MetallRente: Was die Berufs­unfähigkeits­versicherung der Metallbranche leistet

Sparen Sie durch das kostenfreie Angebot unserer Experten.

Das erwartet Sie hier

Was die MetallRente als Berufs­unfähigkeits­versicherung leistet, wer hinter ihr steht, wo ihre Nachteile liegen und wie Sie entscheiden, ob sie oder eine frei gewählte BU besser zu Ihnen passt.

Inhalt dieser Seite
  1. Was ist die MetallRente?
  2. Wie funktioniert die MetallRente?
  3. Welche Leistungen bietet die MetallRente?
  4. Wie wächst die MetallRente mit Ihrem Berufsleben mit?
  5. Wie gut ist die MetallRente im Test?
  6. Was kostet die MetallRente?
  7. MetallRente oder freie BU?
  8. Wie schließe ich die MetallRente ab?
  9. Kann ich sie über meinen Arbeitgeber bekommen?
  10. Häufige Fragen (FAQ)
Fachlich geprüft durch Patrick Knittel
Zuletzt aktualisiert am

Das Wichtigste in Kürze

  • Die MetallRente ist das Versorgungswerk von IG Metall und Gesamtmetall, ihre Berufs­unfähigkeits­versicherung trägt ein Konsortium unter Führung von Swiss Life mit Allianz, R+V und ERGO.
  • Versichern können sich Beschäftigte aus mehr als 150 Branchen unabhängig vom Beruf, dazu Partner und Kinder sowie Schüler und Studierende mit Zielberuf in der Branche.
  • Azubis, Schüler und Bachelor-Studierende sichern bis 1.500 € Monatsrente ohne Einkommensnachweis ab, Master-Studierende bis 2.000 €, die Höchstrente liegt bei 5.500 €.
  • Über Karriere- und Nach­versicherungsgarantie wächst die Rente ohne neue Gesundheitsfragen auf bis zu 4.000 € beziehungsweise 3.000 €.
  • Swiss Life erkennt laut Morgen und Morgen 83,77 % der Leistungsanträge an, marktweit sind es laut Franke und Bornberg knapp 80 %.
Patrick Knittel

Die MetallRente ist für Ihre Branche gebaut, nicht automatisch für Sie …

Wer in der Metall- und Elektroindustrie arbeitet, bekommt die MetallRente oft als naheliegende Lösung präsentiert: Gewerkschaft und Arbeitgeberverband stehen dahinter, vier große Versicherer tragen das Risiko, die Garantien sind großzügig. Das stimmt alles. Ob die MetallRente für Sie die beste Berufs­unfähigkeits­versicherung ist, entscheidet sich trotzdem an Ihrem Beruf, Ihrer Gesundheit und Ihren Plänen. Für einen Azubi in der Fertigung ist sie oft ein sehr guter Einstieg, für einen gesunden Ingenieur im Büro nicht immer die beste Wahl. Dieser Ratgeber zeigt, was die MetallRente wirklich leistet, wo ihre Grenzen liegen und wie Sie sie gegen den freien Markt abwägen.

Was ist die MetallRente?

Die MetallRente ist das Versorgungswerk der Metall- und Elektroindustrie. Betrieben wird es von der MetallRente GmbH, einer gemeinsamen Gesellschaft von Gesamtmetall und IG Metall. Neben Altersvorsorge bietet das Versorgungswerk eine Berufs­unfähigkeits­versicherung, kurz BU, deren Risiko ein Konsortium aus Swiss Life, Allianz, R+V und ERGO trägt (Quelle: MetallRente).

Was ist an der MetallRente anders als bei einer normalen BU?

Die MetallRente ist kein Einzeltarif eines Versicherers, sondern ein Kollektivmodell. Zugang haben nur Menschen mit Bezug zu den angeschlossenen Branchen, dafür gilt für alle dasselbe Bedingungswerk mit Großkundenkonditionen. Seit der Neuaufstellung zum 1. Januar 2026 besteht das Konsortium aus Swiss Life als Konsortialführerin sowie Allianz, R+V und ERGO. Die Tabelle zeigt die wichtigsten Unterschiede zu einer frei gewählten BU.

MerkmalMetallRente-BUFrei gewählte BU
ZugangBeschäftigte der MetallRente-Branchen, ihre Partner und Kinder, Schüler und Studierende mit ZielberufJeder, den der Versicherer nach Prüfung annimmt
RisikoträgerKonsortium aus Swiss Life (Führung), Allianz, R+V und ERGOEin Versicherer Ihrer Wahl
BeitragGroßkundenkonditionen, ein Rabatt in Prozent wird nicht veröffentlichtJe nach Versicherer, Beruf und Alter sehr unterschiedlich
GarantienKarrieregarantie bis 4.000 €, Nach­versicherung bis 3.000 € MonatsrenteJe nach Tarif mit eigenen Grenzen und Anlässen
WahlfreiheitEin Bedingungswerk für alle VersichertenTarif und Klauseln frei kombinierbar

Kurzüberblick: Grundlagen der Berufs­unfähigkeits­versicherung

Eine BU zahlt Ihnen eine vereinbarte Monatsrente, wenn Sie Ihren zuletzt ausgeübten Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben können. Der Staat springt dagegen nur mit der Erwerbsminderungs­rente ein, und die volle Rente bekommt nur, wer in keinem Beruf mehr drei Stunden täglich arbeiten kann. Wie das im Detail funktioniert, erklärt unser Ratgeber zur Berufs­unfähigkeits­versicherung.

Wie groß die Lücke ist, zeigen die Zahlen der Deutschen Renten­versicherung: Neue volle Erwerbsminderungs­renten lagen 2025 im Schnitt bei 1.126 Euro Zahlbetrag im Monat, also nach Abzug von Kranken- und Pflege­versicherung (Quelle: Deutsche Renten­versicherung). Für einen Facharbeiter in der Metallindustrie reicht das selten, um Miete und laufende Kosten zu decken.


Ist die MetallRente das Richtige für mich?

Die MetallRente ist eine von mehreren Möglichkeiten, Ihre Arbeitskraft abzusichern. Sie spielt ihre Stärken vor allem bei jungen Leuten und körperlich arbeitenden Fachkräften aus. Wer gesund ist und im Büro arbeitet, sollte sie gegen den freien Markt rechnen lassen. Für Chemie und Gesundheitswesen gibt es eigene Branchenmodelle, die ChemieRente und die KlinikRente.

Mit uns die passende MetallRente finden

In Kooperation mit Swiss Life beraten wir Sie zur MetallRente und prüfen kostenfrei, ob sie für Sie besser passt als eine frei gewählte Berufs­unfähigkeits­versicherung.

  • Anonyme Risikovoranfrage, bevor ein Antrag läuft
  • MetallRente und freier Markt im direkten Vergleich
  • Begleitung bis in den Leistungsfall
  • Finanztip empfiehlt unsere BU-Beratung
Foto von Patrick Knittel
Berater

Wie funktioniert die MetallRente?

Die MetallRente funktioniert wie eine Gemeinschaft mit festen Regeln: Das Versorgungswerk legt fest, wer Zugang bekommt, das Konsortium der Versicherer trägt das Risiko und zahlt im Leistungsfall. Sie schließen den Vertrag über das Versorgungswerk ab, nicht bei der Gewerkschaft, und das Konsortium unter Führung von Swiss Life prüft Ihren Antrag.

Wer kann die MetallRente abschließen?

Versichern können sich alle Beschäftigten der MetallRente-Branchen, unabhängig vom Beruf und ohne Mitgliedschaft in der IG Metall. Zu den Kernbranchen gehören Metall- und Elektroindustrie, Stahl, Holz und Kunststoff, IT sowie Textil und Bekleidung mit den zugehörigen Handwerksbranchen. Insgesamt sind laut MetallRente mehr als 150 Branchen angeschlossen (Quelle: MetallRente).

Beschäftigte

Vom Industriemechaniker über den Elektroniker bis zur Softwareentwicklerin: Maßgeblich ist die Branche des Arbeitgebers, nicht der einzelne Beruf.

Partner und Kinder

Ehegatten, Lebensgefährten und Kinder von MetallRente-Versicherten können sich ebenfalls absichern.

Schüler und Studierende

Wer einen Zielberuf in einer der Branchen anstrebt, kann schon in Schule, Ausbildung oder Studium einsteigen.

Selbständige

Auch Selbständige mit Bezug zu einer MetallRente-Branche haben Zugang.

Mehr als eine Million Menschen sind über die MetallRente versichert, sie gilt damit als größtes Branchenversorgungswerk in Deutschland (Quelle: MetallRente). Wer noch zur Schule geht oder eine Ausbildung beginnt, findet weitere Hinweise in unseren Ratgebern zur BU für Auszubildende und für Schüler.

Experten-Tipp:
Wer mit dem Abschluss wartet, bis die Karriere feststeht, verliert den Zugang

„Viele junge Leute sagen mir: Ich weiß noch nicht, ob ich in der Metallbranche bleibe, also warte ich mit der MetallRente. Ich halte das für den falschen Schluss. Für den Abschluss brauchen Sie den Branchenbezug, für das Behalten nicht: Ein bestehender Vertrag läuft nach einem Branchenwechsel weiter, und ein riskanterer Beruf kostet keinen Mehrbeitrag. Mein Rat: Nutzen Sie das Fenster, solange Sie drin sind, und sichern Sie sich den Gesundheitszustand von heute.“

Foto von Patrick Knittel
Berater

Wer steht hinter der MetallRente und bei wem bin ich eigentlich versichert?

Hinter der MetallRente stehen die Sozialpartner der Metallbranche, das Risiko tragen Versicherer. Die MetallRente GmbH organisiert den Zugang, ein Beirat der Sozialpartner hat Kontrollrechte. Ihre BU-Rente zahlt das Konsortium unter Führung von Swiss Life. Die Versicherungskammer gehört seit der Neuaufstellung zum 1. Januar 2026 nicht mehr zum Konsortium der MetallRente.

BeteiligteRolle in der MetallRente-BU
MetallRente GmbHVersorgungswerk, gemeinsame Gesellschaft von Gesamtmetall und IG Metall, Beirat mit Kontrollrechten
Swiss LifeKonsortialführerin der BU, Ansprechpartner für Antrag und Leistungsprüfung
Allianz, R+V, ERGOWeitere Risikoträger im Konsortium
VersicherungskammerSeit 1. Januar 2026 nicht mehr im Konsortium

Für Sie heißt das: Ihren Leistungsanspruch setzen Sie gegenüber dem Versicherer durch, nicht gegenüber der Gewerkschaft. Mehr zum Konsortialführer lesen Sie auf unserer Seite zu Swiss Life.


Warum sollte ich mich für ein solches Modell entscheiden?

Das Kollektivmodell hat drei echte Vorteile. Das Risiko liegt auf vier Versicherern statt auf einem, die Sozialpartner achten über den Beirat auf die Bedingungen, und die Größe des Kollektivs bringt Großkundenkonditionen. Dazu kommen Garantien wie die Karrieregarantie, die Ihre Rente an das Gehalt koppelt. Ob das für Sie den Ausschlag gibt, klären wir im Kapitel zu Vor- und Nachteilen.

Welche Leistungen bietet die MetallRente?

Die MetallRente zahlt die vereinbarte Rente, wenn Sie Ihren Beruf voraussichtlich mindestens sechs Monate zu mindestens 50 Prozent nicht mehr ausüben können. Wählbar sind dazu eine Rente bei langer Krankschreibung und Pflegebausteine, die über das Vertragsende hinaus wirken können. Enthalten sind außerdem Hilfen für den Wiedereinstieg (Quelle: MetallRente).

Wann die MetallRente zahlt

Maßgeblich ist Ihr zuletzt ausgeübter Beruf. Die MetallRente verzichtet auf die abstrakte Verweisung, darf Sie also nicht auf einen anderen Beruf verweisen, den Sie theoretisch noch ausüben könnten. Das Gesetz erlaubt eine Verweisung nur, wenn sie vereinbart ist (Quelle: VVG § 172). Was die abstrakte Verweisung bedeutet, erklären wir ausführlich.

Auch bei Pflegebedürftigkeit zahlt die MetallRente die volle Leistung, und zwar ab einer Pflegebedürftigkeit, die Pflegegrad 2 entspricht, oder wenn Sie drei von sechs festgelegten Aktivitäten des täglichen Lebens nicht mehr selbst schaffen. Das ist ein zweiter Weg zur Rente, falls um den Grad der Berufs­unfähigkeit gestritten wird.


Arbeitsunfähigkeitsrente: Geld schon bei langer Krankschreibung

Die AU-Rente ist ein wählbarer Zusatzbaustein und greift, bevor jemand über Berufs­unfähigkeit entscheidet. Ist sie eingeschlossen, zahlt sie laut Produktbeschreibung von Swiss Life (Stand 12/2024) nach vier Monaten ununterbrochener Arbeitsunfähigkeit, wenn ein Arzt zwei weitere Monate bescheinigt. Und zwar höchstens 36 Monate lang. Gerade bei Rückenleiden oder psychischen Erkrankungen überbrückt sie die oft lange Prüfung.

Experten-Tipp:
Die AU-Rente verschenkt, wer auf den Bescheid zur Berufs­unfähigkeit wartet

„Viele denken bei der BU nur an den großen Antrag auf Berufs­unfähigkeit und lassen die Krankschreibungen einfach laufen. Bei der MetallRente kann Ihnen aber schon nach vier Monaten Arbeitsunfähigkeit und zwei weiteren ärztlich bescheinigten Monaten die AU-Rente zustehen, bis zu 36 Monate lang, wenn Sie sie eingeschlossen haben. Mein Rat: Bewahren Sie jede Krankschreibung lückenlos auf und melden Sie sich, sobald Sie länger als vier Monate ausfallen. Dann steht der Antrag, wenn die Frist erreicht ist.“

Foto von Patrick Knittel
Berater

Zusatzbausteine

Die Grundabsicherung lässt sich mit Pflege- und Krankheits­bausteinen erweitern. Wichtig ist vor allem die care-Option: Sind Sie bei Ablauf des Vertrags pflegebedürftig, läuft die garantierte Leistung weiter, solange die Pflegebedürftigkeit besteht, in der Regel lebenslang. Mehr zu diesem Thema lesen Sie in unserem Ratgeber zur BU mit Pflegeoption.

BausteinWas er leistet
care-OptionWeiterzahlung über das Endalter hinaus, wenn Sie bei Vertragsende pflegebedürftig sind
care-Option plusBU-Rente und zusätzlich eine Pflegerente
Anschluss-Option PflegerenteWährend der Laufzeit eine lebenslange Pflegerente ohne neue Gesundheitsprüfung abschließen, wenn eine weitere Pflegeoption gewählt ist
Schwere-Krankheiten-OptionKapitalzahlung bei 10 definierten schweren Krankheiten
Akuthilfe18 Monatsrenten bei definierten schweren Erkrankungen

Wiedereingliederung und Neustart

Die MetallRente denkt über die Rentenzahlung hinaus. Laut Swiss Life gibt es eine Rehabilitationshilfe von bis zu 2.000 Euro und einen einmaligen Betrag von bis zu 12.000 Euro, wenn Sie nach einer beendeten Berufs­unfähigkeit wieder in den Beruf einsteigen. Das nimmt den Druck, eine Rückkehr aus Angst um die Rente hinauszuzögern.

Wie wächst die MetallRente mit Ihrem Berufsleben mit?

Die MetallRente lässt sich an drei Stellen erhöhen, ohne neue Gesundheitsfragen: über die Karrieregarantie bei steigendem Gehalt, über die Nach­versicherungsgarantie bei Lebensereignissen und über eine vereinbarte Beitragsdynamik. Geprüft werden dabei Anlass und Einkommen, nicht Ihre Gesundheit (Quelle: MetallRente). Die Höchstgrenzen nennt Swiss Life in ihrer Produktbeschreibung (Stand 12/2024).

Wege, Ihren Schutz zu erhöhen

OptionWannGrenze
KarrieregarantieEinmal im Jahr, Rente steigt im selben Verhältnis wie das GehaltBis 4.000 € Monatsrente
Nach­versicherung ohne AnlassIn den ersten fünf VertragsjahrenBis 3.000 € Monatsrente
Nach­versicherung mit AnlassBei Lebensereignissen bis zum 50. LebensjahrBis 3.000 € Monatsrente
BeitragsdynamikJährlich, bis fünf Jahre vor VertragsendeNach Vereinbarung

Die Karrieregarantie

Die Karrieregarantie ist die stärkste Option der MetallRente. Steigt Ihr Gehalt, erhöhen Sie die Rente einmal im Jahr um denselben Prozentsatz, bis zu einer Monatsrente von 4.000 Euro. Bei Selbständigen ist die Erhöhung auf 20 Prozent im Jahr begrenzt. Für Facharbeiter mit regelmäßigen Tariferhöhungen und Aufstieg zum Meister oder Techniker passt diese Mechanik besonders gut.


Die Nach­versicherungsgarantie

Bei Ereignissen wie Heirat, Geburt eines Kindes, Hauskauf oder Studienabschluss erhöhen Sie Ihre Rente bis zum 50. Lebensjahr, in den ersten fünf Vertragsjahren auch ohne Anlass. Die Gesamtrente aus Nach­versicherungen ist auf 3.000 Euro im Monat begrenzt. Den Antrag müssen Sie selbst stellen, die Fristen nach dem Ereignis sind kurz. Wie das allgemein funktioniert, zeigt unser Ratgeber zur Nach­versicherungsgarantie.

Eine Erhöhung ist nicht kostenlos: Der neue Teil wird zum dann erreichten Alter berechnet, der Beitrag steigt also stärker als bei einer von Anfang an höheren Rente. Dafür entfällt die Gesundheitsprüfung, und das ist oft mehr wert als der Aufpreis. Bestehende Zuschläge oder Ausschlüsse gelten auch für den Erhöhungsteil.


Spezielle Vorteile für junge Leute

Für Schüler, Azubis und Studierende gibt es einen Ausbildungstarif. Azubis, Schüler und Bachelor-Studierende sichern ohne Einkommensnachweis bis zu 1.500 Euro Monatsrente ab, Master-Studierende bis zu 2.000 Euro (Quelle: Swiss Life). Später kann die Rente bis auf die Höchstrente von 5.500 Euro im Monat wachsen.

Der frühe Einstieg lohnt sich vor allem wegen der Gesundheit. Was Sie mit 17 oder 20 Jahren unbelastet angeben können, sieht mit 30 nach Knieoperation oder Rückenbehandlung oft anders aus. Über Karrieregarantie und Nach­versicherung wächst der Schutz dann mit, ohne dass diese späteren Diagnosen noch eine Rolle spielen.


Dynamik: garantierte Rentensteigerung

Mit einer Beitragsdynamik steigt Ihr Schutz jährlich, bis fünf Jahre vor Vertragsende. Für die Zeit des Rentenbezugs können Sie zusätzlich eine garantierte Rentensteigerung von ein, zwei oder drei Prozent im Jahr vereinbaren, dazu kommen die Überschüsse. Beides schützt vor Inflation, kostet aber Beitrag. Wann sich das rechnet, lesen Sie in unserem Ratgeber zur Dynamik in der BU.

Die MetallRente früh und richtig aufsetzen

Wir planen mit Ihnen Rentenhöhe, Garantien und Bausteine so, dass Ihr Schutz von der Ausbildung bis zur Rente mitwächst, kostenfrei und unverbindlich.

  • Rentenhöhe passend zu Ausbildung, Studium oder Berufsstart
  • Karriere- und Nach­versicherungsgarantie von Anfang an eingeplant
  • care-Option und AU-Rente nur dort, wo sie sich für Sie lohnen
  • Finanztip empfiehlt unsere BU-Beratung
Foto von Patrick Knittel
Berater

Wie gut ist die MetallRente im Test?

Die MetallRente schneidet in den Ratings sehr gut bis hervorragend ab. Das Deutsche Finanz-Service Institut (DFSI) bewertet die Swiss-Life-Tarifgruppe mit dem MetallBerufs­unfähigkeitsschutz 2026 insgesamt mit „Hervorragend“, das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) gibt der MetallRente.BU 2025 die Gesamtnote „Exzellent“. Alle Ergebnisse stehen in unserem BU-Test.

Ratings von DFSI und IVFP

InstitutUntersuchungErgebnis
DFSIBU-Studie 2026, Angestellte, Modellkunde ElektroingenieurHervorragend (Tarifbedingungen: sehr gut)
DFSIBU-Studie 2026, Berufsanfänger, Modellkunden Student und SchülerHervorragend
IVFPBU-Rating 2025, Handwerker, MetallRente.BUExzellent

Die Ratings bewerten Bedingungen, Beitrag und Unternehmen, nicht jede einzelne Klausel. Beim DFSI erreicht die Tarifgruppe beim Modellkunden Elektroingenieur in den Tarifbedingungen „sehr gut“ und liegt damit eine Stufe unter der Gesamtnote. Wer die schärfsten Klauseln am Markt sucht, sollte deshalb nicht allein auf die Gesamtnote schauen.


Leistungspraxis: Wie oft Swiss Life zahlt

Im Leistungsfall zählt, wie der Konsortialführer prüft. Morgen und Morgen weist für Swiss Life eine Leistungsquote von 83,77 Prozent aus, im Vorjahr waren es 77,09 Prozent. Die Spanne am Markt reicht von 54,57 bis 93,02 Prozent. Marktweit erkennen die Versicherer laut Franke und Bornberg knapp 80 Prozent der entschiedenen Anträge an (Quelle: Franke und Bornberg).

Vor Gericht landen bei Swiss Life 1,32 Prozent der Leistungsfälle, der Median aller bewerteten Versicherer liegt bei 1,31 Prozent. Swiss Life liegt damit praktisch genau beim mittleren Versicherer. Was hinter solchen Zahlen steckt, erklären wir auf den Seiten zur Leistungsquote und zur Klagequote.

InstitutKennzahlErgebnis
Morgen und MorgenLeistungsquote Swiss Life, Stand 23.05.202683,77 %
Morgen und MorgenProzessquote Swiss Life, Ratingjahrgang 20261,32 % (Median 1,31 %)

Experten-Tipp:
Eine gute Quote ersetzt keinen sauberen Antrag

„Swiss Life erkennt nach unabhängiger Messung von Morgen und Morgen 83,77 Prozent der Leistungsanträge an, marktweit sind es laut Franke und Bornberg knapp 80 Prozent. Das ist ein solider Wert, und er passt zu dem, was ich in der Beratung erlebe. Ich empfehle die MetallRente trotzdem vor allem wegen ihrer Bedingungen, nicht wegen einer Quote. Ob Sie im Ernstfall Ihr Geld bekommen, entscheidet am Ende ein sauber ausgefüllter Antrag.“

Foto von Patrick Knittel
Berater

Erfahrungen: Was Versicherte im Leistungsfall erwartet

Eine BU-Leistungsprüfung dauert Monate, nicht Wochen. Marktweit vergingen laut Franke und Bornberg 2024 im Schnitt 201 Tage bis zur Entscheidung, bei psychischen Erkrankungen bis zu 286 Tage. Genau hier hilft die AU-Rente der MetallRente, wenn sie eingeschlossen ist, weil sie die Wartezeit überbrückt. Wie Sie den Antrag vorbereiten, zeigt unser Ratgeber zum Leistungsantrag.

Was kostet die MetallRente?

Eine öffentliche Preisliste gibt es für die MetallRente nicht. Das Versorgungswerk wirbt mit Großkundenkonditionen, nennt aber keinen Rabatt in Prozent, und Beispielbeiträge veröffentlicht es nicht in prüfbarer Form. Ihren Beitrag erfahren Sie deshalb nur über ein Angebot, das Ihren Beruf, Ihr Alter und Ihre Wünsche berücksichtigt.

Diese Faktoren beeinflussen die Kosten

Bei der MetallRente bestimmen dieselben Faktoren den Beitrag wie bei jeder BU. Den größten Hebel hat der Beruf: Am freien Markt zahlt ein Dachdecker bei der Allianz für dieselbe Rente laut deren Beitragsrechner (Stand 22.06.2026) das 6,2-Fache eines Informatikers. Mehr dazu lesen Sie in unserem Ratgeber zu den Kosten der BU.

FaktorWirkung auf den BeitragWas bei der MetallRente gilt
BerufGrößter Einzelfaktor, körperliche Arbeit kostet deutlich mehrEin riskanterer Beruf erhöht den Beitrag nicht, ein risikoärmerer senkt ihn (Besserstufung)
Eintrittsalter und GesundheitJe jünger und gesünder, desto günstigerAusbildungstarif für Schüler, Azubis und Studierende
RentenhöheHöhere Rente, höherer BeitragErhöhung später über Karriere- und Nach­versicherungsgarantie
EndalterEin Vertrag bis 67 kostet etwa das 1,7- bis 2-Fache eines Vertrags bis 60Leistungsdauer passend zur Regelaltersgrenze wählen
BausteineAU-Rente, care-Option und Dynamik kosten BeitragNur wählen, was zu Ihrer Situation passt

Beim Endalter sparen viele an der falschen Stelle. Die Regelaltersgrenze liegt für alle ab Jahrgang 1964 bei 67 Jahren. Endet die BU mit 60, fehlen Ihnen im Ernstfall bis zu sieben Jahre Rente. Dabei werden BU-Renten laut Franke und Bornberg besonders häufig zwischen dem 49. und 59. Lebensjahr bewilligt, also genau dann, wenn eine kurze Laufzeit bald ausläuft.


Wenn das Geld knapp wird: BUprotect statt Kündigung

Für finanzielle Engpässe hat die MetallRente eine eigene Lösung. Über BUprotect senken Sie den Beitrag bis zu 36 Monate lang auf fünf Euro im Monat, 70 Prozent Ihrer versicherten Rente bleiben bestehen. In der betrieblichen Altersversorgung der MetallRente gibt es zusätzlich einen Beitragsschutz, der die Vorsorge im BU-Fall ohne weitere Beiträge weiterlaufen lässt.

Experten-Tipp:
Wer bei Geldnot die BU kündigt, zahlt den höchsten Preis später

„Wenn das Geld knapp wird, steht die BU oft als Erstes auf der Streichliste. Bei der MetallRente gibt es dafür einen besseren Weg: Mit BUprotect senken Sie den Beitrag bis zu 36 Monate auf fünf Euro im Monat, 70 Prozent Ihrer Rente bleiben versichert. Wer stattdessen kündigt, braucht später einen neuen Vertrag mit neuen Gesundheitsfragen und höherem Eintrittsalter. Mein Rat: Sprechen Sie mit uns, bevor Sie kündigen.“

Foto von Patrick Knittel
Berater

MetallRente oder freie BU: Was spricht dafür, was dagegen?

Die MetallRente lohnt sich vor allem für junge Leute und körperlich arbeitende Fachkräfte der Branche, die von Ausbildungstarif und Garantien profitieren. Gesunde Beschäftigte im Büro sollten sie gegen den freien Markt rechnen lassen, weil einzelne Tarife dort teils schärfere Bedingungen zum ähnlichen Beitrag bieten.

Die Vorteile der MetallRente

  • Karrieregarantie bis 4.000 Euro und Nach­versicherung bis 3.000 Euro Monatsrente ohne neue Gesundheitsfragen
  • Ohne Einkommensnachweis bis 1.500 Euro Rente für Azubis, Schüler und Bachelor-Studierende, bis 2.000 Euro für Master-Studierende
  • Risiko auf vier Versicherer verteilt, die Sozialpartner achten über einen Beirat auf die Bedingungen
  • Wählbare AU-Rente bis 36 Monate, BUprotect für Engpässe, Hilfen für den Wiedereinstieg
  • Sehr gute bis hervorragende Ratings von DFSI und IVFP

Die Nachteile der MetallRente

  • Neuabschluss nur mit Bezug zu einer MetallRente-Branche
  • Ein Bedingungswerk für alle, ohne Auswahl zwischen Tarifvarianten verschiedener Versicherer
  • Kein veröffentlichter Preisvorteil, der Beitrag ist nur über ein Angebot vergleichbar
  • Gesundheitsfragen beim privaten Abschluss wie bei jeder anderen BU

Viele Nachteile sind keine Schwächen der Bedingungen, sondern Grenzen des Kollektivmodells. Wer genau in die Zielgruppe passt, merkt davon wenig. Wer dagegen gesund ist, einen Bürojob hat und Wert auf einzelne Spitzenklauseln legt, findet am freien Markt manchmal den besser passenden Vertrag.


Wann lohnt sich welches Modell?

Ihre SituationEher MetallRenteEher frei gewählte BU
Azubi, Schüler oder Studierender mit Zielberuf in der BrancheJa, Ausbildungstarif und hohe Rente ohne EinkommensnachweisNur im Vergleich, wenn die Gesundheit einwandfrei ist
Facharbeiter in Fertigung oder MontageJa, Karrieregarantie für Tariferhöhungen und den Aufstieg zum Meister oder TechnikerWenn ein Einzeltarif für Ihren Beruf deutlich günstiger ist
Ingenieur oder IT-Fachkraft im Büro, gesundPrüfen, wenn Garantien wichtig sindOft, weil Bürojobs am freien Markt günstig eingestuft werden
Vor­erkrankungenPrüfen per anonymer RisikovoranfragePrüfen per anonymer Risikovoranfrage bei mehreren Versicherern
Kein Bezug zur BrancheNicht möglichJa

Für Büroberufe lohnt der Blick auf unsere Ratgeber zur BU für Ingenieure und für IT-Fachkräfte. In jedem Fall gilt: Entscheiden Sie erst, wenn beide Wege für Ihr Profil durchgerechnet sind.

MetallRente und freien Markt gegeneinander rechnen

Wir vergleichen die MetallRente mit leistungsstarken Tarifen vieler Versicherer und sagen Ihnen ehrlich, welches Modell zu Ihrem Beruf und Ihrer Gesundheit passt.

  • Bedingungen im Detail statt Werbe­versprechen
  • Vergleich vieler Versicherer für Ihren Beruf
  • Ehrliche Empfehlung, auch wenn eine freie BU besser passt
  • Finanztip empfiehlt unsere BU-Beratung
Foto von Patrick Knittel
Berater

Wie schließe ich die MetallRente ab?

Sie schließen die MetallRente über das Versorgungswerk ab, entweder über Ihren Arbeitgeber oder privat mit Unterstützung eines Vermittlers. In Kooperation mit Swiss Life, der Konsortialführerin, beraten wir Sie zur MetallRente und begleiten Sie bis zum Abschluss. In derselben Beratung vergleichen wir sie mit Tarifen am freien Markt.

Schritt für Schritt: So funktioniert der Abschluss

1. Beratung

Wir klären, ob Sie zur Zielgruppe gehören, welche Rentenhöhe passt und ob die MetallRente oder eine freie BU für Sie besser ist.

2. Anonyme Voranfrage

Bei Vor­erkrankungen fragen wir anonym an, bevor ein Antrag läuft, damit kein Ablehnungsvermerk entsteht.

3. Antrag

Wir füllen den Antrag mit Ihnen aus, gehen die Gesundheitsfragen gemeinsam durch und reichen ihn bei Swiss Life ein.

4. Vertragsstart

Nach der Prüfung beginnt Ihr Schutz zum gewählten Termin, wir bleiben Ihr Ansprechpartner.


Diese Risikofragen werden beim Abschluss der MetallRente gestellt

Wer die MetallRente privat abschließt, beantwortet Fragen zu Beruf, Vor­versicherungen, persönlicher Situation und Gesundheit. Diese Antworten entscheiden über Annahme, Zuschlag oder Ausschluss. Sie gelten als vorvertragliche Anzeige: Was der Versicherer in Textform fragt, müssen Sie vollständig angeben (Quelle: VVG § 19).

  • Fragen zur beruflichen Tätigkeit, zum Beispiel Anteil körperlicher Arbeit und Personalverantwortung
  • Fragen zu früheren Absicherungen und laufenden Anträgen bei anderen Versicherern
  • Fragen zur persönlichen Situation, etwa zu Hobbys und Auslandsaufenthalten
  • Fragen zum Gesundheitszustand, zu Behandlungen und Beschwerden

Welche Fragen Versicherer typischerweise stellen und wie weit sie zurückreichen, zeigt unser Ratgeber zu den typischen Gesundheitsfragen.


Was passiert mit den Angaben?

Aus Ihren Angaben ergibt sich eines von vier möglichen Ergebnissen. Marktweit gehen die meisten Anträge ohne Erschwernis durch, wie die Auswertung von Morgen und Morgen für 2025 zeigt. Ablehnungen wegen Vor­erkrankungen sind selten (Quelle: Morgen und Morgen).

ErgebnisWas es bedeutetAnteil am Markt 2025
Annahme ohne EinschränkungVertrag kommt wie beantragt zustande79,88 %
AusschlussEine bestimmte Erkrankung ist nicht versichert10,51 %
ZuschlagHöherer Beitrag für ein erhöhtes Risiko2,8 %
Ablehnung wegen Vor­erkrankungenKein Vertrag bei diesem Versicherer2,75 %

Ein Ausschluss ist nicht das Ende der Verhandlung. Mit einer ärztlichen Stellungnahme lässt sich manchmal eine Überprüfungsoption erreichen, nach der der Ausschluss später wegfallen kann. Mehr dazu lesen Sie in unserem Ratgeber zur BU trotz Vorerkrankung.


MetallRente ohne Gesundheitsprüfung: Was es wirklich gibt

Einen privaten Abschluss der MetallRente-BU ganz ohne Gesundheitsfragen gibt es nicht. Ohne Gesundheitsprüfung laufen dagegen die späteren Erhöhungen über Karrieregarantie und Nach­versicherung sowie die Anschluss-Option für eine Pflegerente. Ob ein Gruppenvertrag Ihres Arbeitgebers vereinfachte Annahmeregeln vorsieht, regelt der jeweilige Rahmenvertrag. Welche Wege es generell gibt, zeigt unser Ratgeber zur BU ohne Gesundheitsfragen.

Ihre MetallRente Schritt für Schritt abschließen

In Kooperation mit Swiss Life begleiten wir Sie kostenfrei vom ersten Gespräch bis zum Vertragsstart und bleiben danach Ihr Ansprechpartner.

  • Gesundheitsfragen korrekt und lückenlos beantwortet
  • Anonyme Risikovoranfrage bei Vor­erkrankungen
  • Unterstützung beim Leistungsantrag gegenüber Swiss Life
  • Finanztip empfiehlt unsere BU-Beratung
Foto von Patrick Knittel
Berater

Kann ich die MetallRente über meinen Arbeitgeber bekommen?

Ja, wenn Ihr Arbeitgeber die MetallRente anbietet. Das Versorgungswerk ist für betriebliche und private Vorsorge gedacht, viele Betriebe der Branche nutzen es für die betriebliche Altersversorgung. Bietet Ihr Arbeitgeber die MetallRente nicht an, können Sie die BU trotzdem privat abschließen, solange Sie zur Zielgruppe gehören.

MetallRente im Betrieb: Was Sie klären sollten

Die betriebliche MetallRente richtet Ihr Arbeitgeber ein, ein einzelner Antrag von Ihnen reicht dafür nicht. In der betrieblichen Altersversorgung gibt es den Baustein Beitragsschutz, der Ihre Vorsorge bei Berufs­unfähigkeit ohne weitere Beiträge weiterlaufen lässt. Das ersetzt keine eigene BU-Rente. Fragen Sie in der Personalabteilung nach diesen Punkten:

  • Bietet der Betrieb die MetallRente an, und mit welchen Bausteinen?
  • Ist eine BU-Rente enthalten oder nur ein Beitragsschutz für die Altersvorsorge?
  • Zahlt der Arbeitgeber die Beiträge ganz, teilweise oder gar nicht?
  • Was passiert mit dem Vertrag, wenn Sie den Arbeitgeber wechseln?

Mehr zu den Unterschieden zwischen betrieblichem und privatem Schutz lesen Sie in unserem Ratgeber zur betrieblichen Berufs­unfähigkeits­versicherung.


Vorteile auch für Arbeitgeber

Für Arbeitgeber ist die MetallRente ein Angebot zur Mitarbeiterbindung, das die Sozialpartner der eigenen Branche mitgestaltet haben. Sie lässt sich mit der betrieblichen Altersvorsorge verbinden und ist auf die Berufe der Branche zugeschnitten. Gerade in Zeiten knapper Fachkräfte ist eine Absicherung der Arbeitskraft ein Argument, das Bewerber verstehen.

Häufige Fragen zur MetallRente

Wer kann eine MetallRente abschließen?

Versichern können sich alle Beschäftigten der MetallRente-Branchen, unabhängig vom Beruf und ohne Gewerkschaftsmitgliedschaft. Dazu gehören Metall- und Elektroindustrie, Stahl, Holz und Kunststoff, IT sowie Textil und Bekleidung. Insgesamt mehr als 150 Branchen. Auch Ehegatten, Lebensgefährten und Kinder von Versicherten, Schüler und Studierende mit Zielberuf in der Branche und Selbständige mit Branchenbezug haben Zugang.

Was ist das Besondere an der MetallRente im Vergleich zu anderen Berufs­unfähigkeits­versicherungen?

Die MetallRente ist ein Kollektivmodell der Sozialpartner. Das Risiko tragen Swiss Life, Allianz, R+V und ERGO gemeinsam, die Bedingungen gelten für alle Versicherten gleich. Besonders sind die Karrieregarantie bis 4.000 Euro Monatsrente, hohe Renten für junge Leute ohne Einkommensnachweis und die Kontrollrechte der Sozialpartner über einen Beirat.

Welche Leistungen bietet die MetallRente konkret?

Sie zahlt die vereinbarte Monatsrente, wenn Sie Ihren Beruf voraussichtlich mindestens sechs Monate zu mindestens 50 Prozent nicht ausüben können, und verzichtet auf die abstrakte Verweisung. Dazu kommen je nach Vertrag eine AU-Rente bis 36 Monate, Pflegebausteine wie die care-Option, eine Kapitalzahlung bei schweren Krankheiten und Hilfen für den Wiedereinstieg.

Kann ich die MetallRente auch behalten, wenn ich den Arbeitgeber wechsle?

Ein privat abgeschlossener Vertrag bleibt bestehen, auch wenn Sie den Arbeitgeber oder sogar die Branche wechseln. Den Branchenbezug brauchen Sie nur für den Neuabschluss. Bei einem Vertrag über die betriebliche Altersversorgung hängt die Fortführung vom Durchführungsweg ab, das sollten Sie vor dem Wechsel klären.

Was passiert im Leistungsfall?

Sie stellen den Antrag beim Versicherer, die Prüfung übernimmt das Konsortium unter Führung von Swiss Life. Die Prüfung dauert marktweit im Schnitt gut ein halbes Jahr. Bei langer Krankschreibung kann eine eingeschlossene AU-Rente die Zeit überbrücken.

Muss ich als Azubi oder Student mein Einkommen nachweisen?

Nein, bis zu bestimmten Grenzen nicht. Azubis, Schüler und Bachelor-Studierende können bis zu 1.500 Euro Monatsrente ohne Einkommensnachweis absichern, Master-Studierende bis zu 2.000 Euro. Später erhöhen Sie die Rente über Karrieregarantie und Nach­versicherung ohne neue Gesundheitsfragen.

Gibt es die MetallRente auch über meinen Arbeitgeber?

Ja, viele Betriebe der Branche bieten die MetallRente als betriebliche Altersversorgung an. Ob eine BU-Rente oder nur ein Beitragsschutz für die Altersvorsorge enthalten ist und wer die Beiträge zahlt, regelt Ihr Arbeitgeber. Fragen Sie am besten direkt in der Personalabteilung nach.

Kann ich die MetallRente auch dann nutzen, wenn mein Arbeitgeber sie nicht anbietet?

Ja. Gehören Sie zur Zielgruppe, schließen Sie die MetallRente-BU privat ab, unabhängig davon, ob Ihr Arbeitgeber sie im Betrieb anbietet. Sie beantworten dann die Gesundheitsfragen selbst und zahlen die Beiträge aus Ihrem Nettoeinkommen.

Ist die MetallRente-BU eine SBU oder eine BUZ?

Die private MetallRente-BU ist eine selbständige Berufs­unfähigkeits­versicherung, kurz SBU. Sie steht für sich und hängt nicht an einer Renten- oder Lebens­versicherung. In der betrieblichen Altersversorgung der MetallRente gibt es zusätzlich einen Beitragsschutz, der die Altersvorsorge bei Berufs­unfähigkeit weiterlaufen lässt.

Gibt es bei der IG Metall eine Arbeitsunfähigkeits­versicherung?

Eine eigene Arbeitsunfähigkeits­versicherung der IG Metall gibt es nicht. Die MetallRente-BU lässt sich aber um eine Arbeitsunfähigkeitsrente erweitern. Ist sie eingeschlossen, zahlt sie nach vier Monaten ununterbrochener Arbeitsunfähigkeit, wenn ein Arzt zwei weitere Monate bescheinigt, höchstens 36 Monate lang. Eine Berufs­unfähigkeit muss dafür noch nicht festgestellt sein.

Haben Sie alles gefunden?

Schnelle Frage, Kritik oder Feedback?

Wir helfen Ihnen gern. Professionelle Beratung von echten Menschen. Rufen Sie uns zum Ortstarif an oder schreiben Sie uns per E‑Mail.

Foto von Lena Mierbach
Lena Mierbach
Ihre Ansprechpartnerin
Entgeltumwandlung Bei der Entgeltumwandlung zahlen Arbeitnehmer einen Teil ihres Bruttoeinkommens in eine betriebliche Altersversorgung. Dadurch verringert sich das zu versteuernde Einkommen, wodurch Arbeitnehmer Steuern- und Sozialabgaben sparen. Beitragsbemessungsgrenze Die Beitragsbemessungsgrenze ist eine Rechengröße, die festlegt, bis zu welchem Betrag das Einkommen von gesetzlich Versicherten zur Beitragsberechnung der gesetzlichen Sozialversicherungen herangezogen wird. Es gibt verschiedene Werte für die Kranken- und Rentenversicherung. Regelaltersgrenze Das gesetzlich festgelegte Renteneintrittsalter, ab dem eine Person ohne Abschläge die reguläre Altersrente beziehen kann. Aktuell liegt dies bei 67 Jahren.
transparent-beraten.de GmbH 685 Bewertungen auf ProvenExpert.com