Das erwartet Sie hier
Die VHV führt drei Cyber-Lösungen für Firmen: VHV CYBERPROTECT, eine eigene Fassung für Handwerksbetriebe und den Cyber Schutzbrief für kleine Firmen mit einfacher IT. Welche Variante zu welchem Betrieb passt, wie die VHV im Test abschneidet und wo die Grenzen des Schutzes liegen, lesen Sie hier.
Inhalt dieser SeiteDas Wichtigste in Kürze
- Die Cyber-Versicherung der VHV erreicht in unserer Gesamtauswertung 86 von 100 Punkten und steht damit punktgleich mit der Provinzial an der Spitze der zehn gezeigten Anbieter.
- Franke und Bornberg bewertet VHV CYBERPROTECT 3.0 mit Betriebsunterbrechung bei Cloud-Ausfall 2026 mit der Note „Sehr gut“.
- Handwerksbetriebe bis 5 Millionen € Jahresumsatz schließen CYBERPROTECT ohne Risikofragen ab und können den Baustein Cyberbetrug gegen gefälschte Rechnungen dazunehmen.
- Versichert sind auch Schäden durch Fehlbedienung oder Vorsatz der eigenen Mitarbeiter, nicht nur Angriffe von außen.
- Für Handwerk, Bau und Handel passt die VHV gut, für IT-Freelancer mit Kunden in den USA oder Kanada nicht: Diese Rechtsordnungen sind vom weltweiten Schutz ausgenommen.
- Der Cyber Schutzbrief für Firmen bis 250.000 € Umsatz kostet 99,01 € im Jahr und kommt ohne Selbstbeteiligung aus.
VHV auf einen Blick
Wie gut ist die VHV?
86 von 100 Punkten
in unserer Gesamtauswertung
- Franke und Bornberg 2026: „Sehr gut“ (CYBERPROTECT 3.0 mit Bausteinen)
- ServiceValue 2026: „Beste“ im Kundenurteil
- Fehlbedienung und Vorsatz eigener Mitarbeiter versichert
Franke und Bornberg vergibt 2026 für CYBERPROTECT 3.0 mit Zusatzbausteinen die Note „Sehr gut“, im Schnitt aller Kombinationen FF+. Firmenkunden geben der VHV bei ServiceValue 2026 das Urteil „Beste“.
Mit 86 von 100 Punkten liegt die VHV punktgleich mit der Provinzial auf Rang eins von zehn. Den Ausschlag geben die starken Noten in beiden Erhebungen.
Was kostet sie?
Den Beitrag für VHV CYBERPROTECT berechnet die VHV aus Betriebsart und Jahresumsatz, der Versicherungssumme, der Selbstbeteiligung, einer zeitlichen Selbstbeteiligung für die Betriebsunterbrechung und den gewählten Bausteinen. Einen festen Preis nennt sie nur für den Cyber Schutzbrief.
| Profil | Leistung | Beitrag im Jahr |
|---|---|---|
| Firma mit einfacher IT, bis 250.000 € Jahresumsatz, Cyber Schutzbrief | 24/7-Soforthilfe, bis 2 Expertentage vor Ort bis 5.000 € im Jahr, Hardware bis 300 € | 99,01 € |
Der Beitrag ist eine Angabe der VHV auf ihrer Produktseite, abgerufen am 01.10.2026, und gilt ohne Selbstbeteiligung im Schadenfall. Für CYBERPROTECT selbst veröffentlicht die VHV keinen Beispielbeitrag, den Betrag zeigt erst ihr Online-Rechner.
Für wen passt sie?
- Handwerk: eigener Antrag ohne Risikofragen bis 5 Millionen Euro Umsatz, Cyberbetrug als exklusiver Baustein
- Bau: Baustellen- und Planungsbetriebe sind Kerngeschäft der VHV, Betriebsunterbrechung bis zur vollen Summe
- Handel: Baustein E-Payment für Vertragsstrafen der Kartenzahlung, Ertragsausfall nach Angriffen auf den Online-Shop
- IT und Freelancer: Für Kunden in Nordamerika fehlt der Schutz, das Recht der USA und Kanadas ist ausgeschlossen
Was hinter jeder Einordnung steckt, steht mit Konditionen und Stolperfallen im Kapitel Für Ihre Gruppe.
Wer steckt hinter der VHV?
Risikoträger ist die VHV Allgemeine Versicherung AG in Hannover. Sie gehört über die VHV Holding SE vollständig zur VHV Vereinigte Hannoversche Versicherung a.G., einem Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit. Ihre Solvenzquote lag Ende 2025 bei 239,9 Prozent, nach 241,0 Prozent im Vorjahr (Quelle: Bericht über Solvabilität und Finanzlage 2025 der VHV Allgemeine). Standard and Poor’s hat 2025 das Rating A+ mit stabilem Ausblick bestätigt.
Das Trustpilot-Profil VHV Versicherungen steht bei 3,6 von 5 Sternen aus 5.312 Bewertungen, abgerufen am 01.10.2026, und gilt dem ganzen Haus, nicht allein der Cyber-Versicherung.
- Risikoträger
VHV Allgemeine Versicherung AG, Hannover (VHV Gruppe, Mutterunternehmen VHV Vereinigte Hannoversche Versicherung a.G.) - Tarife
VHV CYBERPROTECT, CYBERPROTECT für Handwerksbetriebe bis 5 Millionen € Umsatz, Cyber Schutzbrief bis 250.000 € Umsatz - Finanzstärke
Solvenzquote 239,9 % (SFCR 2025), Standard and Poor’s A+, stabil (bestätigt 2025) - Neugeschäft
Offen, Beitrag für CYBERPROTECT online berechenbar
Cyber-Versicherung der VHV im Test (2026)
Für Firmenkunden zählen in dieser Sparte zwei Erhebungen aus dem Jahr 2026: das Bedingungsrating von Franke und Bornberg und das Kundenurteil von ServiceValue.
Gesamtwertung aus allen Testergebnissen
Die Gesamtwertung der VHV stützt sich auf zwei Erhebungen aus dem Jahr 2026: das Rating der gewerblichen Cyber-Tarife von Franke und Bornberg und das Kundenurteil Beste Cyberversicherer von ServiceValue.
Die VHV Cyber-Versicherung erhält von möglichen 100 Punkten:
86
Die Gesamtwertung fasst das Rating von Franke und Bornberg (2026) und das Kundenurteil von ServiceValue (2026) zusammen. Wurde ein Anbieter in einem Test nicht bewertet, fließt dieser Test nicht in seine Gesamtwertung ein.
Mit diesem Ergebnis teilt sich die VHV mit der Provinzial Rang eins der zehn gezeigten Anbieter. Drei Punkte dahinter folgen Ergo, Hiscox und Zurich.
Zur Gesamtauswertung der Cyber-Versicherung
Der Franke und Bornberg Test
| Tarif | Ratingnote |
|---|---|
| CYBERPROTECT 3.0 mit Cyber-Betriebsunterbrechung bei Cloud-Ausfall, kombiniert mit Systemausfall oder Cyber-Vertrauensschaden | Sehr gut (FFF) |
Franke und Bornberg prüft gewerbliche Cyber-Versicherungen ausschließlich anhand der Vertragsunterlagen, Werbeaussagen bleiben außen vor. Maßstab ist ein mittelständisches Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern und Schwerpunkt in Europa, jede Kombination mit Zusatzbausteinen wird einzeln bewertet. 2026 sind es 153 Kombinationen von 27 Gesellschaften (Quelle: Franke und Bornberg).
Die beste Kombination der VHV erreicht FFF, die zweite von sieben Stufen. Nur die Provinzial liegt mit „Hervorragend“ darüber. Über alle bewerteten Kombinationen der VHV ergibt sich im Durchschnitt FF+.
Das ServiceValue Kundenurteil
| Kategorie | Urteil der Kunden |
|---|---|
| Kundenberatung | Beste |
| Schutz und Vorsorge | Beste |
| Kundenkommunikation | Top |
| Preis-Leistungs-Verhältnis | Beste |
| Gesamtbewertung | Beste |
Für das Kundenurteil Beste Cyberversicherer 2026 hat ServiceValue zusammen mit FOCUS MONEY im April 2026 1.688 Kundenurteile zu 25 Versicherern online erhoben. Bewertet werden 15 Merkmale in vier Kategorien und damit die Wahrnehmung der Kunden, nicht der Tarif oder der Beitrag (Quelle: ServiceValue).
Gesamt erreicht die VHV die Stufe „Beste“ und zählt damit zu acht von 25 untersuchten Gesellschaften. In der Kundenkommunikation reicht es für „Top“, in den drei anderen Kategorien für „Beste“. ServiceValue führt die VHV als 8-Jahres-Sieger.
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Im Vergleich zu anderen Cyber-Versicherungen
VHV im Marktvergleich
Ein Strich heißt: In dieser Erhebung wurde der Anbieter nicht untersucht.
Mit 86 von 100 Punkten steht die VHV punktgleich mit der Provinzial an der Spitze der zehn gezeigten Anbieter. Beim Kundenurteil liegt sie mit „Beste“ in der Gruppe der stärksten Gesellschaften, beim Bedingungsrating kommt sie im Durchschnitt auf FF+ und mit ihrer besten Kombination auf „Sehr gut“.
Wer vor allem auf das Bedingungsrating schaut, findet bei der HDI FFF in allen vier bewerteten Kombinationen, im Kundenurteil erreicht die HDI allerdings nur „Top“. In der Kundenkommunikation, wo die VHV auf „Top“ kommt, erhalten die Hiscox und die Ergo das Urteil „Beste“. Die einzige Note „Hervorragend“ bei Franke und Bornberg hat die Provinzial.
Alle Cyber-Versicherungen im Vergleich
Tarife und Leistungen der Cyber-Versicherung der VHV
Alle drei Cyber-Lösungen der VHV enthalten die VHV-Soforthilfe: Zertifizierte IT-Spezialisten sind im Schadenfall 24 Stunden am Tag an 365 Tagen im Jahr erreichbar.
| Tarif | Für wen | Kern der Leistung |
|---|---|---|
| VHV CYBERPROTECT | Gewerbetreibende, Freiberufler, Bildungseinrichtungen und Mittelstand | Eigenschäden mit Betriebsunterbrechung, Cyber-Haftpflicht, Serviceleistungen, sechs optionale Bausteine |
| CYBERPROTECT für Handwerksbetriebe | Handwerksbetriebe bis 5 Millionen € Jahresumsatz | Volle CYBERPROTECT-Absicherung mit Vertrauensschaden und Betriebsunterbrechung bei Cloud-Ausfall, ohne Risikofragen |
| Cyber Schutzbrief | Firmen mit einfacher IT bis 250.000 € Jahresumsatz | Soforthilfe mit bis zu 2 Expertentagen vor Ort, Hardware bis 300 € |
VHV CYBERPROTECT
VHV CYBERPROTECT ist die vollständige Cyber-Versicherung der VHV, aktuell in der Generation 3.0. Die Grundabsicherung umfasst Eigenschäden, also Forensik, die Wiederherstellung von Hardware, Software und Daten sowie die Betriebsunterbrechung. Dazu kommen die Cyber-Haftpflicht für Ansprüche Dritter und besondere Serviceleistungen im Krisenfall.
Die Betriebsunterbrechung und der notwendige Austausch von Hardware sind nach Angaben der VHV bis zur vollen Versicherungssumme gedeckt. Versichert sind auch Cyber-Schäden durch Fehlbedienung oder Vorsatz der eigenen Mitarbeiter. Den IT-Dienstleister für die Beseitigung des Schadens dürfen Sie frei wählen, die Soforthilfe der VHV steht zusätzlich bereit.
Als Zusatzbausteine bietet die VHV Cyber-Spionage, Vertrauensschaden, E-Payment, Betriebsunterbrechung bei Cloud-Ausfall, Betriebsunterbrechung bei Systemausfall und technischen Problemen sowie eine Manager-Deckung für die persönliche Haftung. Die Leistungs-Update-Garantie überträgt künftige Verbesserungen ohne Mehrbeitrag auf bestehende Verträge. Der Schutz gilt weltweit, ausgenommen sind die Rechtsordnungen der USA und Kanadas.
CYBERPROTECT für Handwerksbetriebe
Für Handwerksbetriebe bis fünf Millionen Euro Jahresumsatz, von der Bäckerei bis zur Zimmerei, gibt es einen eigenen Antrag ohne Risikofragen zur IT-Sicherheit. Der Schutz beginnt sofort, für die Umsetzung festgelegter IT-Sicherheitsanforderungen haben Betriebe sechs Monate Zeit, in denen der Versicherungsschutz voll besteht.
Enthalten sind die komplette CYBERPROTECT-Absicherung, der Cyber-Vertrauensschaden und die Betriebsunterbrechung bei Cloud-Ausfall und technischen Problemen. Optional und nur in dieser Fassung gibt es den Baustein Cyberbetrug: Er zahlt auch dann, wenn Geld abfließt, ohne dass die eigenen IT-Systeme gehackt wurden, etwa nach einer gefälschten Rechnungsmail mit manipulierter IBAN. Voraussetzung ist, dass der Betrieb den automatischen Namensabgleich seiner Bank für Empfänger nutzt. Kostenfreie Präventionsangebote schulen die Mitarbeiter darin, Angriffe zu erkennen.
Cyber Schutzbrief
Der Cyber Schutzbrief ist ein Basisschutz für kleine Firmen mit einem Jahresumsatz bis 250.000 Euro und einfacher IT. Die VHV versichert damit auch nebenberufliche Kleinstunternehmen nach dem Umsatzsteuergesetz bis 17.500 Euro im Jahr. Im Kern ist er eine Assistance: Hotline rund um die Uhr, Hilfe am Telefon und bei Bedarf vor Ort.
Vor Ort helfen die IT-Experten an bis zu zwei Tagen, mit einem Budget von höchstens 5.000 Euro im Jahr. Muss Hardware wie eine Festplatte getauscht werden, sind bis zu 300 Euro mitversichert. Eine Selbstbeteiligung fällt im Schadenfall nicht an. Eigenschäden wie einen Ertragsausfall und Ansprüche Dritter deckt der Schutzbrief nicht, dafür verweist die VHV auf CYBERPROTECT.
Betriebsarten und Antragsfragen
Die VHV nennt als Zielgruppen Selbständige, Freiberufler und Kammerberufe, Ärzte, Anwälte, Handwerker, den Handel sowie kleine und mittelständische Unternehmen. Für das Handwerk gibt es den vereinfachten Antrag, für alle anderen Betriebe den regulären CYBERPROTECT-Antrag.
Im Online-Rechner fragt die VHV neben Betriebsart und Umsatz nach einem Online-Shop, nach Passwortrichtlinie, Datensicherung, Datenwiederherstellung und Sicherheitsupdates sowie nach früheren Angriffen und Vorversicherungen. Wer einen Hackerangriff oder nur den Verdacht darauf verschweigt, gefährdet seinen Versicherungsschutz.
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Die Cyber-Versicherung der VHV für Ihre Gruppe
Branchentarife führt die VHV für die Cyber-Versicherung nur für das Handwerk. Bei allen anderen Betrieben entscheiden die Bausteine darüber, ob der Schutz zur Betriebsart passt.
IT und Freelancer
Freiberufler gehören ausdrücklich zur Zielgruppe von CYBERPROTECT, und der Schutz bei Bedienfehlern und Vorsatz der eigenen Leute hilft auch kleinen IT-Büros. Ein eigenes IT-Konzept mit Sonderkonditionen nennt die VHV nicht. Die Stolperfalle liegt im Geltungsbereich: Ansprüche nach dem Recht der USA und Kanadas sind ausgenommen, wer für Kunden dort arbeitet, braucht eine andere Lösung.
Handwerk
Für das Handwerk ist die VHV am besten aufgestellt: eigener Antrag ohne Risikofragen bis fünf Millionen Euro Umsatz, Vertrauensschaden und Betriebsunterbrechung bei Cloud-Ausfall sind schon enthalten. Der Baustein Cyberbetrug sichert gefälschte Rechnungsmails ab, die im Handwerk derzeit besonders verbreitet sind. Stolperfalle ist die Frist: Die festgelegten IT-Sicherheitsanforderungen müssen innerhalb von sechs Monaten umgesetzt sein.
Bau
Die VHV ist traditionell ein Versicherer der Bauwirtschaft und betreut ihre Firmenkunden über Bauexperten vor Ort. Als Schadenbeispiel beschreibt sie einen Baubetrieb, dessen Netz über eine präparierte Bewerbung auf eine Bauleiterstelle verschlüsselt wurde; CYBERPROTECT übernahm Forensik, Wiederherstellung und Betriebsunterbrechung mit 150.000 Euro. Stolperfalle für Bauunternehmen außerhalb des Handwerks: Der Baustein Cyberbetrug gegen manipulierte Abschlagsrechnungen gehört zum Handwerks-Antrag.
Handel
Für Händler mit Kartenzahlung gibt es den Baustein E-Payment, der Vertragsstrafen der Zahlungsdienstleister nach einem Datenabfluss abdeckt. Ein Ertragsausfall nach einem Angriff auf den Online-Shop fällt unter die Betriebsunterbrechung; als Beispiel nennt die VHV einen Shop, der nach einer Überlastungsattacke 36 Stunden nicht erreichbar war. Stolperfalle: Ein Online-Shop ist im Antrag ausdrücklich anzugeben, ebenso der Umsatz, der darüber läuft.
Produktion
Produktionsbetriebe profitieren davon, dass die Betriebsunterbrechung bis zur vollen Versicherungssumme läuft und der Baustein Betriebsunterbrechung bei Systemausfall auch technische Probleme ohne Angriff abdeckt. Ausgefallene Hardware ersetzt die VHV im Cyber-Schadenfall ebenfalls bis zur vollen Summe. Stolperfalle ist die zeitliche Selbstbeteiligung: Ein Stillstand innerhalb dieser vereinbarten Zeitspanne bleibt beim Betrieb.
Cyber-Versicherung für Ihre Berufsgruppe
Preise der Cyber-Versicherung der VHV
Was Sie für VHV CYBERPROTECT zahlen, hängt von Betriebsart und Jahresumsatz, von der Versicherungssumme, der Selbstbeteiligung in Euro und der zeitlichen Selbstbeteiligung bei der Betriebsunterbrechung ab. Jeder Zusatzbaustein erhöht den Beitrag, den der Online-Rechner der VHV nach Eingabe der Betriebsdaten anzeigt.
Einen festen Preis veröffentlicht die VHV für den Cyber Schutzbrief: 99,01 Euro im Jahr für Firmen mit bis zu 250.000 Euro Jahresumsatz und einfacher IT, ohne Selbstbeteiligung (Angabe des Anbieters, abgerufen am 01.10.2026). Dafür gibt es die Soforthilfe rund um die Uhr, bis zu zwei Expertentage vor Ort mit höchstens 5.000 Euro im Jahr und den Tausch von Hardware bis 300 Euro.
Für CYBERPROTECT und die Handwerks-Fassung nennt die VHV keinen Beispielbeitrag. Den Betrag erfahren Sie erst im Online-Rechner oder im Angebot des Versicherers.
Beiträge für die Cyber-Versicherung online vergleichen
Mit Umsatz, Branche und gewünschter Summe zeigt der Rechner unseres Partners Thinksurance die Beiträge mehrerer Versicherer direkt an.
Stärken und Schwächen
Wichtige Leistungen einer Cyber-Versicherung
Eine Cyber-Versicherung zahlt, wenn ein Hackerangriff, eine Schadsoftware oder ein Datenleck Ihren Betrieb trifft. Sie ersetzt Eigenschäden wie die Wiederherstellung von Systemen und Daten und, je nach Vertrag, den Ertragsausfall während des Stillstands. Berechtigte Forderungen Dritter nach einem Datenabfluss übernimmt die Cyber-Haftpflicht, unberechtigte wehrt der Versicherer ab. Im Ernstfall zählen außerdem Notfallhotline, IT-Forensik, spezialisierte Anwälte und Krisenkommunikation. Entscheidend sind die versicherten Bausteine, die Obliegenheiten zur IT-Sicherheit und eine Versicherungssumme, die zu Ihrem Betrieb passt.
Stärken der VHV
- Rang eins in der Gesamtauswertung, punktgleich mit der Provinzial
- Fehlbedienung und Vorsatz der eigenen Mitarbeiter sind versichert
- Betriebsunterbrechung und Hardware-Ersatz bis zur vollen Versicherungssumme
- Freie Wahl des IT-Dienstleisters, zusätzlich Soforthilfe rund um die Uhr
- Handwerks-Antrag ohne Risikofragen, mit sechs Monaten Zeit für die IT-Sicherheitsanforderungen
- Baustein Cyberbetrug zahlt bei manipulierter IBAN auch ohne Hackerangriff
- Leistungs-Update-Garantie überträgt Verbesserungen ohne Mehrbeitrag
- Cyber Schutzbrief für kleine Firmen ohne Selbstbeteiligung
Schwächen der VHV
- Kein Schutz für Ansprüche nach US-amerikanischem oder kanadischem Recht
- Der Baustein Cyberbetrug ist dem Handwerk vorbehalten und setzt den IBAN-Namensabgleich der Bank voraus
- Für CYBERPROTECT nennt die VHV weder Beispielbeiträge noch die wählbaren Versicherungssummen öffentlich
- Vertrauensschaden, E-Payment und Cloud-Ausfall kosten im regulären CYBERPROTECT als Bausteine extra
- Der Cyber Schutzbrief deckt weder Ertragsausfall noch Ansprüche Dritter und ist vor Ort auf zwei Tage begrenzt
- Ein Stillstand innerhalb der zeitlichen Selbstbeteiligung bleibt ohne Entschädigung
Erfahrungen und Beschwerden
Bewertungen auf Bewertungsplattformen
Auf Trustpilot kommt das Profil VHV Versicherungen auf 3,6 von 5 Sternen bei 5.312 Bewertungen, abgerufen am 01.10.2026. Das Profil bündelt Kundenerfahrungen über alle Sparten des Hauses und sagt deshalb mehr über Service und Erreichbarkeit als über die Cyber-Versicherung für Firmen.
Was Kunden berichten
Die Bewertungen auf Trustpilot zeigen ein klares Muster. Gelobt werden häufig der einfache Online-Abschluss, freundliche und kompetente Ansprechpartner sowie die schnelle Zusendung von Unterlagen. Der häufigste Kritikpunkt sind lange Wartezeiten an der Telefon-Hotline und ausbleibende Antworten auf E‑Mails, einzelne Bewertungen beklagen eine zähe Schadenbearbeitung. Bewertungen zu CYBERPROTECT selbst finden sich dort kaum.
Unsere Einschätzung als Experten
Einordnung
Die VHV gehört in dieser Sparte an die Spitze: Firmenkunden geben ihr bei ServiceValue das Gesamturteil „Beste“, und ihre beste Bausteinkombination erhält bei Franke und Bornberg „Sehr gut“. Der Schutz ist breit angelegt, mit Mitarbeiterfehlern im Grundschutz und einer Betriebsunterbrechung ohne eigene Untergrenze unter der Versicherungssumme.
Besonders stark ist die VHV dort, wo sie ohnehin zu Hause ist: im Handwerk und am Bau. Der vereinfachte Antrag und der Baustein Cyberbetrug treffen das Risiko, das kleine Betriebe heute am häufigsten Geld kostet, die gefälschte Rechnung.
Für wen ja, für wen nein
Ja für Handwerksbetriebe bis fünf Millionen Euro Umsatz, die ohne IT-Abteilung schnell einen vollständigen Schutz brauchen und Rechnungsbetrug mitversichern wollen. Ja auch für mittelständische Firmen, für die ein langer Stillstand das größte Risiko ist und die die Betriebsunterbrechung bis zur vollen Summe schätzen.
Nein für Dienstleister mit Kunden oder Tochterfirmen in Nordamerika, weil der Schutz dort endet. Nein auch für Betriebe, die den Cyber Schutzbrief für eine vollständige Versicherung halten: Er ist eine Soforthilfe mit begrenztem Budget. Private Haushalte versichert CYBERPROTECT nicht; welche Anbieter dort passen, steht bei den Cyber-Versicherungen für Privatpersonen.
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Häufige Fragen zur Cyber-Versicherung der VHV
Welche Cyber-Versicherungen bietet die VHV für Firmen an?
Die VHV führt drei Lösungen: VHV CYBERPROTECT als vollständige Cyber-Versicherung, CYBERPROTECT für Handwerksbetriebe mit vereinfachtem Antrag und den Cyber Schutzbrief als Basisschutz für kleine Firmen. CYBERPROTECT lässt sich mit Bausteinen wie Vertrauensschaden, E-Payment oder Cyber-Spionage erweitern. Der Schutzbrief richtet sich an Firmen bis 250.000 Euro Jahresumsatz mit einfacher IT.
Zahlt die VHV auch, wenn ein Kunde eine gefälschte Rechnung von mir bekommt oder ich selbst auf eine hereinfalle?
Für Handwerksbetriebe gibt es dafür den Baustein Cyberbetrug. Er zahlt, wenn Geld wegen einer gefälschten Rechnungsmail mit manipulierter IBAN abfließt, auch ohne Hackerangriff auf die eigenen Systeme. Voraussetzung ist, dass der Betrieb den automatischen Abgleich von IBAN und Empfängername seiner Bank nutzt. Wird das Firmenkonto über einen gehackten Zugang geplündert, greift die Vertrauensschadendeckung.
Was zahlt die VHV, wenn ein Mitarbeiter den Schaden verursacht hat?
VHV CYBERPROTECT leistet nach Angaben der VHV auch bei Cyber-Schäden, die durch Fehlbedienung oder Vorsatz der eigenen Mitarbeiter entstehen. Löscht also jemand versehentlich Daten oder öffnet einen verseuchten Anhang, sind Wiederherstellung und Betriebsunterbrechung versichert. Beim Cyber Schutzbrief beschränkt sich die Leistung auf die Soforthilfe.
Was passiert, wenn mein Betrieb nach einem Angriff stillsteht?
Dann ersetzt CYBERPROTECT den Ertragsausfall über die Betriebsunterbrechung, nach Angaben der VHV bis zur vollen Versicherungssumme. Vereinbart wird dabei eine zeitliche Selbstbeteiligung, also eine Zeitspanne, die der Betrieb selbst trägt. Fällt nicht ein Angriff, sondern der Cloud-Anbieter oder die eigene Technik aus, braucht es die passenden Zusatzbausteine.
Gilt der Schutz der VHV auch bei Geschäften im Ausland?
Ja, VHV CYBERPROTECT gilt weltweit. Ausgenommen sind die Rechtsordnungen der USA und Kanadas, Ansprüche nach dortigem Recht sind also nicht versichert. Wer regelmäßig für Kunden in Nordamerika arbeitet, sollte das vor dem Abschluss klären.
Darf ich im Schadenfall meinen eigenen IT-Dienstleister beauftragen?
Ja, die VHV lässt die freie Wahl eines qualifizierten IT-Dienstleisters für die Beseitigung des Cyber-Schadens zu. Alternativ vermittelt die VHV-Soforthilfe einen zertifizierten IT-Dienstleister und Forensiker, der 365 Tage im Jahr rund um die Uhr erreichbar ist. Er klärt den Sachverhalt und organisiert die Reparatur.
Muss ich bei der VHV IT-Sicherheitsfragen beantworten?
Im regulären CYBERPROTECT-Antrag ja, gefragt wird unter anderem nach Passwortrichtlinie, Datensicherung, Sicherheitsupdates und früheren Angriffen. Handwerksbetriebe schließen ohne Risikofragen ab, müssen festgelegte IT-Sicherheitsanforderungen aber innerhalb von sechs Monaten umsetzen. Wer Pflichten aus dem Vertrag verletzt, riskiert nach § 28 VVG eine Kürzung der Leistung.
Was ist die Leistungs-Update-Garantie der VHV?
Verbessert die VHV die Bedingungen von CYBERPROTECT, gelten die neuen Leistungen automatisch auch für bestehende Verträge. Ein Mehrbeitrag fällt dafür nach Angaben der VHV nicht an. So muss niemand seinen Vertrag umstellen, um von einer neuen Tarifgeneration zu profitieren.
Gibt es bei der VHV auch Cyberschutz für Privatpersonen?
Eine eigene private Cyber-Versicherung führt die VHV nicht, private Cyber-Schäden laufen über die Hausratversicherung. Bei Phishing und Pharming zahlt sie je nach Fall bis 2.000 Euro, mit dem Baustein EXKLUSIV bis 5.000 Euro und mit dem optionalen Online- und Digitalschutz bis 10.000 Euro. Welche eigenständigen Tarife es gibt, zeigt der Überblick zur Cyber-Versicherung für Privatpersonen.
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