Württembergische Betriebliche Kranken­versicherung

Tarife, Testergebnisse und Erfahrungen.

Das erwartet Sie hier

Welche Budgettarife und Einzeltarife die betriebliche Kranken­versicherung der Württembergischen bietet, was sie je Mitarbeiter kostet, wie das Haus im Test abschneidet und welche Erfahrungen Kunden mit der Württembergischen machen.

Inhalt dieser Seite
  1. Auf einen Blick
  2. Aktuelle Testergebnisse
  3. Im Vergleich
  4. Tarife und Leistungen
  5. Für Ihre Gruppe
  6. Preise
  7. Stärken und Schwächen
  8. Erfahrungen und Beschwerden
  9. Unsere Einschätzung
  10. Häufige Fragen
Foto von Mario Müller
Zuletzt aktualisiert am

Das Wichtigste in Kürze

  • Die betriebliche Kranken­versicherung der Württembergischen erreicht in unserer Gesamtauswertung 85 von 100 Punkten und steht damit punktgleich mit der R+V auf Rang vier der zehn gezeigten Anbieter.
  • Fünf Budgettarife vom StartBudget300 bis zum Budget1200 geben jedem Mitarbeiter 300 bis 1.200 € im Jahr, ab 5,85 € im Monat je Mitarbeiter.
  • Gruppenverträge sind ab drei Mitarbeitern möglich, ohne Gesundheitsprüfung und ohne Wartezeiten.
  • Für kleine Betriebe, den Mittelstand und Belegschaften mit Familie passt die Württembergische, für privat versicherte Mitarbeiter nur eingeschränkt: Die Zahn- und Krankenhaustarife stehen nur gesetzlich Versicherten offen.
  • Die BaFin-Beschwerdequote der Württembergischen Kranken­versicherung liegt 2025 bei 0,39 je 100.000 versicherte Personen, der Branchendurchschnitt bei 6,27.

Württembergische auf einen Blick

Wie gut ist die Württembergische?

85 von 100 Punkten
in unserer Gesamtauswertung

  • IVFP-Kompetenzrating 2024: „Exzellent“ (Gesamtnote)
  • ServiceValue Fairness 2023: „Sehr gut“ (Gesamtwertung)
  • Keine Gesundheitsprüfung und keine Wartezeiten

Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) vergibt der Württembergischen im Kompetenzrating 2024 die Gesamtnote „Exzellent“. Im Kundenurteil Fairness von ServiceValue kommt sie 2023 auf „Sehr gut“.

Mit 85 von 100 Punkten liegt die Württembergische in unserer Gesamtauswertung punktgleich mit der R+V auf Rang vier von zehn Anbietern. Focus Money vergibt ihr 2025 im Gesamturteil „Gut“, die BaFin-Beschwerdequote liegt bei 0,39.


Was kostet sie?

Der Beitrag hängt bei der Württembergischen vom Tarif, von der Budgethöhe und davon ab, ob die Leistungsart Zahnersatz eingeschlossen ist. In den Budgettarifen zahlt jeder Mitarbeiter bis 70 Jahre denselben Einheitsbeitrag, das Alter verändert ihn bis dahin nicht. Die Beispiele stammen aus der Beitragsübersicht der Württembergischen und gelten je Mitarbeiter und Monat.

ProfilJahresbudgetBeitrag im Monat
Jeder Mitarbeiter bis 70 Jahre, StartBudget300300 €5,85 €
Jeder Mitarbeiter bis 70 Jahre, Budget600600 €19,82 €
Jeder Mitarbeiter bis 70 Jahre, Budget1200 mit Zahnersatz1.200 €37,84 €

Das StartBudget300 ist mit 5,85 Euro der günstigste Einstieg, deckt aber vor allem Vorsorge, Zahnreinigung und Sehhilfen. Der volle Leistungskatalog beginnt beim Budget300 für 12,31 Euro, also 6,46 Euro mehr im Monat (Beitragsübersicht der Württembergischen, Stand 01/2026).


Für wen passt sie?

Was hinter jeder Einordnung steckt, steht mit Konditionen und Stolperfallen im Kapitel Für Ihre Gruppe.


Wer steckt hinter der Württembergischen?

Risikoträger ist die Württembergische Kranken­versicherung AG mit Sitz in Kornwestheim, eine Tochter der Wüstenrot und Württembergische AG. Laut ihrem Solvenzbericht (SFCR) 2025 deckt sie ihre Kapitalanforderung zu 734,2 Prozent, ohne Volatilitätsanpassung und ohne Übergangs­maßnahmen. Im Vorjahr lag die Quote bei 562,7 Prozent.

Bei der BaFin kommt die Württembergische Kranken­versicherung 2025 auf eine Beschwerdequote von 0,39 je 100.000 versicherte Personen, der Branchendurchschnitt liegt bei 6,27 (Quelle: BaFin-Beschwerdestatistik 2025). Auf Trustpilot erreicht die Marke Württembergische 2,4 von 5 Sternen bei 1.191 Bewertungen, abgerufen am 28.09.2026.

  • Risikoträger
    Württembergische Kranken­versicherung AG, Kornwestheim (Konzern Wüstenrot und Württembergische)
  • Tarife
    StartBudget300, Budget300 bis Budget1200, Einzeltarife für Zahn, Krankenhaus, Vorsorge, Krankentagegeld und Pflege
  • Finanzstärke
    Solvenzquote 734,2 % (SFCR 2025), Vorjahr 562,7 %
  • Neugeschäft
    Offen, Gruppenverträge ab drei Mitarbeitern

Betriebliche Kranken­versicherung der Württembergischen im Test (2026)

Gesamtwertung aus allen Testergebnissen

In unsere Gesamtauswertung fließen das IVFP-Kompetenzrating 2024, der Test von Focus Money 2025, das ServiceValue-Kundenurteil Fairness 2023 und die BaFin-Beschwerdestatistik 2025 ein.

Die betriebliche Kranken­versicherung der Württembergischen erhält von möglichen 100 Punkten:

85

Damit liegt die Württembergische punktgleich mit der R+V auf Rang vier von zehn Anbietern, im vorderen Mittelfeld.

Wir haben für Sie alle Ergebnisse dieser Tests zusammengetragen und nach unserem eigens dafür erstellten Bewertungsschlüssel ausgewertet. In unserer Gesamtwertung können die Anbieter einen Wert von maximal 100 erreichen.

Zur Gesamtauswertung der betrieblichen Kranken­versicherung


Das IVFP-Rating

Das IVFP hat 2024 die Kompetenz von 16 Versicherungsgesellschaften in der betrieblichen Kranken­versicherung geprüft, anhand von über 75 Kriterien. Die vier Teilbereiche Beratung, Vertragsgestaltung, Service und Verwaltung sowie Produktportfolio zählen je 25 Prozent. Bewertet werden Prozesse, Strukturen und Angebot des Hauses, kein Tarifvergleich und keine Beiträge (Quelle: IVFP Kompetenzrating bKV 2024).

Kompetenzrating 2024Württembergische
GesamtnoteExzellent

Mit der höchsten der sieben Notenstufen gehört die Württembergische zu den zehn der 16 Gesellschaften, die das IVFP mit „Exzellent“ auszeichnet, neben DKV, SDK und R+V.


Der Focus-Money-Test

Focus Money hat 2025 in Heft 46 gemeinsam mit dem DFSI (Deutsches Finanz-Service Institut) die betriebliche Kranken­versicherung geprüft. Bewertet werden Bedingungswerk und Service, keine Beiträge (Quelle: Focus Money mit DFSI, Heft 46/2025).

Focus Money 2025Württembergische
GesamturteilGut

Mit dem Gesamturteil „Gut“ liegt die Württembergische bei Focus Money in der dritten von sechs Stufen.


Das ServiceValue-Kundenurteil zur Fairness

ServiceValue hat 2023 in einer Online-Befragung Kunden von 20 betrieblichen Kranken­versicherern gefragt, wie fair sie ihren Versicherer erleben, in den Bereichen Tarifleistung, Kommunikation, Service und Preis-Leistungs-Verhältnis. Gemessen wird die wahrgenommene Fairness, nicht die Tarifleistung laut Bedingungen (Quelle: ServiceValue Kundenurteil Fairness 2023).

TeilbereichWürttembergische
TarifleistungSehr gut
KundenkommunikationSehr gut
ServiceGut
Preis-Leistungs-VerhältnisSehr gut
GesamtwertungSehr gut

„Sehr gut“ heißt bei ServiceValue: besser als der Durchschnitt der Anbieter mit „Gut“. Nur beim Service bleibt die Württembergische eine Stufe darunter.

Mit uns die ideale betriebliche Kranken­versicherung finden

Unsere Experten vergleichen die Tarife der großen Anbieter und finden das Konzept, das zu Ihrer Belegschaft und Ihrem Budget passt. Die Berechnung ist für Sie kostenfrei:

  • Leistungen, die Ihr Team wirklich nutzt, von der Brille bis zur Zahnreinigung
  • Steuerliche Vorteile nutzen und Lohnnebenkosten senken
  • Auch für kleine Betriebe, je nach Anbieter schon ab drei Mitarbeitern
Foto von Robert Böhrk
Experte für Gesundheitsvorsorge

Im Vergleich zu anderen betrieblichen Kranken­versicherern

Württembergische im Marktvergleich

IVFP
Kompetenz
Focus
Money
ServiceValue
Fairness
BaFin-Beschwerde­quoteGesamtwertung
von 100
Logo AllianzAllianz–HervorragendSehr gut2,9194
Logo DKV Deutsche Krankenversicherung AGDKVExzellent–Sehr gut3,4694
Logo SDK UnternehmensgruppeSDKExzellentSehr gutSehr gut2,7492
Logo R+V Allgemeine Versicherung AGR+VExzellentSehr gutGut0,1785
Logo Württembergische Versicherung AGWürttembergischeExzellentGutSehr gut0,3985
Logo Continentale VersicherungsverbundContinentaleExzellentHervorragendOhne Auszeichnung3,9481
Logo AXA Konzern AGAxaExzellentHervorragendGut9,8777
Logo Barmenia Versicherungen a.G.BarmeniaExzellent–Ohne Auszeichnung4,1272
Logo Versicherungskammer BayernBayerische BeamtenkrankenkasseExzellent–Ohne Auszeichnung3,5972
Logo HallescheHallescheExzellent–Ohne Auszeichnung4,3972
Quelle: IVFP Kompetenzrating, Focus Money, ServiceValue Kundenurteil Fairness, BaFin, www.transparent-beraten.de; für die Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität der Angaben wird keine Gewähr und keine Haftung übernommen

Ein Strich heißt: In dieser Erhebung wurde der Anbieter nicht untersucht.

Die Württembergische steht mit 85 von 100 Punkten punktgleich mit der R+V auf Rang vier, im vorderen Mittelfeld der zehn Anbieter. Ihr IVFP-Ergebnis entspricht dem der DKV, der SDK und der R+V aus der Tabelle, die ebenfalls die Gesamtnote „Exzellent“ tragen.

Alle betrieblichen Kranken­versicherer im Vergleich

Tarife und Leistungen der betrieblichen Kranken­versicherung der Württembergischen

Die Württembergische bietet zwei Wege an: Budgettarife mit einem festen Jahresbudget, das jeder Mitarbeiter frei einsetzt, und Einzeltarife mit festen Leistungen. Die meisten Einzeltarife lassen sich mit einem Budgettarif kombinieren.

TarifModellKern der LeistungVersicherbar für
StartBudget300Budgettarif300 € im Jahr für Vorsorge, Check-up, Zahnreinigung und SehhilfenGKV- und PKV-Versicherte
Budget300 bis Budget1200Budgettarif300 bis 1.200 € im Jahr für den vollen LeistungskatalogGKV- und PKV-Versicherte
Zahnersatz ZGF30 bis ZGF70Einzeltarif30, 50 oder 70 % der Kosten für ZahnersatzGKV-Versicherte
Zahn und Brille BZGF20EinzeltarifZahnersatz, Zahnreinigung und SehhilfenGKV-Versicherte
Privatpatient im Krankenhaus SGF und SEFEinzeltarifZweibettzimmer, Chefarzt, wahlweise EinbettzimmerGKV-Versicherte
Vorsorge­versicherung VSFEinzeltarifVorsorgeuntersuchungen, freie Krankenhauswahl, AuslandsreiseGKV- und PKV-Versicherte
Krankentagegeld KTNF43Einzeltarif10, 15 oder 20 € am Tag ab dem 43. Krankheits­tagGKV- und PKV-Versicherte
Pflegevorsorge PZEinzeltarifGeld für die Lücke im PflegefallGKV- und PKV-Versicherte

StartBudget300

Das StartBudget300 ist der Einstieg in die betriebliche Kranken­versicherung der Württembergischen und kostet 5,85 Euro je Mitarbeiter und Monat. Jeder Mitarbeiter hat 300 Euro im Jahr für Vorsorgeuntersuchungen samt zertifizierter Präventionskurse, den Vorsorge Check-up, die Zahnreinigung bis 40 Euro und Sehhilfen einschließlich Lasik bis 90 Euro. Dazu kommen die Gesundheitsservices und die Beitragsbefreiung in entgeltfreien Zeiten.

Nicht enthalten sind Schutzimpfungen, Heilpraktiker, Naturheilverfahren, Arznei-, Heil- und Hilfsmittel, gesetzliche Zuzahlungen, freie Krankenhauswahl und jede Zahnbehandlung. Zahnersatz lässt sich wie in allen Budgettarifen gegen Aufpreis innerhalb des Budgets einschließen.


Budget300 bis Budget1200

Ab dem Budget300 gilt der volle Leistungskatalog. Der Arbeitgeber wählt ein Jahresbudget von 300, 600, 900 oder 1.200 Euro, aus dem jeder Mitarbeiter Schutzimpfungen, Heilpraktiker, Naturheilverfahren einschließlich Osteopathie, Arznei- und Verbandmittel, Heil- und Hilfsmittel, gesetzliche Zuzahlungen und die freie Krankenhauswahl bezahlt. Im Zahnbereich zahlt das Budget Zahnbehandlungen, Aufbissbehelfe, besondere Schmerzausschaltung und Kieferorthopädie nach Unfall.

Zwei Leistungen haben eigene Höchstbeträge im Jahr: Die Zahnreinigung ist ab dem Budget300 auf 80 Euro begrenzt, Sehhilfen auf 120 Euro im Budget300 und 180 Euro ab dem Budget600. Die Württembergische rechnet ein Beispiel vor: Zehn Osteopathie-Behandlungen für 500 Euro, die Krankenkasse zahlt vier davon mit 200 Euro, die übrigen 300 Euro kommen aus dem Budget300.


Zahnersatz ZGF30 bis ZGF70

Die Zahnersatz-Tarife senken den Eigenanteil bei Kronen, Brücken, Implantaten oder Inlays. Je nach Tarif erstattet die Württembergische 30, 50 oder 70 Prozent der Kosten, zusammen mit der Leistung der Krankenkasse höchstens 80 Prozent der Gesamtkosten. In Kombination mit dem Tarif Zahn und Brille ist nach Angaben der Württembergischen eine Erstattung bis 100 Prozent möglich. Die Tarife gelten nur für gesetzlich Versicherte.


Zahn und Brille BZGF20

Der Tarif Zahn und Brille verbindet drei Leistungen: 20 Prozent beim Zahnersatz, die volle Erstattung der professionellen Zahnreinigung bis 80 Euro im Jahr und 125 Euro für Sehhilfen alle zwei Jahre. Er richtet sich an gesetzlich Versicherte und passt vor allem als Ergänzung zu einem Zahnersatz-Tarif.


Privatpatient im Krankenhaus SGF und SEF

Mit dem Tarif SGF werden gesetzlich versicherte Mitarbeiter im Krankenhaus wie Privatpatienten behandelt: Zweibettzimmer, Chefarztbehandlung und freie Krankenhauswahl. Der Zusatz SEF sichert zusätzlich die Unterbringung im Einbettzimmer ab.


Vorsorge­versicherung VSF

Die Vorsorge­versicherung erstattet Vorsorgeuntersuchungen, die die gesetzliche Krankenkasse nicht zahlt, zu 80 Prozent des Rechnungsbetrags, höchstens 400 Euro in zwei Versicherungsjahren. Dazu kommen weitere Bausteine wie die freie Krankenhauswahl und eine Auslandsreise-Kranken­versicherung. Der Tarif steht gesetzlich und privat Versicherten offen, lässt sich aber nicht mit einem Budgettarif kombinieren.


Krankentagegeld KTNF43

Das Krankentagegeld schließt die Lücke zwischen Nettoeinkommen und gesetzlichem Krankengeld bei längerer Krankheit. Der Arbeitgeber wählt 10, 15 oder 20 Euro am Tag, gezahlt ab dem 43. Krankheits­tag. Der Tarif gilt für gesetzlich und privat Versicherte, ab 66 Jahren gibt es ihn nur auf Anfrage.


Pflegevorsorge PZ

Die Pflegevorsorge zahlt im Pflegefall einen Beitrag zur Lücke zwischen gesetzlicher Pflege­versicherung und tatsächlichen Kosten, egal ob Angehörige zu Hause pflegen oder ein Heim. Beiträge nennt die Württembergische für diesen Tarif nur auf Anfrage.


Aufnahme, Beitragsbefreiung und Services

Versichert werden alle Arbeitnehmer mit Wohnsitz in Deutschland, die unbefristet beschäftigt sind und die Probezeit hinter sich haben. Neue Mitarbeiter meldet der Arbeitgeber innerhalb von sechs Monaten nach der Probezeit an. Minijobber, Saisonkräfte, Zeitarbeitnehmer und Mitarbeiter unter 16 Jahren bleiben außen vor. Eine Gesundheitsprüfung und Wartezeiten gibt es nicht, in den Budgettarifen sind begonnene, geplante und angeratene Behandlungen mitversichert.

In Elternzeit, Pflegezeit, einem Sabbatjahr oder bei Arbeitsunfähigkeit ohne Entgeltfortzahlung sind die Budgettarife bis zu 36 Monate beitragsfrei. Beginnt der Vertrag nicht am 1. Januar, steht im ersten Jahr für jeden versicherten Monat ein Zwölftel des Budgets zur Verfügung. Scheidet ein Mitarbeiter aus, kann er seinen Schutz ohne Gesundheitsprüfung in gleichartige Tarife auf eigene Kosten umstellen.

Zu den Budgettarifen gehören ein 24-Stunden-Gesundheitstelefon, eine Online-Sprechstunde und ein Facharzt-Terminservice. Der Vorsorge Check-up läuft über den Partner Corporate Health in mehr als 20 Gesundheitszentren und besteht aus vier Modulen, ab 30 Teilnehmern an einem Tag auch im eigenen Betrieb. Rechnungen reichen Mitarbeiter über das Kundenportal der Württembergischen ein und erhalten die Abrechnung während der Servicezeiten innerhalb von 24 Stunden.

Mit uns die ideale betriebliche Kranken­versicherung finden

Unsere Experten vergleichen die Tarife der großen Anbieter und finden das Konzept, das zu Ihrer Belegschaft und Ihrem Budget passt. Die Berechnung ist für Sie kostenfrei:

  • Leistungen, die Ihr Team wirklich nutzt, von der Brille bis zur Zahnreinigung
  • Steuerliche Vorteile nutzen und Lohnnebenkosten senken
  • Auch für kleine Betriebe, je nach Anbieter schon ab drei Mitarbeitern
Foto von Robert Böhrk
Experte für Gesundheitsvorsorge

Die betriebliche Kranken­versicherung der Württembergischen für Ihre Gruppe

Kleine Betriebe

Für kleine Betriebe liegt die Schwelle bei der Württembergischen niedrig: Gruppenverträge gibt es ab drei Mitarbeitern, bei Allianz und SDK erst ab fünf. Das StartBudget300 kostet 5,85 Euro je Kopf. Weil in den Budgettarifen bis 70 Jahre jeder denselben Beitrag zahlt, bleibt die Rechnung auch bei einer gemischten Altersstruktur einfach. Stolperfalle: Versichert werden nur unbefristet Beschäftigte nach der Probezeit, Minijobber und Aushilfen nicht. Wer viele Aushilfen beschäftigt, sollte vorher zählen, wer überhaupt versicherbar ist.


Mittelständische Unternehmen

Mittelständische Unternehmen können einen Budgettarif mit Einzeltarifen für Zahnersatz, Krankenhaus oder Krankentagegeld zu einem eigenen Paket kombinieren. Die Beitragsbefreiung bis zu 36 Monate in Elternzeit und Pflegezeit erspart das Ab- und Anmelden in diesen Phasen. Stolperfallen sind das anteilige Budget im ersten Jahr bei Beginn nach dem 1. Januar und die Obergrenze: Mehr als 1.200 Euro im Jahr bietet die Württembergische als Budget nicht an.


Großunternehmen

Große Belegschaften können die Württembergische auch für einzelne Untergruppen wie Führungskräfte oder den Außendienst nutzen, solange jede Gruppe mindestens drei Arbeitnehmer umfasst. Ab 30 Teilnehmern an einem Tag kommt der Vorsorge Check-up in den eigenen Betrieb. Für die Verwaltung der Verträge arbeitet die Württembergische laut Geschäftsbericht 2025 mit der Plattform Xempus zusammen. Stolperfalle: Wer Gruppen bildet, muss das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz beachten (Quelle: AGG), und für Mitarbeiter ab 71 Jahren gibt es Beiträge nur auf Anfrage.


Mitarbeiter mit Familie

Ehepartner, eingetragene Lebenspartner, Lebensgefährten und Kinder bis 25 Jahre mit Kindergeldbezug lassen sich in den Budgettarifen ohne Gesundheitsprüfung und ohne Ausschlussdiagnosen mitversichern. Sie erhalten dieselben Leistungen wie der Mitarbeiter. Zu beachten: Angehörige zahlen ihre Beiträge selbst, und die Württembergische nennt diese Beiträge nur auf Anfrage.


Privat versicherte Mitarbeiter

Die Budgettarife, die Vorsorge­versicherung, das Krankentagegeld und die Pflegevorsorge stehen auch privat versicherten Mitarbeitern offen. Stolperfalle: Die Tarife für Zahnersatz, Zahn und Brille sowie für den Privatpatienten im Krankenhaus gibt es nur für gesetzlich Versicherte. Wer eine gemischte Belegschaft einheitlich absichern will, landet deshalb beim Budgettarif.

Preise der betrieblichen Kranken­versicherung der Württembergischen

Bei der Württembergischen zahlt der Arbeitgeber je Mitarbeiter einen festen Monatsbeitrag, der in den Budgettarifen nur von der Budgethöhe und vom Zahnersatz abhängt und für alle bis 70 Jahre gleich ist. Die Württembergische veröffentlicht diese Beiträge selbst, sie reichen von 5,85 Euro für das StartBudget300 bis 37,84 Euro für das Budget1200 mit Zahnersatz (Beitragsübersicht der Württembergischen, Stand 01/2026).

TarifJahresbudgetOhne ZahnersatzMit Zahnersatz
StartBudget300300 €5,85 €7,96 €
Budget300300 €12,31 €13,85 €
Budget600600 €19,82 €23,38 €
Budget900900 €24,33 €29,87 €
Budget12001.200 €32,64 €37,84 €

Das Budget wächst schneller als der Beitrag: Das Budget1200 bietet das Vierfache an Budget des Budget300 und kostet gut zweieinhalbmal so viel. Zahnersatz kostet je nach Stufe 1,54 bis 5,54 Euro Aufschlag im Monat. Die Württembergische garantiert die Beiträge bis zum 31.12.2026, für Mitarbeiter ab 71 Jahren und für Angehörige gibt es sie nur auf Anfrage.

Die Einzeltarife kosten nach Altersgruppe. Für Mitarbeiter zwischen 21 und 65 Jahren beginnen sie bei 4,75 Euro im Monat für den Zahnersatz-Tarif ZGF30, der Krankenhaustarif SGF kostet in dieser Altersgruppe 26,76 Euro (Beitragsübersicht der Württembergischen, Stand 01/2026).

Tarif0 bis 20 Jahre21 bis 65 Jahre66 bis 75 Jahre
ZGF300,44 €4,75 €6,79 €
ZGF500,89 €9,60 €13,63 €
ZGF701,26 €13,88 €19,77 €
BZGF203,56 €9,15 €10,63 €
SGF6,39 €26,76 €97,93 €
SGF und SEF7,35 €31,01 €115,00 €
VSF4,24 €9,55 €15,60 €

Beim Krankentagegeld KTNF43 zahlt ein Mitarbeiter bis 20 Jahre für 10 Euro Tagegeld 2,04 Euro im Monat, zwischen 21 und 65 Jahren 7,70 Euro. Für 20 Euro Tagegeld sind es 4,08 und 15,40 Euro, ab 66 Jahren gibt es den Tarif nur auf Anfrage. Für die Pflegevorsorge PZ nennt die Württembergische keine Beiträge.

Mit uns die ideale betriebliche Kranken­versicherung finden

Unsere Experten vergleichen die Tarife der großen Anbieter und finden das Konzept, das zu Ihrer Belegschaft und Ihrem Budget passt. Die Berechnung ist für Sie kostenfrei:

  • Leistungen, die Ihr Team wirklich nutzt, von der Brille bis zur Zahnreinigung
  • Steuerliche Vorteile nutzen und Lohnnebenkosten senken
  • Auch für kleine Betriebe, je nach Anbieter schon ab drei Mitarbeitern
Foto von Robert Böhrk
Experte für Gesundheitsvorsorge

Stärken und Schwächen

Wichtige Leistungen einer betrieblichen Kranken­versicherung

Eine betriebliche Kranken­versicherung ist eine private Zusatz­versicherung, die der Arbeitgeber als Gruppenvertrag für seine Mitarbeiter abschließt. Sie ergänzt die gesetzliche Kranken­versicherung um Leistungen wie Zahnbehandlung und Zahnersatz, Sehhilfen, Vorsorgeuntersuchungen, Heilpraktiker, stationäre Wahlleistungen oder ein Krankentagegeld. Angeboten wird sie als Bausteinmodell mit festen Leistungen oder als Budgettarif, bei dem jeder Mitarbeiter ein jährliches Gesundheitsbudget frei einsetzt. Wichtig sind die Mindestzahl versicherter Mitarbeiter und der Verzicht auf Gesundheitsprüfung und Wartezeiten. Ebenso zählt, ob Angehörige mitversichert werden können und ob der Vertrag in Elternzeit, Pflegezeit oder nach einem Jobwechsel weiterläuft.

Stärken der Württembergischen

  • Gruppenverträge schon ab drei Mitarbeitern, Einstieg mit dem StartBudget300 für 5,85 Euro im Monat
  • Keine Gesundheitsprüfung, keine Wartezeiten, begonnene und angeratene Behandlungen in den Budgettarifen mitversichert
  • Bis zu 36 Monate beitragsfrei in Elternzeit, Pflegezeit, Sabbatjahr und bei Krankheit ohne Entgeltfortzahlung
  • Angehörige ohne Gesundheitsprüfung versicherbar, Weiterführung nach dem Ausscheiden ohne Gesundheitsprüfung
  • Beiträge offen veröffentlicht und bis 31.12.2026 garantiert
  • Vorsorge Check-up in vier Modulen, ab 30 Teilnehmern auch im eigenen Betrieb

Schwächen der Württembergischen

  • Das höchste Budget liegt bei 1.200 Euro im Jahr
  • Sehhilfen auf 90 bis 180 Euro und die Zahnreinigung auf 40 bis 80 Euro im Jahr begrenzt
  • StartBudget300 ohne Zahnbehandlung, Heilpraktiker, Arzneimittel und Schutzimpfungen
  • Im ersten Jahr nur anteiliges Budget, wenn der Vertrag nicht am 1. Januar beginnt
  • Zahn- und Krankenhaustarife nur für gesetzlich Versicherte
  • Keine Minijobber, Saison- und Zeitarbeitskräfte, nur unbefristet Beschäftigte nach der Probezeit
  • Beiträge ab 71 Jahren und für Angehörige nur auf Anfrage

Erfahrungen und Beschwerden

Bewertungen auf Bewertungsplattformen

Auf Trustpilot kommt die Württembergische auf 2,4 von 5 Sternen bei 1.191 Bewertungen, abgerufen am 28.09.2026.

Das Profil wird unter dem Namen Württembergische Versicherung AG geführt und gilt für die Marke Württembergische über alle Sparten, von der Kfz- bis zur Kranken­versicherung, es bewertet also nicht die bKV allein. Publikumsbewertungen fallen bei Versicherern meist schwächer aus als Tests, weil dort vor allem Schadenfälle und Erstattungen bewertet werden.


Was Kunden berichten

Häufigster Kritikpunkt in den Trustpilot-Bewertungen ist die Bearbeitungsdauer bei Schäden und Leistungsanträgen, die sich nach mehreren Bewertungen über Monate zieht.

Mehrere Bewertungen beklagen außerdem, dass schriftliche Anfragen lange unbeantwortet bleiben und das Telefon schwer erreichbar ist. Gelobt werden in anderen Bewertungen eine schnelle Regulierung und freundliche Mitarbeiter. Bewertungen, die sich erkennbar auf die betriebliche Kranken­versicherung beziehen, finden sich darunter kaum.


Beschwerden bei der BaFin

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) weist für die Württembergische Kranken­versicherung 2025 eine Beschwerdequote von 0,39 je 100.000 versicherte Personen aus, der Branchendurchschnitt liegt bei 6,27 (Quelle: BaFin-Beschwerdestatistik 2025).

Die BaFin zählt bei Kranken­versicherern Personen, nicht Verträge, und die Statistik gilt für die gesamte Kranken­versicherung der Württembergischen, nicht nur für die bKV. Ob die Beschwerden berechtigt waren, sagt die Quote nicht.

Unsere Einschätzung als Experten

Einordnung

Die Württembergische verkauft seit Juli 2023 Budgettarife und bietet mit dem StartBudget300 einen Einstieg für 5,85 Euro je Mitarbeiter und Monat.

Das IVFP bescheinigt dem Haus 2024 die Gesamtnote „Exzellent“, ihre Kunden erleben es bei ServiceValue 2023 als „Sehr gut“ fair. Die Beiträge sind offen einsehbar und bis Ende 2026 garantiert, die Beschwerdequote bei der BaFin liegt weit unter dem Durchschnitt. Grenzen setzen das Budget von höchstens 1.200 Euro und die Höchstbeträge für Brille und Zahnreinigung.


Für wen ja, für wen nein

Die Württembergische passt zu Betrieben ab drei Mitarbeitern, die mit einem kleinen Budget einsteigen oder Budget und feste Leistungen verbinden wollen.

Wer Familien in der Belegschaft hat, profitiert von der Mit­versicherung ohne Gesundheitsprüfung. Weniger passend ist sie für Arbeitgeber, die mehr als 1.200 Euro Budget je Mitarbeiter geben möchten oder viele privat Versicherte mit Zahn- und Klinikleistungen absichern wollen. Welche Kombination sich rechnet, klärt eine bKV-Beratung.

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  • Auch für kleine Betriebe, je nach Anbieter schon ab drei Mitarbeitern
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Experte für Gesundheitsvorsorge

Häufige Fragen zur betrieblichen Kranken­versicherung der Württembergischen

Ab wie vielen Mitarbeitern bietet die Württembergische eine betriebliche Kranken­versicherung an?

Die Württembergische schließt Gruppenverträge ab drei Mitarbeitern ab. Dieselbe Mindestgröße gilt, wenn nur eine Untergruppe wie Führungskräfte oder der Außendienst versichert werden soll. Versicherbar sind unbefristet Beschäftigte mit Wohnsitz in Deutschland nach Ablauf der Probezeit.

Können Minijobber und Aushilfen in die bKV der Württembergischen?

Nein, geringfügig Beschäftigte, Saisonarbeitnehmer und Zeitarbeitnehmer sind ausgeschlossen, ebenso Mitarbeiter unter 16 Jahren. Auch befristet Beschäftigte fallen nicht unter die Gruppe, weil die Württembergische ein unbefristetes Arbeitsverhältnis verlangt. Neue Mitarbeiter meldet der Arbeitgeber innerhalb von sechs Monaten nach der Probezeit an.

Was leistet das StartBudget300 für 5,85 Euro?

Das StartBudget300 gibt jedem Mitarbeiter 300 Euro im Jahr für Vorsorgeuntersuchungen, Präventionskurse, den Vorsorge Check-up, die Zahnreinigung bis 40 Euro und Sehhilfen bis 90 Euro. Zahnbehandlungen, Heilpraktiker, Arzneimittel und Schutzimpfungen zahlt es nicht, die gibt es erst ab dem Budget300 für 12,31 Euro im Monat.

Was passiert mit dem Budget, wenn der Vertrag im Laufe des Jahres beginnt?

Beginnt die Versicherung nicht am 1. Januar, steht im ersten Kalenderjahr für jeden versicherten Monat ein Zwölftel des Budgets zur Verfügung. Bei einem Start am 1. Juli hat ein Mitarbeiter im Budget600 also 300 Euro für das restliche Jahr. Ab dem folgenden 1. Januar gilt das volle Budget.

Sind laufende Behandlungen in der bKV der Württembergischen mitversichert?

In den Budgettarifen ja: Begonnene, geplante und angeratene Behandlungen sind mitversichert, es gibt keine Gesundheitsprüfung und keine Wartezeiten. Bei den Einzeltarifen weist die Württembergische darauf hin, dass je nach Tarifkombination bei Abschluss bestehende Erkrankungen ausgeschlossen sein können.

Was passiert mit der bKV, wenn ein Mitarbeiter das Unternehmen verlässt?

Der Mitarbeiter kann seinen Schutz ohne Gesundheitsprüfung in gleichartige Tarife außerhalb der bKV umstellen und zahlt die Beiträge dann selbst. Laut dem Highlightblatt der Württembergischen muss er das innerhalb von zwei Monaten nach dem Ausscheiden tun.

Wie reichen Mitarbeiter Rechnungen bei der Württembergischen ein?

Rechnungen laden Mitarbeiter im Kundenportal der Württembergischen hoch, im Web oder in der App. Nach Angaben der Württembergischen kommt die Abrechnung während der Servicezeiten innerhalb von 24 Stunden. Die Leistungsabwicklung läuft direkt zwischen Mitarbeiter und Versicherer, nicht über den Arbeitgeber.

Steigen die Beiträge der Württembergischen bKV?

Für die Budget- und Einzeltarife gilt laut Beitragsübersicht eine Beitragsgarantie bis zum 31.12.2026. Danach kann die Württembergische die Beiträge anpassen, wenn die Leistungsausgaben steigen. In Elternzeit, Pflegezeit oder einem Sabbatjahr sind die Budgettarife bis zu 36 Monate beitragsfrei.

Wer steht hinter der Württembergischen Kranken­versicherung?

Die Württembergische Kranken­versicherung AG hat ihren Sitz in Kornwestheim. Einzige Aktionärin ist die Wüstenrot und Württembergische AG, ebenfalls mit Sitz in Kornwestheim.

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Foto von Lena Mierbach
Lena Mierbach
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