicherung zusammen. Ob eine Beschwerde berechtigt war, zeigt die Statistik nicht.
Unsere Einschätzung als Experten
Einordnung
Die Generali ist ein solider privater Krankenversicherer ohne Spitzenwerte: Das IVFP bewertet sie mit „Sehr gut“, DFSI und ServiceValue mit „Gut“, die Beschwerdequote liegt unter dem Branchendurchschnitt. Ihre Tariflinie ist übersichtlich und transparent bepreist. Der größte Unterschied zu anderen Häusern liegt im Vertrieb, denn die Tarife gibt es nur bei der Deutschen Vermögensberatung.
Für wen ja, für wen nein
Die Generali lohnt sich vor allem für Versicherte, die einen festen Ansprechpartner vor Ort schätzen und ihren Schutz mit dem Alter ausbauen wollen: Junge Leute starten günstig im Ausbildungstarif, Ärzte bekommen eine eigene Tarifreihe. Wer dagegen mehrere Versicherer nebeneinander vergleichen und über einen Experten abschließen möchte, findet die Generali dort nicht. Wer viel Psychotherapie oder hochwertige Sehhilfen braucht, sollte die Grenzen der Tarife genau prüfen.
Regulierungspraxis
Im ServiceValue-Kundenurteil 2026 erhält die Generali im Bereich Leistungsabwicklung das Urteil „Gut“ (Quelle: ServiceValue). Kunden nehmen die Bearbeitung ihrer Leistungsfälle damit als überdurchschnittlich fair wahr, erreichen aber nicht die Spitzenstufe.
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Unsere Beratung zur privaten Krankenversicherung ist von Finanztip empfohlen. Wir können Ihnen kostengünstige und leistungsstarke private Krankenversicherungen anbieten:
Häufige Fragen zur privaten Krankenversicherung der Generali
Wo kann ich die private Krankenversicherung der Generali abschließen?
Die Generali vertreibt ihre Krankenversicherung exklusiv über die Deutsche Vermögensberatung. Einen Direktabschluss im Internet oder einen Abschluss über andere Vermittler bietet sie nicht an. Für eine Beratung suchen Sie sich einen Vermögensberater in Ihrer Nähe aus.
Was ist aus der Central Krankenversicherung geworden?
Die Central Krankenversicherung heißt seit 2020 Generali Deutschland Krankenversicherung AG. Bestehende Verträge sind beim selben Risikoträger geblieben, nur Name und Sitz haben gewechselt. Der Sitz liegt heute in München.
Was kostet die private Krankenversicherung der Generali für einen 30-Jährigen?
Für eine 30-jährige Person nennt die Generali Monatsbeiträge zwischen 370,44 Euro im Grundschutz und 647,96 Euro im Topschutz GesundPro1. Darin ist der gesetzliche Zuschlag von 10 Prozent enthalten. Ihr eigener Beitrag hängt zusätzlich vom Gesundheitszustand und vom gewählten Selbstbehalt ab.
Wie bekomme ich bei der Generali Beiträge zurück?
In GesundProP und GesundProMedP ist die Beitragsrückerstattung garantiert: Nach einem leistungsfreien Jahr gibt es zwei, nach zwei Jahren drei und nach drei Jahren fünf Monatsbeiträge zurück. Leistungsfrei heißt, dass Sie ein Jahr lang keine Rechnungen einreichen. Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen zählen dabei nicht.
Kann ich innerhalb der Generali in einen anderen Tarif wechseln?
Ja, ein Wechsel in einen Tarif mit gleichen oder geringeren Leistungen ist laut § 204 VVG ohne neue Gesundheitsprüfung möglich. Für bessere Leistungen ist sie normalerweise nötig. Ausnahme sind die Optionsrechte der Generali, die nach drei oder fünf Jahren einen Wechsel nach oben ohne Gesundheitsprüfung erlauben.
Wie kündige ich meine private Krankenversicherung bei der Generali?
Kündigen können Sie zum Ende eines Versicherungsjahres mit einer Frist von drei Monaten. Nach einer Beitragserhöhung haben Sie laut § 205 VVG ein Sonderkündigungsrecht innerhalb von zwei Monaten nach Zugang der Mitteilung. Wirksam wird die Kündigung erst, wenn Sie eine nahtlose Anschlussversicherung nachweisen.
Wie reiche ich Arztrechnungen bei der Generali ein?
Am einfachsten über die Generali GesundheitsApp für iOS und Android. Dort laden Sie Arztrechnungen und Rezepte hoch und rufen Ihre Dokumente ab. Ein Neugeborenes nehmen Sie ohne Gesundheitsprüfung auf, wenn Sie es innerhalb von zwei Monaten nach der Geburt anmelden.
Welche Gesundheitsservices bietet die Generali ihren Versicherten?
Die Generali bietet Programme wie den RückenCoach gegen Rückenschmerzen, einen SpezialistenFinder für Fachärzte und einen ArzneiCheck für Wechselwirkungen von Medikamenten. Über Generali Mobile Health sind ein Symptomcheck und Videosprechstunden möglich. Die Services stehen zusätzlich zu den tariflichen Leistungen bereit.
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