Das erwartet Sie hier
Welche Tarife die betriebliche Altersvorsorge der Swiss Life im Neugeschäft bietet, wie sie in den Tests 2026 abschneidet, was sie netto kostet und für welche Betriebe und Beschäftigten sie passt.
Inhalt dieser SeiteDas Wichtigste in Kürze
- Die betriebliche Altersvorsorge der Swiss Life erreicht in unserer Gesamtauswertung 100 von 100 Punkten für die klassische bAV und teilt sich damit Rang eins mit sechs weiteren der zehn gezeigten Anbieter, in der fondsgebundenen bAV sind es 88 Punkte.
- Im Neugeschäft setzt die Swiss Life auf die Fondspolice Maximo, wahlweise mit 60 % oder 80 % Beitragsgarantie und mehr als 200 Anlagevarianten.
- Maximo Kompakt bietet ganzen Belegschaften ein festes Anlagekonzept mit automatischer Gewinnsicherung und vereinfachter Beratung.
- Für Geschäftsführer, Unternehmen mit Pensionszusagen und kleinere Betriebe passt die Swiss Life, für Beschäftigte, die alle Beiträge garantiert haben wollen, nicht: Im Neugeschäft garantiert sie höchstens 80 %.
- Für die Auslagerung von Pensionszusagen hat die Swiss Life einen eigenen Pensionsfonds und einen Treuhandverein.
- Swiss Life Deutschland meldet zum Jahresende 2025 eine Solvenzquote von 270 %.
Swiss Life auf einen Blick
Wie gut ist die Swiss Life?
100 von 100 Punkten
in unserer Gesamtauswertung
- IVFP-Kompetenzrating 2026: „Exzellent“
- ServiceValue Kundenurteil Fairness 2026: „Sehr gut“
- IVFP-Direktversicherungsrating 2026: zweimal „Sehr gut“ (Maximo, Maximo Kompakt)
Das IVFP bewertet die Unternehmenskompetenz der Swiss Life 2026 in allen vier Teilbereichen mit „Exzellent“, ServiceValue vergibt für die Fairness „Sehr gut“. Die Direktversicherungen Maximo und Maximo Kompakt erhalten vom IVFP jeweils „Sehr gut“.
In der klassischen bAV steht die Swiss Life mit 100 Punkten auf Rang eins, dort zählen Kompetenz und Fairness. In der fondsgebundenen bAV fließt das „Sehr gut“ der Tarife ein: 88 Punkte und Rang acht.
Was kostet sie?
Den Beitrag wählt der Arbeitnehmer selbst, der Arbeitgeber legt seinen Zuschuss fest. Was die Betriebsrente netto kostet, hängt vor allem von Bruttogehalt und Steuerklasse ab. Die Swiss Life rechnet dafür in ihrem Merkblatt zur Entgeltumwandlung ein eigenes Beispiel mit 100 Euro Umwandlung vor.
| Profil | Beitrag im Monat | Nettoaufwand im Monat |
|---|---|---|
| Angestellter, Steuerklasse I, 3.000 € brutto | 100 € | 54,87 € |
Nach dieser Beispielrechnung der Swiss Life (Merkblatt Stand 10/2025, gerechnet mit den Beitragssätzen 2024) übernehmen Steuer- und Abgabenersparnis 45,13 Euro des Beitrags. Mit dem Arbeitgeberzuschuss von 15 Prozent fließen 115 Euro im Monat in den Vertrag. Ein Preisvergleich zwischen Anbietern folgt daraus nicht, denn die Ersparnis hängt am Gehalt, nicht am Versicherer.
Für wen passt sie?
- Kleine und mittlere Unternehmen: Maximo Kompakt mit festem Anlagekonzept und vereinfachtem Beratungsprozess
- Geschäftsführer und Führungskräfte: Unterstützungskasse und Pensionszusage mit Rückdeckung, Auszahlung in zwei bis zehn Jahresraten
- Unternehmen mit Pensionszusagen: Eigener Pensionsfonds für die Auslagerung und Treuhandlösung über den Swiss Life Pension Trust e.V.
- Tarifgebundene Branchen: Der Pensionsfonds der Swiss Life ist Konsortialpartner von MetallRente und KlinikRente
- Arbeitnehmer: Wer alle Beiträge garantiert haben will, findet im Neugeschäft keinen klassischen Tarif, garantiert sind höchstens 80 Prozent
Was hinter jeder Einordnung steckt, steht mit Konditionen und Stolperfallen im Kapitel Für Ihre Gruppe.
Wer steckt hinter der Swiss Life?
Risikoträger ist die Swiss Life Lebensversicherung SE mit Sitz in Garching bei München. Sie gehört zu 100 Prozent der Swiss Life AG, Niederlassung für Deutschland, und damit zum Konzern der Swiss Life Holding AG in Zürich. Swiss Life Deutschland meldet zum 31.12.2025 eine Solvenzquote von 270 Prozent (mit Volatilitätsanpassung, ohne Übergangsmaßnahmen), nach 294 Prozent ein Jahr zuvor. Standard and Poor’s hat die Finanzstärke der Muttergesellschaft Swiss Life AG am 23.04.2026 mit A+ und stabilem Ausblick bestätigt.
Pensionskasse und Pensionsfonds führt die Swiss Life als eigene Aktiengesellschaften, die Unterstützungskasse als Swiss Life Unterstützungskasse e.V. Das Trustpilot-Profil „Swiss Life AG“ steht bei 2,8 von 5 Sternen und 548 Bewertungen (Stand 28.09.2026), bewertet aber die Marke über alle Sparten hinweg und nicht gezielt die bAV.
- Risikoträger
Swiss Life Lebensversicherung SE, Garching bei München (Konzern Swiss Life Holding AG, Zürich); Unterstützungskasse über die Swiss Life Unterstützungskasse e.V. - Tarife
Swiss Life Maximo und Maximo Kompakt; Beitragsgarantie 60 oder 80 % - Finanzstärke
Standard and Poor’s A+, stabiler Ausblick (Swiss Life AG, bestätigt 23.04.2026); Solvenzquote 270 % (31.12.2025) - Neugeschäft
Offen in Direktversicherung, Unterstützungskasse, Pensionszusage mit Rückdeckung und Pensionsfonds; Pensionskasse seit 2022 ohne offene Tarife
Betriebliche Altersvorsorge der Swiss Life im Test (2026)
Gesamtwertung aus allen Testergebnissen
In die Gesamtwertung fließen drei Erhebungen von 2026 ein: das IVFP-Direktversicherungsrating, das IVFP-Kompetenzrating und das Kundenurteil Fairness von ServiceValue.
Die betriebliche Altersvorsorge der Swiss Life erhält von möglichen 100 Punkten:
100
Das ist der Wert für die klassische bAV, mit dem die Swiss Life punktgleich mit sechs weiteren Anbietern auf Rang eins von zehn steht. In der klassischen Auswertung steht beim IVFP-Direktversicherungsrating für die Swiss Life ein Strich, dort zählen Kompetenz und Fairness. In der Auswertung der fondsgebundenen bAV erreicht sie 88 von 100 Punkten und teilt sich Rang acht mit Ergo und Signal Iduna.
Wurde in einem Test ein Anbieter mit mehreren Tarifen bewertet, wird der Durchschnitt aller Bewertungen für die Gesamtwertung herangezogen. Wurde ein Anbieter in einem Test nicht bewertet, fließt dieser Test nicht in die Gesamtwertung des Anbieters ein. Die Summe aller jeweils erreichten Punkte in Prozent umgerechnet ergibt so unser Anbieter-Ranking der betrieblichen Altersvorsorge.
Zur Gesamtauswertung der betrieblichen Altersvorsorge
Das IVFP-Direktversicherungsrating
Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) hat 2026 insgesamt 76 Direktversicherungstarife von 34 Versicherern aus Verbrauchersicht bewertet, in den Teilbereichen Unternehmen, Rendite, Flexibilität sowie Transparenz und Service. Die Tarife sind in fünf Kategorien eingeteilt, von Klassik bis Fondsgebunden mit Garantie (Quelle: IVFP).
| Tarif | Kategorie | Unternehmen | Rendite | Gesamtnote |
|---|---|---|---|---|
| Maximo Kompakt Direktversicherung | Comfort | Exzellent | Gut | Sehr gut |
| Maximo Direktversicherung | Fondsgebunden mit Garantie | Exzellent | Gut | Sehr gut |
In Flexibilität sowie Transparenz und Service erreichen beide Tarife „Exzellent“, im Teilbereich Rendite „Gut“. Damit liegen sie mit der Gesamtnote eine Stufe unter der Bestnote. Zum Vergleich: In der Kategorie Comfort schaffen zwölf von 18 veröffentlichten Tarifen „Exzellent“, bei Fondsgebunden mit Garantie zehn von 28.
Das IVFP-Kompetenzrating
Im Kompetenzrating bAV bewertet das IVFP das fachliche und administrative Know-how der Versicherer aus Sicht von Arbeitgebern und Vermittlern, mit bis zu 89 Kriterien. Von 20 untersuchten Versicherern erhalten 2026 16 die Gesamtnote „Exzellent“, darunter die Swiss Life (Quelle: IVFP).
| Teilbereich | Swiss Life 2026 |
|---|---|
| Beratung | Exzellent |
| Haftung | Exzellent |
| Service | Exzellent |
| Verwaltung | Exzellent |
| Gesamtnote | Exzellent |
Die Swiss Life erreicht die Bestnote in allen vier Teilbereichen, auch in der Verwaltung, in der mehrere Wettbewerber nur „Sehr gut“ bekommen.
Das ServiceValue-Kundenurteil Fairness
ServiceValue hat im Juni 2026 gemeinsam mit FOCUS MONEY 2.656 Kunden befragt und 3.242 Urteile zu 33 Versicherern der bAV ausgewertet. Gefragt wurde nach fünf Fairness-Dimensionen (Quelle: ServiceValue).
| Dimension | Swiss Life 2026 |
|---|---|
| Produktleistung | Sehr gut |
| Kundenberatung | Sehr gut |
| Kundenservice | Sehr gut |
| Kundenkommunikation | Sehr gut |
| Preis-Leistungs-Verhältnis | Sehr gut |
| Gesamtbewertung | Sehr gut |
Die Swiss Life erreicht in jeder Dimension „Sehr gut“. ServiceValue hebt hervor, dass sie sich 2026 verbessert hat und in die Spitzengruppe aufgestiegen ist.
Mit uns die ideale betriebliche Altersvorsorge finden
Unsere mehrfach ausgezeichneten Experten können Ihnen eine moderne und steuerlich optimierte betriebliche Altersvorsorge anbieten:
Im Vergleich zu anderen Anbietern der betrieblichen Altersvorsorge
Swiss Life im Marktvergleich
Ein Strich heißt: In dieser Erhebung wurde der Anbieter nicht untersucht. Die Auswertung zeigt die zehn besten Anbieter der klassischen betrieblichen Altersvorsorge.
Mit 100 von 100 Punkten steht die Swiss Life an der Spitze der klassischen Auswertung, punktgleich mit sechs weiteren Anbietern. Ihre Stärke liegt in Kompetenz und Fairness, im IVFP-Direktversicherungsrating ist sie dort nicht gewertet. In der fondsgebundenen Auswertung liegt sie mit 88 Punkten auf Rang acht.
Wer fondsgebunden vorsorgt und auf die Tarifnote achtet, findet bei der Allianz und der LV 1871 im IVFP-Direktversicherungsrating im Durchschnitt „Exzellent“ und 100 Punkte in der fondsgebundenen Auswertung. Die Württembergische erreicht diesen Durchschnitt in beiden Auswertungen.
Alle Anbieter der betrieblichen Altersvorsorge im Vergleich
Tarife und Leistungen der betrieblichen Altersvorsorge der Swiss Life
Beide Tarife sind fondsgebundene Rentenversicherungen mit einer Beitragsgarantie von 60 oder 80 Prozent zum Rentenbeginn. Eine klassische Direktversicherung bietet die Swiss Life nur noch für Neuanmeldungen in bestehenden Kollektivrahmenverträgen an.
| Tarif | Anlage | Gewinnsicherung | Zusageart in der Direktversicherung | Für wen |
|---|---|---|---|---|
| Swiss Life Maximo | Sicherungsvermögen, zentrales Investment mit Anlagestrategien, ergänzendes Investment mit Einzelfonds und ETFs | Automatisch oder manuell | Beitragszusage mit Mindestleistung oder beitragsorientierte Leistungszusage | Versicherte, die ihre Anlage selbst wählen wollen |
| Swiss Life Maximo Kompakt | Sicherungs- und Investmentkomponente, Aufteilung steuert Swiss Life arbeitstäglich | Automatisch | Beitragsorientierte Leistungszusage | Ganze Belegschaften mit vereinfachter Beratung |
Swiss Life Maximo
Maximo legt das Geld in drei Stufen an. Das Basis-Investment im Sicherungsvermögen der Swiss Life trägt die Garantie, im zentralen Investment wählen Versicherte eine Anlagestrategie von sicherheits- bis renditeorientiert, im ergänzenden Investment stehen Einzelfonds, ETFs und weitere Strategien zur Wahl. Mit dem Tarif-Update zum 01.10.2025 wuchs das Angebot auf mehr als 200 Anlagevarianten, im zentralen Investment kamen ein kostengünstiger ETF und ein gemanagter Aktienfonds hinzu. Gewinne lassen sich automatisch oder von Hand sichern, zum Ende der Laufzeit schichtet ein Ablaufmanagement das Guthaben schrittweise ins Sicherungsvermögen um.
Swiss Life Maximo Kompakt
Maximo Kompakt ist die vereinfachte Variante für die Versorgung ganzer Belegschaften. Das Guthaben liegt in einer Sicherungskomponente und einer Investmentkomponente, die Swiss Life arbeitstäglich über einen Anlageoptimierer aufteilt; eine eigene Fondsauswahl gibt es nicht. Fest eingebaut sind die automatische Gewinnsicherung und ein Ablaufmanagement, das das Guthaben zum Rentenbeginn bis zu 100 Prozent absichert. Der Tarif steht in der Direktversicherung, in der Unterstützungskasse und als Rückdeckung einer Pensionszusage zur Verfügung (Bedingungen Stand 10.2025).
Neu abschließen lassen sich bei der Swiss Life die Direktversicherung, die rückgedeckte Unterstützungskasse über die Swiss Life Unterstützungskasse e.V. und die Pensionszusage mit Rückdeckungsversicherung. Die Swiss Life Pensionsfonds AG nimmt neue Verträge im renditeorientierten Modell und in der Auslagerung von Pensionszusagen an. Die Swiss Life Pensionskasse AG hat ihre Tarife zum 31.12.2021 geschlossen und seit 2022 keine Tarife für den allgemeinen Verkauf geöffnet.
Zubuchen lassen sich eine Berufsunfähigkeitsrente, die Beitragsbefreiung bei Berufsunfähigkeit und ein zusätzliches Todesfallkapital. Für Pensionszusagen gibt es seit Oktober 2025 eine Ratenzahlungs-Option: Statt einer Kapitalzahlung wird das Kapital auf zwei bis zehn Jahresraten verteilt, die garantierte Mindestrate beträgt 5.000 Euro. Verwaltung und versicherungsmathematische Gutachten übernimmt auf Wunsch die Konzerntochter SLPM Schweizer Leben PensionsManagement GmbH.
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Die betriebliche Altersvorsorge der Swiss Life für Ihre Gruppe
Arbeitnehmer
Für Beschäftigte, die per Entgeltumwandlung sparen, bietet Maximo eine große Anlageauswahl mit nachhaltigen Fonds und ETFs, der Einstieg ist in der Direktversicherung ab 25 Euro im Monat möglich. Wer den Arbeitgeber wechselt, kann die Direktversicherung nach dem Übertragungsabkommen des Versicherungsverbands mitnehmen oder privat fortführen. Die Stolperfalle ist die Garantie: Mehr als 80 Prozent der Beiträge garantiert kein Tarif im Neugeschäft, und wer den Vertrag beitragsfrei stellt oder kündigt, verliert laut Bedingungen einen Teil der vereinbarten Mindestleistung.
Kleine und mittlere Unternehmen
Für kleinere Betriebe ist Maximo Kompakt gebaut: ein festes Anlagekonzept ohne Fondsauswahl und ein vereinfachter Beratungsprozess für die ganze Belegschaft. Verwaltet wird die bAV über den Vorsorge-Manager, den die Swiss Life gemeinsam mit Xempus entwickelt hat. Seit dem Update 2025 staffelt die Swiss Life die Abschlusskosten nach Belegschaftsgröße feiner. Die Stolperfalle: Wer Beschäftigten eine eigene Fondswahl ermöglichen will, braucht den großen Maximo-Tarif, und der verlangt mehr Beratung.
Geschäftsführer und Führungskräfte
Für Gutverdiener bietet die Swiss Life die Unterstützungskasse mit Maximo Kompakt als Rückdeckung (Eintrittsalter 20 bis 65, bei beherrschenden Gesellschafter-Geschäftsführern bis 60) und die Pensionszusage mit Rückdeckungsversicherung. Neu ist die Auszahlung der Pensionszusage in bis zu zehn Jahresraten, die die Steuerlast auf mehrere Jahre verteilt. Bei Gesellschafter-Geschäftsführern nennt die Swiss Life selbst die steuerlichen Hürden: Probezeit von fünf Jahren bei Neugründungen, sonst zwei bis drei Jahre, und die Erdienbarkeit der Zusage. Mehr zur Versorgung von Geschäftsführern steht auf unserer Themenseite.
Unternehmen mit Pensionszusagen
Wer Pensionszusagen aus der Bilanz auslagern will, findet bei der Swiss Life den eigenen Pensionsfonds mit einem Expertenmodell ohne Garantievorgaben, dessen Kapitalanlage auf die Laufzeiten der Verpflichtungen abgestimmt wird. Alternativ bleibt die Zusage im Unternehmen und wird über den Swiss Life Pension Trust e.V. als Treuhandlösung abgesichert, den die SLPM verwaltet. Die Stolperfalle liegt im Modell ohne Garantie: Reicht das Vermögen nicht, haftet der Arbeitgeber weiter für die zugesagte Leistung (Quelle: BetrAVG § 1).
Geringverdiener und Minijobber
Die Swiss Life bietet Maximo Kompakt auch als Vertrag mit dem bAV-Förderbetrag nach § 100 EStG an, mit dem der Staat arbeitgeberfinanzierte Beiträge für Geringverdiener bezuschusst (Quelle: EStG § 100). Der Mindestbeitrag liegt bei 25 Euro im Monat, wenn mindestens 15 Jahre gezahlt wird. Die Stolperfalle: In einem geförderten Vertrag lässt sich als Zusatz nur die Beitragsbefreiung bei Berufsunfähigkeit einschließen, eine BU-Rente oder ein Todesfallkapital nicht. Was sich für Minijobber lohnt, steht in unserem Ratgeber.
Tarifgebundene Branchen
Die Swiss Life Pensionsfonds AG ist seit 01.01.2012 mit 9 Prozent am Konsortium MetallRente Pensionsfonds beteiligt und Konsortialpartnerin der KlinikRente. Beschäftigte der Metall- und Elektroindustrie oder des Gesundheitswesens können so über ihr Branchenversorgungswerk bei der Swiss Life landen. Die Stolperfalle: Tarife und Konditionen legt dort das Versorgungswerk fest, nicht die Swiss Life, und die Maximo-Tarife dieser Seite gehören nicht dazu. Wie Branchenlösungen und das Sozialpartnermodell funktionieren, steht auf unserer Themenseite.
Preise der betrieblichen Altersvorsorge der Swiss Life
Wie viel in die Betriebsrente fließt, bestimmt der Arbeitnehmer mit seiner Entgeltumwandlung, dazu kommt der Zuschuss des Arbeitgebers. Den Nettoaufwand senken Steuer- und Sozialabgabenersparnis, deren Höhe von Gehalt, Steuerklasse und Krankenversicherung abhängt.
Die Swiss Life rechnet das an einem Angestellten mit 3.000 Euro brutto in Steuerklasse I vor: Wandelt er 100 Euro um, sinkt sein Nettogehalt von 2.027,10 Euro auf 1.972,23 Euro, also nur um 54,87 Euro. Die übrigen 45,13 Euro trägt der Staat über geringere Steuern und Sozialabgaben. Das Beispiel steht im Merkblatt Stand 10/2025, rechnet aber mit den Beitragssätzen 2024 und einem Krankenversicherungssatz von 16,2 Prozent.
Hinzu kommt der Pflichtzuschuss des Arbeitgebers von 15 Prozent des umgewandelten Betrags, soweit der Arbeitgeber Sozialabgaben spart (Quelle: BetrAVG § 1a). Nach dem Beispiel der Swiss Life fließen so aus 100 Euro Umwandlung 115 Euro im Monat in den Vertrag.
Die Kosten des Vertrags hängen an der Vergütungsart: Maximo Kompakt gibt es gezillmert, ungezillmert und als Honorartarif, bei Gruppenverträgen sind Beitragsvergünstigungen möglich. Seit dem Tarif-Update im Oktober 2025 weist die Swiss Life bei den Verwaltungskosten nicht mehr nur die Höchstkosten, sondern auch die tatsächlichen Kosten aus. Eine Beispielrechnung zur späteren Rentenhöhe veröffentlicht die Swiss Life nicht, sie hängt von Tarif, Garantieniveau, Fondsauswahl und Laufzeit ab.
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Stärken und Schwächen
Wichtige Leistungen einer betrieblichen Altersvorsorge
Die betriebliche Altersvorsorge baut über den Arbeitgeber eine zusätzliche Rente auf, finanziert per Entgeltumwandlung aus dem Bruttogehalt und ergänzt um den Zuschuss des Arbeitgebers. Die Beiträge sind bis zu gesetzlichen Höchstgrenzen steuer- und sozialabgabenfrei. Welcher Durchführungsweg passt, entscheidet über Haftung, Verwaltungsaufwand und Förderung: Direktversicherung, Pensionskasse, Pensionsfonds, Unterstützungskasse und Direktzusage unterscheiden sich darin deutlich. Im Tarif zählen das Verhältnis von Garantie und Renditechance, die Kosten, der Rentenfaktor und die Flexibilität bei Jobwechsel oder Beitragspause. Dazu kommen Bausteine wie Berufsunfähigkeitsschutz und Hinterbliebenenrente.
Stärken der Swiss Life
Maximo verbindet eine wählbare Garantie von 60 oder 80 Prozent mit mehr als 200 Anlagevarianten, darunter ETFs und nachhaltige Fonds. Für Unternehmen deckt die Swiss Life vier Wege im Neugeschäft ab und ergänzt sie um Pensionsfonds-Auslagerung, Treuhandverein und die Verwaltung durch die SLPM. Die Pensionszusage lässt sich in bis zu zehn Jahresraten auszahlen, und Hinterbliebene erhalten im klassischen Rentenbezug das Guthaben abzüglich gezahlter Garantierenten, mit einer Rentengarantiezeit bis zum Alter 94.
Schwächen der Swiss Life
Einen klassischen Tarif ohne Fondsanlage gibt es im Neugeschäft nicht mehr, mehr als 80 Prozent Garantie bietet keiner der beiden Tarife. Die Pensionskasse ist seit 2022 für den Verkauf geschlossen. Maximo Kompakt erlaubt keine eigene Fondswahl, und bei der Unterstützungskasse lässt sich die Zusage beim Jobwechsel nur mitnehmen, wenn alter und neuer Arbeitgeber und die Kasse zustimmen. Die Kosten nennt die Swiss Life erst im Angebot, ein öffentliches Kostenbeispiel gibt es nicht.
Erfahrungen und Beschwerden
Bewertungen auf Bewertungsplattformen
Auf Trustpilot kommt das Profil „Swiss Life AG“ auf 2,8 von 5 Sternen bei 548 Bewertungen (abgerufen am 28.09.2026). Das Profil gilt für die Marke über alle Sparten, Bewertungen der bAV sind darin nur ein kleiner Teil. Lob gilt dort vor allem der Beratung, Kritik vor allem Erreichbarkeit, Kosten und Kündigungen. Die Publikumsnote misst damit etwas anderes als die Tests weiter oben und steht neben ihnen, nicht gegen sie.
Kundenurteil zur Fairness
Im Kundenurteil Fairness von ServiceValue 2026 bewerten Kunden, die in den letzten 24 Monaten Kunde eines bAV-Versicherers waren, dessen Fairness. „Sehr gut“ bedeutet dort ein besseres Ergebnis als der Durchschnitt der mit „gut“ bewerteten Anbieter. Die Swiss Life erreicht dieses Urteil und wird von ServiceValue als 12-Jahres-Sieger geführt (Quelle: ServiceValue).
Unsere Einschätzung als Experten
Einordnung
Die Swiss Life ist in der bAV ein Spezialist für Firmenkunden: Im IVFP-Kompetenzrating 2026 erreicht sie in allen vier Teilbereichen die Bestnote, in der klassischen Auswertung steht sie an der Spitze. Ihre Tarife liegen im IVFP-Rating eine Stufe unter der Bestnote, deshalb reicht es fondsgebunden für Rang acht. Unser bAV-Experte Stephan Seidenfad zählt die Swiss Life zu den vier Anbietern, die er Unternehmen empfiehlt, vor allem wegen der Betreuung aus einer Hand über mehrere Versorgungswege.
Für wen ja, für wen nein
Ja sagen wir für Unternehmen, die mehr brauchen als eine Direktversicherung: Geschäftsführer mit Pensionszusage, Betriebe mit Altzusagen in der Bilanz oder Belegschaften, für die ein Ansprechpartner alle Wege betreuen soll. Auch kleinere Betriebe, die eine einfache Lösung suchen, sind mit Maximo Kompakt gut bedient. Nein sagen wir, wenn Beschäftigte vor allem Sicherheit auf alle Beiträge wollen; dafür fehlt im Neugeschäft ein klassischer Tarif. Wer die beste Tarifnote in der Fondspolice sucht, findet sie bei anderen Anbietern.
Mit uns die ideale betriebliche Altersvorsorge finden
Unsere mehrfach ausgezeichneten Experten können Ihnen eine moderne und steuerlich optimierte betriebliche Altersvorsorge anbieten:
Häufige Fragen zur betrieblichen Altersvorsorge der Swiss Life
Wie viel kann ich 2026 steuer- und abgabenfrei in eine Swiss-Life-Direktversicherung einzahlen?
Steuerfrei sind 2026 bis zu 676 Euro im Monat, sozialabgabenfrei bis zu 338 Euro. Die Grenzen gelten bei jedem Anbieter gleich: laut § 3 Nr. 63 EStG sind es acht Prozent der Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung, sozialabgabenfrei vier Prozent. Mit den Dynamikformen G4 und G8 steigt der Beitrag bei der Swiss Life jedes Jahr genau um den Betrag, um den diese Grenzen wachsen.
Was passiert mit meiner Swiss-Life-Direktversicherung, wenn ich den Arbeitgeber wechsle?
Sie können den Vertrag mitnehmen. Der neue Arbeitgeber führt ihn fort, oder das Kapital wird nach dem Übertragungsabkommen der Versicherer auf seinen Versorgungsträger übertragen, laut § 4 BetrAVG können Sie das innerhalb eines Jahres nach dem Ausscheiden verlangen. Alternativ führen Sie den Vertrag privat weiter oder stellen ihn beitragsfrei.
Ab wann zahlt die Swiss Life die Betriebsrente aus?
Der vereinbarte Rentenbeginn liegt bei der Direktversicherung Maximo Kompakt zwischen 62 und 70 Jahren. Ab dem 62. Geburtstag können Sie die Leistung auch vorzeitig abrufen, den Rentenbeginn können Sie bis zum Alter 85 hinausschieben. Zum Rentenbeginn wählen Sie zwischen lebenslanger Rente und Kapitalauszahlung.
Kann ich in der Swiss-Life-bAV in ETFs anlegen?
Ja, im Tarif Maximo. Seit dem Update im Oktober 2025 gehört zum zentralen Investment der Amundi Prime Global UCITS ETF, im ergänzenden Investment stehen weitere ETFs und Einzelfonds zur Wahl. Bei Maximo Kompakt wählen Sie keine Fonds selbst, dort steuert die Swiss Life die Anlage.
Wie hoch ist die Verzinsung bei der Swiss Life 2026?
Für Verträge mit Kapitalanlage im Sicherungsvermögen hält die Swiss Life die laufende Verzinsung 2026 bei 2,5 Prozent, mit Schlussüberschuss liegt die Gesamtverzinsung bei 2,8 Prozent. Bei den fondsgebundenen Tarifen Maximo und Maximo Kompakt hängt die Wertentwicklung vor allem an den gewählten Fonds, nur der Anteil im Sicherungsvermögen wird verzinst.
Was passiert, wenn ich eine Zeit lang nicht einzahlen kann?
Beitragspausen sind bei Maximo und Maximo Kompakt möglich, etwa während der Elternzeit, und später lassen sich Beiträge nachzahlen. Stellen Sie den Vertrag dauerhaft beitragsfrei, bleibt die bei Abschluss vereinbarte Mindestleistung laut Bedingungen nicht mehr in voller Höhe erhalten. Mehr zur bAV in der Elternzeit steht auf unserer Themenseite.
Kann ich meine Swiss-Life-bAV kündigen und mir das Geld auszahlen lassen?
In der Regel nicht vor Rentenbeginn. Scheiden Sie mit einer unverfallbaren Anwartschaft aus, dürfen Sie laut § 2 BetrAVG den Rückkaufswert der Direktversicherung nicht durch Kündigung in Anspruch nehmen. Möglich ist die Beitragsfreistellung: Es fließt kein Geld mehr hinein, das Guthaben bleibt bis zum Rentenbeginn im Vertrag.
Was passiert mit meiner Betriebsrente, wenn die Swiss Life in Schwierigkeiten gerät?
Die Swiss Life Lebensversicherung SE gehört wie jeder deutsche Lebensversicherer einem Sicherungsfonds an, laut § 221 VAG ist das Pflicht. Er übernimmt im Ernstfall die Verträge. Für Unterstützungskasse und Pensionszusage schützt zusätzlich der Pensions-Sicherungs-Verein, wenn der Arbeitgeber insolvent wird, laut § 7 BetrAVG.
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