Das erwartet Sie hier
Wie die private Pflegeversicherung der Generali in den aktuellen Tests abschneidet, was PflegeBahr, PflegePlus und die Pflegerente Mein Pflegeschutz leisten und welche Erfahrungen Kunden mit dem Haus machen.
Inhalt dieser Seite- Generali auf einen Blick
- Private Pflegeversicherung der Generali im Test (2026)
- Im Vergleich zu anderen privaten Pflegeversicherungen
- Tarife und Leistungen der privaten Pflegeversicherung der Generali
- Die private Pflegeversicherung der Generali für Ihre Gruppe
- Preise der privaten Pflegeversicherung der Generali
- Stärken und Schwächen
- Erfahrungen und Beschwerden
- Unsere Einschätzung als Experten
- Häufige Fragen (FAQ)
Das Wichtigste in Kürze
- Die private Pflegeversicherung der Generali erreicht in unserer Gesamtauswertung 71 von 100 Punkten und liegt damit punktgleich mit der Debeka auf Rang sieben der zehn gezeigten Anbieter.
- Der Tarif PflegePlus zahlt im Heim ab Pflegegrad 2 das volle Monatsgeld, stellt ab Pflegegrad 4 beitragsfrei und zahlt einmalig das Doppelte des Monatsgelds für Pflegegrad 5.
- Im geförderten PflegeBahr lässt sich das Monatsgeld zwischen 600 und 1.980 € wählen, ohne Gesundheitsprüfung.
- Mit der Pflegerente Mein Pflegeschutz bietet die Generali eine lebenslange Rente ohne Wartezeit, beitragsfrei schon ab Pflegegrad 2.
- Für Berufstätige ab 40, Menschen mit Vorerkrankungen und junge Erwachsene passt das Angebot, für Kinderlose mit Pflege zu Hause in den unteren Pflegegraden weniger: PflegePlus zahlt in Pflegegrad 1 nur 10 % und in Pflegegrad 2 30 %.
- In der Fairness-Studie von ServiceValue 2026 erhält die Generali in der Gesamtwertung „Sehr gut“.
Generali auf einen Blick
Wie gut ist die Generali?
71 von 100 Punkten
in unserer Gesamtauswertung
- DFSI 2026: „Gut“ (PflegePlus)
- Franke und Bornberg 2026: „FF+“ (PflegePlus)
- Morgen und Morgen 2026: vier Sterne (PflegePlus)
Das Pflegetagegeld PflegePlus liegt bei allen drei Testhäusern im guten Bereich: „Gut“ beim DFSI, FF+ bei Franke und Bornberg, vier Sterne bei Morgen und Morgen. Spitzennoten erreicht es nicht.
In unserer Gesamtauswertung steht die Generali mit 71 Punkten im Mittelfeld, punktgleich mit der Debeka auf Rang sieben. Gute Kundenurteile stehen soliden, aber nicht herausragenden Bedingungen gegenüber.
Was kostet sie?
Der Beitrag richtet sich nach dem Eintrittsalter und dem gewählten Monatsgeld, im PflegeBahr nach der Leistung für Pflegegrad 5 zwischen 600 und 1.980 Euro. Für den PflegeBahr gilt ein gesetzlicher Mindestbeitrag von zehn Euro, fünf Euro legt der Staat dazu.
Die Generali ermittelt den Beitrag im Gespräch mit den Beratern der Deutschen Vermögensberatung statt über einen Online-Rechner. Ihr Beitrag steht deshalb erst im Angebot fest.
Für wen passt sie?
- Berufstätige ab 40: Erhöhung alle drei Jahre um 10 % und Beitragsfreiheit ab Pflegegrad 4 in PflegePlus
- Menschen mit Vorerkrankungen: PflegeBahr ohne Gesundheitsprüfung mit bis zu 1.980 € Monatsgeld
- Junge Erwachsene: Pflegerente Smart als günstiger Einstieg mit Umtausch in lebenslangen Schutz ohne Gesundheitsprüfung
- Kinderlose: Zurückhaltung bei Pflege zu Hause, PflegePlus zahlt in Pflegegrad 2 nur 30 % des Monatsgelds
Was hinter jeder Einordnung steckt, steht mit Konditionen und Stolperfallen im Kapitel Für Ihre Gruppe.
Wer steckt hinter der Generali?
Risikoträger von PflegeBahr und PflegePlus ist die Generali Deutschland Krankenversicherung AG, eine Tochter der Generali Deutschland AG und der italienischen Generali-Gruppe. Sie führt die frühere Central Krankenversicherung fort. Ihre Solvenzquote lag laut Bericht über Solvabilität und Finanzlage Ende 2025 bei 378 Prozent, im Vorjahr bei 425 Prozent.
Bei der BaFin gingen 2025 zur Gesellschaft 86 Beschwerden ein, das ergibt 4,54 je 100.000 versicherte Personen (Quelle: BaFin). Auf Trustpilot kommt die Generali auf 4,2 von 5 Sternen bei 3.661 Bewertungen, abgerufen am 13.10.2026.
- Risikoträger
Generali Deutschland Krankenversicherung AG, Generali-Gruppe (früher Central Krankenversicherung) - Tarife
PflegeBahr (600 bis 1.980 Euro in Pflegegrad 5), PflegePlus, Pflegerente Mein Pflegeschutz - Finanzstärke
Solvenzquote 378 Prozent (2025, Vorjahr 425 Prozent) - Neugeschäft
Offen, Beratung und Abschluss über die Deutsche Vermögensberatung
Private Pflegeversicherung der Generali im Test (2026)
Die Generali ist in allen fünf Tests vertreten, die in die Gesamtwertung der Sparte einfließen. Bewertet wird vor allem ihr Pflegetagegeld PflegePlus.
Gesamtwertung aus allen Testergebnissen
In die Gesamtwertung fließen fünf aktuelle Tests ein: das DFSI-Rating zum Pflegetagegeld 2026, die Ratings von Franke und Bornberg sowie Morgen und Morgen von 2026, die Fairness-Studie und die Zufriedenheitsstudie von ServiceValue 2026, dazu die Beschwerdestatistik der BaFin 2025. Ausgewertet haben wir sie nach unserem eigens dafür erstellten Bewertungsschlüssel. In unserer Gesamtwertung können die Anbieter einen Wert von maximal 100 erreichen.
Die private Pflegeversicherung der Generali erhält von möglichen 100 Punkten:
71
Damit steht die Generali im Mittelfeld der zehn Anbieter, punktgleich mit der Debeka auf Rang sieben.
Zur Gesamtauswertung der privaten Pflegeversicherung
Das DFSI-Rating
Das Deutsche Finanz-Service Institut (DFSI) hat für Focus Money im Juli 2026 Pflegetagegeldtarife getestet. Es setzt die Leistung je Cent Beitrag ins Verhältnis, verrechnet sie mit der Qualität der Bedingungen und gewichtet das mit 70 Prozent, die Finanzstärke mit 30 Prozent. Benotet wird für die Eintrittsalter 25, 35, 45 und 55 Jahre (Quelle: DFSI).
| Kategorie | Tarif | Noten mit 25, 35, 45, 55 Jahren | Gesamtnote |
|---|---|---|---|
| Statisches Pflegetagegeld | PflegePlus | Gut in allen vier Altersstufen | Gut |
Unter den 14 statischen Tarifen der Tabelle erhält PflegePlus in jedem Eintrittsalter „Gut“. Die Spitze mit „Hervorragend“ erreichen dort die Allianz und die HanseMerkur.
Der Franke und Bornberg Test
Franke und Bornberg prüft seit März 2026 nur die Versicherungsbedingungen der Pflegetagegeldtarife, ohne Preis. Bewertet wurden 124 Tarife und Tarifkombinationen von 32 Anbietern, sechs davon erhielten FF+ (Quelle: Franke und Bornberg).
| Tarif | Bewertung |
|---|---|
| PflegePlus | FF+ |
| PflegeBahr | F+ |
PflegePlus erreicht die drittbeste Stufe FF+, der geförderte PflegeBahr liegt zwei Stufen darunter. Im Durchschnitt beider Tarife geht FF in die Gesamtwertung ein.
Das Morgen und Morgen Rating
Morgen und Morgen bewertet die Bedingungen von Pflegetagegeldtarifen mit 37 gewichteten Leistungsfragen, ebenfalls ohne Preis. In der Ergebnisliste vom September 2026 stehen 227 Tarifvarianten von 28 Anbietern, 50 davon mit vier Sternen (Quelle: Morgen und Morgen).
| Tarif | Bewertung |
|---|---|
| PflegePlus | Vier Sterne |
PflegePlus erhält vier von fünf Sternen. Für die Höchstnote fehlen dem Tarif Leistungen, die Morgen und Morgen bei den fünf Sternen verlangt.
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Gemeinsam mit unserem Partner Holger Rasch schließen wir Ihre Versorgungslücke und sichern Ihr Vermögen für ein selbstbestimmtes Leben im Alter ab.
Im Vergleich zu anderen privaten Pflegeversicherungen
Generali im Marktvergleich
Ein Strich heißt: In dieser Erhebung wurde der Anbieter nicht untersucht.
Mit 71 Punkten steht die Generali im Mittelfeld, punktgleich mit der Debeka auf Rang sieben. Ihre Stärke ist das „Sehr gut“ in der Fairness-Studie, das „Gut“ beim DFSI und die BaFin-Quote von 4,54 halten sie zurück.
Besser im DFSI-Test zum Pflegetagegeld schneidet die Württembergische ab („Hervorragend“ gegenüber „Gut“). Deutlich weniger BaFin-Beschwerden je versicherte Person verzeichnet die R+V (0,17 gegenüber 4,54).
Alle privaten Pflegeversicherungen im Vergleich
Tarife und Leistungen der privaten Pflegeversicherung der Generali
Die Generali kombiniert den staatlich geförderten PflegeBahr mit dem ungeförderten Pflegemonatsgeld PflegePlus. Daneben verkauft sie mit Mein Pflegeschutz eine Pflegerentenversicherung.
| Tarif | Art | Wartezeit | Beitragsfrei im Pflegefall |
|---|---|---|---|
| PflegeBahr | Pflege-Bahr, staatlich gefördert | Fünf Jahre, entfällt bei Unfall | Nein |
| PflegePlus | Pflegemonatsgeld | Keine Angabe der Generali | Ab Pflegegrad 4 |
| Mein Pflegeschutz | Pflegerentenversicherung | Keine | Ab Pflegegrad 2 |
PflegeBahr
Der PflegeBahr ist der staatlich geförderte Pflege-Bahr der Generali. Er kommt ohne Gesundheitsprüfung aus, und das Monatsgeld für Pflegegrad 5 lässt sich zwischen 600 und 1.980 Euro wählen, also auch deutlich über der gesetzlichen Mindestleistung. Die Zulage von 60 Euro im Jahr beantragt die Generali selbst (Quelle: SGB XI § 127).
In Pflegegrad 1 zahlt er zehn Prozent des Monatsgelds, in den Pflegegraden 2 bis 5 dann 20, 30, 40 und 100 Prozent, gleich ob zu Hause oder im Heim. Die Wartezeit beträgt fünf Jahre und entfällt, wenn ein Unfall die Pflegebedürftigkeit auslöst.
PflegePlus
PflegePlus ist das ungeförderte Pflegetagegeld der Generali, als Monatsgeld vereinbart. Zu Hause zahlt es in Pflegegrad 1 zehn Prozent, in den Pflegegraden 2 bis 5 dann 30, 60, 100 und 100 Prozent, im Heim ab Pflegegrad 2 das volle Monatsgeld. Bei der ersten Einstufung in Pflegegrad 2 oder höher kommt eine Einmalzahlung in Höhe des doppelten Monatsgelds für Pflegegrad 5 dazu.
Ab Pflegegrad 4 zahlen Sie keine Beiträge mehr. Alle drei Jahre können Sie das Monatsgeld um zehn Prozent erhöhen, und zwischen 30 und 55 Jahren dürfen Sie den Schutz alle fünf Jahre aufstocken, beides ohne neue Gesundheitsprüfung.
Mein Pflegeschutz
Mein Pflegeschutz ist eine Pflegerentenversicherung: Im Pflegefall zahlt sie eine lebenslange, steuerfreie Rente, deren Höhe Sie bei Abschluss festlegen. Es gilt keine Wartezeit, beitragsfrei wird der Vertrag schon ab Pflegegrad 2, und Demenz ist mitversichert.
Der Schutz gilt weltweit, die Beiträge zahlen Sie laufend oder als Einmalbeitrag. Auf Wunsch bekommen die Hinterbliebenen die Beiträge zurück, wenn Sie vor dem Pflegefall sterben. Die Assistance organisiert werktags innerhalb von 24 Stunden einen Pflegeheimplatz. Als Einstieg gibt es die Variante Pflegerente Smart mit begrenzter Laufzeit.
Beratung über die Deutsche Vermögensberatung
Die Generali verkauft ihre Pflegezusatzversicherung über die Berater der Deutschen Vermögensberatung (DVAG). Einen Online-Abschluss mit Beitragsrechner bietet sie auf ihrer Produktseite nicht an, das Angebot entsteht im Beratungsgespräch.
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Die private Pflegeversicherung der Generali für Ihre Gruppe
Rentner und Ältere ab 60
Der PflegeBahr nimmt jeden ab 18 auf, der noch keine Pflegeleistungen bezogen hat, ohne Höchstalter und ohne Gesundheitsprüfung (Quelle: SGB XI § 126). Bei der Generali lässt sich dabei ein Monatsgeld bis 1.980 Euro in Pflegegrad 5 vereinbaren.
Die Stolperfalle: In den Pflegegraden 2 bis 4 zahlt der PflegeBahr nur 20 bis 40 Prozent, auch im Heim, und die ersten fünf Jahre gilt die Wartezeit. Mehr dazu steht auf unserer Seite zur Pflegeversicherung für Rentner.
Berufstätige ab 40
Für diese Gruppe passt PflegePlus mit dem Optionsrecht: Bis 55 dürfen Sie alle fünf Jahre aufstocken, dazu kommt die Erhöhung um zehn Prozent alle drei Jahre. Ab Pflegegrad 4 entfällt der Beitrag, und die Einmalzahlung finanziert zum Beispiel den Umbau der Wohnung.
Die Stolperfalle: Das Optionsrecht endet mit 55, wer später aufstocken will, muss neue Gesundheitsfragen beantworten. Und im ersten Jahr nach Abschluss leistet PflegePlus noch nicht.
Junge Erwachsene
Für einen günstigen Start bietet die Generali die Pflegerente Smart: eine kleine Rente mit begrenzter Laufzeit, die sich jederzeit ohne neue Gesundheitsprüfung in eine lebenslange Pflegerente umtauschen lässt, längstens bis 70. Bis 50 lässt sich der Schutz zu bestimmten Anlässen oder alle fünf Jahre erhöhen.
Die Stolperfalle: Der Umtausch ist nur möglich, solange Sie nicht pflegebedürftig sind und keine Leistungen beantragt haben. Wer ihn verpasst, hat nach Ablauf der gewählten Dauer keinen Schutz mehr.
Kinderlose
Ohne Angehörige, die einen Heimplatz suchen, hilft die Assistance der Pflegerente, die werktags innerhalb von 24 Stunden einen Pflegeheimplatz organisiert. PflegePlus zahlt im Heim schon ab Pflegegrad 2 das volle Monatsgeld.
Die Stolperfalle liegt bei Pflege zu Hause: PflegePlus zahlt in Pflegegrad 1 nur zehn und in Pflegegrad 2 nur 30 Prozent, ausgerechnet dann, wenn ohne Angehörige schon ein Pflegedienst bezahlt werden muss. Mehr dazu steht auf unserer Seite zur Pflegeversicherung für Kinderlose.
Menschen mit Vorerkrankungen
Der PflegeBahr ist der Weg ohne Gesundheitsprüfung, und bei der Generali mehr als eine Mindestabsicherung: Mit bis zu 1.980 Euro in Pflegegrad 5 geht er weit über die gesetzlichen 600 Euro hinaus. Die Generali muss jeden Berechtigten aufnehmen.
Die Stolperfalle: Je höher das gewählte Monatsgeld, desto höher der Beitrag, der auch im Pflegefall weiterläuft. PflegePlus und die Pflegerente verlangen Gesundheitsangaben. Was dabei zählt, steht auf unserer Seite zu den Gesundheitsfragen.
Private Pflegeversicherung für Ihre Berufsgruppe
Preise der privaten Pflegeversicherung der Generali
Was Sie zahlen, hängt am Eintrittsalter und am vereinbarten Monatsgeld. Bei PflegeBahr und PflegePlus wird der Beitrag nach dem Alter beim Abschluss kalkuliert, die Pflegerente bleibt laut Generali über die gesamte Beitragszahlungsdauer beitragsstabil.
Für den PflegeBahr gibt das Gesetz den Rahmen vor: Sie zahlen mindestens zehn Euro im Monat selbst, fünf Euro Zulage kommen dazu (Quelle: SGB XI § 127). Konkrete Beiträge für ein Eintrittsalter und eine Leistungshöhe ermittelt die Generali im Beratungsgespräch. Wie sich die Beiträge am Markt verteilen, zeigt unsere Seite zur privaten Pflegeversicherung.
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Stärken und Schwächen
Wichtige Leistungen einer privaten Pflegeversicherung
Eine private Pflegezusatzversicherung schließt die Lücke zwischen den Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung und den tatsächlichen Kosten der Pflege, zu Hause wie im Heim. Am flexibelsten ist das Pflegetagegeld, das ohne Kostennachweis gezahlt wird und frei verwendbar ist, auch wenn Angehörige pflegen. Entscheidend sind die Bedingungen: ab welchem Pflegegrad der Tarif zahlt, wie hoch die Leistung bei häuslicher Pflege in den mittleren Pflegegraden ausfällt und ob Wartezeiten gelten. Wichtig sind außerdem eine Dynamik, die die Leistung ohne neue Gesundheitsprüfung an steigende Pflegekosten anpasst, eine Beitragsbefreiung im Pflegefall und ein Geltungsbereich, der auch nach einem Umzug ins Ausland trägt.
Stärken der Generali
- PflegeBahr mit wählbarem Monatsgeld bis 1.980 Euro, ohne Gesundheitsprüfung.
- PflegePlus im Heim ab Pflegegrad 2 mit vollem Monatsgeld.
- Einmalzahlung des doppelten Monatsgelds für Pflegegrad 5.
- Beitragsfreiheit ab Pflegegrad 4 in PflegePlus.
- Erhöhung um zehn Prozent alle drei Jahre und Optionsrecht bis 55 ohne Gesundheitsprüfung.
- Pflegerente ohne Wartezeit, beitragsfrei ab Pflegegrad 2, weltweit gültig.
Schwächen der Generali
- PflegePlus zu Hause in Pflegegrad 1 nur zehn, in Pflegegrad 2 nur 30 Prozent.
- PflegeBahr in den Pflegegraden 2 bis 4 nur 20 bis 40 Prozent.
- Optionsrecht in PflegePlus endet mit 55.
- Kein Online-Abschluss, Angebot nur über die Deutsche Vermögensberatung.
Erfahrungen und Beschwerden
Bewertungen auf Bewertungsplattformen
Auf Trustpilot kommt die Generali auf 4,2 von 5 Sternen bei 3.661 Bewertungen, abgerufen am 13.10.2026. Das Profil „Generali Deutschland“ gilt für alle Sparten, nicht für die Pflegeversicherung allein. Die Generali lädt ihre Kunden aktiv zu Bewertungen ein, viele tragen den Hinweis „Auf Einladung“.
Was Kunden berichten
Gelobt werden vor allem erreichbare, freundliche Berater, oft die der Deutschen Vermögensberatung, eine zügige Schadenregulierung und die App. Häufigste Kritik sind steigende Beiträge, lange Bearbeitungszeiten bei Abrechnungen und Auszahlungen, schwer erreichbare Hotlines und Ärger bei Kündigungen.
Mehrere Bewertungen betreffen die Krankenversicherung, etwa Erstattungen von Arztrechnungen und Zusatzversicherungen. Ausdrückliche Erfahrungen mit der Pflegezusatzversicherung sind darunter kaum.
Kundenurteil zur Fairness
ServiceValue hat für Focus Money im Oktober und November 2025 die Fairness privater Pflegeversicherer erhoben, mit 2.730 Urteilen von 2.405 Kunden. Bewertet wurden Produktangebot, Kundenberatung und Preis-Leistungs-Verhältnis im Vergleich zum Branchenmittel (Quelle: ServiceValue).
Die Generali erhält in der Gesamtwertung „Sehr gut“, bei der Kundenberatung ebenfalls „Sehr gut“, bei Produktangebot und Preis-Leistungs-Verhältnis „Gut“.
Kundenurteil zur Zufriedenheit
ServiceValue hat 2026 für das SZ Institut die Zufriedenheit mit Pflegezusatzversicherungen erfragt, auf einer Skala von eins bis fünf, bei der der niedrigere Wert besser ist. Das Mittel der Branche liegt bei 2,45 (Quelle: ServiceValue).
Die Generali erreicht 2,41 und die Auszeichnung „Gut“.
Beschwerden bei der BaFin
Zur Generali Deutschland Krankenversicherung AG gingen 2025 bei der BaFin 86 Beschwerden ein. Bei 1.892.946 versicherten Personen ergibt das eine Quote von 4,54 je 100.000 versicherte Personen (Quelle: BaFin).
Eine eigene Sparte Pflegezusatz führt die BaFin nicht, die Quote gilt für das gesamte Krankenversicherungsgeschäft der Gesellschaft. Ob eine Beschwerde berechtigt war, sagt die Statistik nicht.
Unsere Einschätzung als Experten
Einordnung
Die Generali bietet ein solides Paket aus Förder- und Zusatztarif: einen PflegeBahr mit ungewöhnlich hoch wählbarer Leistung, ein PflegePlus mit Beitragsfreiheit, Einmalzahlung und Optionsrecht und dazu eine Pflegerente. Ihre Kunden urteilen über die Fairness sehr gut.
Bei den Bedingungen reicht es für gute, nicht für Spitzennoten. Die schwache Leistung zu Hause in den unteren Pflegegraden ist der Punkt, den Sie im Angebot prüfen sollten.
Für wen ja, für wen nein
Ja für alle, die Förderung und Zusatzschutz kombinieren und ihren Schutz bis 55 ohne Gesundheitsfragen ausbauen wollen, und für alle, die mit Vorerkrankungen einen geförderten Tarif mit mehr als der Mindestleistung suchen. Ja auch für Kunden, die eine lebenslange Pflegerente bevorzugen.
Nein für alle, die vor allem bei Pflege zu Hause in Pflegegrad 1 und 2 eine hohe Leistung brauchen, und für alle, die online ohne Beratungstermin abschließen wollen.
Mit uns die ideale private Pflegeversicherung finden
Gemeinsam mit unserem Partner Holger Rasch schließen wir Ihre Versorgungslücke und sichern Ihr Vermögen für ein selbstbestimmtes Leben im Alter ab.
Häufige Fragen zur privaten Pflegeversicherung der Generali
Welche Pflegezusatztarife bietet die Generali an?
Die Generali bietet den staatlich geförderten PflegeBahr, das Pflegemonatsgeld PflegePlus und die Pflegerentenversicherung Mein Pflegeschutz an. PflegeBahr und PflegePlus lassen sich kombinieren, die Pflegerente gibt es auch als Einstiegsvariante Smart.
Was ist aus der Central Krankenversicherung geworden?
Die frühere Central Krankenversicherung AG wird heute als Generali Deutschland Krankenversicherung AG fortgeführt. Die früheren Pflegetarife hießen central.pflege und central.pflegePlus, bestehende Verträge laufen bei der Generali weiter.
Kann ich bei der Generali online abschließen?
Die Generali vermittelt ihre Pflegezusatzversicherung über die Berater der Deutschen Vermögensberatung. Auf ihrer Produktseite führt sie zur Beratersuche nach Postleitzahl, einen Beitragsrechner für den direkten Abschluss bietet sie dort nicht an.
Wie hoch ist die Einmalzahlung im Tarif PflegePlus?
Bei der ersten Einstufung in Pflegegrad 2, 3, 4 oder 5 zahlt PflegePlus einmalig das Doppelte des Monatsgelds, das Sie für Pflegegrad 5 versichert haben. Bei 1.000 Euro Monatsgeld sind das 2.000 Euro, frei verwendbar, etwa für einen Umbau der Wohnung.
Muss ich die Förderung für den PflegeBahr der Generali selbst beantragen?
Nein. Die Generali beantragt die Zulage für Sie, die Zentrale Stelle bei der Deutschen Rentenversicherung Bund zahlt die fünf Euro im Monat einmal jährlich direkt an den Versicherer. Voraussetzung ist ein Eigenbeitrag von mindestens zehn Euro im Monat.
Sind die Zahlungen aus der Pflegezusatzversicherung der Generali steuerfrei?
Ja. Leistungen aus einer Pflegeversicherung sind nach § 3 Nr. 1a EStG einkommensteuerfrei, die Generali nennt auch die Pflegerente im Pflegefall steuerfrei. Die Beiträge wirken steuerlich oft nicht, weil die Kranken- und Pflegebeiträge den Höchstbetrag schon ausschöpfen.
Wie kündige ich meine Pflegezusatzversicherung bei der Generali?
Pflegetagegeld und PflegeBahr kündigen Sie laut § 205 VVG zum Ende jedes Versicherungsjahres mit einer Frist von drei Monaten, nach einer Beitragserhöhung auch binnen zwei Monaten. Die Alterungsrückstellungen gehen dabei verloren. Bei der Pflegerente zahlt der Versicherer nach einer Kündigung einen Rückkaufswert, der in den ersten Jahren gering ausfällt.
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