Generali Private Kranken­versicherung

Tarife, Testergebnisse und Erfahrungen.

Das erwartet Sie hier

Welche Tarife die private Kranken­versicherung der Generali anbietet, wie das Unternehmen bei DFSI, IVFP und ServiceValue abschneidet, was die Tarife kosten und welche Erfahrungen Kunden mit der Generali machen.

Inhalt dieser Seite
  1. Auf einen Blick
  2. Aktuelle Testergebnisse
  3. Im Vergleich
  4. Tarife und Leistungen
  5. Für Ihre Gruppe
  6. Preise
  7. Stärken und Schwächen
  8. Erfahrungen und Beschwerden
  9. Unsere Einschätzung
  10. Häufige Fragen
Foto von Mario Müller
Zuletzt aktualisiert am

Das Wichtigste in Kürze

  • Die private Kranken­versicherung der Generali ist in unserer Gesamtauswertung nicht vertreten, das DFSI bewertet das Unternehmen mit „Gut“, das IVFP mit „Sehr gut“ und ServiceValue mit „Gut“.
  • Für Angestellte und Selbständige gibt es drei Leistungsstufen: den Grundschutz GesundSmart, den Komfortschutz GesundPlus und den Topschutz GesundPro.
  • Ein 30-jähriger Versicherter zahlt nach Angaben der Generali ab 370,44 € im Monat für GesundSmart, einschließlich des gesetzlichen Zuschlags von 10 %.
  • Für Studenten, Ärzte und Selbständige passt die Generali, weil es Ausbildungstarife, eigene Ärztetarife und drei Selbstbehaltstufen gibt, für Existenzgründer nicht: Ein eigener Gründertarif fehlt.
  • Abschließen lässt sich die private Kranken­versicherung der Generali nur über die Deutsche Vermögensberatung, die den Versicherer exklusiv vertreibt.
  • Die BaFin-Beschwerdequote lag 2025 bei 4,54 je 100.000 versicherte Personen und damit unter dem Branchendurchschnitt von 6,27.

Generali auf einen Blick

Wie gut ist die Generali?

Nicht in unserer Gesamtauswertung

  • DFSI 2025/26: „Gut“
  • IVFP 2025: „Sehr gut“
  • ServiceValue 2026: „Gut“

Das DFSI bewertet die Generali im Rating 2025/26 mit „Gut“ (2,1), das IVFP 2025 mit „Sehr gut“. Im ServiceValue-Kundenurteil 2026 erreicht sie „Gut“.

In unserer Gesamtauswertung der zehn bestbewerteten privaten Kranken­versicherer ist die Generali nicht vertreten. Bei DFSI und ServiceValue fehlt ihr die Stufe „Sehr gut“, die die meisten Anbieter dieser Tabelle tragen.


Was kostet sie?

Der Beitrag hängt vom Eintrittsalter, vom Gesundheitszustand, von der Leistungsstufe und vom Selbstbehalt ab. Die Generali nennt für jeden ihrer drei Tarife für Angestellte und Selbständige ein Beispiel mit 30 Jahren, einheitlich für Mann und Frau.

ProfilTarifBeitrag im Monat
Angestellte oder Selbständige, 30 JahreGesundSmart (Grundschutz)370,44 €
Angestellte oder Selbständige, 30 JahreGesundPlus (Komfortschutz)522,06 €
Angestellte oder Selbständige, 30 JahreGesundPro1 (Topschutz, 750 € Selbstbehalt)647,96 €

Alle drei Beispiele stammen von der Generali selbst und enthalten den gesetzlichen Zuschlag von 10 Prozent. Zwischen Grundschutz und Topschutz liegen im selben Profil 277,52 Euro im Monat.


Für wen passt sie?

  • Studenten: Ausbildungstarife von 17 bis 38 Jahren, GesundSmartA ab 58,31 € im Monat
  • Ärzte: Eigene Tarifreihe GesundProMed mit Vorsorgepauschale bis 300 € im Jahr
  • Selbständige: Selbstbehalt in GesundPro wählbar mit 750, 1.500 oder 3.000 € im Jahr
  • Existenzgründer: Kein eigener Gründertarif, im günstigsten Tarif gilt ein Selbstbehalt von 1.000 € im Jahr

Was hinter jeder Einordnung steckt, steht mit Konditionen und Stolperfallen im Kapitel Für Ihre Gruppe.


Wer steckt hinter der Generali?

Risikoträger ist die Generali Deutschland Kranken­versicherung AG mit Sitz in München, bis 2020 als Central Kranken­versicherung bekannt. Alle Anteile hält die Generali Deutschland AG, die zur italienischen Assicurazioni Generali gehört. Die Solvenzquote lag zum 31.12.2025 bei 378 Prozent nach 425 Prozent im Vorjahr (Quelle: Solvabilitäts- und Finanzbericht 2025 der Generali Deutschland Kranken­versicherung AG).

Bei der BaFin gingen 2025 zur Generali 86 Beschwerden ein, das sind 4,54 je 100.000 versicherte Personen bei einem Branchendurchschnitt von 6,27 (Quelle: BaFin). Auf Trustpilot steht Generali Deutschland bei 4,1 von 5 Sternen aus 3.201 Bewertungen, abgerufen am 04.10.2026.

  • Risikoträger
    Generali Deutschland Kranken­versicherung AG, München, Teil der Generali Gruppe
  • Tarife
    GesundSmart, GesundPlus, GesundPro, GesundProP, GesundProMed, Ausbildungstarife GesundSmartA und GesundProA, Komfortschutz und Basisschutz für Beamte
  • Finanzstärke
    Solvenzquote 378 % zum 31.12.2025 (SFCR 2025)
  • Neugeschäft
    Offen, Vertrieb exklusiv über die Deutsche Vermögensberatung

Private Kranken­versicherung der Generali im Test (2026)

Alle drei Testhäuser dieser Sparte bewerten das Unternehmen, nicht einzelne Tarife: das DFSI und das IVFP die Unternehmensqualität, ServiceValue die von Kunden wahrgenommene Fairness.

Gesamtwertung aus allen Testergebnissen

In unserer Gesamtauswertung der privaten Kranken­versicherung fließen das DFSI-Rating 2025/26, das IVFP-Rating 2025, das ServiceValue-Kundenurteil 2026 und die BaFin-Beschwerdestatistik 2025 ein. Die Generali ist in der aktuellen Auswertung nicht vertreten.

Zur Gesamtauswertung der privaten Kranken­versicherung


Das DFSI-Rating

Das Deutsche Finanz-Service Institut (DFSI) hat für das Rating 2025/26 die 31 wichtigsten privaten Kranken­versicherer untersucht. Bewertet werden Substanzkraft, Produktqualität und Service, gewichtet mit 40, 40 und 20 Prozent (Quelle: DFSI).

TeilbereichGenerali
SubstanzkraftGut
ProduktqualitätGut
ServiceBefriedigend
GesamtnoteGut

Mit der Gesamtnote „Gut“ (2,1) und 68,34 Punkten liegt die Generali in der größten Notengruppe des Ratings, die 22 der 31 Versicherer umfasst. Am stärksten ist sie in der Produktqualität (1,6), im Teilbereich Service ist sie mit „Befriedigend“ bewertet.


Das IVFP-Rating

Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) hat 2025 die Unternehmensqualität von 34 privaten Kranken­versicherern anhand von 23 Kriterien bewertet. Grundlage sind Geschäftsberichte und Meldungen an die Aufsicht, also Stabilität, Sicherheit, Ertragskraft und Markterfolg (Quelle: IVFP).

RatingGenerali
IVFP Unternehmensqualität 2025Sehr gut

Die Generali erhält die Gesamtnote „Sehr gut“, die das IVFP 2025 an 19 Gesellschaften vergeben hat. Darüber steht nur die Höchstnote „Exzellent“, die sechs Versicherer erreichten.


Das ServiceValue-Kundenurteil

ServiceValue hat im November 2025 für das „Kundenurteil Fairness von privaten Kranken­versicherern 2026“ 2.716 Kunden zu 30 Versicherern befragt. Bewertet wird die wahrgenommene Fairness in fünf Bereichen (Quelle: ServiceValue).

BereichGenerali
ProduktangebotGut
KundenberatungGut
LeistungsabwicklungGut
Preis-Leistungs-VerhältnisGut
KundenkommunikationGut
GesamtGut

Die Generali erreicht in allen fünf Bereichen und im Gesamturteil „Gut“, also eine Fairness über dem Durchschnitt. Im Vorjahr lag sie noch bei „Sehr gut“, ausgezeichnet wird sie von ServiceValue durchgängig seit 2022.

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Im Vergleich zu anderen privaten Kranken­versicherern

Generali im Marktvergleich

AnbieterDFSI
Unternehmensqualität
IVFP
Unternehmensqualität
ServiceValue
Fairness
Beschwerde­quoteGesamtwertung
von 100
Logo ProvinzialProvinzial–Exzellent––100
Logo Allianz Deutschland AGAllianzExzellentExzellentSehr gut2,9196
Logo R+V Allgemeine Versicherung AGR+VSehr gutExzellentSehr gut0,1796
Logo LVM VersicherungLVMGutExzellentSehr gut1,3692
Logo DKV Deutsche Krankenversicherung AGDKVSehr gutSehr gutSehr gut3,4685
Logo SIGNAL IDUNASignal IdunaSehr gutExzellentSehr gut3,2385
Logo uniVersauniVersa–ExzellentGut3,6883
Logo Envivas Krankenversicherung AGEnvivasGutSehr gut–1,1181
Logo Debeka-GruppeDebekaGutSehr gutSehr gut4,0581
Logo Württembergische Versicherung AGWürttembergischeSehr gutSehr gutGut0,3981
Quelle: DFSI, IVFP, ServiceValue Kundenurteil Fairness, www.transparent-beraten.de; für die Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität der Angaben wird keine Gewähr und keine Haftung übernommen

Ein Strich heißt: In dieser Erhebung wurde der Anbieter nicht untersucht.

Die Generali ist in dieser Auswertung nicht vertreten. Ihre Einzelurteile lauten „Gut“ beim DFSI, „Sehr gut“ beim IVFP und „Gut“ bei ServiceValue.

Alle privaten Kranken­versicherer im Vergleich

Tarife und Leistungen der privaten Kranken­versicherung der Generali

In allen Tarifen für Angestellte, Selbständige, Ärzte und Studenten gilt die freie Arztwahl, Hilfsmittel erstattet die Generali zu 100 Prozent bei Bezug über ihr eigenes Hilfsmittel­management.

TarifFür wenKrankenhausZahnersatz
GesundSmartAngestellte und SelbständigeMehrbettzimmer70 %
GesundPlusAngestellte und SelbständigeZweibettzimmer, Chefarzt80 %
GesundPro und GesundProPAngestellte und SelbständigeZweibettzimmer, Chefarzt90 %
GesundProMedÄrzte und ZahnärzteZweibettzimmer, Chefarzt90 %
GesundSmartA und GesundProAIn Studium oder Ausbildung, 17 bis 38 JahreAllgemeine Krankenhausleistungen (GesundSmartA), Zweibettzimmer und Chefarzt (GesundProA)70 % (GesundSmartA), 90 % (GesundProA)
Komfortschutz für BeamteBeamte und Anwärter mit BeihilfeZweibettzimmer, ChefarztMaterial- und Laborkosten 100 %
Basisschutz für BeamteBeamte und Anwärter mit BeihilfeMehrbettzimmerIn den ersten fünf Kalenderjahren begrenzt

GesundSmart

Der Grundschutz erstattet ärztliche Leistungen und Arzneimittel zu 100 Prozent, im Krankenhaus die allgemeinen Leistungen im Mehrbettzimmer. Heilmittel und Psychotherapie zahlt der Tarif zu 80 Prozent, Psychotherapie für bis zu 50 Sitzungen je Kalenderjahr. Für Heilpraktiker gibt es 80 Prozent bis 500 Euro, für Sehhilfen bis 100 Euro in zwei Kalenderjahren. Zahnersatz, Kronen und Inlays erstattet GesundSmart zu 70 Prozent. Erwachsene tragen einen Selbstbehalt von 1.000 Euro im Jahr, Kinder unter 21 Jahren von 500 Euro. Nach drei oder fünf Jahren ist ein Wechsel in einen höheren Schutz ohne neue Gesundheitsprüfung möglich.


GesundPlus

Der Komfortschutz bringt im Krankenhaus Chefarzt und Zweibettzimmer, wer darauf verzichtet, erhält ein Ersatz-Krankenhaustagegeld von 25 Euro pro Tag. Zahnersatz, Kronen und Inlays erstattet der Tarif zu 80 Prozent. Heilmittel und Psychotherapie sind wie im Grundschutz zu 80 Prozent versichert, Heilpraktiker bis 1.000 Euro und Sehhilfen bis 200 Euro, jeweils in zwei Kalenderjahren. Auch hier gilt das Optionsrecht auf eine Höher­versicherung nach drei oder fünf Jahren.


GesundPro und GesundProP

Der Topschutz erstattet Heilmittel zu 100 Prozent, Arzneimittel ohne Pflicht zum Generikum und Zahnersatz zu 90 Prozent. Heilpraktiker zahlt er bis 1.500 Euro, Sehhilfen bis 300 Euro in zwei Kalenderjahren. Den Selbstbehalt wählen Versicherte selbst: 750 Euro in GesundPro1, 1.500 Euro in GesundPro2 und 3.000 Euro in GesundPro3, für Kinder jeweils die Hälfte. In GesundPro3 entfällt er bei einem medizinisch notwendigen Krankenhausaufenthalt. Die Variante GesundProP mit 750 Euro Selbstbehalt zahlt nach einem, zwei oder drei leistungsfreien Jahren zwei, drei oder fünf Monatsbeiträge zurück.


GesundProMed

Für Ärzte und Zahnärzte bietet die Generali die Reihe GesundProMed mit denselben Selbstbehaltstufen wie GesundPro an, also 750, 1.500 oder 3.000 Euro im Jahr. Viele ambulante Leistungen und Zahnbehandlungen erstattet der Tarif zu 100 Prozent, Kieferorthopädie und Zahnersatz zu 90 Prozent. Dazu kommt eine Vorsorgepauschale bis 300 Euro im Jahr. Bei Geburt, Elternzeit, Arbeitslosigkeit, Sabbatical oder beruflicher Weiterbildung lässt sich der Schutz ohne neue Gesundheitsprüfung herabsetzen. Die Variante GesundProMedP erstattet wie GesundProP bis zu fünf Monatsbeiträge.


GesundSmartA und GesundProA

Wer studiert oder eine Ausbildung macht, kann sich im Alter von 17 bis einschließlich 38 Jahren in den Ausbildungstarifen versichern. GesundSmartA entspricht dem Grundschutz mit 1.000 Euro Selbstbehalt, GesundProA dem Topschutz mit Zweibettzimmer, Chefarzt und Heilpraktiker bis 1.500 Euro in zwei Kalenderjahren. Nach dem Ende der Ausbildung ist der Wechsel in die regulären Tarife ohne neue Gesundheitsprüfung und ohne neue Wartezeiten möglich.


Komfortschutz für Beamte

Der Komfortschutz ergänzt die Beihilfe mit Chefarzt und Zweibettzimmer, das Einbettzimmer gibt es über den Zusatztarif SBE100U. Material- und Laborkosten beim Zahnersatz erstattet er zu 100 Prozent, Heilpraktikerleistungen sind enthalten. Sehhilfen sind je nach versichertem Prozentsatz auf 300, 180, 120 oder 60 Euro in zwei Kalenderjahren begrenzt. Für Beamtenanwärter läuft der Schutz zum Ende der Ausbildung automatisch weiter.


Basisschutz für Beamte

Der Basisschutz ist der günstige Einstieg für Beamte: allgemeine Krankenhausleistungen im Mehrbettzimmer, ärztliche Leistungen, Arznei-, Heil- und Hilfsmittel sowie Zahnbehandlung mit professioneller Zahnreinigung. Zahnersatz ist in den ersten fünf Kalenderjahren begrenzt, Sehhilfen auf 150, 90, 60 oder 30 Euro in zwei Kalenderjahren. Zu bestimmten Terminen ist ein Wechsel in den Komfortschutz ohne Gesundheitsprüfung möglich. Für Beihilfeberechtigte aus Hessen hat die Generali eigene Produktlösungen.


Beitragsstabilität

Gegen steigende Beiträge im Alter bietet die Generali die Beitragsentlastungskomponente EBE63 an. Sie senkt den Beitrag ab 63 Jahren um einen vorher vereinbarten Betrag, ohne Gesundheitsprüfung beim Abschluss. Im Beispiel der Generali zahlt eine 35-jährige Person im Tarif GesundPro3 dafür 70 Euro im Monat und erhält später eine Entlastung von 200 Euro, die vereinbarte Höhe lässt sich bis zum Alter von 59 Jahren ändern. Bei Angestellten beteiligt sich der Arbeitgeber an diesem Beitrag, solange sein Höchstzuschuss nicht ausgeschöpft ist.

Ab dem 60. Geburtstag entfällt zudem der gesetzliche Zuschlag von 10 Prozent, ab 65 Jahren setzt die Generali die angesparten Altersrückstellungen zur Beitragsstabilisierung ein. Nach ihrem Solvabilitäts- und Finanzbericht nutzt die Gesellschaft außerdem Mittel aus der Rückstellung für Beitragsrückerstattung, um Beitragsanpassungen zu begrenzen.

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Die private Kranken­versicherung der Generali für Ihre Gruppe

Angestellte über JAEG

Angestellte über der Jahresarbeitsentgeltgrenze wählen bei der Generali zwischen drei Leistungsstufen. Weil sich der Arbeitgeber am Beitrag beteiligt, lohnt der Blick auf GesundPlus oder GesundPro, die mit Zweibettzimmer und Chefarzt die Lücke zur gesetzlichen Kasse schließen. Die Beitragsentlastung EBE63 wird ebenfalls vom Arbeitgeber mitfinanziert. Stolperfalle: Im Grundschutz GesundSmart sind nur 100 Euro für Sehhilfen in zwei Jahren und das Mehrbettzimmer versichert. Weitere Grundlagen stehen auf unserer Seite PKV für Angestellte.


Beamte mit Beihilfe

Für Beamte bietet die Generali eine Beihilfeergänzung in zwei Stufen, Basisschutz und Komfortschutz. Anwärter werden zum Ende der Ausbildung ohne Lücke in den Beamtenschutz übernommen. Wer mit dem Basisschutz beginnt, kann später ohne Gesundheitsprüfung in den Komfortschutz wechseln. Stolperfalle: Beitragsbeispiele für Beamte veröffentlicht die Generali nicht, und das Einbettzimmer kostet einen eigenen Zusatztarif. Mehr dazu auf unserer Seite PKV für Beamte.


Studenten

Studenten können sich innerhalb von drei Monaten nach Studienbeginn von der Versicherungspflicht befreien lassen (Quelle: SGB V § 8). Die Generali versichert sie in eigenen Ausbildungstarifen, nach eigenen Angaben ab 58,31 Euro im Monat für eine 21-jährige Person in GesundSmartA und 128,99 Euro in GesundProA1. Danach steht der Wechsel in die regulären Tarife ohne neue Gesundheitsprüfung offen. Stolperfalle: Die Befreiung gilt für das ganze Studium und lässt sich nicht widerrufen. Details auf unserer Seite PKV für Studenten.


Selbständige

Für Selbständige ist der Selbstbehalt der wichtigste Hebel beim Beitrag. In GesundPro reicht er von 750 bis 3.000 Euro im Jahr, in der höchsten Stufe entfällt er bei einem notwendigen Krankenhausaufenthalt. Wer keine Rechnungen einreicht, bekommt in GesundProP Monatsbeiträge zurück. Krankentagegeld bietet die Generali als eigenen Tarif an. Stolperfalle: Ohne Krankentagegeld fehlt bei längerer Krankheit das Einkommen. Mehr dazu auf unserer Seite PKV für Selbständige.


Ärzte

Ärzte und Zahnärzte versichert die Generali in der eigenen Reihe GesundProMed, ein 30-jähriger Arzt zahlt nach Angaben der Generali in GesundProMed2 rund 416,08 Euro im Monat. Typisch für die Lebensphasen von Medizinern ist das Recht, den Schutz bei Elternzeit oder Weiterbildung zu senken und später ohne Gesundheitsprüfung zurückzukehren. Stolperfalle: Mit 1.500 Euro Selbstbehalt in diesem Beispiel trägt der Arzt einen spürbaren Teil der Kosten selbst. Mehr dazu auf unserer Seite PKV für Ärzte.


Existenzgründer

Einen eigenen Gründertarif hat die Generali nicht, Gründer wählen wie Selbständige aus GesundSmart, GesundPlus und GesundPro. Hilfreich ist der günstige Einstieg in GesundSmart mit der Option auf mehr Schutz nach drei oder fünf Jahren ohne neue Gesundheitsprüfung. Stolperfalle: Der Beitrag hängt nicht vom Einkommen ab und läuft auch in umsatzschwachen Monaten voll weiter, dazu kommen in GesundSmart bis zu 1.000 Euro Selbstbehalt im Jahr.


Private Kranken­versicherung für Ihre Berufsgruppe

Preise der privaten Kranken­versicherung der Generali

Was ein Versicherter bei der Generali zahlt, hängt vom Eintrittsalter, vom Gesundheitszustand, vom Tarif und vom Selbstbehalt ab. Die Generali veröffentlicht für jeden Tarif ein Beitragsbeispiel, einheitlich für Mann und Frau.

Für eine 30-jährige Person kostet der Grundschutz GesundSmart nach Angaben der Generali 370,44 Euro im Monat, der Komfortschutz GesundPlus 522,06 Euro und der Topschutz GesundPro1 647,96 Euro. In allen drei Beträgen steckt der gesetzliche Zuschlag von 10 Prozent, der ab dem 60. Geburtstag wegfällt. Ärzte zahlen mit 30 Jahren in GesundProMed2 mit 1.500 Euro Selbstbehalt 416,08 Euro.

Deutlich günstiger sind die Ausbildungstarife: Mit 21 Jahren kostet GesundSmartA 58,31 Euro und GesundProA1 128,99 Euro im Monat. Diese Beiträge gelten nur während Studium oder Ausbildung. Wer Rechnungen ein Jahr lang nicht einreicht, bekommt in den Tarifen mit P im Namen zwei bis fünf Monatsbeiträge zurück, Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen schaden dabei nicht.

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Stärken und Schwächen

Wichtige Leistungen einer privaten Kranken­versicherung

Eine private Kranken­versicherung ersetzt die gesetzliche Kranken­versicherung vollständig, deshalb entscheidet allein der Vertrag darüber, welche Kosten später erstattet werden. Wichtig sind die freie Arztwahl ohne Hausarztzwang, die Erstattung ärztlicher Honorare auch über den Regelhöchstsatz der Gebührenordnung hinaus und die Leistungen im Krankenhaus wie Chefarztbehandlung und Ein- oder Zweibettzimmer. Ebenso zählen Zahnbehandlung und Zahnersatz, Heil- und Hilfsmittel mit offenem Katalog sowie Psychotherapie ohne enge Sitzungsgrenzen. Für die Zukunft entscheidend sind die Höhe der Selbst­beteiligung, Beitragsrückerstattung bei Leistungsfreiheit und Bausteine, die den Beitrag im Alter senken.

Stärken der Generali

  • Klar gestaffelte Tariflinie mit Optionsrecht auf mehr Schutz nach drei oder fünf Jahren ohne neue Gesundheitsprüfung
  • Garantierte Beitragsrückerstattung von bis zu fünf Monatsbeiträgen in GesundProP und GesundProMedP
  • Eigene Tarife für Ärzte, Studenten, Auszubildende und Beamte
  • Beitragsentlastung EBE63 ohne Gesundheitsprüfung, mit Arbeitgeberanteil bei Angestellten
  • Öffentlich genannte Beitragsbeispiele für alle Tarife für Angestellte, Selbständige, Ärzte und Studenten
  • Solvenzquote von 378 % zum 31.12.2025

Schwächen der Generali

  • Abschluss nur über die Deutsche Vermögensberatung, kein Vergleich über andere Vertriebswege
  • Hilfsmittel zu 100 % nur bei Bezug über das Hilfsmittel­management der Generali
  • Im Grundschutz GesundSmart nur Mehrbettzimmer, Sehhilfen bis 100 € und Heilpraktiker bis 500 € in zwei Jahren
  • Zahnersatz in allen Tarifen in den ersten fünf Jahren über die Zahnstaffel begrenzt
  • Psychotherapie auf 50 Sitzungen je Kalenderjahr begrenzt
  • Solvenzquote 2025 gegenüber dem Vorjahr von 425 % auf 378 % gesunken

Erfahrungen und Beschwerden

Bewertungen auf Bewertungsplattformen

Auf Trustpilot führt Generali Deutschland ein Profil über alle Sparten, dort steht der Versicherer bei 4,1 von 5 Sternen aus 3.201 Bewertungen, abgerufen am 04.10.2026. Die Bewertungen betreffen das Gesamtunternehmen mit Sach-, Lebens- und Kranken­versicherung, nicht die private Kranken­versicherung allein. Die Publikumswertung fällt damit freundlicher aus als bei vielen Kranken­versicherern, bei denen vor allem Beitragsanpassungen und abgelehnte Leistungen bewertet werden.


Was Kunden berichten

Das häufigste Lob in den Trustpilot-Bewertungen gilt schnellen Erstattungen und freundlicher, kompetenter Hilfe am Telefon. Auf der Gegenseite beklagen mehrere Bewertungen über die Jahre steigende Beiträge und lange Antwortzeiten bei besonderen Anfragen. Einzelne Bewertungen zur Kranken­versicherung kritisieren fehlerhafte Abrechnungsprüfungen, andere loben die Einreichung über die App. Weil das Profil alle Sparten umfasst, lassen sich die Stimmen nicht allein der Kranken­versicherung zuordnen.


Beschwerden bei der BaFin

Zur Generali Deutschland Kranken­versicherung AG gingen 2025 bei der BaFin 86 Beschwerden ein. Bei 1.892.946 versicherten Personen ergibt das eine Quote von 4,54 je 100.000 versicherte Personen, der Branchendurchschnitt liegt bei 6,27 (Quelle: BaFin). Die BaFin zählt bei Kranken­versicherern versicherte Personen, nicht Verträge, und erfasst Voll- und Zusatz­versicherung zusammen. Ob eine Beschwerde berechtigt war, zeigt die Statistik nicht.

Unsere Einschätzung als Experten

Einordnung

Die Generali ist ein solider privater Kranken­versicherer ohne Spitzenwerte: Das IVFP bewertet sie mit „Sehr gut“, DFSI und ServiceValue mit „Gut“, die Beschwerdequote liegt unter dem Branchendurchschnitt. Ihre Tariflinie ist übersichtlich und transparent bepreist. Der größte Unterschied zu anderen Häusern liegt im Vertrieb, denn die Tarife gibt es nur bei der Deutschen Vermögensberatung.


Für wen ja, für wen nein

Die Generali lohnt sich vor allem für Versicherte, die einen festen Ansprechpartner vor Ort schätzen und ihren Schutz mit dem Alter ausbauen wollen: Junge Leute starten günstig im Ausbildungstarif, Ärzte bekommen eine eigene Tarifreihe. Wer dagegen mehrere Versicherer nebeneinander vergleichen und über einen Experten abschließen möchte, findet die Generali dort nicht. Wer viel Psychotherapie oder hochwertige Sehhilfen braucht, sollte die Grenzen der Tarife genau prüfen.


Regulierungspraxis

Im ServiceValue-Kundenurteil 2026 erhält die Generali im Bereich Leistungsabwicklung das Urteil „Gut“ (Quelle: ServiceValue). Kunden nehmen die Bearbeitung ihrer Leistungsfälle damit als überdurchschnittlich fair wahr, erreichen aber nicht die Spitzenstufe.

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Unsere Beratung zur privaten Kranken­versicherung ist von Finanztip empfohlen. Wir können Ihnen kostengünstige und leistungsstarke private Kranken­versicherungen anbieten:

  • Anonyme Risikovoranfrage vorab
  • Innovative ETF-Altersabsicherung der PKV-Beiträge
  • Immer ein direkter Ansprechpartner
Foto von Robert Böhrk
Experte für Gesundheitsvorsorge

Häufige Fragen zur privaten Kranken­versicherung der Generali

Wo kann ich die private Kranken­versicherung der Generali abschließen?

Die Generali vertreibt ihre Kranken­versicherung exklusiv über die Deutsche Vermögensberatung. Einen Direktabschluss im Internet oder einen Abschluss über andere Vermittler bietet sie nicht an. Für eine Beratung suchen Sie sich einen Vermögensberater in Ihrer Nähe aus.

Was ist aus der Central Kranken­versicherung geworden?

Die Central Kranken­versicherung heißt seit 2020 Generali Deutschland Kranken­versicherung AG. Bestehende Verträge sind beim selben Risikoträger geblieben, nur Name und Sitz haben gewechselt. Der Sitz liegt heute in München.

Was kostet die private Kranken­versicherung der Generali für einen 30-Jährigen?

Für eine 30-jährige Person nennt die Generali Monatsbeiträge zwischen 370,44 Euro im Grundschutz und 647,96 Euro im Topschutz GesundPro1. Darin ist der gesetzliche Zuschlag von 10 Prozent enthalten. Ihr eigener Beitrag hängt zusätzlich vom Gesundheitszustand und vom gewählten Selbstbehalt ab.

Wie bekomme ich bei der Generali Beiträge zurück?

In GesundProP und GesundProMedP ist die Beitragsrückerstattung garantiert: Nach einem leistungsfreien Jahr gibt es zwei, nach zwei Jahren drei und nach drei Jahren fünf Monatsbeiträge zurück. Leistungsfrei heißt, dass Sie ein Jahr lang keine Rechnungen einreichen. Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen zählen dabei nicht.

Kann ich innerhalb der Generali in einen anderen Tarif wechseln?

Ja, ein Wechsel in einen Tarif mit gleichen oder geringeren Leistungen ist laut § 204 VVG ohne neue Gesundheitsprüfung möglich. Für bessere Leistungen ist sie normalerweise nötig. Ausnahme sind die Optionsrechte der Generali, die nach drei oder fünf Jahren einen Wechsel nach oben ohne Gesundheitsprüfung erlauben.

Wie kündige ich meine private Kranken­versicherung bei der Generali?

Kündigen können Sie zum Ende eines Versicherungsjahres mit einer Frist von drei Monaten. Nach einer Beitragserhöhung haben Sie laut § 205 VVG ein Sonderkündigungsrecht innerhalb von zwei Monaten nach Zugang der Mitteilung. Wirksam wird die Kündigung erst, wenn Sie eine nahtlose Anschluss­versicherung nachweisen.

Wie reiche ich Arztrechnungen bei der Generali ein?

Am einfachsten über die Generali GesundheitsApp für iOS und Android. Dort laden Sie Arztrechnungen und Rezepte hoch und rufen Ihre Dokumente ab. Ein Neugeborenes nehmen Sie ohne Gesundheitsprüfung auf, wenn Sie es innerhalb von zwei Monaten nach der Geburt anmelden.

Welche Gesundheitsservices bietet die Generali ihren Versicherten?

Die Generali bietet Programme wie den RückenCoach gegen Rückenschmerzen, einen SpezialistenFinder für Fachärzte und einen ArzneiCheck für Wechselwirkungen von Medikamenten. Über Generali Mobile Health sind ein Symptomcheck und Videosprechstunden möglich. Die Services stehen zusätzlich zu den tariflichen Leistungen bereit.

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Foto von Lena Mierbach
Lena Mierbach
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