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Was eine D&O-Versicherung ist, welche Risiken sie für Geschäftsführer und Führungskräfte abdeckt und wie Sie die passende Absicherung mit optimaler Deckungssumme finden.
Inhalt dieser SeiteDas Wichtigste in Kürze
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Was ist eine D&O-Versicherung?
Die D&O-Versicherung („Directors and Officers Versicherung“) ist eine spezielle Haftpflichtversicherung für Führungskräfte. Sie schützt Geschäftsführer, Vorstände, Aufsichtsräte und leitende Angestellte vor den finanziellen Folgen von Fehlentscheidungen oder Pflichtverletzungen. Ohne eine D&O-Versicherung haften Entscheidungsträger nicht über das Unternehmen, sondern mit ihrem Privatvermögen – oft in Millionenhöhe. Da diese Risiken weder durch die Betriebshaftpflicht noch durch die Vermögensschadenhaftpflicht der Firma gedeckt sind, ist eine eigene Absicherung unverzichtbar.
Wie funktioniert die D&O-Versicherung?
Wenn Geschäftsführer, Vorstände und Aufsichtsräte von Aktiengesellschaften und GmbHs für die finanziellen Folgen aufgrund einer geschäftlichen Entscheidung haftbar gemacht werden, greift die D&O-Versicherung. Im Haftungsfall prüft der Versicherer die Ansprüche:
- Innenhaftung: Forderungen des eigenen Unternehmens gegen die Führungskraft.
- Außenhaftung: Ansprüche von Dritten, zum Beispiel Kunden, Lieferanten oder Geschäftspartnern.
Dabei muss der Fehler nicht einmal von ihnen persönlich begangen worden sein. Auch eine Verletzung der Sorgfaltspflicht kann versehentlich hohe Kosten verursachen. Die D&O-Versicherung übernimmt berechtigte Schadenersatzleistungen bis zur vereinbarten Deckungssumme oder wehrt unberechtigte Forderungen ab. In der Regel muss eine Selbstbeteiligung gezahlt werden, die vorab im Versicherungsvertrag festgelegt wird.
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Für wen ist die D&O-Versicherung sinnvoll?
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Die D&O-Versicherung richtet sich an Personen, die für wichtige Entscheidungen im Unternehmen oder in Organisationen verantwortlich sind. Besonders empfehlenswert ist sie für:
Diese Personengruppen können abgesichert werden
Vorteile der D&O-Versicherung
Kritik an der D&O-Versicherung
Zwei Varianten der D&O-Versicherung
Grundsätzlich gibt es zwei Arten der D&O-Versicherung: die Unternehmens-D&O-Versicherung und die persönliche D&O-Versicherung. Beide Varianten bieten Absicherung gegen Haftungsrisiken, unterscheiden sich aber in Zielgruppe, Beitragszahlung und Verteilung der Deckungssumme.
Die Unterschiede im Überblick
Unternehmens-D&O | Persönliche D&O | |
---|---|---|
Wer schließt ab? | Das Unternehmen | Die Führungskraft selbst |
Wer zahlt die Beiträge? | Das Unternehmen | Die Führungskraft |
Für wen gilt der Schutz? | Alle Organmitglieder gemeinsam | Nur für die versicherte Person |
Deckungssumme | Aufgeteilt zwischen allen | Exklusiv für die Einzelperson |
Besonders sinnvoll für | Unternehmen mit mehreren Entscheidungsträgern | Führungskräfte mit mehreren Mandaten oder hohem persönlichem Risiko |
Die Unternehmens-D&O-Versicherung
Bei der Unternehmens-D&O-Versicherung übernimmt die Firma den Vertrag und zahlt die Beiträge. Geschützt ist damit die gesamte Führungsebene – vom Geschäftsführer über Vorstände bis hin zu leitenden Angestellten.
Wichtig zu wissen: Die vereinbarte Deckungssumme steht allen versicherten Organmitgliedern gemeinsam zur Verfügung. Wird ein Schaden geltend gemacht, verringert sich die Summe für die übrigen Personen entsprechend.
Die persönliche D&O-Versicherung
Die persönliche D&O-Versicherung wird von der einzelnen Führungskraft selbst abgeschlossen. Sie eignet sich besonders für Personen, die:
- mehrere Mandate oder Funktionen in verschiedenen Organisationen innehaben,
- zusätzlich zu einer Unternehmens-D&O einen individuellen Schutz wünschen,
- ihre Versicherungssumme nicht mit anderen Führungskräften teilen wollen.
Die Beiträge zahlt die versicherte Person selbst. Im Schadensfall steht die gesamte Deckungssumme ausschließlich für sie zur Verfügung.
Weitere Informationen zur persönlichen D&O-Versicherung
Wann die D&O-Versicherung zahlt – typische Leistungen und Schadensfälle
Wann die D&O-Versicherung zahlt
Die D&O-Versicherung übernimmt Kosten, wenn Führungskräfte wegen einer geschäftlichen Entscheidung oder Pflichtverletzung haftbar gemacht werden. Typische Auslöser sind:
- Fehlentscheidungen mit finanziellen Folgen
- Verstöße gegen Gesetze, Verträge oder Richtlinien
- Verletzung von Sorgfaltspflichten
- Unrichtige öffentliche Aussagen
Der Versicherer zahlt berechtigte Schadensersatzforderungen bis zur vereinbarten Deckungssumme und wehrt unberechtigte Ansprüche ab – bei Übernahme von Rechts- und Gutachterkosten.
Wichtige Leistungen
Verteidigung gegen Abmahnung, Abberufung oder Kündigung
Absicherung von Vermögensschäden
Prüfung und Abwehr von Schadenersatzansprüchen
Gehaltsfortzahlung bis zur vereinbarten Obergrenze
Zusatzleistungen je nach Tarif
In welchen Fällen die D&O-Versicherung nicht zahlt
Mögliche Ausschlüsse je nach Tarif
Schadensbeispiele aus der Praxis
- Fehlentscheidung bei Unternehmensübernahme
Der CEO eines mittelständischen Unternehmens trifft die Entscheidung, ein kleineres Unternehmen zu übernehmen, ohne eine ausreichende Prüfung durchzuführen. Später stellt sich heraus, dass das erworbene Unternehmen hohe Schulden hat. Die Aktionäre machen den CEO für den finanziellen Schaden verantwortlich. - Unwissen über neue EDV-Anlage
Der Geschäftsführer einer Firma erwirbt eine neue EDV-Anlage. Weil er sich jedoch nur unzureichend über die Anforderungen des Unternehmens informiert hat, ist die Anlage, die er kauft, nicht geeignet und muss ersetzt werden. Dadurch entstehen dem Unternehmen hohe Kosten, die nun ihm in Rechnung gestellt werden. - Verstoß gegen Datenschutzbestimmungen
Der Datenschutzbeauftragte eines Online-Handelsunternehmens vernachlässigt die Aktualisierung der Datenschutzrichtlinien. Dies führt zu einem schwerwiegenden Verstoß gegen die DSGVO, und das Unternehmen muss eine hohe Geldstrafe zahlen. Der Datenschutzbeauftragte wird für den finanziellen Schaden haftbar gemacht. - Falsche Finanzprognose
Der CFO eines Technologieunternehmens gibt eine übermäßig optimistische Finanzprognose ab. Als die tatsächlichen Zahlen weit unter den Prognosen liegen, stürzt der Aktienkurs ab. Investoren und Aktionäre machen den CFO für die entstandenen Verluste verantwortlich.
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Kosten und Beiträge einer D&O-Versicherung
Beispielrechnung:
D&O-Versicherung für einen Geschäftsführer
Branche | Medien |
Position | Geschäftsführer einer GmbH |
Jahresumsatz | 800.000 € |
Deckungssumme | 500.000 € |
Leistungen (Auswahl) | Kosten für PR-Berater Kosten für Mediation zweifache Maximierung der Deckungssumme weltweiter Schutz Rückwärtsdeckung |
Beitrag jährlich | 737,80 € |
Beitrag monatlich* | 61,48 € |
Schon ab rund 60 Euro im Monat lässt sich also eine umfassende D&O-Absicherung für diesen Geschäftsführer einer GmbH aus der Medienbranche realisieren.
Dies beeinflusst die Kosten
Die Beiträge für eine D&O-Versicherung hängen immer vom individuellen Risiko ab. Entscheidend sind vor allem:
- die Rolle im Unternehmen (zum Beispiel Geschäftsführer, Vorstand, leitender Angestellter),
- die Unternehmensgröße und der Jahresumsatz,
- die Branche und spezielle Risikofaktoren,
- die gewünschte Versicherungssumme und der vereinbarte Selbstbehalt,
- die Anzahl der zu versichernden Führungskräfte.
Je nach Kombination dieser Faktoren können die Beiträge stark variieren – vom zweistelligen Monatsbeitrag bis zu mehreren Hundert Euro. Lassen Sie sich daher von uns unterstützen, um die optimale Absicherung zu finden, ohne zu viel zu zahlen.
Was kostet eine D&O-Versicherung für Ihre Firma?
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Die D&O-Versicherungen im Test
Ausschnitt der aktuellen Testsieger (2025)
Anbieter | Tarif | Service | Schadenbearbeitung | Start-ups versicherbar? | Strafrechtsschutz enthalten? | |
---|---|---|---|---|---|---|
… | … | … | … | … | … | |
Allianz | Allianz D&O | 2 | 2 | ja (Individualanfrage) | ja | |
Ergo | ERGO D&O | 2 | 2 | ja (Individualanfrage) | ja | |
Hiscox | D&O by HISCOX | 2 | 2 | ja (bis max. 2 Mio. € VS) | ja | |
… | … | … | … | … | … |
Die ganze Tabelle und den kompletten Testbericht zu unserer eigenen Untersuchung der D&O-Versicherung sowie die Empfehlungen unserer Experten finden Sie hier:
D&O-Versicherung im Test bei transparent-beraten.de
Die richtige D&O-Versicherung finden
Worauf Sie beim Vergleich achten sollten
Da D&O-Versicherungen nicht standardisiert sind, kommt es entscheidend auf die Vertragsdetails an. Beim Vergleich der Leistungen sollten Sie daher besonders auf folgende Vertragsbestandteile achten:
- Sind alle relevanten Organe (Geschäftsführer, Vorstände, leitende Angestellte) versichert?
- Gibt es eine Rückwärtsdeckung und wie lang sind Nachmeldefristen?
- Ist die Deckungssumme hoch genug für Ihr Unternehmen?
- Welche Zusatzleistungen (zum Beispiel PR-Schutz, Strafrechtsschutz) sind enthalten?
- In welchen Ländern gilt der Versicherungsschutz?
- Welche Leistungsausschlüsse bestehen?
Ablauf: So gehen Sie vor
- Bedarfsanalyse
Bevor Sie eine D&O-Versicherung abschließen, sollten Sie den Bedarf Ihres Unternehmens genau analysieren. Überlegen Sie, welche Risiken in der Position als Führungskraft bestehen und wie hoch die Deckungssumme sein sollte. - Expertenberatung
Die D&O-Versicherung ist ein komplexes Versicherungsprodukt. Wenden Sie sich daher an unsere mehrfach ausgezeichneten Experten für eine kostenfreie Beratung und Betreuung beim Versicherungsabschluss (und darüber hinaus). Zudem können wir Ihnen exklusive Sonderbedingungen anbieten. - Tarifvergleich und Angebote
Vergleichen Sie verschiedene Anbieter und deren Tarife und holen Sie sich ggf. verschiedene Angebote individuell für Ihr Unternehmen ein. - Angebote prüfen
Vergleichen Sie die Tarifangebote nicht nur auf die Kosten, sondern auch hinsichtlich des Leistungsumfangs. Achten Sie darauf, dass die Versicherung alle relevanten Risiken abdeckt und überprüfen Sie die Höhe des Selbstbehalts und eventuelle Ausschlüsse. - Vertrag abschließen
Haben Sie sich für einen Tarif entschieden, können Sie den Vertrag abschließen. Beachten Sie, dass der Versicherungsschutz erst dann beginnt, wenn der erste Beitrag bezahlt wurde. - Versicherungsschutz regelmäßig prüfen
Achten Sie in den folgenden Jahren darauf, den Vertrag regelmäßig zu überprüfen, insbesondere wenn sich Ihre berufliche Situation ändert. So stellen Sie sicher, dass der Schutz immer Ihren aktuellen Bedürfnissen entspricht.
Mit uns die ideale D&O-Versicherung finden
Sichern Sie sich bei uns bereits ab 61,48 Euro im Monat ab.
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Welche Fehler Sie auf keinen Fall bei Abschluss einer D&O-Versicherung begehen sollten
Wichtige Tipps unserer Experten für Sie
Experten-Tipp 1:
Nicht nur für Großunternehmen
„Sollten die Gesellschafter Ihres Unternehmens der Meinung sein, dass die GmbH zu klein sei, um eine wirkliche Haftungsgefahr für Sie als Geschäftsführer begründen zu können, lassen Sie sich damit nicht abspeisen. Jedes Unternehmen – von der Mini-GmbH bis zur großen Gesellschaft – sollte die eigenen Geschäftsführer angemessen und effektiv gegen Haftungsansprüche absichern. Auch in mittelständischen Unternehmen, die nicht inhabergeführt sind, kann eine solche Versicherung Sinn ergeben. Geschäftsführer und ggf. Aufsichtsräte können so wirksam gegen Haftungsrisiken aus ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit abgesichert werden. Im Verhältnis zum möglichen Schaden sind die Kosten eines solchen Versicherungsschutzes üblicherweise eher gering.“
Experten-Tipp 2:
Mehrere Geschäftsführer
„Hat ein Unternehmen mehrere Geschäftsführer, haften sie gesamtschuldnerisch für Schäden, unabhängig davon, für welches Ressort sie verantwortlich sind. Leitende Angestellte können auch für Fehler von Mitarbeitern verantwortlich gemacht werden, die ihnen hätten auffallen müssen. Darüber hinaus ist es bei einer Anschuldigung ihre Aufgabe, nachzuweisen, dass sie sich nichts haben zuschulden kommen lassen. Daher ist der Rechtsschutz-Aspekt der D&O-Versicherung besonders wichtig.“
Experten-Tipp 3:
Geltungsbereich der D&O-Versicherung
„Der Versicherungsschutz erstreckt sich auf alle im Vertrag genannten Personengruppen und gilt in der Regel nicht nur für Funktionen im jeweiligen Unternehmen, sondern auch in Tochtergesellschaften. Bei Fremdmandaten – Funktionen in externen Unternehmen, Joint Ventures, Verbänden – kommt es auf die jeweilige Versicherung an. Oft wird eine Absicherung für sogenannte ODL-Mandate (ODL = Outside Directorship Liability) optional angeboten. Der Versicherungsschutz gilt vielfach weltweit, einige Versicherer schließen aber bestimmte Regionen (USA, Kanada, Common Law-Staaten) aus.“
Experten-Tipp 4:
Die richtige Deckungssumme wählen
„Eine D&O-Versicherung sollte eine Deckungssumme enthalten, die den möglichen Schäden angemessen ist. Dies hängt zum einen von der Größe des jeweiligen Unternehmens ab, zum anderen von der Geschäftstätigkeit. Jede Branche hat ihre besonderen Haftungsrisiken. Ein Chemie-Unternehmen ist in dieser Hinsicht anders zu beurteilen als eine Bank. Auch die Zahl der versicherten Personen beziehungsweise Organe und deren Mandate spielen bei der Wahl der „richtigen“ Deckungssumme eine Rolle.
Eine gängige Empfehlung lautet, dass die Deckungssumme mindestens die Hälfte des Eigenkapitals und mindestens zehn Prozent der Bilanzsumme des Unternehmens umfassen sollte. Im Mittelstand werden häufig Deckungssummen zwischen einer und fünf Millionen Euro vereinbart. Für Kleinfirmen werden aber auch schon Versicherungsverträge ab 250.000 Euro angeboten. Bei rund 70 Prozent der abgeschlossenen D&O-Versicherungen bewegt sich die Deckungssumme in einer Bandbreite von einer bis zehn Millionen Euro. Die Deckungssumme beeinflusst natürlich auch die Versicherungsprämien – je höher die Deckung, umso teurer die D&O-Versicherung.“
Experten-Tipp 5:
Besonderheiten beim Selbstbehalt
„Bei Unternehmen in der Rechtsform der AG, SE, VVaG oder KGaA müssen D&O-Versicherungen für Vorstände einen Selbstbehalt vorsehen, der mindestens 10 Prozent des Schadens, höchstens jedoch das anderthalbfache Jahresgehalt umfasst. Das regelt das „Gesetz zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung“. Für Aufsichtsräte dieser Unternehmen existiert eine gleichlautende Empfehlung im Rahmen des „Deutschen Corporate Governance Kodex“.“
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Die häufigsten Fragen zur D&O-Versicherung
Was versichert eine D&O-Versicherung?
Eine D&O-Versicherung versichert Manager, leitende Angestellte, Vorstände und Personen in ähnlichen Positionen gegen Schadenersatzforderungen wegen Vermögensschäden, die sie entweder verursacht haben oder für die sie gesamtschuldnerisch haften. Sie liefert ihnen die Sicherheit, im Schadensfall nicht unbegrenzt mit dem Privatvermögen haften zu müssen.
Wie teuer ist eine D&O-Versicherung?
Die Kosten für eine D&O-Versicherung hängen von der Größe des Unternehmens und des zu versichernden Personenkreises, der Branche und der Versicherungssumme ab. Entsprechend groß ist die mögliche Preisspanne, die sich zwischen mehreren hundert und über 1.000 Euro im Jahr bewegt.
Wer schließt die D&O-Versicherung ab?
In der Regel wird die D&O-Versicherung vom Unternehmen abgeschlossen, aber es gibt auch die Möglichkeit einer persönlichen D&O-Versicherung, bei der eine individuelle Führungskraft Versicherungsnehmer ist.
Wie hoch sollte eine D&O-Versicherung sein?
Die Versicherungssumme sollte hoch genug sein, um mögliche Vermögensschäden zu decken – wie hoch diese ausfallen können, hängt vom individuellen Unternehmen ab. Typisch sind Deckungssummen zwischen einer und zehn Millionen Euro.
Was bedeutet Rückwärtsdeckung in der D&O-Versicherung?
Rückwärtsdeckung bedeutet, dass die Versicherung Ansprüche aus Schäden übernimmt, die bereits vor Beginn der Versicherungslaufzeit verursacht wurden. Das ist sinnvoll, da ein Schaden dem Versicherungsnehmer eventuell erst nach dem Versicherungsabschluss bekannt wird.
Ob auch Schäden, deren Ursache vor dem Versicherungsbeginn liegt, übernommen werden, hängt davon ab, ob es eine Rückwärtsversicherung gibt und die Versicherung nach dem Claims-Made-Prinzip oder dem Verstoß-Prinzip arbeitet. Inwieweit neue Tochtergesellschaften rückversichert sind, entnehmen Sie am besten den Versicherungsbedingungen.
Was bedeuten Nachmeldefristen in der D&O-Versicherung?
Eventuell wird ein Schaden erst bekannt, nachdem der Versicherungsnehmer die D&O-Versicherung bereits gekündigt hat oder der Vertrag ausgelaufen ist. Für diesen Fall enthalten viele Policen sogenannte Nachmeldefristen: Die Versicherung übernimmt den Schaden auch nach Beendigung des Vertrags. Die Nachmeldefrist beträgt je nach Anbieter zwischen drei und zehn Jahren.
Wann endet die Versicherung?
Normalerweise beträgt die Laufzeit der D&O-Versicherung ein Jahr und kann mit einer Frist von normalerweise ein bis drei Monaten schriftlich gekündigt werden. Bleibt die Kündigung aus, verlängert sich der Vertrag automatisch um ein weiteres Jahr. Im Fall einer Insolvenz, Übernahme oder Fusion mit einem anderen Unternehmen endet die Versicherung unabhängig von einer Kündigung.
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