Sicher durch den Winterurlaub – diese Wintersport-Versicherungen sind wirklich wichtig

Foto von Swantje Niemann
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Der Winter steht vor der Tür und damit die perfekte Jahreszeit für Ski- und Snowboardfahrer. Im In- und Ausland locken Skigebiete mit verschneiten Pisten und laden zu rasanten Abfahrten ein. Doch wer seinen Skiurlaub in vollen Zügen genießen möchte, sollte dabei einen ausreichenden Versicherungs­schutz haben. Anderenfalls kann ein Sturz oder Zusammenstoß schnell zu einem finanziellen Disaster werden.

Basis­schutz dank privater Haftpflicht­versicherung

Eine private Haftpflicht­versicherung gehört zu den wichtigsten Versicherungen überhaupt und das nicht nur, wenn es um den Winterurlaub geht. Schnell passiert es auf der Piste, dass man als Skifahrer oder Snowboardfahrer einem anderen versehentlich Schaden zufügt, beispielsweise durch einen Zusammenstoß. Die Haftpflicht­versicherung übernimmt die Kosten, wenn man selbst einen Unfall verursacht und dabei Personen-, Sach- oder Vermögensgegenstände beschädigt werden. Sie gilt weltweit, was bei einem Skiurlaub außerhalb von Deutschland besonders wichtig ist.

Private Unfall­versicherung bietet zusätzlichen Schutz

Auch die private Unfall­versicherung ist für Wintersportler eine sinnvolle Zusatz­versicherung, da das Verletzungsrisiko im Skigebiet groß ist. Die Unfall­versicherung der gesetzlichen Krankenkassen greift nur bei Unfällen am Arbeitsplatz sowie Arbeitswegunfällen und ist als Wintersport-Versicherung damit nicht brauchbar. Die private Unfall­versicherung übernimmt bei einem Unfall im Schnee die Bergungskosten, die sich bei einem Hubschraubereinsatz schnell auf mehrere tausend Euro belaufen. Darüber hinaus verspricht sie eine finanzielle Absicherung bei bleibender Invalidität des Unfallopfers.

Vor allem Kinder müssen abgesichert werden

Besonders wichtig ist die private Unfall­versicherung für Kinder, da diese noch keinen Anspruch auf Leistungen der gesetzlichen Renten­versicherungen haben und deshalb bei einer dauerhaften Invalidität besonders gut abgesichert sein sollten.

Berufsunfähigkeits­versicherung verhindert finanzielle Verluste

Neben der bereits erwähnten privaten Haftpflicht­versicherung gehört die BU-Versicherung zu den wichtigsten überhaupt und ist für Ski- und Snowboardfahrer unabdingbar. Kann der Sportler aufgrund eines Unfalls im Winterurlaub seinen Beruf nicht länger ausführen, so kommt die Berufsunfähigkeits­versicherung für eine Rente des Unfallopfers auf.

 Reisekranken­versicherung für Skiurlaub im Ausland

Wer zum Ski- oder Snowboardfahren einen Urlaub im Ausland vorzieht, sollte sich mittels einer Auslandsreisekranken­versicherung zusätzlich absichern. Im Ernstfall ist eine gute Police unverzichtbar. Neben der Übernahme des Krankentransportes und der ambulanten sowie stationären Behandlungskosten gehört der Krankenrücktransport ins Heimatland zu den wichtigsten Leistungen. Die gesetzliche Kranken­versicherung kommt für im Ausland entstehende Kosten zumeist gar nicht oder nur zu geringen Teilen auf.

Wintersportgerät­versicherung als Zusatz

Die Wintersportgerät­versicherung erscheint im ersten Moment sinnvoll, da Skier und Snowboards oftmals sehr teuer sind. Wer sich während des Skifahrens eine Pause gönnt und seine Skier unbeaufsichtigt vor der Hütte abstellt, geht das Risiko ein, dass diese entwendet werden. Besonders die teuersten und neusten Modelle ziehen dabei Diebe an. Werden die Skier geklaut, so kommt die Wintersportgerät­versicherung für den Schaden auf.

Laut Verbraucherverbänden eher unnötig

Bei Verbraucherverbänden steht die Wintersportgerät­versicherung in der Kritik, da ein Großteil des Risikos bereits durch die normale Hausrat­versicherung abgedeckt wird. Wird ein Wintersportgerät durch Raub oder Einbruchdiebstahl entwendet, so übernimmt diese die Kosten.

Spezielle Wintersport-Versicherungen bieten Komplettpakete

Wer sich rundum absichern möchte, ohne eine riskante Versicherungslücke, kann bei verschiedenen Versicherungsanbietern eine komplette Wintersport-Versicherung abschließen. Die Versicherungspakete enthalten neben der Wintersportgerät-, Unfall- und Haftpflicht­versicherung je nach Anbieter und Tarif auch die Kranken­versicherung. Darüber hinaus ist eine Recht­schutz­versicherung mitinbegriffen. Es besteht sowohl die Möglichkeit der Einzel­versicherung als auch einer Familien­versicherung.

Wer im Alltag gut abgesichert ist, ist klar im Vorteil

Ein Komplettpaket zu buchen bietet natürlich viele Vorteile, ist jedoch oftmals gar nicht notwendig. Wer im Alltag bereits gut abgesichert ist und über die wichtigsten Grund­versicherungen verfügt, muss keine zusätzliche Wintersport-Versicherung abschließen. Ein doppelt abgeschlossener Versicherungs­schutz verursacht ausschließlich zusätzliche Kosten und schützt den Versicherungsnehmer nicht zusätzlich.

Vergleichen lohnt sich

Wie bei allen Versicherungen lohnt sich auch bei einer Wintersport-Versicherung der Vergleich unterschiedlicher Versicherer sowie der zugehörigen Tarife. Um weder eine unnötige Doppel­versicherung abzuschließen, noch eine Versicherungslücke entstehen zu lassen, die zu einem finanziellen Risiko führt, ist es sinnvoll sich von einem Versicherungsexperten beraten zu lassen. Unsere Versicherungsmakler helfen Ihnen gerne dabei, die für sie passende Versicherung zu finden. Zum Vergleichsformular